Beiträge von Ersatzbank

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    Ja, zu den angesprochenen Sichtungsturnier sind eben 2006er für deren Jahrgang und 2007er eingeladen. Hier gibt es auch zwei unterschiedliche Turniere, welche die Geburtsjahre berücksichtigen. Lt. Trainer werden für das 2007er-Turnier aber nur die eingeladen, welche im Zeitraum 01.01.-31.05.2007 geboren wurden.


    Hier ist ja mein Verständnisproblem mit dem o.g. "Stichtag". Der Wechsel auf eine Sportschule erfolgt grds. nach der Sichtung mit der 7.Klasse.


    Lt. den Ausführungen des Trainers wären dann aber die 2007er (01.01.-31.05.2007) 1,5 Jahre in der Sichtung und die 2007er (01.06.-31.06.2007) 0,5 Jahre in der Sichtung, wenn bei der bereits jetzt in der 5. Klasse sind, und die Sichtung nun im Herbst beginnt.

    Aber durch so ein Verhalten wird der Relative Age Effect (RAE) doch verstärkt und nicht beseitigt!? Sowas dürfte dann doch eigentlich gar nicht sein. Ich verstehe es auch nicht - tut mir leid. Wer bringt Licht ins Dunkel?

    Es werden doch Kinder nach Geburtsjahrgängen eingeladen - unabhängig der Schulklassen. Ich verstehe den Zusammenhang nur bedingt. Es gibt so Eliteschulen des Sports an denen ausnahmetalente speziell gefördert werden. Ein solches Gymnasium haben wir auch in Nürnberg. Insofern wäre die Schulklasse wohl allerhöchstens in diesem Bezug relevant.
    die Sichtung findet an einem bestimmten Tag statt - vielleicht meint er diesen Sichtungstag mit "Stichtag"? Zu dem Tag melden Trainer Ihre Spieler nämlich an. Dieses Jahr waren 2006er dran. somit sind deine 2007er 2018 dran. Immer in der ersten Jahreshälfte ist das. Und 2019 kommen die 2008er - also da sind deine dann in der Regelsichtung gar nicht dabei - aber es gibt ja immer auch direkte Kontakte.

    @Mike82 so wie @Andre das mit den Ausnahmen beschreibt ist das völlig auf meiner Wellenlänge.


    wie es bei dir läuft ist altergemäß und keinesfalls falsch. Natürlich darfst Du loben wenn Pässe gespielt werden aber es nicht fordern! Wenn deine Kinder verstanden haben, dass es bei manch einem Verteidiger kein Durchkommen gibt lernen sie dazu und suchen andere Lösungen - je mehr das von alleine geschieht, desto besser ist das für das Spielverständnis des Kindes und schult die Spielintelligenz.
    Übe gerne auch passen im training - ganz banal das klassische Rondo und 1000 andere lustige Sachen - aber bleibe auf der Ausbildungsrichtlinie deine F-Linge: 1:1, dribbeln und kennenlernen der verschiedenen Individual-Techniken (ausser Kopfball).


    Da braucht es ein hartes Fell!


    Für mich persönlich hat sich bewährt, meine Jungs nicht zu beeinflussen Pässe zu spielen. Von dem einen oder anderen verlange ich inzwischen zwar, dass er den Kopf hebt und sich orientiert bevor er blindlings in den Zweikampf rennt, aber bei den meisten lasse ich einfach das Kind im Spiel machen was es will.

    Oftmals sind ja nicht mal unbedingt die Kinder das Problem... Viele Eltern sehen das ja auch noch als lästigen Zeitraub wenn sie für ihre Kinder 4 Stunden am Tag opfern müssen, damit diese ihrem Hobby nachgehen können.
    Daher muss man es immer wieder wertschätzen wenn jedes zweite Wochenende immer die gleichen Eltern fahren und die anderen Kinder mitnehmen

    aber genau vor diesem Hintergrund kann ich es nicht verstehen, wenn der zentrale Treffpunkt nicht genutzt wird!
    wenn die Eltern nicht die Zeit für 4 Stunden Spieltage haben, dann einfach das Kind (evtl. mit Auto-Sitzhilfe) zum Treffpunkt bringen und nach Abfahrt wieder nach Hause. 3 Stunden Später wieder dort sein um das Kind aufzusammlen. Das ist doch geschickt. Selbst wenn immer die selben fahren. Und wenn eben nicht genug Autos und Fahrer da sind, dann müssen die betroffenen Kinder eben mit den Eltern wieder nach Hause. Ich finde das wäre auch nochmal ein sehr schöner Lerneffekt zum Thema Beteiligung.

    bei uns dokumentiere ich: je weiter weg das Spiel, desto weniger Bereitschaft zu spielen. Genau vor diesem Hintergrund kann ich nicht verstehen warum die meisten gegen einen zentralen Treffpunkt sind, um PKWs und "Eltern" zu sparen.

    Wir haben z.b. keinen kunstrasenplatz oder Hartplatz. Da kommt es eben schon vor, dass die info über platzsperrungen einen nicht rechtzeitig erreicht. Insofern sind diese alternativen Trainingsideen schon interessant.

    @Ersatzbank
    Wie reagierst du denn darauf, wenn Spieler gegen eine dieser drei Regeln verstoßen? Was machst du also mit dem, der schon vor dir auf dem Rasen ist?

    Die Frage gefällt, denn sie bringt mich soeben einen Schritt weiter! Denn der, der schon vor mir auf dem rasen ist bekommt "nur" gesagt er solle das nicht tun - ohne Konsequenzen! Bei den anderen beiden Regeln jage ich sie aus dem 16er und von den Toren weg - auch ohne Konsequenzen.
    Ich liebe es wenn Sachen durch so einfach Fragen Augen öffnen. Ich denke die betroffenen werden ab sofort einfach beim Aufbau helfen! Danke!

    Auch wenn du das noch hundert Mal erzählst: In der Praxis scheitert die FPL am durch die Trainer gelebten Streben nach Spielgewinn und das wird sich nicht ändern. Die FPL scheitert am gleichen Element, wie der Sozialismus: Am Wesen des Menschen ;)
    Natürlich gibt es auch viele Spiele, wo FPL wunderbar funktioniert. Meine alte Truppe ist in einer E2-Spielgemeinschaft aufgegangen, die spielschwach ist, aber aus wirklich sehr liebenswerten Kindern besteht. Die foulen eigentlich gar nicht und sind auch glücklich, wenn sie beim 10:1 ein Tor geschossen haben. Auch der Trainer ist sehr sozial eingestellt. Da klappt FPL.
    Schaue ich mir dagegen die E1-Truppe an, in der mein Sohn jetzt spielt, sieht das anders aus: Von den Spielern bis zum Trainer sehr leistungsbezogene Charaktere, die unbedingt gewinnen wollen. Da geht's zur Sache: Trikot ziehen, grätschen, das volle Programm. Und zwar auch seitens der Gegner. Und da ist ein regulierender Schiri überlebenswichtig, auch für die Gesundheit der Kinder. Sonst eskalieren Situationen ins absolut Unschöne.

    Du weisst inzwischen genau, dass ich es sogar noch 1001 Mal erzählen würde! :thumbup:


    Und ich stimme dir zu: viele sind noch nicht bereit für die FPL! Zu meinem Bedauern wäre es tatsächlich ratsam dort öfters den Schiri zu haben. Aber es ist keine Schwäche der FPL! Du sagt es schon selbst: Das Wesen der Beteiligten Menschen ist es.

    Ist es nicht so, dass sowieso nur die Eltern des betroffenen Jungen den Strafantrag stellen dürften?


    Bei solchen Schwerwiegenden Vergehen sehe ich es als das Mindeste an, dass der Verein dem Trainer irgendeine Art von Abmahnung schriftlich zukommen lässt. Leider klappt das nur wenn vernünftige Menschen mit Hirn den Verein führen, was scheinbar bei Euch nicht der Fall ist. Wenn sich Menschen dann noch vor So einen Kinder-Missbrauch-Betreibenden stellen, dann sind diese nicht besser und akzeptieren das Verhalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgend jemand hier im Forum tatsächlich tolerieren würde, seine Kinder einem Haufen Typen zu überlassen, die Kinder missbrauchen!
    Entschuldigt meine extreme Haltung, aber wenn dem so ist, dann sollten sämtliche Mitglieder die einen Hauch von Würde und Anstand besitzen austreten, denn sonst sind sie nicht besser!

    Man muss das Ganze natürlich immer in Abhängigkeit vom Alter sehen. Generell habe ich zu den Kindern ein recht freundschaftliches Verhältnis gepflegt. Bei einer D3 würde ich da jedoch schon engere Grenzen setzen. Das sind fast schon Jugendliche.

    Oha - D3! Das hatte ich bei Deiner Eingangsfrage komplett ignoriert. @Das_Huhn sagt zu recht das seien schon fast Jugendliche.
    Wie groß ist denn Dein Kader? Und wie lange hast Du die Jungs denn schon?

    Ich versuche immer vor den Kindern auf dem Platz zu sein. Bälle und Hütchen liegen bereit, so dass sie in einem abgegrenzten Bereich spielen oder jonglieren können.

    Versuche ich auch und schaffe es meist auch bevor das Gros kommt - schließlich bauen sich die Übungen nicht von alleine auf ;)
    Manchmal ist es Arbeitstechnisch einfach nicht möglich. Ich bin in der Regel 45 Min vor Trainingsbeginn da. (= 25 Min vor Treffpunkt). Trotzdem komme ich immer aus der Kabine und sehe 100m weiter hinten auf unserem Trainingsplatz einen irgendwo auf ein Tor ballern - es kommt schlicht nie vor, dass alle drei Regeln eingehalten werden - völlig egal wo ich bin X/


    Es ist halt einfach nicht immer leicht so entspannt zu bleiben wie die Kinder es verdient hätten, aber es kann doch auch nicht angehen, dass sämtliche Regeln einfach wohlwissend nicht eingehalten werden.



    Ich verstehe schon was du meinst und bleibe zu 100% bei meiner Aussage.
    In der Regel kommt so was zustande wenn die Trainer nicht gemeinsam aus der selben Coaching-Zone heraus agieren und sich nicht abstimmen. Die Trainer müssen miteinander reden und eingreifen - das Spiel unterbrechen, den Kindern erklären und weiter geht's. Das ist kein Fehler der FPL, sondern ein falsches Vorleben von Regelmissbrauch und dessen Duldung der Vorbilder.

    @D-Jugend-Motivator
    Wie sich die Bilder doch gleichen.
    Dazu kommt, dass einfachste wirklich babyeinfachste Anweisungen nicht kapiert werden.
    "Jeder stellt sich mit einem Ball Fuss an eines der gelben hütchen" - keine chance, dass die das schaffe ohne das ich dreimal erklären und hinweisen muss.


    Letzte woche ein Experiment: 12 Kinder. Als ich nach drei mal eingreifen gemerkt habe, dass es schwer wird die Anweisung " stellt euch mal in einer reihe als Schlange auf - immer 2 m abstand zum nächsten", habr ich die alleine gelassem und einfach die stoppuhr aktiviert: fast 6 minuten!
    Es war die erste Übung. Inclusive des ersten ruhe ins team bringen beim begrüßen und warten bis alle da sind war fast die erste viertel stunde des trainings im arsch.
    Normal? Für mich ja, seit ich diese Mannschaft trainiere.