Rentier667
D-Jugend 97er Jahrgang(zurzeit Junger Jahrgang)
Ich persönlich halte es für sehr kritisch, wenn Du von den Jungs körperbetonten Einsatz forderst. Deine Jungs sind fast alle im "Goldenen Lernalter".
Wenn Du ihnen im Training die Grundtechniken vermittelst, dann steht am Ende des Trainings doch die Anwendung der neu erworbenen Technik unter Wettkampfbedingungen (Abschlußspiel).
Versetze Dich mal in die Situation der Kinder. Du trainierst mit ihnen das Dribbling.
Dann erwartest Du natürlich, dass sie es im Abschlußspiel auch anwenden. Jetzt sagst Du ihnen aber gleichzeitig, dass sie beim defensiven Zweikampf viel robuster zur Sache gehen sollen. Wie sollen dann die Dribbler (Achtung das war ja das oben genannte Ausbildungsziel) ihre neu erworbenen Fertigkeiten anwenden, und somit vertiefen, wenn sie ständig Angst haben etwas auf die Füsse bekommen zu können.
Angst ist kein guter Lehrer.
Warte mit dem robusten Einsatz noch mindestens 2 Jahre. Wenn du mit körperbetonten Einsatz die ersten Schritte jedoch meinst, das Du ihnen das individuelle Verteidigen beibringen möchtest, dann hole Dir die DVD oder das Buch "Modernes Verteidigen" vom DFB.
siehe: http://www.soccerdrills.de/ ein wenig runterscrollen dann findest Du einen Link.
Ich trainiere selbst eine 97er 98er D-Jugend und werde frühestens im letzten Ausbildungsquartal der D-Jugend (Ab März 2010) mit diesem Thema beginnen.
Einen habe ich noch zu diesem Thema.
Der HSV ist auf einen meiner Spieler(98er und somit noch E-Jugend) aufmerksam geworden
Er hat von uns eine Gastspielgenehmigung bekommen. Natürlich bin ich als Trainer bei den ersten Spielen und Turnieren dabei gewesen. Dort konnte ich beobachten das die Mannschaften des Hamburger Fussball Verbandes und die Bundesliga E-Jugendmannschaften (Leverkusen, Schalke, Werder, usw.) unheimlich harten und körperbetonten Fußball spielen. Weiterhin ist mir aufgefallen das die HSV-Kinder kaum ihre Techniken, die sie im Training üben, anwendeten. Es wurde aus Angst vor dem robusten Einsatz durch die Gegenspieler, unheimlich schnell abgespielt bzw. der Ball einfach weggeschlagen.
Mich wundert es nicht, das wir kaum noch Talente (und das sind alle die Kinder, die ich auf diesen Turnieren gesehen habe) in die Bundesliga bringen.
Wir müssen in diesen so wichtigen Jahren den Kindern ermöglichen ihre Techniken zu perfektionieren und zu verfestigen. Das geht meines Erachtens nur durch angstfreies Spiel.
Meiner Meinung nach wären hier die Verbände gefragt. Die Regeln sollten so angepasst werden, dass das robuste Spiel in diesen so wichtigen Altersklassen unterbunden wird.
Die Kinder sollen natürlich auch nicht in Watte gehüllte werden. Aber ein paar Regeländerungen in dieser Altersklasse sollten schon möglich sein. z.B. Grätschen und Rempeln müssten immer, egal ob der Ball berührt wird, geandet werden.
Ich bin ein Freund des technisch hochstehenden und auch des körperbetonten Fußballs. Aber bitte alles zu seiner Zeit.
Thema verfehlt?!
Sorry.
Beiträge von Dirk Coerverfan
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Zaungast
Das Schweizer Konzept ist in vielen Dingen weiter als das DFB Konzept.
Prima, dass Du noch einmal die Grundstrukturen erklärt hast. Kann man übrigens auf der Seite des Schweizer Fußball Verbandes nachlesen. z.B. hier : http://www.football.ch/sfv/de/…all.aspx?vNews=1&newsID=1
Das ist halt der Vorteil wenn eine Zentrale die Richtlinien vorgeben kann.
Der DFB ist da leider, manchmal auch zum Glück, etwas anders aufgestellt.
Wenn Du etwas über das Ausbildungskonzept des DFB wissen willst. Dann ist dieser Link der Richtige.
http://www.dfb.de/uploads/media/dfb_rtk_flyer_A4_quer_01.pdf
Dort wirst Du viele Schweizer Ideen wiederfinden. Mittlerweile schaut auch der DFB über den Tellerrand.
Der Link im ersten Posting war nur eine Klarstellung wie Sammer sich den Spielbetrieb in der Zukunft wünscht. Da chamsi3 behauptet, dass Sammer das 11 gegen 11 haben will. -
chamsi3
Deine Aussage ist definitiv falsch
siehe folgenden Link(Entwicklungsplan/Konzeption des DFB: http://www.dfb.de/uploads/medi…sballentwicklungsplan.pdf
Siehe Seite 66
Achtung die Datei ist 13 MB groß
Für alle die kein DSL haben hier der Inhalt mit Copy and Paste erstellt.Zitat:
Wettspiele altersgerecht gestalten!
Wettspiele erfüllen auf allen Ausbildungsstufen eine
wertvolle Funktion – falls sie dem altersspezifischen
Können der Spielerinnen und Spieler angepasst sind.
Denn Kinder lernen vor allem im und durch das Spiel.
Nicht altersgemäße Spielfeld- und Teamgrößen ver -
hindern dagegen diesen Lernprozess, denn das Spiel
1. ist für die Kinder nicht überschaubar,
2. überfordert durch zu große Laufstrecken,
3. ist wegen weniger Ballkontakte, Spielaktionen und
Torschusssituationen wenig motivierend.
Das Spiel 7 gegen 7 auf verkleinertem Spielfeld ist aus
diesem Grund das verbindliche Pflichtspiel für alle
F- und E-Juniorenmannschaften.
Ein weiterer Schritt zu einem idealen Wettspielsystem
im Junioren- und Juniorinnenfußball ist ein 9 gegen 9
in einem 70 x 50 Meter großen Feld für D-Junioren,
um durch eine weitere Zwischenstufe eine noch
„dosiertere” und damit lerneffizientere Überleitung
vom 7 gegen 7 im Kinderfußball zum „großen Spiel”
11 gegen 11 im C-Juniorenbereich zu erreichen.
In der neuen DFB-Ausbildungskonzeption ist dieser
systematische Aufbau der Wettspielformate inklusive
des 9 gegen 9 für D-Junioren als sportlich optimales
Ausbildungskonzept vorgegeben. Ziel muss nun die
Realisierung im Junioren-Spielbetrieb sein!
undZitat:
WEITERE OPTIMIERUNGEN
• Bundesweiter Kleinfeldfußball auch für D-Junioren
• PR-Kampagne für den Kleinfeldfußball
• Inhaltlicher Schwerpunkt der Trainer-Ausbildung
• Schwerpunkt der DFB-Kurzschulungen -
@ Flex90
Andre hat es schon beschrieben.
1. schräg zum Gegenspieler das starke Bein zustellen
2. Tempo des Gegenspieler aufnehmen
3. den eigenen Körper zwischen Ball und Gegenspieler bringen
4. Ball erobern.
Irgendwann, je nach Ausbildungsstand (ca. alter Jahrgang C-Jugend) kann man versuchen, das nicht nur das starke Bein zugestellt wird, sondern dass der Stürmer auf den nächsten Verteidiger oder in Richtung Seitenauslinie gedrängt wird. Hierbei spielt es keine Rolle ob Du die ballorientierte Raumdeckung oder Manndeckung bevorzugst. Das Gleiche gilt natürlich auch für das Verteidigen auf der inneren Linie.
Solltest Du nicht genau wissen, wie du es schulen kannst, dann besorge Dir die DVD und/oder das Buch "Modernes Verteidigen" vom DFB. Meines Erachtens gibt es zur Zeit nichts Besseres auf dem Markt. Sie ist methodisch sehr gut durchdacht.
Aber Achtung, nur erklären reicht nicht. Auch hier gilt wie in der Technikschulung: Üben Üben Üben.
In dieser Saison trainiere ich eine D-Jugend. In meinem Jahresausbildungplan habe ich das individuelle Defensivverhalten gleich in die ersten TE gelegt. Dadurch habe ich die Spieler in die Lage versetzt, dass sie dem Stürmer den Ball viel leichter abnehmen können. Das hatte leider zur Folge das meine offensive Ausbildung ins Stocken geriet(im Training gewann kaum noch ein Spieler den offensiven Zweikampf). Daraufhin brach ich die defensiv Ausbildung sofort ab. Für mich zählt auch in diesem Alter immer noch die offensive kreative Ausbildung. Wenn die Kinder aber keine Erfolgserlebnisse mehr haben, weil sie im Training nicht mehr an ihren Gegenspielern vorbeikommen, werden sie auch nicht weiter an ihren offensiv Fertigkeiten arbeiten. Ich hoffe immer noch, dass ich nicht zu spät mit der defensiv Ausbildung aufgehört habe. Für mich steht fest, dass ich erst in den letzten 3 Monaten des alten D-Jugend Jahrgangs mit der Schulung beginne. -
Diese Seite : http://fd21.de/12310.asp
darf natürlich nicht fehlen.
Wenn du dir eine Übung ausgesucht hast, gehst du auf "Druckversion" und du bekommst ein
PDF- File. -
Ich habe ihn schon 1993 und 2005 kennengelernt
Und glaube mir er hat sich nicht verändert.
Ich werde im Dezember 2008 im Rahmen meiner Lizenzverlängerung mal schauen ob er ausgetrieben wurde.
-
All inclusive
Wenn du jedoch jeden Abend den Geist von Malente vertreiben möchtest, brauchst du natürlich Geld. -
1 x C I. 150 Euro
1 x C II. 150 Euro
1 x C III. 150 Euro
1 x Prüfung 150 Euro
Gesamt 600 Euro
Steht in der Datei auch so drin. -
http://www.shfv-kiel.de/pdf/lehrgangsprogramm2008.pdf
Die Datei ist ca 1,5 MB groß -
Andre
Unterschiede Kreisauswahl(KA) Stützpunkt(SP)
Spieler
KA= Die Spieler spielen alle in Mannschaften des KFV und gehören einem Jahrgang an.
SP= Die Spieler kommen aus der näheren Umgebung, müssen aber nicht dem KFV
angehören.
Anzahl der Spieler
KA= Muss immer eine Mannschaft stellen können.
SP= Je älter die Kinder werden, desto weniger Spieler sind auf dem Stützpunkt.
Es werden keine offiziellen Spiele veranstaltet, daher sind in den älteren Jahrgängen
auch nur noch die Spieler, die in den Landesauswahlen spielen, bzw. die Chance
haben dort zu spielen(Perspektivspieler)
Träger
KA= Kreisfußballverband (KFV)
SP= DFB
Trainer
KA=wird vom Kreis eingesetzt. Lizenz ist keine erforderlich
SP=wird vom Landes Stützpunktkoordinator eingesetzt. Die neue B-Lizenz ist erforderlich.
Verdienst der Trainer
KA= Wird vom KFV festgelegt und bezahlt(mache Trainer bekommen gar nichts)
SP= Werden vom DFB je nach Hirachie bezahlt.
Training
KA= kann der Trainer machen wie er will
SP= klare und strenge Vorgaben vom DFB
Erfolgskontrollen
KA= viele Spiele gegen andere Mannschaften
SP= im ersten Jahr eine Sichtung auf Landesebene "4 gegen 4 Turnier"
im zweiten Jahr
Ziel
KA= Talentfindung. Diese Spieler auf höher Klassen im Jugendbereich vorbereiten. Langfristig, das Niveau im Seniorenbereich des KFV zu erhöhen
SP= Talentfindung und -förderung für den Spitzenfußball. Absteuerung der Talente in die Leistungszentren der Lizenzvereine. Aussage DFB: Kein Talent darf uns entgehen.
Es gibt noch viel mehr Unterschiede. Hier habe ich nur die Auffälligsten aufgezählt.
Der nächste Kommentar passt nicht ganz aber ich weiß nicht wo sonst.
In unseren Kreis gibt es seit 2003 nur noch zwei E-Jugend Kreisauswahlen(junger und alter Jahrgang). Die D-, C-, B, und A-Jugend Auswahlmannschaften sind seit dem es den Stützpunkt gibt, eigestampft worden.
Die armen KFVs und der Landesfußballverband haben kein Geld (Achtung Ironie) und kein Personal mehr für diese Mannschaften. Jetzt, nach 5 Jahren, rächt es sich. Die Verbandsligamannschaften finden kaum noch genügend und geeigneten Nachwuchs aus den Vereinen. Das Niveau der höherklassigen Seniorenmannschaften in SH beginnt merklich zu sinken. -
Der ganz normale Wahnsinn ist überall.
Da ich zur Zeit keinen Schiedsrichter für die Spiele meiner Mannschaft(7er D-Jugend 97er und 98er) finde, pfeife ich die Spiele selbst. Ein Spielervater (ehemaliger Jugendtrainer) übernimmt die Betreuung der Mannschaft. Da ich kein ausgebildeter Schiedsrichter bin mache ich bestimmt auch Fehler. Aber ich versuche immer pädagogisch zu pfeifen und neutral zu sein. Die Eltern meiner Mannschaft behaupten sogar, dass ich die Gäste immer übervorteile.
Am Wochenende hatten wir ein Spiel. Wir trafen auf eine Mannschaft, die unbedingt gewinnen wollte. Vor dem Spiel hielt ich noch eine kleine Ansprache. Inhalt: Fair Play, viele Tore, viel Spass usw. Dort merkte ich schon wie verkrampft die Spieler der Gästemannschaft waren. Nach wenigen Sekunden wurde mir auch klar warum. Am Spielfeldrand standen ein Trainer und seine kleine rothaarige Betreuerin und meckerten schon bei meinem ersten Pfiff. Natürlich war alles was ich pfiff völlig falsch. Sämtliche Schimpfkanonaden, die ich in meinem Fußballerleben gehört hatte, prasselte innerhalb von 10 Minuten auf mich nieder. Spielstand bis dahin 0:0. Als meine Mannschaft dann auch noch mit 4:1 in Führung ging tickten die Beiden und die mitgereisten Eltern völlig aus. Somit war es nur noch eine Frage der Zeit bis die Gästespieler sich von ihren '"Fans" anstecken ließen. Jede Aktion, ob geahndet oder nicht geahndet, wurde von den Gästespielern aggressiv kommentiert.
Zu Beginn der 2 Hälfte eskalierte es soweit, dass die beiden Pseudobetreuer 3 mal hintereinander zum mir sagten: " Du pfeifst vielleicht eine Scheiße" und das obwohl ich jedesmal einen Freistoß für ihre Mannschaft pfiff.
Darauf habe ich das Spiel unterbrochen und habe dem Gästebetreuer die Pfeife in die Hand gegeben und gesagt, dass er das Spiel bis zum Ende leiten soll. Siehe da, es wurde endlich ein ruhiges Spiel. Die Rothaarige hatte keinen Grund mehr zum Meckern. Und ihr Betreuer durfte es nicht mehr. Ich fand es eine primal Lösung. Natürlich habe ich diesen Vorgang nicht in den Spielberichtsbogen eingetragen, denn am Ende waren alle zufrieden, -- dachte ich bis heute.
Vorhin habe ich erfahren, dass die Gäste Protest gegen die Spielwertung eingelegt haben.
Sie wollen unbedingt die 3 Punkte haben. Soweit kann uns das Ergebnissdenken bringen.
Jetzt bin ich mal gespannt was die Verhandlung bringt.
Übrigens es geht in dieser Staffel um die goldene Ananas. -
Uuups, da haben wir wohl zur gleichen Zeit geantwortet.
-
Es gab vor ca. einem Jahr im N3 Fernsehen ein Interview mit Wiel Coerver. Leider in Niederländisch. Seine Antworten wurden ins deutsche übersetzt. Der Reporter fragte Wiel Coerver 2- oder 3-mal ob irgendein Spieler, die auf den von ihm gedrehten Videos mitwirken, berühmt geworden ist. Leider hat der alte Mann die Frage wohl nicht richtig verstanden. Die Antworten waren auf jeden fall völlig von der Frage losgelöst. Er ist wirklich schon ein wenig senil. Das kann aber auch an der Übersetzung gelegen haben.
Es wäre ja echt mal ne tolle Sache, wenn jemand Nachforschungen anstellen würde.
Aus 5. Hand habe ich gehört, dass Marc van Bommel auf den Videos zu sehen sein soll.
Aber wenn ich mir die Dubai Reihe ansehe, kann ich persönlich keinen kleinen Marc erkennen.
Coerver wurde bei den beiden ersten Video-Reihen (Fußballtechnik 1 und 2 sowie 1,2,3, 4 Treffer) vorgeworfen, dass auf den Kindern nur handverlesene Spieler vom PSV Eindhoven mitgemacht haben. Nur mit solchen sowieso überdurchschnittlich begabten Kindern könne man dieses Training praktizieren.
Er wollte seinen Kritikern beweisen, dass es möglich ist, in Länder in denen es keinen organisierten Kinderfußball gibt, seine Methode anzuwenden. Da Wiel Coerver auch körperlich nicht mehr ganz fit war, zog es ihn nach Dubai.
Geld spielte bei ihm bestimmt keine Rolle. (ehemaliger Profispieler und -trainer)
Seine letzte Reihe von 2006 oder 2007 "de complete Werken" hat er aus den gleichen Gründen in Ägypten aufgenommen. -
Google einfach mal nach Coerver-Methode
oder gebe in diesem Forum in der Suche... Coerver ein.
Unter Youtube findest Du auch viele Videos
Schulungsinhalte sind:
Technik- & Koordinationstraining nach der Coerver® Coaching- Methode:
Basierend auf der Coerver® Pyramide, werden Dir während des Lehrgangs viele hilfreiche Übungen zu den Bereichen:
-Ballbeherrschung,
-Ballan- & -mitnahme,
-1 gegen 1,
-Schnelligkeit,
-Abschluss und
-Gruppenspiel näher gebracht.
Teamcoaching - Hilfen zur Betreuung des Teams und zur persönlichen Weiterentwicklung der Spieler. Richtiger Umgang mit Kindern und Jugendlichen.
Sportler- und altersgerechte Ernährung.
Hier ein Link wie es in einen Verein angekommen ist:
http://www.tus-antfeld.de/Spor…nd/Fortbildung%202007.htm -
@ Anton
Ich habe vor 5 Minuten ein Mail an info@dfb.de geschickt.
Das obige Posting habe ich entschärft und mit Verweisen auf die DFB Kleinfeld-Philosophie und deren Umsetzung an der Basis versehen. Das Mail wird garantiert an die zuständigen Abteilungen weitergeleitet. Ich bin mal auf die Antwort gespannt.
@ Uwe
Ich habe dort auch diese Seite bekannt gegeben, damit sich die Jungs vom DFB auch mal ansehen können wie konstruktiv und kontrovers an der Basis diskutiert wird.
@ all
Wäre ja mal eine Idee, wenn ihr dem DFB per Mail schildert, wie es bei euch in den Kreisen aussieht. -
Chris
Richtig. Von einer schlechten Variante zu der Schlechtesten
9 gegen 9 oder 7 gegen 7 auf einem Kleinfeld 70x50 Meter so wie es
socoa
beschrieben hat,ist die für mich die altersentsprechendste Variante. Die statistischen Untersuchungen die im Auftrag des DFB am Anfang des Jahrtausends gemacht wurden belegen genau dieses. Viele Ballkontakte, viele 1 gegen 1 Situationen, viele Toraumszenen, viele gruppentaktische 2:1, 2:2, usw. Situationen.
Leider finde ich den Link nicht mehr. -
Wahnsinn. Ich kann es nicht fassen. Man oh man.
Ich komme gerade von der D-Jugend Trainerversammlung unseres KFV. Der Staffelleiter hat alle Trainer eingeladen. In der Einladung stand als Tagesordnungspunkt: Änderung der Spielfeldgröße.
Durch informelle Quellen habe ich gehört das der Kreisjugendobmann versucht 11 gegen 11 von 16er zu 16er auf Kleinfeldtore einzuführen.
Meine persönliche Meinung dazu:
Schlimmer geht´s nimmer!! Nicht nur das es fast wie Handball und Bambini-Fußball (Knäuelbildung) aussieht wenn sich 6 Verteidiger um das Kleinfeldtor scharren, nein jetzt werden dadurch auch fast keine Tor mehr geschossen.
Darauf hin habe ich alle Trainer angemailt und ihnen meine Sichtweise der Dinge geschildert.
Fast eine 1 zu 1 Kopie von diesem Posting
http://www.trainertalk.de/fussballtraining/thread.php?threadid=1109
Diese Mail habe ich auch den Staffelleiter als Kopie gesendet.
Der Staffelleiter hat nie eine Kindermannschaft trainiert. Das einzige was ihn in jungen Jahren mit dem Fußball verband, war seine Schiedsrichtertätigkeit im Seniorenbereich.
Er stellte, wie ich schon befürchtet habe, den Anwesenden seine neue Idee(oder die des KJO) vor.
Ich konnte, da ich aus Überzeugung für das 7er Feld gemeldet habe, ganz ohne Emotionen fragen stellen. z.B.
Welche Veranlassung es für diesen Schritt gibt?
Antwort, damit die Beste Mannschaft des Kreises bei den Landesmeisterschaften (11er Großfeld) sich nicht umgewöhnen muss.
Ob er schon Erfahrungen mit der von ihm vorgeschlagenen Variante habe?
Ja ein Nachbarkreis hat es schon mal ausprobiert
Wie sind deren Erfahrungen?
Weiß ich nicht.
Durch das Mail ist es mir wohl gelungen einige Trainer die für das 11er Feld gemeldet haben, zum Nachdenken zu bringen. Es kam zu einer guten wenn auch manchmal turbulenten Diskussion. Ich hatte immer das Gefühl des sich die Mehrheit für das 9er Feld aussprechen würde. Irgendwann kam von einem ganz vorne sitzenden Trainer der leise ausgesprochene Vorschlag, mann könne ja auch 11 gegen 11 von Torraum zu Torraum auf Kleinfeldtore spielen.
3 Sekunden später entschied der Kreis Jugend Obmann, das die Mehrheit diesen Vorschlag wolle. Eine Abstimmung fand nicht statt. Hieraufhin machte sich unter vielen Trainern blankes Entsetzen breit. Aber er wich nicht von seiner Meinung ab.
So geht es im richtigen Leben an der Basis zu. Halt der ganz normale Funktionärs Wahnsinn.
Ich hätte nicht wenig Lust solche Auswüchse dem DFB zu mailen. Damit sie in der Saison 2009/1010 noch mehr Überzeugungsarbeit an der Basis leisten.
Leider hilft es diesen 38 Mannschaften nicht mehr.
Sorry einen kann ich mir nicht verkneifen. Der Kreis Jugendobmann führte die ganze Zeit die Diskussion, da der Staffelleiter rhetorisch nicht so begabt ist. Es war natürlich auch seine Idee mit dem neuen Maßen.
Dieser KJO war letztes Jahr in seinem Heimatverein F-Jugendtrainer. Er wurde nach 2 Monaten vom Verein als Jugendtrainer wegen nicht kindgerechten Verhalten entlassen. -
Schoki
Leider schreibst du nicht wie alt der Junge ist.
Ich gehe mal davon aus, dass er zwischen 6 und 11 Jahre alt ist.
Wenn es sich um das "normale Umgrätschen" handelt, welches die Kinder in diesem Alter oftmals anwenden, dann hilft eine einfache Regel im Training. Wer jemanden umgrätsch, egal wo es auf dem Feld passiert, der bekommt einen Strafstoß gegen sich oder seine Mannschaft.
Innerhalb von 2 oder 3 TE grätscht niemand mehr in der Mannschaft. Natürlich muss man hier sehr konsequent sein.
Ansonsten hilft hier nur die sehr konsequente Umsetzung der "wenn dann sonst Taktik"
Im Einzelgespräch erklärt du dem Jungen kindgerecht, das Grätschen nicht zum Fußball dazu gehört. z.B.: " Wer grätscht verliert ein Spiel"
Wenn er sich daran hält, dann darf er die ganze Zeit am Training teilnehmen, ansonsten muss er eine X(altersentsprechend) minütige Trainingspause einlegen. Hier formulierst Du ein Ziel positiv und erst wenn er sich nicht daran hält muss er die Konsequenzen tragen.
Aber Achtung hier gilt ganz klar: Die Konsequenz ist die Mutter des Erfolges.
Im Wiederholungsfall steigerst Du die Strafe. z.B. erst 5 Minuten Pause dann 10 Minuten Pause.
Als letztes Mittel bleibt Dir nur der Ausschluss vom Training. Aber Achtung denke an deine Aufsichtspflicht.
Im Anschluss würde ich das Gespräch mit den Eltern suchen. Denn das in Kauf nehmen solcher harten Strafen sind eigentlich ein sicheres Zeichen, dass es Probleme sind, die wir als Trainer nicht lösen können. -
Wechseln zu einen Bundesliga Verein.
Schau dir mal diesen Link an.
Seite 2 und 3 sind für alle ehrgeizigen Kinder und Eltern recht interessant
http://www.fcbayern.t-home.de/…01877136f9b3c3c6a902590a5
Es lohnt sich wirklich dieses Buch zu kaufen. -
@ Big Bopper
Sorry, ist wohl missverständlich von mir rüber gekommen.
Schwarze Schafe = ausgebildete Trainer-C- Breitenfußball, die im Kinderfußball limmer noch ergebisorientiert arbeiten.
