Beiträge von totog

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    Übrigens solltest du dich über den User Fussball 4.0 erkundigen, bevor du solche Behauptungen aufstellst, dass das diesen Kindern keinen Spaß macht.

    Warum?


    Meine Erfahrung ist, er beißt nicht. Vielmehr kann er mit guten Argumenten und Hilfen unterstützen, was er in meinem Fall auch getan hat.


    Gruß

    Torsten

    der Spaß -Faktor an Funino Wettbewerben für durchschnittlich begabte Kinder im E/F Alter ist geringer al bei 7:7

    woran machst du das fest?

    Zugegeben habe ich noch nie Kinder gesehen die den Bolzplatz wieder verlassen haben weil kein 7:7 gespielt werden konnte. (Ja den Bolzplatz den gibt es bei uns noch, und der ist gut besucht)


    Ich weiß aber auch aus eigener Erfahrung das, sobald mehr bis viele Kinder auf dem Bolzplatz sind einige freiwillig wieder gehen weil es ihnen zu wenig Fußball wird, oder ein eigenes Spiel eröffnen.


    Viele Aktionen = viel Fußball = viel Spaß

    Was allerdings immer wieder zu beobachten ist, ist dass Kinder dem Vorbild Opa, Papa oder Trainer folgen und deren Fokus aufs 7:7 aufgreifen.


    Daher kann ich deinem Argument nicht folgen.


    Gruß

    Torsten

    Zum Thema "Ausbildungsorientierung" im Kinderfußball.

    Wir wissen alle, es gibt unterschiedliche Strömungen, bis hin zum DFB und natürlich in den Landesverbänden.

    Ich habe mich mal mit einem Ausbilder unterhalten, der mehr zum erfolgsorientierten Kinderfußball tendiert. Neben den üblichen Argumenten, kam etwas, was mich schockiert hat. Ich gebe das hier mal aus dem Gedächtnisprotokoll wieder. Es ist eine subjektive Meinung und entspricht natürlich nicht meiner Auffassung, es ist aber sehr provokant:


    Der DFB traut es den meisten Trainern im Kinderfußball nicht zu, erfolgsorientiert auszubilden. Es mangelt oft an den sozialen Kompetenzen und überwiegend am Know-how, fußballerisch qualifiziert auszubilden. Deshalb ist das Konzept so ausgelegt, dass der Kindertrainer als Animateur benötigt wird, um die Kinder beim Fußball zu halten, so kann er die wenigsten Fehler machen. Die wirklichen Talente sollen dem Fußball nicht verloren gehen, darum geht es. Natürlich kann man auch Kinder erfolgs- und leistungsorientiert ausbilden, es ist aber aus den vorgenannten Gründen nicht erwünscht. Die Talente sollen gehalten werden und es ist dann immer noch genug Zeit für qualifizierte Ausbildung, wenn sie erstmal gesichtet worden sind.

    Ich zweifle daran, dass es solche Verschwörungstheorien gibt. Vielleicht interpretiert dieser Mann da etwas so, dass es ins eigene Weltbild passt.

    Ähnliches wurde uns bei der Ausbildung zur C-Lizenz Breitensport (Kinder und Jugend) auch erklärt. Und ich muss zugeben ich finden daran weder eine Verschwörungstheorie noch finde ich die Ansicht völlig falsch.


    Auch wenn Uwe's Text das ganze sehr hart auf einen Punkt bringt lese ich dennoch folgendes heraus.

    • In den unteren Altersklasse geht es in erster Linie darum den Spaß an unserer Sportart zu erzeugen und zu fördern
    • Ein "Leistungstraining" ist in den unteren Klassen nicht nötig, da hierzu noch ausreichend Möglichkeiten bleiben
    • Ein gezieltes Leistungstraining erfordert Know-How und entsprechende Rahmenbedingungen

    Das sind die wichtigsten Punkte.


    Was daran jetzt völlig falsch dein sollte kann ich nicht erkennen. Klar sind viele hier sicher nicht die klassischen Vater-Trainer die ins blaue hinein trainieren. Daher fallen sicher auch nicht unter die Kategorie "nicht für Fördertraining tauglich". Liegt wohl auch daran das wir hier in einem Umfeld sind in dem sich jeder mit der Materie befasst.


    Dennoch habe auch ich immer noch Respekt vor dem Training in den höheren Altersklassen und weiß nicht ob ich für ein "Leistungstraining" der richtige wäre. Wobei es auch hier zwischen den Stützpunkt-Auswahl und dem Dorfverein sicherlich noch Unterschiede gibt. Dennoch wäre ich für zweites wohl nicht geeignet, ebenso verhält es sich mit unserem Verein und den Rahmenbedingungen.


    Wenn ich nun alles ins Kalkül ziehe was ich (und wohl auch ihr) jedes Wochenende auf den Sportplätzen beobachte müsste ich ich der Sichtweise fast zustimmen. (Nochmals, ich denke aber auch nicht das dies auf die Teilnehmer diese Forums zutrifft, da sich diese allein durch ihre Anmeldung und Teilnahme hier schon vom 0815-Trainer abheben)


    Gruß

    Torsten

    MDahlin herzlichen Dank für den link. Ich muss das ganze aber erst noch lesen.


    Die Frage von fussballschule_tirol ist in meinen Augen berechtigt. Wie gesagt muss ich erst lesen ob die Studie selbst eine Antwort hierzu gibt.


    Ist schlechtes Training mit mangelnder Ausbildung zu bemessen, oder ist es vielmehr so dass in einem Altersabschnitt das Training einfach den Erwartungen der Spieler entsprechen muss, da sonst die Null-Bock Einstellung gewinnt?

    Gerade in den mittleren Altersklassen ist ja des öfteren so dass zu Teil ganze Teams hinwerfen weil "Sie mit dem Trainer und seinen Methoden nicht klar kommen".


    Gruß

    Torsten

    SG-Nr8 Ich denke wir sprechen hier von zwei Dingen. Bis durch die E gab es auch bei mir keinem Ausschluss.

    Hier beneide ich Ersatzmann um die Funino Liga. Ein Ausschluss nach Leistung wäre hier für mich absolut sinnlos. Einerseits ein System das jedem seine Spielstärke bietet und dann Ausschluss, das passt in meinen Augen nicht.


    Daher müsste schon etwas grobes, raufereien im Training, vorgefallen sein.


    Ab einem gewissen Alter muss man aber den Weg vom Funino zum 11gg11 finden. Und hier müssen andere Maßstäbe greifen dürfen.


    Gruß

    Torsten

    maider187 Klar gibt es hier unterschiedliche Situationen.

    in meiner neuen D-Jugend kommen aber nur zwei Kinder aus den umliegenden Orten (Weg ca. 5km). Und diese sind beiden bereits in der E-Jugend teilweise mit dem Rad gekommen.


    In der E1 (nächstes Jahr D) sind dann wieder vier Spieler mit >10km. Die müssen hierbei ganz klar anders betrachtet werden.


    Gruß

    Torsten

    Der Hinweis auf messbare und subjektive Kriterien ist sehr gut. Ich denke das ist auch ein klares Nein für mich.


    Das ich mit dieses Statistik die Kinder "für das versäumen oder Verhalten der Eltern" bestrafe ist mir durchaus bewusst. Genau aus diesem Grund haben wir auch bis zur E1 versucht alle möglichst immer spielen zu lassen. Zumindest waren ausreichend Kaderplätze vorhanden.


    Ich bin aber dennoch der Meinung das hier das Alter nicht unberücksichtigt bleiben sollte. Ab einer D-Jugend hat (zumindest bei uns) fast jeder ein eigenes Handy) und kann somit auch selbst absagen. Zusätzlich hatte ich auch in der e Jugend jetzt schon Kinder die mir im nächsten Training berichteten "Ich wollte ins Training, meine Mutter konnte mich aber nicht fahren". Auch hier kann man im Nachhinein auch noch einen Vermerk oder eine Korrektur einfließen lassen, wenn erforderlich.

    Ab einer d-Jugend darf ich aber auch erwarten das "konnte mich nicht fahren" in "dann bin ich mit den Rad gefahren" gewandelt wird.


    Basierend auf diesen Faktoren denke ich kann man den Werten wie Trainingsbeteiligung nun auch einen Spieler zuordnen. wie schon geschrieben sind wir im Teamsport unterwegs, und dazu gehört eben auch etwas Verantwortung für sich und das gesamte Team.


    Zum Thema "Mama bringt mich obwohl ich keine Lust habe". Das kenne ich so nicht. Vielmehr haben wir ein paar "Monte-Kinder" (Sorry für das Pauschalisieren, ist aber bei uns so) die dann einfach keine Lust mehr auf Laufen haben oder, warum auch immer Zweikämpfe einfach mit den Händen voraus führen usw.. Und auch hier bin ich der Meinung das man, entgegen der F oder E, in der D-Jugend langsam etwas mehr einfordern und erwarten kann und muss.


    Gruß

    Torsten

    Witzigerweise hatte ich sowas zu Beginn der letzten Saison auch so ähnlich. Da war ein Spieler beim Intervalllaufen auf die gleiche Distanz langsamer als beim Dauerlauf

    Intervall hat ja auch langsame Passagen. Das kann sich dann im Mittel schon ach unten entwickeln! :sleeping:


    Gruß

    Torsten

    Ich denke dir Leistung, die man im Mannschaftssport erwarten kann, ist Anwesenheit.

    Genau dabei unterscheide ich bisher auch nicht.


    Ich sehe als "volle" Teilnahme auch nicht nur den Mini Messi der zu 100% alles gibt. Sonder durchaus auch den dicken Paul, der in seinem Rahmen dabei ist, auch wenn 90% der Pässe vielleicht oder Aktionen nicht erfolgreich sind.


    Gleichzeitig denke ich aber auch das man im Mannschaftssport Fußball durchaus erwarten kann das man im Training nicht bewusst nicht mit macht, oder sein Team mit "Lustlosigleit" oder anderem noch zusätzlich schwächt. Von schlechten Tagen möchte ich hier nicht sprechen, die hat jeder mal.


    Klar liegt auch am Trainer, es gibt aber in Dorfmannschaften durchaus auch Kinder bei denen du machen kannst was du willst, die sind in Ihrer eigenen Welt unterwegs.


    Meine Frage ist daher, sollte ich mir die Möglichkeit offen halten ein bewusst gestörtes Training für diesen Spieler anders zu bewerten als ein normales? Ich bin schlicht ein Freund davon so was entweder von Beginn an zu kommunizieren oder ganz sein zu lassen. Dann weiß jeder was und warum es kommt.



    Gruß

    Torsten

    Hallo zusammen,


    da man in der spielfreien Zeit plötzlich deutlich mehr Zeit zum Überlegen hat wollte ich nach eurer Meinung fragen.


    Ich werde in der nächsten Saison eine D-Jugend mit 19Spielern im Kader übernehmen. Mit den Kindern, den Eltern und dem Verein ist es so abgesprochen das wir die Spielbeteiligungen an der Trainingsbeteiligung orientieren wollen und bei Bedarf Freundschaftsspiele organisieren werden. Als Optimum ist es auch möglich nach der Hallenzeit ein zweites Team im D6 anzumelden.


    Soweit so gut und klar. Nachdem ich aber gestern (als Gast) das letzte Training der aktuellen D-Jugend begleitet habe viel mir auf das ein paar Jungs naja nur körperlich anwesend waren bzw. zum Teil sogar bewusst gegen Anweisungen gearbeitet haben.

    Natürlich kann man (und werde ich) hier auch mit anderen Mitteln entgegen steuern, mir stellt sich aber die Frage ob die bloße Anwesenheit im Training bereits ausreichend sein sollte für Spieleinsätze?


    Da ich hier auch schon von anderen gelesen haben das noch weiter differenziert wird wollte ich fragen wir ihr das macht und wie eure Erfahrungen damit sind?


    Da ich bisher eigentlich immer zwei Teams (E1+E2 oder F1+F2) hatte führe ich bereits eine Liste. Diese kommt meist bei den letzten Turnieren zum Einsatz wenn "aus allen" ein Team nominiert werden muss.


    Die Kriterien sind recht Einfach.

    Anwesend = +1 Punkt

    Nicht Anwendend oder Krank = 0 Punkte

    Unentschuldigt = -1 Punkt

    Am Ende werden die Punkte addiert und gut ist es.


    Nun überlege ich aber z.B. die Anwesenheit noch zu unterscheiden

    z.B.

    Anwesend und voll dabei = +2 Punkte

    "Nur" Anwesend = +1 Punkte

    usw.

    Allerdings stellt sich dann z.B. die Frage wie schlimm ist unentschuldigt nicht da? Kann ein "gutes" Training zwei unentschuldigte ersetzen?


    Ihr seht, im Kopf ist bereits Saisonpause, sonst hätte ich anderes zum Überlegen.


    Gruß

    Torsten

    U15, zweithöchste Liga.

    Ich denke genau hier liegt ein großer Faktor versteckt. Ab einer gewissen Spielklasse oder auch im Bereich NLZ's usw. sind die Spieler wohl von selbst bereit, auch unaufgefordert etwas zu machen. Und man muss eben nicht die vier Wochen Ballermann fürchten.


    Ganz unten ist es wohl eher so das ich gerne Vorgaben geben kann, aber nur wenige werden sich darum kümmern.


    Dazwischen gibt es sicherlich viele Stufen und Herangehensweisen welche sinnvoll und gut sein können.


    Ein Punkt welcher mir hier in Taktiker_95 's Beitrag ins Auge fällt ist Stabi. Auch wenn das Thema im Fußball wohl immer noch etwas zurück hängt sehe ich hier durchaus guten Möglichkeiten in diesen Bereichen (generell auch Kraft) etwas zu Bewegen. Da jeder Muskel auf Beanspruchung erst einmal mit Erschöpfung reagiert ist e"intensives" Kraft oder Stabi-Training im regelmäßigen Trainingsbetrieb eher hinderlich, da Verletzungsgefährdend. In einer Pause kann hier aber durchaus ein Schwerpunkt gesetzt werden.


    Allerdings ist das jetzt nur eine These, ohne hierzu selbst Erfahrungen im Bereich Fußball einbringen zu können.


    Gruß

    Torsten

    Da ich aus dem Ausdauersport komme sehe ich in dem ganzen zwei Seiten.


    In vier (oder mehr) Wochen herumliegen, ohne jegliche sportliche Betätigung baut der Körper ziemlich ab. Zusätzlich werden diverse Prozesse zurückgefahren die den folgenden Einstieg wieder deutlich schwerer machen. Daher kann ich ab einem gewissen Niveau durchaus erwarten dass sich die Spieler auch im Urlaub ab und zu etwas bewegen. Ehrlich gesagt kann ich nicht beurteilen ob die Spieler im hier angesprochenen Fall dies nicht auch von sich aus täten.


    Warum also überhaupt eine Pause?

    Jede Einheit ist Stress für den Körper (und den Kopf). Den Kopf setze ich hier im Klammern da dieses "nach Plan arbeiten" im Ausdauerbereich noch mehr erfordert als es im Fußball, in dem der Trainer alles Aufbaut und vorgibt, der Fall ist. So ist zumindest mein Empfinden.

    Dennoch dreht sich auch für Fußballer jede Woche um Trainings, Termine, Verletzungen, Fahrgemeinschaften, usw.. Plus, auch der Körper wird regelmäßig, im Idealfall bis zum Ende der Saison auch am Leistungslimit.

    Hier ist eine Pause notwendig um in der nächsten Periode wieder auf die komplette Regenerations- und Anpassungsfähigkeit des Körpers zurück greifen zu können. Und da hierbei der Kopf eine ganz entscheidende Rolle spielt sollte vor allem der frei haben.


    Fazit:

    Bewegung in der Pause, ja. Fester Plan, nein. - Ich würde hier Geistige Frische der körperlichen Ausdauer vorziehen.

    Zu überlegen ist natürlich auch die "gezwungene" Teamvorbereitung ein oder zwei Wochen zu verkürzen und diese Zeit zu nutzen um individuell zu arbeiten. In dem Fall kann ein fixer Plan Sinn machen.


    Gruß

    Torsten

    Fluffi

    Ein weiterer (wenn auch vorher abzustimmender) Schritt ist es, alles auf Spenden laufen zu lassen.


    Wir haben hier übers Jahr in unserer Jugenden insgesamt vier Veranstaltungen bei denen "alles frei ist" und lediglich Spendenboxen aufgestellt werden. Bei uns sind das die beiden "Abschlussturniere der Jugenden" (G bis A Jugenden spielen hier ein gemischtes Turnier), das Kindergartenturnier und das jährliche Zelten mit Grillfeier auf dem Sportplatz für G- bis C-Jugend.


    Hierbei geht der Verein in Vorleistung und kauft z.B. Getränke und Fleisch ein. Salate, Soßen und Kuchen werden bereits "gespendet". Aus den Spendenboxen wird dann alles bezahlt was ausgelegt wurde und der Rest wird in die Jugenden Investiert. Das wird auch klar so kommuniziert.

    Hierbei haben wir noch nie etwas drauf gezahlt, und die öffentliche Wahrnehmung ist dennoch, wie könnt ihr denn das alles immer Bezahlen?.


    Mag vielleicht auch etwas OT sein, meine Erfahrung ist aber auch das der Verein, ohne eigenes Zutun selbst im Ort oft gar nicht wirklich wahrgenommen wird. Daher ist es wichtig auch in den Köpfen der Bewohner anzukommen und wahrgenommen zu werden.


    Gruß

    Torsten

    ist bei uns umgekehrt, Leute kommen wieder aufs Land um die Lebensqualität zu nutzen, weg vom Stress hin zur Natur aber es sterben Trotzdem die Vereine fast aus.

    Liegt das vielleicht an der fehlenden Bindung zum Ort und eben auch Verein?


    Ich denke hierdurch werden die Einwohnerzahlen vielleicht stabil gehalten. Engagement und Ehrenamt werden hierdurch aber meist nicht gefördert. Es bleiben eben doch "Stadt- und keine Dorfmenschen".


    Gruß

    Torsten

    Anderseits darf Fußball nix kosten somit auch wieder kein Geld da um dem Nachwuchs eine Plattform zu bieten... da beißt sich die Katze in Schwanz...

    An dieser Katze muss man aber auch nur einmal kräftig ziehen, dann lässt sie vielleicht los. Wie ich hier schon sehr oft beschrieben habe füllen wir den (unseren) Verein mit Leben in dem wir auch abseits der spiele etwas Unternehmen. Und hier sehe vor allen große Möglichkeiten für die ländlichen Vereine. Und Nein, das muss nicht immer etwas kosten. Im Gegenteil, mit vielem kann ich sogar noch Einnahmen generieren.


    wichtig ist hierbei allerdings das vorher die Rahmenbedingungen geklärt und bekannt sind. Wenn die Gelder "aus der Spendensau" beim Grillfest sicher an die Jugend gehen ist, so zumindest bei uns, immer deutlich mehr drin als wenn nichts kommuniziert wird.



    Was du zum Thema Invest in den Herrenbereich ansprichst gibt es hier auch. Allerdings zeigt sich mittlerweile auch immer häufiger das gerade diese Vereine, welche in der Vergangenheit die Jugend gänzlich mit bezahlten Spielern ersetzt haben, immer häufiger die sind die am Ende verlieren und in SG's aufgehen. Irgendwann ist das Geld bei vielen eifach zu Ende und dann steht der Scherbenhaufen.


    Gruß

    Torsten

    maider187

    Diese Lösungen gibt es hier bei uns im Raum auch, und auch schon länger. Allerdings ist es in sehr vielen Fälle hierbei so das "sich ein Verein" auf Dauer aufgibt. Denn über kurz oder lang setzt sich ein Verein, meist der erfolgreichere oder der bekanntere (frühere Erfolge wirken hier nach) durch und wird dadurch gestärkt. Der andere verschwindet zuerst in der Wahrnehmung und Mittel- bis Langfristig ganz.


    fussballschule_tirol

    Die Frage zur Drop-Out Quote liegt mit Sicherheit nicht nur an den Vereinen und der Ausbildung an sich. Vielmehr wirken hier in meinen Augen auch viele Gesellschaftsthemen mit. So steigt der Konsumgedanke ständig, was auch die Anforderungen an Vereine erhöht. Gleichzeitig ist ein "ich hör auf wenn es unbequem wird" heute Gesellschaftsfähiger als noch vor einigen Jahren.

    Was aber nicht heißen soll das man sich nicht ständig hinterfragen und das beste versuchen muss. Gewisse Dinge werden wir aber in den Vereinen nicht Lösen können, vielmehr muss hier die Suche nach geeigneten Maßnahmen im Vordergrund stehen.


    Gruß

    Torsten

    Meiner Meinung nach wird im Kifu (also v.a. F-Jugend) bereits zu großer Zeitdruck aufgebaut. Natürlich haben handlungsschnellere Teams einen Vorteil. Ich denke aber, dass darunter die technische Ausbildung leidet. Im Kifu sollte, finde ich, der alte handwerkliche Grundsatz "Gründlichkeit vor Schnelligkeit" gelten. Sozusagen "fußwerklich"

    Da gebe ich dir leider Recht. Das ist aber auch in meinen Augen häufig auch eine falsche Auslegung der DFB Linie.


    Ich für meinen Teil lese hier nämlich den Begriff Feinform erst in der D-Jugend. Bis hier hin läuft also der Lernweg. In vielen Teams stelle ich aber fest das z.B. in der E schon ein enormer Fokus auf "korrekte" Ausführungen und viel zu wenig auf den Versuch gelegt wird.

    Für mich bedeutet das, dass im Training bis zum Ende der E-Jugend kaum Gegner-druck bzw. nur äußerst selten "Vollaktive" Gegner eingesetzt werden.


    Gruß

    Torsten

    Zum Thema Ausbildungs-Orientierung ist in einer F1 wichtiger als in einer E1.


    Da wir gerade unsere Übernachtung hinter uns gebracht haben, kann ich von vielen und langen Diskussionen zum Thema "Ausbilden oder Erfolg in einer B-Jugend" berichten.


    Hintergrund ist schlicht das erlernen einer "Kette" in diesem Alter.

    Nützt den Spielern sicherlich um den Werkzeugkasten zu erweitern. Führt aber zumindest in der ersten Zeit (und ggf. auch noch später) dazu das Punkte verloren gehen.


    Ohne diese Vereinsinterne Diskussion hier weiterzuführen ist dies ein gutes Beispiel dafür das Ausbildung und kurzfristige Erfolge sich immer wieder gegenüber stehen. Und ich sehe hier auch keinerlei Priorität in der E oder F. Warum auch?


    Gruß

    Torsten

    SG-Nr8 Wie flexibel hier die anderen Vereine sind weiß ich noch nicht. Das muss sich erst zeigen.

    Ich habe aber einen großen Kontaktadressen aus E und D Trainern, daher hoffe ich einfach mal darauf das wir Lösungen finden werden.

    Zusätzlich habe ich nächste Saison auch einen Co- und einen TW TRAINER. Ich könnte also sogar parallel zur normalen Spiele undenkbar spielen wenn der Termin ein Problem ist.



    Ich muss aber auch zugeben das ich hier auf die Vorlieben der Eltern nicht mehr unbedingt Rücksicht nehmen will. Wenn wir zusätzliche Angebote für bestimmte Spieler schaffen und diese dann nicht wieder nicht können ist es halt so. Vermutlich werden wir dann die anwesenden zusätzlich noch einsetzen um den Kindern dazwischen nichts entziehen zu müssen.


    Aber das ist für mich aktuell Zukunft. Wenn ich Freundschaftsspiele vereinbaren muss, wäre dies bereits der erste Erfolg.


    Gruß

    Torsten