Beiträge von Chris

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    Nein, das kommt gerade falsch rüber, das ist für mich kein besonders tolles Fairplay von mir o.ä.

    Es ist einfach für mich die sinnvollste Lösung in dieser Situation, weil ein Spiel 11:9 oder 11:10 wirklich nicht so sinnvoll gewesen wäre, wobei ich mich schon geärgert hatte, als der blöde Idiot (mein bester Stürmer) ;) das 1:1 geschossen hat...

    Wieso? Hab ich auch schon gemacht, wir haben ein Vorbereitungsspiel (in einem Meisterschaftsspiel geht das ja nicht, Spieler rübergeben) gemacht gegen eine Mannschaft, von der ich wusste, dass sie uns fordern wird, aber doch ein wenig unterlegen ist.

    Denen haben 2 Stürmer gefehlt, also habe ich ihnen unseren besten Stürmer und unseren Drittbesten gegeben und selber mit Nr 2 und 4 gespielt. Dadurch wurde das Spiel richtig spannend, denn unser bester Stürmer hat eins geschossen und eins vorbereitet, Endstand 4:2 für uns glaub ich.

    Das kann also schon auch für die eigene Mannschaft Sinn machen. Ich finds z.B. eher immer peinlich und auch ganz schlecht für den betreffenden Spieler, WENN man Spieler in eine andere Mannschaft gibt, dass man dann den "schlechtesten" nimmt...

    Es geht um einen Test, bei dem das eigene Können als Fußballer überprüft wird (Jonglieren, Technik, Spielen im großen Spiel, Pässe, Torschuss usw.). Gibt's in einigen Landesverbänden, in anderen wiederum gibt es ihn nicht.

    Nein, das sehe ich nach wie vor anders.

    Das Kind kann doch bei seinem alten Verein weiterhin spielen, oder?
    Es wird immer wieder Einzelfälle geben, wo ein Kind berechtigterweise mitten in der Saison wechseln will (Kind wird gemobbt oder spielt gar nicht etc.), bei solchen Fällen wird aber in der Regel immer auch die Freigabe erteilt.

    Ansonsten sehe ich keinen Grund, warum ein Kind in der Saison wechseln MUSS, um Fußballspielen zu KÖNNEN.

    Drei Monate sind als Sperre übrigens in der Regel nicht sonderlich abschreckend.

    Zitat:


    wenn dies der fall ist, bricht doch kein team zusammen, wenn man drei monate zeit hat diesen wechsel oder verlust aufzufangen?



    Du redest immer von einem Einzelfall. Aber man kann keine Regeln für Einzelfälle aufstellen. Keine Mannschaft bricht auseinander, weil EIN Spieler weggeht. Aber wie willst du sowas denn in Regeln packen? "Pro Mannschaft dürfen während der Saison nur zwei Spieler wechseln" und wenn der dritte Spieler kommt, wieso darf er dann nicht mehr und die anderen zwei vorher dürfen?

    Du magst im Einzelfall vielleicht sogar Recht haben (was ist übrigens der Grund des D-Jugend-Spielers dafür, dass er unbedingt mitten in der Saison zu euch wechseln muss?), aber versuche doch bitte mal, eine REGEL zu erstellen, die dem Einzelfall UND der Gesamtsituation gerecht wird?

    Übrigens, eine Ergänzung noch: Turnier sind Freundschaftsspiele, und gesperrt ist man nur für die Punktspiele! Damit könnte der angesprochene D-Jugendliche zwar nicht die Punktspiele, aber die Turniere auf jeden Fall spielen (zumindest in Hessen).

    Hallo Andieee,

    ich hab mich hier bisher rausgehalten, weil es wenig Sinn macht, jemand bei seinem Problem zu helfen, der ein Eingangsposting macht, sich dann aber nicht mehr im Detail äußert.

    Ich frag dich ganz einfach mal direkt, ob ich das richtig verstanden habe:

    Du machst z.B. Torschussübungen, bei denen sich die Spieler in eine Reihe oder am 16er aufstellen und dann der Reihe nach mit verschiedenen Techniken aufs Tor schießen oder du z.B. auflegst und dann wird aufs Tor geschossen?

    Oder: Es stehen sich 2 Spieler X Meter gegenüber und sollen sich immer wieder flach mit der Innenseite zupassen? Wie viel Wiederholungen/Minuten am Stück?


    Ich sag's einfach mal ganz deutlich: Dies sind zwei Übungsformen, wie sie schlechter kaum gehen. Das ist ganz wertfrei und ohne Angriff auf dich gemeint, wenn man es anders im eigenen Training nicht erfahren hat, macht man es halt selber auch so wie man es kennt.

    Der Punkt ist halt wirklich ganz einfach, dass sowas LANGWEILIG ist. Wenn ich dich nur missverstanden habe und dein Training wirklich interessant und abwechslungsreich aufgebaut ist, dann verzeih mir die Unterstellung und man müsste noch mal versuchen herauszufinden, woher sonst dein Problem kommen könnte. Aber nach allem was ich bisher gelesen habe wäre mein momentanes Urteil: Es liegt an den Trainingsübungen, also ändere sie!


    Ich finde es richtig. Das Wechselrecht ist bei uns ähnlich gelagert: Ein Wechsel innerhalb der Saison (!) bringt per se drei Monate Sperre ab dem Tag der Abmeldung, wenn der abgebenden Verein dem Wechsel zustimmt.
    Wenn der abgebende Verein den Wechsel verweigert, sind es sechs Monate ab dem Tag des letzten Spiels.

    Für mich eine vernünftige Regelung: Wer sich für einen Verein entscheidet, sollte das auch für eine Saison durchziehen, schließlich hat der Verein sich aufgrund der gemeldeten Kinder entschieden, X Mannschaften zu melden. Wenn man sich einfach in der Winterpause abmelden könnte (das sind etwa die drei Monate) und sich ein Verein nicht dagegen "wehren" kann, würden einige Mannschaften im Winter zusammenbrechen.

    Ich finde die Regel sogar gut, obwohl sie für meinen Verein eher nachtteilig ist. Wir verfolgen sportliche Ziele (Aufstieg, Abstiegsverhinderung etc.) mit unseren Leistungsmannschaften, und wenn wir diese nicht so richtig realisieren können, ist im Winter schon der Wunsch da, vielleicht noch 1-2 Spieler von den kleineren Vereinen im Umfeld zu holen. Wenn wir das aber machen, müssen wir in der Regel auch dafür zahlen. Was würde "uns" (oder andere) denn sonst davon abhalten, bei nicht gut verlaufener Saison in der Winterpause aus anderen, bis dahin gut funktionierenden Mannschaften 3-4 Leute "herauszubrechen"?

    Zuerst mal musst du die Masse haben, nach jung und alt einteilen zu können. Dann kommt es auf deine Ziele an.

    Setzen wir mal voraus, dass genug Masse da ist:

    1) Im Breitensportverein würde ich dann nach Jahrgängen einteilen, damit die Mannschaften gut zusammenwachsen und eine Einheit über Jahre bilden können.

    2) Bei leistungsorientierten Vereinen grundsätzlich auch nach Jahrgängen und die 1-5 Spieler, die dem älteren Jahrgang helfen und dort auch wirklich regelmäßig spielen, würde ich einen Jahrgang hochziehen (was ja auch so gemacht wird in der Regel).

    Bei den Verbandsspielen finde ich es super, wenn es auch Jahrgangsstaffeln gibt, wie z.B. in Hamburg. Da gibt es glaube ich Kreisliga C-Jugend alter Jahrgang und Kreisliga C-Jugend junger Jahrgang usw.
    FInde ich super.
    Gerade in der C-Jugend verlieren viele spielerisch gute junge Jahrgänge nur dadurch, dass die anderen doppelt so groß und schnell sind.

    Relativ simpel, das wird ab Sommer gezählt:

    "Übersetz es dir einfach"

    A1 = U19
    A2 = U18
    B1 = U17
    B2 = U16
    C1 = U15
    C2 = U14
    D1 = U13
    D2 = U12
    E1 = U11
    E2 = U10
    F1 = U9
    F2 = U8
    G = U7

    Das ist eine Anpassung an andere Länder, da die ja kein System mit A- und B-Jugend kennen. Einfach, damit man international einfacher vergleichen kann und nicht erst jemand erklären muss, was eine D-Jugend ist.

    Zitat:


    teutopheus schrieb am 07.12.2008 15:35
    Also...

    Chris: Du sagst: Jede durchschnittlich talentierte Mannschaft kann ballorientiertes Spiel innerhalb 4 - 6 Wochen lernen. Grundsätzlich geb ich Dir recht. Meine Frage: Wieviel Trainingseinheiten und Spiele hast Du in diesen 4 - 6 Wochen absolviert?

    Und: Das Video, wenns es nicht zukaufen gibt...kann mans downloaden? ;)



    Video ist ne Eigenproduktion und glaub ich auch nur von mir nutzbar...
    Das mit den TE ist so ne Frage:
    Mit meiner jetzigen Mannschaft hatte ich das damals in der C2 in der Vorbereitung als Schwerpunkt gemacht. Da waren es in
    Woche 1: 4 TE (Ferien)
    W2: 6 TE (Ferien)
    W3: 6 TE (Ferien)
    W4: 3 TE (Schule)
    W5: 3 TE (Schule)

    Aber ich habs kürzlich erst mit unserer jetzigen C2 wieder gemacht, da hatte ich mitten in der Saison innerhalb von 4 Wochen nur 8-9 Trainingseinheiten, hat aber trotzdem relativ gut geklappt.


    Zitat:



    Ich hab übrigens selber mit einer U15 Mannschaft großen Erfolg mit dem ballorientiertem Spiel. Manndeckung ist absolut out. Sinnloses Mannhinterrennen. Die Frage hier ist ja "Macht die 4erkette noch Sinn?". Sie müsste eigentlich lauten "Macht Manndeckung noch Sinn?!"
    Antwort für mich eindeutig: Nein, Manndeckung macht kaum noch Sinn!



    So seh ich das auch, wobei ich auch kaum noch Gegner sehe, die echte Manndeckung spielen lassen. Ich sehe aber oft ein Liberosystem mit einer Art Raumdeckung, die aber in der Regel nicht ballorientiert ist (kein Verschieben).

    Du hast Recht, ich find das auch ganz lustig und würde sowas auf einen Trainer zugespitzt mal machen. Aber viele Dinge sind halt so geschrieben, dass sie nur auf einen Vater(trainer) zutreffen.

    Allerdings könnte man sowas so ähnlich auf für Trainer machen. Und wenn ich die ehrlich beantworte kommt wohl auch kaum ein optimales Ergebnis raus...

    Wie soll ich den Test als Trainer beantworten? Das geht irgendwie schlecht. Weil natürlich sag ich den Kindern nach dem Spiel was sie schlecht gemacht haben usw.

    Ich seh das eher pragmatisch.

    Wenn irgendwann die Abramowitsches dieser Welt wegbrechen, gibt es halt weniger Geld für die Spieler. Das ist doch das A und O - die Personalkosten. Es ist schon lange ein Punkt, der mich aufregt: Wieso soll die Allgemeinheit - der Steuerzahler - zum Beispiel für Polizeieinsätze rund um ein Fußballspiel aufkommen, wenn das Kapital dazu durchaus vorhanden ist?

    Profi"vereine" heutzutage sind nichts anderes als mittelgroße Wirtschaftsunternehmen in der Unterhaltungsindustrie. Die Bindung an die alten Fußballvereine und ihre Traditionen haben sie meines Erachtens seit einer Dekade verloren, siehe auch den Wandel der Publíkumsstruktur.

    Das muss nicht zwingend schlecht sein. Der Fußball an der Basis und in der Jugend hat sich für mich eigentlich dadurch nicht groß verändert und dieser Sport ist zu groß, als dass er durch so etwas ganz kaputt gehen wird.

    Wenn "oben" im Profibereich die große Krise ausbricht und Investoren in großem Stile wegbrechen würden, weil Fußball nicht mehr "sexy" ist, dann wird es trotzdem eine oberste Liga geben, in der dann halt für erheblich weniger Geld gespielt wird.

    Ich bin auch kein Anhänger von Eventfans, Cheerleadern oder der Hermes House Band usw und all dem Quatsch, den uns Eventmarketingmanager beschert haben. Aber der Sport selbst wird all diese Irrungen und Wirrungen überleben.

    Das wäre in der Tat eine mögliche Konsequenz. Wen der Kommerz stört, soll sich eben dem Amateur- und Jugendfußball zuwenden, der kann Unterstützung gebrauchen. Aber doch bitte nicht auf Hoffenheim oder Wolfsburg sauer sein und Fan von Köln, Frankfurt, Stuttgart oder Nürnberg sein - da lügt man sich selber in die Tasche.