Beiträge von Ersatzbank

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    Und dann kommt auch immer das Argument, dass man ja die Talente fordern muß. Ja stimmt, aber nicht dadurch, dass man dann 99 Prozent des Teams überfordert. Notfalls muß so ein Spieler wechseln, ich finde jedoch, dass der soziale Verlust ist kapital entgegen stünde und ferne meine ich, dass man so einen Spieler auch über für sie schwierigere gestaltete Anteile im Traininig auch gefördert und gefordert würden. Die können beispielsweise 1:2 Spielen oder allgemein in Unterzahl mal spielen ohne das jetzt das Unterzahl.- Überzahlspiel in der F zu forcieren...was auch nicht korrekt bzw. altersgerecht wäre

    Magst du das was du da bzgl unterzahl/überzahl und nicht altersgerecht geschrieben hast noch ein wenig erläutern?

    Naja, dann bleiben wir bei den Bayern UND bei F: schaut euch das video an und zählt die gewollten oder geplanten oder erfolgreichen oder kontrollierten Pässe.

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    Ich denke in diesem video sehen wir Kinder die nach unserem diskussionsverlauf eigentlich passen können könnten.
    Also meine unselektierte breitensport funinotruppe die noch nie zugerufen bekommen hat " spiel ab" macht im gegenzug dazu wirklich tica taka! ( naja... fast!) :D
    Damit will ich sagen: bin 100% auf der Linie von @Andre

    Also ich nehme gerne Lebkuchen, Weisswein, Christstollen ... Etc pp :)
    Aber eigentlich ist es mir als Trainer völlig wurscht ob ich Geschenke bekomme. Was mir wirklich viel wert ist, ist wenn jemand einfach schön danke sagt. Und nicht nur ein profan hingemurmeltes, sondern ein angenehm formuliertes woraus ich erkenne, dass jemand echt mal darüber nachgedacht hat was man alles im Jahresverlauf für die Mannschaft macht.
    Individuell schön wäre das klassische teamfoto mit Unterschriften.

    deshalb haben wir alle ja auch die Augenklappen in unserer Trainingsmaterialkiste! Vor einer Woche erst wieder im Einsatz gehabt! :thumbup:

    Meiner Meinung nach liegt das hauptsächlich daran, dass die Spieler in der ersten Mannschaft in aller Regel (natürlich gibt es Ausnahmen) einfach eine größere Motivation mit zum Training bringen. Und letztlich ist es zumindest für mich als Trainer ein entscheidender Punkt, ob die Mannschaft willens ist, sich zu verbessern. Würde die zweite Mannschaft eine größere Motivation mitbringen, verzichte ich gerne auf die fußballerische Qualität der ersten Mannschaft und nehme lieber die zweite Mannschaft.
    PS: Bevor es falsch verstanden wird: Obiger Beitrag bezieht sich auf den älteren Jugendbereich (C bis A-Jugend) und größere Dorfvereine/ Kleinstadtvereine,wo die zweite Mannschaft mehr oder weniger eine "Resterampe" darstellt. Im unteren Jugendbereich oder in großen Vereinen kann es durchaus anders aussehen.

    Guter Punkt! Denn warum sollte man mir Lust und Laune eine Truppe ehrenamtlich in seiner Freizeit trainieren, die selbst gar keinen Bock hat. Wobei ich natürlich keiner zweiten oder dritten oder x-ten Mannschaft generell so etwas unterstellen würde - nicht dass das jetzt wieder jemand falsch versteht.

    Wenn Kinder sich Bälle zuwerfen und fangen ist das doch so ähnlich wie Pass. Ich habe solche Übungen mit meinen Kindern schon gemacht als sie gerade laufen konnten: Ball hin und her gerollt oder geworfen. Und ich glaube das macht jeder Papa du jede Mama und ich bin sicher: das ist Kindgemäß und altersgerecht. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum es bei einem 8 Jährigen falsch sein sollte so etwas zu machen, nur weil es mit dem Fuß passiert und man als Coach evtl. dazu sagt: "nimm die Innenseite und nicht die Spitze, dann geht's besser." Natürlich bringt es jedem Fussballkind etwas, den Ball hin und her zu schießen. Die Frage nach dem Spass mal ausklammernd, geht es im Kern doch nicht darum OB eine Passübung etwas bringt, sondern ob andere Schwerpunkte MEHR bringen in dieser Altersklasse weil wir beschränkt sind in der Trainingszeit die zur Verfügung steht. Also nicht nach der Effektivität, sondern der Effizienz wird gefragt.
    Weitere Komponente ist die Qualität der Mannschaft: oben steht häufig: Manche der älteren und besseren können es. Viele der jüngeren und schwächeren noch nicht so gut. Und dazwischen irgendwo die anderen. Das kann man schön in eine 4-Felder-Matrix abzeichnen: Eine Zeitachse mit 2 Jahren Dauer, die Y-Achse: zu berücksichtigendes Durchschnittstalent der Mannschaft. Dann setzt du die Koordinaten deines Teams ein und je weiter links unten du bist desto weniger effizient ist Passtechnik zu schulen und je weiter rechts oben du bist, desto mehr Effizienz wohnt Passübungen inne. So stelle ich mir das vor:


    Passtraiingseffizienz-F.JPG


    Schon in unserem Verein findet sich kaum noch jemand, der, ab D-Junioren, eine "II. Mannschaft" trainieren möchte. Interessenten für das jeweilige "Top-Team" in einer Altersklasse gibt es schon, das sind auch zum grossen Teil gute Trainer, die den Kindern mit viel Freude etwas vermitteln können, aber bitte nur den aus ihrer Sicht Talentierten. Bin gespannt, wie ihr das "von oben" ändern wollt. Aus meiner Sicht geht das nur über eine halbwegs marktgerechte Bezahlung der Trainer. Das kann und wird aber auch der DFB nicht leisten.

    Das dürfen die Herren doch gerne sagen - ich gestehe jedem seine Charakterschwächen zu und gönne jedem seine eigene Art der Selbstdarstellung. Aber nur weil dein Umfeld scheinbar solche Defizite fördert muss nicht gleich eine ganze Fußballnation "Sand in den Kopf stecken". Du würdest das doch auch gerne sehen, dass diese guten Trainer eine II. Mannschaft trainiere, oder nicht?

    Danke! Genau das wollte ich ausdrücken. Wenn man die Basis mehr fördert und das geht auf vielfältige Art und Weise, dann könnten wir viel mehr Talente finden und weiter ausbilden.


    Der Kinderfußballbeauftragte (für den Basisfußball) wäre der erste logische Schritt, den Kinderfußball an der Basis ernst zu nehmen. Er könnte ein nachhaltiges Konzept erarbeiten in dem alle im Forum angesprochenen Punkte (Ausbildung, Spielsystem, Sanktionen bei Nichtbeachtung (Andre ;) usw.) Schritt für Schritt umgesetzt werden könnten um die "Zukunft des (Basis-)Fußballs" und nicht nur den "nächsten Titel" zu sichern.

    Ich wär bereit dafür! :thumbup: Wo muss ich unterschreiben? :P

    Sorry, dass ich zu faul bin den ganzen Thread zu lesen und hoffe, dass nicht jemand schon dasselbe geschrieben hat:


    Wie machen das denn die WM-Schiedsrichter? Wenn da ein Koreaner oder Nigerianer wüst schimpft und beleidigt kann das doch niemand wirklich feststellen. Und schon gar nicht kann der Schiedsrichter verlangen dass man die Landessprache des WM-Austragungsortes, oder die dies Schiedsrichters oder auch English spricht. Kann ja nicht sein, dass man als Fußballer ein Sprachenwunder sein muss! Mit dem Satz bezüglich der Sprache, als er auf Englisch interviewt wurde "We are in Germany. Das ist Deutschland - hier..." ist uns früh verstorbener ehemaliger Außenminister Guido Westerwelle schon auf die Nase gefallen. Insofern stimme ich zu: Der Schiedsrichter hätte das nicht sagen sollen. Das Ausmaß der Strafe ist krass - ziemlich daneben mMn.


    Aber wie geht man tatsächlich dann damit um? Einfach nur gelassen reagieren, wenn man doch das unsägliche Gefühl hat man wird unsäglich beleidigt und nicht respektiert? Im Gegenzug dazu dann jemanden dessen Sprache man versteht und der eine wesentlich geringere Beleidigung ausruft hart bestrafen und den Fremdsprachigen ungeschoren davonkommen lassen?

    Guter Beitrag @Andre.
    Stimme ich voll zu für Bambini/G/F. Selbst den provokativ formulierten Teil der "fast Körperverletzung".

    Ja, guter Punkt. Aber was war das Thema noch mal...?


    Am Anfang des threads steht "Die Zukunft des deutschen Fussballs", ein Buch, dass augescheinlich niemand, auch der threadsteller @Ralf K. selbst, wirklich gelesen hat - oder aber er hat es gelesen, liest aber Dinge heraus, die dort gar nicht stehen. Und hier offenbart sich das eigentliche Problem der Diskussion, jeder liest und hört nur das, was in die eigene Argumentation passt.


    Ich möchte noch mal anders herum fragen - muss man, um Weltmeister zu werden und Spitzenfussball sehen zu wollen, einfach bestimmte "Auswüchse" in Kauf nehmen (um ein paar Beispiele zu nennen: frühe sehr hohe Leistungsorientierung und Selektion, NLZ mit U9-Mannschaften, die quer durch Europa touren, hoher Aufwand, Priorisierung des Sports über die Ausbildung, auch wenn dies routinemässig abgestritten wird) die dann für Einzelne tatsächlich der Grund sein werden, dem Sport den Rücken zu kehren? Ist vielleicht sogar das heutige System mit zertifizierten NLZs und Leistungszentren, mit allen seinen Schwächen, Nachteilen und Ungerechtigkeiten, die beste aller (nicht perfekten) Welten? Ist das Nebneinander einer "kuscheligen" FPL und einem leistungsorientierten NLZ in der gleichen Altersstufe überhaupt zu vermitteln?



    Bzgl. Thread-Titel "Zukunft des deutschen Fußballs": Interessant fand ich den Beitrag von @st_84 im Thread http://www.trainertalk.de/fuss…?postID=113373#post113373 zitiert hat: "Der Cheftrainer am Stützpunkt sagt immer, sie suchen nur die ein, zwei Spieler die es ganz nach oben schaffen können, alles andere spielt keine Rolle."


    Mit den Kinder die vor 15 - 25 Jahren F-Jugend gespielt haben sind wir 2014 Weltmeister geworden. Wie waren denn die Zustände 1996? Was hat sich seitdem getan? Allen ist klar: Stagnation bedeutet Rückschritt.


    Die Profivereine entrücken mehr und mehr dem klassischen Fussballverein - auch den leistungsorientierteren.
    Gleichzeitig lese ich oft, dass unsere Vereine im internationalen vergleich im Vergleich der Finanzmittel abgehängt werden. Ich erinnere: FC Bayern München liegt da nur im Mittelfeld. Die anderen deutschen Vereine "unter ferner liefen".


    Trotzdem Weltmeister 2014.


    Und auf der anderen Seite: Drop-Out Raten die es den kleinen Vereinen schwer machen eigenständig zu bleiben.


    Ich komme mit der Idee uns von klein auf irgendwelche Gladiatoren für Arenen zu züchten nicht klar. Förderung ist natürlich OK. Und Selektion auch - man will sich ja auf Augenhöhe messen.


    Für mich muss das Ergebnis "Weltmeister" nicht das Ziel sein, sondern eine Folge!


    Also zuerst: Spass und Breitensport verbessern. An der Basis starten. Alles andere ist irgendwie kurzfristig gedacht.


    In der SZ stand kürzlich der DFB investiert nur 11% seiner Gesamtausgaben in den Breitensport. Und schon habe ich mein Ergebnis über die Zukunft des Deutschen Fussballs: eine düstere! Denn wenn unseren Vereinen das Geld fehlt um international mitzuhalten, dann kann nur die günstige Variante langfrisitig an der Basis zu arbeiten helfen!
    Ich bin immernoch nachhaltig geschockt, dass es keinen Kinderbeauftragten im DFB gibt - sowas wäre doch das billigste überhaupt ...

    Aber klar, wenn Spieler in der F-Jugend in den Fussball starten, dann kann es durchaus sinnvoll sein, die technische Übung zunächst statisch üben zu lassen, um sie danach in dynamischen Formen als Spielform trainieren zu lassen.

    Bei mir gibt es Kinder, die als blutige Anfänger in der F gestartet sind. Diese Kinder haben allesamt deutliche motorische Defizite. Statische Übungen zur Technik sind so eine Katstrophe, dass ich nicht sehe was das bringen soll, weil der Körper insgesamt nicht in der Lage ist den technischen Ablauf einer ballberührenden Bewegung zu verarbeiten. Deswegen komme ich zum Schluss Dynamik ist der bessere Weg: Dann lernen sie wenigstens die Voraussetzung technisches zu üben: mit dem Körper umzugehen.

    In den jüngeren Jahrgängen wird gerne der Ball mit Sohle gestoppt. Eine Technik der jedoch nach meiner Ansicht entgegengewirkt werden sollte. Sieht zwar nach der Ansicht der Kinder cool aus, ist jedoch das klassische Totstoppen.

    ... und auch das klassische "hoppla - unter-der-Sohle-durchrutschen".

    Kommt drauf an, für eine E-Jugend würde ich dich als Co nicht nehmen, da mit 13 meiner Meinung nach der Altersunterschied zu klein ist. Dann ist da noch die Sache ob ich als Haupttrainer die Verantwortung für ein weiteres Kind/Jugendlichen übernehmen möchte. Hier würde sicherlich mit reinspielen wie zuverlässig du bist und wie gefestigt du in deiner Persönlichkeit wirkst. Ich habe mit jungen Cos schon sehr gute aber auch schlechte Erfahrungen gemacht.
    Umfangreiches fußballerisches Können und Fachwissen wären für mich nicht so wichtig, nur die Begeisterung sollte da sein.
    Ich denke Bambinis oder ein junger F-Jugend Jahrgang wäre für dich das Richtige und in den meisten Vereinen musst du dich nicht formal Bewerben. Wenn du die Trainer in den Jahrgängen kennst frag sie doch einfach mal ob du ihnen helfen kannst. Viele (besonders Elterntrainer) sind dankbar für jedes bisschen Unterstützung die sie bekommen können. Sonnst frag doch mal den Jugendleiter, aber meiner Erfahrung nach geht der kurze Dienstweg schneller und läuft besser, solange man niemanden vor vollendete Tatsachen stellt.

    Ich stimme @Skriwer zu. Und wir alle das Problem "Trainermangel" kennen, bin ich sicher, dass Du Deine Chance bekommst.

    Je mehr Eingangskanäle man nutzen kann desto besser nimmt der Mensch das gelehrte auf. Dieser Fakt gilt als fix.
    Wenn du also etwas vermitteln willst ist es immer besser du kannst zur Tonspur noch ein Bild zeigen.
    Wenn du aber nicht weißt was du vermitteln willst oder es falsch aufbereitest, dann nützt auch der beste Film nichts.

    Ich empfehle aus Wissen und Erfahrung, darauf eher keine Zeit in der F zu verwenden. Die meisten Kinder dort sind nicht so weit, das belegt auch die Wissenschaft....übereinstimmend mit meinen Erfahrungen. Im Spiel klappt es da spätestens nie und es ist auch nicht wichtig!

    Genau! Auch wenn ich oben schrieb, dass viele damit beginnen es zu können, die Mehrheit ist es bei mir nicht. eher so 7 von 28. Also: Keine Zeit darauf verwenden. Das wäre verschwendete Trainingszeit für die meisten. Wie oben jedoch geschrieben: Es gibt Übungen die diese Pass-Inhalte schulen und bei allen Kindern verbessern ohne es explizit erwähnen zu müssen.


    Anhängend ein Beispiel.

    Training gestern - alle drei Sachen in einem Training (und ich könnte noch mehr über gestern auspacken, das sind nicht die Erlebnisse eines Jahres, sondern von ca 30 Minuten...):


    1) wir trainieren in einer Schule - Junge besucht diese Schule - geht aufs Klo - sein Lieblingsklo - anderer Gebäudetrakt - während er weg ist: Putzkolonne verschließt den anderen Trakt! - Junge verschwunden! Panik! Rettungsaktion :saint::whistling:


    2) Trinkpause: Junge sagt: "Getränk in Kabine" - Junge geht Kabine - Kommt nicht mehr - ich hinterher und erwische ihn umgezogen an der Hallentür! Hatte keine Lust mehr und wollte heim! 6 Jahre altes Kind! :evil:8|


    3) 3er Teams. 3 Jungs im neongelben Leibchen - nach 5 Minuten grätscht ein gelber den anderen gelben volle Kanne um - entsetzen! - der grätschende Junge: "Was? Echt? Ich spiel mit ihm zusammen?? X(<X=O


    Nun ja, das sind nur drei kleine Beispiele die dich als Kindertrainer ab sofort permanent begleiten! :D


    Jetzt viel Spaß damit das "perfekte" Training durchzuziehen! :thumbup: