Dieses "Erfolgskonzept" treffe ich oft an. Und einmal hat der Gegner damit richtig abgeräumt. ![]()
Inzwischen sehe ich es als eine tolle Möglichkeit an, den Torspieler mehr ins Spiel einzubinden, sodass dieser nicht nur auf der Linie klebt.
Beiträge von Ersatzbank
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konkrete Antwort auf die konkrete frage: bei uns werden keine Spieler verschoben, wenn sie es selbst nicht wollen. Selbst wenn innerhalb einer Altersklasse bei einer x1 ein kader viel zu klein ist und der kader der x2 viel zu gross, dann entscheidet bei uns immer der Spieler (und/oder dessen eltern) selbst wo er spielt.
Es wäre bei uns also genau wie bei dir gelaufen.
Doof finde ich, dass andere eltern und du selbst nun mit abwanderung drohen nur weil mehr verloren wird, dabei ist doch alles besser: dein team ist homogener und kann sich nicht mehr im Schatten des stars verstecken, und der star wird gefördert. -
Der erste Spieltag außerhalb der Ausbildung war auch ein Erkenntnisreich.
Wir sind nun in verschiedene Regionen aufgeteilt, sodass ein Großfeld ausreicht um ein Festival durchzuführen und die Fahrtwege sich reduzieren. Auch der Aufbau ist damit natürlich überschaubarer. Wir sind nun sozusagen im "Regelbetrieb".Zwei Auffälligkeiten die mMn erwähnenswert sind (beides Nebenkriegsschauplätze):
1.) Die Kabinen wurden zeitgleich von den 7 teilnehmenden Vereinen genutzt: weil alle gleichzeitig beginnen, kommen alle auch in etwa zeitgleich am Spielort an. (Im Vergleich zu herkömmlichen Spieltagen mit ähnlicher Anzahl an Beteiligten hat man in den Kabinen meist eine Verschiebung, weil die Teams immer ein paar Minuten versetzt ihr jeweils erstes Spiel haben.) Das war schon eng.
2.) Der Kaffee- und Kuchenverkauf wird während des Turniers kaum ausgelastet (3 Minuten Pause genügen genau um das Spielfeld zu wechseln und einen Schluck zu trinken.) und nach Ende des Turniers wird er überrannt, weil dann wiederum alle auf einen Schlag kommen und Würstchen kaufen.
Darauf werden wir uns in 2 Wochen beim Heimfestival einstellen. Zum Glück haben wir eine Komfortable Anzahl Kabinen zur Verfügung.Gratulation an den Veranstalter der alles bestens durchgeführt hat. Scheinbar hat die gute Ausbildung an der FAU durch Prof. Lochmann etwas genutzt!
Ich hoffe wenn in 2 Wochen unser Verein dran ist wird das genauso gut!
Inzwischen tauche ich tiefer und tiefer in die Ausbildung der Kinder nach dem Spielsystem von Horst Wein ein und lerne immer mehr der tollen Übungen kennen, die sauber aufeinander aufbauen und immer die richtigen Reize für die jeweilige Entwicklungsstufe setzen. Am liebsten würde ich jetzt 4 mal pro Woche trainieren, um all das was bis Saisonende an Übungen möglich ist zu trainieren.

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Wo auch immer es herkommt: Reite nicht drauf rum. Vor allem setze es nicht in den Köpfen der Jungs fest.
Ich würde zwecks Neubeginn an dieser Baustelle das wording ändern: Rede nicht mehr vom Zurück laufen, rede vom Ball erobern! Und mach dazu entsprechende Übungen im Training, die die Jungs schaffen und motivieren.
Und hör auf das Thema den Jungs einzureden - sonst legst Du den Schalter in deren Köpfen nie um. Streu kein Salz in die Wunden, die die Jungs schon haben, sondern lerne mit Ihnen wie sie den Ball erobern. -
Konsequent gehandelt - ob es richtig war ist Situationsabhängig.
Was sagen die anderen Eltern und Kinder? Klar, du bist nicht deren Marionette ubd musst deinen Stil pflegen, aber wenn alle sagen du hättest das Kind ruhig spielen lassen sollen, dann überdenke deine Regel bevor du das Gesicht verlierst. Ausserdem wirst du über jedes kind froh sein, dass noch bei euch bleibt wenn du die Mannschaft splittest. -
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So, sonst eigentlich nur begeisterter Mitleser muss ich nach dem heutigen Tag diesen Thread nutzen.
Kurz zu meiner Situation. Bin bei einem kleinen Dorfverein Trainer einer U8 - Mannschaft (Jahrgang 2009). Bis zum Sommer lief eigentlich alles ganz problemlos, ich hatte 9 Kinder in der Mannschaft, alles wunderbar. Im Herbst gab es dann bei allen Nachwuchsmannschaften der jüngeren Jahrgänge (Bambinis bis U10) plötzlich einen für die Verhältnisse hier estremen Zuwachs, aus den 9 in meinem Team wurden mit einem Schlag 17. EIgentlich eine großartige Angelegenheit, ich freu mich auch irrsinnig über die Begeisterung der Jungs und Mädels...aber wo viel Sonne da auch viel Schatten, und mein Schatten zeigte sich heute in Form einer ziemlich unangenehmen Erfahrung mit einer Mutter.
Wir spielen hier bei uns in OÖ bis einschließlich U8 die Spieltage in Turnierform. Drei Spiele zu 20 Minuten, 4 Feldspieler + Tormann. Ich finds Klasse, Ballkontakte en Masse für die Kids, für mich echt toll. Weniger toll ist es allerdings, wenn man allen ausreichend Spielzeit geben will und dabei auch noch darauf achten möchte, dass es in seiner Gesamtheit gerecht abläuft. Die Situation heute die Grund für diesen Post ist war folgende. Ich hab in meiner Mannschaft so drei, vier Kandidaten, die keine so begeisterten Besucher im Training sind. Wir trainieren zweimal die Woche 75 Minuten, zusätzlich besteht die Möglichkeit, ein von externen Trainern angebotenes und vom Verein bezahltes Koordinationstraining zu besuchen. Durch die große Anzahl an Kindern hab ich mich zu Beginn der Herbstsaison dazu entschlossen, die Teilnahme an den Turnieren von hauptsächlich zwei Faktoren abhängig zu machen, und zwar von der Trainingsbeteiligung und dem Verhalten der Kinder im Training (hab auch ein paar Rabauken in der Mannschaft, die Regeln nur von hörensagen kennen). Das alles wurde so auch mehrmals sehr deutlich kommuniziert, persönlich vor den Trainings, schriftlich und auch mehrmals in der WhattsApp-Gruppe.
Am Donnerstag hab ich schließlich die Namen der Kinder nicht nur nach dem Training bekannt gegeben die heute spielten, sondern es auch noch Abends per WhattsApp. Und trotzdem stand heute die besagte Mutter mit ihrem Filius (den man die letzten beiden Wochen nicht einmal im Training gesehen hat) am Platz und wollte nicht einsehen, dass ihr Sohn nicht spielt...obwohl sie selbst bei anderen Gelegenheiten sehr vehement auf die Einhaltung der "Trainingsbeteiligungsregeln" gepocht hat. Es war echt eine besch..... Situation, die ich so bisher noch nicht erlebt, mir aber auch wieder mal ziemlich deutlich gezeigt hat, wie wenig sich manche Eltern eigentlich vorstellen können, wieviel Zeit man selbst in den Trainer"job" steckt - Stichwort "Vergeudung wertvoller Familienzeit"

War da zugegeben heute ziemlich gefrustet, auch wenn ich nach Gesprächen mit anderen Eltern (hab was das Thema betrifft echt ein Glück) das Ganze schon wieder ein wenig entspannter seh
-Alex-
Was mir fehlt: wie hast Du die Situation denn aufgelöst? Wie ging es aus?
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Erzähle, dass sie eine wichtige Erfahrung gemacht haben. Das gehört zum Lernprozess dazu. Bayern gegen ManU oder Bayern gegen Chelsea im Championsleaguefinale sind da gut Beispiele.
In der Fußballstatistik fallen sehr oft in genau den Spielminuten vor oder nach Halbzeiten oder am Spielende und in der Nachspielzeit überproportional viele Tore im Vergleich zur restlichen Spielzeit. Warum? Deine Jungs haben etwas gelernt, dass du nun festigen kannst, sodass es nicht mehr so oft passiert! Ich würde mir diese Chance nicht entgehen lassen, dieses Thema zu besprechen. -
Ciao AndyLee. Schade, dass Du nicht bereit bist uns an deinem umfassenden Wissen teilhaben zu lassen. Ein Forum ist leider eine Community und keine Antwortmaschine wo man nur Wissen saugt, sondern eine Gruppe am selben Thema Interessierter die sich austauschen.
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Wieviele Mitglieder hat denn dein Verein und wie hoch ist der Jahresbeitrag?
Alles anzeigenLangfristig wird der Verein wohl eher auf dem absteigenden Ast sein.
Ich kenne Vereine, die sich in eine Kursstruktur retten. 12 x Turnen kosten dann 100 €, für Mitglieder nur 40€. Das läuft wie geschnitten Brot. Auch die Fußball- oder auch Musikschulen machen es ja erfolgreich vor. Am Geld scheint es also nicht zu mangeln, eher an Zeit.
Wenn man davon ausgeht, dass die Kinder und Jugendlichen immer länger in den Schulen und Hortsystemen stecken und immer mehr Eltern arbeiten (zum Teil beide VZ) auch dann muss man sich nicht wundern, warum man Verein nicht mehr als "Heimat" sondern als zusätzliche Belastung versteht.
Die Schulen und die Vereine müssten ganz anders kooperieren. Aber das bedarf wieder Personal und schon ist man wieder bei der Professionalisierung angekommen.
Der Verein hat insgesamt wohl über 3500 Mitglieder. Und der Basis-Jahresbeitrag liegt bei Erwachsenen bei 120 €. Dazu kommt dann eben noch der Abteilungs- oder auch Kursbeitrag. Es ist da eben so wie @Goodie schrieb bei uns auch. Verein nicht als Heimat, sondern eben als Service oder teilweise eben als Belastung.
Es entwickelt sich in Richtung "Premiummitgliedschaft" bei einem Fitnessstudio.
Ich vermisse den Vereinscharakter sehr. Und man merkt diese Problematik allen Beteiligten die Ehrenamtlich arbeiten an. auf der einen Seite läuft man gegen Wände und von der anderen Seite kommen Tritte.
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Das ist doch der Frustabbau Thread... jetzt muss ich mal: aaaaaaaaaaahhhhhh
Jetzt sind wir (C-Jugend Dorfverein) schon gebeutelt mit Kranken und Verletzten, jetzt das:
Am Samstag bei der C1 verletzt sich einer unserer Leistungsträger -> Schlüsselbeinbruch...
Gestern beim C1 Spiel verletzt sich der Spieler, der für den verletzten Spieler aus der C2 nachrückt -> Schlüsselbeinbruch!!!!!So langsam gehen uns die Spieler aus, bzw. die Mannschaften stellen sich von selbst auf vor lauter Verletzten, Kranken oder Nichtkönner (nicht zu verwechseln mit Nichtskönner)... da geht die ganze Konsequenz "wer nicht trainiert, spielt nicht" den Bach runter ... ich hoffe, die Jungs merken das nicht...
So - Frust (einigermaßen) abgebaut...
Bei mir gibt es im Training ein kleines Wettbewerbssystem bei dem die Jungs Punkte erwerben können. Das läuft ganz ordentlich. Ich fürchte das Problem der Trainingsmotivation weil ja bei mir in der Funinoliga jedes Kind immer zum Einsatz kommt.
Alles anzeigenDanke erst einmal für diese sehr deutlichen Worte in alle Richtungen!
Man gewinnt den Eindruck, als wenn der Verein als Interessensvereinigung von Ehrenamtlichen ausgedient hat und dringend einer generellen Sanierung bedarf?
Denn wenn man unter dem TEAM-Begriff nur noch "T"oll "E"in "A"nderer "M"achts versteht, dann ist der grundsätzliche Solidatitätsgedanke einer freiwilligend ehrenamtlichen Tätigkeit nur noch eine leere Hülle. So wird hier u.a. darüber diskutiert, wer eine Hol- und wer eine Bringschuld hat? Verstehen wird jedoch darunter: holst du es bitte, bringst du es mit? So könnte auch hier das Interesse zu finden sein, dem anderen das Fell über die Ohren zu ziehen, weil einem sonst selbst das Fell über die Ohren gezogen wird? Von Leidenschaft für den Sport bleibt dabei kaum etwas übrig. Denn ohnehin sind es immer die Anderen, die ja den ganzen Bockmist machen!
Sind wir ein Volk von Meckerern geworden, die nur noch nach dem Haar in der Suppe suchen und selbst beim kleinsten Verein professionelle Strukturen erwarten? Warum fühlen wir uns nur dann als Mitglied dieses Vereins, wenn wir gerade davon profizieren, weil z.B. das Kind besonders gelobt wird und länger spielt als Andere in der Mannschaft? Warum sehen wir es als eine himmelschreiende Ungerechtigkeit an, weil ein anderer Trainer etwas anders macht?
Welche Chancen geht ihr Vereinen, bei denen kaum noch Jugendliche in den Seniorenbereich gelangen, weil sich die Erwachsenen permanent in die Haare liegen, weil der Andere etwas falsch oder nicht genug macht? Gibt es überhaupt noch eine Möglichkeit, in der man im Verein soviel machen kann, wie man machen möchte oder sind wir in unserem Regelungswahn schon so weit, als dass selbst der Verbauch von Toelettenpapier pro Mitglied vorgeschrieben werden muß?
Viele Vereine wurden in einer Zeit gegründet, in denen es unerlässlich war, gemeinsame Aktivitäten zu gestalten, weil man es allein gar nicht schaffen konnte. Denn die finanzielle Mittel waren sehr begrenzt. Heute können sich viele Menschen dank eines besseren Einkommens sehr viel mehr leisten und somit auch ein Stück Unabhängigkeit "kaufen"!
Wenn sich also diese Rahmenbedingunen verändert haben, was muß geschehen, damit der Verein wieder zu neuem Leben erweckt wird, denn ohne die Jugend gibt es keine Zukunft? Einige Vereine haben bereits ihre Tore für immer geschlossen, manche versuchen sich noch ein paar Jahre über die Bildung von Spielgemeinschaften über Wasser zu halten. Auf den früher vollen Räumen der Generalversammlungen finden sich nur noch wenige interessierte Mitglieder.
Klar, ein Rezept dazu wird es nicht geben, weil die Probleme überall ein wenig anders gelagert sind! Die Probleme finden man rasch durch eine einfache Frage an alle Mitglieder, die da lauten könnte: "wie wohl fühlst du dich im Verein"? Aber darauf allein kommt es wohl nicht an, sondern auf die Fähigkeit gute Kompromisse zu schmieden, in denen sich jeder wohlfühlen kann! Doch jeder ist ein Mitglied und kann sich aktiv daran beteiligen. Denn meckern kann ja Jeder!
Filmchen vom BVF zum Thema: https://edge-cdn.net/recommend/1064508
Abgesehen davon, dass auch Senioren und Jugendliche kaum Interesse am Verein zeigen, sollte man schon bedenken, dass viele Eltern der Kinder wahrscheinlich gar keinen Bock haben als Vereinsmitglieder engagiert zu sein, denn die Kinder wollen ja kicken.
Für unseren Verein habe ich da folgende Wahrnehmung: Man legt wirtschaftliche Zahlen zugrunde und versucht eine Vereinsgröße zu erreichen mit der es sinnvoll möglich ist einen Verein zu führen. Es werden von der Vorstandschaft wirtschaftliche Entscheidungen getroffen, die die Mitglieder auch gar nicht wollen. Genauso sitzen bei uns 6 Büro-Angestellte plus Geschäftsführer plus 2 Vollzeit und ein Teilzeit Platzwart. Und die Mitglieder fragen sich wozu wir die aus unseren Beiträgen finanzieren müssen. Natürlich fragt sich da jeder von uns warum man da noch selbst den Finger krumm machen sollte? Das einzige was wir als Fussballer wirklich davon mitbekommen ist wenn der Platzwart sich meldet und die Plätze sperrt ... Z.B. haben wir als Breitensportverein eine Angestellte für PR! Ich kenne PR-Angestellte aus meinem Wirtschaftsleben wirklich nur als "Luxus-Posten" den man sofort rasiert wenn die Zeiten schlecht sind. Wir haben unsere recht hohen Beiträge nochmal um 50 Cent angehoben - erklär das mal den Eltern! Aus meiner Fussballer-Sicht: Das Geld für diese Stelle könnte sinnvoller in Leasingverträge für 2 Minibusse angelegt werden.
In der Wahrnehmung für die Mitglieder UND in meiner Wahrnehmung als Mitarbeiter sind wir kein Verein im klassischen Sinn. Daher wundert es mich kein Stück, dass ich darunter leide, dass die Eltern sich auch so verhalten.
Den Verein als Business zu führen und von den Mitgliedern verlangen dies auf die eigenen Schultern zu nehmen geht nun mal nicht. -
http://www.dfb.de/fileadmin/_d…_rtk_flyer_A4_quer_01.pdf
--> Seite 16 "Ausbildungsstufen". -
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...
Larius Du möchtest 12- 13 jährige Jungs wirklich ernsthaft fragen und sie auffordern zu formulieren, welche Probleme sie mit der betreffenden Übung haben und ihnen Lösungswege aufzeigen.
Könnte sicherlich eine interessante Erfahrung werden.
Eine Redekerze im Training wäre sicherlich nicht verkehrt.Aber Quatsch bei Seite, eine Nachfrage über die " Sanktionen" der betreffenden Schule kann auch helfen.
...@AKjfv Warum ist das Deiner Meinung nach Quatsch?
Ich setze dieses Mittel bei meiner U9 ein: Wenn jemandem etwas an einer Situation nicht passt dann versuche ich den "Freeze" der Situation und Frage ihn was er anders machen würde. Wenn nötig dürfen die Jungs sich dann untereinander noch absprechen und dann kommt eine Wiederholung der Situation. Ich bin sogar der Meinung nur so lernen sie die Situationen richtig zu verstehen, indem Sie an ihren eigenen Lösungen scheitern dürfen. -
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@Powerzwergenpapa
Siehst du denn die Erklärungen als Hol- oder Bringschuld?
Am Anfang des Trainings will ein Trainer die Kinder begrüßen (derer hoffentlich viele), kurz den Eltern die Hände schütteln, kurz noch was organisatorisches loswerden und aufbauen. Schon in der Zeit dürfen viele Kinder machen was sie wollen - der Trainer ist ja zuständig und kann sich um div. Konflikte, Schnürsenkel, Tränen o.ä. kümmern. Kurz: es ist total wuselig.
Viele sind schon sehr zeitig am Platz, die Eltern eher nicht. Echte Zeit für ein Gespräch ist nicht! Das mag sich ändern wenn die Kinder größer werden, bis zur U10 beobachte ich aber genau dies.Am Ende des Trainings sieht es oft ähnlich aus. Aufräumen, einpacken, Trainer sind bepackt wie Esel. Die Eltern jedoch sind als erstes verschwunden. Mal mithelfen, wenn ein Tor vom Platz muss? Da muss man schon jemanden gezielt bitten.
Wenn du ein Vater bist, der einfach mal mit anpackt, dann bekommst du auch Antworten! Ich stehe in sehr gutem Kontakt mit den Trainern meines Großen und bekomme sehr wohl die Meckereien anderer Eltern am Rande mit. Mal ist die Kritik berechtigt, mal nicht. Aber was diesen Eltern fehlt ist der A... in der Hose, dies mal vernünftig mit den Trainern zu besprechen. Und nein, wir als Eltern erwarten nicht, dass der Trainer zu jedem einzeln kommt und sein Konzept vorstellt.
Wir haben bei einem FS bei den Bambinis mit den Gegnern ein Spiel abgestimmt, bei dem eher die Anfänger spielen sollten. Dementsprechend haben wir die stärksten 6 Kinder daheim gelassen und mit ALLEN Eltern vorab einzeln gesprochen.
Fazit: die Eltern der Besten und die Eltern der Anfänger waren tiefenentspannt und mit der Regelung sehr zufrieden. Wie gesagt, es ging um eins von 6 FS. Die Eltern der mittelstarken waren dann mal so gar nicht erfreut, warum ausgerechnet ihr Starspieler mit den Anfängern mit sollte. Dass genau diese Kinder total profitieren wenn sie mal die Besten sind, ist doch diesen Helikoptereltern wurscht.
Ein Turnierchen später haben wir zwei möglichst gleichstarke Teams gebildet und oh Wunder, die Kinder haben auch mal ein Spiel verloren. Wieder das Geheule der immer Gleichen.Diese Eltern bringen ja problemlos in einem Satz zum Ausdruck, dass sich das eigene Kind super entwickelt hat aber das Training und die Orga scheiße sind.
Ich will dir sagen, wie diese Meckereltern das gerne hätten:
Bitte bastelt mir ein Team um mein Kind, damit sich mein Kind optimal entfalten kann und baldmöglichst entdeckt wird. Die anderen Kinder sollen deshalb bitte minimal schlechter sein als meins. Und ausgewechselt werden ausschließlich die anderen, gell? Schließlich investieren wir viel in die Karriere unseres Kindes. Und dich, Trainer, haben wir sowieso im Auge. Wenn du meinen Sohn noch einmal anpflaumst, dass er sich nach einem Foul bei dem heulenen Kind entschuldigen soll, dann ist was los.Liest sich realistisch. Kommt bei mir zum Glück nicht in dem Ausmaß vor. Aber auf ein paar Ausnahmeeltern trifft das schon.
Und ergänzend zu @Chris Beitrag mit den Kilometern weiter oben: Eltern sind total unfähig selbstständig Fahrgemeinschaften zu bilden. Das klappt bei 2 oder 3 eng befreundeten Familien recht ordentlich aber die anderen 18 Familien sind komplett Einzelfahrer und wenn man nicht selbst fahren kann wird bei mir abgesagt, bevor man mal einfach die anderen Eltern fragt. Das Konzept des zentralen Treffpunkts, wie ich das von früher kenne, sodass man sich auf Autos verteilt und wohin auch Kinder laufen können bei denen die Eltern arbeiten müssen oder man auch mal ein Auto stehen lassen könnte, wurde mit entsetzen kategorisch abgelehnt weil zu unbequem.

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in Bayern ist das schwierig, da gilt oft "ned gmeckert ist globt grad gnua" (nicht gemeckert ist genug gelobt).
Aber im Ernst, ich denke dass den Vereinen auch oft ein Instrument fehlt, dass die Meckerei oder Unzufriedenheit kanalisieren hilft.
So gibt es doch in jeder Schule Sprechzeiten/ Elternabende oder in Firmen oder Institutionen Beschwerdestellen, Kundenhotlines o.ä.!
Oft fehlt einfach ein "Unzufriedenheitsventil" um sein Anliegen loszuwerden.Elternsprecher wird doch jede Mannschaft haben und entsprechende Sprechzeiten wird auch jeder Trainer zur Verfügung stellen. Und im Zweifel kann man immer zum Jugendleiter. Meines Erachtens fehlt da nichts, außer, dass es nicht genutzt wird. Hotlines und anderes würden den Rahmen sprengen in dem sich Vereine bewegen. Wenn Eltern oder Trainer für ihren Kommunikations-Werkzeugkasten während ihrer Bildungsphase auf dem Weg zum erwachsenwerden zu wenige Werkzeuge und Möglichkeiten der Kommunikation kennengelernt haben, dann sind das Baustellen am Individuum und keine strukturellen.
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Hallo.
Vergangenen Samstag hatten wir den letzten Tag unserer Zertifikatslehrgangs und werden ab sofort für unsere Liga eigene Funiño-Festivals ausrichten. Jetzt wird sich bewähren müssen was wir standardisiert haben.
Es wird immerhin ein wenig mehr benötigt als im konventionellen 7:7-Betrieb. Bei 8 Feldern pro Platz sind das immerhin 32 Tore die zusammengetragen werden, die Spielfeldmarkierungen und nicht zu vergessen: die Mannschaftseinteilungen für die unterschiedlichen Spielstärken der Teams müssen wir vorher abfragen und dann muss der Spieltagsplan gesetzt werden. Das ist auch für die einzelnen Coaches anders als im bisherigen Spielbetrieb, denn nun benötigt man für jedes gemeldete Team einen Spielfeldbetreuer, der die Regeln kennen muss (in meinem Fall sind das in der Regel 3 Personen, die ich aus der Elternschaft rekrutieren darf) um diese dann am Spielfeld zusammen mit dem Betreuer des gegnerischen Teams umzusetzen. Ich bin recht froh, dass erst mal ein anderer Verein hier eine Benchmark setzen darf
Am Festival des vergangenen Samstags selbst, haben wir zum ersten Mal eine andere Spielform eingesetzt. Es wurden auf jedem zweiten Spielfeld die Tore auf die Schusszonenlinie herausgezogen und die Tore wurden gedreht, sodass hinter den Toren um die Tore herumgespielt werden musste. Die Kinder sollten dabei Rückpass und Drehschuss kennenlernen und auch beidfüßig arbeiten müssen wenn sie um die Tore herumspielen. Die nächsten beiden Spieltage haben wir nun vereinbart diesen Aufbau beizubehalten und ich bin sehr gespannt was die Kinder daraus noch machen!
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Ziemlich bedauerlich.
Aber in diesem Umfang nehme ich das nicht wahr Chris. Ich hoffe sehr Deine Statistik ist nicht repräsentativ! -
Er meint das in etwas so:
http://www.soccerdrills.de/Theorie/raumaufteilung3.html
(Die Grafik ist jetzt leider vom Kleinfeld, aber das kannste schon ableiten.)
Dann ist dein Fussi-Feld wie ein Schachbrett aufgeteilt. -
Doppelter Widerspruch. Dein Zielbeispiel finde ich für eine Jugendmannschaft je nachdem gut, bezweifle aber, dass das bei einer Seniorenmannschaft ankommt. Also: Ziele setzen vielleicht ja, aber nicht in der Form "gibt einen Punkt" oder ähnliches.
Beim bekannten System zu bleiben ist auch nicht das einzig sinnvolle. Grundsätzlich stimme ich dem zu, dass man nicht ständig ohne Sinn und Verstand die Grundordnung wechseln sollte. Inwiefern allerdings bei einer Mannschaft, die fünf Spiele hatte, von einem bekannten System zu reden ist, ist wieder die Frage. Hier besteht zum Beispiel auch die Möglichkeit, dass die Grundordnung nicht zur Mannschaft passt, oder zumindest angesichts der Stärke der eigenen Mannschaft und der der Gegner nicht passt. Ich finde zum Beispiel 3-5-2 erstmal überraschend. Ist ja nicht die geläufigste Formation zur Zeit. Warum wurde die gewählt?
Dann finde ich auch, dass Abweichen vom Bekannten auch mal sinnvoll sein kann. Ich habe das letzte Saison mit einer C-Jugend zweimal gemacht; normalerweise haben wir 4-4-2 gespielt. Generell in vielen Spielen überfordert gewesen, insbesondere bei zwei Gegnern - Hinspiele 0-14 bzw 0-10 verloren. Der erste Gegner war schon ganz gut in Spielverlagerungen und kam ständig über die Halbräume bis zur Grundlinie durch - Rückspiel 5-3-2, damit das Verschieben leichter fällt in der letzten Linie und die Zwischenräume kleiner werden, vorne aber zwei Spieler um zumindest zeitweise mal etwas Entlastung zu bekommen, Ergebnis 0-2. Der zweite Gegner war körperisch meilenweit überlegen und kam über Flanken von außen zu Torchancen bzw. war auch mit Weitschüssen gefährlich - Rückspiel 4-5-1, außen immer genug Spieler gehabt um zu doppeln, gleichzeitig Zentrum stark genug besetzt, um Weitschüsse aus dem Zentrum zu verhindern, Ergebnis 0-1. Eine Änderung der Grundordnung kann meines Erachtens durchaus helfen. Dazu muss man aber wissen, wo die eigenen Schwachpunkte und Stärken sind und möglichst auch die des Gegners. Ich glaube, dass feste Abläufe und Positionen im Offensivspiel sehr wichtig sind; im Defensivspiel nicht im gleichen Maße. Wenn die Spieler grundsätzlich wissen, wie sie verteidigen sollen, dann können sie das auch, wenn die Mitspieler etwas anders angeordnet sind. Da hilft es je nachdem dann viel, wenn an der richtigen Stelle mal noch ein Spieler zusätzlich ist, um das verteidigen zu können, was den Gegner ausmacht.
@fak Mag alles richtig sein, was Du schreibst.
Jedoch @Sueditaliener schrieb Heute (Donnerstag!): "Dieses Wochenende erwarten wir den Tabellenführer, wir sind letzter."
Deshalb widerspreche ich dir vehement: Bis Sonntag wird er seiner Truppe nichts, aber auch gar nichts neues beibringen können. Er kann feinsteuern und das bewährte festigen. Natürlich kann er auch im Hinblick auf die Zukunft alles tun was Du vorschlägst. Aber nicht im Hinblick auf Sonntag.
Sollte er nun im letzten Training doch noch etwas ändern fehlen höchstwahrscheinlich 35% des Teams und dann wird die ganze Veranstaltung noch schlimmer.
Und du schreibst sie sollten grundsätzlich wissen wie sie verteidigen, aber das stelle ich in Frage: Eine Mannschaft in der niedrigsten Spielklasse steht nicht auf dem letzten Platz wenn die Spieler das wissen - ich nehme an die wissen eben genau das nicht. Also ich tendiere zu: "Schuster bleib bei deinen Leisten" und keinesfalls zu "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!" -
Das einzig sinnvolle ist beim bekannten System zu bleiben. Der Rest wird noch mehr in die Hose gehen.
Gib sinnvolle Ziele aus, die erreichbar sind. ziele wie "solange wie möglich 0:0 halten" sind käse.
Versuche: "Jedesmal wenn wir den Ball länger als 10 Sekunden am Stück behalten ohne ihn zu verlieren oder einen Abschluss aufs Tor machen gibt einen Punkt." -
Alles anzeigen
Vielen Dank für die Tipps schonmal. Das mit dem 2:2 werde ich auf jeden Fall ausprobieren.
Ich hatte vergessen zu erwähnen, daß ich bei der Menge an Kindern natürlich nicht alleine bin. Meine beiden Kollegen, von denen immer mindestens einer da ist, halten sich allerdings ziemlich zurück, was die Trainingsgestaltung anbelangt. Sie sind eher "alte Schule" und die Stunde bestünde aus 10 Minuten Kettenfangen, Schuß- und Torwarttraining plus Abschlußspiel 8 gegen 8 mit "Taktikbesprechung".
So in der Art war es dann letztendlich im letzten Jahr auch. Es gab ursprünglich einen sehr motivierten "Chefcoach", der viel Ahnung hat und sich da wirklich mit Herz einbringen wollte. Nicht selbstverständlich bei der U7.
Die beiden hatten sich als Papas bereiterklärt, zu helfen und dann fiel der "Chefcoach" aus. Sie standen blöd da und haben eben das gemacht, woran sie sich aus ihrer aktiven Zeit erinnern konnten. Wie das halt so ist.Deshalb mein Verdacht, ob sie vielleicht auf Ansagen warten.
Das sollte übrigens keine Wertung sein. Ich bin auf die gleiche Weise da reingerutscht und habe halt auch mal Zeit, zumindest an der Oberfläche zu kratzen.
Das durfte ich kürzlich auch mal beobachten bei einer unserer E2: Ältere Co-Trainer (könnten evtl. sogar Spieler-Opas sein) haben mit den 9 jährigen nach 20 Minuten Laufschule fette Medizinball-Wurfstafetten als Wettbewerb gemacht. Habe immer wieder rüber gekuckt und nach etwa 40 Minuten Training durften die Kinder dann endlich an den Ball und es gab klassisches Torgebolze als Schusstraining.
Schau dir die Spiele der ersten Fussball-Entwicklungsstufe vom Horst Wein an. Da findest Du massig 2:2 und 1:1. Geschichten. Die Übungen aus dem "Dekathlon" sind auch toll.
