Je mehr ich in diesem Bezug über das Runden Laufen nachdenke, desto mehr Gefallen finde ich daran, es ab sofort fix einzubauen, dass das gesamte Team erstmal eine Runde ohne und eine Runde mit Ball zusammen mit mir langsam um den Platz trabt und dabei einfach gesprochen wird. Das gibt dem Co noch genug zeit um aufzubauen und ist eigentlich ein nettes Ritual. Es geht ja dabei um das socializing und nicht den Trainingseffekt! Das hatte ich dabei bisher garantiert falsch eingeschätzt! Und danach beginnt das Training!
Bin gerade mal wieder ziemlich happy über diesen Forenaustausch hier! ![]()
Beiträge von Ersatzbank
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Habe das Thema nun mal mit den Aussagen eines 3.-Klasse Lehrers reflektiert, der bestätigt hat, dass die Kinder bei ihm deutlich mehr Hausaufgaben bekämen, da die Kinder das sonst in der vierten Klasse nicht packen, wenn dann noch mal mehr auf sie zukommt. sozusagen als Vorbereitung auf den Übertrittsstress etc.
Ich finde es gut, dass man das dann schon in der 3. Klasse abfedern möchte!
Nun kann ich zu Schuljahresbeginn sehr gut verstehen, warum die Kinder so überquellen (zumal ich auch Ganztagesschüler habe, die direkt aus der Schule ins Training kommen).
Habe daher die Reissleine gezogen und meinem Co mitgeteilt, dass wir bis zu den Herbstferien die erste Halbe stunde keine neuen Lerninhalte oder Spielformen mehr erklären oder einführen, sondern erst mal nur noch austoben, auspowern und frei spielen. -
Bin bei sowas unschlüssig.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es vergeudete Zeit ist. wie viel Trainingszeit hast Du? Wann wollt Ihr das alles kucken? Wann willst du die Filme schneiden? Wahrscheinlich wäre es besser die Zeit für die filme dafür zu nutzen etwas mit dem Ball zu machen und an der frischen Luft zu bewegen.Andererseits stelle ich fest, dass meine Söhne Filmchen von sich beim Fussi durchaus mit großem Interesse selbst analysieren - das ist schön zu belauschen.
Ergo: Filmen ja. Filme verteilen ja. Selbst analysieren: ja. Aber mehr nicht.
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Prinzipiell hast du recht. In der Regel mache ich das auch. Wie du aber geschrieben hast muss man auch irgendwo mal anfangen und auch was einfordern.Das Problem bei der Übung glaube ich, war nicht dass sie es in den nicht verstanden haben, sondern ein ganz anderes (meiner Meinung nach). Kennst du das, wenn du eine Übunge eklärst und von 8 Kindern, schon 5 von Anfang geistig abwesend sind. Du schaust deine Kiddies an und weißt, das a,b,c usw. dir einfach nciht zuhören. Und das hat auch ncihts mit der komplexität der Sprache zu tun, die schalten ab sobald man sagt "Alle mal her kommen". Das gehen schon die kognitiven Lichter der Aufmerksamkeit aus. Und genau das ist es was mich frustriert.
Nciht das Übungen evtl, falsch gestellt wurden oder das sie zu komplex anfangen (ganz ehrlich ich hinterfrage Übungen immer, und analysiere sie auch nach dem Training). Jetzt fragt ihr euch sicher woher ich das weiß, dass es am zuhören liegt, und nicht an der Komplexität.
Weil das ganze auch schon bei den einfachsten Übungen los geht....z.B. lauf mit dem Ball bis zum Roten Hütchen dann schieß aufs Tor. Dann passieren zwei Dinge. Es wird Kinder geben die machen das ohne Probleme und es wird die "nicht-Aufpasser" geben die entweder direkt schießen, bis zum Tor laufen oder einfach gar nichts wissen, weil sie keinen Plan haben. Das was wirklich wirklcih schlimm ist, dass sie nciht mal die ersten in der Reihe sind. Es haben schon 3-4 Kinder vernünftig vor gemacht und genaus DAS zeigt mir, dass es nicht daran liegt das es zu schwer ist, sondern dass die Kinder nicht aufpassen. Weder verbale Anweisnug, noch Vormachen können diesen Kidnern die Übungen nahe bringen....
Ich gebe allen die mir geantwortet haben recht. Die Übungen sollten so einfach wie möglich anfangen....aber ich kann ja nicht anfangen zu erklären, dass der Ball innen mit Luft gefüllt ist. ....
Die letzten beiden Trainingseinheiten waren katastrophal. Mein Fazit ist, dass ich in den nächsten Wochen nur noch Tore aufbaue und die Kinder in Teams einteile und sie dann spielen lasse. Evtl. mit Provokationsregeln oder kleinen Zusatzaufgaben.@Goncare Genau! Und das ist was dann übrig bleibt und worüber ich nachdenke: Wie einfach muss es denn sein für 8 bis 9 Jährige?
Was darf man denn zumuten? Genau dann wenn man sagt "Alle mal herkommen" oder "Alle mal zuhören" gehen tatsächlich wie du das sagst wortwörtlich die Lichter in den Köpfen aus. Das spüre ich. Jedesmal denke ich dann und sage zu mir selbst "ach, hätteste einfach deine Frese gehalten, die haben keinen Kopf." Aber das kann und darf doch nicht die Regel sein! Oder doch??
In meinem Fall von oben war es vom Funiño abgeleitet ein vereinfachtes Spiel und davon herausreduziert eine Korrekturform. Und wir haben diese Trainingssequenz - also ähnliche Übungen bereits das Training vorher gemacht - war also nicht mal komplett neu.
Sehe es grundsätzlich wie alle anderen auch die hier beitragen:
- Trainer entspannen.
- an den Alltag des Kindes denken
- Übungen klein anfangen etc.
Das mache ich doch auch.Also wenn sich das wirklich so herauskristalliesiert, dann mache ich künftig auch nur noch wie der Cotrainer von @DenSen
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Wir hatten gestern beim Training auch so Beispiele.
Wir machen eine einfache Übungen, bei der ein Spieler den Ball führt und ein anderer erstmal nur hinterher läuft. Auf das Trainerkommando (zuruf des Namens, des Ballführenden), versucht der Ballführende ein Tor zu schießen und der hinten zu verteidigen.Um das ganze etwas anspruchsvoller zu machen sind immer 2-3 Päärchen gleichzeitig in einem Funino-Feld. Man sollte meinen dass Kinder mit 8 Jahren das hinbekommen.
oookayyy....Übung geht los:
1. Versuch:
Der hinten läuft greift direkt an ohne auf das Kommando zu warten.....neu erklärt
2. Versuch:
Auf Kommando bewegt sich keiner....neu erklärt
3. Versuch:
Kommando und ein ganz anderes Kind, mit einen ganz anderen Namen will ein Tor schießen...neu erklärt
4. Versuch:
Nur der Ballführend läuft los, weil der andere sich den Himmel anschaut...Soooo, dann war ich schon gefrustet und habe alle zusammen gerufen. Habe dann ehrlich gesagt, dass ich gefrustet bin, weil so was einfaches einfach nicht klappt.Das hat man mir auch angemerkt. Ich habe es nochmal in aller Ausführlichkeit erklärt. Man sollte ja meinen, dass sie diesmal wenigstens wissen was sie machen sollen....
Übung geht los. Und ein Kind greift direkt wieder den vordermann an ohne auf das Kommando zu warten....
Manchmal habe ich das Gefühl, dass das heute alles zu weich ist. Es gibt keine wirklichen Sanktionen mehr die fruchten.
Beispiel wenn die Kinder nicht hören oder mist bauen:
1. Strafrunde: 3 Kinder freuen sich das sie laufen dürfen
2. Auszeit, zwei Kinder freuen sich das sie zeit zum trinken haben oder machen quatschAls ich Kind war, war es einfach: Hast du beim Training gehört und warste gut genug, durftest du mitmachen. Hast du nicht gehört und warst nich gut genug, war es auch schnell wieder vorbei. Das ist nicht meine Philosophie und ich würde das auch nicht so machen. Aber es war irgendwie klarer definiert und am Ende auch einfacher (wenn vielleicht auch nicht besser).
Das hätte 1:1 genau so bei mir passieren können - bei jeder noch so einfachen Übung! Genau das ist mein Punkt weswegen ich oben meinen Frustabbau-Beitrag geschrieben hatte.
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Mehr als 80% sind bei uns entspannt.
Das liegt allerdings eher daran, dass ich nicht am Spielbetrieb teilnehme.
Wir spielen 80 % Funino da sind fast alle sehr entspannt. Die Restlichen 20% machen wir Freundschaftsspiel (da weiche ich den unentspannten aus) oder Turniere.
Bei Turnieren sind immer mal wieder Idioten dabei.
Ich hab auch kein Problem, eine Turniereinladung abzulehnen wenn mir die teilnehmenden Mannschaften von ihrer Art nicht gefallen.
...Same here!
Zusätzlich freue ich mich, dass unser Verein aktuell meines Wissens - zumindest habe ich es noch nicht erlebt - tatsächlich keinen einzigen Vollpfosten als Coach hat. Sind zwar nicht alle immer super entspannt, aber immerhin keine totalen Siegesgeilen Choleriker!
Insgesamt würde ich aufgrund der letzten Jahre wohl gerne ziemlich genau 50% anklicken wollen, aber weder 20-50% noch 50-80% sind das was ich tatsächlich für treffend halte. eher 40-60%. -
Witzig. 4+1 - du rotierst völlig transparent von hinten nach vorne und raus - und die Eltern sind verwirrt. dabei rotierst du nicht mal die Seiten! Was für Seichtwasserpiraten hast du denn da um dich geschart?
Tschuldigung - ich lach grad herzlich!
Natürlich ist das für die Kinder nicht verwirrend, die kapieren das - natürlich lernen sie nicht so gut Fußball spielen, wenn Sie so früh auf Positionen fixiert sind, aber kapieren tun sie Deine Rotation locker.
Ich hoffe ich lese schon wieder mal heraus, dass es eher ums gewinnen in deiner höchsten F-Liga geht, als um die Ausbildung der Kinder - ich glaub ich bin paranoid auf dieses Thema .
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Und eine gelungenen Paß wirst Du sicher entsprechend loben.
Genauso wie eine gelungene Finte.
Ein Passspiel braucht man da garnicht fordern.
Das macht schon das 2. Kind
Natürlich. Genauso wie ein schöner Pass und eine gelungen Kombination im Spiel gelobt wird.
Nochmal der Unterschied für mich ist in F: Passspiel zu fordern ist falsch. Passtechniken im Training vorstellen ist Pflicht.Das ändert auch noch lange nichts am Schwerpunkt dribbling und 1:1.
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weisst du was das Kind an diesen Tag bereits intus hatte?
Welche Belastungen, welche Streitigkeiten(mit Eltern,mit Freunden....)Warum zum Teufel kapieren manche trainer einfach nicht, dass auch Kinder ein Leben haben das NICHT mit Fussball zu tun hat, und auch mal aufgrund vorbelastungen, nicht auf Knopfdruck funktionieren???
Keine Sorge, das weiß ich nur zu gut. Viele kenne ich seit 6 Jahren, das betroffene Kind kenne ich jetzt das dritte Jahr und wir treffen uns auch privat. Da lernt man die Kinder zu lesen und zu verstehen. Wir sind gute Freunde und die Kinder schreien mich auch an, wenn ihnen danach ist. Das passt auch. Meist lachen wir auch schon wieder noch während wir schreien
Trotzdem kann ich dieses Abtauchen, wie Torsten es so schön nennt, nur schwer annehmen und nur schwer darüber hinwegsehen - sonst macht jeder was er will - aber immerhin ist es eine Erklärung die mich besänftigt, da es dann wohl nicht immer an meinen Formulierungen liegt und ich anders hinterfragen muss.
Letztlich war es einfach nur ein Beispiel von vielen, an denen ich nun jetzt zurückreflektierend sagen könnte, die Kinder waren einfach voll. Das wiederum würde bedeuten, wenn in jeder Trainingseinheit 30% bis 50% der Kinder so voll sind, das so einfach Sachen nicht funktionieren, dann sollte man grundsätzlich völlig anders trainieren. Und ich glaube nicht, dass die Kids in meinem Team hier besonderen Anstrengungen unterliegen im Vergleich zum Rest der Nation. Werde das Thema nun aufmerksamer beobachten. -
Mit den richtigen Reizen kommen die Kinder selber auf die Idee, dass so ein Abspiel manchmal eine echt gute Idee ist
Oder wofür machst du das 2 gegen 1 mit Dribbeltor?


erwischt? oder nicht?Ein Unterschied ist für mich tatsächlich das Fordern des Passspiels im freien Spiel im Vergleich zur Vorstellung der Techniken des Passspiels.
Bei diesem 2:1 üben wir den beidfüßigen Querpass mit dem Innenrist in den Lauf und auch die Ballmitnahme im Lauf. Im Korrekturspiel ohne Gegnerdruck strikt in kühler Theorie- dann im 2:1 sind sie dann wieder frei selbst zu entscheiden wie sie das Problem lösen möchten.

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"Unter sonst gleichen Bedingungen" habe ich geschrieben! Ceteris paribus! Da gibt es per se keine besonderen Umstände! Es ist alles gleich! Deswegen heisst es so!
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Vielleicht nicht ganz frust - eher Hilflosigkeit:
Ansage: " Übung ... Als Auftakt beginnt ihr mit einem Pass zum Spieler am gelben Hütchen..."
Ich mache es vor.
Die erste Gruppe macht es richtig.
Die zweite auch.
Die dritte:
Kind spielt diagonal ins feld - ich Pfeife zurück.
Kind spielt diagonal ins feld - ich pfeife zurück und frage nach ob klar ist was verlangt wird. - pass zum hütchen - alles klar.
Kind dribbelt diagonal los - ich schreie ein Wenig und rufe zurück. Frage navh wo das problem ist, den ball tum hütchen zu spielen?
Kind spielt wieder den diagonal pass ins feld - ich schreie zurück - pfeife benötige ich nicht mehr - ich bin lauter...
Kind beginnt zu weinen, macht jedoch jetzt die Übung richtig ...Ich kann manchmal nicht mehr - echt. Das Kind hat die selbe muttersprache wie ich. 9 Jahre. Dritte klasse. Intelligent - schafft bestimmt mal sein Abi locker.
Warum zum teufel kapieren die Kinder die einfachsten Anweisungen nicht?? Ich arbeite schon mit hütchenfarben als pisition für Spieler zum hinstellen - nicht nur fur due Übung... Grrrrnznknpfrmlgrrrng!

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Aber nichts desto trotz wirst du doch zustimmen, dass die Reihenfolge der Ausbildungsschwerpunkte wie sie z.b. in der dfb ausbildungspyramide manifestiert sind, sinnvoll und auf das jeweilige Alter abgestimmt sind. Unter gleichen Bedingungen wird es also zwingend Nachteile haben müssen, diese Reihenfolge zu tauschen.
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Theoretisch müssten meine Jungs - die jetzt alles verlieren, aber kein 1:1 scheuen - dann in der D-Jugend jeden Gegner platt machen oder?

Da kannste drauf wetten!

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Du wolltest Dich doch nach Funiño Festivals in HH erkundigen! Tu das und deine Probleme sind gelöst - sowohl das Spielstärke, als auch das Kaderproblem.
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Alle drei nehmen.
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An dieser Stelle möchte ich mal schreiben wie es meinen 2008ern ergeht, die aus der Funinoliga heraus nun E-Jugend 7:7 spielen.
Aktuell meint der jetzige Trainer die haben keine Ahnung vom Positionsspiel - das wirkt auf mich wie eine Anklage, zeigt mir aber, dass er sich auch nicht wirklich mit dem Thema an sich beschäftigt. Denn das ist ja Lerninhalt E und nicht F!
Die Kinder spielten 2x als Junger Jahrgang gegen gemischte Teams mit älteren Kindern gegen Vereine die die "klassische" Ausbildung mögen und sich selbst wohl eher als "ambitioniert" einschätzen
.Beide Spiele gingen verloren 2:6 und 3:5 - ich finde aber beide Ergebnisse ziemlich geil! Zumal mir bestätigt wurde, dass in der zweiten Halbzeit unser Team die Spiele gestaltete, nur eben die Tore nicht macht. Ich denke auch dieses Druck machen hinten raus ist dem Funiño geschuldet - alle Kinder spielen und bekommen durch den höheren Puls und die größeren Laufwege bessere Kondition. In meinen Augen sehe ich das Ausbildungskonzept voll bestätigt und erfolgreich. Die Tore werden kommen wenn sich die Kinder noch mehr an die Spielform gewöhnt haben. Im Funiño bilden wir lauffreudige Mittelfeldspieler aus und jetzt kommen eben die Knipser und Torspieler langsam dazu.
Ich fühle mich dadurch bestätigt und werde meinen Kurs beibehalten. -
enau.
Es gibt kein Seitenaus und die Eckbegrenzungen sind gleichzeitig die dribbeltore.
Bei dieser ersten Übung gibt Wein vor, damit das Lernen leichter wird, auf Umschalten oder vermischen von Aktionen zu verzichten. Deswegen darf z.B. der Verteidiger nicht beim Torschuss stören, wenn das Dribbeltor passiert wurde, damit das Kind sich voll auf den Schuss konzentrieren kann.Optimaler Aufbau ist bei mir gewesen, dass ich mit 6 gelben hütchen zwei Felder aneinandergebaut hatte. ... also tema Blau (und auch team orange) greifen 10 mal in folge an - fünf mal nach links und fünf mal gleich im Anschluss nach rechts. Ein Verteidiger hat dabei immer pause.
Unbenannt.JPG -
Hört sich gut an.
Wird morgen gleich getestet...Aber 10 x 6 ist bei mir viel zu klein.
ich nehme die Originalmaße der Übung aus dem Buch: 15m lang 12m breit. -
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Wenn es darum geht den ersten Schritt Richtung Passspiel zu gehen (darf man durchaus in der F) ist folgendes Spiel aus dem Ausbildungskonzept von Horst Wein sehr empfehlenswert.
Für je vier Spieler ein abgegrenztes Feld (ca. 10x6m). Team A greift abwechselnd auf die zwei Grundlinien (6m) an. Je ein Spieler von Team B verteidigt jeweils eine Grundlinie. Somit habe ich ständig ein 2v1 Situation. Innerhalb kürzester Zeit kommen die Kinder darauf, dass sie einen immensen Vorteil haben, wenn sie den zweiten Spieler mit einbeziehen.
Je nach Ausbildungsstand der Kinder kann ich das Coaching variieren (vom freien Spiel, bis zum Detailcoaching). Innerhalb kürzester Zeit haben alle Kinder hunderte Pässe, Ballmitnahmen, Zweikämpfe, Dribblings, Finten, Sprints gemacht (und das auch noch spielnah).
Weiter oben fiel die Frage ob dass dann etwa heißt, mehr spielen zu lassen. Die Antwort ist ein eindeutiges JA! Mittlerweile mache ich nur noch "Übungen" zur aktiven Erholung. Der Rest wird gespielt. Mindestens 3/4 der Trainingszeit sind Spielformen. Mal frei und mal mit diversen Schwerpunkten. Natürlich immer in Kleingruppen. Vom 1v1 bis max 4v4.
Natürlich ist da Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt. Aber eine einfache Frage wie z.B.: "Wie könntet ihr euch aufteilen, dass der Verteidiger es so schwer wie möglich hat?", wirkt Wunder. Die Entscheidung ob- und wann die Kinder den Ball abgeben ist aber ihnen überlassen und nicht Aufgabe des Traininers.
Das ist das erste vereinfachte Spiel (plus entsprechende Übungssequenzen) in einer Serie von Spielformen. In dieser Sequenz stecke ich gerade mit meinem Team. Seit 2 Trainingseinheiten - das ist hartes Brot für meine Kinder. Bin gespannt wie sie das alles verarbeiten und möchte gerne bis zur Hallenrunde die zweite Spielform auch durch haben. Würde ich aber keinesfalls mit dem Jungjahrgang F machen!
