Beiträge von DenSen

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    Sicherlich reicht ein Turnier dafür nicht aus, berücksichtigt man aber die jüngsten Erfolge der englischen U-Mannschaften (z. B. U17 und U19 mit int. Titeln), kann man schon sagen "The Trend Is Your Friend"

    Hier wird keine These für oder gegen den dt. Fußball aufgestellt.


    Ich habe lediglich auf den Wechsel im englischen System hingewiesen und das dieser sich bereits auswirken kann (nicht muss)...

    Können auch andere Faktoren drauf Einfluss genommen haben ohne Frage...



    Auch neun Spieler aus dem dritten Quartal liegen hier bereits entgegen dem Trend

    Richtig ist, neun Spieler sind in der "zweiten Hälfte" geboren worden

    Sechs Spieler zwischen Juli und September, drei Spieler zwischen Oktober und Dezember

    Und eben gerade im letzten Quartal haben sich bei den Engländern sieben Spieler durchgesetzt



    Ebenso sind die deutschen U Mannschaften in den letzten Jahren, hier ist immer mehr als eines zu betrachten, nicht ganz erfolglos

    Kein Widerspruch

    Ich finde die Variante, die die Engländer fahren, sehr interessant.

    Unterschiedliche Stichtage auf Vereins- und Verbandsebene ermöglichen ein breiteres Spektrum an Vergleichsmöglichkeiten.



    Aus aktuellem Anlass:


    Evtl. ernten die Engländer bereits bei dieser WM ihre Früchte...

    ;););)


    10 der aktuellen Nationalspieler sind in der zweiten Jahreshälfte geboren, sieben davon im letzten Quartal...

    Neun Spieler aus der dt. Mannschaft sind in der zweiten Hälfte geboren, davon aber nur drei Spieler im letzten Quartal...


    Sicherlich reicht ein Turnier dafür nicht aus, berücksichtigt man aber die jüngsten Erfolge der englischen U-Mannschaften (z. B. U17 und U19 mit int. Titeln), kann man schon sagen "The Trend Is Your Friend"

    Die Frage ist ja, auf welchem Level er sich als Durchschnitt gesehen hat???


    Trotzdem ist der Satz „Ich habe aus Spaß gespielt und hatte keinen Plan“ top!!!!

    Warum wird hier eigentlich in absoluten Stereotypen gedacht???


    Also ich würde eine mittelschwere Krise kriegen, wenn im zweiten Jahr F- oder im ersten E-Jugendjahr noch ein Knäul an Spielern über den Platz "wabern" würde!!!


    Ausnahme hier vielleicht absolutes Chaos vor dem eigenen oder dem gegnerischen Tor wegen vier Großchancen am Stück, die aber auch wirklich mit allen Körperteilen kreiert oder eben verhindert werden...

    Wer kennt das nicht...???

    ^^^^^^


    Ähnlich verhält es sich, wenn sich meine Spieler einen Meter neben unserem TW anbieten...als ob der nicht selber das Spiel eröffnen könnte...oder sich manchmal selber den Ball vom Fuß klauen...

    =O=O=O


    Und trotzdem gehören wir nicht im ANSATZ zu den Passmaschinen!!!

    Meine Kinder sollen dribbeln, wenn Sie für sich entscheiden, dass Raum, Zeit und Gegner es zulassen...und sie sollen passen, wenn sie meinen, dass das die bessere Lösung ist in Anbetracht von Raum, Zeit und Gegner...


    Denn weder das eine noch das andere ist richtig oder falsch...die Kinder müssen doch ausprobieren, was geht und was nicht...


    Mir geht das Herz auf, wenn ich einen Spieler sehe, der direkt mit dem ersten Kontakt Richtung gegnerisches Tor mitnimmt bzw. aufdreht, so schon am ersten Gegenspieler vorbei ist, dann aber trotzdem erkennt, dass die Seite total verdichtet ist und das Spiel mit einem Pass verlagert.

    Gleicher Spieler lässt in einem anderen Spiel auf gefühlt 2m² drei Gegenspieler als Slalomstangen aussteigen und spielt dann den Ball in den Lauf seines (zwangsläufig) frei stehenden Mitspielers direkt vor der Box....


    Vor all diesen erfolgreichen Aktionen stehen unzählig viele Ballverluste im 1 vs. 1und Pässe ins Niemandsland oder in den Fuß des Gegners...aber das gehört nun einmal da zu..."Der Meister ist weit häufiger gescheitert als sein Lehrling"...


    Was ich im Kern damit sagen möchte:

    Nach der Aktion ist vor der Aktion

    Und der Weisheit letzter Schluss ist weder das Allheilmittel Pass noch das Allheilmittel Dribbling (oder das Allheilmittel Schuss) sondern die Kunst, eben genau das zu machen, was der Rest auf dem Fußballplatz gerade aber mal so gar nicht erwartet...


    Die Freiheit, sich auszuprobieren, muss ich unter dem Aspekt der altersgerechten Schwerpunkte durch unterschiedliche Spielformen fordern und fördern...


    Wir sind somit gleichzeitig Alles- und Nichtskönner!!!

    Schnupperabzeichen ist super.

    Aber in 30 Minuten 20 Kinder?

    Das wird nicht funktionieren.

    Wir haben das mal mit der G-Jugend gemacht.

    Waren ca. 20 Kinder.

    Das hat ganz schön gedauert.

    Und das, obwohl wir jede Station besetzt hatten und mit vielen Helfern am Werk waren.

    Mit zwei Personen klappt das nicht...

    Also bei 2010ern bliebe ich da ähnlich wie Du noch ganz entspannt.

    Auch wenn ich die "Faust in der Tasche ballen"-Emotion voll und ganz nachvollziehen kann.

    Grundsätzlich soll der Schwerpunkt der Kinder in dieser Altersklasse ja im Offensivspiel liegen.

    Defensive soll sich ja auf ein "wir verteidigen gemeinsam" beschränken.


    Was man evtl. machen könnte, wäre viele Balljagdspiele einstreuen, um die Kinder aus der Lethargie zu holen, aber Du beschreibst das Problem ja so, dass nur vor der Box nix passiert...

    Beim Funino ist auch immer viel Aktion direkt vor den beiden Toren, da es keinen TW gibt und ohne Verteidigung sofort ein Tor fällt.


    Ich werde jetzt nicht anfangen Standardsituationen zu trainieren


    Würde ich auch nicht machen!!!

    Andere Dinge sind viel wichtiger...

    Turnier G-Jugend:

    Spielten gegen Mannschaften, die viele Blümchenpflücker dabei hatten bzw. wo die Kinder gerade angefangen haben zu kicken.

    Wir waren einfach schon viel weiter, spielten dann mit zwei Kindern weniger bzw. die anderen mit einem Kind mehr.


    Ich flüstere den Jungs zu:

    Bitte lasst die anderen auch ein Tor schießen...dauerte keine Minute und das Ding zappelt bei uns im Netz.

    Die Freude auf der anderen Seite (über das erste geschossene Tor) und auch bei uns riesengroß...

    Wir haben eine Mannschaft (23 Kids), die gemeinsam trainiert und am WE werden die Spiele in zwei (festen) Teams bestritten.

    Ein Team ist spielfrei, einer der Jungs kommt mit seinem Opa trotzdem zum Platz.

    Ich: "Was machst Du denn hier, ihr habt doch spielfrei?"

    Er: "Ich feuere das andere Team an und bolze ein bisschen mit Opa"


    Ein anderer Spieler kam zum Spiel, obwohl er krank war und nicht spielen konnte, nur um anzufeuern...


    Ok, dann machen wir ja so viel nicht verkehrt....

    Es gab tatsächlich Eltern (nicht aus meiner Mannschaft) die gefordert haben, dass ihr Kind für so einen Betrag min. vom Hort abgeholt werden müssten.

    Und überhaupt müsste entweder ein Bus angeschafft werden oder die Eltern sollten das Spritgeld vom Beitrag abziehen können.

    Leute gibt es

    Man möchte anfangen zu lachen, wenn es nicht sooooooo traurig wäre...

    Trikots stellt der Verein (Einheitliches Auftreten von der G- bis zu den Senioren).

    Trainingsanzug für Trainer stellt der verein

    Utensilien stellt der Verein (außer Exoten wie Augenklappen)

    Lizenz übernimmt der Verein

    Literatur kauft man selber

    Gibt fürs Jahr eine Spendenbescheinigung.


    Ist ein dickes, fettes Minusgeschäft...

    hat den Vorteil, das man im 3gg.3 schon nach leistung einteilen kann, damit niemand überfordert ist.

    100% dabei!!!


    Durch das 3 vs. 3 UND die Einteilung in leistungshomogene Truppen schaffe ich es, dass gerade die schwächeren Spieler mehr mitnehmen können, da die Spielform viel leicht umzusetzen ist...

    Coach_Carter


    Die Situation ist bei mir ähnlich.

    Habe mich aber dazu entschieden, dass ich die Schwerpunkte der E-Jugend lt. DFB weiter berücksichtige und einfach den Schwierigkeitsgrad sukzessive erhöhe bzw. jetzt so langsam in Themen einsteige, die bisher nicht wirklich geschult worden sind (z. B. 1 vs. 1 in der Defensive).

    Vielen Dank für Deine Ausführungen.


    Ich übernehme jetzt mal Deine Begrifflichkeiten auf und differenziere wie folgt:

    a) Technikerwerbstraining sollte dann wohl im ausgeruhten Zustand erfolgen (hier sehe ich z. B. isolierte Übungsformen)

    b) Technikanwendungstraining darf/kann/sollte (!!!) auch ruhig im erschöpften Zustand erfolgen (hier sehe ich z. B. Spielformen, die in Verbindung mit dem Technikerwerbstraining zu sehen sind, wenn man so will eine Symbiose bilden und somit helfen, das Erlernte aus dem Technikerwerbstraining "richtig" umzusetzen.

    Wobei "richtig" hier im Kontext mit den äußeren Einflüssen des Spiels zu sehen sind, sprich Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und Ausführung in Abhängigkeit, von Zeit, Gegner, Positionierung auf dem Spielfeld etc....

    @fußballschule_tirol


    Ok, ich fasse noch einmal Deinen Grundgedanken (so wie ich ihn verstanden habe) zusammen:

    "Auch in der 93 Minute sollte ein Pass/Torschuss/Dribbling auch im Zustand der völligen Erschöpfung noch präzise durchgeführt werden können" (Wäre so der Idealfall, dem ich gerne zustimme).

    Um dieses zu erreichen bedarf es auch -unabhängig von Alter und Leistungsvermögen- z. Bsp. Techniktraining im Erschöpfungszustand.


    Sollte ich hier an einer Stelle etwas pauschalisiert haben, sieh/seht es mir nach...

    "Würden sich alle Eltern und Trainer besonnen zurück lehnen, kindsgerecht trainieren und spielen und nicht gleich T-Shirts drucken wenn sie u9 Staffel-Sieger werden bräuchte es keine Fairplay-Liga."


    :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup: