Beiträge von Ersatzbank

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    1. im Erwachsenentraining2. punktuell
    3. zu sinnvollen Zeiten


    Und in aller Regel erst nach dem die notwendigen konditionellen Voraussetzungen gelegt wurde. Die ist meist zur Hälfte oder nach 2/3 der Vorbereitungszeit auf einen geplanten Saisonhöhepunkt.


    Der TE trainiert wahrscheinlich (ambitionierte Mannschaft) häufiger, so dass es nicht ein Zusatztraining ist, sondern das reguläre Training um Wettkämpfe ergänzt wird.

    Genau so wie du es kommentiert hast, sollte mein Beitrag auch gelesen werden. Danke für die Präzessierung.

    Wir trainieren im Winter nur 1 mal pro Woche und mein Kader ist gross genug um jedes Wochenende 2 komplett unterschiedliche Teams zu stellen. Somit träte bei meinen jungs garantiert keine Überlassung auf.


    Jedoch würde ich davon abraten ein Kind zu häufig 2 Wettkampftage in Folge spielen zu lassen. Zumal der TE recht deutlich zeigt, dass die Turniere nicht als zusätzliche Trainingseinheit verstanden werden, sondern scheinbar Ergebnisorientiert gespielt wird. Im Erwachsenentraining gibt es die Methode der Superkompensation und auch da nutzt man das um Übertraing zu vermeiden nur punktuell im Jahresverlauf an strategisch sinnvollen Trainingsetappen.

    Also ich mache das genauso :) Die Kinder flitzen wie der Blitz den Ball holen zm dann Minutenlang wie versteinert auf der Linie zu stehen...
    Die Entscheidungsfindung dauert sehr lang. Ich zähle dann auch runter. Aber ich finde es immer schade, dass ich quasi gegen meine Mannschaft agiere wenn ich das mache, denn durch den druck landet der Ball meist beim Gegner.
    Ich kenne das beim funino nicht, denn da dribbeln sie im Zweifel einfach selbst ein. Das ist für mich ein Beweis, dass im Alter U9 es eben wichtig ist altersgerechte Regeln und Spielformen zu haben. Klar, man könnte auch sagen es läge am freilaufverhalten, ich sage aber es liegt an der Spielform.

    Ach komm, das ist doch logisch und wünschenswert, dass Breitensport und Leistungssport unterschiedliche Ansätze haben. Was Du mal wieder bei deiner "schaut mal die Realität an"- Sichtweise unterschlägst ist die vage Möglichkeit, dass es vielleicht den Kindern nicht so gut tut, wie viele sich wünschen, wenn sie unangemessen behandelt werden; und oben drauf wäre es doch interessant zu sehen, dass wir trotzdem Weltmeister werden können, auch wenn wir den Grossteil unserer Talente nicht verbrennen, sondern motiviert halten. Ich stehe fest hinter dem Ansatz: Leistung ja, aber kein Ergebnisdruck. Egal was in NLZ passiert. Ich bin schon oft gegen Wände gelaufen weil ich nonkonform bin. Wahrscheinlich liegt darin dein Erfolg in Arbeit und Hobby: angenehm sein. Ich bin anders: wenn ich einen Mißstand sehe greife ich an. Und ich sehe im Kinderfussball zu viele. Das muss besser werden. Und ich will dazu beitragen, dass wir trotzdem Weltmeister bleiben!

    Danke für deine ausführlichen Berichte und Anmerkungen. Wir liebäugeln damit unser jährlich stattfindes Turnier bei G und F Jugend nach Funino auszurichten.
    Werden wir in der nächsten Sitzung ausführlich diskutieren. Allerdings sehe ich als kleiner Dorfverein schon ein Problem darin ausreichend Tore anzuschaffen und auf dem Kunstrasen zu befestigen. Und das sind nur die offensichtlichen Problemchen.


    Auf jeden Fall plane ich ein kleines Funino Spielefest mit befreundeten Trainern.

    Gute Entscheidung!


    Vorschläge zur Tor Problematik:

    • das Einsteiger Feld der G spielt auf breitere dribbeltore aus hütchen: Linie muss überdribbelt werden
    • Nutz Stangentore dort wo hinter den Toren Banden oder Wände sind, damit nicht so viel zeit mit ball holen verloren geht.
    • Frag die teilnehmenden Mannschaften wie viele Tore sie mitbringen können.
    • Im Spielfest kannst du die dekathlon übungen als Ersatz für ein feld nutzen: kibder immer 1:1 ubd der Gewinner bekommt jeweils einen punkt für seibe Mannschaft.

    Viel Erfolg und wenn du spezielle Details möchtest gerne per pn.

    Danke f.d. Link!
    Morgen spielen wir wieder ein Hallenfestival. Auch in der Halle: Einfach 1000-fach geiler als das herkömmliche. Fair, freundschaftlich, entspannt. Die Kinder leisten viel und alle sind happy. Trotz leistungsorientierung. Niemand vermisst Ergebnisse und Tabellen. Niemand vermisst Medaillen und Pokale. Es zählen nur die Kinder und die Spielfreude.

    Gerade den Hinweis von @pd33 bezüglich der benötigten Zeit auf der Bank finde ich wichtig. Denn es gibt trotz aller Rotation und "alle spielen gleich" einfach die Kinder mit hohem Gewöhnungsbedarf (wie ich finde gibt es da sogar viele). Da tut man dem Kind keinen Gefallen wenn man es aufs Spielfeld drängt. Jedoch sollte man so etwas keinesfalls intransparent durchführen, sondern als Schutz-Regel den Eltern kommunizieren.
    Altersklasse: u7. U9 nicht mehr.

    Ich denke Herr van Basten sagt das, weil er wahrgenommen werden will. Das ist politisch.
    Nettospielzeit, shootout wären bestimmt interessant. Spiel ohne Abseits mag ich mir kaum vorstellen.

    Solange Du keine Angestellten Knowhow-Träger hast, sondern nur büro- ubd organisationsgehilfen etc. Könntest du ohne Gewerbeanmeldung auf freiberuflicher Basis arbeiten. So wie Rechtsanwälte oder Steuerberater oder Unternehmensberater. Ob Du als Berater und Coach im Business oder im Fussball unterwegs bist, sehe ich nicht als Unterschied. Der Unterschied ist letztlich wohl nur die Firmierung und die Ersparnis der Gewerbeanmeldung. :)
    Natürlich musst du dann auch Buch führen und ordentlich versteuern, aber zumindest keine doppelte Buchführung, sondern nur einfache. Eventuell fällst du noch unter Kleinunternehmer und kannst auf den Mehrwertsteuer-Ausweis verzichten. Ask your Finanzamt oder einen Existenzgründungsberater! :)

    Der Leistungsgedanke ist nicht das schädliche, sonder die Ergebnisorientierung. Von den Erwachsenen auf die Kinder projezierter Ergebnisdruck ist schlimm. Die Leistungsorientierung am Kindergeburtstag beim Schaumkuss-Wettessen zu gewinnen ist klasse. Beim Fussball genauso: Gewinnen müssen, um Erwartungen zu erfüllen schadet; die Kinder sich selbst auch gegeneinander möglichst auf Augenhöhe messen zu lassen fördert Motivation und Freude.
    Niederlagen sportlich fair verarbeiten zu helfen ist dann auch nicht schwer und überhaupt eine maßgebliche Aufgabe eines KinderTrainers (mMn).

    Ich sehe schon, sobald wir den Umfang berücksichtigen sind wir uns schon deutlich eher einig, als wenn einer von nem Bambini-Sparkassen-Cup spricht, der andere von nem Vereinshighlight, zu dem die ReLi-Clubs aus dem weiteren Umland erscheinen... :)


    Zur Vermeidung von Enttäuschungen würde ich vorab die Bedingungen anfordern, danach erst über eine Teilnahme entscheiden. Damit kann man die allzu frei interpretierenden auch in gewissem Maße steuern, oder anders ausgedrückt, von Nachfrageseite her das Angebot beeinflussen :)


    Rick

    Bedingt. Da die einladenden solche Details im Vorfeld nicht haben wirkst Du bei solchen Anfragen "unbequem". Und wenn du zögerst, sind die Turniere voll. Aufgrund der Hallenknappheit und der Anpassungsfähigkeit der Kinder verzichte ich auf solches. Ich weiss, das ist falsch und verbessert nichts, aber im Vordergund steht die Spielpraxis der Kinder, nicht mein Durchsetzungswille von Statuten.

    Es war letztlich nur eine Gruppe für die gesamte Zeit. Da hatte ich eine falsche Vorab info. Das machte es leichter, denn 45 Min. sind einfach zu wenig, um was anständiges zu machen. Es war eibe Einfachturnhalle mit alter, aber ordentlicher Ausstattung. Das Problem war im Großen und Ganzen ein Mädchen, dass einfach zu jung/klein/schwach gewesen ist. Ich konnte das auch kaum auffangen, da diese Eine natürlich auch zu spät kam und somit nicht wusste was die anderen schon wussten. Do wie wenn ihr Leistungsteam F Altjahrgang plus ein Kind Anfänger im Jungjahrgang G dabei habt. Sie hätte dauerhaft Spezialbehandlung benötigt und niemand wollte mit der "kleinen" - bedauerlicherweise war es eine eher "komplizierte" Gruppen - darauf wurde ich vorbereitet, was bedeutete, wenn ich die Gruppe zu wenig steuere eskaliert sie.


    Allgemeine Wahrnehmungs- und Motorik-Schulung hatte ich als Inhalt. Aufbau: ein Kasten unter Basketballkorb zwei kleine Kästen als Aufstiegshilfe. Davor eine Matte. Übung Linienlauf als Staffelwettbewerb: Start hinter einer Bank. Drei teams gleichzeitig. Ende alle drei Ball in den selben Korb und zurück. Auf dem Rückweg standen Werfer aus den wartenden Teams an der Seite und durften die Zurücksprintenden 1x abwerfen. Nach jeder Runde gab es eine Eskalationsregel oben drauf und es galt allgemein die gesamte Zeit aufzupassen welche Hütchenfarbe ich hochhalte, denn dann mussten alle Kinder sofort die der Farbe entsprechende Aktion ausführen.
    Ich muss echt sagen das hat gerockt! Vor allem das zusammenführen der drei Spuren unter dem Korb mit dem "Action-Aufbau". Die Kinder waren handsam und haben sich gewünscht, dass ich öfters komme.


    Am Ende bin ich freundlicherweiße auf die Kinder eingegangen, die ja auch eigene Vorstellungen hatten von der Zeit, und dann sind sie mir entglitten! Jeder wollte plötzlich was anderes und es war ein Gezeter. Also das mache ich nicht mehr. Fäden werden künftig in der Hand behalten bis zum Schluss - kein Wunschkonzert!

    Jedes Turnier andere Regeln: Check! Haben wir auch.
    Zum Glück können Kinder sich schneller an diese Regeln anpassen als wir Erwachsenen und finden das gar nicht so schlimm.
    Trotzdem finde ich das schon sehr irritierend. Ich habe schon viele Sportarten aktiv im Verein betrieben in meinem Leben (lass mal zählen ....8! Sic!) und es gab eigentlich nie vor dem turnier eine Ansage, wie bei Hallenturnieren im Kinderfußball, wie heute die Regeln seien! Es gab immer unterschiedliche Disziplinen - z.b. Beim Schach gibt es Schnellschach oder Blitzschach - aber mich stört dieses zusammenpuzzeln der Regeln nach Tagesform.


    In unserer Funiño-Liga haben wir unterschiedliche Spielformen. Z.B. das Spiel auf die umgedrehten Tore oder das auslosen völlig neuer Mannschaften aus einem gemeinsamen Spielerpool aller anwesenden Vereine, aber die Spielregeln sind immer gleich.


    Und wisst ihr was ich bei turnierbeginn noch nicht gehört habe? das ist der Satz: "Wir spielen nach den offiziellen Regeln unseres (Landes-)Verbandes ohne Abweichung"!! Nie gehört!

    Ich möchte Euch um einen Impuls bitten: Ich werde Morgen mit Gruppen aus ca. 30 zweitklässern je eine Stunde Sport machen und kenne die Gegebenheiten nicht.
    Kennt ihr was schönes was ich machen könnte mit so vielen auf so kleinem Raum? Mein Ehrgeiz dabei: Ich möchte natürlich etwas Fußball orientiertes bieten ;)

    In den Regeln der FPL steht genau drin was die FPL ist. Ob es nun aus Fußball-Ausbildungsgründen oder pädagogischen Gründen in irgendeiner Form Vorteile bringt ohne Ergebnisdruck zu spielen, ist eine andere Baustelle. Ob wünschenswert Ort nicht, ob Zukunft oder nicht ist doch egal: Lies die Regeln und da steht es drin.
    Nicht was du Verstehst oder wünschst ist FPL, sondern die Regeln der FPL zeichnen die FPL aus. Gerne dürfen diese in Zukunft angepasst werden - das werden andere entscheiden - aber da gibt es nichts, aber auch gar nichts zu verstehen. Die FPL unterliegt einem Reglement und keiner Interpretation!

    @Ersatzbank und @TW-Trainer müssen wir dann nicht auch das Dokument mit den Sicherheitshinweisen "nicht nach hinten auf den Kopf abrollen/fallen" oder "nicht auf den Ellenbogen fallen bzw. Ellenbogen unter dem Körper" beim Abkippen (1. und 2.) ergänzen? Das beobachte ich bei Kindern öfters als das Fangen mit den Fingerspitzen (Sorry, habe ich noch nie gesehen bzw. zum Glück hatte ich das noch nie - wo ist Holz zum Klopfen? ;) )


    In Bezug auf Sicherheit kann man auch auf verschieden Bälle zurückgreifen: Softball, Gummiball, Gynastikball, Volleyball, Fußball - und dann sehe ich die Fehler und kann sie korrigieren.


    Kleine Anekdote (nachdem die Katze von Anzing hier auch schon erwähnt wurde):
    In meiner Prüfung zur "WFV-Jugendtrainer-Lizenz" (1990) hatte ich in der Lehrprobe das Thema "Torwarttraining". Teilnehmer waren D-/C-Jugend. Ich fragte den Torwart, der ohne Schwungbein mitzunehmen hochsprang, wie das ein Hochspringer macht. Die Antwort war, der nimmt das Schwungbein mit. Daraufhin fragte ich ihn, welchen Vorteil das noch hat, außer höher zu springen. Ein Stürmer antwortete "Ich würde weg bleiben."
    Der Prüfer sagte zu mir, dass dies zwar richtig ist, er das wahrscheinlich auch sagen würde, er mir dafür aber in der Lehrprobe trotzdem eine halbe Note abziehen müsste. :)

    Es sind Kinder, die wir ausbilden. Ich habe auch Kinder. Und als sie groß genug waren um auf die Herdplatte zu fassen, habe ich dafür gesorgt, dass sie das nicht tun und ein wenig später habe ich gesagt: "fasst nicht auf die Herdplatte, weil ziemlich heiß". Ich tat das, weil ich der Meinung bin, das gehört sich so. Genauso sehe ich das mit allem anderen. Und wenn jemand schon mal einen Ball hart frontal auf die Fingerkuppen bekommen hat, der sagt eben anderen Einsteigern: "Achtung - langwieriges, überaus heftigeres Aua als man landläufig so glaubt!"