Beiträge von DenSen

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    Es fällt auf: Wir haben alle ähnliche Probleme!!!

    8)8)8)


    Jetzt sind endlich (!!!) die ganze langen Wochenenden vorbei und es könnte in den normalen Samstagsrhythmus übergehen und was ist:

    Diesen Samstag vier Abmeldungen wegen Wochenendfreizeit...

    Sollen sie ja machen keine Frage...aber wieder kommt ein "In-der-Woche-Spiel" dazu...

    Ich möchte doch auch mal Training machen...

    ||||||

    Einen Satz wie "alle verteidigen, alle greifen an" oder das Axiom, dass alle Kinder alle "Positionen" spielen sollen, würde ich daher doch mal etwas hinterfragen wollen.

    Dieses Kredo habe ich auch mal vertreten, bin mittlerweile aber davon ein Stück weit abgewichen.

    Besser finde ich "alle Kinder sollten auf unterschiedlichen Positionen spielen können".

    "Unterschiedliche Positionen" und "alle Positionen" interpretiere ich dabei anders.


    Wenn wir schon von Positionen im Kleinfeldbereich sprechen, dann habe ich erkannt, dass nicht alle meine Spieler in einem regulären Spiel im Spielbetrieb auf jeder Position einsetzbar sind und das obgleich unsere Spielformen im Training überwiegend auf Funino basieren.


    Ich lasse meinen Dribblern auch jede Freiheit auf dem Feld, denke aber, dass ab der E-Jugend auch mal ein "sinnvolles" Abspiel drin sein sollte.

    Einer meiner Experten gehört auch dazu...der dribbelt und dribbelt und dribbelt, verliert den Ball und ruft "Keiner steht frei"...und es sind vorher einige Möglichkeiten gewesen, um abzuspielen.


    Im Funino klappt das deutlich besser bei ihm ...aber da spielen wir ja auch nur 3 vs. 3

    Also hapert es an der Wahrnehmung, was man ja noch trainieren kann...

    8o8o8o


    Mittlerweile nehme ich den Experten dann auch mal vom Feld, wenn er sich das x-te Mal festgerannt hatte und erkläre ihm immer und immer wieder, dass er den Ball auch mal abgeben darf.

    :):):)

    Skriwer


    Geht das denn bis in die oberen Jahrgänge durch (also die hohe Anzahl an Mannschaftsmeldungen)?

    Zwischen G und D/C sieht es bei uns auch noch ganz rosig aus...


    Die Probleme kommen dann ab der B und A-Jugend...

    Wir sind da als Verein auch immer dran, bisher scheitert es aber an der Man-/Woman-Power

    Ich halte die Verzahnung von Verein, Schule und Kindern für sinnvoll.

    Ob man dadurch weitere Fußballer gewinnt weiß ich nicht, aber man verliert sicherlich auch keine, eher sorgt man m. M. n. für mehr (Vereins-)Identifikation bei den Kindern, die bereits im Verein sind.

    Und vor allem sieht so etwas immer gut aus, wenn man mal Unterstützung von der Stadt / Gemeinde / Kreis etc. braucht.

    Stichwort Reputation

    Wenn ich wieder und wieder eingreife und vorgebe, was zu machen ist, wie soll dann ein Spieler lernen, Vertrauen in sich und seine eigenen Entscheidungen zu haben?


    Ich habe ein, zwei Experten, die auch öfters aus der Reihe tanzen.

    Bei denen habe ich aber das Gefühl, dass ihnen Fußball nicht wichtig ist.

    Hier ist der Fall anders gelagert.


    Aber wie Du es beschreibst, scheint der Junge ja Freude am Fußball zu haben.

    Da habe ich auch einen von, der sich zu 100% mit Fußball und der Mannschaft identifiziert, im Training aber oft rumalbert.

    Das Problem ist, dass er fußballerisch (bitte jetzt kein Shitstorm) einfach sehr limitiert ist, auch im koordinativen und kognitiven Bereich sind Defizite vorhanden, zumindest auf den Fußball bezogen.

    Im Spiel kämpft der aber bis zum Umfallen, ist bissig in den Zweikämpfen und gibt keinen Ball verloren.


    Im Training bin ich oftmals verzweifelt, weil die "vermeintlich" einfachsten Dinge nicht funktionieren.

    Bin dann dazu übergegangen, diese einfachsten Dinge noch einfacher zu machen und Ihn explizit zu loben.

    Funktioniert jetzt deutlich besser...

    Ich habe mir mal ein Buch zur Lifekinetik im Fußball bestellt.

    Ist sehr interessant, allerdings nur bedingt für meine E-Jugend (Jungjahrgang) nutzbar.

    Versuche da aber immer wieder was einzubauen.

    Ein Teil der Übungen ist allerdings sehr umfangreich von der Vorbereitung

    Aber es liegt doch nicht immer am Trainer selbst, die Kids bekommen es doch fast täglich im TV vorgelebt durch den Profi und Amateur Fussball.

    Genau!!!


    Daraus sollte man aber nicht ableiten, dass es deswegen richtig ist.

    "Gleiches Recht im Unrecht" gibt es gesetzlich ja auch nicht...

    Deshalb muß man es als Trainer anders vorleben und vermitteln.

    100% Zustimmung!!!



    Ich war mal als Zuschauer bei einem Spiel meines Sohnes dabei (hatte in einer anderen Mannschaft ausgeholfen), dass total entgleiste und damit endete, dass der gegnerische Trainer nach dem Spiel unsere Trainer VOR den Kindern verbal attackierte.

    (Im Spiel selber hatte er auch schon einen unserer Jungs "rund" gemacht).


    Das Spiel war nachher im Auto nicht mal mehr ansatzweise Thema...es ging nur noch um das Scharmützel, welches sich die Trainer lieferten...

    Ich habe mir für zu Beginnmeiner Funinozeit Spanngurte besorgt und diese mit Ösen versehen.

    Die habe ich dann mit Haken im Boden befestigen.


    Mache ich jetzt aber kaum noch, da

    a) es zu viel Zeit kostet

    b) meine Spieler sich an den Außenmarkierungen orientieren bzw. im Idealfall schon ein Gespür für die Entfernungen haben sollen.

    Mit meiner ersten G-Jugend habe ich die erste Jahreshälfte 1x die Woche 90 Minuten trainiert, die zweite Jahreshälfte 2x 90 Minuten.

    Mit meiner aktullen G-Jugend mache ich 1x 75 Minuten und ich denke, es reicht völlig aus.

    Wir spielen auch 1x die Woche und nehmen an Turnieren teil.

    Reicht völlig aus...aber zu dieser Erkenntnis musste ich selber erst kommen...

    =)=)=)

    Ich werfe jetzt mal meinen Hut in den Ring:


    Trainer sind Vorbilder (ob sie wollen oder nicht und unabhängig von ihrer sportlichen / sozialen Kompetenz).

    Das ist ja oftmals auch der Grund, warum wir uns hier im Forum an Trainern reiben, die eben dieser Funktion in fataler Weise nicht nachkommen.

    Ihren Vorbildern möchten Kinder gefallen.

    Dieses "Gefallen" wird stark über Aufmerksamkeit/Zuwendung gesteuert.


    Insofern denke ich schon, dass in einer Umbauphase ehe nach neuen Tricks denn nach neuen Jubeln gefragt werden sollt.

    Dann wird ggf. ein neuer Trick geübt statt einer neuen Jubelpose!!!

    Evtl. kann man darüber ein bißchen das Verhalten regulieren...

    Nur mal so als Gedankenanstoß, auch wenn ich persönlich dass weder schwarz noch weiß sehen möchte...


    Und zum Jubel generel:

    Ich bin auch froh, wenn Kinder sich über ihre oder die Tore ihrer Mannschaftskollegen freuen.

    Wir traurig ist es, wenn das 1:0 fällt oder der hart erkämpfte Ausgleich fällt und alle drehen nur gen Mittellinie ab.

    Beim 6:0 oder so ok, aber wenn es ein spannendes Spiel ist will ich doch Emotionen haben...sonst kann ich es auch sein lassen.

    Wenn dann nach dem 3:2 kurz vor Schluss 3/4 des Teams kurz die Zahnseide (oder was auch immer) machen und sich umarmen, habe ich doch eine Mannschaft...

    Bei unglücklichen Eigentoren des Gegners sogar sehr verhalten, das finde ich gut so.


    Das ist bei uns auch so.

    Die Eltern sind da auch voll auf Kurs.


    Das finde ich richtig stark...ein Eigentor muss keiner meiner Jungs / Eltern abfeiern...


    Zahnseide ist ja noch ganz witzig (und ist ja schnell vorbei)...gibt es im Training aber Liegestütze für...

    8)8)8)

    Ds wurde so aber nicht gerne gesehen und es wurde kritisiert, dasss es so nicht okay ist, wenn die anderen Kinder dann kein Training haben.


    die zwei Mannschaften gibt es nur aus einem einzigen Grund, dass alle Kinder, angemessen ihres Könnens die Möglichkeit haben am Wettspiel teilzunehmen

    Erwarte doch bitte ALLES...nur keine Dankbarkeit...;)


    Wer meckert denn?

    Die Eltern, die eigentlich gerne und viel unterstützen oder die, die ihre Kinder nur hinbringen und nachher wieder abholen?


    Alternativer Vorschlag:

    Ein Team abmelden und die Kinder dann nur in jedem zweiten Spiel einsetzen.

    Wäre ja die logische Konsequenz...

    Evtl. ist das dann ja besser aus Elternsicht...

    Letztes Spiel waren die gegnerischen Eltern ziemlich daneben, da habe ich schwer überlegt was zu sagen, ärgere mich auch, das nicht geäußet zu haben, aber ich hatte die Befürchtung, das es eskalieren könnte.


    Da bin ich bei Dir.

    Ich denke auch oftmals hinterher, ob man nicht doch besser was gesagt hätte, will das aber in der Regel nicht vor den Kindern tun.

    Letztens auch eine katastrophale Situation auf einem Platz erlebt, wo ich nur Zuschauer und mein Sohn in einer Mannschaft Aushilfe war.

    Nach dem Spiel ging es da verbal richtig rund...das Spiel war an dem Tag für meinen Sohn kein Thema mehr, wohl aber die Beschimpfungen und Beleidigungen...



    " Komm geh hin, der kann eh nix!" " " Gegen so eine Mannschaft muss man gewinnen!"

    Find ich auch unter aller Kanone!

    Wenn das jemand aus meiner Elternschaft machen würde, bekäme der eine Ansage!


    Also ja, wir haben sowohl eine fußballerischen als auch einen allg. sozialen Erziehungsauftrag!

    Ich verstehe überhaupt nicht, wieso hier ein derartiges Feuer drin ist...ich zitiere mich mal selber... :P:P:P

    Warum ist es denn noch nicht zu einem Gespräch gekommen?

    Oftmals ist doch kurz vor oder kurz nach dem Training etwas Zeit...

    War da nicht die Gelegenheit, den/die Trainer anzusprechen?

    Diese Frage ist bisher nicht geklärt worden...


    Ich habe hier so ein wenig das Gefühl, dass es hier um Macht-Spielchen geht und nicht mehr um die Sache an sich.

    Leid tragende scheinen hierbei die Kinder zu sein.

    Der/Die eine möchte ein persönliches Gespräch (kann ich voll und ganz nachvollziehen und wäre auch mein Weg).

    Der/Die andere möchte "nur" telefonieren...nimmt sich dafür auch die Zeit, dass zu kommunizieren (verbal oder non-verbal).


    Also alle wollen...aber keiner macht...weil es nicht zu seinen Bedingungen erfolgt...:!::?::!::?: