Beiträge von Ersatzbank

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    Bei mir ist es nicht ganz so schlimm wie bei dir aber wir haben das auch mit den Rückmeldungen.


    Benutze Doodle und es gilt die einfache Regel wer sich nicht einträgt der gilt als nicht verfügbar und spielt nicht. ich habe bis dato ca 22 Kinder und immer mindestens 11 Eintragungen für Veranstaltungen.
    Wenn die Kinder dann einmal rumheulen weil sie nicht spielen dürfen weil die Eltern es nicht eingetragen haben ist es eigentlich für die Zukunft gegessen. Da war der Lerneffekt direkt da.


    Oder du teilst du Leute einfach ein und die Eltern müssen sich aktiv abmelden, wenn sie das nicht tun dann folgend hält Sanktionen. trikotwasche oder so :)

    Sanktionen wären auch was interessantes. Vielleicht kommt da Anfang nächster Saison etwas in dieser Art.
    Aktuell will ich nicht permanent am nörgeln und schimpfen sein. - Es muss auch mal gut sein und allen die Zeit gegeben werden etwas zu ändern. Ich komme mir gerade vor wie ein Hauptamtlicher "Schimpfkasten" - und dabei lasse ich schon das meiste was ich nörgeln könnte weg und vom Rest versuche ich positiv und motivieren d zu wirken. Meistens! :rolleyes::whistling:
    Jetzt am kommenden Sonntag habe ich zum Beispiel das erste Funinofestival draußen und dachte mir die sind alle heiß! Mein Sohn fragt mich z.B. schon des Öfteren wann wir endlich wieder Turnier haben. Das sollte doch bei den anderen ähnlich sein. übermorgen ist Meldeschluss und ich habe bei 31 Kindern bisher 9 zusagen und 3 Absagen. Beim ersten Turnier! Und es können alle spielen - keiner muss daheim bleiben und es gibt keine Ersatzbank.
    Es kristallisierst sich mehr und mehr heraus, dass meine Ansprüche einfach nicht zur Bereitschaft der Eltern passen sich zu committen und einzubringen. Für mich bedeutet Mannschaftssport einfach mehr als hin und wieder Bespaßung.

    Bin da völlig bei @Sir Alex und @Butze
    Den Schwerpunkt moderierend und anpassend zu treffen ist das Kunststückchen. Dabei schießt man manchmal total am Ziel vorbei. Wenn ich das erkenne wird die Spielform abgebrochen - ist mir diesen Winter einmal in der Halle und einmal jetzt im Frühjahr auf dem Rasen passiert. Dabei war ich immer grantig - natürlich auf mich selbst. Beide Male - es lagen ca. 2 Monate dazwischen - waren es Spielformen, die ich als "Benchmarktest" für die Entwicklung eingestreut hatte. Ich glaube ich habe mich beide Male einfach inkompetent gefühlt, weil ich die Jungs überschätzt hatte. Es fiel mir beide Male nicht leicht, über meinen Schatten zu springen, das zu erkennen und zu handeln ohne die Schuld bei den Jungs zu suchen. Das ist schon schwer. Ich glaube das ist auch schwerer als bei Übungsformen - denn die kann man immer irgendwie hinbiegen. Bei Spielformen muss man mehr "Tricks" im Werkzeugkoffer haben, um ad hoc anzupassen, dass es läuft.

    Habe Doodle tatsächlich schon einmal angewandt - Ergebnis war mäßig: Ein paar Antworten kamen per WhatsApp ein paar per E-Mail und ein paar per Doodle. Quote war wie immer.
    Aktuell habe ich im Easy2Coach eine Umfragemöglichkeit integriert und ich bin immer der Meinung weniger Tools ist besser: wenn wir es schon in einem Tool haben, muss dafür kein zweites verwendet werden.
    Aktuell gestalte ich eine kleine Umfrage mit 2 oder drei Fragen zur nächsten Saisonplanung. Wollte eigentlich warten bis alle im Easy2Coach registriert sind.
    Mal sehen - bin dennoch nicht abgeneigt nochmal Doodle zu probieren, denn die Vorteile wie du sie beschreibst sind ja nicht von der Hand zu weisen.


    Aber vielleicht bin ich einfach zu professionell für einen Verein? Meine Erwartungen zu hoch und eigentlich ist alles gut?

    Ich habe den Eindruck die Kinder lernen bei reinen Übungsformen kaum etwas. Dazu noch die Gefahren: rumstehen, Langeweile, Unkonzentriertheit.
    Wenn Du eine Spielform wählst, die du speziell auf den zu lernenden Inhalt ausrichtest, dann hast du einfach die Zeit viel effizienter genutzt. Denn Du hast dann nicht nur das zu lernende Element, sondern entwickelst immer auch Problemlösungskompetenz, Wahrnehmung und gegebenenfalls Spielintelligenz und Reaktionsschnelligkeit mit.
    Auch wenn dabei weniger Wiederholungen zustande kommen, ist es insgesamt dennoch besser.
    Schwierig für mich dabei ist: Sicherzustellen, dass in der Spielform auch alle Kinder den Lerninhalt oft genug ausführen. Das verlangt ein hohes Maß an Aufmerksamkeit.

    Kurzes Update:
    Es gab einen Elternabend. Mit Kärtchenabfrage und so. Es kam heraus, dass die Eltern sich einig sind, dass ich recht habe und es so nicht geht mit der Beteiligung und der Zuverlässigkeit. Wir haben einige Punkte erarbeitet, die wir zu einer "Disziplinoffensive" gebündelt haben. Zusätzlich wechseln wir unser Teammanagement-Tool (wir verlassen Sportmick und gehen zu Easy2Coach, um die unnötigen Sportmickinfos die oft genervt haben zu vermeiden).


    Leider hat das wieder nichts substantielles gebracht. Immernoch kaum Beteiligung. Nach fast 3 Wochen, dass ich die Registrierungslinks zum Tool verschickt habe, fehlen noch immer 11 Familien die sich weder gemeldet noch registriert haben und die Registrierten schaffen es nicht im Tool anzugeben ob die Kinder an den Spieltagen kommen oder nicht (Beteiligungsquote ca. 25%... ohne Worte). Es gibt kaum Freiwillige Meldungen für die Arbeiten an unseren Turnieren (in den nächsten 3 Wochen haben wir 2 Heimturniere zu organisieren.)
    Gut funktioniert der Trainingsaufbau mit den Anwesenden - aber das vorher auch schon geklappt - es gibt eben auch ein paar engagiertere.


    Positiv ist des Verhalten der Jungs, die auf die Disziplinoffensive ansprechen. Wir dulden weniger und sanktionieren im Training härter.


    Ich habe irgendwie das Gefühl, die Eltern delegieren hier eigene Erziehungsschwächen an uns Trainer weiter. Was auch immer ich tu oder wenn ich schreie (ich komme mir teilweise schon echt blöd vor 8| ), der Elternschaft gefällt das. Ich bin total verwirrt und irritiert.


    Nächster Schritt wird nun die Teilung des Teams. Ich weiß nicht genau wie wir das anstellen, aber es muss sein, denn zu groß ist einfach zu groß.

    Es gibt bei meinem team so vieles zu üben ohne zu Köpfen, was mMn wichtiger ist.
    Dennoch kann man solche leichten Übungen wie ihr sie Beschreibt zur Auflockerung bestimmt einsetzen.
    Bei mir beschränkt sich das Kopfballtraining darauf, dass ich die Kinder beim Jonglieren dazu animiere sich den Ball auch mal auf den Kopf hochzuspielen.

    Ich finde das überhaupt nicht lustig.


    Mich macht es sehr traurig, dass @JJH solchen schlimmen Zuständen offenbar schon lange wissentlich zusieht, weil er meint, dass würde zum Fußball dazugehören und um einer – vermeintlich – guten Ausbildung willen. Und jetzt will er auch noch die Zeit bis Mai durchziehen wegen irgendwelcher reizvoller Turniere. Begreife ich nicht.

    Bin sicher @Libra findet das auch nicht lustig - ich glaube das ist eher im sinne von "schlägt sich den Kopf immer wieder gegen die Wand", weil er den Vater @JJH nicht versteht, weil dieser sich eisern dem Wohlergehen seines Kindes verweigert. In meinen Augen tut er das mit so einer Vehemenz, dass man auf Basis dieses Threads schon fast das Jugendamt einschalten könnte ...

    Ich nehme auch viel aus den threads mit, in denen es um Vereinsorganisation, Mitgliedsbeiträge, Ausbildungsleitbild etc geht. Solche Sachen in so einem Umfang bekommt man am Platz nicht mit.

    Zu erstem Teil deines Posting stimme ich voll und ganz zu. Hoch und weit = (häufig) Tor. Was mich aber zu einer anderen Frage führt: Wie bekommst du das von deinen Kindern weg? Ich meine wenn du so einen Jungen hast, er weiß ja das er schießen kann und dann versucht er das auch, und wenn er dann Erfolg hat, wird es wieder machen....also was dagegen tun? Klar man kann im Training mit entsprechenden Regeln arbeitn (z.B. Tore erst ab der Mittellinie oder noch näher), aber solange das im Spiel funktioniert? (Lassen wir mal den Trainer raus, der das forciert)....
    Zu dem Trainer: Da gibt es ja ganz verschiedene Ansichten. Und das ist auch gut so.

    Wenn du als Voraussetzung für die Antworten den Trainer ausgrenzt, dann wird der Spieler das Verhalten erst stoppen, wenn er keinen Erfolg mehr damit hat. Also in 2 Jahren?? Solange wird aber keiner zukucken. Irgendwann werden Eltern und Spieler nörgeln - selbst wenn er Erfolg hat. Stell Dir vor du bist der Junge der immer an der Mittellinie wartet, den Abschlag zu bekommen und nie bekommst Du ihn, sondern immer der Gegner - es sei denn es ist Tor. Also wird es der Sozialdruck regeln. Aber weil das zu lange dauert, kannst Du darauf leider nicht warten.

    im Wesentlichen (und dafür schäme ich mich auch ein bisschen), um Siegchance zu haben (was aber bei weitem nicht heißt, das wir jedes Spiel gewinnen).
    (jetzt bekomme ich bestimmt haue || )

    Hahah *hau ihn*.
    Die Antwort wollte ich schon für Dich geben, das hattest Du ja oben geschrieben und erläutert. Und ich kann das schon sehr verstehen.
    Fühle mich da ja auch immer hin und hergerissen.
    Mein Königsweg derzeit ist hierfür die entsprechende Gegnerauswahl zu treffen und lieber mal ein Turnier weniger spielen, damit ich das vermeiden kann. Und wenn ich etwas nicht vermeiden kann, dann versuche ich vorher mit dem Trainer der anderen Mannschaft zu reden. Dadurch kann ich solche Kniffe einigermaßen vermeiden.

    Genau. Bei allem Verständnis für @JJH und seine durchaus berechtigte Frage und wohl auch seine zum Teil richtige Wahrnehmung.
    JJH, bei mir wäre das so, dass ich dir irgendwann einfach meinen Posten anbieten würde. Denn ich kann meine Zeit anders investieren. Denn ich habe so das Gefühl du überziehst. Entspann Dich.
    Klar, auch ich sehe bei anderen 1000 Fehler, aber ich halte den Mund - denn niemand kann immer alles richtig machen. Und keiner hat Bock wenn ich dauernd als Klugscheisser auftrete. Manches mag dann auch ungerecht erscheinen. Ich bin froh, wenn Eltern mit reden - ich erläutere gern. Ich gehe auch gern auf Elternwünsche mal ein, bin ja kein Unmensch. Aber die Ansagen macht der Trainer. Insofern habe ich eine Antwort auf Deine Frage, wie ich sie vor 3 Wochen den Eltern in meinem Team, auf die Frage ob denn Eltern als Zuschauer grundsätzlich erwünscht seien, gegeben habe: Immer höchstwillkommen, aber wer es nicht schafft den Eltern-Joystick stecken zu lassen und sich auf anfeuern beschränkt, sondern lamentiert und kritisiert und steuern will, der ist nicht als Zuschauer bei Spiel und Training erwünscht. Wer das den Trainer und die Kinder nicht machen lassen kann, soll gehen und am Ende wieder kommen.
    Insofern darfst Du aus meiner Sicht fordern: Einen ruhigen Platz zum Kaffeetrinken mit Getränkeautomaten oder Service, mit Leseecke und vielleicht sogar einen Schreibtisch mit WLAN wenn Du etwas arbeiten möchtest. Das ist für mich eine legitime Forderung, denn irgendwo müssen die Eltern ja hin. Ich meine das nicht ironisch oder sonst wie, sondern völlig ernst.

    Bezug: Aus Deinem Post: "Es gibt einfach Kinder, die eine bestimmte Position einfach nicht spielen können ..." und was Du danach so schreibst.


    Kinder kommen bei mir ins Team und haben mit Papi und Freunden "trainiert" bis endlich der Weg in den Verein führt. Dabei machen sie meist das was sie am besten können - denn das macht auch mehr Spaß als das was man nicht kann. Das andere klappt aus irgendwelchen Gründen eben nicht. Und im Gegensatz zu Dir, kommen eben solche Kinder bei mir gezielt dort zum Einsatz wo sie nicht spielen können.


    Dabei ist für mich kein Unterschied zwischen Spiel und Training zu machen - betrachte meinen obigen Post vielleicht mal aus Sicht einer Trainingseinheit und nicht eines Spieltages.


    Das die Kinder zu vereinen wechseln wo sie höherklassig spielen können unterstütze ich - dafür bilde ich sie ja aus! Und an der Kreisliga ist absolut gar nichts negatives - im Gegenteil (unsere 1. Mannschaft spielt übrigens Kreisklasse...). aber ich bin der Meinung wenn ein gesundes Kind mit vernünftigen Ernährungsgewohnheiten mit 6 Jahren in den Verein kommt und regelmäßig einigermaßen motiviert beim Training mitmacht bis es 22 Jahre alt, dann spielt es völlig ohne Training und Ausbildung Kreisliga. Ob Du nun rotierst oder nicht oder ob Du nun Funiño spielst oder nicht.


    Der Punkt an dem ich auf Dich zu gehe und selbst immer einen Mittelweg suchen muss ist diese Mannschaftsharmonie mit den Eltern aber auch die Kindern. Denn die wollen auch nicht immer nur verlieren - ist klar.

    Ich bin nur noch entsetzt! Check dich!Da will ich auch nichts schön reden: so ein Satz von einem 10 Jährigen... Du bist sein Problem und zwar schon lange und spürbar. Er spielt nicht, er handelt! Und zwar konditioniert. Ich hatte das eingangs schonmal vermutend erwähnt, als du meintest er wirke reif genug. Unheimlich! Darauf wurde leider nicht eingegangen. Jetzt bestätigst du meinen Verdacht. Dein Sohn wird durch diese Art und Weise des Umgangs keine Resilienz aufbauen können. Er wird sogar zunehmend "reifer" wirken, für dich, sein Umfeld, einfach alle. Und weil er noch geil kicken kann, sieht keiner mehr das kleine Kind in ihm, sondern nurnoch den ach so toll entwickelten Fußballer. Kontakt mit Gleichaltrigen auf Dauer? Die denken Abends an Panini Sticker, während er sich mit Schuldgefühlen auseinandersetzen muss? Bye bye Kindheit.


    Mach dich auf, kauf deinem Sohn ein Eis und bring ihm in den nächsten Wochen Stück für Stück wieder bei, was es heißt Kind sein zu dürfen, ohne permanent an Konsequenzen denken zu müssen. Und wenn ihr den Verein wechseln solltet, was passiert wohl mit den Befürchtungen deines Sohnes? Richtig, sie bewahrheiten sich. Das dicke Brett muss er dann später Bohren!

    Und, bitte, @JJH, antworte jetzt nicht wieder mit deinem Gegenwind, sondern nimm endlich den Rat an, den dir einer nach dem anderen hier gibt und hör auf Recht haben zu wollen! Lass los! hier im Thread und bei Deinem Kind!

    So sehe ich das auch! Vor allem deine Besinnungspassage über die Anti-Helfer! Danke!

    Sehe ich ganz
    anders: Ich kenne einen Trainer, der hat einen Jungen, der spielt immer Abwehr. Dessen Papa findet das auch toll. Und das Kind macht "seinen Job" - sagen "alle". Was ich sehe: einen Jungen der im alter von 7 Jahren hinten einfach abräumt - das schafft er ausschließlich nur dann, wenn der angreifende Spieler den Ball zu weit vorlegt, ansonsten wird er immer überdribbelt weil er immer volle Pulle auf den Stürmer zu rennt und leicht zu umspielen ist. Dennoch lässt man das Kind nicht das Fußballspielen umfassend erfahren /erlernen. Keine Technik, keine Dynamik, kein Ballgefühl, keine Spielintelligenz.
    Aber spielt ruhig weiter schon bei den kleinsten auf Sieg und Position, wird schon für die Kreisliga reichen wenn die Kinder bis sie 20 Jahre alt sind dabei bleiben.