Beiträge von Dirk Coerverfan

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    @ Günter


    Die Aussage von Dir "Fussballspielen lernt man beim Spiel und nicht im Training." solltest Du noch einmal überprüfen.


    Im folgenden extremen aber leider immer wieder vorkommende Beispiel gehe ich von einer D-Jugend Mannschaft aus.


    Nehmen wir einmal an die Mannschaft spielt gegen ein sehr leistungsschwaches Team. Sie spielt pausenlos in eine Richtung.
    Wie sollen die defensiven Spieler der leistungsstarken Mannschaft von diesem Spiel irgend etwas lernen. Wenn es hoch kommt, haben sie 3-5 taktisch zu bewältigende Situation und eventuell 2-5 Ballkontakte. Noch deutlicher wird es beim Torwart.


    Ich würde dir zustimmen wenn Du gesagt hättest, dass das Trainingsspiel (3 gegen 3 bis 5 gegen 5) einer der besten Lehrmeister ist. Leider glauben immer noch zu viele Kindertrainer, dass der Wettkampf gegen andere Mannschaften die beste Ausbildung darstellt. Das ist völlig falsch.
    Ein Diktat oder Aufsatz ist auch nur einen Lernerfolgskontrolle. Noch nie hat ein Kind während des Diktates die richtige Rechtschreibung gelernt.


    Ich persönlich mag den sogenannten Leistungsgedanken in diesen unteren Altersklassen überhaupt nicht. Leistung heißt auch immer wieder Leistungskontrolle. Wie sollte ich dann sonst heraus bekommen ob jemand noch Leistung bringt oder sich entwickelt hat. Das geht nur über Leistungsbewertungen. Leistungskontrolle heißt immer Leistungsdruck. Leistungsdruck erzeugt bei vielen Versagensängste. Ich will aber das die Kinder angstfrei lernen, denn Angst frisst Seele auf. Warum wohl fängt der DFB bei seiner Altersstufenunterteilung erst ab der B-Jugend, vom Leistungsbereich an zu reden?


    @ Andre und TRPietro
    Es gibt nicht nur den Effekt, dass der Schwache(jung, klein, usw.) vom Starken(alt, groß,usw.) lernt, umgekehrt ist dieser Effekt mindestens genau so groß. Mittlerweile hat sich in Deutschland (als eines der letzten Länder) dieses uralte Wissen auch in die Köpfe der Lehrenden festgesetzt. Früher hieß es immer wir müssen die Kinder so früh wie möglich in homogene(Gleichheit, Gleichartigkeit) Gruppen bringen, damit sie besser lernen. Schon ab der 5 Klasse wurden/werden die Kinder in unserem dreigliedrigen Schulsystem getrennt. Die, laut der Pisa-Studie, viel erfolgreicheren Schulmodelle trennen ihre Kinder frühestens nach der 7 Klasse. Neben vielen Anderen gilt als eines der Hauptvorteile, dass sich die Kinder gegenseitig als "Lehrer und Lernender" nach oben ziehen Aber das wäre bestimmt ein prima Thema für einen neuen Thread.


    Im Grundlagen (G bis E-Jugend) und im Aufbaubereich(D bis C Jugend) halte ich die Trennung nach Leistung für suboptimal. Hier sollte alle Vereine, auch die Leistungszentren noch einmal in sich gehen. Die Einführung der C-Jugend Regionalliga war und ist für mich immer noch völlig kontraproduktiv. Hier geht es fast nur noch um Status, Tabellen und Ergebnisse und das Alles, obwohl sich die Jugendlichen im Aufbaubereich befinden.


    Bis einschließlich D-Jugend würde für mich eine Sichtung und nur für die vereinsübergreifende Talentsichtung in Frage kommen (Kreisauswahl, DFB-Stützpunkt).
    Ganz nach dem Motto: Lasst Du die Jungs so lange wie möglich mit ihren Freunden kicken.


    Ab der C-Jugend sollte es, meiner Meinung nach, zu den ersten Trennungen kommen, so dass die weiter entwickelten Kinder gefördert und gefordert werden und die weniger weit Entwickelten nicht überfordert werden. Erst jetzt kann man auch ganz, ganz langsam erkennen, welche Kinder wirklich leistungswillig sind. Bei den Spätentwicklern ist diese Charaktereigenschaft manchmal noch später ausgeprägt.


    Ein Beispiel aus meiner Vereinspraxis. Erst Gestern hat meine D-Jugend an einem großen Turnier in Hamburg teilgenommen. Seit der F-Jugend kennen wir die Mannschaft des Ausrichters. Dieser Verein unterhält zurzeit 7 D-Jugendmannschaften. Jedes Jahr wurden dort neue Spieler nach gesichtet und in die Mannschaft integriert. Mein Team musste sich notgedrungen (ca.700 Einwohner) mit dem zufrieden geben, was uns an Spielern in die Finger kam. Wir hatten also über Jahre eine heterogene (Ungleichheit, verschiedenartig) Trainingsgruppe. Es ist ihnen nicht einmal in diesen ganzen Jahren gelungen leistungsmäßig an uns vorbei zu ziehen. Kaum einer, der Kinder die vor Jahren in deren Mannschaft waren, ist noch dabei. Erst gestern konnte man erkennen, dass deren Team weiter(körperlich) war als meine Jungs. Das lag aber eher daran, dass sie am Anfang der Saison die Kinder nach körperlichen Merkmalen sortiert/aussortiert haben


    Mein Fazit: Bis einschließlich D-Jugend keine Trennung nach Entwicklungsstand und im C-Jugendbereich immer und immer wieder nach Sichten.

    zu Frage 1
    wichtigstes Kriterium sind die folgenden Punkte:
    3. Mut, Entschlossenheit und Aktivität im Spiel
    4. Spielintelligenz im 1gegen1 und im Kleingruppenspiel.
    Diese Punkte werden beim 4 gegen 4 von allen Trainern bewertet. Da fallen natürlich subjektiv die Besten auf und die weniger weit Entwickelten, bzw. nicht talentierten durch.
    Die "Normalos" werden im Zweifelsfall auch mit zum nächsten Training genommen. Ja es kann sein, dass ein super Sprinter beim 4 gegen 4 schlecht abschneidet, aber bei den ersten beiden Punkten (Schnelligkeit und Koordination) überragt. Diese Spieler kommen ebenfalls zum nächsten Training. Dort wird dann ihre Lernfähigkeit geprüft, bzw. es kann auch einfach nur am Prüfungsstress gelegen haben. Wir arbeiten Immer nach der Devise: Lieber einmal mehr sichten, als ein Talent zu übersehen. Im ersten Step fallen eigentlich nur die raus, die es nach unserer Meinung wirklich nicht schaffen können. Erst die späteren TE zeigen uns wie die Jungs ohne Prüfungsdruck spielen können. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in dieser Phase auch nicht mehr wirklich objektiv arbeiten können, weil es für uns nicht wirklich möglich ist Talentprognosen abzugeben. Wir suchen die Spieler wohl eher unterbewusst nach Vergleichsspielern der vorherigen Jahrgänge aus. Somit geht es doch sehr nach dem jetzigen Entwicklungsstand. Auffallend ist bei unserer Auswahl, dass es zu 90% kleiner und sehr bewegliche Kinder sind als in den anderen Auswahlmannschaften. Das liegt wohl auch daran, das wir gesteigerten Wert auf die koordinativen Fertigkeiten legen.


    zu Frage 2. Ich bin überzeugt davon, auch wenn TW-Trainer dazu eine andere Meinung hat, dass in dieser Alterstufe noch kein Torwart ausgebildet werden sollte. Eher sollten alle Kinder der Mannschaft auch einmal Fang- und Fallübungen sowie Hand-Auge-Koordinationsübungen durchführen. Beispiel: Mein überragender 98er Vereinsspieler konnte vor 2 Wochen nicht mehr richtig laufen. Wachstumsprobleme. Da wir schon dezimiert waren, habe ich ihn ins Tor stellen müssen. Sensationelle Leistung obwohl er noch keine TW Training genossen hat.
    In der Auswahl bin ich nur der Technik Spezialist, daher habe ich keinen Einfluss auf diese Entscheidung. Die Auswahl spielt gegen meine Überzeugung mit festen Torhüter. Volker Ippig sucht nach koordinativen Fähigkeiten, nach Torhüter spezifischen Können und nach Charaktereigenschaften aus. In meinem Heimatverein habe ich erst im alten D-Jugend Jahrgang einen Torwart gesucht.


    zu Frage 3.
    Dein Sohn ist ohne Zweifel wohl sehr weit entwickelt. Kinder die als 9 jährige schon perspektivisch sehen und sich zugleich noch im erweiterten Raum (ab ca.10m) orientieren können, sind schon sehr selten. Für mich aber genau so wichtig: Wie bewegt sich der Junge auf engsten Raum, wie läuft er Rückwärts, wie ist seine Rhythmusfähigkeit, wie ist seine Lernfähigkeit. Höchstbegabte (0,1%-0,3%) erkennt man, so ist meine Erfahrung, an einer immer zu tänzelnden Bewegung. Diese Jungs sehen immer ganz cool aus, aber Du kannst erkennen, das sie ähnlich wie Hochleistungs-Galopper im Startkäfig stehen. Sie sind immer zu explosiven Aktionen fähig. Man spürt förmlich wie sie ausbrechen wollen und trotzdem haben sie sich immer unter Kontrolle. Wer so ein Kind schon einmal gesehen hat, weiß wo wovon ich spreche.


    kurze Gegenfrage 9 Jahre =2001 Jahrgang?


    Sichtungstraining für 2001er ist bei uns direkt nach den Sommerferien.
    Wir bekommen die Namen immer von den Vereinstrainern. Wenn Eltern uns ihre Kinder vorstellen, haben wir meistens kein gutes Bauchgefühl. Ehrgeizling!!
    Aber Du wirst es mit Deiner diplomatischen Art bestimmt schaffen. Wenn man merkt, dass die Eltern nicht über ehrgeizig sind ist alles im grünen Bereich.
    Wir wollen doch auch alle Talente entdecken.
    Wie gesagt ich spreche nur von unserem Team. Wie es in anderen Verbänden aussieht kann ich nicht beurteilen.

    Ich sichte alle 2 Jahre die Kinder, die für die E-Jugend Kreisauswahl in Betracht kommen. Es handelt sich um den jungen Jahrgang E-Jugend.
    Wir (meistens 10-12 Trainer) sichten an 2 Tagen an 2 verschiedenen Orten ca. 120 - 160 Kinder.


    Ganz kurze Anmerkung zum Thema Talent: Wenn ich richtige Talentprognosen abgeben könnte, würde ich sofort aufhören zu arbeiten und mir 10 Talente unterm Arm klemmen und sie 8 Jahre ausbilden. Mehr Geld kann man nicht verdienen. Ich will damit sagen die Talentforschung steckt immer noch in den Kinderschuhen.


    Diese Talentkriterien sind für unser Sichtung wichtig:


    1. Schnelligkeit
    2. Koordinative Fähigkeiten
    3. Mut, Entschlossenheit und Aktivität im Spiel
    4. Spielintelligenz im 1gegen1 und im Kleingruppenspiel.


    zu.1.: Hier nehmen wir eine Übung aus dem Fußballabzeichen( 4 Eck ca. 20 x 20 m mit Slalomdribbling, Ball gegen die Wandschießen usw.) Die Zeit wird wie an der anderen Station handgestoppt.


    zu 2.: Schnelligkeit- und Koordinationstest mit einer einfachen Übung. (4 verschiedenfarbige Teller 2,50 x 2,50m im Viereck legen. Die Kinder stehen in der Mitte des Vierecks. Startsignal sind das Rufen von 3 Farben, z.B. rot, gelb, blau. Die Kinder müssen die Teller mit den Händen berühren und anschließen sofort durch einen Slalomstangenparcours (5 Stangen) laufen. Danach sofort ein Torschuss auf ein leeres Tor (10m). Gestoppt wird die Zeit bis zur Schussabgabe.


    zu 3. und 4.: Viele Spielfelder 4 gegen 4 oder wenn es zu viele Kinder sind 5 gegen 5.
    An jedem Spielfeld stehen 2 Trainer und schreiben die Spieler auf, die sowohl positiv (1) oder negativ (6) am auffälligsten sind mit. Erst dann werden die Anderen ebenfalls nach Schulnoten bewertet. Das Spiel geht ca. 5 Minuten, dann wechseln die Teams die Felder, die Sichter bleiben stehen. So sieht jeder Sichter jedes Kind..
    Hier ist kommt es immer wieder zu subjektiven Bewertungen. Dadurch, dass viele Sichter helfen, kann sich der Auswahltrainer anhand der Bewertungen ein ziemlich objektives Bild zu den Punkten 3 und 4 machen.


    Auswertung: Direkt nach der Sichtung sprechen wir über besonders auffällige Spieler. Diese bekommen gleich einen Haken. Meistens 3 bis 5 Spieler pro Tag.
    Die Anderen Spieler werden zuerst nach Punkt 3 und 4 bewertet und selektiert. Sind besondere Ausreißer bei Punkt 1 und 2 nach oben und unten dabei, werden diese Kinder nach gesichtet, bzw.. fallen bei extremer Langsamkeit raus.
    Solte ich das Glück haben, irgenwann einmal in einem Verein zu trainieren bei dem man Sichten muss, würde ich genauso Testen.
    Und ganz wichtig wäre für mich das Thema "Eltern". Genau wie es oben beschrieben wurde. Überehrgeizige und gleichgültige Eltern bremsen die Talententwicklung der Kinder.


    Die besten 50 bis 60 Spieler nehmen an den ersten 3-4 TE teil. Das hat den Vorteil, das man die Kinder jetzt Sichten kann ohne das sie unter dem extrem Druck der ersten Sichtung stehen. Danach wird schrittweise auf ca. 30 Spieler reduziert. Hier wird dann nur noch subjektiv die Spielfähigkeit und das Tempo bewertet. Diese 30 bleiben die nächsten 2 Jahre zusammen und werden immermal wieder durch Spieler ergänzt, die sich in den Vereinen besonders entwickelt haben.


    Die Torhüter werden manchmal von Volker Ippig (ex St.Pauli Kult Torhüter) gesichtet. Wenn er nicht da ist, schaut einer von uns die Torhüter an und beurteilt sie leider sehr subjektiv.

    Es ist es so weit.
    Die Fachpresse hat endlich von uns Notiz genommen und ist Laut Herrn Schwarten (Chefredakteur) schwer angetan von unserer Methode.
    Diese Aussage steht leider nicht im Artikel. Das hat er uns nur mündlich kund getan. Er will ab sofort häufiger über Coerver-Coaching berichten.


    Diese Ausgabe von Fußballtraining lohnt sich für alle die, die mehr über Coerver (10 seitiger Bericht) wissen wollen.
    http://fussballtraining.com/index.php?id=ftaktuell
    Außerdem gibt es in dieser Zeitschrift, 5 Plätze für eine Coerver-Clinc (Trainerweiterbildung) zu gewinnen.


    Wer nicht gewonnen hat, kann sich auch hier anmelden.
    http://www.coerver-coaching.de…t/Trainerfortbildung.html


    In eigener Sache: Ich suche immer noch Partnervereine in Hamburg, Schleswig Holstein, Nord-Niedersachsen, oder Mecklenburg Vorpommern, die mit mir eine 1 oder 2 tägige Coerver-Clinic durchführen möchten.
    Hier ein gibt es Infos:
    http://www.coerver-coaching.de…chreiben_trainerfortb.pdf

    Andreas


    1997er Jahrgang = alter Jahrgang D-Jugend. Hast Du schon einmal daran gedacht was die Kinder in dieser Entwicklungsphase durchmachen ?


    Kann es sein das pubertierende Kinder manchmal koordinative, und vor allem seelische (psychische) Probleme haben.
    Die Pässe können nicht ankommen und das herum albern ist halt eines von vielen Dingen die man in dieser Zeit akzeptieren muss.
    Erinnere Dich mal zurück wie es bei Dir war, als dein Körper um 15-20 cm in einem Jahr gestreckt wurde und als Du mit einem Mal gegen das Elternhaus rebelliertest und dir die Freunde und Freundinnen immer wichtiger wurden.
    Hier hilft nur viel Geduld.
    Mir geht es mit meinen 97er genau so. In einem Jahr lachst Du über die jetzigen Probleme.

    Schuldig ich ruf auch rein...
    Prima, das ist der erste Weg zur Selbsterkenntnis


    Es gibt Spieler denen muss man Anweisungen geben .
    Warum muss man kleinen spielenden Kindern Anweisungen geben?


    Wenns mal wieder irgendwo ein Kaffeekränzchen gibt...... :cursin
    Kann es sein, das sich die Kinder in diesem Alter nicht länger konzentrieren können und deshalb einfach mal eine Pause brauchen?


    Wenn einer nicht mehr weiß (oder vergessen hat) auf welcher Seite er spielen soll.
    Wäre es dann nicht besser ihn kurz auszuwechseln und es ihm zu erzählen?


    Und na klar Ruf ich rein wenn einer eine tolle Aktion geliefert hat. :thumbup:
    Weiter so


    Mit nur 1-2 Austauschspielern kann ich nicht jeden rausholen und Ihm alles erklären (nach einer Aktion).
    Warum nicht?



    Und sind wir mal ehrlich, ein Tadel oder ein Lob bleibt am besten im Gehirn nach dem man etwas richtig oder falsch gemacht hat.
    Und das ist mal ehrlich gesagt FALSCH. Diese Denke stammt noch aus Kaisers Zeiten und ist mittlerweile in Bezug auf Tadel wissenschaftlich widerlegt. Lob und Anerkennung ist der beste Helfer des Lehrers. Tadel (so wie Du ihn höchstwahrscheinlich meinst) erzeugt Ängste. Warum soll ein F-Jugendlicher Angst vor Fehlern haben. Angst frist Seele auf. Übrigens Kinder in dem Alter machen keine Fehler. Kinder machen Bewegungs- und Verhaltenserfahrungen aus denen sie über positive Rückmeldungen von uns, lernen können. Damit wir noch ehrlicher zu einander sind kannst Du ja mal folgende Frage beantworten: Wie haben es denn die Beckenbauers, Seelers, Rummenigges, Walters, Littbarskis usw. an die damalige Weltspitze gebracht, ohne das sie im zarten Alter von 6 -12 Jahren Rückmeldungen von Erwachsenen bekommen haben?


    Die Selbsterkenntnis von Kindern ist auch nur beschränkt in jungem Alter.
    Und genau deshalb haben sie das Recht so viele eigenständige Erfahrungen wie möglich zu sammeln, um daraus Ideen schöpfen zu können, damit sie irgendwann einmal kreativ, selbständig, handelnde Fußballer werden. Ab einen gewissen Alter kann man beginnen diese Kreativität so zu steuern, dass sie zum Wohle des Teams eingesetzt wird. Das ist aber ganz, ganz weit weg von der F-Jugend


    Auf einer Skala von 0 (teilnahmslos) - 10 (ausflippen) lieg ich Wahrscheinlich bei einer 6 also nur teilweise im peinlichem Bereich.
    Hier gehöre/gehörte ich leider auch in den Bereich der Klugschnacker (ist norddeutsch und bedeutet ungefähr: "vom Wasser reden aber Wein trinken"), Durch ständiges Hinterfragen meines Verhaltens bin ich in 8 Jahren von 9 auf fast 1(die 0 schaffe ich nächstes Jahr) gekommen. Deshalb bin ich ab der nächsten Saison auch tauglich, um eine F-Jugend begleiten zu dürfen.


    Viel schlimmer finde ich die Trainer die unbedingt gewinnen möchten und immer nur die 'besten' Spieler am Feld lassen auch wenn die nicht mehr können, und bei den anderen schon die Nase tropft.
    Die Bewertung dieser beiden Trainertypen kann man nicht trennen. Es ist so ähnlich wie mit dem Teufel und dem Beelzebub.


    Und warum auch nicht Sport ist Emotion pur. 8o
    Im Erwachsenenbereich hast Du 100% recht. Dafür gehen Wochenende für Wochenende Millionen in die Stadien um diese Emotionen aus zu leben. Deshalb sind wir auch alles so Fußballverrückte. Aber die Kinder haben ein Recht auf ihre eigenen Emotionen und die sollten ihren und nicht den Charakter der Erwachsenen widerspiegeln. Freue Dich mit den Kindern über ihre kindliche Unbekümmertheit beim Spielen, egal bei welcher Sportart.

    Ach übrigens,
    einige meiner Jungs und Mädchen (97er und 98er) nehmen am Real-Cup teil. Ich hoffe, dass ich einige von euch beim Finale in dem Vorort von Lüdenscheid (aus Rücksicht auf Andre sage ich den unaussprechlichen Namen nicht) sehen werde.
    Vielleicht sehen wir uns nur im Halbfinale in Bremen oder auch nur in der Vorrunde in Neumünster.


    Na ja, Jo Deckarm ist aus einer geschätzten Höhe von 2,50m aufgeschlagen. Er lag dabei waagerecht in der Luft und die Hände konnte er nicht richtig unter/neben seinen Körper bringen.


    Also wenn unsere Jungs zum Sprungwurf hochsteigen, haben sie die Sportart verfehlt. Und Flugkopfbälle habe ich bisher auch noch nicht gesehen.

    Hier mal Betrachtung des Streetsoccers aus Sicht der Ausbildung.


    Vorteile: Schulung der/des
    - Handlungsschnelligkeit durch extrem kurze Reaktionzeiten.
    - der offensiven und defensiven 1 gegen 1 Situationen.
    - kurze Antritte und Richtungswechsel mit und ohne Ball
    - koordinativen Fähigkeiten durch
    ....extrem viele Ballkontakte, Spielsituationen im Raum, Bandenspiel, Zweikämpfe, Pässe, und Laufrhythmuswechsel, uva.
    - Selbstbestimmung und somit des kreativen Fußball.
    - Eigenverantwortung, da alles ohne Trainerbestimmung funktioniert.
    - Teambuildung aus Eigenmotivation.
    - Fairplays (grobe Fouls habe ich noch nie im Köfigfußball gesehen)


    Nachteile:
    - eine Minimal erhöhte Verletzungsgefahr.
    .... Das Thema "Gefahr" wir hier zu hoch gepuscht. Die Jungs erreichen in dem Käfig nicht einmal die Hälfte ihrer Höchstgeschwindigkeit,
    die sie auf dem Feld erbringen können. Spieler meines Teams haben schon über 20 Fußballkäfig Turniere mitgemacht. Bis auf kleine Schrammen gab es keine Verletzungen.
    - es kann zu Überscheidungen mit dem Trainings- oder Spielbetrieb im Verein kommen.
    .... hier mal eine rhetorische Frage: wem schadete es und wem nützt es?
    .... wenn ich immer an "MEIN" Team denke, dann kommt es automatisch zu Konflikten. Wenn ich aber an den Ausbildungserfolg der einzelnen Spieler denke,
    kann ich viel entspannter mit diesem scheinbaren Widerspruch umgehen.


    Mein persönliches Fazit:


    Um die Fähigkeiten und Fertigkeiten zu trainieren, die sie in den 4-6 Stunden Käfigfußball erlernen, würde ich im im normalen Training mindestens 4-6 TE benötigen.
    Ich suche im Internet gezielt nach diesen Käfigfußball Veranstaltungen. Die Termine biete ich meinen Jungs und Mädchen an und blocke sie bei mir im Kalender.
    Wenn mein Stammverein nicht so arm wäre, hätten wir schon längst so einen Käfig (Kosten ca. 3500 Euro in Eigenleistung) auf dem Parkplatz aufgestellt.


    Ich persönlich würde die Jungs ob ihrer Eigeninitiative loben. Trotzdem ist bei Deinen Jungs natürlich ein Fehlverhalten aufgetreten.
    In diesem Fall könnte man mit väterliche Nachsicht viel erreichen. Für mich ist dieser Fall ein Grund, um sich mit den Jungs zusammen zu setzen damit wir gemeinsam verbindliche Regeln für solche Fälle erarbeiten. Hierbei gehe ich jetzt von einer D-Jugend aus.
    In den unteren Alterstufen (F- und E-Jugend) würde ich die Regeln vorgeben.

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole möchte ich zu diesen Thema folgende Frage stellen:


    Wenn ihr auf euren F- bzw. E-Jugend Ausbildungsplan "Dribbeln" als Schwerpunkt stehen habt, wie wollt ihr kontrollieren ob die Spieler ihre Ziele erreicht haben, wenn ihr den Verteidigern das Dribbeln im Wettkampf untersagt?

    PhiL R.
    Die beiden Trainer haben doch bestimmt Internet---oder?
    Weise diese beiden Kollegen doch einmal dezent auf dieses Forum hin.


    Ganz speziell kannst Du Ihnen diese beiden Links zeigen.
    Der Ältere:D7 statt D11
    Der Neuere: D-Jugend Spielfeldgröße


    Ach übrigens zum Neueren Thread. Das 11 gegen 11 ( von 5er zu 5er) war nur eine einjährige Übergangsphase. Diese Phase hätte sich der Kreis Fußball Verband auch schenken können.
    Sie war ein Kompromiss an die Betonkopftrainer und -vereinsfunktionäre.

    Hier einmal meine ganz persönliche Meinung
    .

    Die auch leider nur hypothetisch und somit nicht nachweisbar ist.


    Mit meinem Team habe ich damals ( 2008/2009) auf dem Halbfeld 7 gegen 7 (für mich immer noch das Optimum in der D-Jugend) weitergespielt.
    Spielfeldgröße meistens (abhängig von dem jeweiligen Großfeld) 70m x 52,5m auf 5m x 2m Toren.
    Ich würde das 9 gegen 9 im jungen Jahrgang C-Jugend einführen aber das wäre mal ein Punkt für einen neuen Thread.


    Wir gehörten in der E-Jugend (2007/2008 ) zu den 10 leistungsstärksten (am weitesten entwickelten) Mannschaften.
    Alle anderen weit entwickelten Mannschaften wechselten auf das oben beschriebene 11er.
    Wir mussten 1 Jahr (2008/2009) lang gegen Mannschaften spielen, die uns nicht wirklich forderten. Die Spieler müssen nicht nur gefördert sondern auch gefordert werden, damit sie sich weiter entwickeln. Mit nur 4 Freundschaftsspielen (7 gegen 7) in der ganzen Saison gegen starke Mannschaften, habe ich versucht das Level der Spieler hoch zu halten.
    In der jetzigen Saison (2009/2010) gibt es nur noch 7 gegen 7 und 9 gegen 9 in unseren Fußball Kreis (aus dem Kreis Fußball Verband wurde FK).
    Damit wir dieses Jahr mehr gefordert werden, ging ich entgegen meiner Überzeugung auf das 9er Feld. Dort treffen wir auf die am weitesten entwickelten Mannschaften. Es sind hauptsächlich die Teams, die auch schon in der E-Jugend dort zu finden waren.
    Für mich ist es erschreckend, wie die anderen Mannschaften(Spieler) in ihrer Entwicklung stehen geblieben sind. Nur die Top-Talente (Stützpunkt- oder Kreisauswahlspieler) konnten sich entwickeln. Alle Anderen sind stehen geblieben, manchmal glaube ich sogar, dass sie sich zurück entwickelt haben. Das kann natürlich auch an den puberalen Problemen dieses Alters liegen.


    Zurzeit gibt es kaum ein fremdes Team, welches meiner Dorftruppe (700 Einwohner) das Wasser reichen kann. Nur eine Mannschaft aus einer größeren Stadt, die in dieser Saison 4 Stützpunktspieler dazu bekommen hat, ist uns dadurch bedingt noch ein wenig voraus.
    Wir sind den anderen Teams in Sachen,
    Handlungsschnelligkeit,
    Passgeschwindigkeit und -präzision,
    offensiven und defensiven 1 gegen 1,
    koordinativen Fähigkeiten mit und ohne Ball.
    Laufbereitschaft sowie der
    Antizipation (voraus ahnen von Situationen)
    um Längen enteilt.
    Diese gilt nicht nur für mein Team. Ich verfolge auch die anderen Mannschaften, die letztes Jahr auf 7er Feld gespielt haben. Diese Teams haben ebenso einen großen Sprung im Ranking ihrers Jahrgangs (Altersstufe) gemacht.


    Was mir noch einfällt.
    Das 9er Feld von 16 zu 16 soll 70 x 55 Meter lang sein. Die Seitenauslinien sollen durch Hütchen oder durch Kreide markiert werden.
    Das normale Großfeld wird seit ca. 30 Jahren in einer Größe von 105m x 70m erstellt. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.
    Warum spielen dann nicht alle Mannschaften quer auf einen halben Großfeld (70m x 52,5m)? Dann brauchen nicht einmal mehr Seitenauslinen markiert werden.

    Es gibt viele Arten von Schnelligkeiten.
    Ich unterteile es Einfachheit halber in Kopfgeschwindigkeit und Körpergeschwindigkeit. Beide heißen eigentlich anders und werden auch noch einmal stark unterteilt.
    Für die G bis D-Jugend reichen die beiden oberen Begriffe.


    Die Körpergeschwindigkeit kann man merklich durch Kraftzuwachs trainieren. Kraftzuwachs durch Training kann man erreichen, sobald genügend Testosteron im Körper vorhanden ist. Genügend Testosteron wird erst mit Beginn der Pubertät ausgeschüttet.
    Folglich ist Treppenlaufen und symetrisches Sprinttraining vor dem Eintritt der Pubertät nicht wirklich förderlich. Wer es nicht glauben will, einfach mal googeln Hierzu gibt es unglaublich viel Literatur.
    Bis zum Eintritt der Pubertät kann man Geschwindigkeitszuwachs über Koordinationsschulung erreichen. Das Lauf-ABC ist genau so geeignet.


    Kopfgeschwindigkeit.
    Hier können wir ansetzten in dem wir die Räume, in denen die Kinder spielen, verkleinern.
    Dadurch werden sie gezwungen immer schneller zu handeln, da sie ständig unter Gegner-, Raum- und Zeitdruck handeln müssen.
    Sämtliche Spiele, vom einfachen Tickerspiel über Fangspiele bis zum Fußballspiel sollten immer in kleinen Räumen mit angepasster Spielerzahl erfolgen.
    Welches Verhältnis zwischen Spielerzahl und Raumgröße passt, müsst ihr je nach Alterstufe ausprobieren. Aber Achtung lieber in zwei kleinen als in einer großen Gruppe trainieren. D.h. lieber 2 x 4 gegen 4 als einmal 8 gegen 8.


    @andtrai


    Stelle dir doch einfach mal vor, du würdest innerhalb von 6 Monaten bis zu 15 cm auseinander gezogen werden. Wie würdest du dich wohl noch bewegen können.
    Es bedarf einfach ein wenig Geduld, bis sich die so gestreckten Kinder/Jugendlichen mit ihren neuen Körper anfreunden können. Durch einfache Koordinationsübungen und durch fußballspezifisches Koordinations-Training (ganz viel mit Ball trainieren) kannst du ein klein wenig helfen, den Anpassungsprozess zu beschleunigen. Übungen gibt es hierfür bei Coerver ohne Ende.

    Meine Meinung über das Positionieren
    habe ich weiter oben schon einmal gepostet.
    Nach fast 3,5 Jahren ist fast alles aufgegangen, was ich damals nur in der Theorie vermutet habe, bzw. nachgelesen haben.


    Wer sich nicht traut seine Kinder so universell und vielleicht auch extrem auszubilden, für den habe ich hier einen an den DFB angelehnten Vorschlag.
    Bis einschließlich E-Jugend sollte man genau so verfahren wie ich es vor 3,5 Jahren geschrieben haben.
    Hier können und sollen die Kinder alle individuellen taktischen Fähigkeiten/Fertigkeiten durch "Versuch und Irrtum" ausprobieren und erwerben.


    Ab der D-Jugend beginnt dann die zielgerichtete Ausbildung in der Individualtaktik.
    Defensiv (Gegner im Ballbesitz) schlage ich das 3 : 3 vor.
    Meine Begründung aus der Ausbildersicht (nicht zu verwechseln mit der Erfolgstrainer-Sicht):
    Die zielgerichtete individuelle defensive Ausbildung beginnt mit dem richtigen Stellen des Gegners. Stichpunkte: Gegner anlaufen, rechtzeitig Tempo raus nehmen, den starken Fuß zu zustellen, ..... Balleroberung. Hier beginnt man sinnvoller Weise erst mit der "Außenlinien als Freund". Nach nur wenigen TE geht man in der Ausbildung dazu über auch den schwachen Fuß zu zustellen, um den Angreifer auf den Verteidiger zu schieben(lenken). Somit haben die Kinder im Spiel immer die Möglichkeit das im Training erworbenen Wissen auf allen Positionen auszuprobieren. Die Spieler der offensiven 3er Reihe werden bei gegnerischen Ballbesitz genau so intensiv geschult wie die defensive Reihe.


    Offensiv (eigener Spieler im Ballbesitz) schlage ich das 1 2 2 1 vor.
    Meine Begründung:
    In der offensive müssen die Spieler viel kreativer sein. Fußballerweißheit: Es ist leichter ein Spiel zu zerstören als ein Spiel aufzubauen.
    Deshalb sollten die Kinder bis einschließlich E-Jugend so wenig positionsspezifisch ausgebildet werden. Dadurch können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen
    Ab der D-Jugend kommt dann die zielgerichtete Ausbildung im offensiven Bereich hinzu.
    Hier beginne ich dann nicht mehr mit den individuelle Fähigkeiten. Das gegnerüberwindende-, das raumüberwindende- und das zeitgewinnende Dribbling, durften sie in den jüngeren Altersstufen bis zur Genüge ausprobieren. Ich beginne in der D-Jugend mit der Dreiecksbildung.
    Da bietet sich meines Erachtens das obige System am Besten an. Hier können die Kinder im Wettkampf ganz schnell das Dreieck bilden. Mir ist kein System im 7 gegen 7 bekannt, wo man es noch schneller und einfacher bilden kann. Bis auf den ganz vorne Spielenden bietet sich jeden anderen Spieler das Dreieck an. Damit auch er in den Genuss der Ausbildung kommt, geht es auch in der D-Jugend munter mit der Positionsrotation weiter.


    So denke ich als Trainer, der seine Spieler bestmöglich und umfassend ausbilden möchte.
    Trainer die gewinnen wollen, spielen ganz anders.

    Joooh Andre,
    so sehe ich es auch.
    Wenn ich mich als Trainer mit meinen Kommentaren am Spielfeld schon nicht zurückhalten (geht mir mit meiner Vereinsmannschaft, trotzt ständiger Arbeit daran, leider immer noch so) kann. dann doch bitte Alters und somit dem Können entsprechend.
    Warum sollte ich einen 6 oder 7 jährigen empfehlen (egal ob im Spiel, viel besser Spielfeldrand oder am Besten im Training ):, "nimm den Kopf hoch" ?

    @ saschatoni


    Wir suchen zurzeit im ganzen Bundesgebiet Vereine, die eine Coerver-Clinic mit uns durchführen möchten.
    Vor der Wirtschaftskrise hatten wir keine Probleme, Partnervereine zu finden. Es gab in den Vereinen genügend Sponsoren, die bereit waren
    für eine sehr spezielle Trainerweiterbildung Geld an die Hand zu nehmen. Auch die größeren Vereine, die über einen eigenen Etat für die Ausbildung verfügen, haben zur Zeit einen Stacheldraht vor dem Geldsäckel.


    Das Ziel "Osterferien" haben wir noch nicht aus dem Auge verloren.


    Vielleicht finden sich über dieses Forum ja einige interessierte Vereine

    DSV
    Stichwort: " Ich bin doch nicht der Bespaßer"
    google mal nach extrinsischer und intrinsischer Motivation.
    oder klicke auf folgenden Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Intrinsische_Motivation


    @ Manne ich widerspreche dir nur ungern ;)


    aber hier irrst du gewaltig. Die Profivereine bekommen ihre Lizenz nur, wenn sie ein Leistungszentrum haben. Diese Leistungszentren unterliegen einer Qualitätskontrolle des DFB. Wenn sie die Voraussetzungen Ausbildungskriterien nicht erfüllen, gibt es keine Lizenz.
    Leider / zum Glück ist die F-Jugend nicht zwingerder Bestandteil der Leistungszentren und somit sind dort keine lizenzierten Trainer erforderlich. Das erklärt auch einige Ausrutscher von Profivereinen in diesem Bereich. Außerdem sind in den Leistungszentren auch nur Menschen am Werk und auch Diese müssen trotz Lizenz erst einmal über ihren Schatten springen.


    Die DFB Stützpunkte bilden keine Positionsidioten aus !!!!!
    Sollte es doch so sein, dann sofort den nächsten Stützpunktkoordinator auf Landesebene darüber informieren.


    Stimmt Manne, der Fußball ist nicht neu erfunden worden er hat sich nur gewaltig weiter entwickelt. Und es gibt halt Leute die sich nicht weiter entwickeln wollen um auf diese Veränderungen zu reagieren. Das ist ja auch völlig menschlich. Veränderungen sind immer mit Arbeit und Umstellungen verbunden und somit unbequem.
    Es hilft aber nicht die guten alten Zeiten herauf zu beschwören, wenn die Entwicklung des Fußballs uns überrollt. Wer Trends erkennt, muss auch darauf reagieren sonst findet er sich ganz unten wieder.

    Ich kenne Manne44 aus einen anderen Forum, welches vor ca.3 Jahren eingestellt wurde.
    Er ist/war ein wirklich hochgradig engagierter Trainer. Wie er sich um seine Jungs gekümmert hat war schon sensationell. Als Betreuer ist er eine echte Granate.
    Er hat sich fast bis zur Selbstaufgabe für seine Mannschaft eingesetzt.
    Als Trainer mag er halt nicht so gerne über den Tellerand schauen. Die Diskussionen mit Manne44 bringen immer wieder wieder Spaß, weil sie hart aber herzlich sind.