Wenn ich wieder und wieder eingreife und vorgebe, was zu machen ist, wie soll dann ein Spieler lernen, Vertrauen in sich und seine eigenen Entscheidungen zu haben?
Ich habe ein, zwei Experten, die auch öfters aus der Reihe tanzen.
Bei denen habe ich aber das Gefühl, dass ihnen Fußball nicht wichtig ist.
Hier ist der Fall anders gelagert.
Aber wie Du es beschreibst, scheint der Junge ja Freude am Fußball zu haben.
Da habe ich auch einen von, der sich zu 100% mit Fußball und der Mannschaft identifiziert, im Training aber oft rumalbert.
Das Problem ist, dass er fußballerisch (bitte jetzt kein Shitstorm) einfach sehr limitiert ist, auch im koordinativen und kognitiven Bereich sind Defizite vorhanden, zumindest auf den Fußball bezogen.
Im Spiel kämpft der aber bis zum Umfallen, ist bissig in den Zweikämpfen und gibt keinen Ball verloren.
Im Training bin ich oftmals verzweifelt, weil die "vermeintlich" einfachsten Dinge nicht funktionieren.
Bin dann dazu übergegangen, diese einfachsten Dinge noch einfacher zu machen und Ihn explizit zu loben.
Funktioniert jetzt deutlich besser...