Beiträge von Ersatzbank

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    @DenSen @Goncare
    Im Prinzip habe ich genau wegen so einem Kind diesen thread begonnen! (dazu kommen bei mir noch ein paar leicht verlagerte andere Fälle, aber dieses Problem hat mich seither nicht verlassen.)


    Bei mir ist es tatsächlich noch so, dass dieser Junge auch wirklich von sich selbst aus kommen will und sich wohl fühlt! Leider fühlen sich eben die anderen nicht mehr wohl wenn dieser da ist.

    Ich stelle auch immer wieder fest, dass wenn plötzlich eine Aufstellung die aus Sicht der Eltern "falsch" ist, die Eltern es schaffen sich innerhalb weniger Sekunden zu melden! Deswegen sehe ich es inzwischen nicht mehr als so schlimm an, mal etwas vorschnell zu veröffentlichen - besser solche Reaktionen, die dann wenigstens Klarheit schaffen, als gar keine. Mag ein wenig nach Trotzreaktion klingen, ist mir aber egal, denn was zählt ist für mich dass dieser Zustand wenn man sich so in der Luft hängend fühlt gar nicht geht.


    Ich weiß auch nicht ob ich es den Eltern zumuten kann sich bei WhatApp oder Facebook anzumelden, nur weil alle anderen dort sind. Grundsätztlich habe ich viel Sympathie für alle die es schaffen dort weg zu bleiben. Ich habe 2 Familien, die sich verweigern, wegen der Datenkrake und so. Ich glaube nicht, dass ich denen zumuten kann dort mitzumachen.


    Jedoch E-Mail sollte da kein Problem sein: E-Mailadresse hat jeder, bekommt man auch gratis von seriösen Anbietern, kann am Smartphone fast genausoschnell gelesen und beantwortet werden wie WA.
    Die technikfernen Mamas und Papas sind einfach nur zu ängstlich um eine pop3/smtp Serveradresse und den dazu passenden Port mit Protokoll in die Konfig einer Mailapp einzutragen. Passwort und E-Mailadresse reinhacken und fertig.


    Ich glaube wenn das funktionieren würde, dann würde ich alles per Mail machen. Aber die meisten lesen E-Mails wirklich nur "Abends" und auch nur dann wenn's passt.


    Daher finde ich dieses Zwischenlösung einer FussballApp sehr angenehm. Aber vielleicht mache ich doch den einfachen Schritt und baue mir schnell so ein Tool selbst zur nächsten Saison... irgendwas mit einem Excel-dokument auf office-online in Verbindung mit einem dyn-dns Webserver oder einem WordPress CMS irgendwo auf einer alten Domäne ... jetzt aber erst mal noch 3 Monate mit E2C verscuhen zurecht zu kommen.

    Da fallen mir spontan zwei Antworten ein:
    A) Dann akzeptiere die An- und Abmeldungen auf anderen Kanälen nicht mehr. Nur so wird sich Besserung einstellen.


    B) Warum ist das denn so? In der Regel wählen Eltern andere Kanäle nicht aus Lust und Laune sondern der Einfachheit wegen. Es scheint also der von dir gewählte Weg nicht der leichteste zu sein.


    Gruß
    Torsten

    SMS, E-Mail, WhattsApp, Telefon und nun der Wechsel von Sportmick zu Easy2Coach. E-Mail wird jedoch so gut wie nicht mehr genutzt. Das einzige was ich grundsätzlich nicht akzeptiere sind die mündlichen Zurufe beim Training.


    Der Prozess läuft ja schon länger. Es passieren dauernd Änderungen. Ich glaube diese permanenten Änderungen sind auch schuld daran, dass wir dieses Elternkommunikationsproblem haben: starkes Wachstum, Immer wieder "Fremde", dann die Situation dass nun ein Co-Trainer da ist und nun der Wechsel auf ein anderes Tool, dann das ganze immer wieder unterbrochen von Ferien, dann unser neuer Spielmodus mit Funiño, die vielen Kulturen uswusw. Da kann man schon die Eltern auch verstehen.


    Wir hatten ja im März einen Elternabend, da wurde viel besprochen, und ein wenig Besserung ist ja auch eingetreten. Sowohl bei den Eltern und Spielern als auch in meinem Kopf.


    Z.B. wird Sportmick nicht weiterentwickelt und nutzt Steinzeittechnologie: keine App, wenig Einstellmöglichkeiten usw... Da dieses Tool von den Eltern vorgeschlagen wurde und wir es einsetzten, sich aber nun als untauglich erwies haben wir uns umgekuckt und sind schließlich gewechselt. Es war für mich nicht erkennbar warum dieser Wechsel von so vielen nun nicht wirklich angenommen wird. 4 Wochen lade ich nun schon wiederholt ein und noch immer fehlen 10 Familien. Vorher ging das auch im anderen Tool. Wenn Du mit solchen Scheis nicht rechnest läufst Du dauernd gegen irgendwelche Wände, mit denen du nicht rechnest.


    Daher bin ich auch in der Übergangsphase noch Tolerant.


    Der von uns nun gewählte Weg ist einfacher als der vorherige. auch wegen der unkomfortablen Verwendung des Sportmick, dachte ich ja es wird nun besser wenn wir E2C nutzen. Zumal es vorher keine Klagen gab ein solches Tool nicht zu verwenden.


    Ich hoffe es pendelt sich ein. Jetzt kommt noch ein Monat Verbandsspiele und dann nach den Pfingstferien noch 1 Monat Freundschaftsturniere, dann bin ich hoffentlich für die neue Saison gewappnet. Man lernt ja aus Erfahrung und es hilft mir sehr hier mit Euch darüber zu reden.

    Und für einzelne Kinder sollte man auch eine Härtefallregelung vorsehen. So haben wir z.B. zwei Flüchtlingskinder im Team, von deren Eltern wir nur sehr wenig erwarten. Ähnlich bin ich in der Vergangenheit auch bei Kindern verfahren, von denen mir bekannt war, dass der familiäre Hintergrund etwas schwieriger ist. In solchen Fällen sollte man das Kind nicht dafür bestrafen, was die Eltern nicht hin bekommen können.

    So sehe ich das auch. Ich unterstelle jedoch einfach Unlust. Niemand in meinem Team wird von mir alleine gelassen wenn es darum geht eine e-Mailadresse zu bekommen, oder eine Registrierung durchzuführen etc. Aber definitiv sind die Kinder nicht dafür zu benachteiligen was die Eltern treiben.

    Das hört sich kompliziert an. Abmeldungen sollten doch alle in EINEM für alle handhabbaren Kanal erfolgen.

    Das ist auch so. Mein Satz wahr grammatikalisch falsch und sollte anders lauten (habe wohl beim Tippen irgendwelche Worte gelöscht und es nicht bemerkt, sorry)


    Sollte in etwa mit leicht sarkastischem Unterton so lauten: "Ich schau dann in unser Tool (= der Zentrale Kommunikationsweg Easy2Coach) und dann noch in die weiteren unzähligen Kanäle die sich die Eltern einfallen lassen um mich in Kenntnis zu setzen, weil ich ein gutmütiger Trottel bin, der diese Wege dann auch noch zur Kenntnis nimmt, sodass ich dann endlich weiß mit wie vielen Kindern zu rechnen sein könnte. ;)

    Du schreibst: " Und dann eben 3-4, die dann da sind, wenn es ihnen passt. Kann ich als Trainer nicht erwarten, dass bei dem, was ich an Zeit und Aufwand investiere, zumindest ein bisschen was zurückgegeben wird ...?"


    Nein, leider nicht: niemand wird Mitleid mit dem übermotivierten und überlasteten Trainer gaben und das darfst du keinesfalls erwarten.


    Was mich bei deiber Frage aber sehr interessiert, sind die Antworten der anderen auf die Passage mit den 3-4 die dann da sind wenn es ihnen passt, resp. eigentlich nie zusagen.

    Ich würde sagen: beide verhalten sich wie ganz normale F-Jugendliche im Rahmen der Ausbildungsvorgaben.
    Du könntest beide öfters mal ins Tor stecken - davon haben alle etwas.
    Vielleicht könntest Du sie auch ab und an mal in der E-Jugend mit trainieren lassen.
    Sagen oder korrigieren würde ich in beiden Fällen nichts.

    Ich versuche nur Spielformen einzusetzen, die alle Kinder können sollten. Und gebe den besseren dann Eskalationsregeln vor. Jedoch dürfen die Eskalationsregeln nicht dafür sorgen, dass die schwächeren plötzlich deutlich stärker sind - die Kinder wissen schon wer wie gut ist und fühlen dann Ungerechtigkeiten als sehr gravierend.

    Willkommen im Club!

    Aus Feriensicht sollte da wirklich Entspannung in Bezug auf das Training vorherrschen.


    Warum ich mich nochmal zu Worte melde ist:

    ...


    Also kurzfristige Absage (besser als nicht schreiben).


    ...

    Ich für meinen Teil kann völlig auf die kurzfristigen Absagen verzichten.
    Zum einen habe ich in den 45 Minuten vor Trainingsbeginn mein Smartphone kaum mehr parat (10 Min. Anfahrt. 10 Min. mit Junior in der Kabine, dann schon Elterngespräche und Trainingsaufbau.) Da brauche ich keine Störungen mehr!
    Zum anderen plane ich mein Training in der Regel in der Mittagspause des Trainingstages. Da schaue ich dann in unser Tool meine Nachrichten aus allen 27 Kanälen auf denen die Eltern mit mir kommunizieren. Denn aufgrund der Menge der zu erwartenden Spieler plane ich. Was danach kommt ist mir völlig schnuppe. Kürzlich hatte ich mal ein Training da waren mittags tatsächlich nur 5 gemeldet und gekommen sind dann über 20. Da hat weder der Aufbau gepasst noch die Spielformen. Und wenn das dann so schleichend passiert bekommst Du das nicht mit. Ich bin dann tatsächlich auch leicht überfordert mit meiner geringen Erfahrung dann spontan umzuplanen und umzustrukturieren, weil ich erst verzögert bemerke was da abgeht. Und ehe ich reagieren kann bin ich schon gestresst und das Training versinkt wieder im Chaos.


    Alleine deswegen denke ich schon, dass man erwarten können darf so zeitig Bescheid zu bekommen, dass Spielraum zum Reagieren bleibt.

    Viele Dank. So in etwa sehe ich es auch. Es war auch nicht erwarten im klassischen Sinne gemeint. Ich weise diese Jungs häufiger darauf hin. Aber ich bin da eigentlich genau bei dir.
    Es gesell

    Die Kinder in dem Alter mit Erwartungen zu überfrachten kann die Kinder auch sehr leicht überfordern. Wobei ich dabei nicht Deine Forderungen nach besserer Ballannahme meine, die ja den Jungen nur besser ausbilden sollen, sondern Sachen wie "wenn du reinkommst reißt Du das Spiel rum."


    Grundsätzlich ist es bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen: Die richtigen Ziele setzen. Daraus erwächst auch Motivation. Diese Ziele können nicht für alle gleich sein.
    Ich denke als Trainer müssen wir erkennen, ob ein untalentiertes Kind gerade 103% Leistung abruft und wie sich das ausprägt und ob unser Mini-Messi gerade 103% Leistung abruft und wie es bei diesem aussieht.


    Ich erwarte zum Beispiel (ohne das ich es bisher gesagt habe), das wenn ich nach dem Training die Kinder so aus Zuneigung am Köpfchen tätschele (das mache ich tatsächlich), dass ich am Haaransatz im Nacken so etwas wie Schweißentwicklung oder Hitze spüre. Dann weiß ich er hat was getan und erfüllt meine Erwartungen. Wenn es dort trocken und kalt ist, dann frage ich mich was das Kind das Training gemacht hat und wie es sich das so vorstellt mit dem trainieren.

    Solch ein Verbot könnte ich mir vorstellen, wenn bis Übergang F --> E nur Funino gespielt wird. Obwohl ich von Verboten per se nicht viel halte.Bis F-Jugend trichtert man den Kindern ein: NICHT mit dem Kopf. Später fordert man es dann wieder ein. Mmh, schwierige Sache...


    sb

    Also beim Funiño muss man das gar nicht besprechen - Das kommt schlichtweg von alleine nicht vor.
    Wir kämen also komplett ohne ein derartiges Verbot aus, wenn wir dieses fantastische Spielsystem überall einführen und uns vom 7:7 abwenden. Damit muss man auch nichts eintrichtern was dann wieder "ausgetrichtert" werden muss. Je länge rich trainiere, desto sicherer bin ich, dass wir alle umdenken müssen und das 7:/ begraben in diesen Alterstufen. Dann könnte man auch den Übergang zum 7:7 mit einem 5:5-System wie H.Wein es empfiehlt anstreben und es wird nochmal alles schlüssiger! Es wird einfach Zeit!

    Wenn du es schon so weit gebracht hast, schaffst du den Rest der Saison auch noch! Halte durch! Nochmals großen Respekt vor deiner Leistung. Ich könnte das ja nicht... 8o
    sb

    Dankedanke! Ich denke das könnte trotzdem jeder!
    Wenn ich zurückdenke: 1 Monat vor Saisonbeginn hatte ich noch sorgen, dass die Mannschaft voll wird! Da hatte ich 5 sichere Kinder und 4 oder 5 Wackelkandidaten! Da hab ich händeringend nach Spielern gesucht! Und jetzt bezahle ich die Quittung :) Hätte wohl nicht so laut nach Spielern rufen dürfen! *lol*


    Auf der anderen Seite ist die Situation natürlich schon auch Komfort pur - ich werde nun am kommenden Sonntag mit "nur" 12 Kindern (3 4er Teams) antreten! und ich bin eigentlich total stinkig, dass nur so wenige sich gemeldet haben! (fast 50% der Eltern haben sich nicht gemeldet - weder ab- noch zu) und dennoch habe ich mehr Kinder als ich im 7:7 spielen lassen könnte. Erneut: Danke Funiño! Keine Ersatzbank! Alle Kinder spielen! Ohne dieses Spielsystem wäre ich nur noch im Tal der Tränen!

    Solange es kein Verbot gibt ist es erlaubt.
    Wir kennen di eProbleme und die Schmerzen.
    Davor müssen wir die Kinder bewahren.
    Also ist es doch sogar unsere Pflicht Kopfball zu trainieren.
    Oder nicht?


    Aber wie? --> Dazu haben wir hier im Thread einige schöne softe Einstiege.


    Und ab wann: eigentlich ab dann, wenn die Kinder den Ball vom Boden hoch bekommen. Eigentlich also F; jedoch: Sollte sich funino in der Breite als Spielform durchsetzen und die 4 kleinen Tore gespielt werden, dann ab der E. Denn beim Funiño gibt es eigentlichkeinen hohen Bälle - es gibt auch keinen Abschlag vom Tormann, keinen Einwurf etc.
    Ergänzend könnte dann jedoch trotz allem für alle Altersklassen Unterhalb der "Kopfballeinführungsklasse" der Kopfball verboten werden.

    Deshalb mein Rat: Die Ansprüche (die in meinen Augen nicht übertrieben sind!) einfach bissl runterfahren. Schon als Eigenschutz. Wer sich nicht an- oder abmeldet hat Pech gehabt. Wenn die Kinder darunter leiden müssen, ist es halt so. Ich glaube auch nicht das man das mit Elternabenden und Teambuilings hinbekommt. Bei manchen wird man da eher das Gegenteil erzeugen...


    sb

    Das ist meine aktuelle Strategie bis Saisonende! Dann wird die Mannschaft geteilt. Ich hoffe, dass ich bis dahin durchhalte! :thumbup:

    Ferientraining mache ich nicht. - Auch sehe ich mich nicht als Überehrgeizig. Ich verlange eigentlich nur, dass die Eltern sich an das halten, was gemeinsam vereinbart wurde. Und das scheint den Eltern scheisegal zu sein. Die Liste die @soccerbook oben beschreibt was er mit den Eltern besprochen hat, entspricht ziemlich genau diesen Regeln. Genau wie @totog schreibt: Es gibt doch auch Pflichten, die man als Elternteil einhalten muss, damit der Spielt- und Trainingsbetrieb einfach funktioniert.


    Leider entwickelt sich meine Co-Trainer-Geschichte nicht so positiv wie ich mir das gewünscht hatte: inzwischen ist der Kollege zwar aktiv, aber bei vielem muss ich mehrfach nachhaken. Und es gab auch schon einen Elterngespräch, weil er mal etwas unbedachtes zu einem Kind gesagt hat, das die Eltern auf die Palme brachte weil sie die Sorgfaltspflicht gegenüber dem Kind nicht gewahrt sahen. Aktuell ist es fast so als habe ich mehr Arbeit als vorher trotz Co, denn ich spreche mich mit ihm ab, informieren ihn intensiver und binde ihn ein, und alles was er macht könnte ich schneller wenn ich nicht 3 mal nachfragen müsste. Dabei mag ich ihn total - er ist ein echt feiner Kerl. Immerhin: auf dem Platz beim Training und im Turnier läuft es prima gemeinsam! Darauf baue ich auf!


    Und @totog hat auch den Nagel auf den Kopf getroffen: Die Eltern haben bis auf wenige keine gemeinsamen Kontakte. Dann noch die Kulturen und Religionen und Sprachen und soziale Unterschiede auch. Was da ganze noch verstärkt ist dann aber sogar tatsächlich ein durch Funiño verursachtes Problem!


    Das Funiño-Versuchte-Eltern-Socializing-Problem: Die Eltern haben auch an Spieltagen kaum Kontakt zueinander! Das Festival dauert 70 Minuten. = 7 Spiele á 7 Min mit 3 Minuten Platzwechsel. im 3er oder 4er Team. Bei Jedem Team ist meist ein Papa Betreuer. Die Folge: Die verbleibenden Eltern wollen ihren Sprössling sehen und hoppeln diesem Team hinterher. Meist sind das 2 Eltern (3 Kinder abzgl. den Betreuer). das ganze ist Ruckzuck beendet und die Eltern bekommen eigentlich gar nicht mit wer von unserem Team alles da war!

    Leider kommt mein Vorschlag für dich vielleicht zu spät:
    Ein Fußballspiel ( in Deinem Fall eher ein Turnier) mit gemischten Eltern/Vater/Sohn/Tochter-Mannschaften ist eine Sache, bei der
    1. Die Kinder ihre Eltern mit antreiben, mitzumachen.
    2. die Eltern fast zwangsläufig miteinander ein bisschen in Kontakt kommen.


    Und wer dazu noch ein bisschen grillen oder zusammensitzen möchte, kümmert sich dann auch gerne um das Drumherum. Denn sonst hängt es wieder an Dir.

    Genau - es würde an mir hängen bleiben - die Zeit gebe ich mir dafür nicht. Ich glaube das lasse ich mal weg. Wir werden noch 2 Events haben, an denen Teambuilding stattfinden kann - vielleicht hilft es für die nächste Saison. Und ich glaube das ist die Lehre für die nächste Spielzeit: Gleich zu Beginn ein Teambuilding mit Eltern einplanen!

    Die Eltern, die du da beschreibst, suchen nur einen Deppen, der ihre Kids ein paar Stunden abnimmt. Um Fußball geht es denen nicht. Die würden von mir einen derartigen Einlauf bekommen, dass sich entweder was ändert, sie ihre Kids freiwillig aus dem Verein nehmen, oder ich gehe. Ich hab einer Mutter schon mal O-Ton vor versammelter Elternschaft ins Gesicht gesagt, dass ich nicht ihre Erziehungsarbeit mache und sie ihren Sohn samt eigener Person bitte augenblicklich vom Platz entfernen möchte. Diese Familie kam dann auch nicht wieder und das war gut so. Was du dir alles gefallen lässt ...

    Naja, ich habe vom Verein nicht die Rückendeckung Mitglieder zu vertreiben. Im Gegenteil es gilt Mitglieder zu halten und zu gewinnen. Die Situation hat sich eben in den vergangenen Monaten so entwickelt. Letztes Jahr 4 F-Jugenden mit 4 Trainern. von denen Blieben zu Saisonbeginn 0 Trainer und 1,5 F-Mannschaften. Daher bin ich als G-Trainer mitgegangen. Da wir recht großen Zulauf haben als Großer Verein kommen natürlich mehr und mehr Kinder. Und weil wir selbst untalentiertesten gerne aufnehmen kommt diese Situation zustande. So etwas passiert schleichen. Bis ein Misstand bemerkt wird ist er ja schon ein paar Wochen da. Bis Man die passende Maßnahmen verkündet und umsetzt wieder. Und so setzt sich das fort - eben soweit, dass ich als Angestellter des Vereins eben der Weisung unterliege alle aufzunehmen. Es gibt die explizite Anweisung "Keine Aufnahmestop in allen Mannschaften". Nun kann ich entweder hinschmeissen oder weitermachen. Da das Saisonende in Sicht ist, und nächste Saison die Mannschaft geteilt wird, denke ich kann das hinschmeissen noch warten. Die nächsten beiden Monate werde ich mir das überlegen und dann ist der Schnitt auch nicht so krass, denn der JL könnte dann zur nächsten Saison den neuen Coach suchen und nicht von heute auf morgen.