Die Probleme liegen doch viel tiefer, als es hier angekratzt wird.
Viele Vereine tun sich schwer, geeignete und willige Vorstände zu finden. Desweiteren läuft in vielen Vereinen Jugendarbeit so nebenher. Die Eltern stehen beruflich unter Druck und finden keine Zeit mehr, Kinder zum Training zu bringen, die KInder haben Stress in der Schule, andere sportliche Herausforderungen locken,
Die Region Erlangen ist eine der wirtschaftlich stärksten in Deutschland mit vielen jungen Familien und vielen Kindern. Die trotzdem hinsichtlich der Anzahl Mannschaften komplizierte Situation im Jugendbereich findet ihr in den zwei Anhängen aus der Perspektive des verantwortlichen Kreisjugendleiters beschrieben.
Jugendliche wollen Spaß beim Fußball. Das bedeutet, cooles Training und Erfolgserlebnisse. In einem Umfeld, wo ein Drittel der Mannschaften dominant ist, weil in den Vereinen gute Leute mit entsprechender Rückendeckung am Werk sind und die finanziellen Rahmenbedingungen spassen, werden die anderen Vereine immer weniger, da die einen Spieler aufhören und die anderen den Verein wechseln. Auch mein Sohn spielt ab kommender Saison in einem anderen Team, da der aktuelle Verein (in dem ich Trainer war) nicht willens war einzugreifen, als Mannschaften offensichtlich in Schräglage gerieten. Das Resultat ist, dass aus einer ehemals super Truppe 5 Kinder am Ende der diesjährigen Saison gewechselt haben und die MAnnschaft tot ist. Ist bin als Trainer im neuen Verein auch wieder dabei. Super Jugendleitung, super Trainerkollegen (durchaus fordernd den Kindern gegenüber, und das ist gut so) und tolle Sportanlagen.
