Lasst mal die ersten alleine aufs Tor gehen und gebt Zeitdruck dazu! Wer ist der schnellste? Ich vermute ihr werdet euch wundern! (Zumindest bis F).
Beiträge von Ersatzbank
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Wenn die Kinder immer mithalten, jedoch am Ende einbrechen und es nicht am Druck durchs Umfeld liegt, dann liegt es am Körper oder am Hirn. Also mangel an flüssigkeit oder kohlenhydrat. Ob das an falscher Ernährung vor dem Spiel oder während liegt kannst nur du einschätzen. In meinem Spieltags-Umfeld habe ich das Gefühl, dass gut getrunken wird, deshalb der Tipp mit dem Traubenzucker. Ich will damit sagen: beschäftige dich doch mal mit dem Stichwort "Hungerast".
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Versuche es doch mal mit Traubenzucker bevor der Einbruch kommt.
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Ich mache Übungen vor und Demonstriere (in besonderen Härtefällen nehme ich das Kind dann kurzfristig an die Hand, auch im Trainingsspiel). Aber ich spiele nicht mit.
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Hast du da bestimmte Spielformen im Sinn? Ich selbst bin mir jetzt nicht so sicher, welche Spielformen ich für besonders bambinigeeignet halte, solange es nicht mehr als vier Spieler in jeder Mannschaft gibt. Derzeit würde ich wohl versuchen, alles von 1:1 bis 4:4 auf unterschiedliche und verschieden viele Tore spielen zu lassen. Bei den Bambini vielleicht noch ohne Präferenz, um dann in der F-Jugend funino stärker in den Fokus zu rücken.
Ich habe da die Grundformen im Sinn wie Sie Horst Wein in seinem Buch erklärt: die 1:1- und 2:2-Spielformen. Da gibt es z.B. 2:2 im Rechteck mit überdribbeln der Grundlinie. Oder z.B. auch die Dekathlon Aufgaben.
Man kann diese Spielformen auch als Wettbewerb am Spieltag organisieren und den Kindern Punkte geben die dann zusammenaddiert werden. Wenn Du einen Dekathlon mit verschiedenen Vereinen durchführen willst, dann brauchst Du wahrscheinlich ein ganzes Wochenende. Könnte somit auf 4 Spieltage gedehnt werden. U.u. noch begleitet von ein oder zwei 3:3 Spielen. Vorteil: brauchst weniger Minitore und kannst deinen Bestand langsam aufbauen. Und die Jüngsten Kicker testen gegen andere was sie drauf haben. Wichtig ist dabei das sie stolz das Trikot des Vereins tragen dürfen! -
Du hast Recht, @holzi, Horst Wein fängt mit funino erst nach dem Fußballkindergarten an. Aber vorher spielt er in keiner anderen Spielform mit mehr Spielern pro Mannschaft, funino ist schon die erste Spielform bei ihm. Deshalb würde ich nicht erst 4+1 spielen, um dann zum 3:3 zurück zu kehren.
@tobn
Richtig: funino ist eigentlich für G noch gar nicht die beste Spielform, da gibt es noch angemessenere. Aber im vergleich zum aktuellen ist das 3:3 noch immer deutlich besser. Aktuell testen wir ja wie der Ligaspiel betrieb sich möglichst standardisiert ohne grossen Aufwand bewältigen lässt. Und da hat sich an den bisherigen Spieltagen einfach bewährt, dass g und f einfach nacheinander spielen und man somit den Aufbau nur 1 mal bewältigen muss! Das ist ein grosses plus!Übrigens: funino ist eines der Hauptthemen im aktuellen ft junior ( heft 5/2016).

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Ist zwar hier nicht der richtige Platz aber da hat man schon so einiges erlebt!!!!
Das größte Problem sehe ich dabei in der Eigenverantwortung der Vereine und den wenigen Regeln. Was macht denn der kleine Funktionär wenn er nichts mehr zu überwachen und zu entscheiden hat. - Ist aber Off-Topic hier, deshalb hör ich auch wieder auf.Gruß
TorstenDas mit den verbohrten Verantwortlichen ist off-Topic, aber das Thema angemessene Spielform nicht. Wir leiden unter einer Ausprägung ("einsamer Sturmspitze") einer Spielform (7:7), die für die Kinder ungeeignet ist. Die einsame Sturmspitze ist ein Symptom einer Krankheit. Unsere Diskussion versucht ein Symptom zu bekämpfen! Das ist Irrsinn! Wir sollten die Krankheit bekämpfen! Die Lösung für das Symptom "einsame Sturmspitze" lautet: Angemessene Spielformen verwenden.
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bei uns im Kreis spielt die G-Jugend noch 6+1 draußen und sogar in der Halle.
4gegen4, 4+1,3+1 etc alle Alternativen werden von den Verantwortlichen abgelehnt. Was glaubst du,wie realistisch eine flächendeckende Einführung von Funino in den nächsten 10 Jahren istIch bin natürlich weder repräsentativ, noch weiß ich was wirklich in den Verbänden vor sich geht aber ich spüre die Entwicklung. Jede Woche erzählt mir jemand von einem neuen Verein der Interesse hat.
Das Projekt läuft außerordentlich gut. Ich glaube es ist nicht unmöglich in 5 Jahren Flächendeckend in allen Verbänden Funiño-Ligen zu haben. Vielleicht noch nicht verpflichtend sondern nur als Parallelangebot, aber die Entwicklung lässt sich garantiert nicht mehr aufhalten. Es gibt einfach zu viele Vorteile.
Schau einfach mal die 10 goldenen Regeln des Kinderfussballs an: Der herkömmliche Spielbetrieb verletzt mMn alle 10. Funino erfüllt alle 10. Die Profivereine spielen schon mit, die kleinen Vereine können mit 4 Kindern am Spielbetrieb teilnehmen, die großen Vereine und Mannschaften mit 20 Kindern. So doof kann keiner deiner Verantwortlichen sein, dass er das nicht kapiert!
Die Lawine ist losgetreten. -
man könnte auch flächendeckend im Breitensport Trainer mit einem gewissen Level an sozialer und fachlicher Kompetenz fordern
...vergesst es, war nur so ne Idee
Brüller

Du hast Phantasie!
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Also Du meinst der TW ist einfach der traditionelle Buh-Mann und deswegen wird seine Einschränkung durch mögliche Regeländerungen um Ausbildungsfehler zu kaschieren in Erwägung gezogen. Ich bin ganz Deiner Meinung: Das hat er nicht verdient und so dürfte es nicht laufen. Weil vorne ein Spieler rumsteht wo er eigentlich nicht sein sollte einen anderen dafür zu bestrafen indem er weniger darf ist kurzsichtig.
Lösung: Bambini, G und F spielen in naher Zukunft hoffentlich nur noch Funiño = kein Tormann und der künftige Torspieler lernt hierbei von hinten herauszuspielen. Folge: Problem existiert nur noch in die E. Und weil hier Aufgrund der Spielerischen Entwicklung vorher die Torleute nun wesentlich besser mit dem Ball am Fuß umgehen können wird das Mittel des langen Abschlages auf den Kollegen der nur vorne herumsteht weniger Gewicht bekommen.
Das Problem wird also von ganz alleine verschwinden. -
Bei mir Schlagen da 2 Herzen in meiner Brust - ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll, was du bei der U9 beobachtet hast.
Man hat eben wenig Einblick in das Team nach so einem Spiel.
Für meine Beobachtungen, die ja fast deckungsgleich sind, wage ich zu behaupten, die Kinder werden zwar stark gefordert, aber nicht überfordert und ob es zukunftsdienlich ist kann ich schon gar nicht beurteilen.
Jedoch: Im Vergleich zu einem Jungen der in meinem Team spielt und von dem ich sehr genau weiß was er kann und wie er spielt muss ich sagen es gibt definitiv Kinder die Lücken erkennen, Räume verstehen und Passen wollen. Auch bei 7-Jährigen. Und wenn du einen ganzen Haufen solcher Kinder trainierst, dann ist es nur logisch, dass die so Fussball spielen können wie wir es in eben diesen Profi-Verein-KindermMannschaften sehen. Und das sollte man den Jungs dann auch gönnen!Im Vergleich dazu bin ich froh wenn meine nicht beim rückwärtslaufen hinfallen, es schaffen sich in einer Reihe aufzustellen oder einen Übungspartner auszuwählen ohne sich den Schädel einzuschlagen.

Es ist doch auch völlig normal, dass solche Kinder sich dann dort versammeln wo sie unter ihresgleichen sind und das dann dort die Messlatte höher liegt.
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Gestern habe ich ein Spiel der U9 eines österreichischen Bundesligisten gesehen. War echt sehenswert. Ich möchte euch meine Eindrücke ein wenig vermitteln.
Ausgangslage:
Freundschaftsspiel U10 Dorfverein vs. U9 ProfivereinAufwärmen:
1. Ballgwöhnung: Sah sehr Coerverlastig aus. Die Spieler (jeder einen Ball) liefen in einer Reihe eine ca. 15m lange Strecke mit bestimmten Vorgaben (Inside-Outside-Cuts, usw. ) und mussten am Ende dieser Strecke wieder mit bestimmter Bewegung wenden (Sohlenwende, Zidane, usw) Dauer ca. 7-8min2. Rondo 3v1 in einem Wahnsinnstempo. 7-8min
3. 1v1 mit anschließendem Torabschluss
So gesehen nichts besonderes. Allerdings war es bemerkunswert zu sehen, mit welcher Effizienz das alles von statten ging. In diesen rund 25min hatten diese Jungs mehr Ballkontakte als meine Jungs in einem 90min Training. Obwohl ich immer sehr auf kurze Stehzeiten und viele Ballkontakte achte, muss man mal ganz ehrlich sagen, dass diese Level von einem Dorfverein nie erreicht werden kann. Aus dem einfachen Grund, weil bei dieser Truppe nicht ein einziger Spieler darauf hingewiesen werden musste, dass er jetzt an der Reihe ist. Die Profi-Verein-Jungs waren derart fokussiert auf ihre Aufgabe. Hut ab.
Das Spiel:
Die U10 Dorfverein hat gekämpft wie die Löwen und hatte geschätzte 25% Ballanteile. Sie traten in einer 3-3 Formation an. Die U9 Profiverein trat in einer 3-3-0 (Defensive) 2-3-1 (Offensive) Mischform an. Interessanterweise, haben sich nicht die Außenverteidiger, sondern der IV nach vorne orientiert. Dieser hat dann den zentralen MF weiter nach vorne "geschoben" und in Ballbesitz dessen Rolle übernommen. Torchancen wurden ausnahmslos über Passkombinationen erzielt. Es war echt sehenswert, wie Kinder in der Lage sind den Ball zirkulieren zu lassen. Die Spieler mussten!!! (Vorgabe vom Trainer) sich sogar die meiste Zeit aus offensiven Zweikämpfen haraushalten. Die U10 Dorfverein ging teilweise etwas ruppig (übermotiviert) in die Zweikämpfe (war aber nie gehässig), was die U9 Profiverein aber souverän abeschüttelt hat. Disziplinär waren die Jungs auch top. Aufgefallen ist mir außerdem das vom Profiverein-Publikum außer Applaus nach Toren genau 0.0 kam. Wirklich nichts, kein einziger Kommentar.
Das Coaching der Profiverein-Trainer:
Das war immer sehr punktuiert und der Trainer hat immer gewisse "Schwerpunkte" gefordert. So z.B. hat er für ca. 10min den Schwerpunkt erster Kontakt vorgegeben. Die Spieler haben sich darauf auf eben das besonders konzentriert. Kurze Auftaktbewegung, Mitnahme in den freien Raum, mit dem richtigen Fuß, usw. "Kritisiert" wurden die Spieler eigentlich nur durch Fragen. "Anton, hättest du etwas besser machen können?" "Was hättest du besser machen können?" "Warum hast du dich so entschieden?"Danke für deine Eindrücke.
Genauso habe ich die Unterschiede meiner u9 gegen die u8 vom 1.FCN gesehen.
Einziger Unterschied: Der Coach hat auch das 1:1 oft gefordert und er hat von der Seitenlinie nicht den Fragestil gepflegt sondern Aufforderungen gerufen. -
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Für mich ist das ein typisches Beispiel deutscher Regelwut. Es wird hierbei einseitig die Offensive bevorzugt und die Defensive benachteiligt, weil ihre Mittel zur Spieleröffnung reglementiert werden.
Kurze, mittellange und lange Bälle präzise zu spielen, das ist Teil der Torwartausbildung. Wird er daran durch Regelwerk gehindert, so verliert er im Gegensatz zu seinen Mitspielern, denen nach wie vor alle Möglichkeiten von individual-taktischen Entscheidungen offen stehen, den Anschluß sich zu einem mitspielenden Torwart entwickeln können.
(Man stelle sich einmal vor, man würde ähnlich wie beim Eishockey im Fussball einen "2-Linien-Paß" verbieten? Wer will sich dieses Ballgeschiebe, bei der einfache öffnende Pässe verboten sind, anschauen? Wenn ein ergebnisorientierter Trainer seinem Keeper die Anweisung gibt, den Ball wegzudreschen, warum bestraft man nicht ihn?)
Dazu passt dann auch die Hallen-Regel in manchen Gebieten, dem Torwart zu verbieten, den geflankten Ball auch ausserhalb des Handball-Torkreises zu attackieren. Man kann sich bei dieser Regel des Eindrucks nicht erwähren, als das man den Torwart weiterhin als Torlinienartisten sehen möchte, aber man macht ihn durch diese Einschränkung seines Aktionsgebiets teilweise zur Schießbudenfigur gegnerischer Angreifer.
M.E. werden durch sinnlose "Regeln mit Stellvertreterbestrafung" bereits früh Kinder vergrault, auch die Torwartposition mit Spaß kennen zu lernen. Leider wechseln selbst talentierte Keeper nach der D-Jugend die Sportart, weil sie keine altersgerechten TW-Übungen erhalten und weil sie die Leidtragenden dümmlicher Regeln und/oder ergebnisorientierte Trainer sind.
Warum bestraft man nicht die ergebnisgeilen Trainer? Denn sie wissen doch genau, was sie tun! Oder ist es nur deshalb, weil sich ein Kind weniger gegen eine Bestrafung zur Wehr setzen kann wie ein Erwachsener?
Schöner Beitrag TW.
Auch die ergebnisgeile Trainer zu bestrafen ist fast schon einen eigenen Thread wert! Aber ohne Schiri (weil FPL) wird das wohl nichts. (Ist das einen eigenen Thread wert?)
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Ist das bei den Kindern aber einmal drinnen, dass der weite Ablschag (von wem auch immer) auf die einsame Sturmspitze erfolgsversprechend ist, weil sie es mit den zwanglsäufigen Erfolgserlebnissen (Tor, Jubel der Eltern) verbinden, tut sich der Trainer schon relativ schwer vernünftige Argumtente zu finden...
Unser "konventioneller" G-Trainer ist mit der aktuellen Kinderfußball-Entwicklung nicht ganz auf Augenhöhe und verlangt konsequent den weiten Abschlag egal wohin. Er verlangt weder Blickkontakt, noch Namensnennung. Nur das blanke hirnlose wegdreschen. Das Wort Spielaufbau ist wohl weder im aktiven noch passiven Wortschatz. Der Tormann schießt von 10 Abschlägen: 1 ins aus 5 zum Gegner und 4 "verunglücken" in der Regel so, dass er einen davon selbst wieder aufnehmen kann und drei durch Dusel beim eigenen Abwehrspieler landen. Nach 10 Spielen hat das Team sage und schreibe Null Tore geschossen. Wenn es Erfolg brächte wäre ich bei Dir. Aber das was ich erlebe ist der einfache Hirntot. Da fällt einem nichts mehr ein.
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Ich tendiere schön langsam auch mehr in diese Richtung. Allerdings bedeutet Rotation für mich, auch mehrere Positionen zu spielen. Würdest du dann tatsächlich nach fixen Positionen spielen, oder dann halt erst im nächsten Spiel den Stürmer in die Verteidigung stellen?.
Ich muss mir jetzt endlich einen Verein suchen, mit dem ich ein Funino-Spiel spielen kann. Ich habe mir das schon so oft vorgenommen und noch immer nicht in die Tat umgesetzt

Meine aktuelle Verhaltensweise am vergangenen Sonntag: Kinder ohne Vorgabe ins Spiel gehen lassen und nach 10 Minuten Abwehrschlacht der Mannschaft gefragt warum wir keine Gegenangriffe schaffen wenn wir den Ball erobern. Dann haben wir erarbeitet, dass wir keine Anspielpositionen im Mittelfeld haben wenn wir den Ball bekommen, weil alle hinten stehen. Der erste Freiwillige der sich gemeldet hatte wurde also auf die Position "nicht so weit hinten wie die anderen" gesetzt.
10 Minuten später in der Halbzeitpause ähnlich: 2 Jungs sind immer wenn wir Abschlag hatten auf die selbe Stelle gerannt - die Jungs gefragt ob sie das gut finden - dann haben sie entschieden wer von Ihnen auf die andere Seite wechseln soll.
Für mich ist der Schlüssel, dass ich den Jungs die Chance gebe durch Erkenntnis eine Verbesserung ihres Verhaltens zu erreichen. Das sind zwar eher Werkzeuge wie ich sie sonst eher in der Erwachsenenbildung einsetze, aber ich glaube die Kinder müssen die Möglichkeit bekommen selbst Wege zu erkennen und ich unterstütze sie dabei auszuprobieren ob diese Wege hilfreich sind. Natürlich leite ich sie dabei in die richtige Richtung - irgendeinen Sinn muss der Coach a auch haben

Zu Deiner Funiño-Suche: Bitte doch einen Kreisjugendleiter um Hilfe. Vielleicht mag er ja mal eine Nachricht an die Vereine senden, um einen Pool bereitwilliger zu versammeln.
Ich hoffe im Sinne der Kinder, dass ihr diesen Weg der Rotation konsequent weiter verfolgt. Das ist nachhaltige Ausbildung. Ich bin nun nicht mehr so auf Stand was diese Altersklassen betrifft, aber zumindest zu meiner Zeit als G-E Trainer ( ab D habe ich auf temporäre Rotation gewechselt ) gab es nur sehr wenige Trainerkollegen die ebenfalls rotiert haben. Ich erinnere mich an ganze Zwei !
Ihr seit damit weit vorne. Die Früchte ernten später wahrscheinlich andere dafür. Bekommen das Lob und die Schulterklopfer wie toll sie doch trainieren und wie klasse sie doch die Spieler ausbilden würden. Nach meiner jetzigen Erfahrung und daraus resultierenden Einschätzung würden viel mehr Spieler auch in höheren Ligen spielen können, wenn sie entsprechend breit gefächert in den Anfangsjahren ausgebildet worden wären.Rotation ist eine der goldenen Regeln des Kinderfußballs und man braucht Leute wie euch, die das mit Geduld und Verständnis auch konsequent umsetzen und verfolgen. Also dürft ihr auch ruhig mal ein wenig Bauchpinselei ertragen -). Großes Lob an euch. Zieht es durch. Die euch anvertrauten Spieler werden später davon profitieren und das ist doch wohl das Wichtigste.
Daumen hoch für Dein Statement! Danke!
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Bei uns gibt es die Regel, dass der TW den Ball nicht über die Mittelline ausschießen darf. Mit der Begründung, dass im Kinderfußball das Herausspielen von hinten gefördert werden soll.
Mit der "taktischen Maßnahme" der einsamen Spitze, wird aber genau dies verhindert. Zu oft führt ein blind nach vorne geschlagener Ball (oft unter Anleitung des Trainers) zum Erfolg.
Was haltet ihr von der Idee eine Art Abseitsregel einzuführen. Und zwar so, dass die Umsetzung für Kinder auch kein Problem ist. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass die Mittellinie zwingend überdribbelt werden muss.
Dadurch würden nach vorne gebolzte Bälle der Vergangenheit angehören, das offensive Verteidigen würde viel mehr Sinn machen und 1v1 Situationen sind vorprogrammiert.
Weil die Gefahr besteht, dass spielstarke Mannschaften ihren Gegner in deren Hälfte einschnüren, kann diese Abseitsregel für die Mannschaft die mit drei oder mehr Toren im Rückstand ist aufgehoben werden.
Ich bin kein Freund von solchen künstlichen Einschränkungen im Spiel. Die Kinder sollen doch selbst Entscheidungen treffen. Wenn Du Ihnen Möglichkeiten verbietest, damit das passiert was du willst ist das für mich nur ein umgehen der Fernsteuerung.
Deine Idee der Arbeitsregel ist für mich im Training zu Hause. Natürlich - das Spiel ist in den unteren Altersklassen als zusätzliche Trainingseinheit zu bewerten/anzusehen. Aber Ziel sollte sein, dass der Torwart selbst erkennt, dass es sicherer ist den nächsten Gegenspieler anzuspielen, als den Ball immer mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Gegner zu dreschen. Diese Erkenntnismöglichkeit nimmst Du ihm aber weg, wenn Du gewisse Sachen vorher einschränkst. -
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@Reddinga
Bolzen find ich zwar auch nicht toll, aber wenn sie regelmäßig das Tor treffen, dann muß man wohl von gezieltem Distanzschuß sprechen.Allerdings finde auch ich, dass die Tore mit den altersgerechten Fähigkeiten der Torleute "mitwachsen" sollten.
Das Spiel würde dadurch spannender, weil sich der Gegner nicht mehr sicher sein kann, nur einfach hoch aufs Tor zu schießen.
Hier mal einen Vorschlag für die Torgrößen:
G-Jugend 3 x 1,5 m
F-Jugend 4 x 1,6 m
E-Jugend 4,5 x 1,7 m
D-Jugend 5 x 2 m,
C-Jugend 6 x 2 m,
B-Jugend 6 x 2,1 m,
A-Jugend 6,5 x 2,2 m
Senioren (wie bisherigen StandardMädchen- und Frauenteams
G- C-Jugend dito
B-Damen (6 x 2,1 m)Begründung: bis einschl. C-Jugend gibt es bei den weiblichen Torleute kaum Unterschiede. Mädchen erreichen ab B-Jugend bereits ihre Endgröße. Weil Mädchen-/Frauen jedoch durchschnittlich kleiner sind als Torleute im oberen Jugend- und Seniorenbereich und außerdem über weniger Muskel-/Sprunkraft verfügen, sollten die Tore entsprechend etwas kleiner sein.
Technische Lösung zur variablen Torgröße
Die technische Lösung dafür wäre auch ganz einfach. Denn heutzutage sind die Tore ja nicht mehr aus Holz, sondern aus Alu-Rohren. Es bräuchte hier nur ein paar Steckhülsen, um das Tor auf die gewünschte Höhe und Breite zu bringen. Auch das Tornetz könnte durch einfache Clips auf die gewünschte Fläche verändert werden.Was haltet ihr davon?
Die größte Katastrophe bei den Torgrößen hier in Bayern ist im F-Junioren-Bereich.
In der G darf man laut Spielordnung des BFV so gut wie alles verwenden, ich habe die Handballtore bevorzugt. Ab der F sind Jugendtore-Pflicht - da bekomme ich das große Würgen... Alle anderen Altersklassen darüber sind die Kinder dann schon zum Glück Groß genug. Habe kürzlich gehört, dass vom Altersgrößendurchschnitt her im Altjahrgang der E-Jugenden das durchschnittliche Verhältnis von Körpergröße zu Jugendtorgröße dem Verhältnis von Erwachsenem Torwart zum Senioren-Tor gleich kommt. Da ich ja aber hoffe, dass Flächendeckend die F bald nur noch Funiño spielen darf würde sich das Problem in den nächsten 2 bis 3 Jahren selbst lösen.
Dieser Größenverhältnis-Logik folgend würde das Problem dann wieder auftauchen sobald man das Kleinfeld verlässt und auf die Großen Tore spielt - dann in der C, oder? Deine Hülsentechnik könnte dann für die Seniorentore dienlich sein. Verankern im Boden wird dann aufwendiger. (Ich habe bewusst mal das Thema Preis für die Tore ausgeblendet). -
PS: Das das mit meinen Kleinen inzwischen alles so gut läuft hab ich hauptsächlich diesem Forum zu verdanken. Vorallem die Ansichten und Predigen eines Andres hab ich schon früh zu Herzen genommen.
Geht mir auch so!
An Dieser Stelle Danke an alle Trainertalker!Würden die Vereine, Verbände und der DFB ein wenig mehr Augenmerk in den Breitensport-Nachwuchsfussball richten, so hätte man evl. kleinere Mannschaften.
Aber allein die Mannschaftsgröße ist es nicht, man braucht dazu auch gut ausgebildete Trainer, damit die Spieler auf allen Positionen und jedem Quadratmeter des Spielfelds auf nützliche Hinweise hoffen dürfen.
Da ist noch viel Potenzial nach oben drin!
Da verweise ich immer wieder gerne auf die verschiedenen Funiño-Ligen die sich gerade in Deutschland etablieren. Inzwischen weiß ich von 4 Regionen (entschuldigt wenn ich den Beleg schuldig bleibe, wo die alle genau sind). Der DFB scheint das Potential nach oben erkannt zu haben. -
Jetzt ist die Routine da.
Mit Ende des inzwischen fünften Festivals diese Saison kann ich sagen es flutscht! Materialübergabe, Aufbau, Abbau, Leitung - alles prima. Und auch die Betreuer werden immer besser. Kaum noch einer der "Ergebnisorientiert rumäfft". Die Kinder stehen voll im Mittelpunkt und so soll es auch sein!Ich denke was wir nun kennen ist der Standard mit dem der Verband die nächsten Jahre gut fahren kann!
Ich habe nun auch mal einen Benchmarktest machen können und am Sonntag gegen einen der stärksten Gegner in unserer Region 7:7 gespielt (mit 5 Kindern an Bord die noch nie 7:7 gespielt hatten und nochmal 5 die es schon "2 mal spielen durften" - wir konnten das leider auch nicht mehr vorher üben ... *hupsi*
). Wir haben natürlich deutlich mehr Tore kassiert als geschossen aber vergessen wir das Ergebnis - das stand von vorne herein so fest. Noch dazu, dass wirklich alle Kinder die ich dabei hatte exakt die selbe Spielzeit hatten. Und so lief das zusammenfassend ab: Ohne die Kinder in eine Aufstellung zu pressen, habe ich gesehen wie jeder in meiner Funiño Truppe mit geiler Laufbereitschaft nach vorne und hinten gearbeitet hat. Die Jungs haben tolle Moral bewiesen und sich nie angefeindet oder gestritten, sondern sauber nach Lösungen gesucht und geredet. Das war echt spitze! Und keinen hat der Mut verlassen, immer wieder ging es voller Elan drauf los! Die Kinder haben meinen allergrößten Respekt! Die größten Schnitzer und Fehler sind unseren Torleuten passiert, aber auch das ist systemisch völlig in Ordnung - die waren je beide im Juli das letzte mal im Tor und wollten eigentlich lieber draußen spielen!
Ich bin nach diesem Spiel noch viel mehr der Überzeugung, dass Funiño für die Altersklasse F-Jugend das Beste ist was man spielen kann. Und nicht nur im Training. Allerdings: Dem übermächtigen Gegner, dessen Trainer meinte "Funiño ist schon gut für das 1:1" stimme ich auch zu: Wenn ich so eine Ausnahmetruppe habe, dann würde ich wohl schon nach höherem Streben und mehr von den Jungs verlangen.Nun darf sich unser Verein beweisen und das Festival am kommenden Wochenende ausrichten. Das wird bestimmt auch wieder eine feine Aktion!
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Das Thema ist mega interessant.
Wenn der Gegner nun sehr stark ist, dann kann es doch nicht angehen, dass ich dem Team das Rückgrat breche indem ich chaos durch Rotation verursache. Also ich setze der Rotation schon grenzen. Einzig die Einsatzzeit wird so weiter rotiert, dass alle im selben mass spielen, aber sie dürfen sich nach Möglichkeit dann schon so für ihr Team stark machen wie sie es am besten können.
Edit: ich beziehe mich dabei auf spiele, bei denen damit Katastrophen Ergebnisse wie 30:0 verhindert werden, wegen eines schlappen 8:2 oder so mache ich mir da keine Gedanken.
