Beiträge von Das_Huhn

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    Mag sein, dass du es vorher etwas einfacher hattest, als dein Goalgetter noch dabei war. Wenn du diese Herausforderung für dich annimmst, wirst auch du sehr viel mehr an Erfahrungen gewinnen und dich unabhängiger von den Staralüren von Spielern und Eltern machen. Denn wenn der Star die Mannschaft ist, dann wird mehr Fussball gespielt, dass das man immer nur einen Spieler sucht, der es richten soll.


    Also nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern versuchen das Beste daraus zu machen.


    Mir geht es nicht so sehr um den Fakt, dass der Spieler gewechselt hat, sondern darum, wie das in anderen Mannschaften gemanaged wird.


    Das Problem, das ich jetzt habe, ist ganz einfach, dass nun 3 weitere Eltern mit ihren Kinder in einen anderen Verein wechseln wollen (die Auswahl ist hier in Mittelfranken groß), da sie nicht einsehen, warum ihre Kinder jedes Wochenende verlieren sollen. Und das kann ich nachvollziehen. Ich habe dem Verein ganz offen gesagt, dass wir es entweder innerhalb der kommenden 3 Monate schaffen müssen, die Mannschaft durch Spielgemeinschaften o.ä. zu stärken oder dass ich samt Sohn auch in einen stärkeren Verein wechseln werde.

    Hallo zusammen,


    in meinem Team hat sich kürzlich folgende unschöne Sache ereignet:


    Zwei Tage vor dem 1. Spieltag wurden mein Trainerkollege und ich informiert, dass unser stärkster Spieler ab sofort nicht mehr E3 (mein Team) spielt, weil er sich dort unterfordert fühlt, sondern ab sofort zur E1 wechselt. Auf meine Intervention beim Jugendspielleiter hin aufgrund der Kurzfristigkeit vor Saisonbeginn sagte mir dieser, dass der verantwortliche Spielervater (brisanterweise ebenfalls Jugendtrainer bei uns im Verein) sonst seinen Sohn sofort aus dem Verein herausgenommen hätte.
    Da der kurzfristige Spielerwechsel ein unerwartetes Loch in unseren eh auf Kante genähten Kader riss, wurden die ersten Spiele der Saison hoch verloren.


    Fazit: Verärgerte Trainer, verärgerte Eltern (einige hätten ihre Kinder in andere Vereine geschickt, hätten sie dies vor der Saison gewusst), frustrierte Kinder wegen der Niederlagen, die noch dazu auf "den Verräter" sauer sind.


    Ich habe den Vorstand eingeschaltet, der aber auch nur schulterzuckend, wenn auch mit sichtlich schlechtem Gewissen sagte, wenn er hier intervenieren würde, hätte er Trainerkündigungen auf dem Tisch.


    Wie werden solche Forderungen von Eltern/KIndern bzgl. vereinsinternen Mannschaftswechseln in euren Vereinen gehandhabt?

    Also Männer, ich glaube es ist zu diesem Thema (zumindest meinerseits) nun alles gesagt. Deshalb klinke ich mich aus dieser Diskussion hier nun wieder aus.


    Wir hatten heute übrigens das letzte Training der alten Saison. Mit abschließendem Pizzaessen. Und für unsere schlechte Arbeit als Trainer haben uns die Eltern als Überraschung sehr großzügige Geschenke gemacht (Mir einen großen fränkischen Spezialitätenkorb und eine Kiste Bier. Die kennen mich viel zu gut, aber an meiner Figur sieht man es Gott sei Dank nicht. ;) )


    Vor dem Pizzaessen haben wir uns übrigens auf dem Fußballfeld zusammengesetzt und die Erfolge der vergangenen Saison zusammengezählt. Und die Kinder wussten noch jeden Sieg mit Endstand und jedes gewonnene Turnier. :thumbup:


    War ein schöner Abend. Eine arabische Mannschaft macht hier gerade Trainingslager und die Jungs sind da natürlich faszinierte Zuschauer. Danach haben sie noch eine Stunde zusammen gebolzt. Alles gut und prächtige Stimmung. Und ab kommender Saison vergessen wir ganz schnell, dass da mal was mit FPL war :D


    Servus in die Runde!

    Natürlich gibt es ein Erlebnis beim Wettbewerb. Beim Wettbewerb will man aber gewinnen. Die Kunst des guten Trainers besteht aus meiner Sicht darin, auf der einen Seite Niederlagen für die Kinder in den Hintergrund rücken zu lassen und sie wieder aufzubauen und sie auf der anderen Seite über Erfolge im Wettkampf anzuspornen.


    Zum Thema Dorfverein: Das klingt mir ein wenig von oben herab. Ich habe schon mal erklärt, dass da einige sehr intelligente Leute am Wirken sind. Wenn wir der FPL negativ gegenüberstehen, dann nicht, weil wir blöd sind, sondern weil wir eine andere Lebenseinstellung haben, auch was die Erziehung von Kindern anbelangt. Das sollte man mal akzeptieren.

    Ich lese das genau anders herum: Der FCB steht zum ausbildungsorientierten Fußball und orientiert sich weg vom siegorientierten Fußball damit nicht so viele Talente unter den Tisch fallen. Kann es sein, dass Du das echt nicht wahrnimmst?



    Und auf der Liste der Erlanger Funino Liga Tummeln sich inzwischen 26 Vereine.

    Wo steht, dass der FCB sich vom siegorientierten Fußball wegorientiert? Die Meinung der Fußballschule ist, dass sie es tun müssten, ich lese aber nicht, dass diese Meinung auch vom FCB geteilt wird.


    Bzgl. Funino: Ich habe vor 3 Wochen mit einem etwas verzweifelten Trainer gesprochen, der seine F1 dort anmelden wollte und meinte, dass er keine Vereine findet, die mitziehen. Er wollte sich nochmal direkt an Prof. Lochmann wenden. Wie sind denn die unterschiedlichen Altersgruppen in den 26 genannten Vereinen repräsentiert?


    In unserem ersten Teil haben wir schon ein paar Gründe genannt, warum der FC Bayern in den letzten Jahren so wenig Talente hervorgebracht hat. Wie angekündigt wollen wir jetzt noch die vielleicht größte Problematik näher betrachten.Denn diese sehen wir hauptsächlich darin, dass sich der FC Bayern schon in der U 9 auferlegt, jedes Spiel gewinnen zu müssen.



    ....

    Interessanter Artikel, der aber eine klare Aussage trifft: Der FCB positioniert sich gegen die Prinzipien der FPL.


    Und jetzt kommen wir auf den springenden Punkt zu sprechen: Da der FCB so tickt, werden auch seine Kaderschmieden, sprich die Vereine, in denen die FCB-Scouts bevorzugt rumlaufen, in dieser Weise auf Linie gebracht (wenn sie es nicht zuvor schon waren). Und die Eltern haben ein Auge darauf, dass die Kinder entsprechend der beim FCB geforderten Anforderungsprofile trainieren. Und das gilt auch für Eltern, deren Kinder zu diesen Kaderschmieden gehen sollen.


    Der Fisch stinkt also von oben, wenn man das negativ ausdrücken will. Und die Prinzipien, die beim FCB gelten, erkenne ich auch bei anderen oberklassigen Vereinen. Da gibt es ab der U8 3 Mannschaften, nach Qualität unterteilt, und die Scouts sitzen nur bei Spielen der 1. Mannschaft im Stadion. Den Kindern mag das egal sein, nicht aber den Eltern. Und die sind diejenigen, die Druck machen.


    Meine Hypothese: Vereine, die den FPL-Gedanken konsequent umsetzen (kein Wettbewerb, Gleichbehandlung aller Kinder etc.), verlieren innerhalb zwei Jahren alle Top-Talente, da deren Eltern mit Verweis auf die Anforderungen der Kaderschmieden da nicht mitgehen. Völlig egal, was da irgendeine Fußballschule für eine Meinung vertritt, die großen Vereine sitzen am Hebel und die Eltern wollen kleine Messis aus ihren Kindern machen.


    Jetzt kann man natürlich als Vereinsspitze sagen, dass man sich dem Breitensport verpflichtet sieht und diese Situation entspannt betrachtet. Trotzdem treffen diese dann in den offiziellen Spielen auf die leistungsorientierten Vereine und stellen fest, dass auf dem Spielfeld plötzlich die Ellenbogen das Sagen haben und der gegnerische Trainer zufrieden zuschaut.


    Die Leute beim DFB sind doch nicht blöd. Die kennen die SItuation, haben aber keine Eier sich einzugestehen, dass nachjustiert werden muss. Will man die FPL am Leben erhalten, sollte man parallel zum konventionellen Spielbetrieb eine eigene FPL-Liga mit hart durchgesetzten FPL-Regeln schaffen und um Teilnehmer werben. Und ich möchte dann mal sehen, ob ich dort eine Mannschaft von Greuther Fürth oder dem FC Nürnberg antreffe.


    Einfach mal anschauen, welch "grandiosen Zulauf" aktuell die vielgepriesene Funino-Liga im Erlanger Raum hat. Akzeptanz kann nicht verordnet werden.

    Ehrlich gesagt verstehe ich Deine Intention hier nicht. Wenn ihr mit mehreren Vereinen der Meinung seid, dass ein Schiri besser für die Kinder ist, warum bestimmt ihr unter Euch nicht einfach einen?


    Das wird vom Verband unter Strafandrohung nicht zugelassen. F-Mannschaften müssen FPL spielen. Ließe man die Teams entscheiden, wäre FPL bzgl. des Spiels ohne Schiri hier in der Gegend nämlich tot.


    Das ganze Leben (!?) ist ein Wettkampf? Au weia! Ich glaube, bei dir wäre ich eher nicht so gerne Kind.

    Schau dir doch mal die Realität an:
    - Übermorgen gibt's bei uns in Bayern Schulzeugnisse, mit Noten ab 2. Klasse => Leistung
    - Beim Karate darf mein Sohn in 1 Monat nicht zur nächsten Gürtelprüfung antreten. Katas sitzen nicht korrekt => knallharte Auslese auch für Kinder
    - Kumpel von meinem Sohn kam gestern weinend am Haus vorbei. Ich frage, was los ist. Antwort: Seepferdchen-Prüfung im Schwimmen nicht geschafft. Er muss nochmal antreten. => Prüfung
    - 3. Klasse in der Grundschule: Vor 3 Wochen 40% bei der sog. Fahrradprüfung durchgefallen. Die anderen dürfen ab jetzt mit dem Fahrrad zu Schule kommen, die 40% nicht. => Prüfung


    Wenn du an weiteren Beispielen aus der (bayerischen) Kinderwelt interessiert bist, einfach melden.


    Das Leben ist ein Wettkampf.

    Du hast recht, das Ergebnis ist nach 20 min völlig egal, aber für diesen Moment fühlen sie sich wie die ganz großen.

    Naja, Ich weiß nicht wie weit die Kinder (8-10 Jährige) bei euch im Verein sind, aber mittlerweile sind die Kinder weiter als vor 50 Jahren. Ich habe es schon mal gesagt, die Kinder übernehmen es nicht mal von den Eltern, das passiert schon über Medien, Lieblingsverein etc pp. Jeder hat sein Idol, und jeder möchte so sein / werdec wie sein Idol, und da ist schon der Druck den ein Spieler sich selbst macht.
    Warum gehen Kinder in Fußballschulen oder Feriencamps vongroßen Bundesliga Vereine ? Nicht weil sie mal eben bissl zocken wollen, nein die wollen besser werden, aber warum will man besser werden, warum muss man Tricks ala Ronaldo können ? Ist doch unwichtig mit 8 Jahre.


    Der Druck ist eh da, siehe Beitrag / Zitat oben.

    Alles im Leben ist ein "Wettkampf". ich selbst habe meinen Jungen schon x mal gesagt, das er den Fußball nicht so ernst nehmen solle, und mehr an Spaß denken soll. Als Antwort kam: Wenn ich Spaß haben will gehe ich auf den Bolzplatz.
    Und mir kann KEINER erzählen, das sein Kind nach einem Turnier (letzter Platz) glücklich war, denn man hat ja Spaß gehabt.

    Onkel, ich glaube bzgl. Fußball sind wir mentale Zwillingsbrüder ;)
    Ich kann jedes deiner Statements voll unterschreiben.

    Ich möchte euch übrigens nicht die Reaktion des Verbands auf unsere Fairplay-Umfrage (Post 174) vorenthalten:


    Der Trainerkollege, der die Umfrage durchgeführt und die Ergebnisse dem Verband weitergeleitet hat, wurde heftig angegriffen, wieso er Gerüchte streuen würde, dass die Fairplay-Liga ausgeweitet werden soll. Allein diese Gerüchte hätten für viel Wirbel gesorgt und man hätte dies mit einem Telefonanruf klären können, da die Fairplay-Liga nicht ausgeweitet wird.


    Offensichtlich steht der Verband wegen der Fairplay-Liga etwas unter Beschuss und reagiert bei diesem Thema etwas dünnhäutig ... :whistling:

    d

    Das Ziel ist...möglichst viele Kinder im Verein zu halten...sie am Machbaren zu bedienen...es geht nicht darum, dass der Beste in die Bundesliga kommt. Verein bedeutet etwas anderes...es geht um was anderes und ebend nicht darum, dass sie Erwachsene profilieren für ihr beschissenes armseliges unqualifiziertes egozentrisches bis narzisstisches Ich :!:

    Allein schon diesem Statement werden viele mir bekannte Vereinsvorstände nicht folgen (Vereinsvorstände, nicht Trainer!).
    Es geht um Profilierung, Sponsoren (der Sponsor will den Verein "groß" machen und übt Druck aus), Anerkennung. Immer auf Vereinsebene, nicht bzgl. der einzelnen Trainer. Es geht um Eltern, die den Verein als Kaderschmiede begreifen. Aus meiner Erfahrung sind in den seltensten Fällen die Trainer das "Problem". Insbesondere die lizenzierten Trainer suchen sich natürlich Vereine, die am ehesten zu ihren eigenen Ansichten passen. Da geht dann der leistungsorientierte Trainer zum leistungsorientierten Verein. Die Kultur gibt aber meist der Verein vor.


    Ich bin mir wirklich nicht sicher, wie nahe du an der Basis sitzt und die Realität objektiv kennengelernt hast. Hier in der Gegend hat eben erst ein Bauunternehmer Millionen in einen Stadtverein gesteckt und von einem anderen Verein von der D-Jugend aufwärts alle Trainer abgeworben. Was denkst du, was der vor hat? Fair Play und Spaß oder den Aufbau seines "Lebenswerks", mit allen Konsequenzen? Und der Vorstand hat diesen Einstieg des Großsponsors gefeiert. Andere Vereine sind immer noch zerknirscht, warum er nicht bei ihnen eingestiegen ist. Und gegen die müssen wir spielen.


    Richte deinen Blick auf die Vorstände, weniger auf die Trainer! Das bezieht sich übrigens ausdrücklich nicht auf meinen Verein. Da legt der Vorstand immer Wert drauf, dass wir ein guter Dorfverein sind und bleiben wollen. Die Problematik mit der FPL tritt immer dann zutage, wenn wir in Berührung mit den ambitionierten Vereinen kommen.


    Zu deiner ersten Anmerkung: Das ist doch Polemik und bringt in der Diskussion niemandem etwas.


    Zum Thema Diskussion mit den Eltern: Ich habe solch eine Diskussion erst ein Mal führen müssen, leider mit dem Resultat, dass der Spieler den Verein verlassen hat. Bei Gesprächen mit Trainerkollegen höre ich aber immer wieder, dass in solchen Fällen gerade die Eltern dann vom Trainer fordern, ihr Kinder mehr zu fordern. Es wird am Trainer festgemacht und gerade Trainer die dann erklären, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter primär Spaß haben und spielen sollen, werden angegriffen.


    Solche Eltern verweisen dann oft auf sehr autoritäre Trainer sog. "Vorzeigemannschaften". Mal mit Namen und Adresse: Mein Team hat im vergangenen Winter im Rahmen eines Hallenturniers gegen die F1 von Greuther Fürth gespielt. Da wir uns gemeinsam eine Kabine teilten, durfte ich der Ansage des Trainers an seine Jungs zuhören: "Wenn ich reinrufe, hinhören. Wenn ich beim Reinrufen euren Namen nenne, steht ihr kurz vor der Auswechslung". Und so lief es dann auch.

    Wir haben kpl. vom Ligabetrieb abgemeldet suchen uns per Freundschaftsspiele die Mannschaften, die dem Fairplay gedanken ebenso folgen.
    Gehen den Mannschaften mit testosteron gesteuerten Joysticktrainern aus dem Weg!
    Ich habe auch überhaupt kein Problem damit Einladungen offen und ehrlich abzusagen mit der Begründung des mangelnden Respektes vor dem Fairplay gedanken.

    Das ist natürlich ein Weg, mit der Situation umzugehen, aber implizit ist es doch ein Eingeständnis, dass das Konzept in der Praxis eures Ligabetriebs gescheitert ist.

    Du hast aber gelesen was ich geschrieben habe ?



    Ja bei uns ist es auch so wie du es beschrieben hast das es mehrere Teams gibt. Es ging darum das du geschrieben hast, das er aufgrund seines Alters in der E3 spielt. Und das ist nicht war, ein 10 Jähriger der in der E1 spielt, könnte auch in der E2 spielen wo nur 9 Jährige sind. Das was man euch erzählt ist schwachsinn.

    Bei uns im Verein gibt es keine 2er-Mannschaften (weder F2 noch E2).

    Da läuft doch aber bei Euch im Verein schon was gewaltig schief.Wie es klingt trennt Ihr eigentlich die Kinder nach Alter. Dann kommen Eltern und erpressen Euch, und eure Jugendleitung knickt ein.
    Mit der Begründung das man das Kind in 10!!! Jahren für die 1. Mannschaft benötigt?


    Sollte das die Grundkultur in Eurem Verein sein kann ich mir bildlich vorstellen warum Ihr einen Schiedsrichter benötigt.

    Unser Verein ist weder besser noch schlechter als die anderen hier in der Gegend.


    Und ja, es ist korrekt dass hier die Kinder nach Alter unterteilt in separaten Mannschaften spielen und trainieren (die sich gelegentlich nach oben hin mit Spielern aushelfen): G2/G1, F3, F1, E3, E1, D3, D1, C, B, A

    Sry, aber das ist einfach Schwachsinn. Jahrgänge gehen von - bis
    Wenn ich mal nachlese was so die Altersklasse ist, dann solltest Du und auch der Verein + Eltern mal Gedanken darüber machen ob ihr alle soviel Ahnung habt.


    E - Junioren U11 1.1.2005 bis 31.12.2006 (Aus der Saison 2015/16)


    Es gibt keine richtige Alterseinteilung dafür, denn das was die Vereine haben (Mehrere Teams) das liegt nur daran, das entweder zuviele Kinder in diesem Altersbereich vorhanden sind, oder man die guten, starken und "Älteren" in einem Team haben will. Selbst der E3 Spieler können bei den E1 spielen, nicht nur wenn auch die Leistung stimmt.


    Der Jahrgang 2006 spielt im kommenden Jahr E1, der Jahrgang 2007 spielt E3. Der Jahrgang 2007 darf in der E1 aushelfen, aber nicht anders herum.
    Bei uns trainieren beide Teams separat an unterschiedlichen Tagen und mit unterschiedlichen Trainern. Und der junge Mann trainiert und spielt halt nun mit den Großen. Er dürfte weiterhin bei der E3 mitspielen, aber dazu haben offensichtlich weder seine Eltern noch naturgemäß ich Interesse.

    Zum Thema Leistungssport: Ich setze meinen Sohn nicht unter Druck, mehr zu trainieren, obwohl er Feedback bekommt, wie gut seine Leistung war. Danach ist er halt mal stolz auf sich und mal sauer auf mich :) , aber er soll lernen, mit Kritik umzugehen. Was ich nicht anstrebe ist eine Förderung in die mittleren Ligen.
    Bei anderen Eltern ist das ganz klar anders: Hier wird Fußball mit dem Ziel gespielt, ihre Kinder möglichst in den Profibereich zu bringen, egal wie illusorisch oder unwahrscheinlich das ist.
    Und dann ist da noch der Verein, der sauer über jeden Abgang junger Talente ist, weil er die natürlich gern bis zur 1. Mannschaft (Kreisliga) im Verein halten will.


    Fazit: Die leistungsstarken Spieler stehen immer im Mittelpunkt.


    Ich erzähle euch doch hier nichts Neues. Diesen Spagat müssen Jugendtrainer doch in den meisten Vereinen hinbekommen. Ganz platt gesagt: Wenn ich mich wegen der FPL aufrege, bekomme ich keinen Stress mit dem Abteilungsleiter, aber wenn über das Jahr 2 Top-Spieler der F1 gehen, fragt er sehr intensiv nach, warum ich die nicht halten konnte.