Beiträge von Ersatzbank

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    Welchen Sprung meinst du?
    Um Fußball zu lernen muss man doch die Kinder nicht schon viel zu früh mit der Riesenkugel spielen lassen. Je länger die Zwerge mit kleinen Bällen spielen desto besser. MMn sollte frühestens in der D ein 5er genommen werden. E 4er. F und G 3er. Bambini 2er oder gar 1er.

    :D:D:D


    Ich hab herzhaft gelacht.
    Wobei das ja eigentlich noch längst nicht durch ist. Noch immer gibt es Unterschiede. Stabhochsprung und Skispringen ist jetzt seit kurzem erlaubt aber ich warte immer noch auf Schwebebalken und Synchronschwimmen der Männer.


    ...
    Mich nervt es total, dass die Sportschau ausschließlich eine Fußballschau ist. Dank Internet-TV kann man ja etwas mehr mitbekomen aber traurig ists schon

    Da gab es mal einen feinen Film über eine synchronschwimmmännermannschaft ... Ich versuche den mal nachzureichen...


    Und ich möchte auch gerne, das die Sportschau eine Sportschau und keine Quoten- & Kommerzschau ist! Petition!!

    Ich schliesse mich den beiden Vorschreibern an.


    Als Bambini-Trainerin genügt deine Ausbildung als Erzieherin.
    Für G und F genügt mMn völlig die Ausbildung zur Teamleiterin in Verbindung mit Horst Wein "Spielintelligenz im Fußball"
    Selbst die Teamleiterin würde ich jedoch erst machen, wenn du sicher sein kannst, dass es Dir Spaß macht und Du die zeit aufbringen magst.
    Bis Du die F verlässt hast Du dann 5 Jahre Coaching hinter dir. Wer weiss was dann ist? Also erst mal reinschnuppern.
    Lernmaterial je Altersstufe schaust Du dir auf DFB.de an.


    Die Ausbildung zur Teamleiterin ist hier bei uns in Bayern ist jedoch nicht gesondert möglich, sondern immer im Paket mit der C-Lizenz.

    Hinnehmen?
    Denke das gerade in den Wachstumsphasen koordinative und stabilisierende Übungen wichtig sind.
    Wirkliche instruierte Korrekturen jedoch wahrscheinlich kontraproduktiv sind. Da sich eine Individuelle Anpassung an die neuen Hebelverhältnisse usw. beim Jugendlichen erst einmal ergeben muss.
    Dieses Problem ist jedoch geschlechtsunabhängig. Bei den Mädchen lediglich früher und meist etwas länger andauernd. Jedoch bedeutend früher abgeschlossen. Während die Jungs länger an Wachstumsschüben usw. leiden. Daher ist es auffällig das Koordinatives Training in den höheren Jahrgängen bei mir im Umfeld fast keine Rolle mehr spielt.
    Im Übrigen bin ich der Meinung das Spieler- Papa mit seiner Kritik durchaus recht hat.

    Habe gestern seit langem mal wieder die Koord.-Leiter ausgepackt. Diese Leiterübungen scheinen bei meiner Truppe gut anzukommen und macht eigentlich den Kids immer Spaß. Habe sie dennoch die letzten Monate weggelassen. Mir viel diese Lauf-Trägheit der großen Schritte im Team schon öfters auf, jedoch Andres Beitrag und ein besonders interessanter Laufstil eines Kindes hat mich veranlasst sie wieder auszupacken.
    Ich muss sagen, zumindest kurzfristig war da richtig Feuer drin und gerade besagtes Kind mit dem "interessanten" Laufstil hat überraschend geglänzt. Das wird jetzt wieder öfters gemacht!

    @addi73 Aber möchte nicht genau das von den jungen Torhütern? Aktive Teilnahme am Spiel ohne das Tor vollends aufzugeben? In den älteren Jahrgängen bin ich vollkommen bei dir. Ein gut Ausgebildeter TW kann durchaus über der Mittellinie mitspielen und ein Spieler kann absichern. Aber bei den kleinen ist das eher nie der Fall. Somit nehme ich den Torwart komplett aus dem Spiel. Was ich persönlich schade finde.


    @Revilo Danke für deine Antwort. Für den Herrenbereich sehe ich den Grund. Eine Anpassung auf Junioren steht hier eben noch aus.


    Gruß
    Torsten

    Zumal bei den Kleinen ja auch die Feldgröße vom Rasen zur Halle nur unwesentlich ändert verstehe ich das auch nicht torsten.


    Zum Thema Torwart spielt mit: Ich hatte dieses Jahr ein tolles Turnier wo ich genau das von den Torhütern gefordert hatte. Ich fand es total geil, meine Torleute überall und jeglicher Situation anzutreffen. Hat mir gut gefallen und wir haben dadurch kaum Tore kassiert, die dieser Strategie geschuldet waren. m Gegenteil: Da ich mit der TW-Ausbildung noch nicht beginnen will bei den Kleinen glaube ich, dass wir dadurch sogar stärker aufgetreten sind.
    Auf jeden Fall waren die Gesichter der Eltern, Zuschauer und der anderen Trainer unbezahlbar :)

    Sorry Ersatzbank, nicht wirklich interessant.
    U13 bei den Mädchen ist bei den Mädchen die Phase mit dem längsten Längenwachstum, unbeachtet der weiblichen Anatomie, neigen auch Jungs mit einem früher Wachstumsschub zu langen tiefen Schritten.
    Interessant wäre geschlechtsunabhängig die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit der Korrektur in der betreffenden Phase und darüberhinaus.
    Schrittlänge und Frequenz und ihre situationsbedingte Trainierbarkeit in der Pubertät wäre natürlich ein interessantes Thema.

    also doch interessant ;)
    Dann für mich steht ausser frage, dass lange träge Schritte ungünstig sind, zu viel Kraft kosten und sogar beim Zuschauen Gähnimpulse aufkommen. Ich würde das schon gerne im richtigen Alter entsprechend fördern.


    Ich lese deine Zeilen so, hoffe ich interpretiere nicht zu viel falsch: wenn das größte Längenwachstum auftritt, dann sollte man das akzeptieren und hinnehmen, danach dann, wenn die Glieder sich beginnen zu sortieren, kann man das trainieren.

    André fragte
    "Wieso läuft man mit laaaannnngennnn Schritten an....wenn man es eilig hat an oder zu einem Ball zu gelangen. Das verstehe ich nicht, ist das zu erklären, woran liegts?"


    Der Thread ist dann so populistisch in die gebder-unterschied-ecke abgedriftet. Ich fand die Frage nämlich interessant. Geht in Richtung Muskelfasernaufbau.

    Ich mache gerade hervorragende Erfahrungen mit den Bällen in Größe 3!

    Bin wieder mal ganz deiner Meinung!

    Die getrennten Gruppen sind wirklich nicht gut machbar, wenn kein zweiter Betreuer dabei ist.
    Habe inzwischen dem JL mein Leid geschrieben und auch dem ersten Papa mal meine eindrücke geschildert.
    Gestern am Spieltag haben die Jungs gemeinsam gezeigt, dass sie sich doch ein wenig entwickelt haben - bin für den Moment zufrieden und hoffe mit der Sensibilität und den Optionen die nun im Koffer stecken wird das schon werden.

    Viel hilft viel, denkt das Kind. Wenn mein Sohn schnell essen will, glaubt er durch Maulvollstopfen klappt das. Jedoch kann er dann nicht mehr kauen und ist langsamer als wenn er mit kleinen Bissen isst. Ich denke das ist beom Laufen ähnlich. Kraftübertragungsverhältnisse und Hebel sind genauso wie die Leistungsformel weg*Zeit=kraft für die kinder völlig unbekannt. Aber ab welchem Alter Kinder das gecheckt haben sollten oder wie viel Einfluss man auf Laufstile nehmen kann weiss ich nicht.

    hehe, ich hab mich jetzt zu einem Kindertrainerlehrgang angemeldet. Das wird ein Spaß! Ich kann doch gar nicht kicken. Die einzlenen Übungen ohne Gegnerdruck gehen aber wenn mir einer den Ball wegnehmen will... kann er haben, da bin ich nicht so.
    Immerhin hab ich mir für die Praxiseinheiten Fußballschuhe gekauft. Aber da bei jeder Kindermannschaft gewöhnlich auch ein Nixkönner ist, werde ich diese Rolle bei den Übungen sicher gut ausfüllen können. :D
    Und die Schuhe in 39? Die passen meinen Jungs sicher auch irgendwann, dann finden sie noch intensivere Verwendung. :thumbup:


    Drückt mir die Daumen, dass mich die anderen Teilnehmer nicht allzu laut auslachen.


    Btw: ich bin nachwievor davon überzeugt, dass in ALLEN Ballsportarten die Kindervarianten so anders sind als die Erwachsenenspiele, dass auch ein Geübter bei nahezu null anfängt wenn er sich auf Kinder einlässt. Das war beim Volleyball so und das ist auch beim Kifu nicht anders. Da ich seit drei Jahren aufmerksame Beobachterin bin und auch des (Fachbücher)Lesens mächtig bin, sehe ich mich durchaus nicht bei Null anfangend. Nur richtig kicken, das kann ich halt nicht. Ich durfte auf dem Schulhof nie mitmachen...

    Engage! @Goodie Freue mich auf deine Erlebnisse und Erkenntnisse!

    Ich würde sofort mit euch spielen, leider bist du so weit weg.
    Separate Übungen werden wohl unumgänglich sein. Gruppe teilen. Sagen übrigens auch verschiedene Erzieher mit denen ich inzwischen gesprochen habe.
    Darüber hinaus habe ich ein allgemeines Sportcamp empfohlen, an dem man mal in andere Sportarten schnuppern kann.

    @Strznievski danke für das Lob. Ich hätte das Thema vielleicht auch im auskotzthread posten können, aber es schien mir einen eigenen thread wert. Denn irgendwann muss man wohl mal mit Eltern reden wenn die Kinder auffällig sind, oder den JL einbinden - aber weil das Thema sensibel ist, ist mir der Rat hier im Forum viel wert. ich denke schon, dass ich damit umgehen kann. Und ich bin sicher, mein team ist extrem betroffen. Ich habe mindestens 7 Kinder die bei anderen Vereinen schlicht abgelehnt wurden und heisse diese auch willkommen. Aber wenn ich auf Turnieren schaue, da ist bei anderen Mannschaften noch nie ein kind dabei gewesen dass nur annähernd so daneben liegt wie meine untalentierten 5 Kinder. Und ich habe schon das Gefühl manche Eltern verheimlichen da etwas vor mir, das ich in meiner Funktion wissen sollte.

    Mein Ansatz ist, das intribsische Motivation von alleine im ausreichenden Umfang entsteht, solange der Spieler merkt, dass er vorwärts kommt, besser wird, Erfolge hat.
    Wenn das Gegenteil der Fall ist, dann ist es die Aufgabe dies aufzufangen und umzukehren indem man dem Spieler eben diesescWeiterkommem eröffnet. Das ist noch nicht mal alltu schwer bei gegenläufiger Tendenz zu erkennen. Interessant sind für mich die Spieler, die trotz weiterentwicklung motivation verlieren weil die Entwicklung aus deren sicht zu langsam voranschreitet oder stagniert. Diese unweigerlich immer bei jedem Spieler und jeder Sportart auftretende Situation nennt sich Lernplateau! Diese Lernplateaus zu erkennenbund zu bedienen ist für mich key und nicht so leicht.


    Also versuche einfach nicht intrinsische Motivation zu fördern, sondern Stagnation und demotivation zu erkennen und dort für Erfolg zu sorgen.

    Man könnte schon meinen, dass der Fussball sich gerade anschickt sich um die von @Libra erwähnten "Features" zu erweitern. Wenn das alles erst mal noch tiefer verwurzelt sein wird als es jetzt ist, dann wird der Fussball wohl einfach zu einer Art Wrestling mutieren (Jahr 2090?).
    Ich bin der Meinung man sollte all dem viel vehementer entgegentreten. Nettospielzeit, Zeitstrafen ... als das würde entschärfend wirken. An der Fehlerbehafteten Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters würde ich jedoch auf jeden Fall festhalten - das halte ich für das Salz in der Suppe.

    ...
    Hat zusätzlich den Vorteil, dass unschlagbare Turnierpläne erstellt werden können, weil nicht jeder gegen jeden spielen muss. Es können sowohl Spiele direkt hintereinander als auch ewige Pausen vermieden werden. Das erhöht die Akzeptanz bei den Eltern merklich!

    Das stimmt! Ist mir selbst noch gar nicht so bewusst gewesen. Den Gedanken werde ich hoffentlich lange im Kopf behalten! Bin gespannt wann ich das erste Mal so ein Turnier erleben darf!

    Danke für die nähere Erläuterung. Denn ich hatte die Zahlen im Kopf, nach der jährlich in sehr vielen Gebieten weniger Mannschaften beim Verband angemeldet werden, weshalb dann auch weniger Trainer benötigt würden.
    Die Beobachtung, dass heute weniger Bereitschaft zur Übernahme eines Ehrenamts da ist, teile ich. Aber dann kann natürlich zum Teil auch an der Geringschätzung im Jugendbereich liegen. Ferner soll aus dem Mangel an ehrenamtlichen Mitarbeitern der Trainer andere Aufgaben (z.B. Betreuer, Koordinator) mit erledigen. Ferner erwarten Eltern und Kinder eine gute Trainerausbildung und -fortbildung, weil sie sich ansonsten für eine andere Freizeitgestaltung entscheiden.


    Man mag es gern so sehen, als dass mit dem Vereinseintritt auch weitere Aufgaben (z.B. Bewirtung, Einsätze zur Sportanlangen-Verschönerung) übernehmen, aber das kann auch zu einem Eintritts- oder Austritts-"Killer" werden, wenn Eltern das Fussballangebot mit anderen Freizeitaktivitäten vergleichen. Der Elfenbeinturm, auf dem sich der Fussball noch vor Jahren sah, brökelt immer mehr. Man kann sich das Glück heute sol eicht auch in der virituellen Welt holen. Ob das so gut ist, das sei mal dahin gestellt, aber man kann es bei seinen Überlegungen nicht ignorieren!

    An anderer Stelle haben wir bereits über das Thema diskutiert und ich hatte einen Beleg gepostet, dass die Bereitschaft ein Ehrenamt zu übernehmen nach wie vor groß ist. das Problem scheint zu sein, dass der aufwand für die derzeit gängigen Ehrenamtskonzepte einen so großen Zeitblock besetzen, dass es niemand macht. Die Grenz lag in der Erhebung bei 5 Std. pro Woche. Alles was darüber hinausgeht habt ihr recht - dann gibt es Probleme Leute zu finden.


    Und @TW-Trainer stimme ich auch zu: Mehr bezahlen und dann viel Beteiligung fordern geht gar nicht. Entweder klassisch: Günstig und mitmachen. Oder Teuer und nix machen.