Beiträge von DenSen

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    Als letzte Maßnahme könnte ich mir vorstellen, den Spieler - wenn er auf Grund der Ausdauer halt nicht in die Leistungsgruppe passt - in selbige zu geben. Sprich...er spielt einen tiefer. Das wäre für mich aber nicht wirklich eine Lösung, weil die Ausdauerfrage im Prinzip kein Thema ist.

    Wie Du richtig beschrieben hast wäre das kein Thema.


    Vom fußballerischen Können her muss er nicht in eine schwächere Mannschaft.

    Ganz im Gegenteil:

    Der Junge spielt teilweise schon im Altjahrgang unserer E-Jugend mit und gehört auch da dann zu den Leistungsträgern.



    Kurz bitte Spiel noch einen Müsliriegel oder ähnliches fressen ist eben Unfug. Das schlägt sich natürlich extrem auf den Sauerstoffumsatz im Blut um. Kinder haben nicht viel Blut, und wenn ein guter Teil davon im und am Magen zum Verdauen benötigt wird, wie soll denn dann das Herz mit den Rest für Sauerstoffversorgung fein können

    Ersatzbank

    Das mit dem Sauerstoff bzw. der Verbrennung im Magen klingt für mich zunächst logisch.

    Hast du da eine Quelle für?

    Ich war bisher immer davon ausgegangen, ein Apfel oder ähnliches kann vor dem Spiel nicht schaden...

    Habe ich mich bisher aber auch noch nicht mit beschäftigt...bin ich ganz ehrlich...

    Grätsche

    Was den Ehrgeiz angeht bin ich voll und ganz bei Dir!


    Hier ist es so, dass der Bursche aber eher vom Ehrgeiz zerfressen ist (wenn man das so sagen will) und einfach nicht mehr kann, was ihn dann wieder ärgert...

    Da gibt es schnell Tränen, wenn ein Spiel verloren geht....


    Vielen Dank aber für den Hinweis in Sachen FT- und ST-Fasern.

    Ob das hier passt weiß ich nicht, aber auf alle Fälle habe ich wieder was gelernt!!! =)=)=)


    Was meint ihr denn zu den Punkten Ernährung und Schlaf?

    Trainer E

    Dem physisch stärkeren Spieler merkt man nicht an, wo er spielt.

    Spielt der andere defensiver, schiebt er das Spiel durch Dribblings in hohem Tempo an und ist nicht weniger kaputt, da die Interpretation der (eigentlich) defensiveren Aufgaben doch recht offensiv ausfällt... :D:D:D

    Dann wird aber schnell und gerne die Rückwärtsbewegung vergessen, was den Trainer dann wieder ins Spiel bringt.


    Ein richtiger Vergleich ist da nur schwer möglich...

    Besten Dank soweit,


    Grätsche

    ich werde versuchen, noch etwas weiter ins Detail zu gehen:


    Der Spieler, der schneller kaputt ist, ist definitiv der schnellere Spieler.

    Schneller Antritt und höhere Endgeschwindigkeit.

    Bezogen auf einen 800m Lauf ist er ebenfalls der Schnellere.

    Im Bereich der Koordination sähe ich ihn ebenfalls vorne.


    Trainingsbeteiligung ist fast identisch.

    Sport machen beide, so wie ich das beurteilen kann, zusätzlich auch regelmäßig in Schule und Freizeit.


    Trainer E

    Im Funino sind sie physisch ähnlich stark, der Abfall ist in der Tat eher beim großen Spiel zu sehen.

    Können die kurzen, vielen Sprints das alleine erklären?

    Die habe ich im 3 vs. 3 ja auch permanent...

    Hi,


    hier einmal ein Thema, was mich schon länger umtreibt:


    Ich habe drei, vier geniale Kicker in meinen Reihen, die mit dem Ball wirklich schon eine Menge anfangen können.


    Mir geht es jetzt um zwei von diesen Spielern, die ich kurz vergleichen möchte:

    Einer von ihnen macht, wie man so schön sagt, in unseren Spielen den Unterschied aus, weil er in der Vorwärtsbewegung geniale weil überraschende Dinge macht, wobei er eher klein und schmächtig ist.

    Ein anderer ist in der Rückwärtsbewegung und im Umschaltspiel überragend und vom Körperbau "kernig" im positiven Sinne.


    Der Unterschied:

    Der eine (wenn man so will "defensive") Spieler könnte 50 Minuten durchrackern, der andere (wenn man so will "offensivere") Spieler ist oftmals schnell k.o.

    Beide trennt ca. ein halbes Jahr.


    Nun kamen die Eltern auf mich zu und haben gefragt, was man da evtl. machen könnte.


    Da wir Jungjahrgang E-Jugend sind kann man, so verstehe ich die Lehre, noch nicht an Kondition etc. arbeiten, dass kommt ja erst mit der D- bzw. C-Jugend richtig?


    Wie sind Eure Einschätzungen dazu?

    Mittlerweile trainieren wir seit längerem einmal die Woche mit Exerlights, da ist durch die wechselnde Zugehörigkeit ohnehin ein ständiges Mischen gegeben.

    ANGEBER!!! :D:D:D


    Spaß beiseite: Vielen Dank für Deinen Input.

    Ich werde auf diese Methodik zurückkommen denke ich.


    Es ist ja immer gut, Strukturen aufzubrechen und neue Impulse zu setzen.


    Grundsätzlich fühlen sich aber alle Spieler gleich wichtig bei uns...so zumindest mein Eindruck.

    Ich würde das daher nicht aus dem Grund machen, dass ich Sorge habe, dass hier Kasten entstehen.


    Hat es sich denn auch merklich auf die Spielweise am WE niedergeschlagen (oder habe ich das überlesen)?

    Trainer E


    Toller Ansatz, werde ich auch mal ausprobieren...vielen Dank!!!

    Wobei dann ja auch mit einer gewissen Nachhaltigkeit trainiert werden müsste, sprich 1x reicht ja nicht aus, nur eine Vielzahl an Wiederholungen schärft hier ja den Fußballergeist.


    Gedankenspiele 1:

    Wenn ich zwei schwächere zu einem stärkeren Spieler packe, dann zwinge ich diesem ja quasi auf, die Regie zu übernehmen und die schwächeren zu leiten bzw. geschickt (hier wohl das Zauberwort) in Szene zu setzen...auch interessant...auch in Sachen Passspiel nebst Spielverlagerung...


    Gedankenspiel 2:

    Auf der anderen Seite mal etwas provokant gefragt:

    Bremse ich dadurch meine stärkeren Spieler nicht (wieder) aus, weil ein Stück weit die Intensität verloren geht?

    A(ni)mateur


    Das ist in der Tat ein "Problem" wenn man das so ausdrücken möchte.

    Wenn wir unter der Woche im Funino trainieren sehen wir auch immer zu, dass wir homogene Teams haben.

    Das klappt dann auch ziemlich gut, wobei man schon deutliche Unterschiede im Bereich von Tempo, Spielverständnis etc. auf den unterschiedlichen Feldern erkennen kann.


    Am WE im Spiel verlassen sich dann meistens die schwächeren Kids auf die stärkeren, gerade was auch das Laufen angeht.

    Wo unter der Woche noch richtig Gas gegeben wurde, ist am WE dann Pause angesagt, weil die anderen ja laufen...


    totog


    Was ist denn Eure Linie im Verein (oder steht das hier schon irgendwo)?

    Vielen Dank für Deine Einlassungen Follkao


    Bei uns ist es so, dass wir eher die Ausnahme sind, was die Anzahl der Spieler aus einem Jahrgang angeht.

    Spielen in Jahrgängen ohne Wenn und Aber, keine Neueinteilung bis G/F/E/D...

    So läuft das bei uns bis einschließlich E-Jugend, ab der D wird dann jahrgangsübergreifend selektiert.

    Das ein Jahrgang zwei Mannschaften stellt ist eine Besonderheit in unserem kleinen Verein.

    Hierfür haben wir noch keine Regelung treffen müssen.

    Ggf. betrifft diese Problematik ab Sommer noch einen weiteren Jahrgang, so dass man sich dann im Verein Gedanken machen muss, wie man es grundsätzlich machen möchte.

    Der Eindruck von Willkür sollte vermieden werden.


    Ich möchte halt einen etwaigen Dropout vermeiden, sei es nun, dass die besseren Kinder zu anderen Vereinen gehen oder die schwächeren ganz aufhören...

    totog


    Vielen Dank, dass Du den Ball aufnimmst.


    Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich richtig ausgedrückt habe:

    Ich möchte nicht jetzt die Mannschaften ändern, sondern in der aktuellen Saison 17/18 die Mannschaften belassen wie sie sind.

    Jede Mannschaft spielt in der Gruppe, in der sie mithalten kann.

    Da soll auch gar nichts verändert werden, weil das total unfair wäre.


    Ich bin jetzt aber dabei, auch schon die Saison 18/19 in Augenschein zu nehmen und überlege, ob ich in der kommenden Saison die Mannschaften anders aufteilen sollte, ohne das dabei die dann schwächere Mannschaft in Gänze unter die Räder kommen soll.

    Wenn der Sohnemann so gut kicken kann dann besucht doch ggf. so einen "Tag der Talente" oder so.

    Wird mittlerweile doch von sämtlichen Vereinen mit NLZ angeboten.


    Da bekäme ich dann, so mein Kind nicht unmittelbar vorher krank wird oder sich selber unter Leistungsdruck setzt bzw. an Lampenfieber leidet, ein direktes Feedback.

    Ich glaube, Ersatzbank meint die zusätzliche, körperliche Belastung, die auf Kinder einwirkt, wenn sie im höheren Jahrgang mitspielen und -trainieren.

    Der Jungspieler muss sich körperlich mehr anstrengen, um mit den Älteren mithalten zu können, sprich öfters in den "roten Bereich" gehen.

    Auch wenn er nach dem Training auf das Trampolin geht, lässt das nicht den Rückschluss zu, dass er sich körperlich nicht völlig verausgabt hat, da Kinder sich schnell erholen.

    Entsprechend verhält es sich auch im kognitiven Bereich...Denken ist ja auch anstrengend...:P:P:P


    Evtl. wäre noch von Interesse, wann Dein Sohn geboren worden ist, eher früh oder eher spät im Jahr...

    Also mit Jahrgangsälteren zusammenzuspielen und dann weniger Einsatzzeiten zu bekommen, ist doch vollkommen ok.

    ...

    Da empfinde ich es als normal, das jüngere, talentierte, mal bewußt reinschnuppern dürfen. Und nicht gleiche Spielzeit bekommen....

    Da bin ich ganz bei Dir!!!



    Aber keine Sorge, ich habe als Mutter brav die Klappe gehalten. Vielleicht tauschen wir uns nochmal von Kollege zu Kollege aus, mal sehen

    Ist Dir aber schon sauer aufgestoßen oder?:P


    Wenn Du schreibst, er habe ihn vergessen, dann sollte das Thema doch eigentlich durch sein oder?

    Zumal Dein Junior im Spiel darauf ja beginnen durfte (und ein Älterer somit auf der Bank saß).


    Wir hatten auch bei Zeiten eine solche Situation, dass mein Sohn als Aushilfsspieler im höheren Jahrgang in einem Spiel sogar nur eine Minute spielen durfte und entsprechend angefressen war (vorher hatte er aber bereits drei Spiele von Beginn an gemacht und auch ca. 50% der Zeit gespielt).

    Das ging dann in die Richtung "dann brauche ich das letzte Spiel ja auch nicht mitmachen".

    Den Zahn habe ich ihm dann aber schnell gezogen indem ich ihn fragte, ob er jetzt wirklich meckern müsste, obwohl er in den Spielen zuvor von Anbeginn dabei gewesen wäre und andere, ältere Kinder dafür auf der Bank hätten Platz nehmen müssen.


    Das hat er dann verstanden...

    Auch wenn das Thema schon ein paar Monate auf dem Buckel hat, möchte ich es noch einmal aufgreifen.


    Wie eingangs beschrieben haben wir es in der aktuellen Saison so gemacht, dass wir zwei heterogene Teams ins Rennen geschickt haben, sprich leistungsstarke und leistungsschwache Spieler gemischt wurden.

    Soweit hat das auch ganz ordentlich funktioniert, trainiert wird immer gemeinsam und die Hallensaison haben wir dazu genutzt, in unterschiedlichsten Konstellationen zu kicken.


    Nun die Frage:

    Wir haben zur Zeit ca. 25 Spieler.

    Im Sommer gehen wir in die zweite E-Jugend-Saison, sprich sind kompletter Altjahrgang.

    Sollten wir im Sommer eine neue Mannschaftseinteilung machen, sprich die stärkeren Spieler in ein Team und die etwas schwächeren Spieler in das andere Team?

    Wir spielen immer erst eine Findungsrunde und dann eine Hauptrunde, so dass beide Mannschaften dort landen würden, wo sie leistungsmäßig konkurrenzfähig wären.

    80% der Vereine bei uns gehen so vor, bzw. trenne bereits ab der F-Jugend jahrgangsübergreifend starke und schwächere Kinder.

    Wir wären weiterhin eine Mannschaft, würden gemeinsam trainieren und auch die Aktivitäten abseits des Platzes gemeinsam bestreiten.


    Ich freue mich auf Eure Beiträge zu diesem durchaus heiklem Thema...

    in der E wird aber nach DFB als Ausbildungsziel vermittelt: taktische Grundregel für eine Raumorientierung, und unterschiedliche Positionen im Zusammenspiel kennenlernen. Sowie Grobform Abwehr /Angriff (sinngemäß, falls ich gut aufgepasst habe). Das meine ich auch mit einem Grundgerüst in dem die Spieler frei von -Spieloptimierten- Lösungen sind, oder gewinnoptimierten Verhalten (lange Bälle nach Vorne, nie durch die Mitte etc. etc.)

    aber trotzdem lernen, was Angriff/Abwehr etc. bedeutet und welche Positionen es gibt. Eine E ohne das Wissen in eine D Jugend zu führen, halte ich für grundsätzlich falsch.

    Übrigens wird, wer Funino und nach Horst Wein) ernsthaft trainiert, seine Jungs/Mädels nicht in dem Alter in ein enges, taktisches Korsett stecken (können).

    Das ist doch der springende Punkt (und da sind wir wieder beim Trainer).


    Grobform ist m. E. nach das entscheidende Merkmal.

    Für mich heißt das, ich gebe den Kindern eine Idee von dem, was Abwehr und Angriff und damit einhergehende Positionen bedeuten.

    Dieses dann mit Leben zu füllen, obliegt dann ganz alleine den Kindern und ihrer Kreativität.

    Wenn ich meinem nominellen Abwehrspieler die Freiheit lasse, in ein beherztes Dribbling nach vorne zu gehen und den Torabschluss zu suchen, wenn mein linker Mittelfeldspieler sich trotzdem auf der rechten Seite beim Einwurf anbieten darf, wenn mein Stürmer auf der eigenen Torlinie klärt, dann finde ich das Vermitteln von unterschiedlichen Positionen legitim.

    Wenn natürlich mein Abwehrspieler nur den Ball lang nach vorne dreschen darf, weil ich mit der Position des Abwehrspielers nichts anderes verbinde oder mein linker/rechter Mittelfeldspieler nur an seiner Linie klebt, dann haben wir ein Problem.

    Ebenso wenn mein Stürmer nur vor dem gegnerischen Torwart stehen darf (ohne Witz, hatten wir in einem Spiel)

    "So Torben (Name von der Redaktion geändert), Du stellst Dich nur vor den Torwart..."


    Ich denke, es ist weniger entscheidend, ob ich mit Positionen spiele oder nicht, sondern vielmehr, wie stark ich die Spieler in die Positionen zwänge und wie viele Freiräume ich den Kindern gebe, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten kreativ zu zeigen und zwar mit oder ohne Ball.

    Ich finde die Variante, die die Engländer fahren, sehr interessant.

    Unterschiedliche Stichtage auf Vereins- und Verbandsebene ermöglichen ein breiteres Spektrum an Vergleichsmöglichkeiten.

    Zum einen fördert es das Spiel mit dem schwächeren Fuss und zum anderen steht das Tor in der Mitte und nicht Aussen.

    Alle Spieler sollten bei mir einen Zug zum Tor entwickeln und nicht zur Eckfahne.

    Passt ganz hervorragend...

    Ich habe es bei uns so gemacht, dass die Jungs (Jungjahrgang E) sich in den Spielen zunächst in ihrer "Komfort-Zone" einrichten durften, sprich ich habe tatsächlich meinen starken Linksfuß auf Links und den starken Rechtsfuß auf Rechts spielen lassen, damit ihnen die Zweikampfführung und das Abschirmen des Balles leichter fällt (auch gegen deutlich größere und robustere Spieler (beide sind eher klein und schmächtig inkl. eines deutliche RAE, dafür aber sehr flink) und sie auch ordentlich Selbstbewusstsein tanken konnten.

    Nunmehr werden beide Spieler mehr und mehr auch auf den anderen Seite eingesetzt, sprich sie müssen raus aus der "Komfort-Zone", um genau den von AKjfv gemeinten Zug zum Tor zu entwickeln bzw. nicht aus den Augen zu verlieren als Alternative zum Durchbruch bis auf die Torauslinie.

    Wahlweise spielen Sie auch im Zentrum, in der Abwehr oder im Sturm.

    Sowohl bei der Life Kinetik, als auch bei der Koordination geht es um eine Entwicklung von Strukturen im Gehirn. Und diese müssen einmal gebildet werden, und später auch immer wieder genutzt werden um effektiv zu bleiben. Wenn wir also auch auf der Koordinativen Seite immer weiter voran schreiten wollen braucht es Reize.


    Was man aber nicht vergessen sollte ist das jedes Dribbling, jedes Ball-Jonglieren und jede Coerver-Übung ans sich schon einen Koordinativen Reiz bzw. eine Aufgabe darstellt.

    Da bin ich voll uns ganz bei Dir.