Beiträge von Dirk Coerverfan

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    @ flipson


    Trotz der beeindruckenden Zahlen an ausgebildeten Profispielern hat der FC Bayern sein Ausbildungskonzept umgestellt.
    Leider gibt es noch keine öffentlichen Statistiken wie sich die Zahlen nach der Umstellung auf das Partnervereinkonzept entwickelt haben.


    Wäre ja mal interessant zu wissen.


    Keinem Verein kann man auf seiner Homepage vertrauen. Wenn meine Ausbildung nicht so funktioniert wie ich es mir vorstelle, würde ich es doch nie auf der Hompage veröffentlichen-- oder? Es läßt schon Rückschlüsse zu, wie transparent die Ausbildung und das Konzept dargestellt werden.
    Wenn jemand sein Konzept offen kommuniziert, dann ist er auch überzeugt davon. Werden nur kurze Beschreibungen abgegeben dann ist wohl auch nicht viel von diesem Leistungszentrum zu erwarten.
    Am Besten geht TRPietro mit seinem Schützling an die verschiedensten Vereine und stellt den Jungen vor.

    Für mich das beste Konzept überhaupt.
    Und wenn man alle Spieler im bezahlten Fußball in Deutschland zusammenzählt die beim FC Bayern ausgebildet wurden, dann ist der FC Bayern München, mit Abstand größte Talentschmiede Deutschlands. Tja, wer hätte das gedacht, die bösen bösen Bayern bilden auch noch aus.
    Fast zu vergleichen mit Ajax Amsterdam.


    Hier gibt es viele interessante Links:
    http://www.fcbayern.t-home.de/…73affa6c28c46ec24d5281fdc


    Am Besten kaufst Du Dir auch gleich das Buch von Udo Bassimir.

    Fußball hat ganz viel mit Emotionen und dem Ausleben von Emotionen zu tun. Und das ist auch gut so, solange es nicht gegen die Kinder(Spieler) geht. Unser Job ist es doch, den Kindern lebenslange Freude am Fußballspielen zu vermitteln. Wie kann das gehen, wenn ein HB-Männchen am Spielfeldrand meckert und kritisiert und rumschreit? Noch schlimmer ist es wenn er dieses auch noch im Training macht. Hier nehmen ihn die Kinder noch intensiver war als im Spiel. Wer jemals aktiv gespielt hat kennt diesen Effekt, das man den Trainer im Spiel kaum oder gar nicht wahrnimmt. Die Kinder spielen Fußball des Spielens wegen und nicht, um den Erwachsenen zu gefallen. Einige Trainer erwarteten im Spiel "Zucht und Ordnung" (neudeutsch: Disziplin?) von ihren Spielern und nehmen sich dann das Recht raus, am Rand undiszipliniert und laut krakelent wie ein HB-Männchen rumzutanzen.


    Diszipliniertes Verhalten am Spielfeldrand sieht aber anders aus. Schreihälse oder Joysticktrainer sind nicht in der Lage ein Spiel bzw. die Spieler richtig zu analysieren. Sie leiden im Spiel viel zu sehr mit, als das sie den Überblick behalten können. Jeder kann es lernen seine Emotionen in positive Bahnen zu lenken.


    Zucht und Ordnung auf dem Spielfeld: Fußball ist aber nun einmal eine ziemlich chaotische Mannschaftssportart. Man findet kaum jemals die gleiche Spielsituation ein zweites Mal im Fußballerleben, Standards ausgenommen. Somit brauche ich erst einmal unglaublich kreative Spieler, die aus immer neuen Situationen das Beste machen. Kreativität heißt aber niemals nach den Anweisungen des Trainers zu handeln. Der Kindertrainer sollte eine Vorgabe machen, in deren Rahmen sich die Spieler kreativ austoben können und sollen.


    Zucht und Ordnung als Auftreten der Mannschaft außerhalb des Spielbetriebs: Hier helfen Regeln und Vereinbarungen und deren konsequente Durchsetzung. Durch Schreien hat sich noch niemand Respekt verschafft. Die Schreier werden irgendwann von den Spielern als Hampelmann gesehen und dann ist der Respekt weg.


    Fußballspielen können Kinder auch ohne Verein. Kinder brauchen das Spielen nicht lernen. Das ist ihnen angeboren. Kinder lernen spielend. Dafür müssen sie nicht in den Fußballverein. Oft ist es sogar besser wenn die Kinder sich nicht in den Vereinen entwickeln und erst in der D-Jugend sich den Vereinen anschließen. Denn hier gibt es leider viel zu oft die „Entwicklungsbremsen“, die sich Trainer nennen und schreiend am Spielfeldrand stehend Zucht und Ordnung einfordern.


    Diese "Entwicklungsbremsen" werden in meinen Augen nur noch von den Trainer getoppt, die ihre Kinder als Material oder Spielermaterial bezeichnen, ohne dieses in Gänsefüßchen zu setzen. Diese „Trainer“ haben nicht begriffen, dass sie mit Menschenkindern arbeiten dürfen. Hierbei spielt es auch keine Rolle ob wir eine Dorfmannschaft oder in einem Leistungszentrum trainieren. Egal wie weit sie fußballerisch entwickelt sind, es sind immer noch Kinder die uns anvertraut wurden.


    DANKE! Ich habe fertig.

    Thema: E-Jugend Schnelligkeit.


    1.Körperliche Schnelligkeit.


    Da wir uns im Bereich der E-Jugend im Kinderbereich befinden, ist das trainieren von Schnelligkeit durch Kraftzuwachs(Muskelzuwachs) total zu vernachlässigen. Wo kein Testosteron, da kein Muskelzuwachs(stimmt so auch nicht ganz aber für uns Laien reicht dieses Wissen völlig aus). Genügend Testosteron wird erst mit Beginn der Pubertät ausgeschüttet.


    Somit bleibt für uns Kindertrainer nur der Weg über die Koordination und Laufschule. In diesen Forum gibt es hierzu schon viele gute Ideen. Da ich auch kein Leichtatletiktrainer bin, habe ich mir vor 2 Jahren einen Koordinations- und Lauftrainer aus dem Bereich der Leichtatletik gemietet. Er hat 3 TE mit unseren Jungs(damals E-Jugend) gemacht. Ist schon irre auf wie viele Kleinigkeiten er geachtet und dann auch bei den Kindern korrigiert hat. Ich traue es mir bis heute nicht zu eine Laufschulung durchzuführen. Ich habe zuviel Angst, bei den Kindern etwas falsch zu machen. Wer sich da nicht Detailswissen angeeignet hat, sollte die Finger von der Laufschule lassen. Besser ist, wie schon oben angesprochen, das Trainieren mit der Koordinationsleiter sowie die Schulung der Beweglichkeit durch Fang- und Laufspiele.




    2. Geistige Schnelligkeit.


    Hier kann man als Trainer einer Kindermannschaft sehr gut ansetzten. Es müssen nur folgende Steuerungsgrößen im Training verändert werden: Achtung zu extrem darf man auch nicht daran drehen, sonst erstickt man ein Spiel.


    1. Spíelfeldgröße; 2. Regeln; 3 Mannschaftsgröße.


    Dudurch kannst Du den Gegnerdruck, Raumdruck, und Zeitdruck verändern.


    Je kleiner das Spielfeld bei gleicher Anzahl der Spieler ist, desto weniger Zeit haben die Kinder. (Hierbei gehe ich immer von maximal 4 gegen 4 aus) um eine Handlung auszuführen.


    Je weniger Zeit die Kinder durch Regeländerung haben, desto schneller müssen sie handeln.


    Je kleiner die Mannschaften sind, desto schneller müssen sie handeln, da sie häufiger in Situationen/Aktionen eingebunden werden.


    Übungen und Spiele hierzu findest Du ohne Ende im Internet oder bei Coerver.



    Meistermacher2009


    Wie jetzt?


    "Die Schnelligkeit kommt meistens von alleine, ansonsten hast du ja in der D Jugend genug Zeit ( denn die spielen auf Großfeld) schnelligkeit mit der Technik zu verbinden."


    Der Sinn dieses Satzes bleibt mir verborgen. Bitte kläre mich auf.

    Hans
    Es gibt viele Arten der Schnelligkeit. Sie wird grob in 2 Hauptgruppen eingeteilt.
    1. Die körperliche Schnelligkeit
    2. Die geistige Schnelligkeit.


    Welche Schnelligkeit hättest Du gerne mit Deiner E-Jugend trainiert?

    Das ist bestimmt der falsche Weg.
    Man kann die D-Jugend nicht an das Großfeld gewöhnen bzw die E-Jugend darauf vorbereiten.
    Gehe lieber jetzt zu den Funktionären deines Fußballkreises und helfe ihnen, dass sie sich davon überzeugen können, dass die D-Jugend nicht auf das Großfeld gehört.


    Mir ist es in unseren Kreis leider bis heute nicht gelungen, aber wir arbeiten dran.
    Je mehr Trainer sich an die Kreis Jugendvorstände wenden, desto eher führen diese Provinzfürsten das DFB Konzept ein. (Ich habe den Glauben an die Vernunft noch nicht verloren)


    Die Fachleute der deutschsprachigen und vieler anderer Länder sind sich einig das die D-Jugend auf das Kleinfeld gehört. Denn nur hier können die Ausbildungsziele dieser Alterstufe erreicht werden.
    Als Hilfe siehe folgenden Link. Der DFB Entwicklungsplan (Leitziel 3.1 und Seite 32 und Seite 66)
    http://www.dfb.de/uploads/medi…sballentwicklungsplan.pdf


    Oder das DFB Konzept ( Seite 23 )
    http://www.dfb.de/uploads/media/dfb_rtk_flyer_A4_quer_01.pdf


    Oder der Schweizer Fußball Verband
    http://www.football.ch/sfv/de/Juniorenfussball.aspx


    Oder Österreich
    http://www.oefb.at/show_page.php?pid=507


    Es gibt nicht einen plausiblen Grund warum Kinder 11 gegen 11 spielen sollen.

    Chris
    diese Aussage tätigte er während der Podiumsdiskussion. Nachdem kiritisch nachgefragt wurde betonte er noch einmal alle höherklassigen Spieler wären diesen Weg gegangen. Dabei verwies er auf die Statistiken des DFB. Er macht mit Metzelder aber auch eine Ausnahme.
    Leider sagt er nicht was er mit höherklassigen Fußball meinte.
    Manchmal sollte man einfach mal hinterfragen. Ich werde es mir merken.


    Uwe
    Das Rummenigge mit seiner Aussage nicht wirklich richtig lag. wusste er wohl selbst.
    So sans sie halt die Bayern.

    Beim BDFL findet man eine tolle wenn auch schwer zu lesende Statistik.
    Sie ist sehr Aussage kräftig über die Qualität der in den Leistungszentren gemachten Arbeit.
    http://www.bdfl.de/assets/file…istungszentren_Anhang.pdf

    Diese Aussage stammt von Bernd Stöber auf dem Talentsymposium des HSV im April 2006
    Er war damals noch U 17(??) Nationaltrainer beim DFB und hielt ein Referat mit anschließender Podiumsdiskussion über das Thema "Der deutsche Weg" Talentförderung und Nachwuchstraining im Fußball.
    Ihm standen sämtliche Statistiken des DFB zur Verfügung.
    Als einziger Spieler der nicht durch diesen Ausbildungsweg ging, viel ihm nur Metzelder ein.


    Was versteht Ihr unter Übersteiger
    , Matthews, Wischer, Tip-Tap, Ronaldo, Sohlenzieher ..


    Dieses Video zeigt alles:
    http://hk.youtube.com/watch?v=CIwY0-EWbTk&NR=1

    Beim Tip-Tap bin ich mir nicht sicher was das sein soll.
    Bis auf den Matthews, sind alle anderen Namen wie "Schall und Rauch". Entscheidend ist, dass ihr im Training die gleiche Sprache sprecht. Hier hilft Peter Schreiner mit seinen Begriffen wie z.B. Innenschere, Außenschere usw.

    .muss man das in der E-Jugend bereits können

    Es gibt unterschiedliche Ansätze im Fußball. Beim DFB gehören die Finten mit zum Dribbling und wie oben bereits erwähnt, glauben viele DFB Trainer, dass sich die Kinder die Finten selbst beibringen sollen. Mittlerweile sehen es die Vordenker im DFB aber auch anders.
    Bei Coerver ist es ein unbedingter Bestandteil der Spieler-Pyramide.
    Coerver hat schon früh erkannt, dass die Finten nicht nur zum Ausspielen der Gegenspieler eignen, sondern auch ein fantastische Möglichkeit ist, um die Fußball spezifische Koordination zu schulen.

    Beim Können unterscheidet man die Grob- und die Feinform.
    Meines Erachtens sollten die Kinder am Ende der E-Jugend mindestens 4 Finten in der Grobform können. Das heißt, dass jedes Kind im Team eine der Finten auch schon mal im Spiel anwendet.

    Was ist wichtig für die Technik in der E-Jugend und auf welchem Stand sollte ein Kind Eurer Meinung nach sein wenn es aus der E-Jugend kommt?

    Die Perfektion der Ausführung und das Gelingen ist noch nicht wichtig. Entscheidend ist der Mut eine Finte auch mal im Spiel anzuwenden.

    .und wie funktionieren die Tricks

    Da gibt es sehr gute Videos von Coerver und Peter Schreiner.
    Wenn du mehr Wissen willst, maile mich an.


    Kreisauswahl:
    Ich kann mir nicht vorstellen,dass ein Kreisauswahltrainer während der Sichtung auf die Anzahl der Finten achtet. Dieses darf kein Talentkriterium sein.
    Vielmehr achten sie auf dribbelstarke, schnelle, selbstbewußte und mutige und immer präsente Spieler, die auch schon ein ganz, ganz klein wenig Spielintelligenz besitzen.


    Titel im Kinderfußball zu gewinnen, kann nicht Ziel einer ganzheitlichen fußballerischen Ausbildung sein. Eher ist das Streben danach eine Ausbildungsbremse.
    Den Erfolg meiner Ausbildung definiere ich persönlich unter anderen über die Anzahl der Spieler, die ich dem höherklassigen Fußball irgendwann einmal zur Verfügung stellen kann.

    Der erste Schritt geht fast zwangsläufig über die Kreisauswahlen und/oder den Stützpunkt.
    Ob dieser Weg unbedingt der richtige ist, kann man natürlich bestreiten. Fakt ist aber, das fasst alle in Deutschland ausgebildeten, höherklassigen Fußballer diesen Wege gegangen sind.

    7er D-Jugend

    45 min vor Beginn
    treffen sich die Kinder in der Kabine. Ca 5 Minuten lasse ich sie alleine, damit sie sich noch einmal Alles (Schule, Kino, usw..) erzählen können. Die Köpfe werden frei.
    40 min vor Beginn
    ziehen sich die Kinder um
    35 min vor Beginn
    erzähle ich ihnen positive Situationen aus dem letzten Training und dem letzten Spiel.
    Den Trainingsschwerpunkt der letzten TE stelle ich den Fokus. Jeder schließt noch einmal kurz die Augen und lässt, ähnlich wie ein Bobfahrer vor dem Start die Strecke abfährt, den Schwerpunkt vor seinem inneren Auge Revue passieren.
    25 min vor Beginn
    Einstimmen. der Trainingsschwerpunkt wird in vielen Variationen wiederholt.
    10 min vor Beginn
    Einstimmen 4 gegen 4 oder 5 gegen 5 auf Leibchentoren.
    3 min vor Beginn
    Bekanntgabe wer wo spielt.
    1 min vor Beginn
    Schlachtruf im Kreis.

    Dieses ist eines meiner Lieblingsthemen.

    Schaue dir mal diese drei Links an.

    http://www.fussballdaten.de/bundesliga/2007/torjaeger/

    http://www.fussballdaten.de/bundesliga/2008/torjaeger/

    http://www.fussballdaten.de/bundesliga/2009/torjaeger/

    hast Du gezählt wie viele in Deutschland ausgebildete Spieler in der Liste stehen?
    Noch schlimmer wird es wenn man alle Treffer addiert und dann die Prozente auf die oben genannten Spieler umrechnet.

    Wie sollen unser Kinder einen Killerinstinkt (schreckliches Wort) entwickeln, wenn sie schon von frühester Jugend an lernen "Spiel den Ball ab". Durch diesen Angsthasen Fußball wird man zum Angsthasen aber nicht zum Jäger(Killer).
    Man kann nicht nur Techniken durch viele Wiederholungen automatisieren, sondern auch taktisches Verhalten. Wenn ich einen Spieler im Training immer wieder die Netze kaputt schießen lasse, dann wäre es doch schlimm wenn er dieses im Wettkampf nicht mehr darf.

    Leider hat sich in den Köpfen der Kinder- und Jugendtrainer festgesetzt, dass das Zuspiel viel wichtiger ist als der Torschuss. Ich habe in 15 Jahren Trainertätigkeit noch niemals einen Trainer gehört, der seinen Spieler lobt, wenn er auch mal mutig aus einen spitzen Winkel aufs Tor schießt. Statt sich über jeden mutigen Torschuss zu freuen, wird immer wieder der Zuspieler bzw das Zuspiel in den Vordergrund gestellt.

    Eine Folge davon: siehe oben.

    Hier noch ein kleiner methodischer Trick.
    Egal welches Trainingsziel Du hast, ob Passtechnik, Stoßtechnik, Dribbling oder Ballan- und mitnahme.
    In der ersten Trainingseinheit (TE) übst Du ganz wie gewohnt erst den starken und dann den schwachen Fuß. Nach dem Prinzip vom Einfachen (rechter Fuß) zum Schweren (linker Fuß)

    Wenn die Kinder die Technik schon ein wenig verfestigt haben(nach der ersten oder zweiten TE) beginnst Du immer erst mit dem schwachen Fuß und beendest die Übung mit dem starken Fuß.

    Nach der Übung bleibt bei den Kindern hängen, dass sie die Übung konnten. Dadurch wird eine hohe Motivation für ständiges Üben erzeugt.

    Wenn sie zuerst mit dem starken und dann mit dem schwachen Fuß üben, nehmen sie immer das Gefühl mit nach Hause, dass die die Übung nicht konnten. Ein Motivationsverlust ist vorprogrammiert.

    Wiel Coerver, von dem ich ein absoluter Fan bin, hat in einen seiner ersten Videos einmal gesagt, dass es manchmal besser ist, wenn die Kindertrainer nicht aus dem Leistungsbereich des Fußball kommen, da sie sonst überhaupt kein Verständnis für die Kinder aufbringen können. Die Trainer die aus dem Leistungsbereich kommen, waren als Kinder meistens sehr talentiert und können sich nur sehr schwer in die Kinder hineinversetzen, die weniger talentiert sind als sie es waren.

    Du bringst viel mehr Verständnis für die Lehrschwierigkeiten der Kinder auf, da Du ja selbst nie Fußball gespielt hast.
    Solltest Du an den Eigenfertigkeiten scheitern, dann mache die Prüfung einfach in einen anderen Landesverband. Der DFB gibt für denTrainer C- Breitenfußball nicht vor, dass die Bewerber sich einer Prüfung der Eigenfertigkeiten unterziehen müssen. Da scheinen sich wieder einmal Provinzfürsten durchgesetzt zu haben.

    Herzlichen Glückwunsch.
    Ich habe mir am Montag Abend die ersten beiden Lehrproben angesehen.
    Die erste Lehrprobe mit der Passkombination wäre beinahe daneben gegangen.
    Der Prüfling hatte echt Glück, dass ihr so viele gute Fußballer in euren Reihen hattet.
    Er fing gleich mit einer unglaublich komplexen Übung an, die selbst für gestandene Fußballer eine große Herausforderung ist.
    Als er mit einmal Anfing zu schreien, habe ich gedacht, das Michael Prus die Prüfung abbricht. Er und Eberhardt Ziemke fingen heftig an zu diskutieren.

    Denk immer daran: Man lernt als Trainer nie aus.
    Wer aufhört besser zu werden hat aufgehört gut zu sein.

    Hallo RAZZOR

    Die Prüfung habe ich bereits vor 3 Jahren, damals noch unter Michael Bauer (jetzt Leiter Leistungszentrum Holstein Kiel), abgelegt. Viel Spass und viel Erfolg bei der Prüfung.

    Mein Lehrgang(Fortbildung) ist am 17. und am 18. Dezember.

    Kleiner Tipp:
    Die neuen Prüfer achten bei der praktischen Prüfung sehr streng auf die Einhaltung der Zeit.
    Unterschreitung = durchgefallen
    Überschreitung max 90 Sekunden.
    Suche dir einen Prüfling, der die Zeit mitnimmt und mache mit ihm ein Stoppzeichen aus.

    Zaungast
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass 3-2-F ein Ziel der Ausbildung der schweizerischen E-Jugend bzw. D-Jugend istt. Hier im Bereich des DFB ist es definitiv kein Ziel der Ausbildung im Bereich der E/D-Jugend. Hier soll ganz viel Wert auf die individuelle Ausbildung gelegt werden. Es spielt auch keine Rolle ob die Kinder, weil sie körperlich weiterentwickelt sind, eine Alterstufe höher spielen oder nicht. Es geht hier um die geistigen Fähigkeiten dieser Kinder. Auch bei Talenten gilt:"Angst fressen Seele auf"
    Das bei den weit entwickelten Bundesliga E/D-Jugenden robuster gespielt wird, liegt auch hier leider wieder an dem immer noch nicht ausgemerzten Ergebnissdenken.
    Wenn die Jungs 500 Kilometer fahren um gegen andere renomierte Mannschaften zu spielen, dann sollen natürlich auch Turniersiege her. Dann vergessen selbst die Trainer mit einer guten Ausbildung ihre Kinderstube.
    bcefferen
    Du hast natürlich recht, dass Deine Spielerinnen sich nicht den Schneid abkaufen lassen sollen (B-Juniorinnen wenn mich nicht alles täuscht). Das ist in diesem Alter auch ein wirklich gutes Ziel.
    Du solltest aber nicht vergessen, das sich die E-Jugend(Kinder) zum größten Teil im Spielalter befindet. Hier geht es darum die Techniken, die man im Training erwirbt, auch im Spiel anzuwenden.
    Es gibt zwei schöne Sprüche beim DFB:
    1. Jugendtraining ist kein Erwachsenentraining
    2. Kindertraining ist kein reduziertes Erwachsenentraining und auch kein reduziertes Jugendtraining
    Soll heißen, dass die Ausbildungsziele in diesen beiden Alterstufen(E und B-Jugend) doch ein klein wenig von einander abweichen.

    Und in diesem Thread ging es anfänglich um eine 97er D-Jugend(Kinder)