Beiträge von Ersatzbank

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    @Ersatzbank
    Ohne die Regelungen in Bayern zu kennen, vermute ich, dass es dabei um eine Regelung zum Probetraining geht. Dabei ist es ja so, dass Du in dem betreffenden Verein (noch) kein Mitglied bist. Wenn der Verein, in dem Du Mitglied bist, der Teilnahme schriftlich zustimmt, ist das schon wieder o.k.
    Hintergrund ist die Sportunfallversicherung, die an Deine Vereinsmitgliedschaft gekoppelt ist.
    Folgende Konstellation ist hier gang und gäbe: Student ist unter der Woche am Sudienort und am Wochenende im Heimatort. Kann somit maximal freitags zu Hause trainieren. Trainiert dann unter der Woche bei einem Verein am Studienort mit und spielt am Wochenende beim Heimatverein. Für den Verein am Studienort hat der Student keine Spielberechtigung; ist einfach nur Vereinsmitglied. Diese Konstellation würde der BFV damit ja verbieten.

    genau. Nach meinem Verständnis dürfte der Student nur Mitglied bei einrm Verein sein. Wenn ich Zeit habe und am Laptop sitze suche ich die Stelle mal raus, an die ich denke.

    Aber macht das Schweizer System im Fussball wirklich Sinn? Ich kenne es tatsächlich aus dem Schach: Da spielen 60 Mann gleichzeitig an 30 Brettern eine Spielrunde (o.ä.) und am Ende wird ausgewertet. Mann kann da nicht jeder gegen jeden spielen. Auch ein turniermodus wie bei der Fussball-wm kommt dem Breitensportgedanken nicht nach, dann im Schweizer system spielen alle Spieler gleich lang. MMn macht das bei 8 teams und weniger kaum Sinn. Nähmen wir an wir könnten auf 4 Feldern ein Turnier mit 16 Teams spielen, dann würde ich langsam sagen da kommen wir in eine Richtung in der das Schweizer System langsam seine Vorteile ausspielt.

    Funino statt Helene 8o
    Da hat der Fan nix mehr zu meckern :thumbup:

    Genau! Funiño statt Helene! :thumbup:
    Inzwischen wurde diese Halbzeitshow schon in Hannover (gegen Stuttgart) und in Fürth aufgeführt.
    Gerade von der Hannovershow habe ich Bilder gesehen von 8-Jährigen Kids vor Riesenkulisse wie bei den Profis! Hammer! diese Bilder gibt es derzeit wohl nur dank dieser Spielformen. Erzählt das ruhig den Kindern: Funiño wird in den Großen Stadien gespielt. Meine Jungs motiviert das.
    Zudem trainieren sowohl die Profis vom FC Bayern als auch die Spanische Nationalmannschaft Funiño (-ähnliche Spielformen).


    Allerdings dieses Problem mit dem "echten Spiel" oder "richtigen Spiel" bekomme ich nicht aus den Köpfen.
    Da wir in der Funinoliga unsere Spieltage spielen, hatte ich gehofft es würde sich geben, aber das Problem bleibt: sie fragen vor jedem Turnier "spielen wir Funiño oder richtiges Fußball" - Und ich schwöre, das kommt nur von den Eltern/Erwachsenen. Ich versuche den Kindern und Eltern einzubleuen, das es kein falsches Fußball gibt und das sie ihr wording ändern müssen.


    Bei den Toren das selbe: "schießen wir heute auf 'richtige' tore?" wird dauernd gefragt. Wenn ich jedoch die Kleinen funinotore austausche und die Aluvariante nehme, die 15 Cm Höher sind und dementsprechend mit den Pfosten und netzen aussehen wie Jugendtore, dann kommt diese Aussage nicht.


    Ich vermute dahinter ein generelles Erziehungs- und Gesellschaftsproblem - denn wenn Du Kindern heutzutage ein kleines Eis schenkst - einfach so - sagen 3 von 5 nicht danke, sondern sie sagen: "nur so ein kleines?" Aber vielleicht hänge ich das Thema damit auch höher als nötig.


    Bei meinem Training beginne ich immer mit einem Spiel und nicht mit einer Übung, das nimmt den meisten Druck schon raus. Ja, immer!


    Ansonsten finde ich die Aussage von @open-minded sehr wichtig zu bedenken: Sie wollen das 7:7 "... weil es Hirn und Körper weniger fordert". Die anderen Varianten sind wesentlich anstrengender und man kann sich nicht verstecken.

    Darauf werde ich jetzt meinen Fokus legen.
    Ich glaube ein wesentlicher Teil von meinem Problem liegt genau darin begründet, das ich auch selber einfach nicht die Ruhe finde.
    Einfach mal loslassen. z.B. gestern beim training. Ich habe mir extra schöne Übungen zur Koordination, Torschuss und eine motivierende Spielform zusammengesucht. Es hat nichts geklappt. Es hat keiner zugehört. Innerlich war ich echt frustriert und es gab auch mal das eine oder andere Training, wo ich das Programm dann trotzdem durchgezogen habe. Gestern (und da war ich auch ein bisschen stolz auf mich). Habe ich dann einfach 11-m schießen gemcht und dann direkt Vier Mannschaften mit 4:4 auf zwei Felder spielen lassen. War sicherlich nicht das effektivste Training vom Lernen her, aber was solls.

    Genau!
    Dazu kommt dann noch die Erfahrung etc. Dann wird man ruhiger.
    Für meinen Teil werde ich noch 1 Saison so weiter machen und dann gehe ich wohl wieder zurück in die G und werde dann zusehen, dass ich eine Jahrgangsmannschaft trainiere, sodass ich mit dieser Mannschaft dann die weiteren Jahre zusammenbleiben kann, damit das delegieren und Elternaufgaben zuverlässig verteilt werden.


    Ich denke viele von uns im G- und F-Bereich kommen "wie die Jungfrau zum Kinde" und stehen völlig Planlos da: Man weiß nicht wie es der Verein regelt, Unterstützung ist mau, die Eltern kennen sich nicht etc etc... Jetzt nach meiner zweiten Saison muss ich wirklich sagen, das Thema Eltern-kommunikation und Eltern-Vereinsverständnis sind die beiden größten Sorgenkinder. Bei allem was neu ist, hatte sich geraddein der G letztes Jahr ein schönes Elternteam gefunden und wenige Wochen nachdem wir so etwas ähnliches wie Struktur hatten, hat uns der Altersklassenwechsel wieder zerrissen - es kamen zu Saisonbeginn neue Leute dazu und alles begann von vorne.


    Ich glaube nach 2 Jahren weiß ich jetzt was alles wie geregelt werden muss und hoffe, dass ein Team das dann einfach immer zusammenbleibt diese Probleme löst. Und dann sollte das auch ehrenamtlich so klappen, dass weniger als 10 Stunden pro Woche genügen um das Team entspannt so zu leiten, dass man sich auf den Spaß und die Ausbildung der kinder konzentrieren kann.

    @Goncare
    Wie oben schon jemand geschrieben hat: Die anderen können Deinem Tempo einfach nicht Schritt halten, ist auch meine Erfahrung. Bin zur Zeit immer mal wieder mehr und mal weniger Frustriert gewesen und habe mich entspannt - inzwischen zeigen sich auch die Eltern mehr und mehr. Ich lasse locker und bin auch dann und wann einfach nicht da. Das tut mir gut und die Verantwortung wird komischerweise von anderen übernommen und es klappt trotzdem! ;)
    Sogar das Thema Kommunikation hat sich bei mir ein wenig verbessert: ich nehme einfach auf die die nicht kommunizieren keine Rücksicht mehr; unser neues tool ist nun von den engagierteren akzeptiert die anderen wurden mehrfach eingeladen und sind nicht gekommen - diese betrachte ich nun einfach nicht mehr als Teil der Mannschaft, sondern als Gäste - Gäste sind immer höchst willkommen und man freut sich auf Gäste, ich mag sie, aber ich baue nicht auf sie.
    Komm zur Ruhe, halte durch - die Saison ist bald zu Ende! Du musst eine F nicht so führen wie der FC Bayern seine Profis! Sammle Kraft und die neue Saison wird lockerer mit mehr Erfahrung.

    Ich denke, es geht nicht darum, nichts zu sagen und quasi apathisch ein Spiel zu begleiten. Es geht vielmehr darum, das Spiel positiv anteilnehmend zu begleiten, den Kindern Raum für Fußball zu geben, sie immer wieder zu ermutigen, das Spiel anzunehmen.


    Es geht darum, konkrete Handlungsanweisungen zu unterlassen. Weil solche die Kinder einschränken, sie verunsichern, ihnen die Möglichkeit nehmen, selbstständig Erfahrungen zu machen und entscheidungsfähig zu werden.


    Heißt konkret: Keine konkreten Anweisungen à la "spiel zu Kevin" etc. aber viel Lob, immer wieder motivieren, den Kindern Freude am Fußball vermitteln.

    Was du in diesm Fall glaube ich nicht verstehst, und deswegen deine durchaus richtige Meinung vertrittst ist, dass es den Betroffenen nicht immer möglich ist sich so zu reflektieren, dass sie diesen Unterschied erkennen. Daswegen ist es wirklich wichtig, dass Coach Carter sich erst mal zurück nimmt - selbst wenn es für den ersten Schritt noch das andere Extrem ist. Denn selbst das wird seinen Jungs gut tun.

    Hallo zusammen,


    habe jetzt am Wochenende beim Spiel einfach mal nichts gesagt nur kurze kleine Anweisungen, und siehe da wir haben das Spiel haushoch gewonnen, wobei der Gegner um einiges schwächer war. Ich glaube den Ansatz zur Problemlösung gefunden zu haben....mal sehen wie sich das nun auf das Training auswirkt

    dran bleiben! Geil!

    @Ersatzbank


    Genau so ist die Ausgangslage.
    Spielerisch sollte das alles kein Problem sein, da eine gute Technik und auch schon ein guter Überblick vorhanden sind...griffig ist der Junge auch.
    Wenn er mit den "Großen" trainiert fällt er nicht wirklich ab, wird manchmal halt abgedrängt und versucht dann andere Lösungen zu finden, so dass es das nächste Mal klappt...
    Wäre er zu Beginn des Jahres geboren, hätte ich gesagt, dass das völlig ok wäre, wenn er schon E1 spielt, weil dann der Abstand nicht mehr als ein Jahr wäre...so aber können es bis zu zwei Jahre sein, die die Gegner ihm voraus haben...das ist schon echt ein Brett...

    da er in jedem fall E spielen wird, sehe ich keine grundlegenden hemnisse. Innerhalb einer Altersklasse hat er immer den selben ausbildungsfokus. Insofern kann man schon ein "go" geben. Aber einem Wechsel mit in die D im Folgejahr halte ich für nicht empfehlenswert.

    @Strznievski Je weniger Tore man schiesst, desto größer der Jubel wenn man eines schiesst! Also wir jubeln fleißig bei jedem Treffer.
    Im Funiño nicht so arg - denn da fallen einfach zu viele Tore, aber die Jungs freuen sich über die guten Ergebnisse.
    Bisher haben wir 16 Tore im 5:5 (Halle) und 7:7 geschossen in der Saison 16/17. Die Kinder Jubeln da schon. Einer hat davon ist ein sehr introvertiertes Kind - der grinst halt nur mal kurz, ansonsten spürt man bei ihm wenig, aber es passt zu seinem Gesamtbild. Bei allen anderen spüre ich die Freude arg. Aber es wird nicht übertrieben gefeiert. Kurze Jubeltraube zum Abklatschen und umarmen - fertig.


    Wir machen kurz vor Spielbeginn immer unseren Mannschaftsruf - das gehört dazu. Und das machen wir auch manchmal noch auf dem Platz, wenn es vorher keine Zeit gibt.


    Was ich aber auch immer peinlich finde sind diese Mannschaften die so einen Neuseeländischen choreografierten Krieger-Chakka vortanzen, der schier ewig dauert, sodass ich am liebsten die Jungs währenddessen zum warmhalten schicken möchte. Ich muss aber zugeben das gab es in dieser Saison noch nicht - das kenn ich nur aus meiner G-Zeit.


    Läuft das bei euch so eindimensional?


    Ich wohne auch im Nahbereich zweier BL-Vereine. Da gibt es Probe-Trainingstage, bei den großen Turnieren sind Späher zugegen, sogar in den Schulen werden Trainings durchgeführt, damit auch ja kein Supertalent durchs Raster fällt.


    Wenn die Eltern so von dem Talent ihres Kindes überzeugt sind, sollen sie doch beim FCN oder bei Fürth vorstellig werden. Wenn sie mit ihrer Einschätzung richtig liegen, werden sie bestimmt nicht abgewiesen.

    Ich wollte mit der Formulierung andere Wege nicht ausschließen. Aber es ist ja genau das was Du sagst: In Fü, N oder Wü vorstellig werden ist fast das selbe wie bei deren Partnervereinen spielen. So kommt man ja dann am leichtesten an die Termine und Möglichkeiten vorzusprechen/-spielen.
    Beispiel die funinoshow im Fürther Stadion zur Halbzeitpause gegen Dresden: Da wurden die Kinder der Partnervereine eingeladen: gemeinsames Training am NLZ und dann im Stadion die Show. Das ist ja das System in diesem Trichtermodell. Wer die Chance hat geht nicht gerade zum allerunambitioniertesten Dorfverein. Von Dort zum Partnerverein. Und von dort ins NLZ.
    Damit schließen sich die anderen Wege die du skizzierst ja nicht aus.

    Ich kann nicht einschätzen wie Kinder selbst Wechselwillen entwickeln. Bei mir in der F wollen alle direkt nach Dortmund oder Bayern M. oder Madrid. :)


    Bei mir gab es früher einen Verein im Landkreis, der führend war ( und noch ist), jedoch kein Partnerverein eines NLZ ist. Da wollten wir als Kinder natürlich alle hin. Aber eher erst so ab C Alter von uns selbst ausgehend.


    Unbestreitbar ist: die Talente werden vei den Partnervereinen entdeckt. Wenn besagte Vereine eines NLZ sind, dann sollen Sie doch ihr Glück versuchen - im Rahmen des Familienfriedens.

    Meiner Meinung nach ist das genau das Problem, dessen Lösung du hier schon 1000 mal gesagt bekommen, aber dennoch dein Erfolgsstreben immer eisern verteidigt hast. Die Eltern, die dich angeblich immer bestätigt haben zeigen dir jetzt was dahinter steckt. Lösung: Einfach eine für alle Kinder faire Rotation mit gleichen Spielzeiten spielen. Dann hast du kein so krasses Gefälle, sondern eine homogene Mannschaft: kein Zwang der Starken wegzugehen, weil sie nur mit Nieten spielen, keine präferenz der schwachen für andere Sportarten, weil sie nie spielen dürfen. Das kommt natürlich dann zum tragen, wenn die schulübertrittsklasse die Kinder vor solche Entscheidungen stellt. Hausgemachtes problem.
    Es gibt noch andere Gründe, aber auf viele der anderen Gründe wirst du kaum Einfluss haben.

    @Ersatzbank, das ist mir dann schon wieder auf der anderen Seite vom Pferd gefallen. Ich würde schon immer gezielt trainieren in dem Sinn, dass die Kinder sich fußballerisch sukzessiv verbessern. Dazu trägt nur allzu ausgeprägtes Ergebnisdenken nichts aus.


    In der F geht es um die fußballerischen Basics. Dazu gehört Koordination, dazu gehören 1:1, Ball-Führung, Schusstechnik, Finten, Passen (technische Ausführung). Da setzt du durch spielnahe Trainingsübungen Schwerpunkte. Da es nichts Spielnäheres gibt als ein Fußballspiel, ist ein Spiel das beste Training und du versuchst, die Kinder zu animieren, diese Dinge, die du gerade schwerpunktmäßig einübst, auch im Spiel auszuprobieren; auch wenn das dann anfangs gelegentlich noch schiefgeht und deswegen auch Spiele verloren werden, lobst du sie fürs Ausprobieren und motivierst sie immer wieder dazu. So können die Kinder nach und nach bestimmte Dinge durch Trainieren und Ausprobieren sich aneignen; davon werden sie nachhaltig profitieren, während ein gutes Ergebnis ganz schnell wieder vergessen ist.

    Ich schrieb das, weil ich vermute es idt einfach zu viel, was dort auf die Kinder hereinprasselt. Die lernen das aber alles auch ohne "Text".