Beiträge von Dirk Coerverfan

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    @Uwe und Fussballbaron


    Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. Ihr müsst mir jetzt mal helfen.
    @Fussballbaron

    LK und Coerver sind uns Trainern einfach medial so präsent, dass wir uns diese Begriffe für unsere Variante der Dinge einfach auslehnen.
    Das hat dann aber weniger mit Halbwissen zu tun, sondern mit der Knowhow-Transfer von einem isolierten Bereich in den praktischen Fussball.


    Coerver hat nichts aber auch gar nichts mit Life Kenetik zu tun.
    Ich verstehe nicht einmal den Inhalt des von mir kopierten Zitats.
    (Halbwissen, Know How Transfer isolierter Bereich in den praktischen Fussball)
    Sorry, kannst Du es noch einmal für mich verständlich schreiben.


    @Uwe


    Um LK und Coerver einzusetzen, müssen entsprechende Lizenzen vorhanden sein und gerade bei einem Profiverein sollte das klar und deutlich abgesichert sein. Wenn ich das richtig verstehe, werden diese Begriffe "ausgeliehen" und Inhalte als "Knowhow-Transfer" genutzt. Denke ich aber darüber nach und schätze FB richtig ein, wird das geklärt sein (meine ich nicht ironisch).


    Die Coerver Methode darf immer und überall von jedem Trainer eingesetzt werden.
    Wie kommst Du darauf, dass man eine Lizenz dafür haben muss?
    Nur wer Geld mit dem Namen Coerver verdienen möchte, darf nicht ohne Lizenz dafür werben.
    Jeder Verein/Trainer der seine Spieler nach der Coerver Methode ausbildet, darf damit Werbung machen. Er darf damit nur kein Geld verdienen.


    Was sollte bei einem Profiverein klar und deutlich abgesichert sein?

    Klar, darfst du diese Übung weiter geben.
    Besser wenn der Trainer statt Kopfball. Kopf sagt.
    Eine von vielen Varianten: statt hinsetzen um den Spielerkreis laufen. Wir nutzen diese
    übung um die Kopfgeschwindigkeiten zu erhöhen. Und sie bringt,wenn der Trainer es richtig macht (Timing des Komandos). unheimlich viel Spaß. Ein typisches Beispiel, dass wir Übungen von anderen Vereinen in unsere Methodik einbinden

    @7Heby
    In deinem Profil weist du dich als C-Jugendtrainer aus.


    Hier eine nicht vollständige Aufzählung einiger körperliche Merkmale von männlichen C-Jugend Spielern:
    1. viele Spieler haben noch einen Kinderkörper
    2. starkes Längenwachstum zuerst der Extremitäten (Hände, Arme, Füsse usw.)
    3. extrem schlanke und noch nicht dem schnellen Wachstum des Skelettes angepasste Muskulatur


    Wenn ich nur diese 3 Punkte betrachte dann kann ich mein Training danach ausrichten. Achtung, es gibt in dieser Alterstufe aber auch schon körperlich sehr weit entwickelte Kinder. Das sind dann meist nur 2 oder 3 Spieler. Diese Spieler betrachte ich jetzt nicht, bin mir aber bewusst, dass ich diese Spieler schon etwas anders trainieren kann.


    Zu Punkt 1. Kinderkörper reagieren auf isoliertes Schnelligkeitstraining nur bedingt. Die Sportmedizin geht davon aus, das man Kinder durch gezieltes Sprinttraining nur um bis zu 1 bis 3 % schneller auf gerade Sprintstrecken bekommt. Allerdings finden hierzu gerade umfangreiche medizinische Untersuchungen statt. Vielleicht wir hier demnächst die laufende Schulmeinung gekippt.


    Ich gehe von der jetzigen Lehrmeinung aus. Wenn ich Kinder in dieser Alterstufe nur um 1 bis 3% körperlich schneller auf Sprintstrecken (symetrische Geschwindigkeit) bekomme, lohnt sich ein isoliertes symetrisches Sprinttraining überhaupt?
    Für mich ein ganz klares NEIN, da Fußballer keine symetrischen sondern asymetrischen Sprinter (ständige Richtungs-, Rhytmus-, Gleichgewichts-, und Geschwindigkeitsänderungen) sind. Wir sind halt keine gerade aus Läufer.


    Zu Punkt 2. Durch das extreme Längenwachstum ist es den Kindern/Jugendlichen nicht möglich rhytmische Bewegungen, die unerlässlich für das Sprinten sind, auszuführen.
    Deshalb hier für mich auch ein klares "Nein" für isoliertes Sprinttraining. Hier müssen wir als Trainer, wie du es richtig beschrieben hast, ganz viel Koordinationsttraining anbieten, damit die Jungs ihre koordinativen Fähigkeiten wieder erlangen und verfestigen.


    Zu Punkt 3. Die schlanke Muskulatur ist immer ein Zeichen, das noch kein starkes Muskelwachstum bei den Spielern eingesetzt hat. Das Muskelwachstum beginnt erst mit dem Testosteron-Einschuss.
    Diesen kann man gut an den breiten Schultern und den wachsenden Oberschenkeln erkennen. Schnelligkeitstraining ist auch immer abhängig vom Muskeltraining. Wenn ich aber keine Muskeln trainieren kann, weil noch kein Testosteron-Einschuss erfolgt ist-- warum sollte ich dann isoliertes Sprinttraining durchführen? Auch hier bist du mit deiner Laufschule absolut richtig. Google nach dem Lauf-ABC und du findest viele Übungen, die du mit deine pubertierenden Kinder durchführen kannst.


    Aus diesen 3 Gründen ziehe ich es vor, gezieltes Sprinttraining erst ab der B-Jugend zu trainieren. Mir wäre die Zeit einfach zu kostbar, als das ich auch nur eine Minute für isoliertes symetrischen Sprinttraining in der C-Jugend verschwende. Für mich gehört das Training aller Kopfgeschwindigkeiten unabdingbar in das C-Jugendtraining.


    guenter


    Vor 30 bis 40 Jahren haben viele Profitrainer über den Tellerrand geschaut und sich Sprinttrainer aus der Leichtatletik geholt. Damals waren die Fuballtrainer wirklich betriebsblind. Die Profis wurden tatsächlich viel schneller im symetrischen Sprint allerdings verstolperten sie jetzt viel mehr Bälle (Peter Briegel-Effekt). Bis auf viele theoretische Abhandlungen ist von den reinen Sprintrainern nicht viel rüber gekommen.
    In der heutigen Zeit haben die Koordinationsttrainer den Leichtathletik-Sprinttrainer verdrängt, bzw, ersetzt. Verheijen und Verstappen sei Dank.
    Natürlich ist es immer noch besser eine Spezialisten zu holen, sofern er denn greifbar ist, als völlig auf Spezialtraining zu verzichten, weil man selbst nicht in der Lage ist es zu schulen.

    Heute war ich beim Hamburger Fußball Verband. Es wurde die Fair-Play-Liga und der Mini-Fußball parallel in einer Praxis-Einheit vorgestellt.
    Leider war die Fair-Play-Liga ganz schlecht besucht. Beim Mini-Fußball sah es etwas besser aus.


    Der FC. St. Pauli hat mit seiner U9 (Alter Jahrgang F-Jugend) ein Demospiel über 3 x 10 Minuten + 1 x 10 Minuten mit abgewandelten Regeln für interessieret Trainer aus dem Bereich des HFV gezeigt.



    Das Buch von Horst Wein kenne ich mittlerweile in- und auswendig. Heute habe ich das Spiel zum ersten Mal gesehen und bin hell auf begeistert.


    Hat schon jemand von euch in einer Staffel oder auch nur auf einem Turnier nach den Regeln des Mini-Fußball gespielt-- wenn ja, welche Erfahrungen habt ihr bisher gemacht?

    Steini
    Bambini Spielenachmittage.
    Dazu kann ich keine Aussage machen. Ich glaube der damalige Staffelleiter ist an der Einführung gescheitert.
    Es war, so glaube ich, Lutz_rhh. Wieso? weshalb? warum? kann ich nicht sagen.


    Andre,
    Ich bin der Meinung, das wir uns dieses Problem selbst eingefangen haben, als wir anfingen, die Felder zu verkleinern.
    Damals hat keiner darüber nachgedacht, dass die Trainer und Eltern viel dichter an den Spieler stehen.
    Als wir über das Halbfeld gespielt haben, waren allle Eltern nur auf der Seite, wo das Großfeldtor stand. Die Mittellinie des Großfeldes, war damals in fast allen Vereinen tabu. Somit waren die Erwachsenen auch weit genug von den einzelnen Spielern entfernt.
    Heute betreten alle Erwachsenen wie selbstverständlich das Großfeld, um ihre Kinder spielen zu sehen.

    Karl
    Wie du an den Postings von dem Staffelleiter erkennen kannst, ist er nicht ganz einfach. Schau nur mal an wie er Annie attackiert hat. Da hat sich unser Jugendwartin bestimmt nicht getraut auch nur einen Mucks zu sagen.


    Heute bekam ich unser Lokalzeitung vom 05.04.13 in die Hand.
    Sie umfasste mit Bild eine komplette Zeitungsseite.
    Ganz spannend finde ich die Beispiele welche eigentlich selbstverständlichen Handlungen für den Preis vorgeschlagen werden sollen.



    Riesen Überschrift: Ernüchternde Fair-Play Bilanz


    Nur drei Vorschläge für die Aktion, „Bleib fair. Es lohnt sich" - Dafür sechs Verfahren vor dem Kreisgericht


    Kreis Segeberg. Die Segeberger Zeitung hatte in Zusammenarbeit mit dem Kreisfußballverband Segeberg sowie den Firmen Select und Gudat Sportbedarf die Fair-Play-Aktion, „Bleib
    fair. Es lohnt sich!" ins Leben gerufen. Dabei ging es darum, dass Turnierleiter, Schiedsrichter, Trainer und Betreuer besonders faires Verhalten während der Hallenkreismeisterschaften
    der Junioren auf und neben dem Spielfeld erfassen und dokumentieren sollten. Die Ausbeute aus rund 800 Spielen mit 280 Teams fällt mager, wenn nicht sogar ernüchternd aus.


    An ganzen drei Orten war den Berichterstattern das faire Verhalten von Spielern, Trainer oder Betreuern eine Erwähnung wert. ,, Ich hatte es schon befürchtet, dass nicht so viele Fälle zusammen kommen werden", erklärte der KJO. Als besorgniserregend empfand der Kreisjugendobmann dagegen das Verhalten so mancher Trainer und Betreuer. ,, Es gibt etliche Fälle, die vor dem Kreisgericht gelandet sind. "
    Hans-Werner Baurycza, Vorsitzender des Fußballkreisgerichtes, zeigte sich entsetzt. ,, Ich bin seit 40 Jahren im Fußball dabei. Aber so viele Fälle wie in diesem Jahr hatten wir noch nie." Eltern und Betreuer beleidigten oder bedrohten mehrfach Jungschiedsrichter, von denen zwei aus Frust die Pfeife wieder in die Ecke geschmissen haben. Bei Beschimpfungen blieb es aber nicht. ,, Es ging sogar so weit, dass ein Mitglied einer Turnierleitung tätlich angegriffen wurde.
    Unter den Fußballkindern ging es während der Hallenrunde bei aller sportlichen Rivalität fair zu. Dennoch sammelten die Verbandsfunktionäre nur drei Fälle, die bei der Fair-Play-Aktion,, Bleib fair. Es
    lohnt sich!" ausgezeichnet werden.


    Ein schönes Beispiel für den Fair-Play-Gedanken lieferte ein F-Jugend-Kicker der zweiten Mannschaft des Leezener SC. Der kleine Fußballer gestand dem Unparteiischen, dass er den BalI vor Überschreiten der Grundlinie nicht berührt hatte. Daraufhin nahm der Schiedsrichter seine Abstoßentscheidung zurück und verhängte einen Eckstoß. Vereinsübergreifendes Miteinander lebte Andreas Mönch von der FSG Bramstedt/Wiemersdorf 08 vor. Während der Vorrunde der B-Junioren verletzte sich der Torwart des TuS Tensfeld, der sofort vom Betreuer der FSG BraWie, der aus Zuschauerraum die Halle geeilt war, behandelt und versorgt wurde.
    Lediglich diese drei Fälle konnten von Turnierleitern und Schiedsrichtern erfasst und dokumentiert werden. Eine Jury legt in den kommenden Tagen fest, wer davon während des Kreisjugendverbandstages am Freitag, 19.Aprll, in Schmalensee mit wertvollen Sachpreisen ausgezeichnet wird. Alle Appelle, die wir an die Vereine während unserer Informationsveranstaltungen richteten, haben sich anscheinend in Rauch aufgelöst",
    stellte Kreisgerichtsvorsitzender Bauryzcza frustriert fest. Der Kreisfußballverband hatte irm November 2012 drei Schulungsabende für Trainer und Betreuer aus dem F- bis D-Jugendbereich veranstaltet, auf denen das Thema Fairness diskutiert wurde. Baurycza: ,,Das Verhalten so mancher Trainer, Betreuer oder Funktionäre geht zu Lasten der Kinder, die sich durchweg gut benommen haben." Hans-Heinrich Meins sah es ähnlich. ,,Immerhin wurde die gemeinsame Fair Play-Aktion von den meisten Vereinsvertretern für gut befunden", verriet er. Nur umgesetzt wurde sie leider nicht von allen. ,,Das Benehmen einiger Erwachsener ist erschreckend." Sechs Verfahren wurden nach Vorfällen in der Hallenrunde eingeleitet. Zum Glück gab es aber auch drei nachahmenswerte Beispiele. Eines davon ereignete sich am 15. Dezember, während der Vorrundenspiele der F-Jugend in Ellerau. WeiI eine Mannschaft unentschuldigt der Veranstaltung fernblieb, war die Gruppe auf drei Teams zusammengeschrumpft. Serafin-Petrcs Skafidas handelte schnell.
    Der Trainer der E-Jugend von Eintracht Ellerau trommelte in weniger als einer halben Stunde seine Spieler zusammen, so dass die angereisten Mannschaften doch auf ihre Spielanteile kamen. Die älteren E-Junioren spielten mit vier Feldspielern, die F-Jugendlichen mit sechs. ,, Für uns war es eine Selbstverständlichkeit zu helfen. Es geht doch darum, dass die Kinder Fußball spielen können", sagte Skafidas.

    Es gab im Forum noch sehr viele Fragen, deshalb zum besseren Verständnis die Chronologie.
    Bevor der Staffelleiter die Staffel übernahm, gab es keine öffentlichen Tabellen in der F-Jugend.


    2010-2011 der Staffelleiter übernimmt sein Amt in der F-Jugend..


    18.08.2011 Staffelsitzung mit Tagesordnung Tabellen in der F-Jugend.(Ich war zu dem Zeitpunkt im Krankenhaus, hatte genug mit meiner Gesundheit zu tun und wusste nichts von der Sitzung)
    Außerdem hatte ich mich als Trainer aufgrund meiner Krankheit auch schon bei meinem Verein abgemeldet. Als Notnagel, da mein Sohn dort spielte, wollte ich aber immer mal wieder fungieren.


    Aus dem Gedächnisprotokoll meiner Jugendwartin: 29 von 58 Trainer waren anwesend. Staffelleiter: "Ich habe, da ich ja Staffelleiter bin, die Tabellen.
    Laut DFB dürfen wir die Tabellen nicht veröffentlichen. Aber über diesen Weg (Trendtabellen) dürfte es wohl keine Probleme geben."
    28 nach Tabellen lechzende Trainer (max. zwei ausgebildete FÜL-C 1. Staffelleiter 2. meine Jugendwartin) sitzen in der Versammlung und stimmen natürlich zu. Enthaltung durch meine Jugendwartin.
    Endlich, nach knapp 7 Jahren gibt es die Tabellen wieder.
    Keiner wurde auch nur ein einziges Mal über die Nachteile aufgeklärt. Logisch wie solche Ergebnisse zustande kommen, vor allem wenn man als Staffelleiter auch unbedingt die Tabellen will. Denn sonst hätte man das Angebot doch gar nicht erst gemacht. Nichts desto trotz, können Trainer keine Satzung aushebeln.
    Auf der gleichen Sitzung wurde auch über den Fortschritt bei der Planung der F-Jugend Hallenkreismeisterschaften gesprochen. Auch diese sind laut Satzung nicht erlaubt, werden aber stillschweigend von allen geduldet.


    Ende 2011. Meine Jugendwartin informierte mich erst jetzt von den Tabellen. Per E-Mail informierte ich den Staffelleiter, dass ich von den Tabellen wüsste und ich es aber nicht für gut heiße. Eine langatmige Begründung gemäß DFB wurden von mir gleich mitgeliefert. Außerdem würde ich mich freuen wenn die Tabellen nicht veröffentlicht werden.


    18.02.2012 F-Jugend Hallenkreismeisterschaften. Wir müssen unter Androhung von Strafen an den Meisterschaften teilnehmen. Ein Spieler (der deutsche Messi :-)) meiner Mannschaft wird ständig gefoult. Daraufhin ging die überempfindliche Mutter zum Staffelleiter und wies ihn darauf hin, dass die Schiris ihn doch ein wenig schützen mögen. Er entgegnete ihr sehr resolut. "Fußball ist eine Kampfsportart. Wenn es ihnen nicht gefällt, dann suchen sie für ihren Sohn doch eine andere Sportart!!"


    UUUPSS!!

    13.03.2012 Sitzung der Jugendwarte des KFV. Schwerpunktthema Fair-Play. Das Kreisgericht macht darauf aufmerksam, das es viel zu viele Ausschreitungen im KiFu gibt. In seiner Laufbahn hat der Vorsitzende noch nie so viele Fälle auf dem Tisch gehabt. Vor allem werden immer häufiger die Jungsschiedsrichter von Trainern und Eltern verbal angegriffen.


    Bis 01.06.2012 durfte/musste ich die F-Jugendmannschaft (als Notnagel) noch 10 Mal bei Meisterschaftsspielen betreuen oder als Schiedsrichter pfeifen. Der Tabellendruck macht sich gewaltig auf dem Spielfeld bemerkbar.Siegüberalles- HB-Männchen-, Joystick- und Schachspieltrainer, Helikoptereltern, sind nicht mehr die Ausnahme sondern die Regel ohne Ausnahme.
    Wahnsinn wie schnell die Stimmung innerhalb von 2 Jahren gekippt ist.


    Juli 2012 Die Tabellen sind wieder da. Mail an Staffelleiter, er möge die Tabellen doch bitte entfernen. Ungefähre Antwort: Nein. oder gibt es etwa jemanden der den Kreisjugendausschuss(KJA) anschwärzen will?
    Einen Tag später. Mail an den Vorsitzenden (KJA) er möge doch für die Einhaltung der Satzung in der F-Jugend sorgen.
    Antwort ungefähr: Jeder kann entscheiden, wie er es machen möchte.
    1 Woche später Mail an den Vorsitzenden des KFV.
    Ungefähre Antwort telefonisch: Die Jugend ist unabhängig von dem Seniorenbereich, er könne dort nicht rein regieren.
    1 Tag später Anruf beim Jugendwart des Landesverbandes. Antwort: Er wird sich auf dem diplomatischen Weg darum kümmern. Ich solle meine Füsse in diesem Jahr still halten.


    November 2012 Der KJA sieht sich gezwungen alle F- bis D-Jugendtrainer zu einer Fair-Play Veranstaltung einzuladen. Wer nicht kommt muss ein Ordnungsgeld zahlen. Das zeigt wie wichtig dieses Thema mittlerweile ist.
    Es wurde ein Schiedsrichter als Referent gewonnen, der aus Sicht der Jungschiedsrichter den Fair-Play Gedanken darstellte.
    Ein Higlight der Veranstaltung war der " der Pädagoge mit Pfiff"
    Themen hierzu: Schiri ist Vorbild er solle auf folgende Dinge achten.
    -Trage mindestens einen Trainingsanzug und Sportschuhe
    -Sei als Schiri rechtzeitig vor dem Spiel da.
    -Gebe dem Spiel Bedeutung, durch das Vorzeigen der Karten. ABER: "In der Hand haben ja, benutzen nein"
    -Kindgerecht pfeifen durch
    1. nicht die lauteste Pfeife nehmen
    2. Reden und erklären (nur mit Zeichen geht es nicht, erklären wiederholen, setzten Sie nichts vorraus, Dialog ist immer gut)
    3. Freundlich sein ein strenger Blick hilft und die natürliche Autorität sollen die Schiris nutzen.
    4. Gesundheit geht vor. Im Zweifel gleich unterbrechen. Keine Probleme verursachen
    5. Auf Ballhöhe sein. Stellungsspiel des Schiri, Aufzeichnungen machen, Kinder sind sensibel für Ungerechtigkeiten
    6. Neutralität waren, auch wenn mein eigenes kind mitspielt.


    Anfang Februar 2013 Telefongespräch mit dem SHFV. Tipp: Ich möge mich an das Kreisgericht wenden, nur die wären für diesen Fall zuständig.
    Mitte Februar 2013 Mail an den Gerichtsvorsitzenden. Mit dem Hinweis, dass der Staffelleiter gegen die Satzung verstößt.
    Ende März 2013 das Urteil ist ergangen. Den Rest kennt ihr fast.
    Nur habe ich nachdem ich auf der F-Jugend Internetseite als Buhmann dargestellt worden bin eine Mail an alle F-Jugendtrainer des Kreises gesendet.
    Der Staffelleiter kennt meine Argumentation schon seit Jahren, daher habe ich ihn nicht in den Verteiler mit aufgenommen.
    In dem Mail habe ich geschrieben, warum ich gegen die Tabellen im F-Jugendbereich bin. Dabei habe ich fast alle Argumente des DFB angeführt.
    Mit keinem Wort habe ich den Staffelleiter persönlich beleidigt oder ihn defarmiert.

    @all die Glauben, dass man den Alterszielen vorgreifen darf/sollte.


    Ich schreibe wieder meine persönliche Meinung.


    Ja es gibt die Ausnahmespieler, aber das sind doch nur die zurzeit weit entwickelten Spieler. Es sind jedenfalls bis zur C-Jugend nur weit entwickelte Spieler und keine, wie hier oft gesagt wird, Ausnahmetalente.
    Sollte es hier jemanden geben, der Ausnahmetalente vor der D, bzw- C-Jugend erkennt darf sich gerne bei mir melden. Ich kündige meinen Job und wir machen uns gemeinsam selbständig.
    Wenn ich mit der Behauptung recht habe, dass es keine Ausnahmetalente in diesen Alterstufen gibt, warum soll ich dann den Zielen vorgreifen?
    Ist es dann nicht sinnvoller, die individuelle Entwickung der Kinder auf ein extrem breites Fundament zu stellen?


    Ich persönlich glaube, dass es besser ist die Ausbildung auf ein solides extrem breites Fundament zu stellen, als es auf wenigen Stangenfundamenten ruhen zu lassen.
    Anfangs ist der Fortschritt bei den Stangenfundamenten sehr viel größer, am Ende ist die Gefahr, das dass Stangenfundament ab einer bestimmten Größe zusammenbricht viel größer.
    Erst dann zeigt sich, dass der Einsatz von mehr Material und mehr Zeit beim breiten Fundament, das Gebäude viel höher wachsen lässt.

    Horsti


    Du stellst hier eine These auf, die ich vor 20 Jahren genau so vertrat. Manchmal zweifel ich auch heute noch an der relativ strikten Alterseinteilung, die der DFB vornimmt.
    Vor 20 Jahren wusste, bzw veröffentlichte, niemand etwas über Kinder und Jugendtraining im Fußball. Außer der Trainer, von dem ich Fan bin.


    Als die ersten guten Bücher im Jahre 2001 erschienen, habe sich die damaligen Vordenker des DFB an Vorgaben von Kinderpädagogen, Sportmediziner und Kinderärzten, Kinderpsychologen gehalten.
    Es gab und gibt Entwicklungsmodelle von den oben aufgeführten Fachleuten, wann wie und warum Kinder in den unterschiedlichsten Alterstufen etwas schneller lernen oder gar nicht in der Lage sind, etwas viel zu Komplexes, Kompliziertes oder Abstraktes zu lernen.
    Diese Alterseinteilung (trifft auf mindestens 90% der Kinder zu ) ist für die allermeisten Trainer ein idealer roter Faden, um seinen eigenen Lehrplan für die Kinder zu schreiben.
    Wer sich daran orientiert, wird die ihm anvertrauten Kinder in ihrer individuellen Entwicklung, weit nach vorne bringen.


    Warum glaubst Du, dass man von diesen Altstufen abweichen sollte? Kannst Du mal ein paar Beispiele bringen, wo die Einteilung deiner Meinung nach total daneben liegt?

    Ich stelle mir folgende Frage:
    Was müssen meine von mir ausgebildeten Kinder und Jugendlichen können, wenn sie im Seniorenbereich ankommen und dort auch einen Platz bekommen sollen?
    Welche Fähigkeiten muss ich schulen.
    Laut DFB: Technik, Taktik, Kondition
    Finten gehören laut DFB zum gegnerüberwindenden Dribbling.
    Finten werden somit niemals zum Selbstzweck geschult.
    Aus meiner Sicht ist das Schulen der Finten somit für folgende Schwerpunktthemen geeignet.
    Technik: Dribbling
    Taktik: Wann, wie und wo kann ich mich mit welchen Finten im 1 gegen 1, 1 gegen 2, und 1 gegen 3 im offensiven Bereich durchsetzen?
    Wie muss ich einen Gegenspieler andribbeln? Mit welcher Geschwindigkeit dribbel ich ihn an? Mit welchem Tempo besetzte ich den frei gewordenen Raum? Was mache ich mit dem Ball in dem gewonnenen freien Raum?
    Kondition:
    1. Explosiver Antritt (Schnelligkeit) nach der Finte.
    2. Krafterwerb durch das Trainieren des explosiven Antritts.
    3. Koordination: Durch die Schulung der Finten werden folgende koordinativen Fähigkeiten extrem eingefordert:
    Gleichgewichtsgefühl, Rhytmusfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, Reaktionfähigkeit. Antizipation, Kopplungsfähigkeit.
    4.fußballspezifische Grundlagen Ausdauer. Durch extrem viel Wiederholungen.
    Mentale Eigenschaften: Stärkung des Selbstvertrauen, Erhöhung der Kreativität, Verantwortung übernehmen, Erzeugung von mutigen Spielern.
    Dadurch sind die Finten für mich bis einschließlich C-Jugend das am häuigsten genutzte Koordinations-, Kraft-, Schnelligkeits- Dribbel-, Taktik und Mentaltraining.
    Und das geniale ist, das dieses Training auch immer Spaß bringt.
    Ab der B-Jugend (2.goldene Technik-Lernalter) gehört die Perfektionierung der Finten bei mir zum Dribblingtraining.


    Aus meiner Sicht sind die besten Fußballer der Welt, genau die, die dass kreative gegnerüberwindende Dribbling beherrschen.
    Allerdings brauche ich um einen Dribbler auszubilden mindestens 10 bis 12 Jahre. Als Trainer brauche ist eine hohe Frutstrationsgrenze.
    Denn wer das gegnerüberwindende Dribbling ausbildet, wird in den Anfangsjahren kaum Siege einfahren.
    Abspieler kann ich mir an jeder Straßenecke holen, die gibt es wie Sand am Meer.
    Aus einem Dribbler einen Abspieler zu machen erfordert es nur wenige Worte. Um aus einem Abspieler einen einigermaßen guten Dribbler zu machen, sind Worte zwecklos.

    Tomminator
    welche tendenzielle Mail meintest Du? Ich stehe momentan völlig auf dem Schlauch.



    Die von dir beschriebenen Qualirunde gibt es bei uns auch. Nach der Qualirunde teilt der Staffelleiter die Mannschaften so ein, dass ungefähr gleich starke Teams sich in den Staffeln befinden.
    Klappt auch bei uns hervorragend. Nur das der Staffelleiter meint er müsse die Tabellen veröffentlichen.
    Mit Werner Kirstein habt ihr im Kreis Fußball Verband aber jemanden, der sich absolut mit den Kinderfußballgrundsätzen auskennt.
    Dort würde so etwas wie bei uns überhaupt nicht mehr passieren.


    guenter ganz unten auf der Seite steht seit heute Nachmittag folgender Satz.
    Nachtrag: Nach einigen persönlichen Anfeindungen geht diese Seite ab sofort vollständig vom Netz


    Mich würde echt interessieren wie freundlich du warst.
    Hast Du den Text gespeichert?

    guenter
    Upps jetzt habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr alle auf den obigen Link klickt und euch dann dort im Forum registriert. Damit
    ihr den engagierten Trainern und Eltern sachlich die Gründe erklärt, warum es keine Tabellen in der F-Jugend geben soll.
    Das kann man natürlich auch in dem dortigen Gästebuch ebenfall schreiben.

    Nach monatelangen Einsatz und dem Gang durch fast alle Institutionen habe ich es endlich geschafft.
    In meinem Kreis-Fußball-Verband wurden von dem Staffelleiter die Tabellen aller F-Jugendmannschaften veröffentlicht.


    Seit gestern sind sie nicht mehr im Netz.
    Leider ist der Staffelleiter zu tiefst gekränkt und prangert mich auf seiner Seite an:


    http://f-jugend.bplaced.net/Start/start.html


    Wäre prima, wenn ihr euch in dem Forum (Button "F-Forum") registriert und mich dort moralisch unterstützt.
    Gerne dürft ihr dort auch sachlich begründen, warum ihr gegen Tabellen im F-Jugendbereich seit. Leider sind die dort mit schreibenden Trainer und Eltern
    immer noch der Meinung, dass ich der "Buhmann" bin. Wenn aber die Reaktionen aus dem gesamten Bundesgebiet kommen, könnte auch bei diesen
    engagierten Eltern und Trainer ein Umdenken erfolgen.
    Wer sich nicht dort anmelden möchte, darf seinen Kommentar dazu auch gerne in dem Gästebuch veröffentlichen.

    Zurück zu der Ausgangsfrage: Ist es sinnvoll den technischen Pass zu trainieren?


    Ich bin der Meinung, dass es wie so oft eine Frage des Alters, bzw. des Reifungsstandes der Kinder ist.
    Sorry mir viel kein besseres Wort ein. Entwicklungsstand würde es aus meiner Sicht nicht richtig Treffen, deshalb die obige Wortwahl.
    Mit einem jungen Jahrgang F-ling würde ich nur ganz kurz (maximal 5-7 TE), den Vollspannstoß trainieren.
    Vollspannstoß wähle ich, da er der natürlichen Schuß- und Laufbewegung am nächsten kommt.
    Allerdings wäre der Vollspannstoß in dieser Altersgruppe niemals Trainingsschwerpunkt für mich. Er würde quasi nebenbei trainiert
    werden.Und ich verlange nur die Grobform als Ausbildungsziel.


    Am Ende des alten Jahrgang F-ling käme der Innenseitstoß dazu. Trainingsanzahl und und Ausbildungsziel siehe oben.


    Ab Anfang der jungen E-Jugend wähle ich, da die Spieler koordinativ viel besser drauf sind,schon einmal ein Feinziel.
    Ab alter Jahrgang E-Jugend.
    z.B. Innenseitstoß, Stellung des Standbeines, Durchschwingverhalten des Schußbeines, herausdrehen des großen Onkels(Zehs) usw, usw, usw.


    Jetzt kommt von mir ein großes ABER!
    Als Trainer neigen wir viel zu oft dazu, unsere Idealvorstellung einer Technik/Bewegung als das alleinige Maß aller Dinge zu
    akzeptieren. Wenn man betrachtet, wen man als Trainingsgruppe vor sich hat, dann sind es keine uniformierten Roboter.
    Dort stehen der kleine dicke Paule, der O-beinige Guenter, der schlaksige Karl und viel andere mehr.
    Jeder von ihnen hat einen anderen Köperschwerpunkt, andere Hebelverhältnisse, andere Bewegungswinkel der Gelenke, usw.


    Deshalb bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich den Kindern die Idealvorstellung (natürlich nur meine subjektive
    Vorstellung, denn ich bin kein Sportwissenschaftler) der Bewegung zeige.
    Die, für sie, richtige Bewegung finden sie durch viele unterschiedliche Aufgaben in der Übungs- und hauptsächlich in der Spielform heraus.
    Durch mein Training pflanze ich eine Idee in den Köpfen der Spieler ein, ähnlich wie es die "Großen Jungs" im Straßenfussball bei
    den mitspielenden "kleinen Knirpsen" taten. Jetzt habe sie die Chance, ähnlich wie beim "differenziellen Lernen", die für sie
    richtige Bewegungsform zu finden. Hier ist das freie Fußballspielen in ganz kleinen Gruppen (max 4 gegen 4) meiner Meinung nach
    der richtige Lehrmeister.
    Sollten sich einige Spieler nicht verbessern, kann ich sie mir im Spiel immer noch zur Seite nehmen und sie über Fragen auf die
    "richtige" Bewegungsausführung bringen.


    Fazit:
    Ich fordere / zeige /schule im Technikerwerbtraining meine Idealvorstellung der Bewegung. Anschließend überlasse ich es den Kindern, wie sie es umsetzen. Nur im Einzelfall greife ich in den jungen Alterstufen korrigierend ein.

    Danke Andre. :D


    Dieses Forum ist meiner Meinung nach so einzigartig, gerade weil es diese Bewertungsbuttons nicht gibt.
    Wären sie damals als ich anfing (ca. 2006) eingeführt worden, hätte ich mich nach meinem ersten 10 Posting schon wieder abgemeldet.
    Ich bekam von Uwe (war zwar ein Befürworter aber aufgrund des kommerziellen Copyright-Gebaren von Coerver wenig erbaut von Coerver-Coaching) und Andre (damals noch der tabellengeile Ergebnistrainer) ganz mächtig Gegenwind.
    Wären damals noch diese Bewertungsbuttons dazugekommen, hätte ich den Kampf für den kindgerechten Fußball niemals weitergeführt.
    Denn so musste ich nur gegen wenige Windmühlen kämpfen und zwar mit offenen Visier. Diese Buttons sind mir zu anonym. Wenn man mit einem Mal 30 gesenkte Daumen und nur 3 "ich mag dich" gegen sich hat.
    fällt einem das Kämpfen schon viel schwerer.
    @Uwe 
    Lass dich nicht umstimmen. Mir gefällt es so wie es ist. :thumbup:


    @ Andre
    Früher war ich nur ein Coerverfan, heute bin ich ein Coerver-Coach und voll in der Organisation integriert. Wenn ich jetzt meine Meinung so wie früher posten würde, wäre der Gegenwind noch viel größer.
    Außerdem bin ich jetzt nicht mehr, so wie in den letzten 20 Jahren zuvor, an der Basis tätig. Meine Zusammenarbeit mit den Nachwuchsleistungszentren und dem Auswahlmannschaften hat mich doch von den meisten Breitenfußballtrainern entfernt. Wenn ich etwas zu einem Thema poste, dann können sich die wenigsten Trainer damit identifizieren, obwohl meine Denke und mein Handeln sich nicht von dem Unterscheiden, was ich als Breitenfußballtrainer gedacht habe. Die Sprüche wie: "Der hat doch keine Ahnung was hier auf dem Dorf los ist, der arbeitet doch nur mit Talenten, dass ist eine andere Welt als bei uns im Verein" usw. höre ich in der letzten Zeit immer mehr. Auch wenn sich meine Argumente für den Kinderfußball nicht verändert haben, so werden sie von den hier mit lesenden Trainer anders als vor ein paar Jahren bewertet.
    In dir habe ich ja mittlerweile den besten Kämpfer für den Kinderfußball gefunden, den man sich wünschen kann. Wie heißt es so schön bei Highlander: "Es kann nur einen geben"


    Sobald ich fachlich mal wieder etwas beisteuern kann, werde ich mich immer mal wieder einklinken.
    Ansonsten muss ich leider kürzer treten. Dafür lese ich aber immer noch gerne mit, weil es hier immer wieder Themen gibt, die mich Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehen lässt.

    @Don und tobn
    Ich habe Freunde in Sulzbach (Nähe Frankfurt), wenn das nicht zu weit weg von euch ist, könnte ich das Angehme mit dem Nützlichen verbinden.
    Für solche Reisen, bin ich immer zu haben. Das müsste ich allerdings mit Rafael Wieczorek absprechen.


    Zodiak
    Leider hat der Regionlleiter Bayern aufgehört.
    Wenn mich nicht alles täuscht sucht Rafael Wieczorek noch fähige Trainer, die sich diesen Job zutrauen.