Beiträge von Chris

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    Ich will da jetzt auch mal was dazu schreiben.


    Ich bin als Jugendleiter auch ein großer Freund unseres Seniorenbereichs, denn wenn unsere erste Mannschaft erfolgreich ist, hilft uns das im Jugendbereich auch weiter.


    Es ist aber ein Trugschluss, sowohl bei der Jugend als auch im unteren Seniorenbereich, von irgendeinem Werbeeffekt zu reden. Das kann man total vernachlässigen. Es ist uninteressant, ob das Trikotfoto 1x, 5x oder 10x in Regionalblättchen erscheint. Der Werbenutzen geht gegen Null. Es handelt sich bei Sponsoring unterhalb der Regionalliga schlichtweg um Spenden.


    Es ist auch ein wenig paradox, zu sagen, dass der Jugend die Zukunft gehört, sie deshalb wichtig sei, aber dann die Seniorenmannschaft als unwichtig zu erklären - denn die ist schließlich die Zukunft der Jugendspieler.


    Andererseits ist es ein großer Trugschluss, Spenden/Sponsoring für die 1. Mannschaft als ausschließlich für diese gültig anzunehmen. Der Jugendbereich spielt eine extrem große Rolle beim Einfahren von Sponsoringgeldern. Also keine falsche Bescheidenheit hier, liebe Jugendkollegen. Ich war nun bei einigen Sponsorengesprächen dabei, und immer wieder fällt dort von Vereinsseite der Hinweis auf die große und erfolgreiche Jugendarbeit. Im Gespäch mit der Abteilungsleitung habe ich dann herausgefunden, dass bei vielen Sponsoren das Geld lockerer sitzt/überhaupt erst fließt, wenn man auf die soziale Funktion der Jugendarbeit hinweist. Ich behaupte: 33 bis 50 % aller Sponsoring-Einnahmen brechen bei uns weg, wenn wir die Jugend ausgliedern würden. Das Sammeln der Einnahmen dürfte erheblich schwieriger werden. Das darf man bei der Verteilung der Mittel nicht vergessen. Denn es ist wirklich so, dass es kaum einen Sponsor wirklich interessiert, welche Leistung eine Kreisliga oder Bezirksliga-Mannschaft der Senioren dann so erbringt.

    "Hausaufgaben" sind kompletter Blödsinn.


    Vergiss es.


    Nicht notwendig.


    Macht eh keiner.


    Du hast viel mehr davon, wenn die Jungs mehrere Wochen gar nichts mit Vereinsfußball zu tun haben, um dann um so "hungriger" zurück zu kommen. Du musst sie richtig geil auf Kicken machen - wenn du sie einige Wochen lang komplett in Ruhe lässt, erzielst du das viel eher.

    Cooper-Test und 3000 m Lauf sagen dir nichts Vernünftiges aus für eine Fußballmannschaft.


    Shuttle-Run ist kein Test zur Sprintfähigkeit sondern zur Bestimmung aerober Ausdauer/V0²max.


    Willst du die Sprintfähigkeit testen würde ich 10 m, 30 m und 50 m sprinten lassen. Sinnvoll ist das aber nur mit Lichtschranke, handgestoppte Zeiten hier zu vergleichen kannst du vergessen.

    Ab der D-Jugend würde ich die Mannschaften leistungsgerecht einteilen.


    Altersbedingt halte ich das eigentlich erst ab der C-Jugend für angemessen, aber da bei uns in der D-Jugend höherklassig gespielt wird mit Auf- und Abstieg kommen wir kaum daran vorbei, diese Einteilung ab der D-Jugend vorzunehmen.


    Wenn erst einmal akzeptiert ist, dass das im jeweiligen Verein so läuft, wird es einfacher. Bis dahin muss man natürlich den einen oder anderen Kampf ausfechten. Vorschlag hier: Das Beispiel der letzten D-Jugenden anführen, den Eltern anbieten es einfach zu versuchen und ihnen einen Wechsel mit Freigabe in der Winterpause versprechen, sollten sie nicht zufrieden sein.


    Wenn das nichts hilft: Ziehen lassen.

    Ja es ist ein "Traum", was in manch Seniorenspielklassen so gezahlt wird.


    Wenn es danach geht, müsste ich mittlerweile Seniorentrainer machen. Da kriegst du bei Mannschaften die kaum geradeaus laufen können locker 600 Euro im Monat. Für 2x Training + Spiel, und müsstest dir nicht mal einen Kopf machen.


    Das ist aber wenig reizvoll, oft hat man bei Kinder/Jugendlichen die motivierteren und besseren Spieler, das ist nicht zu unterschätzen für die Eigenmotivation!

    Möglichkeit I muss in dem Alter nun wirklich nicht sein.


    Nehmt II.


    Mischt die älteren Jahrgänge vernünftig, so dass jeder seinen Spaß hat.
    Und der jüngere Jahrgang 2002 macht die F3.


    Alles andere ist in dem Alter völlig übertrieben, das sind doch noch ganz kleine Kinder...

    Ich habe oft festgestellt, dass viele Eltern gar nicht realisieren, was für ein Aufwand trainerseits und vereinsseitig hinter dem ganzen Betrieb steht.
    Manche fallen aus allen Wolken, wenn sie hören, dass die Trainer ehrenamtlich arbeiten, die gehen davon aus, dass jeder Trainer so 300 bis 500 Euro im Monat erhält. (Wovon denn bitte?? Von euren 6,50 Euro Monatsbeitrag???).


    Um das mal zu ändern, werde ich vermutlich nach den Sommerferien mal einen Gesamtvereinselternabend abhalten und dort alle Zahlen und Realitäten auf den Tisch packen und um mehr Mithilfe bitten... mal sehen was es bringt..
    .

    Alles was ich hier sage gilt ab D-Jugend, da ich jüngere Mannschaften noch nicht trainiert habe.


    Ich erwarte von meiner D-Jugend, dass sie nach einer Einweisung das Aufwärmprogramm eigenständig durchführt. Das ist für mich auch ein Stückweit Erziehung und Selbstständigkeit. Klar gucke ich da dann ab und zu noch drüber, aber prinzipiell kann das eine D-Jugend auf jeden Fall leisten.


    Genau so verhält es sich mit dem Tore-tragen. Eine D-Jugend kann nach mehrfacher Einweisung auf jeden Fall in der Gruppe die Tore tragen. Das gehört einfach dazu. Man muss denen doch nicht alles vor den Hintern tragen!

    Ich bin nicht unbedingt ein Fan des Stützpunkts, da das, was hier teilweise gemacht wird, nicht unbedingt meine Zustimmung findet. Aber es kommt wohl einfach auf die unterschiedlichen Stützpunkte an, denn die Grundidee ist nicht verkehrt.


    Ist das mittlerweile geklärt, dass dieser Stützpunkt wirklich zweimal die Woche trainieren will? Das habe ich auch noch nie gehört, und damit tritt er, wie hier deutlich geschildert, eindeutig in Konkurrenz zum Verein. Das ist und kann so nicht gewollt sein. Ich würde mich evtl. mal beim zuständigen Stützpunktkoordinator informieren, denn so macht das keinen Sinn.

    Ich würde mit meiner B-Jugend keine Spiele gegen Mädchenmannschaften machen, da mir diese doch einfach zu schwach sind.


    Allerdings sind Spiele gegen Frauen/Mädchen nicht prinzipiell abzulehnen, wie hier schon erwähnt wurde muss man eben darauf achten, dass die Leistungsunterschiede nicht zu groß sind.


    Wir haben diese Saison zwei Spiele gegen einen Frauen-Bundesligisten gemacht, einmal in der Sommer- und einmal in der Wintervorbereitung. Wir hatten natürlich klare Vorteile in den Bereichen Kraft, Antritt und Endgeschwindigkeit. Trotzdem waren diese Spiele positiv für uns, da


    a) Die Jungs sich nach ein paar Minuten im ersten Spiel, wo das alles etwas ungewohnt war, sich problemlos daran gewöhnt hatten, eben gegen Frauen zu spielen.
    b) Die Frauen die taktisch beste Mannschaft waren, gegen die wir im Laufe dieser Saison gespielt haben. 5-6x Training die Woche macht sich dann eben doch in diesem Bereich massiv bemerkbar. Wir musste uns also teilweise aus unglaublich engem Pressing und Forechecking befreien, während die Frauen-Mannschaft defensiv eigentlich extrem gut stand, sobald sie mal formiert war.


    Also, eine pauschale Antwort gibt es da nicht, wie so oft.

    Richtig, mea culpa.


    Ich hatte das so verstanden, dass du vielleicht selber noch A-Jugendspieler bist (der jüngere Teams betreut) und dass ihr in der A-Jugend aufgrund von Partys beschlossen habt, dass es doch verboten sein muss, euch um 12 Uhr aufs Feld zu schicken. Vielleicht zu viel rein interpretiert ^^ :)

    Ich hab als Jugendleiter versucht, im Dezember so viel wie möglich abzuklären und klar zu machen, jetzt im März wurden die restlichen Trainer "verarztet", wo es zeitlich bisher nicht gepasst hatte mit dem Gespräch oder sie sich noch nicht sicher waren.


    Die nun offenen "Lücken" für die nächste Saison zu schließen ist bis jetzt noch nicht geglückt, vor allem im Kleinfeldbereich ist es schwierig.

    Sorry, ich hab echt wenig Zeit zurzeit (tolles Wortspiel), daher kann ich nicht so genau darauf reagieren.


    Ich wills mal kurz veranschaulichen (das ist aber eigentlich viel zu kurz und unzureichen):


    Wir gingen ja davon aus, dass wir "unseren" Spielern eine ach so komplizierte Viererkette in der Abwehr nicht zumuten können. Dann aber spielen wir mit einer Raute im Mittelfeld, wo die Feinabstimmung doch viel komplizierter ist. Versuch mal, Kinder dazu zu kriegen (grob gesagt), dass sie sich vertikal auf einer Linie bewegen. Nun mach das mal mit einer Raute!
    Klar kann ich sagen "Wir spielen Raute" und dann rennt der eine mehr nach hinten, der andere mehr nach vorne, aber eine echte Raute ist das nicht, da gehört mehr dazu.