Beiträge von Ersatzbank

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    Ok, dass erklärt deine Aussagen. Warten wir mal ab, ob noch Hintergrundinfos kommen...Wie handhabt ihr das mit den Trikots, die nicht mehr passen?


    Gruß,
    sb

    Da ich nur maßgeblich für den Jugendbereich sprechen kann ist es im allgemeinen so, dass die Trikots informell der "Altersklasse" gehören. Die Mannschaften geben die Trikots weiter an das nachfolgende Team. Offiziell hat jede Mannschaft vom Verein einen Satz Trikots bekommen, darauf beruft sich der Verein. Leider sind die meisten davon irgendwie "verschwunden" und es ist kein Geld für neue da. Deswegen muss man selbst finanzieren, wenn man der Meinung ist es würden neue benötigt.


    In unserer Finanzordnung steht alle in den Abteilungen vorhandenen Werte sind alleiniges Vermögen des Vereines. Egal ob Schenkung oder kauf.

    Wir zahlen alle Startgelder bis auf Pflichttermine selbst.


    @soccerbook Ich bin voll Deiner Meinung und sehe das corporate Design als sehr wichtig an.
    Bei mir: Leider zahlt unser Verein nicht die Trikots für die Mannschaften und jede Mannschaft muss selbst finanzieren. Daher finde ich es gut, dass unser Verein sich aus der Gestaltung raus hält. (Auch wenn ich es sehr bedauerlich finde, dass inzwischen jede Mannschaft komplett anders aussieht. Man kann uns anhand der Trikots von weitem nicht erkennen. Total bunt.) Die Sponsoren geben eben dann die Farben vor - "Wer zahlt, schafft an" sagt das Sprichwort. Das ist nicht besonders toll, aber zumindest konsistent.


    Wenn @akatikitaka nun in einem Verein spielt, der hier enge Vorgaben macht und in der Regel Trikots und Startgelder finanziert, dann wäre es schon wünschenswert wenn Mannschaften sich an solche Vorgaben halten.


    Also wenn dem Verein die Trikots gehören, dann darf der Verein sie gestalten; ist logisch, oder?
    Wenn sie der Mannschaft gehören, dann darf die Mannschaft gestalten und der Verein könnte verbieten diese Trikots an Spieltagen zu verwenden.


    Folglich: Bevor man über Gestaltung streitet sollte zuerst das Eigentum geklärt werden. Im Falle eines Trikotkaufs ist das nun nicht so schwer: Sollte ja eine Rechnung da sein auf der steht wer bezahlt hat. Wenn die Trikots gespendet wurden und deswegen keine Rechnung da ist, dann sollte es eine Spendenquittung geben (Spendenquittungen sind soweit ich weiß auch für Sachspenden möglich). Irgendwohin muss der Trikothersteller den Trikotsatz ja gebucht haben. Der Verein wird den Trikotsatz ohne Beleg zumindest nicht annehmen dürfen - wäre wohl Steuerbetrug.

    Blöde Frage: Warum werden Trikots anders bewertet als Medaillen? Oder gehören etwa die Medaillen, die die kleinen gewinnen dem Verein? Dann müsste ja jedes Kind, das den Verein verlässt oder die Medaillen zurückgeben.


    Oder wie wäre es wenn Eltern das Startgeld bezahlen und der Ausrichter als Preis das Startgeld zurückgibt - wem gehört es?


    Mit diesen beiden Beispielen im Sinn ist es für mich klar: selbst wenn der Verein juristisch der Eigentümer der Trikots wird ist es cherry-picking wenn er diese verlangt. Und Cherry-picking ist für mich nogo. Motto: "kleinkram interessiert mich nicht, aber wenn es etwas ordentliches ist, greife ich zu..." In meinen Augen eine Frechheit.

    Da stimme ich @addi73 zu

    ALso duscht Ihr gemeinsam mit dem Gegner?


    oder habt Ihr mehrere seperate Kabinen mit dazugehörigen Duschen

    wir haben 5 Doppelkabinen. Eine Doppelkabine ist jeweils mit einer dusche verbunden. Klar, man könnte bei bedarf eine doppelkabine als damenkabine definieren. Du musst natürlich wissen, dass nicht nur eine F sich umzieht, sondern auch einige andere Mannschaften und Sportarten unterwegs sind. Da kann man bei aller gender-neutralität schlecht argumentieren, dass wegen einem fussballmädel zwei kabinen geblockt sind. Wird schwer, aber wenn das Thema aktuell bleibt, werde ich versuchen die Kabinen derart zu separieren. Allerdings bin ich damit, dass in einer kabine der reihe nach geduscht wird zufrieden.

    Klar! Die Schiri-Dusche! Ich hatte zwar schon die Dusche in der Trainerkabine im Sinn, aber die Schiri-Dusche hatte ich vergessen! Topp!


    Habe inzwischen auch mit der Mutter gesprochen: Sie hat das Problem erkannt und verstanden. Sie hatte es im letzten Jahr beim anderen Trainer auch so gehalten wie wir alle schon vermuteten: Duscht zu Hause.

    Verstehe. Also geht Duschen für Mädchen in Mixed Mannschaften nur, wenn eine erwachsene weibliche Duschassistenz (z.B. Die Mama) dabei ist, richtig?

    Servus. Nächste Saison bekomme ich ein Mädel in meine U9.
    Wir empfehlen den Kindern grundsätzlich zu Duschen und das wird teilweise auch schon in unserer U7 getan. Also werde ich diese Empfehlung natürlich Genderneutral halten und nicht sagen "weil wir nur ein Mädel haben muss das Mädel zu Hause duschen" (selbst wenn das u.U. passiert).
    Meine aktuelle Idee: Wenn Tagesdatum ungerade duscht das Mädchen zuerst und an geraden Tagen die Jungs. Oder duscht man mit 8 Jahren noch zusammen??
    Was ich auch nicht gut finde: mit Unterwäsche duschen - gerade die Bereiche die von Unterwäsche bedeckt werden sind ja die die auch "riechen".


    Was sagt ihr dazu?

    @twtrainer Bitte vergiss nicht, der Thread geht über 5-7-jährige! Bei 5-jährigen geht kaum eine Übung oder Spielform "von alleine" und Aufgaben verteilen ist da auch nicht drin. Wenn der TE dieser Illusion unterliegt wird es nicht besser.

    Schlussendlich kannst du das Wohl von 15 Kinder nicht über das von einem setzen. Deswegen muss es irgendwo eine Kadergrenze geben, falls der Verein nicht eine zweite Bambini Jungjahrgang ins Leben ruft (was sicher die beste Lösung wäre).

    Genau: eine Variante ist aufteilen: G1 und G2. Aber Mindestens die 2012 zu den Bambinis zurückschicken!
    Wenn das nicht geht: Eltern einbinden. Gerade in dem Alter stehen doch zig Mamas und Papas am Spielfeldrand während des Trainings.


    Dein Problem wird werden, dass du mit Jahrgang 2010 schon richtig Fussi spielen kannst, während du mit Jahrgang 2012 eigentlich nur im Motorischen Basisbereich arbeiten kannst. Ich hatte diese 3 Jahrgänge in dieser Altersklasse auch und bin heilfroh diese Bandbreite zu verlassen - die Binnendifferenzierung ist einfach zu krass als das Du das alleine schaffen kannst. Wenn Du dir das antust werden dir zwar viele Eltern respektvoll auf die Schulter klopfen, aber du wirst das nicht die ganze Saison entspannt durchhalten - da wirst wahnsinnig. Drei Jahrgänge und dann noch so viele Kinder mache ich nicht mehr alleine.


    Aber wegschicken geht nicht: Auch die kleinsten sind Mitglieder - es kann nicht im Sinne des Vereins sein diese nicht aufzunehmen. Wenn die Folge eine schlechtere Ausbildung der Kinder ist, muss man das entweder akzeptieren oder etwas unternehmen, um die Ausbildung zu verbessern - einfach das Beste daraus machen. Aber wegschicken ist nicht der richtige weg.


    Das einfachste ist: Eltern immer einbinden! Das klappt.


    Praktisch umsetzen kannst Du Funiño Spielformen. brauchst für Zwei Felder auf denen Du dann bequem 4 Mannschaften a 5 Kinder im 3:3 spielen lassen kannst nicht mehr als ein viertel Spielfeld, 16 Stangen und 15 Hütchen. Spielformen gibt es genug, um das variabel zu halten.

    Das hängt halt schon von Kind und Mannschaft und Trainer ab. Es gibt Sachen, mit denen man im ersten Moment nicht rechnet. So habe ich kürzlich einen Streit zwischen Kindern mitbekommen und wurde als "Wissende" Instanz von ihnen um Antwort gebeten. Es ging darum, dass auf dem Bolzplatz eine Gruppe Jungs 4vs4 (incl. TW) gespielt hat und der Torwart den Ball nach vorne dribbelte und ein Tor schoss. Die Gegenmannschaft behauptete steif und fest es sei Foul wenn der Tormann so etwas macht - der dürfe weder mit angreifen noch Tore schießen weil er Tormann ist!
    Ich finde das ist ein gutes Beispiel was Positionsspiel in den Augen der Kinder bedeutet. Natürlich ist das Beispiel extrem. Aber "wer seine Position verlässt begeht ein Foul", darf nicht in den Köpfen sein. Wenn die Position kein Korsett ist, dann mag das gehen. Aber meine Meinung als Papa und Trainer: Bambini und G nehmen das noch nicht 100% auf und sind irritiert und auch in der F noch nicht alle.

    Jetzt schon die zweite Nennung dieser Übung im Thread. Da der Bezug zur Herrenmannschaft nun auch da ist: Ich habe das erlebt bei unserer Herrenmannschaft. Die kommen auf den Trainingsplatz und fangen genau mit dieser Übung an. Also eine Übung mit Zeit- und Gegnerdruck ohne Aufwärmen. Da sind mir die Augen rausgefallen. Bei den Kindern ok. Aber im Erwachsenenbereich? Oder bin ich da zu extrem? Im Herrenbereich gäbe es bei mir für derartige Übungen ohne Aufwärmen sogar ein explizites Verbot. Wie sehen das die anderen?

    Beobachtungen sind ja das eine, das andere ist die Frage, wie man sie interpretiert. @Follkao hat das ja schon etwas relativiert. Ich möchte da auch vermuten, dass man in den jungen Jahrgängen, wo das Positionsspiel noch relativ einfach und klar ist, leichter schwache SpielerInnen integrieren kann. Wenn dann ab der D-Jugend die Anforderungen komplexer werden, fallen die Defizite stärker ins Gewicht. @Steinis Beobachtung ist daher m.E. kein Argument gegen feste, klare Positionen; eher sogar im Gegenteil, denn feste Positionen ermöglichen über einen längeren Zeitraum auch talentfreie Kinder, denen es zum Beispiel mehr um die Gemeinschaft mit Freunden als um den Fußball geht, mitzuschleppen. Das ist doch etwas Positives, gerade vor dem Hintergrund der Annahme, dass in dem Alter noch viel passieren kann und Kinder, die eigentlich weniger talentiert scheinen, auf einmal einen Entwicklungssprung machen.

    Ich sehe und erlebe das Gegenteil. Auch wenn ich evtl. wieder mal Birnen mit Äpfeln vergleiche: Den Entwicklungssprung machen die Schwächeren ohne Positionen (im Funiño) dadurch, dass sie spielen und nicht auf dem Feld, wo jeder der "Starken" weiß wo die "Besenstiele" gerade Blümchen pflücken und mit Sicherheitsabstand drum herum spielen. Ich sehe solchen Einsatz von Positionsfestklebung als "Abstellgleis".


    In der F habe ich gerne 3-2-1 gespielt, um den Abwehrspielern die Möglichkeit zu geben, ihren Dribbelinstinkt auszuleben. Die defensiven Außen haben formativ keinen Spieler vor sich, der den Raum zustellt (wie beim 3-3) und durften sich auch offensiv immer entfalten. Wenn man nur mit zwei Verteidigern spielt, sind sie zu sehr auf ihre Verteidigungs- und Absicherungsrolle reduziert -> nicht kindgerecht.

    Auch wenn ich keine gezielten Vorgaben mache, kommt das was @Schimanski oben schreibt sehr nah an das was bei uns "passiert":
    Wir hatten, nachdem ich von meiner anfänglichen Positionssichtweise abgerückt bin, das Problem alle 6 Feldspieler wollen den Anstoß machen. Also stand die komplette Mannschaft am Mittelkreis und zankte wer denn nun den Anstoß machen darf. Das habe ich unterbunden indem wir nun eine Anstoßrotation machen und beim Anstoß eine Grundstellung einnehmen. Die ersten beiden Anstoßenden lege ich zu Beginn fest. Einer steht noch mit am Mittelkreis und die anderen 3 wie beim 3-2-1 nicht allzu tief dahinter. Das ist unsere Grundstellung. Aber wer, bis auf die beiden am Anstoß, welche Position einnimmt bestimmen die Kids selbst. Und da wir im Spielverlauf beim Anstoß rotieren, rotiert auch alles andere automatisch mit. Das war aber so von mir nie geplant, sondern ist eben einfach so passiert, weil mir das Gezänk um den Anstoß so auf die Eier ging.
    Also: Bei aller Liebe für meinem Positionsfreien Spiel, eine einigermaßen geordnete Grundstellung beim Anstoß machen wir immer. (Und dann weiß man wenigstens wo sich die Piraten rumtreiben und wie viele auf dem Feld sind! :rolleyes: )


    Zum Glück spiele ich diese Saison im 3:3 in der Funiño-Liga, da sind Position völlig ungeeignet, insofern bin ich eigentlich aus dem Thema raus. :)
    Im 5:5 (wenn denn in Zukunft so eine Liga für die E mal angedacht wird, was ich stark hoffe, wenn meine Kids dann die F verlassen) wird es ähnlich sein, dass Positionen irrelevant sind.
    Den Entwicklungsstufen von H. Wein weiter folgend spielen wir dann in 5 oder 6 Jahren in der D 7:7 und fangen dann mit Positionsspiel an. Ich hoffe so werde ich das erleben! :love:

    Es gibt bei uns eine gemeinsame Aufgabe. Spezielle Aufgaben entstehen dann im Spiel. Keine festen Positionen - folglich rotiert auch nur der TW. Unsere Tw-Rotation ist in der G von Spiel zu Spiel. In der F von Halbzeit zu Halbzeit. Allerdings habe ich zwei Jungs die leidenschaftlich gerne im Tor stehen, die dürfen das dann öfters.
    Das Positionsgedöns habe ich anfangs kurz versucht aber schon nach meinem zweiten Turnier als kindercoach als katastrophal für die Kinder wieder verworfen. Meine Meinung: Jedem, dem seine gesamte Mannschaft und alle Jungs am Herzen liegen - und nicht nur ausgewählte und das Ergebnis - sollte das erkennen.