Beiträge von Ersatzbank

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    Irgendwie passt das in meinen Kopf nicht zusammen. Ich kann da wohl nicht zur Lösung beitragen.

    Warum müssen denn drei Kader/Mannschaften immer zusammen trainieren? Wenn doch sowieso viele kaum Zeit zum Training haben, dann selektiert diese in eine Hobbymannschaft. Die kann dann freitags trainieren. und erste und zweite Mannschaft trainieren gemeinsam am di + do.

    Das ist doch abhängig von Spielverständnis der Kinder.

    Also meine Truppe (F) hat es noch nicht verstanden. Sie sind zum Beispiel noch nicht auf die Idee gekommen auch beim 7:7 wenn wir selbst Anstoß haben, sich anders zu positionieren, als wenn der Gegner Anstoß hat.

    wohingegen es beim Funino klappt.

    das ist ganz eindeutig ein Indiz für mich, dass in diesem Alter die 7:7 Spielform einfach zu komplex für die Kinder ist. Folge: Trainer muss es vorgeben. Folge aus der Folge: Kinder sind nur der verlängerte Arm des Trainers und lernen nicht dass Spiel verstehen, weil sie nicht wissen warum sie nun genau an dieser Stelle stehen müssen - sie tun es einfach, weil Trainer es sagt/will.

    Mit diesen Themen habe ich eigentlich abgeschlossen und hoffe einfach, dass bald flächendeckend der 7:7 Spielbetrieb bei u9 und jünger abgeschafft wird. der Murks muss doch bald Mal ein Ende haben.

    Meine Zwischenlösung war ein 1-5 System: Einer sichert ab; alle anderen sind da, wo es nötig ist.

    Ich würde auf den ersten Blick ähnlich wie Goodie nach Möglichkeiten suchen, die Platzauslastung anders zu verteilen. z.b. dürfen bei uns bei nicht allzu Weichen Boden für g und f Jugenden den Hauptplatz zum Training nutzen. dadurch können alle anderen die weiteren Plätze wesentlich entspannter verwenden.

    Wie viele Plätze und was für Plätze hat den euer Verein? über wir viele Teams in welchen Altersklassen reden wir?

    Wenn ich die Tore zu weit auseinander stelle, dann sehen die Kinder das zweite nicht mehr.

    In der Halle, wo man ja gut auf vier Kastenteile spielen lassen kann, ist das scheinbar für die Kurzen einfacher. Da werden gezielt beide Tore angespielt.

    Macht ihr diese Erfahrungen auch?

    Für Funino: Abstand maximal 16 m. Minimal 12 m. Wenn du noch breiter stellst, dann mag ich gerne glauben, das die Kinder es" nicht v sehen". :)

    Vieles was die Münchner Fußballschule macht ist gut. Aber du darfst nicht vergessen: für sind auf Kundschaft angewiesen und es ist ihr Geschäft. Da stehen Papas und Mamas mit am Spielfeld, die genau solche Trainingseinheiten erwarten. Und als Dienstleister solltest du es tunlichst unterlassen für Erwartungen deiner Kunden zu enttäuschen!

    Daraus einen optimalen Plan für das Training deiner Mannschaft anzuleiten, halte ich für Falsch.

    Genau. Mit Verhaltensauffälligkeiten ist die Situation anders. Grundsätzlich ist ein Co auch immer angenehm. Aber ein Trainer für 12 Kinder sollte doch im Normalfall genügen.

    Und ich Bin noch nicht bereit meine Weltanschauung so anzupassen, das Verhaltensauffälligkeiten der Normalfall sind! ;)

    Ok. let1612 . Du leitest aus den Szenario nur ab, welche Maßnahmen betroffenen Spielern im Training Nähe gelegt werden könnten, um weniger gefoult zu werden. Jetzt habe ich dich verstanden.

    Solche Gedankenspiele gefallen mir.

    Ist allerdings für mich immernoch nur eine Linderung der Symptome, nicht der Ursache.

    Ich mache es mit Leibchen: je zwei Leibchen in 4 Farben. die knüpfe ich ins Netz. und dann dribbeln die Jungs je nach Übung aufs Tor und kurz vor dem Schuss halte ich ein Leibchen hoch und diese Farbe sollen sie dann Treffen. geht auch mit Hütchen.

    Amateur mach doch für deine Frage einen eigenen Thread auf. Hier im Frust abbauthread ist das nicht so gut platziert - hier kotzen wir uns eigentlich nur kurz aus und dann ist es auch gut. Aber du möchtest ja Hilfe in einer komplexen Situation besprechen.

    Vielleicht kannst du dann auch gleich noch ein paar Infos dazu packen: wärst du bereit seinem Job zu machen? was sagen Eltern? was sagt der JL? etc.

    Das Hauptproblem ist ja, dass du nichts vorausschauend agieren kannst, sondern erst wenn er abgeräumt wurde. Sonst könntest du ihn zum Eigenschutz ins Tor, in die Abwehr oder kurz auf die Bank nehmen, bis die Situation entschärft ist. Aber in der Regel gerufen diese die Massnahmen erst wenn du siehst, er wurde von anderen Team in den Fokus genommen. also wenn es schon zwei bis drei Mal versucht wurde - erfolgreich oder nicht erfolgreich.

    Also bleibt doch eigentlich nur der Fairness-Appell an die Spieler des anderen Teams vor Spielbeginn in einer Ansprache. Gewöhne dir das doch vor jedem Spiel an. Könnte erfolgreich sein. Denn der Appell an den anderen Trainer kann man sich in der Regel sparen - den entweder du hast das Problem mit ihm nicht und wenn doch, dann ist er doch meist unbelehrbar.

    eigentlich wäre doch das einfachste eine outlook und Exchange Lösung.

    Ihr müsstet euch dann nur die Plätze als Besprechungsraum anlegen und schon hast du nicht nur ein geiles Buchungssystem, Stunden auch für alle sichtbare Darstellung der Buchungszeiten.

    totog da hast Du genau recht, denn körperbetontes Spiel hat nichts mit unfairnis zu tun. grätschen, halten schubsen etc. aber schon.

    Sebastian81 diesen Eindruck habe ich auch. Auch Spielstarke Mannschaften erobern sich den Ball oft dadurch das Sie den Körper einsetzen und verzeichnen dadurch Ballgewinne. Gerade die werden geschult im Zweikampf -auf den beinen- zu bleiben und die Körperbalance zu haben um das Spiel direkt fortzusetzen ohne Foul zu spielen.

    Das versuchen meine Jungs auch. Hände haben dabei wegzubleiben, Gegrätscht wird ohnehin nicht.

    Ich bezweifle, dass die darauf geschult werden. Oft bestimmt. Immer garantiert nicht. Ich glaube das entwickelt sich einfach dadurch, dass es eben nicht so leicht ist den Ball zu erobern oder zu behaupten in einer homogenen Truppe. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass selbst bei schwachen Mannschaften das Spiel härter wird, wenn nur Leistungshomogenität herrscht. Nur dort wird es wegen Unvermögen öfters im Foul enden.
    Und da wir in der Regel häufiger Trainieren als spielen sehen wir im Spiel das jeweilige Verhalten als Ergebnis.
    Dem Gleichstarken will man es zeigen, wer der bessere ist - Kinder in dem Alter sind extrem kompetitiv und wissen genau wann es sich lohnt sich anzustrengen.

    So wie totog das macht: Konsequent sein und keine Hände dulden, ist doch schon eine klare Grenze. Dann noch kein Grätschen am Mann und den Fuß nicht draufhalten wenn der andere schiesst, dann sind für den Kinderfußball doch 99% der Probleme gelöst.
    Es liegt. um das durchzusetzen, einfach wie so oft nicht an den Kindern, sondern an den Erwachsenen. Und da eben nicht bei den Erwachsenen des anderen Teams, sondern dem eigenen Coach.

    Wenn ich gegen ein starkes team spiele kann es sein, dass ich 5:0 verliere.

    Wenn mein "Star" fehlt wird daraus ein 10:0.

    Wenn dann noch der Fliegenfänger im tor steht wird daraus ein 15:0.


    Mit anderen Worten: Eine Position nicht ergebnisorientiert besetzen und ein einziger Spieler Differenz im eigenen Kader und schon hat man ein kaum tragbares Ergebnis.


    Ich glaube das Problem liegt im Spielsystem an sich. Nicht in der Zusammensetzung der Staffeln.


    Natürlich kann man die immergleichen üblichen Verdächtigen in die stärksten 2 Staffeln des Kreises stecken - die spielen dann unter sich auch bestimmt auf ähnlichem Niveau. Aber dort hat man auch die Leistungshomogenen Mannschaften und oft entsprechend homogene Ersatzbank. Aber bei allen anderen Vereinen ist es doch von Jahr zu Jahr Zufall wie stark man ist und in diesem Alter macht es eben einen deutlichen unterschied, wenn ich 2 starke Kinder gegen zwei schwache Kinder tausche.


    Ich bleibe bei meiner Aussage: Lasst endlich das 7:7 in G und F hinter Euch und spielt Funino im Champions-Modus, so wie wir in Erlangen/Nürnberg oder wie luibo es in Berlin macht. (Wir haben das ja auch im selben Lehrgang gelernt, glaube ich :-))

    So lassen wir all diese Problem mit einem Schlag hinter uns.

    Ersatzbank Die Platzgröße war die erste Notiz die ich mitgenommen habe. Obwohl es nicht soo viel größer ist denke ich das es, gerade am Anfang, enorm wichtig ist das auch zu nutzen. Platz ist ja nichts anderes als Zeit die die wir den Kindern zum Handeln geben.


    Gruß

    Torsten

    Genau. Und wer regelmäßig die Felder ordentlich aufbauen will, weiß: da spart man gerne Mal Meter beim Aufbau. Aber gerade zur Eingewöhnung an die neue Situation benötigen sie den Platz und damit mehr Zeit. später kannst du ja wieder reduzieren, um Druck zu machen.