Beiträge von totog

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    Durch die etwas unsaubere Ausführung kommt er aus meiner Sicht nicht immer weit genug vom Gegner weg (z.B. Ballmitnahme statt mit der Außenseite mit dem Außenspann). Durch sein Tempo reicht es jetzt halt, aber ich denke später könnte es es eng werden.


    Damit bietest du deinem Spieler übrigens nur eine Alternative zu seiner eigenen Ausführung an, erwarte nicht, dass er seine sofort ablegt. Wenn sie aber nicht mehr klappt, dann kennt er schon den saubereren Bewegungsablauf und wird sich leichter umstellen können.

    Ich sehe es ähnlich wie tobn. Ich würde dem Spieler nicht gezielt zu einer langsameren Ausführung im Spiel zwingen bzw. Auffordern. Wenn er jedoch im Training immer wieder auf die Unsauberkeiten hingewiesen wird und, egal ob nun durch Trainingsaufbau oder durch eine bewusst geforderte langsamere Ausführung, immer wieder den besseren Ablauf kennenlernt wird er diesen mit der Zeit Abspeichern.


    Ob er dies nun sofort umsetzt oder nicht bleibt offen. Spätestens wenn er aber immer wieder am Gegner hängen bleibt wird er (im Idealfall) auch mal auf deine Ratschläge zurückgreifen. Wenn diese nun mehr Erfolg versprechen wird er eher auf die neuen oder anderen Handlungsmuster zurückgreifen.


    Gruß
    Torsten

    Zur Ergänzung: er wendet die Finten in Punktspielen regelmäßig erfolgreich an, was halt an seiner Geschwindigkeit liegt.

    Siehe Follkao. Wendet er die Finten erfolgreich an . D.h. reagieren die Spieler auf seine Bewegungen und werden somit "verladen" oder lebt er rein von seinem Tempo und schafft es trotz Finte den Ball nicht zu verlieren und den Gegner zu "überlaufen"?


    Sollte die Ausführung der Finten den Gegner zur gewünschten Aktion verleiten würde ich wohl nicht weiter an der Perfektion arbeiten. Denn das Ziel der Finte wird ja erreicht. Wenn für dich die Mängel aber derart ausgeprägt sind hört es sich eher nach zweitem an. In diesem Fall würde ich wohl doch immer ein bis x langsame und saubere Ausführungen ins Training einbauen bzw. in einer Pause mit diesem Spieler üben. Im Spiel oder Wettkampf darf er aber sein Tempo weiter leben. Mit regelmäßigem Aufzeigen der Kernpunkte sollte die Ausführung auch unter Tempo langsam besser werden.


    Gruß
    Torsten

    OK. Dann hab ich das falsch aufgefasst.


    Mein Formulierung war in die Richtung gezielt das es keine Vorgaben für Laufwege gibt. Es gibt auch keine Hilfestellungen oder anderes. Da aber die Kinder von sich aus auf eben genau diese Positionierung rechts und links vom Torwart gekommen sind und diese auch selbstständig immer wieder suchen scheint dies für Sie die beste zu sein. Warum ich das nachvollziehen kann (einfach offenen Stellung, somit für alle umsetzbar) habe ich ja schon erläutert.


    Gruß
    Torsten

    Wenn es dir gelingt, dass die Spieler offen stehen, dann werden sie sich deutlich besser aus dem Gegnerdruck lösen, auch ohne vorgegebene Laufwege

    In welchem Satz habe ich denn von festen Laufwegen gesprochen? So etwas gibt es bei mir auch nicht.


    Offene Position ist ganz klar überall möglich. Gerade für schwächere Kinder ist diese aber durchaus eine Herausforderung. Aus diesem Grund finde ich dennoch das die Positionierung hier die beste ist weil sie für alle leicht umzusetzen ist. Ich habe meinen Kindern dies nie gezeigt oder gefordert. Die Frage lautete aber beste Formation für F-Jugend. Wenn die Kinder die Erfahrungen mach wie und wo Sie sich leichter tun nehmen Sie doch diese Positionen selbst ein. Ohne mein Zutun. Ohne fest Laufwege oder anderes.


    Gruß
    Torsten

    Ich bin ein absoluter Befürworter des freien und ungesteuerten Fußballspielens in der von Dir erwähnten Alterstufe (F-Jugend)

    Hab mir meinen Beitrag gerade nochmal durchgelesen. Ich hab keine Altersstufe erwähnt!


    Bin auch gerade mit meiner F-Jugend in die E gewechselt und habe selbst in der E bisher genau das gemacht was du in deinem alten Post beschreibst. Ich denke also so weit liegen wir gar nicht auseinander. Bei mir hat noch nie ein Spieler fest Abwehr oder Angriff gespielt. Wenn sich die Kinder selbst eingeteilt haben, was ja vorkommt, habe ich diese Einteilung in der Halbzeit entweder aufgehoben oder die Kinder zumindest aufgefordert die Positionen zu tauschen.


    Das ganze ändert aber nichts daran das ich mir eine möglichst flache Spieleröffnung wünsche und daher versuche ihnen genau die von TW-Trainer beschriebenen Grundlagen mitzugeben (Offene Stellung, Orientierungsblick vor Ballannahme, usw.). Allerdings habe ich den Kindern noch nie gesagt was Sie machen sollen oder wo Sie am besten stehen wenn der Torwart dies oder das macht. Dennoch haben die Kinder irgendwann erkannt das Sie eben genau Richtung Eckfahne laufen wenn Sie den Ball vom Torwart haben möchten. Das machen mittlerweile auch immer ein bis zwei sobald unser Torwart den Ball hat. Und ganz klar ergibt sich in der F-Jugend hier kein Passspiel sondern viele versuchen einfach alle auszuspielen sobald Sie den Ball haben. Aber egal.


    Nochmal; Ich werden meinen Kindern nicht vorschreiben wo Sie stehen sollen oder ähnliches. Aber hier wurde einerseits geschrieben es gibt keine beste Formation und dann eben genau diese Erklärt. Klar machen zwei Außenspieler kein Formation der ganzen Mannschaft aber bevor ich mit meinen Kinder ein Ziel ansteuere sollte ich mir doch Gedanken machen wo ich hin will. Und nichts anderes war in meinen Augen das Ziel des Fragestellers.


    Gruß
    Torsten

    Aus euren Antworten geht aber doch hervor das Stellungsspiel doch erhebliche Einfluss auf die Spieleröffnung hat. Auch wenn ich selbst kein Freund davon bin feste Positionen und Laufwege vorzugeben.


    Klar wird hier im Forum sehr oft auf sehr hohem Niveau diskutiert aber wenn ich eine offene Position ermöglichen oder befördern möchte bin ich wieder bei einer besten Positionierung eben im Bereich der Eckfahnen. Was ist hier nun der Unterschied zur bestmöglichen "Formation" zur Spieleröffnung? Ebenso beim Anbieten des Spielers in der Mitte, welches eben nicht geradlinig auf den Torwart zusteuert sondern eher in einem Bogen um eben wieder eine offen Position zu erhalten. Klar bin ich immer noch weit von festen Laufwegen usw. entfernt aber eine "bestmögliche" Formation ergibt sich dennoch. Egal ob nun drei, vier oder X Verteidiger ein gewisser Zusammenhang zwischen Formation (oder wie immer man es nennen sollte) und bestmöglicher, da einfacher, Spieleröffnung bleibt.


    Das jeder Vorteil durch langes Zögern der Torhüter wieder aufgehoben wird ändert ja nichts an den grundlegenden Möglichkeiten. Oder verstehe ich eure Kommentare hier grundlegend falsch?


    Gruß
    Torsten

    Entgegen zu euren Erfahrung muss ich hier Beitragen das es bei uns eigentlich nie die Eltern der "guten Kinder" sind welche quer schießen. Von eben diesen gibt es meist kurz vor oder während der Wechselfrist einen Gesprächswunsch wobei Sie wissen möchten wer z.B. der Trainer wird, was dieser mit der Mannschaft vor hat, usw. Bisher konnten wir hier immer unser Konzept "konsequente Ausbildung bis in die D-Jugend" darlegen und es war anschließend den Eltern überlassen ob sie dies für ihre Kinder möchten. Obwohl wir gerade in den unteren Klassen alles andere als vorzeigbare Ergebnisse einfahren zeigt die Erfahrung das sich die Eltern mit unserem Konzept auseinander gesetzte haben und dies anschließend auch mittragen.


    Viel häufiger wird hier bei uns aus der anderen Richtung quer geschossen. Eltern welche eher selten bis nie auf dem Platz zu sehen sind möchten ihre Kinder als Superstar behandelt wissen und rufen abends beim Trainer an da "Maxi" sagte er hätte in der zweiten Halbzeit zu wenig gespielt. Der Mutter zu erklären das "Maxi" selbst den Platz verlassen hat da er wegen eines Gegentors bockte und "keine Lust mehr hatte" bringt hier keine Besserung. Immerhin ist es ja Aufgabe des Trainers die Kinder dann wieder zu Motivieren. Da schwillt mir echt der Kamm!


    Generell hilft mir hier der Tipp von TW-Trainer um wieder runter zu kommen. Überlege dir warum du das ganze machst. Auch wenn meine beiden Töchter im Verein spielen betreibe ich einfach zu viel Aufwand um nicht zu sagen "es macht mir einfach Spaß mit den Kindern zu arbeiten!". Das ganze ist also ein Hobby für mich von dem auch meine Kinder profitieren können. Sollten also die Frust Momente zu viele werden kann ich auch jederzeit eine Auszeit nehmen und mal eine Saison oder länger Aussetzen. Dafür waren aber bisher die Frust Momente (Stunden/Tage) zu wenig. Auch die positiven Rückmeldungen von den Kindern und auch den Eltern (die man auch gerne übersieht) holen mich meist schnell wieder aus meinem Tief heraus.


    Gruß
    Torsten

    Ist doch immer wieder schön wie aus einer einfachen Frage hinsichtlich verwendeter Anwesenheitslisten eine Generaldiskussion über Statistik gemacht werden kann! Wobei das eine in meinen Augen nur sehr, sehr wenig mit dem Anderen gemeinsam hat.


    Natürlich ist jede Anwesenheitsliste eine einfache Statistik, aber die Aussagen welche ich daraus ziehe sind über den reinen Statistik Wert hinaus deutlich Vielfalltiger. So ist es mir z.B. nicht möglich bei einem 26 Kinder Kader in meiner E immer genau zu wissen wer in den letzten Wochen wie oft abgesagt hat. Beim Blick in meine Liste fällt mir aber auf das ein bis zuletzt sehr motivierter Junge über die letzten Wochen immer häufiger abgesagt hat. War trotzdem immer wieder da aber der Anstieg bzw. Abfall der Beteiligung war klar ersichtlich. Auf eine Rückfrage meinerseits bat er mich nach dem Training mit seiner Mutter zu sprechen und hierbei stellte sich heraus das diese einfach zeitliche Probleme hatte den Sohn immer zu fahren. Obwohl der Sohn sehr gerne bei uns spielt hatte Sie sogar schon überlegt ihn ganz aus dem Team zu nehmen. Da es sich um eine eher zurückgezogene Familie handelt wollten Sie auch nicht von sich aus fragen. Kurz; Lösung gefunden Spieler happy.
    Ich für meinen Teil hätte um diesen Anstieg der Abmeldungen zu realisieren sicher noch einige Zeit (vielleicht auch zu lange) gebraucht. Somit hat sich für mich (und meinen Kader) die Liste gelohnt.


    BTW. Jeder soll ist Vergleich ist im Grunde eine erste Statistik. Und hätte nicht irgend wer mit Hr. Neuer an den fehlenden Fähigkeiten gearbeitet hätte er es trotz aller Größe nicht zum Nationaltorwart geschafft. Ob es hierzu nun einer Liste bedurfte oder der Trainer dies aus dm Bauch entschieden hat was zu Trainieren ist sein dahin gestellt.


    Gruß
    Torsten


    p.s. zusätzlich bietet mir die Liste eine Möglichkeit Absagen in der Form "ist Dienstag da, Montag nicht Samstag nicht und Montag wieder" vorab festzuhalten. Das kommt bei uns immer wieder vor. Finde es auch gut wenn ich frühzeitig informiert werde da ja ggf. Spiele verschoben werden müssen usw. Ohne diese Möglichkeit würde ich aber schlicht kirre. Wer sich das merken kann den bewundere ich.

    Normal sollte der Trainer einer ersten eh entscheiden dürfen?

    Warum sollte ein Trainer entscheiden dürfen? Egal ob 1. oder 2.? Finde ich sowohl in die eine Richtung als auch in die andere nicht richtig. Gespräche und beste Lösung sollte das Ziel sein. Aber das ist weg vom aktuellen Problem.


    @SFC Trainerin
    Kann es sein das es sich bei euch um eine Spielgemeinschaft handelt? Bei uns gibt es paar Vereine wo der eine Verein die erste und ein anderer die zweite Federführend betreut. Hier wäre ein Verhalten wie du es beschreibst nachvollziehbar. Ansonsten müssen die Ursachen behoben werden. Trainer raus werfen oder anderes.


    Aber zum Kernproblem deines Teams. Warum hast du nach 1 oder 2 Ausfällen nur noch 12 Spieler und die zweite 20 Stück? Kann es nicht sein das der Trainer trotzt weil ihr zu Beginn etwas zu stark aussortiert habt und ihm den Rest aufs Auge gedrückt habt?


    Gruß
    Torsten

    Deswegen würde ich die Eltern nicht grundsätzlich als Erfolgsgeil beschreiben. Sondern vielleicht einfach als rational denkend.

    Alle Abwägungen welche du beschreibst treffen für mich auf die Auswahl des passenden Vereins in der näheren Umgebung zu. Diese habe ich auch nicht kritisiert. Das hier der Stützpunktverein einen Vorteil hat hab ich auch beschrieben. Zusätzlich zum generell guten Einzugsgebiet (da meist im Stadtgebiet) kommt natürlich noch die von dir angesprochenen gute Infrastruktur. Ich habe auch die Eltern nicht grundsätzlich als Erfolgs geil bezeichnet sondern diese noch auf die ohnehin gute Situation drauf gepackt.


    Bei uns hier sind es 30km in den nächsten Stützpunkt und dennoch gibt es Eltern welche die Kinder bereits in der F und E Jugend mehrmals die Woche diese Strecke fahren. Vorbei an X anderen Vereinen. Warum wohl!?


    Gruß
    Torsten

    Da könnte man ja fast meinen wir sprechen vom selben Verein! =O


    Generell liegt es wohl daran das F und E Jugend eigentlich nichts mit dem Stützpunkt zu tun haben sonder reine Vereinssache sind. Es wird zwar gerne das Label Stützpunkt drüber gezogen ist aber Blödsinn. Der Stützpunkt und deren Verantwortliche sind ab der D-Jugend eingebunden und hier wachsen in der Regel auch Verein und Stützpunkt in Form von Mannschaften und Trainern zusammen. Darunter ist eine F Jugend wie in jedem Dorfverein mit zwei Unterschieden.


    A) Da man sich selbst das Label Stützpunkt zuschreibt sollten auch die Zwerge zumindest semi Erfolgreich sein. Förderung aller bleibt hier oft auf der Strecke.
    B) A kann durchgezogen werden weil der Zulauf entsprechend vorhanden ist. Sei es nun das Einzugsgebiet welches meist in der Stadt liegt (pure Anzahl der Kinder) oder auch Erfolgs geile Eltern welche ihre Kinder bereits in den kleinsten Altersklassen aus dem Umland in den Verein schicken.


    Gruß
    Torsten

    @TW-Trainer
    Ich gehe 100% d'accord das zwischenmenschliches als Trainer häufig wichtiger ist als reine Statistik. Allerdings kann eben jene Statistik gerade im zwischenmenschlichen sehr hilfreich sein.


    Vielleicht liegt es auch daran das ich derzeit drei Mannschaften betreue aber ich stelle immer wieder fest das der subjektive Eindruck wer viel und wer weniger im Training ist nicht immer mit der Realität übereinstimmt. Wie Goodie schreibt ist es eben genau so das bessere Spieler auch ab und zu mal fehlen können ohne das man es selbst gleich auf dem Schirm hat und eben umgekehrt. Die Spieler haben das jedoch sehr wohl auf dem Schirm. Und hier kommt das zwischenmenschliche ins Spiel. Wenn Spieler A sich falsch behandelt fühlt weil der Trainer immer sagt alle sind gleich Spieler B aber spielt obwohl er nicht im Training war dann kann eine Statistik (wenn Sie denn aussagt das B mehr da war) sehr wohl Vertrauen schaffen oder wieder zurückbringen.


    Gerade in Altersklassen in denen sehr viele private Ereignisse, Schulwechsel und anderes anstehen kommt es zudem immer wieder vor das Spieler über Wochen an festen Tagen nicht können. A kommt nur Montag, B nur Mittwoch. Am Ende sollten aber beide die Sicherheit und das Vertrauen in den Trainer haben das er keinen hervorhebt oder zurückstellt. Für mich ist daher eine offene Anwesenheitsliste eine klare Unterstützung der zwischenmenschlichen Beziehung zu meinen Spielern.


    Gruß
    Torsten

    Das sagt leider nicht viel über die Qualität der Nachwuchsarbeit im Verein aus.

    Das war auch mein erster Gedanke!
    Hier im nächsten Stützpunkt ist sogar zu beobachten das es im Bereich der kleinsten nahezu gegenläufig zu allen Leitbildern des DFB geht. Klar sind die Trainings ordentlich und gut. Was aber Spielzeiten usw. betrifft findet bereits hier eher ein Aussortieren als ein "alle Fördern" statt. Das ganze ist sicherlich auch der Tatsache geschuldet das ab der D-Jugend, mit beginn der Förderkader, immer mehr Talente in den Stützpunktverein wechseln. In der aktuellen C spielen dann bis auf einen Spieler alle im Verein.


    Für die kleinsten möchte daher unterstellen das ein Dropout der weniger begabten zumindest wissentlich in Kauf genommen wird um keine Ressourcen an Kinder zu verschwenden welche später sowieso aus dem Kader fallen. Zumindest hier im Stützpunkt um die Ecke. (Meine Beobachtung und persönliche Schlußfolgerung)


    Gruß
    Torsten

    Die Trainer sind wohl mit dem bisher erreichten nicht ganz zufireden und wollen nun mit der verlängerten Zeit die Möglichkeit haben im Training "deutlich mehr zu machen". Gibt es denn da keine Empfehlungen vom DFB oder BFV?

    Empfehlungen nicht aber immer den Hinweis das Kinder n dem Alter noch über eine nur eher kurze Aufmerksamkeitsspanne verfügen. Damit ist der Ansatz von zwei Stunden um mehr zu erreichen wohl nicht zielführend. Je länger das Training, je mehr und längere Pausen bzw. Spielphasen braucht es. Der Mehrwert der Trainingszeit ist also gering.


    Persönlich finde ich 90min in dem Alter als genug. Selbst hier braucht es des öfteren schon eine längere Spielzeit zum Ende da ordentliches Training kaum noch möglich ist. Lieber 60min ordentlich, dann vielleicht halt 2x die Woche, als 120 min in der die letzte halbe Stunde für die Katz ist.


    Gruß
    Torsten

    Ein solches Foul kann zwar nicht mit Karte, jedoch auch in der E Jugend zumindest bei uns mit Zeitstrafe bestraft werden.

    Natürlich kann es das. Allerdings wird dies aufgrund des Fehlens eines ordentlichen Schiedsrichters viel zu selten. Laien sind sich hier meist zu unsicher um das auch umzusetzen. Meine Erfahrung zeigt das mehr als 80% der eingesetzten (nicht geprüften) Spielleiter nicht einmal wissen ob eine Zeitstrafe ohne Gelb zuvor möglich ist. Ach ja und die Gelbe hat er ja nicht da er normal nicht Pfeift. - das ist leider die Realität in der wir unsere Kinder an die Regeln heranführen müssen.


    @Stone
    Was zumindest in den Bereich des "normalen Körpereinsatzes" geht ist der Start einer Übung mit gegenseitigen drücken Schulter an Schulter. Gerade zu Beginn der neuen Altersklassen stellt man immer wieder fest das die neu hinzu gekommenen Spieler sich erst einmal an die Physis der neuen Klasse gewöhnen müssen. In der niedrigeren war es Foul wenn sie als die großen gedrückt haben und nun werden sie weggedrückt.
    Start der Übung ist also ein alter Spieler und ein junger Spieler Schulter an Schulter und versuchen sich gegenseitig weg zu drücken. Auf Signal geht es in den Zweikampf oder anderes. Das ganze geht auch im Laufduell.


    Gruß
    Torsten

    @sportsfreund
    Ich habe eine ähnliche Liste und soweit du es beschrieben hast ist alles auch einfach zu berechnen. Was mir allerdings etwas abverlangt, und das habe ich auch noch nicht zur Zufriedenheit gelöst, ist das Thema Krankheit und Urlaub. Gerade wenn es in die Altersklassen geht in welchen die Aufstellung anhand der Trainingsbeteiligung erfolgen sollte und die Liste eben in der Kabine hängt.


    Probleme/Überlegungen habe ich hier folgende:


    Ein Spieler welcher zu Beginn in allen Trainings war und nun die letzten Wochen krank oder im Urlaub war hat im Mittel eine gute Beteiligung. In den letzten Wochen könnten aber andere deutlich besser sein. Gerade vor dem Hintergrund der Krankheit oder Verletzung wäre es ja auch gut diesen Spieler erst einmal mit Training wieder einsteigen zu lassen bis er wieder ins Team rutscht.
    => Hierzu wäre ein Mittelwert welcher nur die letzten 2 oder maximal drei Wochen berechnet hilfreich. Wer die letzten drei Wochen die beste Beteiligung hat spielt. Sollten Spieler gleich sein zählt natürlich die Gesamtbeteiligung. Problem ist schlicht das immer die letzten Wochen berechnet werden sollten was bei mir zu unendlichen Schachtel Formeln geführt hat und immer noch nicht richtig funktioniert.


    Gruß
    Torsten

    Gerade für jüngere E-Jahrgänge ist es durchaus üblich das diese um 20uhr flach liegen sollen (teilweise sogar noch eher). Hier bei uns müssen einige auch bereits um 6Uhr schon wieder auf den Bus.


    Mit Heimfahrt, Duschen, Abendbrot und vielleicht auch noch einmal kurz verschnaufen ist für uns hier 17-18.30Uhr das Maximum. Hängt aber wie beschrieben auch mit den Rahmenbedingungen zusammen.


    @Ersatzbank Es gibt bei uns eine fixe Zeit wann die Kinder abgeholt werden können. Das liegt in allen Jugendmannschaften bis einschl. D-Jugend 15min nach Trainingsende. Also in meinem Fall 18.45Uhr. Erstens kann ich nicht jede Einheit auf die Minute planen, zweitens ist aufräumen Pflicht für alle und drittens kommt ab ca. D-Jugend auch ein Duschen hinzu.


    Gruß
    Torsten

    Wurde der Beginn verschoben? Hatte etwas in der Birne von Anfang September.


    Zu den Skeptikern; Ich sehe mich als Trainer generell immer nur als Ideen-Geber. Ich kann den Kindern etwas zeigen. Mit unserer wenigen Trainingszeit liegt es aber auch an Ihnen das auf den Bolzplatz mitzunehmen. Nur so können sich Muster einschliefen und festsetzen. Genau so verhält es sich auch gegenüber den Eltern. Du hast deine Idee von Kindertraining und bist davon überzeugt. Eltern welche das mitnehmen und sich damit auseinandersetzen kommen hoffentlich zum selben Schluss und senden ihre Kinder weiter zu dir.
    Ob sich die anderen Eltern nun zu wenig mit dem Thema befasst haben oder einfach deinen Überlegungen nicht folgen kann man nicht beurteilen. Es gibt ja auch am Bolzplatz den der immer da ist aber nichts dazulernt.


    Wichtig ist in meinen Augen das du Überzeugt bist und dieses auch vermittelst. Das es Abwanderer gibt war meiner Meinung nach zu Erwarten. Ich denke aber auch das du in den nächsten Monaten den einen oder anderen genau damit gewinnen kannst. Also bleib dir selbst treu, geht überzeugt voran und vielleicht erledigt sich das Thema ja wenn die Kinder die Medaille vom ersten Turnier mitbringen und Papa strahlend erzählen wie toll das war. - Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


    Gruß
    Torsten

    Wie so oft gilt es hier wohl den goldenen Mittelweg zu finden.


    Was hilft es den guten Spieler dafür zu loben das er (für ihn) Basics, welche andere vielleicht noch nicht beherrschen, gut macht. Was nicht heißen soll das man das gar nicht beachten sollte. Man möchte auch diesen Spieler natürlich fördern. Weshalb man versucht ihn auf seinem Niveau Verbesserungen aufzuzeigen. Das ganze darf natürlich auch nicht in ständiger Nörgelei enden, dabei ist es aber egal ob guter Spieler oder schlechter.
    Vergleicht sich der gute immer nur mit den anderen wird er nie sein Potential ausschöpfen können. Gleichzeitig ist aber gerade bei Kindern verständlich das eben das passiert. "Ich mache schon so viel und der Trainer ist immer noch nicht zufrieden." Daher sollte man auch immer die Leistungen dieser Spieler würdigen ohne Sie deshalb übers Team zu stellen.


    Je öfter ich jedoch Mannschaften beobachte welche ein breites Leistungsgefüge haben desto mehr erhalte ich den Eindruck das eben dieses Nörgeln an den besseren auch ein Stück weit mit der Resignation der Trainer zu tun hat. "XY setzt das aus dem Training eh nicht um, was soll ich da groß reden!". Also lieber den Fähigen zu immer mehr antreiben um das Mittel der Mannschaft wieder gerade zu rücken. Ist allerdings auch nur mein persönlicher Eindruck von einigen Kollegen. Die Frustration zeigt sich dann oft auch nach dem Spiel in Glückwünschen wie "ohne XY hättet ihr heute nicht gewonnen!" obwohl alle Kinder einen großen Anteil hatten. Am besten gefällt mir aber immer "Unser bester hatte heute einfach einen schlechten Tag. Da geht dann nichts." Für mich sind das beinahe Schuldeingeständnisse. Klar hebt ein guter Spieler das Niveau des Teams. Allein kann aber keiner mehr was. Zumindest ab E-Jugend aufwärts.


    Gruß
    Torsten