Beiträge von Ersatzbank

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    Was wir im Video sehen, ist die völlig normale Entwicklung der Kinder in der Altersstufe 5-9 Jahre, wenn sie Funino spielen und sich das Fußballspielen und die Lösungen selbst erarbeiten dürfen. Das Spielfeld und der verfügbare Platz geben dass genau so her, wie wir es sehen. und auch das langsamere ist eben den Lernen geschuldet. Das wird von alleine schneller, wenn mehr Erfahrung und Sicherheit dazu kommen. Anfangs dribbeln dir kleinen nur. Dann kommt die Stufe wo sie erkennen, dass es dabei oft zu Gegentoren kommt und sie beginnen denn Kopf einzuschalten. und dann kommt auch das Tempo. Dabei darf man nie vergessen, das Funino so intensiv ist, daß ein hohes Rambazamba-Tempo über ein gesamtes Festival aufrecht zu erhalten völlig unmöglich ist. die Kinder müssen mit ihrem Kräften Haushalten. die körperliche Leistung ist vergleichbar mit dem Eishockey, nur ohne Blockwechsel alle 2 Minuten.

    Alle Spieltage und Turniere an denen Mixed Teams starten, die ich bisher erlebt habe waren sehr angenehm und eine Bereicherung. Für die Kinder immer eine gute Erfahrung. Egal ob 7:7 oder Funino.

    Allerdings habe ich noch nie BV einen Spieltag gespielt an dem alle Team gemischt waren, sondern immer nur 1 Team. es gab da auch nie Trainer Probleme - die ich jedoch erwarten würde, wenn alle Teams gewürfelt werfen - andererseits gehören solche Problemtrainer bei so einem Spielmodus wohl bald der Vergangenheit an. ich fände es durchaus Wert, diese Idee weiter zu verfolgen; es muss ja nicht 100% umgesetzt werden.

    Anmerkung zur Ballgeschwindigkeit: wir haben auf Turnieren immer eine Speedschussanlage in Betrieb. Die F Kinder schießen zwischen 55 und 65 km/h für besten knapp über 70, selbst die schwächsten in die Nähe von 50 kmh.

    klar, das sind keine Pässe, sondern Vollstoff.

    Ist doch logisch, dass er, wenn er erst Kurz im Tor steht aber seit 6 Jahren schon auf dem Feld kickt wahrscheinlich in den Augen des DFB-Trainers ein besserer Spieler als TW ist. Aber das macht doch nichts, wenn der Junge TW sein möchte! Im Gegenteil: wir fordern doch, dass die Torspielerausbildung nicht zu früh beginnen soll und erst das Fußballerische in den Mittelpunkt zu stellen ist. Im Prinzip ist es doch ideal, was da gerade passiert: er hat seine Technik gut gelernt und kann so ein guter mitspielender und Mitdenker Torspieler werden. Echt Schade, dass dieser Trainer den Jungen nun so verunsichert.

    Reine Frequenz trainierst du durch wenig Belastung. also lieber 5m sprinten als 10 meter. und lieber 1 minute als 3 Minuten. Lieber über Schnüre hüpfen als über niedrige hürden. Keine Zusatzgewichte oder sonstige Mühsal einbauen. Beim treppenlauf stufen einzeln nehmen und nicht doppelt etc.

    Stichwort andere PSortarten: Für die Periodisierung der Wiederholungen könntest Du dich am Radsport orientieren.

    Da wir bisher erst 2x das Funino gespielt haben, war das Funino-Spiel an sich noch sehr chaotisch und man musste noch recht viel "organisieren" (Tore vor der Torschlusslinine zählen nicht, Spieler wechseln nach Tor, ....). Von daher hab ich hier noch Respekt davor 2 Funinos parallel laufen zu lassen ohne das es im Chaos endet :) Aber wenn die Jungs erstmal dran gewöhnt sind, sollte das dann gehen (Stichwort Strassenfussball...)

    Und dann braucht man 8 Falttore... Also wieder investieren ;)


    Aber ich finde die Idee super, 2 Funino-Felder aufzubauen und die anderen machen die Übungen/Korrekturspiele dazu.

    Wenn du 22 Kinder hast, dann, dann kann es sein, dass du mal mit 5 Teams zu einem Festival reisen kannst. Spätestens dann brauchst du 5 Feldbetreuer. Du solltest also jetzt schon beginnen die Eltern als Feldbetreuer einzubinden und auszubilden. Die stehen am Training sowieso nur dumm rum - so haben sie eine sinnvolle Aufgabe und das Feld ist betreut. :) Das schafft dir und deinem Co die Freiheit die Übungen zu steuern.

    Genau: einfach mehrere Übungen aufbauen und die Gruppen aufteilen. das wird dann so eine Art Rundlauf. Manche Übungen - z b. Trapez - kann man gespiegelt aufbauen, dann ist die Übungen für den anderen Fuß und du hast zwei Gruppen in der selben Übung. und sollte das noch nicht genügen, dann haben wir Wein-Jünger immer noch ein Funino Feld auf dem beim Rundlauf durch die Übungen einfach gekickt wird.

    Je größer die Gruppe, desto homogener kannst du die Trainings Partner zusammenstellen. das ist doch auch ein Vorteil.

    Es reicht nicht, dass der Gegner so wie so komplett überfordert ist, muss man ihm noch ernidrigen? Oder meinst du, dass die Speiler der Gegenmanschaft das nicht merken? So etwas merken die Kinder von beiden Mannschaften und wenn da noch welche die gleiche Schule besuchen, dann wird das Bild vollständig. Was meinst du, werden sie in den Pausen erleben? Ihr habt nicht nur verloren, sondern wir haben sie noch kräftig geschont. Wem soll so etwas helfen? Und das sage ich nicht, weil ich es gehört habe. Meine Jungs haben sich lange geschämt in der Schule oder auf den Spielplätzen zu sagen, bei welchem Verein sie spielen.

    Also bei mir haben sich noch nie Gegner beschwert und es hat auch meines Erachtens noch nie ein anderes Kind in einer anderen Mannschaft mitbekommen, wenn ich Eskalationsregeln anwende. das ist doch nicht erniedrigend. Wenn man das natürlich so gestaltet, dass es die anderen erniedrigend empfinden, dann muss man das eben üben.

    Also was bleibt:

    a) in die F4 zwingen geht nicht.

    b) die stärkeren könnten abwandern

    c) die schwächeren drohen nicht mit Abwanderung

    d) scheinbar hätte der Trainer lieber die stärkeren als die schwächeren

    e) Ziel ist es möglichst viele Mitglieder zu halten.

    f) sollte es den schwächeren nicht gefallen, hätte man immernoch die F4 in der Hinterhand.

    g) es handelt sich jeweils um etwa 3 Spieler, die es betrifft: also Gleichstand.


    Unterm Strich bleibt für mich in dieser Konstellation (möglichst objektiv hoffe ich), dass du den Kader einfach so weiter laufen lässt wie er ist und das Team so führst, dass deine besseren nicht abwandern. Bei 2 Trainern und nur 15 Kindern insgesamt sollte es machbar sein ein für alle 15 Kinder angemessenes Training mit Spaß für alle zu bieten (ich grenze den Spielbetrieb absichtlich aus, denn dieser ist laut KiFu-Definition als ein weiteres Training zu betrachten und somit nicht anders zu behandeln als ein Training).

    Letztlich kannst Du die schwächeren immer zusammenfassen und miteinander üben lassen - homogene Gruppen bilden, wie beim Funiño.

    Andre warum ich es für nicht unwichtig halte ob es breiten- oder Leistungssport ist: wegen des Umfeldes und der daraus resultierenden Motivation der Erwachsenen und wegen der fußballerischen Zukunft der Kinder: in welchem Haifischbecken Ländern die Kinder in der E und wie realistisch ist es denn, dass die talentierten bleiben? (ich weiß: in den Alter nicht erkennbar etc. - aber das wissen eben nur wenige und die meisten ignorieren dieses Wissen wenn man es ihnen erzählt.) Daher wäre das für mich wichtig.

    Abgesehen davon finde ich einen Beitrag oben hervorragend!

    @efftzeh Natürlich habe wir eine Aufgabe allen Kindern einen Hafen zu bieten und und zu bemühen allen Spaß zu bieten aber das geht nur, solange wir selbst Spaß haben. denn die Kinder sollen unsere emotionale Lage und spiegeln das wieder. Und selbst wenn ich beide Seiten des Kinder Trainer Daseins betrachte - die ehrenamtliche Aufgabe (oft undankbar) und die es als eigenes Hobby zu betreiben: bei beidem will ich in meiner unbezahlten Freizeit Spaß und keine Leiden.

    Reisende soll man nicht aufhalten. Wenn die Guten gehen wollen, weil ihr Euch um alle Kinder kümmert, dann sollen sie gehen.

    Natürlich musst Du berücksichtigen: Breitensport oder Leistungssport? Wo sortiert sich denn dein Verein ein?

    Mein Verein ist Breitensport und spielt Kreisklasse - da gehen die richtig guten Kinder sowieso später woanders hin. Meist so ab der D-Jugend.

    Ich kann dein Problem gut verstehen. Sollten jedoch insgesamt die Mitgliederzahlen zu sehr sinken, wegen diesen (entschuldigt den Ausdruck) "mannschaftsschädigenden Spielern", dann muss der Jugendleiter ran und eine Direktive ausgeben. Letztlich geht es um Mitgliederzahlen. Du kannst nicht die komplette Mannschaft in Demotivation und Frust verkümmern lassen, um es allen recht zu machen. Es allen recht machen geht nämlich nicht. Ich hatte das Problem auch, und meine Lösung, mit der ich jetzt glücklich bin: ICH bin der Coach und mache die Ansagen so, dass er mir Spaß macht das Team zu führen.

    Und wieder zitiere ich sinngemäß Goodie mit den Worten "Jeder Trainer bekommt letztlich irgendwann die Eltern und Kinder die er verdient hat".

    Ein Kollege von mir macht das mit Thera-Band: eine Rolle mir 25 metern kostet nicht viel. Abgelängt auf den Bedarf kann man viel damit machen. Und dann spannt er es wie totog mit der Zauberschnur oder wie let1612 mit dem Absperrband ins Tor und definiert so die Zielbereiche. Vorteil gegenüber Zauberschnur: Besser sichtbar. Vorteil gegenüber Absperrband: Flexibler/dehnbar.


    Aber der Area-Shooter ist natürlch der Hammer!

    :thumbdown:<X

    Nach meinem Verständnis läuft sowas unter Sabotage. Wenn dann noch alle Saboteure unter einer Decke stecken und die Fäden in der Hand halten, dann wird es schwer für die Meuterer.


    Aber es gibt zum Glück auch positive Beispiele.

    Ohne jetzt das Verhalten vom gegnerischen Trainer zu rechtfertigen, würde mich interessieren, wie wäre deine Reaktion, wenn dein Team gewonnen hätte? Nur so hypothetisch. Es ist sehr einfach, wenn du eine starke Truppe hast, KiFu zu spielen. Du gewinnst es so wie so. Hast du Eltern hinter dich, die andere Eltern wollen unbedingt Kinder zu dir schicken. Aber wenn die Truppe nicht so stark ist und jede Woche permanent verlierst und dazu die Truppe von Woche zu Woche immer kleiner wird, da Kinder kein Bock haben als Looser auf den Platz zu gehen. Als mein Kleiner gegen einen NLZ das Rückspiel spielen müsste, hat sich 8 Spieler krankgemeldet, da sie Hinspiel 34:0 verloren haben. Und das war F-Jugend

    So eindeutig ist es nicht.

    Da hast du recht Poldi. Es ist durchaus legitim, dass der Trainer einer schwachen Mannschaft versucht, für seine Kinder die besten Ausgangsbedingungen zu schaffen.

    Dennoch gibt es ein gewisses Maß, das nicht überschritten werden sollte. Auch der spruch des Trainers in der Halbzeit Pause kann so und so verstanden werden. Das ist hinterher immer schwer, ohne die echte Atmosphäre gespürt zu haben. Denn wenn um des Ergebnis' Willen die Stimmung von den Erwachsenen am Platz in einem Hexenkessel verwandelt wird, dann ist es eben zu viel des guten.

    Dank unserem Thema was Trainer für Infos bei abmeldungen benötigen, habe ich gerade mal mit nun ganz anderer Aufmerksamkeit gelesen, welche Optionen im Falle einer Abmeldung die Fußballsoftware Easy2Coach anbietet:


    Diese Einteilung finde ich als Beitrag zur Diskussion sehr schön: Es gibt das Berufliche (=Schule) und sonst eigentlich außer dem generellen "un-/entschuldigt" nur noch team-relevante Optionen.

    Der Punkt "Begründung unbekannt" bedeutet für mich in meiner Interpretation: "in allen Fällen, wo man es nicht ankreuzt, kennt der Trainer die Begründung, aber weil es ihn eigentlich nichts angeht, und er es nicht direkt erfragen sollte, wird es auch nicht dokumentiert."

    Diese Systematik leuchtet mir ein und gefällt mir.

    Mir gefällt diese Einschränkung des Torspielers im Futsal auch überhaupt nicht. Mein Favorit ist, den Torwart wie einen weiteren Feldspieler spielen zu lassen. Das habe ich auch schon praktiziert und ich fand es geil: Wenn er über die Mittellinie dribbel oder für den Eckball mit nach vorne flitzt. Marke: René Hiquita! Ich finde das ausgezeichnet.

    Aber seit ich die Futsalregeln wirklich verinnerlicht habe, muss ich sagen, lasse ich das nicht mehr so spielen. Jetzt ist der Torspieler immer "letzter Mann" - ob das mal bis über die Mittellinie geht oder nicht so weit ist egal. Aber niemand ist zwischen seinem Tor und ihm.


    Ich persönlich finde es würde genügen, dem Torspieler zu untersagen die Hand zu nutzen, wenn er angespielt wird. Denn letztlich spielen wir ja kein Futsal, weil wir unbedingt futsal spielen wollen, sondern wir gehen in die Halle und sind doch Fußballer. Und diese Regel ist mir einfach zu weit vom Fußball auf dem Platz weg. Gerade bei den Kindern mag ich es nicht immer dieses Regelwirrwarr zu erklären.