Beiträge von Das_Huhn

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Hallo Leute,


    meine Torhüter meckern immer mal wieder, dass ihre Hände kalt sind. Die haben die Torwarthandschuhe die ganze Zeit an. Unterziehhandschuhe haben die auch, die reichen aber nach deren Aussagen nicht.


    Hat einer von euch ein paar nützliche Tipps, um diesem Phänomen entgegenzuwirken?

    Ich habe mir während meiner Torwartkarriere im Winter durchblutungssteigernde Creme dünn auf die Hände aufgetragen.
    Beispiel: http://www.roewo.de/marktuebersicht.php?l=de&mk=36&p=96


    Da muss man mit der Dosierung ein wenig rumprobieren, weil die bei zu großer Konzentration auch unangenehm auf der Haut brennen kann.
    Bei den Kids habe ich das Problem nicht, da unsere Freiluftsaison in der E ja schon Ende Oktober zu Ende ist.

    Ich glaube, dass die "besseren" Vereine keinen Futsal-Ball wollen, da ihnen ihr größter Vorteil "flöten" geht - die meisten der Spieler der "guten" Vereine können unter höchstem Druck, den Ball sicher verarbeiten - das kann mit dem Futsal auch der etwas limitiertere Spieler aus dem Dorfclub - auch wenn der Ball etwas fester angespielt wird...

    Da ist durchaus was dran. Ich denke, dass meine Truppe in der aktuellen Hallensaison nicht so gut da stände, wie sie es aktuell tut, wenn wir mit normalen Bällen gespielt hätten. Da war der Frust bei den eigentlich technisch besseren Teams schon erkennbar.


    Eine Änderung in der Personalstruktur führt jedoch auch sehr oft dazu das die "vorherige" Vorstandschaft wieder angefragt wird. So ist es derzeit bei uns.


    Was auch überhaupt nicht verwunderlich ist, da die Mitglieder in 90% der Sportvereine alle 3 Jahre vor dem Vorstand auf den Knien rutschend darum betteln, dass er sich doch bitte wieder zur Wahl stellen möchte, da es keinerlei andere Interessenten gibt. Ich kenne ehemalige Sportvereine (auch Fußball) mit mehr als 300 Mitgliedern, die abgewickelt wurden, weil niemand mehr bereit war, die Vorstandsarbeit zu leisten, da alle Arbeit an ihm hängenblieb und niemand zuverlässig helfen wollte.


    Mein Fußballverein hat mehr als 400 Mitglieder und ich hätte im Frühjahr nur die Hand zu heben brauchen und schon wäre ich 1. Vorstand gewesen.

    Wie wäre es denn mit einem "Pool-Der-Engagierten"? So eine art Special Forces ohne konkrete Funktion.


    Andere Spinnerei: Man fragt die Bereitschaft zu allgemeinen Vereinstätigkeiten bereits auf dem Beitrittsformular ab: "Ich bin bereit jährlich ___ Stunden dem Verein Ehrenamtlich zur Verfügung zu stehen. Etc etc." Von mir aus mit Stempelpass für "irgendwasbilligerodergratis".


    Das Ganze ist ja kein Fußball-Problem, sondern eine Problematik, mit der sich viele Vereine herumschlagen. Ich bin ja in mehr als 1 Verein aktiv (selbst oder über meine Kinder) und bzgl. des Engagements der Mitglieder zeigt sich überall das gleiche trübe Bild. Und Druck über "vetraglich vereinbarte" ehrenamtlich zu leistende Arbeitsstunden kann man nur ausüben, wenn es keine Alternativen gibt.


    Beispiele aus meinem Umfeld:


    Mein Sohn trainierte in einem sehr guten, lokalen Karateverein. Nun haben sich die Trainer mit dem Verein überworfen und sind ausgetreten. Innerhalb 2 Wochen haben alle betroffenen Eltern im Verein gekündigt und sind in den Karateverein im Nachbarort eingetreten. Der Vorstand des alten Vereins hatte im Prinzip nicht mal Zeit zu reagieren. Reine Dienstleistungsmentalität seitens der Eltern (mich eingeschlossen).


    Der aktuelle Fußballverein, in dem ich Trainer bin und wo mein Sohn trainiert:
    Die Eltern (mich eingeschlossen) leisten sehr viel Arbeit für unsere Kinder, sprich das Team, nicht aber für den Verein. Wir organisieren Turniere mit entsprechenden Snack-Angeboten, führen tolle Feiern durch etc. Das tun wir für das Team. Der Verein bekommt von uns MItgliedsbeitrag (Kind + 1 Elternmitglied). Da stelle ich mich auch gelegentlich hinter den Tresen, das mache ich aber aus freundschaftlicher Verbundenheit zum Vereinswirt. Ich und die anderen Eltern hätten im Prinzip null emotionalen Stress, den Verein zu wechseln, denn der ist nur ein Dienstleister für uns.


    Mein Fischereiverein:
    Die mehr als 200 Mitglieder haben sich bei Eintritt dazu verpflichtet, pro Jahr 10 Arbeisstunden zu leisten oder pro nicht geleisteter Stunde 10 € zu zahlen. Im vergangenen Jahr wurden 60% der zu leistenden Stunden nicht geleistet, sondern lieber gezahlt. Die zu erledigenden Arbeiten mussten zwangsläufig wir aus dem "inneren Kreis" erledigen. Für das kommende JKahr erhöhen wir nun die Strafe pro nicht geleisteter Stunde auf 20 €.


    Fazit: Da immer mehr Leute in die Ballungsgebiete zuziehen, nimmt die Bindung an die Vereine konstant ab und man wird eigentlich nur noch Mitglied, um eine Dienstleistung zu erhalten. Da sind wenig emotionale Bindungen zum Verein dabei. Unter diesen Umständen nimmt natürlich die Bereitschaft von Leuten, Ehrenämter zu übernehmen (z.B. Vorstandschaft), konstant ab. Das ist sicher stark regional abhängig und in Gemeinden mit gewachsener Gemeinschaft heute noch anders, aber generell ist der Trend negativ und ich habe keine Idee, wie man das umkehren kann.

    Was ich empfehlen würde ich, dass die Kinder mit Futsalball auf große Tore spielen. Das wäre das Rezept. Besser 7:6 als 1:0

    Gute Idee! Mein Team hat nach 8 Spielen Hallen-Vorrunde mit insgesamt 13 Punkten gerade mal 3:2 Tore auf dem Konto. Gestern fielen bei 5 Mannschaften im Turnier gerade mal 9 Tore.

    Ich weiß gar nicht was schlimmer ist, eure Trainer, die die Hallenmeisterschaft mit diesen fadenscheinigen Gründen ablehnen oder die Funktionäre eures Kreisverbandes, die diese Absage akzeptieren. Bei uns ist die Hallenrunde nach Futsalregeln Pflichtveranstaltung. Wer nicht teilnimmt bekommt ne saftige Geldstrafe. Spätestens da müssen sich die Trainer/Jugendleiter gegenüber dem Vorstand rechtfertigen und das macht keiner gerne.
    Zum 5er Ball: bei uns wird im Kreis bis einschließlich U 11 mit einem 4er gespielt und das finde ich auch richtig. U12 und U 13 dann mit 5er light.

    Die Hallen-Kreismeisterschaft ist gut besucht und ich glaube nicht, dass die Qualität durch Zwang besser wird. Das würde den eh schon vorhandenen Frust an der Basis gegen den Verband doch nur bestärken. Es würden nur noch mehr Teams vom offiziellen Spielbetrieb abgemeldet und Privatgruppen aufgemacht.


    Von daher: Alles ok. Im wahrsten Sinne des Wortes den Ball flachhalten ;)


    Notfalls muß so ein Spieler wechseln, ich finde jedoch, dass der soziale Verlust ist kapital entgegen stünde und ferne meine ich, dass man so einen Spieler auch über für sie schwierigere gestaltete Anteile im Traininig auch gefördert und gefordert würden. Die können beispielsweise 1:2 Spielen oder allgemein in Unterzahl mal spielen ohne das jetzt das Unterzahl.- Überzahlspiel in der F zu forcieren...was auch nicht korrekt bzw. altersgerecht wäre.

    Ich habe nach Ende der F1-Saison in diesem Jahr meinen besten Spieler "eingebüßt". Uns Trainern wurde seitens des Vaters (studierter Sportpädagoge und selbst Jugendtrainer) erklärt, dass sein Sohn in der Mannschaft niemanden finde, der mit ihm vernünftige Pässe im Spiel umsetzen kann und dass er deshalb ab sofort eine Altersstufe höher spielt. Woran wir teils auch selbst schuld wären, weil das im Training zu selten geübt würde. So läuft das dann halt oft in der Realität.


    Was ich auch immer sehr schlimm finde , wenn bei Einladungsturnieren im F/E/D-Bereich normale Bälle statt Futsalbälle verwedet werden . Das findet man vorallem bei etwas *elitärer* (denkenden) Vereinen .

    Da sind wir halt schon fast wieder bei einer so kontroversen Sache wie der Fairplay-Liga, nur anders. 8)


    Ich bin mit meiner Truppe (E3) in diesem Winter zu 3 Einladungsturnieren eingeladen. Bei allen steht im Einladungstext "kein Futsal", wobei es vor allem um den Ball geht.
    In unserem Verein haben aus der Jugend mehrere Teams (interessanterweise die besten) eine Teilnahme an der Hallen-Kreismeisterschaft abgesagt, weil mit Futsal gespielt wird.


    Die Begründung ist immer die gleiche: Futsal-Bälle wären im Schuss zu langsam, außerdem kleiner als normale 5er Bälle und das Ganze hätte nichts mit Fußball zu tun. Ich sehe das anders, aber in der Realität sieht es tatsächlich so aus, dass wir nur bei der offiziellen Hallen-Kreismeisterschaft mit Futsal-Ball und nach Futal-Regeln spielen.

    Also die Eltern meiner Truppe haben sich in den vergangenen Jahren da immer sehr schöne Sachen einfallen lassen. Zu Weihnachten und zum Saisonabschluss.
    - Kinogutscheine
    - Adidas-Shop-Gutscheine
    - Bierkasten
    - großer Präsentkorb mit lokalen Spezialitäten
    - Restaurantgutschein (von einem wirklich guten Restaurant!)


    Und das ehrliche Dankeschön kommt auch recht oft unter der Zeit.

    P.S. Die letzten beiden Zitate lassen darauf schließen, das ihr beiden Nasen überhaupt nicht auf Austausch aus seit. Ihr seit einfach so selbstverliebt und blind, dass ich wohl kotzen könnte, sorry. Ihr seit das klassische Beispiel für Wichtigtuer, die ich - hätte ich die Macht -entfernen würde und die jedes eingeführte verantwortliche Konzept wegen vereinsschädigendem Verhalten entfernen würde. Verarschen kann ich mich auch selbst. Schönes Wochenende noch.


    Ich wollte mich eigentlich geistig duellieren. Ich sehe, man ist ohne Waffen gekommen! ^^

    Gibt's hier eigentlich keinen Moderator, der bei solchen Beiträgen mal die gelbe Karte zeigt?


    Und ein Spieler dieser Altersgruppe der den Ball ums verrecken nicht abgibt....macht alles richtig. Hierbei haben Eltern wie Trainer einfach nur die unwissenden Klappe zu halten bzw. sie dürfen das über klatschen und jubeln begleiten.

    Das gilt für die F3, aber doch nicht mehr für eine F1. Wenn ich zurückdenke, wie intensiv wir in der F1 das Abspiel (über die in diesem Alter sinnvolle Distanz kann man streiten) trainiert haben, auch mal Jungs kurz aus dem Spiel genommen haben, die immer allein durch die Wand wollten und wie die Jungs das in der Rückrunde der F1 umgesetzt haben, habe ich da eine völlig andere Erfahrung hinsichtlich der Lernfähigkeit auch durchschnittlich guter F1-Spieler gemacht.


    Ich behaupte mal, dass ca. 20% der Teams hier im Umland bereits in der F1 (Rückrunde) das gegenseitige Zuspiel im Spiel sehr gut drauf haben. Meine waren da so Mittelmaß.

    Ich habe große Bedenken, dass ohne eine weitere Unterstützung für den KiFu es Minderheiten schaffen könnten, die gewonnenen Fortschritte im Kinderfussball auszuradieren, weil der Fussball "Männersache" ist und nichts für "Weicheier" ohne "Siegergen"!


    Denn solange man nur danach fragt, wie viele Kinder es nach oben schaffen und nicht umgekehrt Ursachenforschung betreibt, wieviele es nicht in den Seniorenbereich schaffen, ist auch der Kinderfussball in Gefahr!


    Genau deshalb habe ich kurz nach der Einführung der FPL für die F-Jugend bereits gefragt, wie es danach weitergehen soll? Denn m.E. ist ohne ein nachhaltiges Konzept keine positive Wirkung zu erreichen.

    Es muss doch gar kein Schwarz und Weiß geben. Gerade in bevölkerungsstarken Gegenden würde es im Kinderfußball doch einwandfrei funktionieren, neben dem "konventionellen" Fußball eine Fairplay-Liga zu etablieren. Das bessere Konzept wird sich durchsetzen und ich vertraue da voll auf das Augenmaß von Eltern und Vereinen. Bis zur E-Jugend hoch steht dem doch nichts im Weg.


    Wie die Fairplay-Liga ab D-Jugend im Wettkampfbetrieb mit Auf- und Abstieg funktionieren soll, habe ich noch nicht ganz verstanden. Kann das jemand in kurzen Worten umreißen?

    Das Thema Sprache ist kompliziert. Ich habe in meiner Mannschaft (mittlerweile E3) mehrere Kinder, deren Muttersprache Englisch ist, die aber alle auch Deutsch sprechen. Vor 2 Jahren kam eine Familie aus GB mit dem Wunsch auf uns zu, ihren nur englischsprachigen Sohn ins Team aufzunehmen. Mein damaliger Trainerkollege und ich sprechen beide fließend Englisch, trotzdem haben wir uns gemeinsam entschieden, den Jungen nicht aufnehmen zu wollen, da es unserer Meinung nach sonst innerhalb der Mannschaft zu Gruppenbildung gekommen wäre (englischsprachige Kinder auf der einen, die deutschen Kinder auf der anderen Seite). Auch wäre eine sinnvolle Kommunikation im Training nicht mehr möglich gewesen. Deshalb halten wir strikt an unserer Position fest, dass beim Training ausschließlich Deutsch gesprochen wird. (Natürlich gibt es manchmal Ausnahmen, wenn uns eines der im Deutsch nicht so sattelfesten Kinder aufgeregt etwas erklären will oder es Verständnisprobleme hat).


    Wir haben unsere Entscheidung sowohl mit dem Vereinsvorstand als auch mit dem BFV abgestimmt und von beiden Seiten grünes Licht erhalten, da unsere Beweggründe einleuchtend waren. Das Ganze ging dann auch sehr harmonisch über die Bühne, da wir den Eltern unsere Beweggründe plausibel erklären und darstellen konnten, dass ihr Kind jederzeit eintreten kann, wenn es deutschen Anweisungen folgen und sich im Team Deutsch verständigen kann.


    Ich bin mir aber sicher, dass die Sache erheblich komplizierter geworden wäre, wenn die betreffende Familie türkische oder syrische Wurzeln gehabt hätte.


    Ich muss aber auch sagen, dass wir das schon hart gespielt haben. Hätte es seitens Verein oder BFV Widerspruch gegeben, wären wir als Trainer zurückgetreten. Eine gemeinsame Sprache ist wichtig, sonst entsteht kein Team.


    Zum Ursprungsthema: Wir hatten bis zum vorigen Jahr einen sehr talentierten Jungen aus einer deutsch-französischen Familie im Team. Der Vater (sogar Trainer bei uns im Verein) hat ihm von außen während der Spiele permanent Anweisungen auf Französisch gegeben. Wir haben das einfach hingenommen. Ich fand es nicht gerade höflich, aber deshalb Streit vom Zaun zu brechen war uns die Sache nicht Wert. Geärgert haben wir uns trotzdem drüber. :evil:

    DAS ist falsch. Synapsen schließen sich auch nicht, wenn du Kindern der Altersgruppe F drei Wochen oder drei Monate lang Themen der höheren Physik oder Mathematik vorsetzen würdest. Sie würden. Gerade beim kombinierten Pass (in Abgrenzung zu einem statischen Übungspass für die Technik!!!)...sind so viele Abläufe da, das ein Kinder der Altersgruppe G und F dazu auch nach massivstem Training nicht in der Lage sein wird, das zu tun. Das ist verschwendete Zeit und wissenschaftlich belegt.

    Aus meiner Erfahrung habt ihr beide Recht. Es kommt eben immer auf das Talent/den Entwicklungsstand der Spieler an und da kommt dann auch das Geschick des (guten) Trainers zum Tragen.


    Ich habe selbst schon F1-Spieler gesehen (und trainiert), die sich 20m-Pässe zuspielen und den finalen Pass dann ganz strukturiert als Flug(!)Kopfball versenken.
    Andererseits hat Andre aus meiner Erfahrung recht, dass 80% der F1-Spieler damit komplett überfordert sind. Dann bleiben aber halt immer noch 20%, die das können.


    Beide Gruppen, also die in de Entwicklung fortgeschrittenen und die "normal entwickelten" in einem Training unter einen Hut zu bringen, ist die Herausforderung. Dann beklagen sich F-Jugendspieler schon mal lautstark beim Trainer, warum der Depp auf der anderen Seite nicht dazu in der Lage ist, ihm den Ball passend zu servieren. Die Jungs verstehen natürlich nicht, dass sie da schon weiter im Kopf sind als die Kollegen auf dem Spielfeld.


    Meine "schwachen" E3-Spieler sind komplett mit sich selbst beschäftigt und sehen garantiert keinen Mitspieler.

    Zum Thema Schule:
    In Bayern bekommen die Kinder ab der zweiten Hälfte von Klasse 2 Noten. Volles Programm. Uns jetzt? Was ist richtiger? Der NRW-Ansatz oder der in Bayern?


    Zum Thema Karate:
    Mein Sohn hat in Bayern mit 8 seine Prüfungen zum gelben Gürtel absolviert und steckt jetzt mit 9 in den Vorbereitungen zum orangenen. Und ab 9 Jahren werden die Trainingsteams nach Gürteln aufgeteilt. Wieder die Frage: Was ist nun richtig? Der NRW-Ansatz oder der in Bayern?


    Zu all deinen anderen Antworten:
    Der KInderfußball ist weder vergiftet noch werden hier Kinder wie Erwachsene behandelt. Wir werden da aber nicht auf einen Nenner kommen, weil wir offensichtlich grundsätzlich verschiedene Ansichten über unsere Gesellschaft und darüber haben, was für Kinder der beste Weg ist, um ausgebildet und gefordert/gefördert zu werden. Ich fühle mich da mit meinen Ansichten in Bayern ganz gut aufgehoben. Ich und mein Umfeld werden nur dann etwas ungemütlich, wenn Leute uns zentralistisch ihre ideologischen Denkmuster überstülpen wollen. Und genau aus diesem Grund ist Föderalismus in diesen Dingen eine ganz gute Sache.


    Du schreibst oben übrigens etwas sehr Interessantes: Zitat: "Ein Traum wäre es, wenn es für den Kifu unabhängige Spielbegleiter geben würde."
    Ja klar wäre das begrüßenswert. Dann würde ja der Fairplay-Ansatz des Spiels ohne Schiri auch wieder funktionieren. Die gibt es aber nicht. Da beißt sich dann die Katze in den Schwanz.

    Ich dachte, du wolltest jetzt in den Vorstand eures Angelvereins wechseln, weil du die Nase vom Kinderfussball voll hast? Oder bist du nicht gewählt worden und steigst jetzt wieder in den Kinderfussball ein?Also ich würde hier auf die Leute hören, die dir davon abraten, wieder damit anzufangen.


    Ich habe nachwievor vor, nach Abschluss der Saison aufzuhören. Nicht weil ich die Nase vom Kinderfußball voll habe, sondern weil ich wegen besagtem Fischereiverein (ist halt mehr als Angeln) und aufgrund der Tatsache, dass sich mein beruflicher Arbeitsschwerpunkt wieder teilweise in die USA verlagern wird (hab seit langem ein US-Arbeitsvisum), nicht mehr die Zeit finde, zusätzlich qualitativ gute Trainerarbeit zu verrichten. Das fängt ja bei der Verfügbarkeit zu den Trainingszeiten an.


    Das sieht bei meinem Trainerkollegen übrigens ähnlich aus: Er absolviert aktuell seinen Master und steigt dann ins Berufsleben ein. Es ist derzeit völlig offen, ob er dann sein Traineramt weiter ausüben kann.


    Allerdings holt uns gerade die Realität ein: Wir bekommen seitens Eltern und Kinder sehr gutes Feedback und werden seitens Eltern und Verein intensiv gebeten, weiterzumachen. Mehrere Kinder haben ihre Mitgliedschaft in anderen Vereinen gekündigt, um weiter bei uns Fußball spielen zu können (Gründe: Übertritts-Stress in der Schule und kollidierende Trainingszeiten). Der Verein hat bereits signalisiert, dass keine anderen Personen willens sind, die Mannschaft als Trainer zu übernehmen. Ganz zu schweigen davon, die Arbeit auf unserem Niveau (2 x Training pro Woche, Punktspiele, pro Saison 3 Turniere organisieren, Teilnahme an 5 Turnieren in der Winterpause und an 5 Turnieren in der Freiluftsaison, Weihnachtsfeier, Saisonabschlussfeier, gemeinsames Zelten etc.) fortzuführen.


    Ich habe darum gestern Abend schon mit meiner Frau gesprochen, dass ich da nicht so einfach raus komme. Ich kann weder die Kinder einfach so hängen lassen, noch meinen Trainerkollegen (Es ist sein erstes Traineramt und mit 24 Jahren ist man sich halt doch noch nicht so sicher, wie man mit frühpubertierenden Jungs, anspruchsvollen Eltern und selbstbewussten Trainerkollegen umgeht. Zusätzlich mache ich die Arbeit bzgl. der Organisation von Feiern iund Turnieren). Mal schauen, wie wir (ich, Trainerkollege, Verein) mit dieser Situation umgehen.


    Soviel zur Trainersituation im Jugendbereich ...

    @Das_Huhn
    Also ich bin es fast schon müde deinen Standpunkten immer wieder gegenzuhalten und habe große Angst das sog. 'Loud voices' wie du, die immer und immer wieder gebetsmühlenartig ihr unverständnis zeigen, letztlich die Oberhand über die Vernunft gewinnen.


    Leute wie ich gewinnen nicht am Ende die Oberhand, weil wir "Loud Voices" sind, sondern weil wir Dinge verstehen und die richtigen Schlüsse ziehen.