Beiträge von Chris

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Ich kann die negativen Reaktionen nicht so ganz nachvollziehen.


    Mich begeistert vor allem, dass die U14 nicht mehr mit der U15 spielen muss. Das war für mich der krasseste körperliche Unnterschied den es gibt. "Kinder treffen auf Männer" hat jemand mal gesagt und in meinen Augen recht. Für mich passt halt gerade U13/U14 und U15/U16 viel besser zusammen. U12/U11 finde ich auch ok, da sehe ich (aktuell U12) kaum körperliche Unterschiede im Durchschnitt.


    Dass die U19 nicht mehr zum Jugendfußball gehört ist auch OK, wenn man sich die Entwicklung der letzten Jahre anschaut. Dass die U13 dann wieder aufs Großfeld geht (ist das sicher so?) finde ich zwar auch nicht optimal, aber verkraftbar wenn ich mir die Gesamtauswirkungen, die ich positiv finde, anschaue.

    Habe hier was dazu gefunden, auch wenn das Hauptthema des Artikels was anderes ist:


    Positiv auswirken könnte sich, dass der DFB im Herbst die Jahrgänge absenken will, U18 und U17 wären dann A-, U16 und U15 B- und U14 und U13 C-Junioren. „Dann“, so Weißmann, „passen die Jahrgangsligen perfekt zu unserem Spielsystem.“



    Quelle: http://www.fussball-vorort.de/…ht-bevor/1068/9717/114721


    Und noch mehr:
    http://www.fussball-vorort.de/…t-werden/1068/9717/114711

    Grundsätzlich sehe ich es genauso wie Sir Alex - mit einem kleinen Unterschied.



    Ich glaube nicht, dass es sich bei dem neuen Verein um einen wirklich guten, hochklassig spielenden handelt. Indizien dafür sind für mich, dass die U13 nur 2x die Woche trainiert und der Trainer unqualifiziert ist (wer einen neuen Spieler im ersten oder zweiten Spiel gleich als "Reinfall" bezeichnet und noch so, dass es Andere hören können...).



    Wie so oft würde es helfen, wenn die Spielklasse mitangegeben wird. Daher würde ich mir in diesem Fall anfangen, einen neuen Verein zu suchen, der auf demselben Liganiveau agiert (welches immer das auch ist) und einen gescheiten Trainer hat.

    Das war ziemlich genau auch mein Gedanke :)


    Es gab mal eine Zeit Anfang der 2000er, als das Spiel der dt. Frauennationalmannschaft gegenüber den Männern so gelobt wurde. Die Frauen würden technisch viel besser und schöner spielen. Mein einziger Gedanken bei Frauenspielen war dann immer: Wow, haben die viel Zeit und Platz. Das mag schöner aussehen, ist es aber nicht.


    Ähnlich könnte es bei dem Vergleich der beiden D-Jugenden sein. Das kann man aus der Ferne recht schlecht bewerten, aber je besser das Niveau, desto knapper werden Zeit und Raum. Ganz simpel.

    An den Ersteller des Threads: In diesem Fall ist das SP-Training zu bevorzugen und ein guter Weg. Ein neuer Vereinswechsel scheint sinnvoll, da der Trainer nichts taugt.


    thomasg:


    Gegenfrage: Warum muss er das Stützpunkttraining absolvieren, wenn er in seinem Verein gut trainiert wird und gute Mitspieler hat?


    Der SP ist eigentlich nur dazu da, die Talente zu bündeln und sie bei Sichtungstrainings den großen Vereinen vorzuführen, damit sie dort in die NLZs kommen. Wenn einer das Zeug dazu hat, soll er diesen Weg auch gehen. Aber welchen Sinn hat das SP-Training für all die anderen meiner Spieler, die zum SP gehören? Es gibt schöne weiße Pullis... darüber freuen sie sich momentan am meisten.


    Ich versuche natürlich, einen 11/12-Jährigen nicht in eine solche Situation zu bringen und sage, dass die Teilnahme am SP ebenso zählt wie die Teilnahme am Vereinstraining. Aber für mich hat das SP-Training für den größten Teil meiner Spieler keinen Mehrwert (und an alle, die das anders sehen - von denen wüsste ich gerne, welchen Mehrwert das haben soll?).

    Ganz einfach deshalb, weil ein Stützpunkttraining den Spieler immer besser weiterentwickelt als ein Vereinstraining. Nicht weil die Trainer besser sind, sondern die Mitspieler.

    Nö. Ich habe neun Stützpunktspieler, teilweise sind sie aber bei mir keine Stammkräfte. Unser Stützpunkt ist nicht gerade berühmt. Wir trainieren auch 3x die Woche und einer davon ist eben der Montag. Ist nicht so einfach...


    Aber die Allgemeingültigkeit deiner Aussage wollte ich so nicht stehen lassen. Die Verhältnisse sind halt nicht überall gleich. Es gibt keine Regelung, dass man montags nicht trainieren darf wg. den Stützpunkten oder dass das Stützpunkttraining Vorrang hätte (auch wenn die SP-Trainer das gerne erzählen). Die Entscheidung liegt bei den Kindern.

    Klar wäre es am optimalsten, wenn man immer nur in seinem Jahrgang spielen würde und keine zwei Jahrgänge zusammengefasst werden müssten. Aber das haut halt in den kleineren Vereinen oft nicht hin, die kriegen ja aus zwei Jahrgängen oft nur eine Mannschaft zusammen.

    Sofern das Stützpunkttraining zeitgleich mit dem Vereinstraining stattfindet und es keine andere Möglichkeit gibt, sollte aus meiner Sicht immer das Stützpunkttraining Vorrang haben. Ein Vereinstrainer der das nicht akzeptiert sollte das Gleiche tun wie derjenige mit dem „Reinfall“: Nämlich schnellstmöglich aus dem Jugendtraining verschwinden.

    Warum? Ich sehe das nicht so. Und finde auch nicht, das ich schnellstmöglich aus dem Jugendtraining verschwinden sollte.

    Grundsätzlich hat jeder Landesverband und Kreis etwas andere Regeln, wie das abzulaufen hat. Manche Regularien sagen etwa, dass zehn Tage vor dem Spieltermin der Antrag auf Spielverlegung eingehen muss, trotzdem verlegen viel Klassenleiter auch später noch, wenn sich beide Vereine einig sind.


    Es dürfte zu 90 % bei euch aber so sein, dass ohne Zustimmung des Gegnervereins nichts läuft, egal ob heim oder auswärts. D.h., dass nicht irgendwann eine Frist abläuft und wenn die bis dahin nicht antworten, wird nach eurem Wunsch verlegt. Das kenne ich nur bei Rundenbesprechungen, wenn ein Verein nicht anwesend ist.


    Generell finde ich es bei Spielverlegungen eher unglücklich, einfach nur per DFBnet den Antrag abzuschicken, damit verringert man die Chancen, dass es zu einer Verlegung kommt. Ich würde vorher immer kurz persönlich abklären, wie der Gegner dazu steht, und den Antrag erst abschicken, wenn man sich mit dem Gegner einig ist.

    Hallo zusammen,


    ich habe von einer radikalen Neuerung erfahren, die im Jugendfußball in Hessen (und wohl auch Deutschland) greifen soll:


    Die Altersstufe U19 soll nicht mehr dem Jugendbereich angehören, sondern dem Seniorenbereich. Dann wird in Zukunft wie folgt neu gegliedert:
    A-Jugend: U18 (bisher A2) und U17 (die bisherige B1)
    B-Jugend: U16 und U15
    C-Jugend: U14 und U13
    usw.


    Umsetzung mit Beginn der Saison 2017/18. Dh., die D1 der Saison 16/17 ist in der Saison 17/18 direkt die C1, die C2 in 16/17 wird zur B2 in 17/18 usw.


    Ich fände das richtig gut, wenn es so kommen würde:
    - Bei der U19 ist es aufgrund von G12 ja so, dass da viele schon studieren/arbeiten oder ohnehin lieber bei den Senioren spielen.
    - Die Altersstufen U14 und U13 als C-jugend und U15 und U16 als B-Jugend passen körperlich viel, viel besser zusammen.


    Weiß da jemand mehr? Stimmt mein Kenntnisstand? Wie wahrscheinlich ist das? Ich hoffe, dass das nicht schiefgeht...

    Das ist ein altes Thema.
    Nirgendwo ist der körperliche Unterschied im Schnitt so groß wie zwischen einer U14 und einer U15. Die Beschreibung, dass es zwischen den Strafräumen gut aussieht, dann aber die Durchschlagskraft fehlt, ist ebenfalls typisch. Die Spieler waren es in der D-Jugend gewohnt, die entscheidende Aktion dann in den Lauf zu spielen, jetzt klappt das aber nicht mehr, weil die entscheidenden Meter im Antritt fehlen. Im Mittelfeld/in der Abwehr werden sie dann vom ein Jahr älteren Gegner gerne mal überrannt und einfach stehengelassen.


    Ich würde nach den Erfahrungen der letzten Jahre anfangen, in der C-Jugend verstärkt Kraft und Stabi zu trainieren, allerdings nicht, weil ich mir davon irgendwelche großen Verstärkungen der sportlichen Leistung verspreche, sondern als Verletzungsprophylaxe.


    Du wirst nicht so viel Kraft trainieren können, dass du merkbare große Unterschiede bei Zweikämpfen oder Schusskraft feststellen wirst.


    Ein vorpubertärer Oberschenkel rennt und schießt weniger schnell als einer, der voll in der Pubertät steckt. Das ist ein Fakt des Lebens und den gilt es für Spieler und Eltern zu akzeptieren und auch so zu bewerten.


    Wenn ihr "spielerisch besser" seid, dann bist du auf dem richtigen Weg. Generell halte ich die Spieler bei dieser Ausgangslage immer an, etwas mehr in den Fuß anstatt in den Lauf zu passen. Nach einigen Monaten müssten sich aber positive Anpassungserscheinungen an das schnellere Spiel der älteren Jugendlichen zeigen. Gab es die bei euch schon?


    Wenn ihr eine starke Mannschaft habt, ist Angriffspressing durchaus eine Möglichkeit (spiele ich zurzeit mit einer jahrgangsjungen D-Jugend und gerne auch mit einer C-Jugend): Wenn ihr die gegnerischen Aufbauspieler so unter Druck setzen könnt, dass der lange Ball nach vorne unkontrolliert kommt, habt ihr schon viel gewonnen. Das ist aber nicht so einfach - wenn man nicht gut genug anläuft, wird man auch erst recht leicht ausgespielt und dann überrannt.


    Welche Spielklasse?
    Wenn es eine eher niedrige Spielklasse ist, reicht oft auch schon ein eher unkontrolliertes Anrennen, da die Gegner nicht in der Lage sind, sich rauszukombinieren. Wenn ihr höher spielt oder dafür zu schwach seid, dann würde ich auch etwas tiefer stehen als bisher, ABER WEITER PROBIEREN FUßBALL ZU SPIELEN!


    Ein ganz wichtiger Punkt:
    Leistungsmäßig wirst du diese körperlichen Mannschaften fast alle überholen, wenn deine Jungs vom Körper her nachziehen. In der B-Jugend können deine dann Fußball spielen und die anderen eher nicht. Das gilt es JUngs und Eltern zu vermitteln.

    Erst einmal finde ich es gut, Meinungen zu hören, die gegen den Mainstream gehen. Wenn es sachlich bleibt, bereichert sowas eine Diskussion.


    Zur Bewertung wäre noch interessant:
    Wenn die B-Jugend-Bundesliga Stufe 1 (die höchste) ist, wo befindet Ihr euch dann? Stufe 2, also die höchste Liga eures Verbandes (in Hessen die Hessenliga). Stufe 3 (Verbandsliga in Hessen?).


    Ich finde an der Einstellung, je nach Ligenhöhe nichts grundsätzlich verkehrt, habe mich aber an zwei Details gestört:


    Dadurch entsteht das "Problem" das man schon mal den Indikator Trainingsleistung streichen kann.

    Das kann ich so nicht bestätigen. Gerade Stammspieler neigen im Lauf einer Saison mal dazu, im Training etwas weniger zu tun, da sie ja wissen, dass sie gesetzt sind. Hier kann es hilfreich sein, jemand, der nicht intensiv trainiert hat, mal draußen zu lassen und dafür jemand, der sich über das Training aufgedrängt hat, reinzunehmen. Sonst kriegst du irgendwann Probleme mit der Beteiligung ("wozu trainieren, X spielt doch eh immer").




    Da gibt es Ausnahmen. Innenverteidigung und 6er ( alle älterer Jahrgang ) sind Schlüsselspieler bei uns und die sind gesetzt. Völlig unabhängig von ihrer Trainingsbeteiligung. Punkt.

    Sicher gibt es auch bei euch irgendwo eine Grenze. "Völlig unabhängig" von der Trainingsbeteiligung heißt doch nicht, dass die Jungs auch spielen würden, wenn sie nur 1x die Woche trainieren und alle anderen 3x. DANN fände ich das falsch. Ansonsten fände ich es sehr interessant, zu erfahren, wo eure Grenze liegt.

    Hier ist mal ein Video:


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Haha ja ich finde das auch etwas übertrieben. Es kommt doch drauf an, dass du eine (hoffentlich faire) Linie hast, Jungs und Eltern die kennen und du sie auch durchziehst.


    So machen wir es:


    Freundschaftsspiele:
    Vorher schon relativ klar geplant, wer wann für wen gewechselt wird. Normalerweise mindestens eine Halbzeit für jeden Spieler.


    Punktspiele:
    Hier wird nach Spielverlauf und Notwendigkeit ergebnisorientiert gewechselt. Stehe ich dazu. Ergebnisorientiert heißt aber auch, dass bei einer hohen Führung die schwächeren Spieler mehr Zeit als normal erhalten und die stärkeren früher rausgehen, oder dass mehr ausprobiert wird.
    Mindestspielzeit für jeden Spieler: Ein Drittel.
    Die Gesamtspielzeit notiere ich mir nach dem Spiel in eine Excel-Datei (nicht auf die Minute genau, +/- fünf Minuten), die war schon öfter ein gutes Argument bei Gesprächen mit Eltern ("XY spielt viel mehr" - "Nein, tut er nicht, guckst du hier!").
    Der Hauptgrund, warum wir bei Punktspielen gewinnorientiert spielen, ist, dass wir bestimmte Ligen halten/erreichen wollen.


    Hallenturniere:
    Jeder Spieler spielt 50 %. Meist Blockwechsel. Geht natürlich nicht immer perfekt auf, aber die Jungs verstehen das, weil sie sehen, dass wir es fair versuchen (wenn der eine Block länger draußen bleibt, weil der Ball einfach nicht ins Aus geht oder es keine Situation gibt, in der wir wechseln können, fängt er im nächsten Spiel eben an).


    Feldturniere:
    Jeder sollte annähernd gleich viel Spielzeit kriegen. Wird nicht sklavisch drauf geachtet, aber schon so, dass nicht jedes Spiel dieselben Spieler draußen sind oder nur eine Halbzeit spielen.


    Ich denke dafür braucht es keine Stoppuhren.

    Abgesehen davon, dass ein U7-Kreismeisterschaftsturnier (egal wie das heißen mag) unnötig wie ein Kropf ist, hat der Trainer in meinen Augen nicht viel gemacht. Man kann diskutieren, ob man in diesem Turnier unbedingt etwas "reißen" muss, aber das ist doch gar nicht der Punkt.


    Er hat sich erdreistet, in einem einzigen Turnierspiel einige Kinder DREI (!) Minuten weniger spielen zu lassen als andere und hatte ohnehin vor, das später wieder auszugleichen. Das glaube ich ihm jetzt einfach mal. Es geht ja nicht darum, dass Kids dagestanden und gar nicht gespielt haben oder in jedem Spiel nur einen Minute reindurften.


    Aber nein, was passiert. Direkt (!) nach diesem Spiel muss er sich mit Elternfurien auseinandersetzen. Das geht so nicht! Ich finde das komplett unakzeptabel. Da steht ein Trainer, engagiert sich in seiner Freizeit 3 - 4 Mal wöchentlich für die Kinder anderer Leute, und diese haben nichts Besseres zu tun, als diesen Trainer anzugreifen. Unfassbares Verhalten für mich.

    Gerade bei der Schule sollte man nicht generalisieren.
    Wir haben den Eltern gesagt, dass die Schule ganz klar Priorität hat und es kein Problem ist, wenn da mal jemand fehlt um zu lernen.
    Interessant ist doch, wie oft es diese Entschuldigung gibt.
    Wenn ein Spieler das ganze Jahr über regelmäßig und mit Freude ins Training geht, um dann alle 6-8 Wochen wegen Arbeitsvorbereitungen im Training zu fehlen, ist das doch kein Problem, sondern sehr gut.


    Wen er aber alle zwei Wochen wg. Lernen fehlt, dann stimmt etwas nicht. Entweder ist er in der Schule überfordert, oder er hat keinen Bock auf Training.