Beiträge von Goncare

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    ich bin nicht so der Fan vom Passdreieck in der F-Jugend. Haben es schon mehrfach versucht und eigentlich finde ich, dass das ganze bei uns auch sehr gut funtioniert hat. Allerdings alles noch zu statisch, mit viel zu wenig löen aus dem Deckungsschatten. Ich werde deine Variante einmal ausprobieren (oder vielleicht noch spielerischer mit einem Wettkampf, z.B. das es einen Punkt gibt, wenn man das nächste Tor direkt anläuft ?).
    Das Problem, dass ich ein bisschen sehe, ist das die Hälfte der Kinder das Konzept des Deckungsschattens und des Anspielwinkels nicht so richtig begreifen, begreifen wollen, begreifen können, sich nicht merken können (keine Ahnung). Und ich glaube bevor diese Übung wirklich richtig Sinn macht (zumindest bei meiner Truppe), müssen die Kinder das erstmal verinnerlichen und dafür gibt es bestimmt lustigere und spielerisch motivierendere Übungen.


    Das Passdreieck in allen Ehren :) (Grundpfeiler meiner Fußballlaufbahn xD)

    welche Altersklasse war das denn?
    Welche Übung hat ihnen richtig Spaß gemacht?

    Es sind 2009er, also 7-8 Jahre


    Funino fanden die in allen Varianten cool (ich weiß das es eigentlich erst ab EJugend richtig interessant wird,aber denen hat es Spaß gemacht)
    Kegelfussball fanden die lustig, das haben wir wirklich lange gemacht
    Dribbelquadrat hat Ihnen sehr viel Spaß gemacht
    Und alle Übungen mit Torschuss, da haben wir verschiedenen Varianten (Gegnerdruck, schnelle Umschalten etc.)

    Hi,


    Unser Ostercamp ist jetzt vorbei. Es hat sehr viel Spaß gemacht, war aber auch sehr anstrengend.


    Mein Programm sah dieses Mal so aus:


    1. Tag


    • Gemeinsames Frühstück
    • Spiele zur Übersicht auf dem Fußballplatz ( zB Wo steht der Mitspieler)
    • Ballkontrolle und Lösungsfindung unter Gegnerdruck
    • Fintenschule
    • Mittagessen
    • Videosession- Spielanalyse von einem eigenen Fußballspiel
    • Funino-Fußballturnier
    • Abholung durch Eltern

    2. Tag


    • Frühstück
    • Fussballtriathlon (Spiel, Kegelfussball, Doppelpass-Parcours)
    • Fußball-Minigolf
    • Fußball-Tennis
    • Mittagessen
    • Videosession - Faire und unfaire Fußballer
    • Funino Turnier
    • Siegerehrung
    • Abholung


    Bei der Siegerehrung gab es kleine Trophäen für alle und jeweils etwas Süßes.
    Zum Frühstück hatte jeder was mitgebracht. Mittagessen wurde an beiden Tagen von zwei Eltern übernommen.


    Pro des Camps:

    • Die Kids hatten Mega Spaß
    • Ich auch
    • Viel gemeinsame Zeit mit Teambuilding
    • Mehr Zeit als im Training um auch mal etwas ausführlicher bestimmte Sachen zu machen
    • Fußballerisch bringt es auch etwas

    Contra

    • Orga und Durchführung verschlingt viel Zeit
    • Versteckte Kosten (Fahrten, Mineralwasser, evtl. Preise)
    • Viele Dinge funktionieren gar nicht
    • Viele viele Tränen :) (weil die sich immer hinlegen)


    Ich mag die Camps sehr gerne. Wir hatten gutes Wetter und konnten viel draußen machen meine Kids fanden Funino cool, alleine deswegen hat sich das schon gelohnt. Normalerweise machen wir das im Training nicht weil wir den Platz und allemTore mit anderen Teams teilen müssen. Ich werde mir was einfallen lassen das wir das jetzt häufiger machen.


    Wen Interesse an Details zu einzelnen Programmpunkten sind kann ich auch nochmal einzelne Übungen auflisten.

    Hi liebe Trainerkollegen,


    ähnlich Threads gab es schon aber in anderen KOntexten, daher ein neues Thema.


    Ich mache gerade zum zweiten Mal ein Fußballcamp für meine kleine F-Jugend in de Ferien.


    Ich wollte euch mal ein paar Sachen dazu fragen:
    1. Macht ihr sowas auch?
    2. Habt ihr Anregungen und Ideen für das nächste Mal?
    3. Haltet ihr das ganze für sinnvoll? Ich meine die kleinen feiern das ganze, aber ich weiß nicht ob es fußballerisch etwas bringt?
    4. Sammelt ihr einen kleinen Betrag für Umkosten ein oder macht ihr das komplett unentgeltlich?


    5. Glaubt ihr, dass man das ganz auch größer machen könnte, evtl. mit einer höheren Gebühr und dafür länger (natürlich unter beachtung der rechtlichen Bestimmungen). Also denkt ihr das die Nachfrage dafür da ist?


    Viele Grüße ich mach mich jetzt mal auf zu meinem Camp :)

    Liest man sich hier so durch, dann scheinen ja wir Eltern das Problem zu sein.
    Als Eltern sind wir schon nicht mehr am Trainingsgelände.
    Von den Spielen fern bleiben wäre eine Option, allerdings befürchte ich, dass er dann völlig untergeht.
    Zu Hause das Thema Fussball verbannen geht auch nicht, weil sich Kinder gerne ihre Sorgen von der Seele reden.

    Oh, das war wohl ein schlecht formuliert. Nein, wenn das was du oben geschrieben hast alles so stimmt (ich weiß es ja leider nicht), dann würde ich mein Kind sofort in ein anderes Team stecken. gerade wenn der Trainer das beschriebene so zulässt.


    Lass dein Kind doch einfach wo kicken, wo ihr euch alle wohlfühlt. Dann ist es halt kein Bundesligaverein, sondern nur 3. Liga. Wenn kümmert es wenn ihr dann glücklich seid?

    Ich kann deine Punkte oben sehr verstehen. Es ist etwas anderes aber wenn meine Tochter im Kindergarten von anderen Kindern geärgert wird, dann ist sie auch traurig (bitte nich misverstehen, ich weiß es ist etwas komplett anderes) und ich möchte platzen und laufe wie ein verschnupftes Nashorn in den Kindergarten und sage den Erziehern erstmal meine Meinung.


    Es gibt allerdings Grenzen. Und das was du oben beschrieben hast überschreitet die Grenzen. Wenn du dir sicher bist, dass alle die Dinge die oben beschrieben sind, gezielt gegen deinen Sohn gingen (also nicht nur eine gewisse härte, die immer im Training herrscht), dann würde ich ihn in dieser Mannschaft nicht mehr spielen lassen. Ich rede da vor allem von dem Punkt mit dem blauen Flecken und dem was der Trainer nachdem umtreten gesagt hat.


    Und so leid es mir tut, wenn das in dieser Mannschaft gang und gäbe ist und dein Sohn da noch weiter spielt, spielen soll, dann musst du dich ernsthaft fragen wer die Situation wie ändern kann? Der Trainer scheint ja lernresistent zu sein. Dein Sohn kennt alle möglichen Alternativen vielleicht noch gar nicht.....also wer bleibt da übrig?

    Hahah *hau ihn*.Die Antwort wollte ich schon für Dich geben, das hattest Du ja oben geschrieben und erläutert. Und ich kann das schon sehr verstehen.
    Fühle mich da ja auch immer hin und hergerissen.
    Mein Königsweg derzeit ist hierfür die entsprechende Gegnerauswahl zu treffen und lieber mal ein Turnier weniger spielen, damit ich das vermeiden kann. Und wenn ich etwas nicht vermeiden kann, dann versuche ich vorher mit dem Trainer der anderen Mannschaft zu reden. Dadurch kann ich solche Kniffe einigermaßen vermeiden.

    Gegnerauswahl spielt im Moment auch eine große Rolle bei mir. Ich organisieren viele Freundscahftsspiele und dort, kommt dann auch jeder überall zum EInsatz.
    Wir spielen aber auch Samstags "Meisterschaft", da kann ich mir den Gegner nicht aussuchen. Da kommt dann die besagt 80/20 Regel zum Einsatz. Und leider kann man da auch nciht wirklich mit den anderen Trianern reden....


    Bei allen Spielen und Turnieren, die ich selber "bestimmen" kann bin ich aber bei dir....

    Am Wochenende hat unsere F2 sehr deutlich verloren. Das lag maßgeblich an einem ziemlich pummeligen Jungen im gegnerischen Team, der aber einen Mega-Wumms hat und mal locker vom eigenen Tor aus einen Torschuss hinbekommen hat. Platziert muss so ein Schuss ja gar nicht sein, Hauptsache er ist ist hoch.


    "Hoch und weit" ist so ein Erfolgs"geheimnis" im Kifu, hat aber mit gutem Fußball nichts zu tun.


    Ich würde die Bedeutung der Trainer definitiv nicht so gering einschätzen wie du!

    Zu erstem Teil deines Posting stimme ich voll und ganz zu. Hoch und weit = (häufig) Tor. Was mich aber zu einer anderen Frage führt: Wie bekommst du das von deinen Kindern weg? Ich meine wenn du so einen Jungen hast, er weiß ja das er schießen kann und dann versucht er das auch, und wenn er dann Erfolg hat, wird es wieder machen....also was dagegen tun? Klar man kann im Training mit entsprechenden Regeln arbeitn (z.B. Tore erst ab der Mittellinie oder noch näher), aber solange das im Spiel funktioniert? (Lassen wir mal den Trainer raus, der das forciert)....


    Zu dem Trainer: Da gibt es ja ganz verschiedene Ansichten. Und das ist auch gut so.

    @Goncare


    Warum du die potenziell überforderten Kicker nicht komplett rotieren lässt, hast du ja erörtert.
    Aber was ist denn der Grund, warum deine beiden Talente zu 80% auf einer Position (vorne/hinten) spielen?

    im Wesentlichen (und dafür schäme ich mich auch ein bisschen), um Siegchance zu haben (was aber bei weitem nicht heißt, das wir jedes Spiel gewinnen).


    (jetzt bekomme ich bestimmt haue || )

    Einerseits, Positionsspiel, Hype, Dramatik, Ergebnisse – wird Kinderfußball wie Erwachsenenfußball wahrgenommen, obwohl er da sehr anders funktioniert. Es ist ja nicht nur "Kinderverhätschelung", sondern es ist tatsächlich so: Ergebnisse sagen über die fußballerische Qualität im Kifu nichts aus, denn es gibt sehr einfache Erfolgsrezepte im Kifu, die aber der fußballerischen Entwicklung nicht unbedingt zuträglich sind.

    Ich würde mal sagen es hat fast nichts mit Qualität zu tun, oder? Ich bin da absolut bei dir das es sehr einfache Erfolgsrezepte gibt. Aber es gibt sicherlich auch die Überfliegermannschaften, bei denen die Talente sich nur so tummeln. Und die gewinnen auch häufig und dann eben aus fußballerischer Qualtität, wo auch immer die her kommt (btw: das muss dann nichts mit der Trainerqualität zu tun haben, @Andre hat ja schon häufig betont (und so ähnlich sehe ich das auch), dass für ihn im KiFu der Trainer meist weniger wichtig ist, als er sich vorkommt (mich absolut eingeschlossen))

    Hi liebe Trainerkollegen,



    mal ein kleines Offtopic:


    Denkt ihr das die Diskussionen hier im Forum konstruktiv sind?
    Was ich damit meine (und ich möchte klar stellen, dass ich die Dikussionen in diesem Forum für sehr konstruktiv halte):


    In diesem Forum laufen die Diskussionen sehr besonnen und meistens ohne Vorwürfe und Beleidigungen ab. Das ist schonmal super.
    Aber meistens wünscht sich ein Threadersteller ja einen guten Rat, der für einen nützlich ist oder zumindest eine gute Richtung.
    Jetzt habe ich die aktuellen Diskussionen verfolgt und mir ist aufgefallen dass:


    1. Häufig stemmt sich der Threadersteller gegen jeden guten Rat und behaart auf seiner Meinung (wieso dann um Rat fragen?)
    2. Es ergeben sich zwei Parteien, die partout an ihrer Meinung festhalten und aneinander vorbei reden (z.B. in dem Rowdy-Thread)
    3. Häufig hört man von dem Threadersteller gar nichts mehr, also ob ein Rat ihm geholfen hat?
    (ihr könntet die Liste ja noch fortführen wenn euch nochwas auffällt).



    Wie seht ihr das? Zwar beleidigt sich hier niemand, aber irgendwie so richtig konstruktiv ist es häufig doch auch nicht, odeR?

    Sehe ich ganzanders: Ich kenne einen Trainer, der hat einen Jungen, der spielt immer Abwehr. Dessen Papa findet das auch toll. Und das Kind macht "seinen Job" - sagen "alle". Was ich sehe: einen Jungen der im alter von 7 Jahren hinten einfach abräumt - das schafft er ausschließlich nur dann, wenn der angreifende Spieler den Ball zu weit vorlegt, ansonsten wird er immer überdribbelt weil er immer volle Pulle auf den Stürmer zu rennt und leicht zu umspielen ist. Dennoch lässt man das Kind nicht das Fußballspielen umfassend erfahren /erlernen. Keine Technik, keine Dynamik, kein Ballgefühl, keine Spielintelligenz.
    Aber spielt ruhig weiter schon bei den kleinsten auf Sieg und Position, wird schon für die Kreisliga reichen wenn die Kinder bis sie 20 Jahre alt sind dabei bleiben.

    auf welchen Punkt von meinem Post beziehst du das? Wie ich ja geschrieben habe, finde ich stumpfe Rotation nicht sinnvoll. Wie ich auch geschrieben habe, sollten meiner Ansicht nach Grundlagen geschaffen werden (und da rede ich von ganz banalen Sachen, wie aktiv zum Ball hingehen, Ball annehmen, Ball wegspielen, in die richtige Richtung laufen --> also Richtung Ball (ja man mag es kaum glauben, ich habe auch Kinder die einfach mal mit dem Ball auf unser Tor dribbeln oder vom Ball komplett weg laufen). Davon ausgehend kann man den Kindern alle "Positionen" auf dem Spielfeld zeigen.


    Aber nehmen wir doch mal deinen besagten Jungen als Beispiel. Wie du ja schon angmerkt hast, fehlen bei dem Jungen einige Grundlagen (wobei man hier sicherlich auch aufpassen muss, da es sich um 7 Jährige Kinder handelt....). Der Junge spielt häufig Abwehr, weil er dort genau ein Talent hat, dass er z.B. vorne nicht ausspielen könnte. Ich könnte natürlich nun diesen Jungen einfach wild rotieren, nur würde er dann vorne keinen Ball bekommen, hinten erfüllt er zumindest für den Moment eine Aufgabe (ob diese Aufgabe nun sinnvoll oder nicht ist ist für den Moment egal). Das heißt der Junge hat hinten das Gefühl, dass er für die Mannschaft relevant ist.
    Glaubst du das hätte er ohne weitere Grundlagen auch vorne?


    Wie ich schon sagte, Rotation finde ich gut, mache ich auch. Aber ich sehe die Verhätlnismäßigkeit. Ich möchte dem Kind erstmal Grundlagen vermitteln, bevor es alles spielt.
    Vor einem Jahr, als ich angefangen hatte zu "trainieren", habe ich versucht den Kifu Gedanken absolut konsequent umzusetzen. Was dann passiert ist war z.b. das ein Junge, der einfach keine Spielbeteiligung hatte (weil keine Grundlagen, zu langsam, zu unmotiviert etc.), sich einfach mal während des Spiels mitten auf dem Platz hingelegt hat. Ein anderer Junge (der mittlerweile regelmäßig alle Poistionen spielt, nachdem er im Training gewisse Prinzipien gelernt hatte), hat dann einfach mal Yoga gemacht, als ihm aus mangel an Spielbeteiligung langweilig wurde (wohlbemerkt, der mangel an spielbeteiligung lag daran, dass er nicht hinterher kam).


    Ich muss aber auch gestehen, dass es in meiner Mannschaft ein oder zwei Kinder gibt, die ich zu 80% auf einer bestimmten Position spielen lasse (momentan). Das sind aber auch absolute Überflieger und viel weiter entwickelt als die meisten anderen (bei diesen Kindern haben dann leider auch schon der nächste Bundesligaverein angeklopft ;( , aber hey wenn die ne Chance haben mal höher zu spielen, dann gönne ich denen das, ich hoffe nur die verlieren nicht den Spaß am Fußball --> siehe tausend andere Threads hier im Forum) . Nehmen wir den einen Jungen als Beispiel: Er spielt in der Regel, wenn er spielt vorne (dort aber alles, zentral, außen, links, rechts, auch mal etwas defensiver aber vor der Abwehr). Beidfüßig, wobei ich sagen würde, dass der "schwache" nicht viel schwächer ist als der starke. Sehr schnelle und gute Dribblings mit vielen Finten (im Spiel setzt er häufig, Körpertäuschung, Schussfinte, einfachen und doppelten Übersteiger, Zidane-Rolle und noch weitere ein, letztens hat er auch angefangen den Elastico zu machen, aber das hat im Spiel noch nicht 100% geklappt). Versucht häufig den Pass in den Raum (scheitert daran, dass die anderen kinder da noch nicht hinterher kommen, vor allem mit der sauberen Ballannahme). In den anderen 20%, wenn er hinten spielt, gestaltet er sehr gut den Spielaufbau, ist allerdings einen tick zu Lauffaul, wenn er mit nach vorne gelaufen ist auch wieder hinten auszuhelfen sollte (vielleicht auch einer der GRünde, warum ich ihn lieber vorne habe und DAS wäre auch einer der Gründe ihn häufiger hinten einzusetzen, dass er das lernt --> ich bin mir nicht zu schade auch meine Fehler und Verfehlungen einzusehen).


    Ich denke, jeder sollte seinen Weg finden, als Trainer. Ob das DFB-Konzept für den Kifu jetzt das Non-PlusUltra ist wage ich mal zu bezweifeln. Es gibt sicherlich Punkte, die ich genauso unterschreibe. Aber die total und stumpfe Rotation gehört sicherlich nicht dazu. Einer der Gründe die dafür angeführt werden, ist dass alle Kinder mal alles spielen sollen und dabei SPaß haben. Ich habe leider schon die Erfahrung gemacht, dass ein überfordertes Kind dann ganz schnell auch den SPaß mal wieder verliert.


    Das ist aber nur meine bescheidene Meinung. Ich bin wie gesagt in meinem ersten Jahr als Trainer und ich habe noch viel zu lernen. Ich habe auch schon viel falsch gemacht (aber hey ich bin auch nur ein Mensch). Aber eine Sache, die ich gelernt habe ist, dass alles ein bisschen besser läuft, wenn die Mannschaft und die Eltern und der Trainer in einer gewissen Harmonier leben. Das heißt für den TRainer, dass er vor der Mammutaufgabe steht, es allen irgendwie ein bisschen recht zu machen. Und so sehr ich diese Mannschaften auch bewundere die das können, ich glaube wenn man jede Woche mit 5-10 Toren Unterschied verliert, kann es mit dieser Harmonie auch schnell mal vorbei sein (ab und zu muss man auch mal ein Erfolgserlebnis für die Seele haben).


    Viele Grüße..




    P.S: Was ist falsch an der Kreisliga? Oder denkst du, dass alle Kinder die strikt nach dem hardline KiFu Konzept trainiert werden dabei bleiben bis sie erwachsen sind und dann auch Landesliga+ spielen?

    Habe mir das Buch auch geholt und nun komplett durchgearbeitet.


    Pro:
    - Viele Spielformen
    - Anregungen


    Contra:
    - viele Spielformen schon bekannt oder im Internet auch zu finden
    - theorie zu kurz
    - Das was mache ich warum fehlt mir irgendwie fast gänzlich



    Finde das Buch an sich ganz cool und wird mir auch viele Anregungen geben, aber ich weiß nicht ob ich nochmal 25 Euro ausgeben würde.

    Hallo zusammen, ich noch mal.


    Das Thema mit den Eltern und fehlender unterstüzing hatten wir ja schon. Neues Thema. Wir hatte. Jetzt ein Turnier wo ich auf Grund eines familiären Termins nur zwei von 5 spielen bereuen konnte. Ich spiele im 231. und animiere die Kids immer richtig. Ball zu schieben was wie die meisten hier na schon wissen, oft zur Kindertraube führt. Oder wenn dann dann der Gegner langen Abschlag macht das es passiert das, der Gegner auf einmal direkt vor unserem Tor ist. Nun zum Problem. Gestern war ich mal gezwungen einen anderen trainer mit ins Boot zu nehmen der aus so nett war zu helfen. Nur hat er die Jungs star auf den Positionen spielen lassen. Mit dem Hinweis jeder soll die Position halten. Mit dem Ergebnis das so die Spiele auch gewonnen wurden. Was die Eltern richtig gefeiert haben. Und dann so Kommentare wie die Mannschaft wurde gut eingestellt und der TW durfte so gar lange Bälle spielen. Ich hab mich gestern bewusst dann zurück gehalten und habe nicht auf diese Art von Mails reagiert. Hab den Eltern oft erklärt warum nicht jeder immer auf seiner lieblingsposition spielt. Oder warum die Kids verschieben sollen, damit sie im Alter nicht stur da stehen und kaum am Spiel teilnehmen usw.

    Ich hoffe ich bekomme jetzt keine Haue und ich möchte auch klarstellen, dass ich es gut finde, dass du an deiner Philosophie festhälst. Aber wieso versuchst du nicht ein Mittelding zu finden, sodass die Eltern glücklich sind, dass sie hin und wieder Erfolg haben und du deiner Philosophie treu bleibst. Ich muss auch gestehen, dass ich mich sehr freue, wenn meine Kids gewinnen. Ich versuche dem Gedanken des KIfu gerecht zu werden und rotiere sehr viel. Wie aber schon erwähnt sind Erwachsene sehr auf Erfolg gepolt und selbst die Eltern der vermedilich schwächeren Kinder sind bei uns voll dabei, wenn es um den Sieg geht. Daher versuche ich, so zu spielen, dass wir immer eine Chance auf den Sieg haben.
    Dadurch gewinnen wir zwar nicht 10:0 o.ä. (wie es passieren würde, wenn ich nur die besten immer spielen lassen würde), aber wir können bei so ziemlich jeden Gegner den wir bisher hatten mithalten. Zusätzlich mache ich jeden Monat 2-3 Freundschaftsspiele, wo ich wild durchrotiere und alle Spielen lasse, die Zeit haben.


    Ich möchte auch noch anmerken, dass ich stumpfe Rotation nicht für sehr zweckmäßig halte. Es gibt einfach Kinder, die eine bestimmte Position einfach nicht spielen können (und dann dabei Spaß haben). Was bringt es z.B. ein Kind ins tor zu stellen, dass vor jedem Ball wegspringt (hatte ich schonmal bei einem Freundschaftsspiel). Das Kind sah nach dem zweiten Tor nicht mehr gerade glücklich aus, und war auch froh, als wir in der Halbzeit den Torwart gewechselt haben (btw: das Kind wollte vor dem Spiel selber unbedingt ins Tor). Oder was bringt es, wenn ich ein Kind nach vorne Stelle, das nie den Ball bekommt, weil es zu langsam, zu ängstlich oder was auch immer ist. Ich denke, da muss man erstmal Grundlagen im Training oder in Testspielen schaffen, damit sich diese Kinder auch bei einem Wettkampfspiel wohl fühlen.


    Und ja, ich spiele auch in der F-Jugend mit Positionen (und ich möchte auch, dass die Kinder die Positionen zumindest, wenn der Ball wieder ins Spiel kommt, erstmal wieder einnehmen um Ordnung reinzubringen). Dabei ermutige ich aber alle Kinder, bei Ballbesitz das Spiel aktiv nach vorne und nach hinten mitzugestalten. Die Poisitionen sind dabei immer nur der Ausgangspunkt, wenn eine gegnerische oder eigene AKtion gestartet wird.


    Ich finde sowohl das hardline KiFu Konzept (null Anweisung im Spiel, totale Rotation, das Ergebnis ist absolut unnötig --> ich finde es ist in sofern nötig, als dass es die Kinder nicht traurig machen sollte, jeders Kind spielt immer --> man sollte Kinder nicht total überfordern, daher auch immer ein Blick auf den Leistungsstand des Gegners werfen), als auch das absolut Ergebnisorientierte spielen (nur die Besten spielen immer auf ihren Lieblingspositionen, totale Joystickhaltung) nicht sinnvoll. Wie so häufig im Leben halte ich die goldene Mitte den für mich sinnvollsten Weg...

    Das ein solcher "Täter" natürlich nicht prinzipiell "abgeschrieben" wird , sollte ja wohl einfach mal klar sein. Also er sollte schon an die Hand genommen und "resozialisiert" (aus mangel an einem besseren Wort.... sorry) werden.
    Aber im Rahmen einer Mannschaftsportart ist es natürlich dann ein sehr großes Risiko, vor allem wenn er schon mit einem anderen Teammitglied aneinander geraten ist.


    Für mich wäre ein (zumindest zweitweiser) Auschluss aus dem Team notwendig. Wie man den Jungen dann an die Hand nimmt und ob/wann der Junge wieder bei mir Fußball spielen würde ist eine andere Frage. Dennoch würde ich es auch als meine Pflicht als Trainer ansehen, die Hand dann zu reichen und den Jungen nicht von vornerherein für immer auszuschließen.


    Aber in erster Konsequenz müsste er (aus meiner Sicht aus verschiedenen Gründen) das Team verlassen.



    BTW: Eine solche Disziplinarmaßnahme kommt auch schon mal bei Profis vor bei absolutem Fehlverhalten AUßERHALB vom Fußball. z.B. der mit dem großen Kreuz.

    Das thema ist wirklich ziemlich alt :) aber ich wollte nicht unbedingt ein neues aufmachen.


    Benutzt aktuell jemand MeWePro?


    Ich benutze die Sticker mit meinen Kids seit Weihnachten. Sie finden das auch alle super mega cool. Es motiviert sie. Das Problem ist einfach nur, dass manche Kinder häufig einfach keine Sticker "verdient haben" (z.b. weil ein passender schon weg ist, oder weil sie einfach nicht gut genug waren (--> eher im Sinne von motiviert).


    Sollte man diesen Kindern dann trotzdem Sticker mitgeben oder nicht (es lässt sich immer irgendwie einer für irgendeine Aktion finden, auch wenn man lange und mit zwei zugedrückten Augen danach suchen muss). Ich möchte halt vermeiden, dass am Ende von einem Training, dann ein oder zwei Kinder ohne Sticker heim gehen und traurig sind. Ich möchte die Sticker aber auch nicht verschenken fürs nichtstun....


    Anregungen?

    Wie @SG-Nr8 schon angedeutet hat, mach den Kids klar, dass Verteidiger nicht gleichbedeutend ist miT "ich kann oder darf keine Tore schießen".
    Wir hatten gestern Spiel und ich war so mega stolz darauf, dass von 4 Toren zwei durch "Verteidiger" gefallen sind.


    du könntest ja mal folgendes probieren: Nimm einen guten Spieler der auch häufig Tore schießt und der auch mal als Verteidiger aufläuft ohne zu mosern. Setz ihn als Verteidiger ein warte darauf, dass er ein tor schießt und mach allen unmittelbar danach (Halbzeit, direkt nach dem Spiel) deutlich, wer das Tor gemacht hat (also welche Position er gespielt hat). Evtl. muss man dass dann drei vier mal wiederholen.

    Was ich hier witzig finde ist, das jeder der hier schreibt, meint das er der "beste" Trainer ist und es so macht wie es vom DFB erwünscht ist. Sei es was das Training betrifft etc. Ihr macht alle keine Fehler und seit die perfekten Trainer.


    Und was die FPL betrifft, die ist eh nur Alibi, denn dieses Konzept sollte mal lieber den Profivereinen gegeben werden und nicht die Dorfvereine. habt ihr schon mal den F oder E-Jugend trainer von VFL Bochum gesehen, oder den von Wattenscheid 09 ? Da könnt ihr mit eurer FPL mal anfangen.

    Manchmal mag es vielleicht so klingen... an Ende des tages hat ja eh jeder für sich die Weisheit mit Löffeln gegessen. Ich denke im Wesentlichen, geht es hier um Grenzen. Anweisungen halte ich auch am Spielfeldrand bei der F-Jugend nicht für Grundsätzlich verkehrt.
    Ein Problem wird es, wenn die Menge oder die Lautstärke/Tonfall zur Verunsicherung der gegenerischen oder eigenen Mannschaft führt.


    Ich war in dem besagten Fall jetzt nicht dabei. Aus dem geschriebenen würde ich für mich jetzt nicht denken, dass es extrem "unfair" war. Das ist aber auch etwas was jeder für sich sehen muss (und wie gesagt ich war ja auch nicht dabei).


    Einen Brief kannst du die fast schenken. Öffentlicher Brief sowieso (damit machst du dich zum Gespött in deinem Kreis). Ich versuche auch gerade hier an der FPL etwas zu verändern um die Voraussetzungen etwas "gleicher" zu machen. Problem nur: Keiner Antwortet mir (beim Jugendausschuss).


    Am Ende des Tages würde ich folgenden Tipp geben: Finde deine Philosophie, halte daran fest. Erkläre den Kids immer wieder wieso du das so machst und, dass sie die anderen ausblenden lernen müssen.


    Ich fand es einen Post hier im Forum mal sehr schön, da hat ein Trainer geschrieben ein Kind hatte zu ihm gesagt: "Du schreist ja gar nicht so wie die anderen Trainer, das finde ich gut!"
    Das ist es doch eigentlich worum es im KiFu geht, das die Kinder sich wohlfühlen und Spaß haben.


    BTW: Ich bin auch laut am Spielfeldrand. Gebe Anweisungen. Manchmal vielleicht auch zu emtoional. Vergesst halt auch nicht, dass man nur Mensch ist. Wir machen fehler, wir sind emotional. Man muss das halt auch mal reflektieren und an seinen Fehlern arbeiten.....

    Schöne Story!
    Am besten gefällt mir die Ratlosigkeit danach :) ... was hätte er denn sagen sollen? Naja, dieses Beispiel hätte ihm ja zeigen können, dass es manchmal einfach nichts bringt mit dem steuern....