Beiträge von Chris

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    Zitat

    Original von SaschaFCB
    Kommt drauf an wie stark welches der beiden besetzt ist -wie gesagt 35 Euro erscheint mir sehr sehr günstig


    Sodom und Gomorrha (sp?). Der Tag an dem Hallenturniere bei uns 35 Euro Startgeld kosten (WOFÜR???) ist der Tag, an dem ich dort nicht mehr melden werde.


    Für mein Argument sind beide Turnier gleich stark besetzt.



    Zitat

    Original von koeppchen
    Ich finde das Startgeld fair, weil es Sinn macht, dass es sich für die Vereine "lohnt", Hallenturniere auszurichten. Außerdem gleicht sich das Startgeld ja am Ende ungefähr aus - wenn man selbst ein Turnier ausrichtet und an Turnieren anderer Vereine teilnimmt.


    Dann würde es sich auch ausgleichen, wenn einfach keiner Startgeld nimmt, oder?
    Nochmal: Man verdient auch so genug Geld bei einem Hallenturnier, dazu brauch's kein Startgeld (klar, wenn man ein Komplettprogramm mit Verpflegung, Übernachtung usw anbietet, ist das was anderes!).


    Ich kann nach wie vor nicht nachvollziehen, dass die Meisten das jetzt auch noch ok finden... hat keiner von euch vor 7-10 Jahren schon trainiert, wo (zumindest bei uns) so gut wie keiner Startgeld verlangt hat? Warum ging das damals, und heute auf einmal ist es "notwendig"?

    Da hast du völlig Recht, Dirk.


    Solang man aber noch die Gegebenheiten hat, muss man sich ihnen anpassen (oder die Mannschaft zurückziehen).


    Daher, wenn man schon Großfeld spielen muss, dann schließe ich mich dem Rat der anderen an: So viel wie möglich Testspiele, das erleichtert die Sache.

    Also bis jetzt geht das bei euch allen ja eindeutig in Richtung 2).


    Sorry, aber ich bin noch nicht endgültig überzeugt :D


    Da ich Jugendleiter bei uns bin, hab ich genauen Überblick über Kosten etc.


    Wir haben bei unseren Hallenturnieren schon unseren Schnitt gemacht, also auch einen schönen Gewinn nach Abzug der Kosten.


    Ausgeglichen waren unsere Turnier vom Niveau her auch.


    Sie sind insgesamt aber nur durchschnittlich organisiert. Wir hatten nichts besonderes geboten, da es uns eigentlich rein ums kicken (und natürlich auch den finanziellen Gewinn eines Turniers) ging.


    Also ich spiel nach wie vor lieber ein ganz normales Turnier, als eins mit hohem Startgeld, wo jeder Medaillen, Pokale usw. kriegt.

    Hi Andre,


    ich seh das in der Analyse genau wie du:


    Passivität und Scheu vor dem Neuen verhindern zurzeit noch eine Ausbreitung des Futsals.


    Die Vorteile sehe ich ebenfalls genau wie du.



    Ich bin nur nicht enttäuscht: FIFA, UEFA und DFB sowie die Landesverbände stehen voll dahinter, daher wird sich Futsal mittelfristig durchsetzen, da würde ich ne Menge drauf wetten. Bis dahin muss man halt ein bisschen Pionierarbeit leisten.


    Ich hätte schon längst unsere Hallenturniere als Futsalturniere ausgeschrieben, wenn die Schirisache nicht so problematisch (teuer!) wäre.


    Mit dem Ball lasse ich in unserem Hallentraining sehr oft spielen.

    Jetzt hab ich etwas mehr Zeit :)


    Es ist so, dass die langen Bälle enorm an Effizienz verlieren, wenn der Gegner schnelle (Innen)verteidiger hat. Sobald es etwas höherklassig wird, haben das mindestens 2/3 der Gegner, wenn man dann also nur so spielt, wird es ganz ganz dünn.


    Ich würde dir auch raten, deine Stürmer anders zu schulen, als NUR das drauf zu haben. Sehr oft krieg ich Kreisstürmer, die bei uns spielen wollen. Die sind fast alle schnell und wurden immer steil geschickt. Wenn sie aber mitspielen sollen oder mal einen Gegner ausspielen, ist es oft vorbei. Ende vom Lied: Ich kann sie nicht wirklich gebrauchen.

    Ja, das Medaillen besser sind als Urkunden ist mir auch klar.


    Wobei ich der Meinung bin, dass beides in der Ecke/Müll landet.


    Die Frage ist doch: Ist es 35 Euro wert, dass deine Spieler Medaillen kriegen?
    Das wäre es mir NICHT wert.

    Ich hab gerade nicht sooo viel Zeit, deshalb nur ne kurze Antwort:


    Definitiv Kurzpassspiel, wobei nichts gegen einen Steilpass oder einen Diagonalball spricht.


    Das Spiel, was du ansprichst, ist typisch für untere Klassen. Darf ich fragen, wie hoch deine Mannschaft spielt? Normal gewinnst du damit in höheren Spielklassen kaum ein Spiel.

    Hallenmiete kostet bei uns nicht so viel, ok, das ist ein Vorteil.


    16 Pokale für 4 Turnier haben uns ca. 160 Euro gekostet. Das waren nicht die größten, aber kommt es darauf wirklich an? Diese 160 Euro haben wir gesponsort bekommen.


    Gepfiffen haben unsere Turniere (G, F, E, D) Vereinstrainer oder A- bis B1-Jugendliche sowie ein Vereinsschiri.


    Urkunden für jeden Spieler (= 350 Stück) haben wir auch gemacht (selber halt), sahen ganz anständig aus, ausgedruckt, lamniniert, hat auch nicht die Welt gekostet. (~ 100 Euro)


    Wir hatten also für alle vier Turniere (zwei Turniertage) etwa 300 Euro Kosten. Überraschenderweise haben wir das durch den Verkauf (zivile Preise, eine Cola 0,2 l 50 Cent) wieder reingenommen.


    Worum geht es denn? Doch ums Fußballspielen, oder? Nicht um Pokale und Medaillen. Wer will, kann problemlos ein Turnier ohne Startgeld aufziehen, der Verkauf bringt die Kosten auf jeden Fall schon mal rein!


    Ich hab ne ganz simple Frage an euch, auf welches Turnier würdet ihr eher fahren?


    1) KEIN Startgeld, Urkunden für jedes Kind, ein mittelgroßer Wanderpokal, dazu mittlere/kleine Pokale für Plätze 1-4, Schiris vom Veranstalter.


    oder


    2) 35 Euro Startgeld, Urkunden und Medaillen für jedes Kind, Schiris vom Verband und große Pokale für jedes Team.


    Mir geht's ums Spielen, ich würde viel lieber beim 1. Turnier melden, aber mich würde wirklich eure Meinung interessieren, vielleicht fährt die Mehrheit ja lieber auf Turnier 2?


    Jein.
    Das Dusch-Thema ist wirklich totdiskutiert, aber genau deswg. ist es halt bei uns auch so üblich und gab nie Probleme dann mit erkrankten Kindern. Meine Aussage dazu ist halt immer noch, dass sich ein paar Kids vielleicht ein paar Mal schwer tun damit, sich dann aber auch dran gewöhnt haben und die Vorteile (keine Erkrankung usw) eindeutig überwiegen.


    Aber deine Darstellung lässt mich echt schmunzeln, ich war genau so einer wie dein 13Jähriger, inklusive des Winselns :D :O


    Die Lösung ist für mich trotzdem relativ einfach, sowohl von Eltern- als auch Trainerseite aus: Entweder er kommt mit den entsprechenden Sachen ausgestattet, angezogen und duscht, oder er geht halt nicht ins Training. Simpel, oder?

    30 Euro Startgeld für Turnier? Das ist unverschämt in meinen Augen. Das sind 60 Mark. Wozu eigentlich Startgeld???


    Der Schnitt bei uns liegt bei 10-15 Euro. Das akzeptiere ich geraaaaaaaaade noch (Wir spielen ca. 10 Hallenturniere im Winter!).


    Für unser eigenes Hallenturnier haben wir gar kein Startgeld genommen. Dafür gab's halt nur Pokale für Plätze 1-4 und je einen Wanderpokal pro Altersklasse. Ich glaub nicht, dass das jemand wirklich gestört hat.


    Mal ehrlich: Was soll diese Abzocke eigentlich? Wer ein Turnier macht, macht eh Gewinn dabei, da muss er nicht auch noch Startgeld nehmen...


    Als ich vor zehn Jahren als Trainer angefangen hab, hat GAR NIEMAND Startgeld genommen. Für mich ist das eine absolute Unsitte!

    Der vorletzte Poster hat ein gutes Thema angeschnitten: Mich regen diese überempfindlichen Eltern teilweise auf. Gut, in meiner Altersstufe ist das Gott sei Dank kein Thema mehr, aber teilweise gibt es selbst in der D-Jugend noch Mamis, die schon bei Regen sagen: "Wie, bei dem Wetter soll mein Baby nach draußen?"...^^


    Ansonsten seh ich es wie immer: Richtig dosiert, angezogen und danach direkt duschen, kann eher wenig passieren.

    Zitat:


    NF schrieb am 31.12.2008 18:21
    Vom Konzept soll vielleicht viel anders sein nur die Realität sieht meist oft leider ganz anders aus...




    Und oft ist es auch mit der Trainingsqualität auf den Stützpunkten ähnlich. Es gibt sehr gute, und es gibt welche, wo es eben nicht so gut aussieht.

    Daher seh ich das ziemlich entspannt. Von meiner Mannschaft waren vor einigen Jahren noch 7 Stück oder so im Stützpunkt, davon waren aber nur drei bis vier Stammspieler bei mir. Ich hätte sicher 4-5 bessere Spieler gehabt, als einige der 7, die auf dem Stützpunkt waren. Was ich damit sagen will ist: Richte deinen Ausbildungsplan nicht danach, ob Kinder für den Stützpunkt übernommen werden.


    off-Topic:
    Die Aussage von Rummenigge ist natürlich so auch Blödsinn. Ich hab in der Uni selber mal eine Statistik erstellt (im Rahmen einer Arbeit), wobei rauskam, dass die meisten Spieler den Weg über die Jugendabteilung von Dritt- und Viertligisten gegangen sind, dann mit dem B-Jugendalter oder Anfang 20 zu einem 1. oder 2. Ligisten gegangen sind. Ausnahme waren die Torhüter, die oft schon in jungen Jahren bei Bundesligisten im Verein waren.
    Das ist aber schon ca. 8-9Jahre her.

    Gefühlt verschiebt sich das im Moment ein wenig zugunsten der Leistungszentren, da dort (aber erst seit den DFB-Vorgaben!) wirklich etwas bessere Arbeit als vorher geleistet wird, d.h., es gibt mehr Profis, die wirklich seit der E- oder D-Jugend bei einem Bundesligisten gespielt haben. Ihr Gesamtanteil dürfte dennoch eher gering sein (nicht empirisch belegt, sondern gefühlt, aber geht das doch mal bei dem Bundesligisten eurer Wahl durch!).



    Ok, dazu bräuchte ich noch mehr Details, was zum Beispiel a) höherklassige Fußballer sind und b) was er mit "diesen Weg" meint?

    Er kann ja zum Beispiel nur u.a. auch die alten Kreisauswahlen (gegenüber den neuen DFB-Stützpunkten) gemeint haben, da die DFB-Stützpunkte kaum lange genug existieren, um eine ernsthafte empirische Erhebung zu rechtfertigen.

    Was ich eigentlich sagen will ist: Ich bin der festen Meinung, dass man auch in Deutschland problemlos Bundesligaspieler werden kann (oder 2. Liga oder 3. Liga) ohne je einer Kreis-, Bezirks-, Landesauswahl oder dem DFB-Stützpunkt angehört zu haben, ich kenne ja selber einige Profispieler, bei denen das so war.

    Reden wir aber z.B. nur über Nationalspieler (wie es bei deinem Beispiel den Anschein hat), ist es fast klar, dass diese im Lauf ihrer Entwicklung (aufgrund ihres Talents) irgendwann einmal einer Auswahl angehört haben. Auch da bestreite ich aber, dass sie aufgrund der Förderung in dieser Auswahl ihren Weg gegangen sind.

    Quintessenz meines Beitrags: Die Förderung durch die Auswahl ist meines Erachtens nicht notwendig, um ein hohes Level zu erreichen.

    Ich stimme dir, Dirk, in deinem letzten Posting in fast allem zu.

    Bis auf den letzten Satz.

    "Fakt ist aber, das fasst alle in Deutschland ausgebildeten, höherklassigen Fußballer diesen Wege gegangen sind."

    Wie bitte kommst du auf diese Aussage, vor allem mit diesem empirischen Anspruch ("Fakt ist...")? Ich würde das so bestreiten wollen!

    Meiner Sicht nach übertreibst und überbewertest du das völlig.

    Dieses Auswahltraining und das Vorspielen ist völlig unwichtig. Ich würde keinen einzigen Gedanken daran verschwenden, wie ich meine Spieler darauf "vorbereiten" kann.

    Mach dir einen gezielten Plan, was du deinen Jungs realistischerweise innerhalb eines Jahres beibringen willst.

    Generell: Tricks und Finten gehören für mich ins E- und D-Jugendtraining absolut dazu. Wie schon von anderen geschrieben, müssen sie nicht mal ansatzweise perfekt sein, aber die Grundabläufe zu üben ist eine gute Idee.

    Eine Mischung aus allem, was hier genannt wurde. Ist von Verein zu Verein unterschiedlich, aber Beziehungen und/oder eine gute Fußballerkarriere sind nach wie vor das Wichtigste.

    Stützpunkttrainer kriegt man angeboten oder kann sich für bewerben, aber ganz ehrlich, das halte ich nicht unbedingt für erstrebenswert.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass das Geheul immer groß ist, wenn man Mannschaften/Jahrgänge trennt.

    "Das geht nicht"
    "Wir hören auf"
    "Das kann man doch nicht machen"
    "Die verstehen sich so gut"

    Ein paar Monate später ist das alles vergessen und zu 95 % laufen die neu zusammengestellten Teams genauso gut.

    Naja, ich finde, dass das ein zweischneidiges Schwert ist. Kann ein Spanischlehrer Spanisch unterrichten, der selber kein Spanisch kann?