Beiträge von Dirk Coerverfan

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    Als Trainer habe ich viele Möglichkeiten die Kinder zu lenken.
    Ist halt immer eine Sache der Verpackung.


    Ich habe das Glück mit genau solchen Kinder zu arbeiten wie Du sie richtiger Weise beschreibst.
    Sie sind zur Zeit halt weiter entwickelt als andere Kinder (Normalos).
    Solche weit entwickelten Kinder gibt es in allen Bereichen. Wie schon oben erwähnt. sind laut Talentforschung ca. 2% aller Kinder Talente, 0,3- 0,5 % gelten als Hochbegabte.
    In anderen Bereichen, Kunst, Musik, usw. werden den Talenten trotzdem die Basics vermittelt. Das Lerntempo ist bei diesen Talenten halt sehr hoch. Bevor ein hochbegabter Musiker in einem Orchester spielt muss er erst einmal sein Instrument beherrschen.


    Genau so sollten auch die Talente im Fußball ausgebildet werden. Das Instrument des Fußballers ist nun einmal sein Körper und der Ball.
    Diese Körper- und Ballbeherrschung muss ich als Kindertrainer von den mir anvertrauten Supertalenten einfordern. Diese einstudierten Passfolgen in der F-Jugend machen die Kinder faul und bequem, außerdem wird dadurch kaum eine der komplexen Bewegungsformen unter Wettkampfbedingen eingefordert, wie sie das Dribbling zwingend verlangt.
    Erst sollen die Kinder die Basics altersentsprechend beherrschen, bevor sie perfekt in/mit einer Mannschaft harmonieren.
    Dieser Denkansatz ist leider noch nicht in allen Köpfen der Leistungszentren und hoch dekorierten Vereinen angekommen. Natürlich wird seit einigen Jahren immer mehr von der Individuellen Ausbildung geredet und teilweise auch schon praktiziert, doch bis sich das auch konsequent in allen Bereichen des DFB durchgesetzt hat, wird noch viel Wasser die Elbe herunter fließen.


    Für die mir anvertrauten Kinder war es Anfangs auch sehr schwer von ihren natürlichen(oder doch eher von den Vereinstrainern geforderten?) Abspieltrieb los zu kommen.
    Wenn man es aber als Trainer geschafft hat, dann ist es eine Freude mit anzusehen, wie aus Ihnen richtige Fummelbuchsen und Dribbelkönige geworden sind. Und wenn sie dann den Raum, den sie durch ihre Finten und Tricks gewonnen haben, auch noch zu einem Pass oder einem Torschuss nutzen, dann merken sie erst wie wichtig das Dribbling ist.


    Hier sind die Trainer gefragt, die langfristig ausbilden wollen und nicht auf kurzfristige Ergebnisse fixiert sind.
    Man muss die Kinder auch manchmal zu ihrem Glück zwingen.

    In dem Video spielen die Kinder aber nur mit 5% Kraft (uupps wir haben uns überschnitten ich rede vom ersten Video). Macht aber nichts auch im 2 Video genau das gleiche Bild. Nur der Gegnerdruck ist hier etwas höher. Wo bleiben die kreativen im Training geübten Dribblings. Es wird taktiert bis zum geht nicht mehr. Der Trainer hat ihnen gezeigt wie sie ein Dreieck bilden (Ausbildungsziel C-Jugend). Er hat ihnen Laufwege gezeigt, wie sie in der D- oder C-Jugend gelehrt werden.
    Wenn das Dribbling und die Finten im Training ausgebildet werden warum setzen die Kinder es nicht im Spiel um?
    Sie setzten es nicht um weil der Trainer es im Spiel nicht einfordert. Die Ergebnisse sind wichtiger als die Entwicklung des einzelnen Spielers.
    Er hat ihnen viel zu früh die Taktiken gezeigt, damit sie als Mannschaft erfolgreich sind. Die Kinder entwickeln sich nicht weiter.
    Wie hieß es noch vor ein paar Jahren so schön beim DFB: Abspieler findest Du an jeder Straßenecke, aber die mutigen, selbstbewussten, verantwortungsvollen, risikobereiten und kreativen Spieler suchen wir zur Zeit in Deutschland vergebens. Diese Spieler holen wir uns aus dem Ausland wo all das in ihrer Ausbildung zugelassen wurde, bzw. die sich dort im Straßenfußball diese Eigenschaften erworben haben.
    Sich im F-Jugendbereich die Bälle im "One-Touch-Fußball" Manier zu zuspielen und immer die freien Räume zu besetzen ist nicht kreativ, es ist Schach für Erwachsene und bremst die Talente aus. Ich wette, wenn die Trainer des Vereins in allen Altersklassen so weitermachen, wird keiner dieser Kinder in der U16 Bundesliga landen.

    Diese Video ist ein Lehrbeispiel dafür wie ein Trainer zu einer Talentbremse wird.


    @ Talentfreier Vater
    wenn Du glaubst, dass Dein Sohn talentiert ist, dann bringe ihn ganz schnell in einen anderen Verein.
    Die Spieler werden zu faulen und bequemen Spielern erzogen, die nur für ihre Position aber niemals für das ganze Spiel die Verantwortung übernehmen.


    Diesen Trainer geht es nur um das Ergebnis. Siehe Internetseite des Vereins.
    Hammer das es so etwas immer noch in hoch dekorierten Vereinen gibt.


    Am Besten ist es wenn Dein Sohn als Häuptling in einer normalen Mannschaft groß wird.
    In dem blauen Team ist er nur ein Indianer, der irgendwann aussortiert wird.
    Die Leistungszentren der Lizenzvereine holen sich diese Häuptlinge spätestens am Ende der C-Jugend bzw. Anfang der B-Jugend.

    Sportmediziner kommt für 10 Minuten zum Training. Kritische Aussage.
    Sportmediziner würden niemals Kinderkörper dehnen damit sie beweglicher werden, es sei denn sie kommen aus China (Artistinnen die mit 40 Jahren absolute Krüppel sind) oder aus Rumänien (Turnerinnen die mit 30 Jahren schon im Rollstuhl sitzen). Diesen "Sportmediziner" kannst Du gleich verklagen.
    Als Tipp bzw. Schlagworte für deinen "Mediziner" : Protagonist, Antagonist


    10 Minuten lockeres Lauftraining (Zitat erstes Posting) klingt so sehr nach Erwachsenen denken. Aus dieser Formulierung kann man eigentlich keine Spiele oder Laufschulung erkennen.
    Wäre prima, wenn Du es beim nächsten Mal auch so formulierst. Bei mir springen sofort die Alarmglocken bei diesen Begriffen an.


    Was hat dich an den anderen TE im Kreis geschockt?
    Bitte verwechsele jetzt nicht Pädagogik mit Methodik.
    Naja, bei Deiner Trainingseinheit, so wie Du sie oben beschrieben hast, wäre ich genau so geschockt. Das hört sich ohne nähere Erklärung wie unstrukturiertes Erwachsenentraining an.



    Bei den Begriff Methoden, gehen unsere Meinungen wohl völlig auseinander. Eine Aneinanderreihung von irgendwelchen Übungen und Spielen die ohne klare Zielvorstellung ausgeführt werden ist keine Methode. Es ist methodischer Blödsinn. Es gibt hier auch keine neue und alte Methode.
    Wie?-- Was ist früher trainiert worden? Was war gut und was ist schlecht? Häh!


    Körperliche Härte = Trainingsumstellung? Ich verstehe nur Bahnhof.
    Warum hast du die Tipps des DFB nicht mehr umgesetzt?


    Natürlich gehört das Rahmenprogramm dazu. Wir sind ja nicht nur Ausbilder. So wie du es beschrieben hast, ist es auch völlig ok.
    Ich war und bin aber immer noch der Meinung, dass es besser wäre wenn Du mit den dir anvertrauten Kindern lieber das Rahmenprogramm zum Hauptprogramm machen solltest. Dein eigentliches Thema, nämlich Kinderfußball, solltest du jemanden Anderes überlassen. Aber es soll ja Trainer geben, die ganz viel aus diesen Forum mitnehmen. Solltest Du dazu gehören, dann nehme ich meinen Tipp natürlich zurück.

    Ist zwar ziemlich schwer ohne Insider-Wissen aber ich versuche mich trotzdem auch mit dem Wissen, dass ich völlig daneben liegen kann.


    Es handelt sich bei meinen Empfehlungen nur um ein Notprogramm für die ersten Wochen. Sobald das Team wieder Selbstvertrauen gefasst hat, kannst Du mit Deiner eigentlichen Trainingsarbeit fortfahren. So ähnlich arbeiten die Notnägel der Bundesliga, sobald sie einen Abstiegskandidaten übernommen haben.


    1. Schaue Dir mal das Torverhältnis an.
    Vermutlich wirst Du pro Spiel mindestens 2-3 Gegentore fangen. Um Sicherheit in die Truppe zu bekommen, bildest Du sie alle im individuellen Abwehrverhalten, ja auch die Stürmer, aus.
    Wer in der 2.Kreisklasse spielt wurde in der defensiven Individualtaktik bisher noch nie intensiv geschult.
    Wenn Du weist wie du es an den Mann bringst, steigert sich das Abwehrverhalten deiner Männer innerhalb von 3 Wochen (6 TE) um 200%. Das dürfte für dich, bei deiner Lizenzstufe, ja kein Problem sein.


    2. Das Teambuilding sollte in dieser Zeit ganz massiv gefördert werden. Ein Trainingslager über 2 oder 3 Tage wirkt oft Wunder. Die 3. Halbzeit muss Pflichtprogramm werden.


    3. Mache eine Bestandsaufnahme, der dir zur Verfügung stehenden Spieler. Beobachte sie anfangs in kleinen Spielen 4 gegen 4 und später in 7 gegen 7. Gib ihnen keine Positionen. Lass sie völlig frei spielen. In diesen Spielen zeigen die Spieler oftmals welches ihre richtige Position ist. Teile jeden einzelnen nach deinen Beobachtungen eine Position auf Papier zu. Veröffentliche dein Ergebnis noch nicht. Nach 2 Wochen gibst Du den Spielern einen Wunschzettel an die Hand und fragst sie darauf, welche Position sie gerne spielen und welche sie sich sonst noch vorstellen können.
    Jetzt vergleichst du deine Beobachtungen, mit den Wünschen der Spieler.
    Die Positionen, die übereinstimmen(auch die Ausweichposition) zeigen dir an wie viele Stürmer, Mittelfeld- und Abwehrspieler du hast.
    Danach kannst du dein System bestimmen. Das Angebot (Positionen) an Spielern bestimmt das System der Mannschaft.
    Setzte nur im äußersten Notfall einen Spieler dort ein, wo er nicht spielen möchte. Sonst droht ein stiller und schleichender Motivationsverlust.
    Gehe behutsam beim Umbau der Mannschaft vor. Mache der Mannschaft transparent, was Du vor hast. Noch besser ist es wenn du sie von vorn herein mit einbindest.

    Leider hast Du sehr wenig sachliche Details geschrieben.
    Lob vom Vorstand ist zwar gut aber nicht sachlich womit begründen sie ihr Lob?
    Deine Spieler bringen im Training herausragende Leistungen. Mit welchen Referenzleistungen vergleichst Du ihre Leistungen? Bundesliga oder Betonklasse.
    Leider schreibst Du auch nicht in welcher Klasse Du spielst.
    Wie oft trainierst Du?

    zeusus
    Alle Übungen und alle Spielformen sollten mit einem Torschuss enden.
    Hier einmal die 5 Techniken die der DFB uns als Empfehlung für eine differenzierte Ausbildung mit auf dem Weg gibt.


    Kopfball = nichts für F-Jugend außer mit Luftballonen.


    Ballan- und Mitnahme = Grobform F-Jugend ist ok.


    Passen= Grobform F-Jugend ist ok


    Dribbling= Grobrom F-Jugend ist ok.(Diese Technik kennen zu lernen, ist das oberste Ziel der F-Jugend)


    Torschuss= Grobform F-Jugend ist ok.


    Kopfball (fast schon Körperverletzung in dieser Alterstufe) und Torschuss (ist ja immer Bestandteil einer jeden Übung)
    entfallen. Meiner persönlichen Meinung nach kann Passen auch entfallen. Mir hat noch niemand den Unterschied zwischen einer
    Pass- und einer Schusstechnik erklären können.
    Somit bleiben Dir noch 2 Techniken, die Du mit dem Torschuss verbinden musst.


    1. Dribbling (absolute Priorität in der F-Jugend) + Torschuss
    2. Ballan- und Mitnahme + Torschuss
    Somit hast Du in dieser Alterstufe 3 Technikschwerpunkte.
    Natürlich gehört auch ganz, ganz, ganz viel Koordinationstraining (Fangspiele, Tickerspiele, Klettern, u.v.m) dazu.


    Jetzt gehst Du auf folgende Seiten www.dfb.de oder www.fd21.de oder www.soccerdrills.de
    Sorry, du erwartest vielleicht schon fertige Trainingseinheiten (TE).
    Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn Trainer TE in der Theorie vorgekaut bekommen, werden sie bequem.
    Besser ist, wenn Du dir die TE selbst erarbeitest.
    Am Besten ist, wenn Du eine Kurzschulung besuchst, auf der nach dem Motto "Learning by Doing"
    verfahren wird, wie z.B bei einer DFB-Kurzschulung oder einer Coerver-Clinic.


    Mike01 und Enno
    wie sagt Andre immer so schön: "Schneeballeffekt, oder Währet den Anfängen."

    Dehnübungen, die nicht von ausgebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden, sind KÖRPERVERLETZUNGEN.


    mike


    Du hast 60 Minuten Hallenzeit zur Verfügung.
    Davon machst Du 30 Minuten nicht altersgerechtes Training (Laufen, Dehnen, Taktik)?
    Welch eine Verschwendung von Trainingszeiten!
    Woher weist du wie die anderen Trainer im Kreis trainieren?
    Wenn ich mir deine Muster TE ansehe, kann ich deine Behauptung, dass Du nach den Empfehlungen des DFB gehandelt hast, überhaupt nicht nachvollziehen. Was hat dich bewogen von den DFB-Empfehlungen abzuweichen und in die Trainingssteinzeit zurück zu kehren?
    Wenn "dabei sein ist Alles" dein Motto ist, warum machst Du nicht lieber eine Kindergruppe auf, die als Hauptinteresse den Besuch von Veranstaltungen hat. Als Rahmenprogramm kannst du dann ja Fußballturniere anbieten. Dann brauchst Du Dir im Trainingsinhalte keine Gedanken mehr machen. Denn das was du in deinem Posting empfiehlst ist absolut gedankenlos und gefährlich.


    @NF
    Richtig ist, dass alle Kinder und alle andere Menschen "Schwächen" in irgendwelchen Bereichen haben.
    Richtig ist auch, dass man die Fehler im Wettkampf besonders gut erkennen kann.
    Richtig ist weiterhin, dass man diese Fehler bei Erwachsenen im Training im Unterricht oder in einer Schulung auch abstellen sollte.
    Wir reden hier aber von Kindern. Wir fördern die Kinder nicht, wenn wir von Spieltag zu Spieltag unsere Ausbildungsziele ändern damit wir auffallende Schwächen bekämpfen. Wenn ich ca. 7 TE benötige, bis die F-Kinder eine Technik können, dann darf ich die Methodische Reihe, die mich zum Ausbildungsziel führt, nicht unterbrechen. Die Methodische Reihe zu unterbrechen, nur weil die Ergebnisse nicht gestimmt haben, ist absolut kontraproduktiv. Alles vorher Erlernte würde wieder vergessen werden und man fängt wieder von vorne an. Das ist totale Verschwendung von kostbarer/knapper Ausbildungszeit.
    Das Ergebnis spiegelt in der F-Jugend niemals den Erfolg der Ausbildung wieder. Es hat sehr viel damit zu tun, wie weit die einzelnen Spieler erblich bedingt entwickelt sind.
    Eher ist es so, wenn man in der F-Jugend die Kinder gut ausbildet, dass man in dieser Alterstufe häufiger verliert als andere Mannschaften. Dribbler-Mannschaften (höchstes Ziel in der F-Jugend) werden gegen Mannschaften, die das Abspielen schulen, ganz selten eine Chance haben.

    Für mich wäre eine Abschaffung der Tabellen das selbe wie eine Abschaffung der Tore. Ich könnte genau so fragen ,,Wer braucht Tore??`` Wir könnten jedes Spiel Unentschieden ausgehen lassen, so gäbe es keine Verlierer. Entweder man gibt alle Informationen preis oder gar keine. Ihr könnt nicht alles von der Kinder abschirmen, irgentwann weckt ihr natürlicher Ehrgeiz sich von selbst und sie wollen wissen wer besser war und wer nicht.



    Genau das ist ja das Problem. Du denkst, dass die Kinder so denken müssen wie Du
    . Und das ist völlig falsch. Wie schon so oft zitiert. Kinder (G-und F-Jugend) nehmen das Spiel im Moment des Erlebens war Es gibt für sie im Spiel keine Zukunft und keine Vergangenheit. Für sie gibt es im Spiel nur das Hier und das Jetzt. Kinder ab einen bestimmten Alter (meistens ab der F-Jugend) lieben den Wettkampf und wollen sich mit Anderen im "Hier und Jetzt" messen. Für Dich sind Tabellen aber Statistiken, die von Erwachsenen für Erwachsene gemacht wurden um langfristig zu erkennen welches die beste Mannschaft ist. Kinder wollen aber nur in diesen "Hier und Jetzt" ausgetragenen Wettkampf sehen wer der Bessere ist.
    Da sich die meisten Erwachsenen gar nicht in diese Thematik rein versetzen können, übernehmen sie natürlich ihre Erwachsenen Sichtweise der Dinge und übertragen sie auf den Kinderfußball.
    Das aller Erste was ich auf meinen Trainerlehrgängen von den angehenden Trainern machen lasse, ist eine Reflexion ihrer Kindheit in den unterschiedlichen Altersstufen. Dabei kommen immer folgende oder ähnlich Begriffe für das Alter der Bambini und F-Jugend (Grundlagenbereich):
    -Geborgenheit im Elternhaus,
    -vollstes Vertrauen in die Entscheidung der Eltern und Erwachsenen,
    -Spaß und nochmals Spaß,
    -unbekümmertes freies Spielen
    -selbst entwickelte und selbst bestimmte Spiele in allen Formen
    -Glückliche Kindheit
    -viele Spiele im Kindergarten
    -Einschulung und Spaß am Lernen in der Schule.
    und noch viele mehr.


    Fast alle diese angehenden Trainer haben früher Fußball in irgendeiner Jugendmannschaft gespielt. Niemand hat in seiner Reflexion auch nur einmal das Wort Meister, Staffelsieger, Pokalsieger, oder Tabellenführer genannt, obwohl es bis vor 5 Jahren fast überall in Deutschland Tabellen gab.
    Diese Begriffe tauchen, wenn überhaupt, erst auf wenn sie das Alter der C- B- und A-Jugend(Leistungsbereich) reflektieren.


    Wenn die Tabellen für Dich das Salz in der Suppe sind, warum haben dann alle diese Trainer die Tabellen aus ihrer Kinderzeit vergessen?


    Auch die Argumentation, das wir dafür sorgen sollen, dass die Kinder mit den Tabellen vernünftig umgehen sollen ist schon ein Widerspruch.
    Erwachsene, die etwas von Kindern und deren kindlicher Welt und vom Kinderfußball verstehen, würden keine Tabellen für Kinder führen.
    Die Befürworter der Tabellen haben nicht verstanden, das der Kinderfußball eine eigenständige Sportart ist. Wie sollen sie dann dafür sorgen, dass die Kinder mit Tabellen richtig umgehen sollen.
    Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, das wir es mit ganz Jungen Kindern zu tun haben. Wir müssen uns auf ihre Bedürfnisse einstellen und sie nicht unseren Bedürfnissen unterwerfen.
    Diesen Umstand vergessen leider 95- 99% der Kindertrainer.


    Die Tabellen braucht man auch nicht für die Ausbildung der Kinder. Hier sind sie eher kontraproduktiv, da 95-99% der Kindertrainer ihren Ausbildungserfolg über den Tabellenplatz definieren.
    Und das ist absolut falsch.
    Einigen Schlagwörter hierzu: Von Spieltag zu Spieltag trainieren, nur die besten Spielen, keine Positionsrotation, Dribbling verbieten, einseitiges fördern des Passspiels, keine koordinative Grundlagenschulung weil dann keine Zeit für erfolgversprechende Passübungen, Hinten dicht und vorne hilft der liebe Gott, Die NULL muss stehen, Fehlervermeidungsstrategien vermitteln.


    Wir haben meistens 10 -12 Jahre Zeit um sie zu Fußballern auszubilden. Und wenn wir das beherzigen werden wir auch langfristig und somit kindgerecht ausbilden.
    Tabellen haben in diesen Bereich nur eine Berechtigung, wenn der Staffelleiter eine Qualirunde einführt, damit in der anschließenden Hauptrunde auch gleich entwickelte Mannschaften aufeinander treffen. Hier sollten die Ergebnisse und die Tabelle aber nicht veröffentlicht werden sondern streng vertraulich behandelt werden.

    Vor Jahren habe ich diese Links schon eimal gepostet. Bevor es diese Formum gab, haben mir diese Artikel die Augen über den wirklichen Inhalt des Kinderfußballs geöffnet.


    für 6-8 Jährige
    http://fd21.de/126306.asp
    für 8-12 jährige.
    http://fd21.de/40249.asp
    für 12-14 jährige
    http://fd21.de/40203.asp


    Alles was an Ergebnisdenken von den Kindern in diesem Alter kommt; ist ihnen von den Erwachsenen vorgelebt worden. Hier muss der Trainer ansetzten. Dafür kann man Elternabende machen. Die Eltern und Verwandten müssen mit eingebunden werden. Dann zählt wieder der Moment des Erlebens und nicht die von Erwachsenen gemachte Statistik(Tabelle)

    @ Hans
    Wenn du an seiner Stelle wärst, was würdest du dir dann von deinem Trainer wünschen?
    Wenn er 4 Todsichere nicht versenkt hat, ist es doch dein ureigener Job als Trainer zu erkennen, woran es lag.
    Du solltest es ihm im Training durch geeignete Spiel- und Übungsformen ermöglichen, sein noch nicht perfektes Torschussverhalten zu verbessern.


    @ bcefferen
    Leider erhielten die Torschützen in den letzten Jahren nie genügend Zuspruch. Oftmals wurden die Anspieler in den Himmel gelobt und der Torschütze wurde sich selbst überlassen. Ich habe es bis vor 5 Jahren leider genau so gehandhabt. Die Folge davon ist doch, dass sich kaum noch Kinder und Erwachsene finden, die selbstbewusst, entschlossen, risiokbereit und mutig den Weg zum Tor bzw. den Abschluss suchen. Die Spieler schieben den Ball lieber 10 Mal vorm Tor hin und her, sie wurden und werden für das Abspiel ja immer gelobt, statt den finalen Schuss selbst anzusetzen.
    Mit der nächsten Behauptung überziehe ich ein ganz klein wenig.
    Wenn wir alle unsere Torschützen mindestens genauso viel loben wie die Abspieler und uns viel intensiver um den Torabschluss im Training bemühen, bräuchte die Bundesliga lange nicht so viele Legionäre. Fast alle Top 15 Torjäger der letzten 10-12 Jahre sind Importspieler. Unter www.Fussballdaten.de sehr gut zusammengefasst.

    Nein, leider nicht. Es haben sich nur 6 Trainer angemeldet.


    Wir versuchen es nächstes Jahr noch einmal.
    Mal schauen ob wir den Lehrgang in den Osterferien 2010 anbieten.
    Die meisten Vereine sind in den Ferien spielfrei. Den Termin werden wir dann auch viel frühzeitiger bekannt geben.
    Die Werbetrommel werden wir mindestens 3 Monate vorher rühren. Dadurch hat jeder interessierte Trainer auch genügend Zeit seine Termine umzulegen.

    @ Andre
    Zu 1.
    Dieses Problem ist wohl ein Bundesweites.
    Als die Stützpunkte 2003 mit großen finanziellen Aufwand eingeführt wurden, hatten
    die Pessimisten (ich gehörte dazu) die Befürchtung, dass sich der DFB nach der WM
    2006 aus der Förderung zurückziehen würde. Das hat er bis heute wider Erwarten nicht
    gemacht.
    Den aus heutiger Sicht schlimmsten Fehler haben die Kreis- und Landesfußballverbände
    gemacht. Niemand hat richtig gelesen, wofür ein Stützpunkt eigentlich da ist. Ich
    auch nicht. Der Stützpunkt ist Eliteförderung. Er soll alle Talente sammeln und sie
    bei Eignung den Nachwuchsabteilungen der Profivereine zuführen.
    Die regionalen Verbände haben geglaubt, das der Stützpunkt ein Ersatz für die
    Jugendauswahlmannschaften sind. Sie konnten also die teilweise ungeliebte, weil
    teure, Nachwuchsförderung an den DFB abgeben. Irgendwie hat niemand bedacht, das die
    regionalen hoch- und höchstklassigen Amateure sich damals unter anderen aus diesen
    Auswahlen bedient haben.
    Bei uns im Kreis Fußball Verband hat ein Umdenken stattgefunden.
    In der D-Jugend gibt es mittlerweile wieder eine Kreisauswahl. Dort werden die
    Spieler aufgefangen, die nicht den Sprung in den Stützpunkt geschafft haben, bzw.
    die Spieler, die dort aussortiert werden.
    Mal schauen ob wir in den nächsten Jahren auch wieder eine C-, und B-Jugendauswahl
    bekommen. Aus meiner Sicht wäre es mehr als Wünschenswert. Es gibt genügend
    Spätentwickler unter den Jugendfußballern. Wäre schade wenn sie nicht entdeckt
    werden, nur weil sie im Alter von 11-13 Jahren nicht in das Bild eines Trainers
    passten.


    zu 2. Die Stützpunkttrainer sollten eigentlich druckfrei arbeiten.
    Deshalb soll es auch keine Spiele oder Meisterschaften untereinander geben.
    Die halb- bzw. jährlichen Vergleichsspiele dienen nur zur Sichtung für die Landesauswahl.
    Dort sollten alle Stützpunktrainer, am Rand als Scout stehen und die Spieler der
    anderen Stützpunkte sichten, damit eine objektivere Auswahl stattfindet.


    Hier sehe ich persönlich einen Verbesserungspunkt in dem Stützpunktkonzept.
    Wie jeder andere Fußballer, brauchen auch diese Jugendlichen Spieler ein Ziel.
    Training um des Trainieren willen ist in diesem Alter nicht wirklich eine mentale
    Hilfe, um sich verbessern zu wollen.. Meines Erachtens sollte es häufiger solche Vergleiche geben.


    Deinen Vorschlag mit den Presseberichten finde ich perfekt.
    Dafür muss man nur den richtigen Reporter kennen.


    @ MikyWay
    Für mich geht in diesem Alter die spielerische Entwicklung des Einzelnen vor.
    Da sollte der Heimatverein schon einmal hinten anstehen. Aber das ist wieder einmal meine ganz persönliche Meinung.


    Genau deshalb bilden wir auch noch keine Positionen bei 12 jährigen aus. Ist doch Wahnsinn, einem 12 jährigen die Karriere kaputt zu machen, nur weil er ausschliesslich als rechter Verteidiger einsetzbar ist.

    Dieses Beispiel zeigt aber auch das Dielema in dem die Talentsucher stecken.
    Egal ob sie im Stützpunkt des DFB oder im Leistungszentrum der Profivereine tätig sind, keiner von Ihnen kann sichere Talentprognosen abgeben.
    Leider oder zum Glück entwickeln sich die Kinder alle unterschiedlich..
    Der DFB führt an den Stützpunkten 2 x im Jahr einen Leistungstest durch. Durch die in den letzten 5 Jahren ermittelten Daten und deren Auswertung, erhoffen sich die Wissenschaftler genauere Talentprognosen machen zu können.
    Bestimmte körperliche und fußballtechnische Leistungen müssen erbracht werden, damit die Kinder eine Stützpunktförderung erfahren.
    Somit sollen subjektive Beurteilungen der Stützpunktrainer und die erbrachten Leistungen der Spieler ein objektiveres Gesamtbild der Spielers ergeben.
    http://www.dfb.de/uploads/media/Homepage-Manual_2009.pdf


    Ich finde es nur schade, das er sich durch diese Weigerung den Weg nach ganz oben verbauen könnte.
    Es wäre prima wenn er oder seine Berater sich nicht durch Schadenfreude oder Trotz in ihrer Entscheidungsfindung leiten lassen.


    Klar ist auch, das am Stützpunkt die besten Spieler eines Jahrganges gefördert werden sollen, das heißt aber nicht, das an allen Stützpunkten auch die besten Kinder- und Jugendtrainer tätig sind.
    An Sammers sinngemäßen Spruch, " Die Qualität des Jugendtrainers ist der Schlüssel zum Erfolg des zukünftigen Fußballs." sollte sich der DFB dann auch im Bereich der Stützpunkte halten.
    Die Stüztpunkte sind insgesamt schon auf einen guten Weg. Doch bei der Trainersuche muss er sich hinterfragen, ob das Prinzip der "Postenschacherei", das sich in den letzten Jahren dort breit gemacht hat, der richtige Weg ist.


    Thema: Stützpunkt ist Förder-, bzw. zusätzlliches Training.
    Der Stützpunkt sollte niemals als Konkurrenz zum Vereinstraining betrachtet werden.
    Die Stützpunkte sind vom DFB eingerichtet worden, damit alle Talente in Deutschland erfasst und außerhalb der Leistungszentren ausgebildet werden, so dass sie den Sprung in den Bezahl-Fußball schaffen könnten.
    Dieses Training hat ein ganz anderes Niveau als das Vereinstraining. Leistungsfähige, leistungswillige und überdurchnittlich lernfähige Kinder bilden eine sehr homogene Trainingsgruppe. So eine Lehrngruppe findet man sonst nur noch in Leistungszentren.
    Meinen Stützpunktspielern gebe ich immer die Möglichkeit an dem Training teilzunehmen. Ich stelle ihnen frei, ob sie dafür auf ein Vereinstraining verzichten wollen.
    Eine bessere individuelle Förderung der Talente, außerhalb der Leistungszentren, kann kaum ein Vereinstrainer leisten.


    mightygoose
    Die Talentförderung der 90er Jahre kannst Du mit dem Stützpunktkonzept überhaupt nicht vergleichen.
    Die Kreisauswahltrainer haben sich oftmals über die Ergebnisse identifiziert und wollten ihren Heimatverein attraktiver machen, indem sie sehr viele Spieler ihres Vereins mitspielen ließen. Das kenne ich auch noch aus eigener leidvoller Erfahrung.
    Die heutigen Stützpunkttrainer werden daran gemessen, wieviele Talente sie dem Stützpunktkoordinator des Landesverbandes oder dem nächsten Leistungszentrum zuführen.
    Deshalb ist jeder Stützpunktrainer bestrebt, kein Talent links liegen zu lassen. Die Vereinsbrille sollten und haben die meisten dieser Trainer abgelegt.

    @ Thom
    Das ist wirklich nur eine Momentaufnahme. Sobald sich das perspektivische Sehen bei den Kindern entwickelt ( je nach Literaturquelle zwischen 8 und 13 Jahren) werden die Kinder ihren Nebenspieler sehen und bewusst aus eigener Entscheidung abspielen. Ist doch Klasse das die Kinder merken, dass es nicht nur eine Lösung beim Abschluss gibt.
    Geduld ist Alles :)

    Wir alle sollten uns einmal die Frage stellen, welchen Auftrag wir von unseren Verein bekommen haben.
    Es spielt auch keine Rolle ob wir nach einem Konzept arbeiten, oder nur nach ungeschriebenen Regeln.
    Für uns im Breitsportbereich ist es doch eines der wichtigsten Ziele überhaupt, den Fortbestand unseres Vereins zu sichern.
    Das geht natürlich nur wenn der Verein in der Zukunft genügend passive Mitglieder, Ehrenamtler und aktive Sportler hat.
    Woraus rekrutieren sich die oben genannten Personenkreise hauptsächlich?
    Wenn ich mich in meinen Heimatverein umsehe, finde ich nur wenige Passive, einen Ehrenamtler, und eine handvoll Aktive, die nicht bei uns in der Jugend Fußball gespielt haben.
    Also muss ich doch als Kinder- und Jugendtrainer immer das Ziel haben, so viele Kinder wie möglich in den Seniorenbereich zu überführen.


    Wie soll das gelingen, wenn ich schon ganz früh Kinder und Jugendlichen zeige, dass sie eigentlich nicht "Leistungsfähig" genug für unseren Verein sind?
    Man oh man, es geht doch hier um die ach so oft zitierte "Goldene Banane".
    Natürlich müssen die Verbandsfunktionäre auch hier umdenken. 4 Spieler dürfen in der C-Jugend Verbandsliga maximal ein und nicht wieder zurück gewechselt werden. So ein Bockmist. Auch diese Spieler gehören in den Breitensportbereich und bilden somit unsere Zukunft.


    In den Leistungsbereich, und damit meine ich alle Jugendabteilungen, deren Senioren einschließlich 3 Liga spielen, kann- muss aber nicht- von diesen Prinzip abgewichen werden. Sie haben an der Ausbildung derTalente ein knallhartes wirtschaftliches Interesse. Dort darf schon einmal der so genannte Leistungsgedanke greifen. Die Jungs, die dort hin gehen, wissen ziemlich genau auf was sie sich einlassen. Ob das Nichteinwechseln in diesem Bereich dadurch richtiger ist, möchte ich bezweifeln. Diese Vereine sind aber nicht mehr auf die Jugend angewiesen, um ihren Fortbestand zu sichern.


    Mein persönliches Ziel ist es soviel wie möglich meiner mir anvertrauten Spieler in den Seniorenbereich zu etablieren. Und somit allen Personengruppen des Vereins, Nachwuchs zu zuführen.
    Das gelingt mir nur, wenn ich versuche alle meine Spieler bei der Stange zu halten.

    In eigener Sache:


    Am 26. und 27 September führe ich eine 2 tägige Coerver-Clinic (Trainer Fortbildung) in Henstedt Ulzburg (10 km nördlich von Hamburg) durch.
    Dort werden die Teilnehmer hauptsächlich in praktischer Form in der Coerver-Methode unterwiesen.
    Nähere Infos und das Anmeldeformular findet ihr unter:
    http://www.coerver-coaching.de…/in_Henstedt-Ulzburg.html


    Wäre prima wenn ich viele von euch auch einmal persönlich kennen lernen könnte.
    Manchmal kann man im Gesprächen mehr erklären als im Forum.


    Einen ganz besonderen Dank noch einmal an Uwe, dass ich hier für die Veranstaltung Werbung machen darf.

    @Ronaldinia
    Endlich gibt es mal eine Wasserstandsmeldung von jemanden der schon ein Jahr nach der Coerver-Methode trainiert.
    Deine Ideen mit der Bildersprache sind prima. Hier hast Du besonders gut bei Deinem FÜL-C Lehrgang aufgepasst. Klasse.


    Taktische Elemente in der F-Jugend schulen? Ich persönlich betrachte es sehr kritisch. Ich bin der Überzeugung, das sich die Kinder in diesem Alter alle für sie wichtigenTaktiken in spielerischer Form selbst erarbeiten.
    Lasse sie auf kleinen Felder mit kleinen Mannschaftsgrößen gegeneinander spielen. z.B. 2 gegen 2 bis max 4 gegen 4 auf 20m x 15m großen Feldern. Dabei haben sie extrem viele 1 gegen 1 oder 2 gegen 1 Situation aus denen sie aus eigener Erfahrung lernen können.
    Natürlich darfst und sollst du auch die Ballan- u. Mitnahme sowie das Passen als Technik üben. Durch Wettspiele kannst Du hierbei auch wieder spielerisch Taktik üben ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren.
    Das 1 gegen 1 ist das Salz in der Suppe des F-Jugendtrainings und gehört absolut in dein Training. Wenn Du dann auch noch die Schnelligkeit mit einbindest, hast Du in Deiner Altersstufe alles richtig gemacht.


    Über Taktik reden? Ja nicht schlecht. so z.B.:
    "Wenn Du den Ball hast bist Du der Stürmer und musst dir etwas einfallen lassen, damit die andere Mannschaft nicht den Ball bekommt und eure Mannschaft ein Tor schießt"
    "Wenn die andere Mannschaft den Ball hat, musst Du versuchen ihnen so schnell wie möglich den Ball zu klauen, denn Du bist jetzt Verteidiger"
    Das reicht für die F-Jugend völlig aus. Im früheren Straßenfussball hat ihnen auch niemand etwas Anders gesagt.

    Nur zur Richtigstellung


    Die Seiten von FD21, auf die ich ein Link gesetzt habe, wurden lange bevor der DFB mit "Training online" ins Netz ging publiziert.


    FD21 wurde von Jürgen Klinsmann als Haupinitiator 2001 ins Leben gerufen und war lange Zeit als "Klinsmann Seite" bekannt. Er und die Mitbegründer waren damals von der Jugendarbeit des DFB nicht sehr erbaut und wollten durch diese Internetpräsents den Kinder- und Jugendtrainer Hilfen für ihre tägliche Arbeit anbieten.
    Für die Inhalte waren damals viele unterschiedliche Trainer, unter anderen Peter Schreiner, Matthias Sammer, Guido Buchwald uva. zuständig. Natürlich haben sie alle ihre Lizenzen beim DFB erworben. Aber zu dem damaligen Zeitpunkt war noch niemand von ihnen beim DFB eingebunden.
    Außer Prof. Liesen war keiner der Begründer beim DFB engagiert.


    Die DFB Seite "Training Online" wurde Anfangs hauptsächlich von den DFB Vordenkern, Ralf Peter und Jörg Daniel, inhaltlich gestaltet.


    Da das Projekt FD21 so erfolgreich war und die Begründer auch keine Unbekannten waren, lag es doch nahe diese Personen für die Arbeit im DFB zu gewinnen.
    Kleine Story dazu:
    Als Klinsmann Bundestrainer wurde, war allen Insidern klar, dass er sich mit Trainerfreunden in der Nationalmannschaft umgeben würde. So sind dann Köpke und Löw dazu gestoßen.


    Bei Rauschiff Enterprise würde man sagen, sie wurden von den Borgs (DFB)assimiliert, so dass es heutiger Sicht so aussieht als ob FD21 eine DFB Seite sein könnte.
    Diese Sichtweise war früher und ist heute immer noch falsch. FD21 hat in den letzten Jahren versäumt, sich ein schärferes Profil zu geben, womit sie sich deutlicher vom DFB abheben können.

    Die Antwort der Spieler wird wohl lauten
    Mein Ziel ist es


    1. kurzfristig Bundesligaprofi zu werden :D
    und
    2.langfristig in die Nationalmannschaft zu kommen.. :D


    In der F-Jugend wäre es mal witzig solche Fragen zu stellen und zu dokumentieren, damit man den Spielern in 15 Jahren in einer spaßigen Mannschaftsbesprechung mal zeigen kann, wo sie hin wollten.


    Was möchtest Du mit diesen Fragen in der F-Jugend erreichen?