Beiträge von Das_Huhn

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    Da liegst du leider völlig falsch.
    Wenn du als eingetragener Verein des DFB agierst, musst du dich auch an die Bestimmungen halten. Da gibt es keine "Privatturniere" mit eigenen Regeln. Das hat auch rein gar nichts mit Eigentümer der Sporthalle zu tun.
    Möchtest du ein Turnier organisieren, muss es den Regeln entsprechend. Punkt.


    Im westdeutschen Fußballverband haben wir einen Leitfaden bekommen. Das sind abgeschwächte Futsalregeln. In dem Rahmen müssen die Turniere stattfinden. (Tore zum Beispiel dürfen 5 Meter bleiben)


    Bei der jüngeren gibt es ein wenig Entgegenkommen- glaube zum Beispiel 4 Sekunden Regel erst ab D (?)

    Genau das machen wir aber nicht. Wir treten bei den Turnieren nicht als Mannschaft des Vereins auf, sondern ganz einfach als Team XY. Da nehmen wir auch gern Spieler anderer Vereine mit in unser Team auf oder nach Absprache mit dem Veranstalter auch Spieler anderer Altersgruppen. Und so sind die meisten Privat-Turniere hier in der Gegend gestrickt.

    Wenns das noch nicht gibt, wäre ich dafür, dass die Halenregeln zum Abhalten von Turnieren fest für alle gleich in der Jugendordnung stünden. DIe Missachtung sollte mit einer Sanktion einher gehen. Sanktion könnte die Strafsumme von gefühlt 200 Euro sein, bei verabredeten oder angeordneten Verstößen.


    Ferner könnte dem Verein im Wiederholungsfall die Halle für Turniere der verstoßenden Altersgruppe für die Zeit X entzogen werden...z.B. für ein Jahr oder zumindest bis zur nächsten Hallensaision.


    Jetzt denken bestimmt einige wieder....huch...das geht doch nicht...da muss man 10000tausend Jahre die Ohren des Gegenüber lutschen und informieren und Einsicht erzeugen. Kann man ja zusätzlich machen, wenn man die Nerven hat. Ich sage ganz sicher....das wäre mit Regel und Sanktion direkt erledigt!


    1. Für Privatturniere geht es den Verband nichts an, welche Regeln vereinbart werden. Deshalb heißen diese Turniere Privatturniere und niemand ist gezwungen, dort teilzunehmen.


    2. Ich weiß ja nicht, wie bei euch in der Gegend die Eigentumsverhältnisse bzgl. der Hallen ssind, aber hier in meinem Umfeld gehört nicht eine einzige Halle den Vereinen. Eigentümer sind Gemeinden, Organisationen oder private Träger. Und da darf man sich dann einmieten. Der Verband hat da überhaupt nichts zu sagen und irgendwelche Sanktionsmöglichkeiten. Wäre ja auch noch schöner.


    Leute wie du wären eigentlich ganz gut in der früheren DDR aufgehoben gewesen. Vorgaben von oben, Verbote und ideologische Bretter vor dem Kopf.

    Sorry, aber das lasse ich so alles nicht gelten. Der DFB-Sportdirektor ist Führungskraft. Das heißt, dass er doch bitte entsprechende Strukturen zu schaffen hat, diese coached und nur punktuell Aufgaben selbst übernimmt.
    Und bzgl. der Aussage, wer den Job ernst nimmt, schläft nicht al 15 Nächte zu Hause: Wer keine Hitze aushält, sollte nicht in die Küche gehen. Dass der Reise- und Arbeitsaufwand für diese Position enorm ist, sollte Flick doch wohl schon bei Antritt der Stelle klar gewesen sein.

    Aber noch herausragender als seine Fähigkeit als "Feldspieler" ist seine Gabe Spielsituationen zu lesen. In 99 von 100 Fällen weiß er wann er wo zu sein hat. Das reicht so weit, dass er auch "Ausflüge" bis an die Seitenoutlinie machen kann.

    Was-wäre-gewesen-wenn-Diskussionen sind ja immer spekulativ, aber ein schönes Beispiel für die Veranschaulichung der Unterschiede zwischen sehr gutem Torwart und einem Weltklassetorwart ist aus meiner Sicht das 1:0 im Endspiel der vergangenen WM. Ich behaupte, dass Neuer den Ball von Götze mit großer Wahrscheinlichkeit pariert hätte, da eigentlich klar war, dass Götze versuchen wird, den Ball ins lange Eck zu schießen. Ein analytisch so starker Keeper wie Neuer hätte das vermutlich gepeilt und den Weg entsprechend zu gemacht.

    Für mich ist das ein Klugscheißer-Artikel. Danach ist man immer schlauer.


    Das ganze Rumgeblubber über Stellungsfehler etc. kann man eigentlich den Hasen geben. Der Fußball wird immer schneller und damit werden Torhüter immer mehr zum Spekulieren gezwungen. Das kann man dann auch seriöser als Antizipieren bezeichnen, aber im Prinzip ist es ein Katz- und Mausspiel mit den gegnerischen Feldspielern, das halt mal der eine und mal der andere gewinnt.


    Meiner Meinung nach gibt es einige Weltklassetorhüter und einen König der Torhüter, nämlich Manuel Neuer. Er hat das Torwartspiel eigentlich auf eine neue Ebene gehoben, da er aufgrund seines enormen fußballerischen Talents in wichtigen Situationen als 11. Feldspieler agiert. Das funktioniert aber nur, wenn die Talente eines Weltklassetorhüters mit denen eines (mindestens) 2. Bundesliga-Feldspielers zusammenfallen.

    Noch dazu kommt ja das man immer sagt vom g-e Jugend sollte es keinen reinen Torwart geben. Und da gehe ich voll mit, wann also soll das spezielle TW-Training in dieser Altersgruppe stattfinden?


    Ich denke, da muss man pragmatisch sein. Wenn man ein Torwarttalent in der Mannschaft hat, sollte man dieses Talent kindgerecht fördern. Unterhalb D-Jugend macht z.B. Muskelaufbautraining überhaupt keinen Sinn, gleiches gilt wegen der schwächeren Gelenke für Faustübungen (bin ich eh kein Freund von) oder Sprungübungen. Fangübungen, das aktive Eingreifen ins Spiel indem man den Mannschaftskameraden die Möglichkeit zu Rückpassen bietet (und diese sauber aufnimmt), kluges Rauslaufen gegen frei auf Tor laufende Gegenspieler etc. kann man ab F1 sanft anfangen zu trainieren. Mein 1. Torhüter hat schon viele Spiele für sein Team gewonnen (worauf er sehr stolz ist) und wenn er sagt, dass er draußen spielen will, geht sofort ein anderer in die Kiepe. Das klappt alles reibungslos. Und draußen ist er aufgrund seiner Athletik und Schnelligkeit auch gut einsetzbar, wenn auch ein wenig ungestüm. Und er hat einen Schuß wie ein Pferd ...

    @TW-Trainer:


    Verbesserungspotential gibt es immer, aber wenn die aktuelle Situation so düster wie von dir geschildert wäre, hätten wir in Deutschland nicht teilweise bis zur Kreisliga runter hervorragende Torhüter.


    Das Problem, warum viele Torhüter in der D-Jugend oder auch noch später in andere Sportarten umschwenken, hat aus meiner Sicht einen ganz einfachen Grund: Wenn eine Mannschaft einen guten Torwart hat und dieser sich nicht verletzt, ist die Position auf Jahre vergeben und selbst wenn ein 2. und 3. Torwart mit ähnlicher Qualität auf der Bank sitzt, kommt er nicht zum Zug und versauert. Das ist für die jungen Leute stark frustrierend. Selbst Neuer wäre in seiner Jugend fast aussortiert worden, weil Schalke schon 2 Torhüter in seiner Alterstufe hatte. Ich behaupte mal, dass in Deutschland ein Dutzend Torhüter in der Bezirksliga spielen, die mit etwas mehr Glück auch in der 2. Bundesliga im Kasten stehen könnten. Es gibt einfach viel mehr gute Kandidaten als Bedarf.

    Ich frage mich an diesem Punkt immer, wieso die Torwartposition noch immer als etwas anderes angesehen wird. Ob Abwehr, Mittelfeld oder Angriff ist egal. Aber ins Tor, das geht ja gar nicht. Das ist teilweise der Tenor bei einigen Kindern in unserem Team. Wie kann man diese Ansicht möglicherweise ändern? I


    Du solltest hinterfragen, warum du diese Einstellung ändern willst. Ich habe selbst bis hoch zur Landesliga im Tor gespielt und gehe das Thema Torwart deshalb vielleicht etwas anders an. Bei mir spielen generell nur Kinder im Tor, die dies wollen, da das Spiel im Tor immer voraussetzt, dass Spieler den entsprechenden Mut mitbringen, sich in Bälle hineinzuwerfen und die damit verbundenen Schmerzen zu akzeptieren. Warum sollte ich das erzwingen?


    In der Praxis sieht das so aus, dass von meinen 13 Kindern 6-7 gern mal im Tor spielen, bei Punktspielen spielen wir aber seit der F1 mit 3 festen Torhütern. Wir haben einen 1. Torwart, der sehr viel Talent besitzt und zwei Ersatztorhüter, von denen einer gut ist und der andere sehr gut. Der 1. Torhüter darf immer im Tor spielen, wenn er mag. Und das macht er bei ca. 70% der Spiele.


    Wir machen seit der aktuellen E3-Saison auch gezieltes Torwarttraining, immer als Paar mit Punktevergabe bei Aufgaben (Ball fangen, 3 Bälle hintereinander abwehren, Reaktionsübungen, herauslaufen gegen freie Gegenspieler), um die Jungs anzuspornen. Nach 15 Minuten kommt ein anderes Pärchen dran. Das kommt sehr gut an.


    Die Ergebnisse geben mir bisher Recht. Ich bin insbesondere mit der Entwicklung meines 1. Torwarts sehr zufrieden und die anderen Torhüter haben auch viel Spaß. Passt alles.

    Was Tobn nach meiner Auffassung meint. Das viele Vereine mit einem NLZ entweder gar keine Mannschaften im Grundlagenbereich insbesondere in der G und F - Jugend haben, oder diese Organisatorisch klar vom NLZ getrennt sind und daher die Verbindung mit dem NLZ hier nicht zutreffend ist.

    So weit ich Greuther Fürth kenne (hab mit meinen damaligen F1-Jungs mehrfach gegen sie gespielt), ist die F-Jugend dort voll ins NLZ integriert. Und da werden auch schon F-Jugendspieler aktiv wegen Wechsel etc. angesprochen. Vielleicht kann das ja ein Insider erläutern, wie das dort läuft.

    Für mich qualifiziert sich jeder Trainer zu einem riesen A...., wenn er von den wenigen einfachen FPL-Regel weiss....sie kennt und als Regelwerk zu achten hat, weil klügere Leute als er selbst die Einführung beschlossen haben....dieses aber prinzherrlich ignoriert und missachtet und meist noch selbige Täterschaft auch noch im Kollektiv “bandenäßig“ betreibt. Das diesen Subjekten ein solcher Spruch nicht schmeckt, liegt doch in der Sache der Natur. Diejenigen sind ganz schlechte Vorbilder und im Prinzip restlos falsch im Kifu. Wölfe im Schafspelz die sich die Rotkäppchenhaube aufziehen, um dann von sich und ihrem dreisten und dummen Tun so abzulenken versuchen! Ich hoffe die App findet ihren Weg, dann kann ich solchen Leuten endlich diesen Zahn ziehen....und das ohne Betäubung...freu mich schon drauf. Und bis dahin darf man sich dann gern über das A..., welches nicht ich hier ausschrieb...gern aufregen, viel Spass dabei!


    Ist schon recht. Macht ihr ganz locker in NRW euer Ding und wir hier Bayern unseres. Und dann schauen wir, wer am Ende die größeren Kartoffeln erntet. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass das Ergebnis ähnlich wie bei PISA aussieht. Und bzgl. der klügeren Leute: Was ich bisher im Leben angepackt habe, war meist erfolgreich. Weil ich mir Gedanken darüber mache, ohne ideologisch verblendet zu sein. Und das bedeutet z.B. bzgl. FPL: Ja zu größeren Abständen der Zuschauer vom Platz, nein zum Spiel ohne Schiri.


    Als Arschloch bezeichnet man mich übrigens im Sinne der eigenen Gesundheit besser nur im Schutz des Internet.

    Zudem...wer sagt denn, dass wenn es ungehindert für Master Arschl....weitergeht...die Vereine nicht gerade deshalb dicht machen!!!...statt vorzubringen, dass man wegen des Trainermangels die Arschl...besser hinnehmen sollte, damit keine Mannschaften dicht gemacht werden.

    Mir sind in meiner bisherigen Zeit als Jugendtrainer alle möglichen Typen Trainer begegnet, die vielleicht nicht konform zum FPL-Gedanken sind, aber als Arschloch würde ich keinen einzigen davon bezeichnen. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass die Charaktere im Westen Deutschlands so viel anders sind als in Bayern, frage ich mich, ob hier ein real existierendes Problem diskutiert wird oder ob hier ein Ideologiestreit stattfindet.

    Na und ?
    Dann spielt die Mannschaft eben in Unterzahl zu Ende und lässt deshalb vielleicht sogar Punkte. Was meinst du, welchen Stand du als Vater dann bei den anderen Eltern und vor allem bei der Mannschaft und deinem Kind hast, wenn der Grund der Auswechslung klar ist und vielleicht auch noch einmal vom Trainer in aller Deutlichkeit vor Allen benannt wird ?

    Am Ende solch eines Eskalationswegs gibt es doch meist nur Verlierer. Dieser "Rambo"-Ansatz eines Trainers mag funktionieren, wenn ein einzelner Vater komplett über die Stränge schlägt, aber schon wenn dieser von 2-3 anderen Vätern Rückendeckung bekommt, stehen Trainer und/oder die Zukunft des Teams in Frage. Darüber muss man sich im Klaren sein.


    Wir hatten im vorigen Jahr einen ähnlich gelagerten Fall gerade hier in der Gegend, in dessen Ergebnis eine komplette gute B-Jugend eines Vereins in einen anderen gewechselt hat. Das kann doch nicht zielführend sein.


    Es sollte nicht gefragt werden ob es jemand stört, denn es sind klare Regeln die der Vater (und auch andere Eltern) einzuhalten haben, ansonsten vom Gelände verweisen wenn er (der Vater) es nicht begreift.

    Wenn Eltern von den für Zuschauer zugänglichen Bereichen aus Anweisungen in das Spiel hineinrufen, hat der Verein kein rechtliches Mandat, irgendwen vom Gelände zu verweisen. Das geht nur im Falle von Unsportlichkeit (z.B. Aufruf zu Fouls) oder im Fall von Beleidigungen.

    Ich meine ja auch nicht die Trainer die mal etwas rein rufen , das mache ich und wohl viele andere auch, ich aber nenne dies korrigieren wenn es angebracht ist.


    Aber es gibt ja die "super Trainer" die nur am rein rufen/schreien sind, die sogenannten Joystick Trainer, die soltle man sofort entfernen.

    Da sind wir beide völlig einer Meinung.


    Trotzdem sieht es halt so aus, dass die lauten Trainer oft die einzigen sind, die für das Amt zur Verfügung stehen. Da gibt's keinen, der nachfolgen würde.


    Und es sind nicht mal die Eltern die Schuld haben, es sind die Trainer und die sollte man kontrollieren und gegeben falls aus dem verkehr ziehen.

    Ich kann deinen Frust nachvollziehen, aber die Realität sieht doch oftmals so aus, dass Jungendtrainer Mangelware sind und man sich dessen beim Verband bewusst ist. Die Folgen irgendwelcher Sanktionen gegen die betreffenden Vereine könnten also recht schnell Mannschaftsabmeldungen sein. In Zeiten mit eh rückläufigen Juniorenteams, selbst in Ballungszentren, ist das sicher nicht, was der Verband anstrebt. Da lebt man lieber mit dem Kompromiss.


    Ich bin ja selbst nicht gerade als FPL-Fan bekannt, hab aber in den vergangenen Jahren als F-Jugendtrainer versucht, mich an das Regelwerk zu halten. Wäre mir da aber jetzt der Verband auch noch bei gelegentlichem Hereinrufen "reingegrätscht", hätte ich sofort aufgehört.

    Willkommen im Leben einen KiFu-Trainers. Unabhängig von Nationalität und Herkunft scheinen immer mehr Eltern zu glauben, sie geben ihr Kind in einem Verein ab und dann wird es betreut. Ähnlich wie in einer Ganztagsschule. Sie zahlen ihren Obolus, holen und bringen das Kind und dann war es das. Vereinsleben wie es einmal wir, gibt es nur noch sehr selten.

    Vorweg: Meine 13 Eltern ziehen gut mit, natürlich immer im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Man darf sich da nichts vormachen: Die haben oft alles andere im Kopf als Fußball: zwei sind Unternehmer und kommen mit Laptop zu den Spielen. Die Arbeit muss halt gemacht werden. Manche arbeiten Schichten und stehen sichtlich unter Stress. Mehrere Kinder stammen aus geschiedenen Ehen, und die ehemaligen Ehepartner wollen sich aus dem Weg gehen.


    Nun bin ich aber auch ein Typ, der stark auf andere Menschen zugeht. Mit einigen Eltern bin ich mittlerweile befreundet, mit anderen hat es auch schon mal gekracht und wir haben uns beim Bier ausgesprochen. Generell ist meine Beziehung zu den Leuten aber sehr persönlich und ich glaube, darin liegt der Schlüssel. Irgendwelche Versammlungen und Ansagen bringen da eher wenig.


    Und gerade die Väter (und Opas) bekommt man zu einem großen Teil doch durch das Thema Fußball an sich eingefangen. Wenn die am Spielfeldrand im positiven Sinne Amok laufen und die Kids anfeuern und ich dann nach gewonnenen Spielen zu ihnen gehe und mit ihnen abklatsche, mag das erst mal albern sein, aber das ist praktiziertes Teambuilding.


    Ja, man steht als Trainer oft allein da, aber das ist bei Vereinsvorständen (und ein Trainer ist halt ein kleiner Vorstand) fast immer so. Man kann sich einen Teil Unterstützung einfordern, aber manches muss man halt allein regeln. Deshalb würde ich so ein Amt nie allein übernehmen. Ohne Co-Trainer ist das schon mal Käse.


    Meine Erfahrung ist folgende: Die Väter muss man emotional binden, die Mütter müssen ihre Kinder gut aufgehoben wissen und bereit sein, gelegentlich Kuchen zu backen (klingt machomäßig, bringt es aber auf den Punkt).


    Ansagen machen, dass die Eltern bitte bis zum Turnierschluss bleiben, ist Blödsinn. Das bekommt man dadurch geregelt, dass es am Schluss eine Siegerehrung für alle gibt. Das ist aber Grundwissen jedes Veranstalters.

    Das Training selbst ist in der F-Jugend wirklich keine Wissenschaft. Das Augenmerk muss darauf liegen, dass alle Kinder gern zum Training und zu den Spielen kommen. Und da muss man ggf. auch mal konsequent sein, wenn es um heikle Themen wie Mobbing geht. Ich habe voriges Jahr mal ein Kind mitten im Training vom Weitertraining ausgeschlossen, weil es sich wiederholt unmöglich aufgeführt hat (Es gab natürlich eine Reihe Aussprachen mit dem Kind und den Eltern). Das hat Wellen geschlagen, weil es sich um einen türkischen Jungen handelte und die Mutter völlig entrüstet war (sie hat das Ganze beobachtet). Am Ende hat der Junge sogar den Verein gewechselt, was schade war, aber ich würde es immer wieder so machen und hatte hierzu auch 100% Rückendeckung seitens des Vorstands.


    Das beste Teambuilding ist für die Kinder der Erfolg. Eine übermächtig erscheinende Mannschaft schlagen, einen Pokal gewinnen und gemeinsam jubeln. Und natürlich die gemeinsamen Feiern. Zur Weihnachtsfeier haben wir wieder einen Kicker-Wettkampf (Kind mit einem Elternteil oder einem anderen Kind pro Mannschaft) veranstaltet, eine Fackelwanderung etc. Und im Sommer zelten wir immer im Anschluss an die Saison-Abschlussfeier eine Nacht am Vereinsheim. Schau mal, was du in dieser Richtung machen kannst, um die Truppe gut zusammenzuschweißen.


    Eine "Geheimwaffe" zur kurzfristigen Organisation und Abstimmung ist übrigens WhatsApp. Mit 1 Ausnahme sind alle Eltern in einer WhatsApp-Gruppe organisiert und reagieren meist binnen 1 Stunde auf Anfragen. Das klappt gut. Email nutze ich für längerfristige Sachen (Mannschaftsaufstellung, Planung von Feiern etc.)
    Die andere "Geheimwaffe" heißt Doodle. Zur Planung der Verfügbarkeit von Spielern für Spieltage, zur Abstimmung des Essens zur Weihnachtsfeier etc. einfach super.


    Alles andere sind Gebarden von Möchtemalgerntrainern, die es dort wo Geld geschäffelt wird und die richtigen Schulterklopfer gibt, wohl eher nicht hinschaffen. Sorry das ich das so prägnant äussere, aber mir bleibt wohl keine Wahl.


    Dann auch mal klare Worte von mir: Du bist ein Klugscheißer ohne Plan von Fußball. Und es wird seinen Grund haben, dass du nicht mehr als Trainer arbeitest.


    Zum Thema Geld: Mein Jahresgehalt ist 6stellig. ;)