Beiträge von totog

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    Versuche es doch mal mit Traubenzucker bevor der Einbruch kommt.

    Ernsthaft? Bei den kleinsten!?


    Ohne Zucker generell zu verteufeln oder sonstiges, meine eigenen Kinder bekommen sicherlich auch nicht zu wenig davon, finde ich es falsch den Kindern den Fokus bereits auf diese Dinge mitzugeben.


    Ich erlebe es regelmäßig wie Kinder in der Schule und im Sport beinahe Panik bekommen weil zur Schulaufgabe oder anderem kein "Zauberdrops" mehr in der Packung ist. Die Eltern meinen es sicherlich gut aber der Effekt ist erstaunlich. Letzte oder schlimmstenfalls sogar die erste gute Note mit Traubenzucker zuvor und die Kids versteifen sich total darauf dies zu brauchen.


    Gegen Obst in der Kabine oder auch Getränke sage ich gar nichts. Von mir aus Sportgetränke welche mindestens den selben Zuckergehalt haben. Aber ich persönlich finde es fahrlässig den Kids einen "Zuckerdrops" zu geben und dann zu sagen ab dafür! Auch 3x 10min sollten bei normalen (gesunden) Kindern ohne Wundermittel gehen. Klar ist es zugespitzt aber den kleinen geben wir eine "Kapsel" wenn es nicht mehr geht und später beschweren wir uns über Schmerzmittel und sonstiges bereits im Breitensport. Unabhängig vom Zucker oder anderem sehe ich mich hier auch als Vorbild und Lenker. Und meine Erfahrung in der Schule zeigt das die Symbolwirkung mit diesen Dingern emens ist. Deshalb rate ich zur Vorsicht.


    Gruß
    Torsten

    In den älteren Jahrgängen haben wir noch nicht genug Teilnehmer für einen Trend, denke ich

    Deswegen habe ich ein "scheint" voran gestellt.


    Fakt ist aber doch; je älter die Kinder und je größer das Spielfeld umso weniger kann der Trainer als Mitspieler noch was steuern. Zum Spaß am Spielen werden die meisten dann auch eine eigene Mannschaft wie AH, zweite oder anderes auswählen und sich aufs coachen beschränken. - Ich gebe dir aber Recht das bisher noch zu wenige Stimmen abgegeben wurden und es bisher nur eine Meinung ist. ;)


    Gruß
    Torsten

    Ich möchte mich jetzt nicht wie ein "Erfolgstrainer" anhören, aber ich merke eben auch, dass gerade bei den Älteren in der Mannschaft die Einstellung etwas leidet, wenn in jedem Spiel kurz vor Ende der Einbruch kommt..


    Hätte jemand eine Idee, oder einen Rat?
    Ist es aus euerer Sicht sinnvoll, für den ersten Sieg eine "Belohnung" (z.B. ein gemeinsames Eis essen oder sowas) auszusprechen!?

    Am besten einen Trainer dem das Ergebnis noch mehr egal ist wie den Kinder. Die vergessen das Ergebnis ja bereits auf der Heimfahrt und erzählen dem Opa daheim irgendetwas. Zusätzlich nach den spielen für Abwechslung und nochmal richtig Spaß sorgen. Das kann vom kurzen Kreis in dem wir alle unseren Schlachtruf schreien "so laut wir können" bis zum anschließenden "Lieblings-Fangspiel" alles sein. Wichtig ist den Fokus einfach nochmal auf den Spaß und weg vom Ergebnis zu holen. Dann können auch die Eltern den Kids nix mehr einreden ("Gut oder schlecht" oder was auch immer).


    Ich hab es vor ein paar Monaten noch so gemacht das die "besten des Spiels" (wechselte natürlich immer) nach dem 7m schießen noch bestimmen durften was gespielt wird. 2-5minuten und alles vorher war vergessen. Anschließend Kreis mit Trainerlob an alle und natürlich unserem Schlachtruf und häufig gab es auch noch von den Eltern gesponserte Gummibärchen für alle.


    Obwohl wir in dem Jahr fast alle Spiele deutlich verloren haben (meist zweistellig) wussten die wenigsten Kinder nach der Umkleidekabine noch wie das Spiel ausging. Mit der Zeit hörten auch die Eltern mit dem Zählen auf und übers Jahr haben wir unsere Spieleranzahl fast verdoppelt. Spaß ist einfach die beste Motivation für die kleinen. Und spaß in Verbindung mit Fußball wirkt sich auch auf die nächsten Jahre noch aus.


    Gruß
    Torsten

    Obwohl ich mich auch sehr gerne aus den Spielen raus halte gibt es immer wieder Situationen in denen ich ein Mitspielen für aus unterschiedlichen Gründen für Sinnvoll erachte. Daher kommt es immer wieder vor.


    Bis in die E ist es meistens so das ich mitspiele um in den Teams entweder ein Gleichgewicht herzustellen oder gezielt alle Spieler am Spiel beteiligen will.
    In der D und vereinzelt auch in der C Jugend spiele ich meist um z.B. Tempowechsel oder Umschaltspiel usw. zu unterstützen.


    Natürlich mach t mitspielen auch meistens richtig Spaß gerade im Alter der D und C Jugend. Ich bin aber auch der Meinung das gerade in dem Alter die Kinder lernen sollten die Forderungen selbst umzusetzen und ggf. auf Trainerkommandos gezielt zu reagieren. Deshalb ist mitspielen je älter die Kinder werden immer weniger sinnvoll für mich. Scheint ja auch hier der Trend zu sein.


    Gruß
    Torsten

    So doof kann keiner deiner Verantwortlichen sein, dass er das nicht kapiert!

    Ist zwar hier nicht der richtige Platz aber da hat man schon so einiges erlebt!!!!


    Das größte Problem sehe ich dabei in der Eigenverantwortung der Vereine und den wenigen Regeln. Was macht denn der kleine Funktionär wenn er nichts mehr zu überwachen und zu entscheiden hat. - Ist aber Off-Topic hier, deshalb hör ich auch wieder auf.


    Gruß
    Torsten

    Ich für meinen Teil möchte in der ganzen "langer Ball" Diskussion zwei Situationen unterscheiden.


    Zum einen der lange Abschlag durch den TW.
    Natürlich ist dieser auch ein Mittel von mehreren welche dem TW zur Verfügung stehen. Leider wird dieses gerade in den unteren Altersklassen viel zu oft ausschließlich verwendet und sogar von den Trainern gefordert. Daher könnte ich, wie schon geschrieben, mit einer Beschränkung "Abschlag nur bis zur Mittellinie" leben. Gerade im F Bereich (7:7) kommen viele Torhüter noch gar nicht weiter und darunter bleibt bis zum langen Abwurf alles an Mitteln erhalten. Allerdings wird der Fokus einfach besser auf kurze Abspiele gefordert.
    Klar ist aber auch wenn ich den TW den Abschlag generell nehme wird auch eine Anpassung der Gegner darauf stattfinden. Diese werden eben auch entsprechend mehr Fokus aufs "Zustellen" legen da ein einsamer Stürmer frühestens mit dem zweiten Ball angespielt werden kann. In Summe wird das herausspielen also "riskanter" und die Erfolgserlebnisse gerade für unsichere Kinder weniger. Ich fürchte also das eher eine Verlagerung hin zum Abwurf in den Bereich vor der Mittellinie erfolgen würde.


    Das andere was meiner Meinung nach nicht verboten werden kann und soll ist der lange Ball im Spiel.
    Ich habe gestern ein Spiel unsere E2 betreut und hier die Kinder auch wieder darauf hingewiesen das kurze Abspiele durch den TW nur funktionieren wenn die Feldspieler sich entsprechend frei laufen und im erreichbaren Raum anbieten. Das haben Sie dann auch sehr gut umgesetzt. Dadurch bedingt das sich der Gegner eher Tief in die eigene Hälfte stellte hatten Sie aber auch viel Platz (Ein Argument gegen die Abschlagsregel). Nun kam es aber bei der jungen E2 durchaus vor das zwei Spieler bewusst versuchten direkt nach dem Anspielen durch den TW den Raum in der Tiefe zu nutzen und lange Bälle zu spielen. Einer löste sich an der Mittellinie vom Gegner und der zweite versuchte den langen Ball. Natürlich kamen diese Bälle nicht alle an und auch nicht in den Raum usw. Aber den Versuch setze ich ganz klar in den Bereich Spielintelligenz und an der Ausführung und den Details muss man dann eben noch arbeiten.
    Nun hatten wir aber eben keinen einsamen Stürmer sondern einen mitspielenden spielintelligenten. Aber diese Bälle und Versuche einzuschränken halte ich nicht für Zielführend. Auch in dem Wissen dass das extrem dieser Spielweise eben zu genau dem Phänomen der einsamen Spitze führt.


    Für mich ist daher ganz klar das auch im F und E Alter eine entsprechende Übersicht der Kinder möglich ist (siehe Aussage zu Toni Kross). Daher sollten diese auch entsprechende Spielzüge versuchen dürfen. Natürlich werden diese noch nicht perfekt sein, aber dann dürften wir weniger begabte Spieler auch nicht zum 1vs1 ermutigen.


    Gruß
    Torsten

    Diese Regel stammt nicht von mir und ist vom ÖFB vorgegeben. Das steht so im Regelbuch.

    Meine Ausführungen bezogen sich auf die von dir vorgeschlagene "Abseitsregel" bzw. Forderung des Überdribbelns der Mittellinie. Diese würde ich so verstehen das nicht nur der Torwart sondern auch der Abwehrspieler keinen langen Ball von hinten heraus spielen darf. Und genau da, und an der Aufhebung der Regel je nach Spielstand, setzte ich an.


    Die ÖFB-Regel mit Abschlag nicht über die Mittellinie hat Vor- und Nachteile. Wie auch hier schon diskutiert. Wäre für mich aber noch ein vertretbarer Eingriff in die Rahmenbedingungen. Die Abseits- oder Dribbelregel für die kleinsten wäre für mich weit über das Ziel hinaus.


    Gruß
    Torsten

    Was haltet ihr von der Idee eine Art Abseitsregel einzuführen. Und zwar so, dass die Umsetzung für Kinder auch kein Problem ist. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass die Mittellinie zwingend überdribbelt werden muss.

    Ich denke das die kleinen eine solche Regel gar nicht verstehen bzw. umsetzen könnten. Wer dribbelt denn am Ende? Die stärkeren Spieler welche sich auch mal ins 1gg1 trauen und eine entsprechende Übersicht haben. Die schwächeren versuchen in der Regel erst einmal den Ball weg zu spielen. Häufig ohne einen gezielten Pass. Allerdings ist auch dies bereits ein Erfolg in Form von "der Gegner hat ihn auch nicht". Diese "Beginner" würde ich mit dieser Regel noch weiter einschränken und überfordern.


    Weil die Gefahr besteht, dass spielstarke Mannschaften ihren Gegner in deren Hälfte einschnüren, kann diese Abseitsregel für die Mannschaft die mit drei oder mehr Toren im Rückstand ist aufgehoben werden.

    Hier sehe ich ein weiteres Problem bei den kleinsten. Wie sollte das denn umgesetzt werden? Hier Diskutieren wir regelmäßig über Chaos das entsteht wenn die Positionen unter dem Spiel getauscht werden sollen usw. Nun sollte man noch das Gerüst verändern in welchem das Spiel stattfindet. Können bessere Spieler und Teams sicherlich verarbeiten aber genau die die eh schon hinten liegen werden das eher selten umsetzen können. Schwache Teams werden dadurch eher noch verwirrt.


    Ich sehe es wie Ersatzbank. Lieber etwas weniger eingreifen, gerade bei den kleinen. Wobei ich die Mittellinien-Regel noch für vertretbar halte. Diese habe ich auch Team intern vereinzelt ausgegeben wenn der TW bis zur Halbzeit nur nach vorne geschlagen hat. Mit der festen Regel hat man einfach den Vorteil das nicht nur der TW sondern auch die Spieler immer wieder daran denken und sich entsprechend positionieren.


    Gruß
    Torsten

    Ja, das ist schon länger bekannt und da wir hier in Deutschland sind ist das auch alles brav Normiert.

    Ohne das Thema oder die von dir angegebene Norm genauer zu kennen schließt eines das andere ja nicht aus. Auch die Herstellung und Verwendungen für Aspest waren Normiert und festgeschrieben. Man wusste es halt lange Zeit nicht besser. Und selbst als der Verdacht aufkam dauerte es noch ziemlich lange bis ein ausreichender Nachweis erbracht war und die Verwendung entsprechende eingeschränkt wurde. Bekannt und Normiert gibt uns "typisch deutschen" zwar immer ein gutes Gefühl, sagt aber gerade zu neueren Thema leider häufig sehr wenig aus. Da ich selbst im Mehreren DIN-Gremien beteiligt bin kann ich aus Erfahrung beitragen das eine Normänderung, auch nach erbrachten Nachweisen, eine sehr schleppende Angelegenheit ist.


    Ob sich nun das deutsche Granulat in der Herstellung und Zusammensetzung vom Holländischen Billig Produkt unterscheidet weiß ich nicht. Allerdings finde ich das Thema sehr interessant da wir gerade die Anschaffung und den Unterhalt eines Kunstrasen Spielfeldes durchrechnen.


    Gruß
    Torsten

    Ja stimmt schon, mein Kommentar bezog sich auf ein Spiel mit Dribbletoren und sonnst nichts. So wie es totog beschrieben hatte,oder hab ich da was falsch verstanden

    Meine Beschreibung mit Dribbeltoren gab die Spielform wieder welche in der DFB Broschüre Nr. 27 vorgestellt wurde. Diese ist mit Dribbeltoren das hast du richtig verstanden.


    Dribbeltore alleine finde ich auch nicht soo toll, war aber hier so angegeben. Ich erweitere diese Übungen meist mit einem weiteren Tor und es muss nach dem durch-dribbeln in 2 Kontakten oder 3 Sekunden aufs Tor abgeschlossen werden. 1 Punkt fürs Dribbeltor plus zusätzliche Möglichkeit. Hiermit lassen sich z.B. ein Spiel im Mittelfeld sehr gut simulieren und sobald dieses (durch die Mitte oder über außen = Dribbeltor) überspielt ist, soll schnell der Abschluss aufs Tor gesucht werden.


    Generell wollte ich aber mehr auf das Provozieren der Zweikämpfe mit den Zusatzregeln abzielen ohne dies auf diese eine Spielform zu beschränken. Denn das war eine der fragen von @Bomber11. Und die Zusatzregeln sind ja unabhängig vom Aufbau. Hab gestern z.B. Variante B auch bei der E-Jugend im normalen Funino spielen lassen.


    Gruß
    Torsten

    Die guten Spieler haben keinen Bock in einer schlechten Mannschaft zu spielen und ich habe keinen Bock, eine perspektivlose Mannschaft zu trainieren. So einfach ist das

    Damit hat sich Thema doch bereits erledigt!
    Die Hälfte (oder ein Teil) der Mannschaft hat nur Lust auf Fußball wenn der Erfolg stimmt (wie es eben auch der Trainer vorlebt) und der Trainer hat keine Lust auf die anderen (oder ist sich zu schade dafür).


    Mein Vorschlag: Nehmt oder gebt die besseren in einen anderen Verein oder eine andere Mannschaft und gebt den anderen Kindern die einfach Lust auf Fußball haben einen Trainer der dies mit ihnen auslebt. Unabhängig vom Erfolg an den Spieltagen. Langfristig lernen zweite das es mehr gibt als Gewinnen und bleiben dem Verein meist länger erhalten als erste welche über kurz oder lang meist den Weg in andere Vereine suchen oder wenn der Erfolg mal ausbleibt andere Interessen dem Fußball vorziehen.


    Wohl den Vereinen welche ein Einzugsgebiet haben um auf diese ersten Verzichten zu können.


    Gruß
    Torsten

    Wie zu erwarten hat der Trainer gestern im Training gleich mal versucht wie das DFB Training denn so mit den eigenen Jungs funktioniert. :D


    Mein Ziel in der Spielform ist es eigentlich immer die Jungs möglichst das spielen zu lassen was auch in den Wettkämpfen angewendet werden soll. Daher fand ich persönlich Variante B besser da hierbei bei meiner Truppe noch am besten als Team agiert werden konnte. Variante A führte bei uns zu deutlich mehr "sturen Anrennen" was ich nicht so toll fand. Aber im Detail.


    Zu den Varianten in der Spielform meine ersten Erkenntnisse:


    Zu A)
    Klappte bei uns irgendwie nicht. Zugegeben habe ich einige in der Mannschaft welche technisch gegenüber der anderen ziemlich abfallen. Problem ist also ein ordentliches Spiel mit "nur" drei Kontakten. Somit mussten diese fast immer mit dem Ball laufen da die Kontakte bereits mit Annahme und Orientierung verbraucht waren. Gab zwar viele 1-gegen-1 Situationen aber der Erfolg blieb auch auf der Strecke. Ein Anheben der Kontakte führte jedoch bei den besseren dazu das kaum noch Zweikämpfe stattfanden da diese mit 4 und 5 Kontakten eigentlich alles erledigen können und eben nur noch ins Duell gehen wenn es unbedingt sein muss. - Fazit: Der erste Eindruck ist das es hierzu am besten eine möglichst homogene Mannschaft braucht.


    Zu B)
    Am Anfang war ich gegenüber dieser Variante auch skeptisch. Allerdings musste ich feststellen das hierbei immer noch ein ordentlicher Spielaufbau stattfinden kann und nach einer Eingewöhnungszeit haben die Jungs es auch verstanden gezielt Spieler mit Aussicht auf Erfolg in die Zweikämpfe zu schicken. Bei uns sah es dann meist so aus das Sie Versuchten möglichst die außen frei-zuspielen und dann eben diese ins Duell schickten. Fürs gesamte Training gestern gefiel mir diese Variante am besten.


    In Summe haben beide Variante ihren Reiz und Vorteile. Ich werde sicherlich auch Variante A immer wieder verwenden da diese gleichzeitig das Passspiel und aber auch Zweikämpfe verbindet. Gerade weil ich auch normal Beschränkungen der Kontakte vermeide weil mir dieses immer wieder kommende "Lass den Ball Liegen!" usw. nicht gefällt. Hier ist A sicherlich die bessere Alternative. An B hat mir gefallen das die Jungs wirklich überlegen wen Sie denn ins Dribbling schicken und gerade das sollen sie auch in die Wettkämpfe mitnehmen.



    Gruß
    Torsten

    Gestern war DFB-Trainerinfo Abend mit dem Thema 1:1 Offensiv.


    Hierbei wurden als Spielformen allgemein Dribbeltore eingesetzt. Sollte wohl auch die 1:1 Situationen fördern. Gefiel mir aber nicht ganz so gut.
    Im Schlussspiel wurden dann zwei Varianten durchgespielt welche meiner Meinung nach auch im Funino eingebaut werden können.


    a) Begrenzung der Ballkontakte auf z.B. 3. Allerdings muss nach dem 3. Kontakt der Ball nicht abgegeben werden sonder der Spieler darf eben nicht mehr abgeben und muss alleine versuchen aufs Tor durchzubrechen.
    Diese ergab bei der wirklich guten D-Jugend im Stützpunkt ein ordentliches Passspiel mit max. drei Kontakten bis sich eine Möglichkeit ergab, dann jedoch immer bewusste 1:1 Situationen. Hab es aber mit meinen noch nicht ausprobiert.


    b) Begrenzung der Pässe pro Team.
    Nach Balleroberung hat ein Team max. 5 Pässe frei. Spätestens der 6. Spieler muss also ins 1:1. Auch das klappte gut. Wird auch erst noch selbst ausprobiert.


    Gruß
    Torsten

    Ich hatte das hier auch als "kotz mich mal aus" Veranstaltung verstanden und daher meinen Text verfasst.


    Muss aber auch sagen das auch durch die Nachfragen und Anregungen das eigen Bild der ganzen Situation etwas verschoben wurde und durchaus auch meine eigenen Fehler (auch für mich selbst) in den Vordergrund traten. Daher möchte ich auch nicht ausschließen das Nachgefragt und auf evtl. Fehler hingewiesen wird.
    Oft ist es ja einfach so das eine selbst absolut klar ist wie und warum man etwas haben will oder meint. Auf Nachfrage stellt man aber fest das es für andere vielleicht weniger klar oder sogar ganz anders erscheint.


    @Goodie
    Obwohl Kindertraining niemals eine Konkrenz-Veranstalltung sein sollte glaube ich gerne das man dadurch seinen eigenen Weg (oder den der aktuellen Mannschaft) bestätigt sieht.

    Die Kinder trainieren immer zusammen und kennen sich ausreichend. Verstehen sich soweit auch alle.
    Hier scheint auch ein falscher Eindruck entstanden zu sein das die Kinder generell nicht helfen wollen oder anderes. Das stimmt so nicht. Mit etwas Abstand und ein paar Gesprächen mit Eltern stellt sich das ganze anders dar.


    Wir stellen die geplanten Kader (abgestimmt unter den Trainern) bereits vorm letzten Training in die Gruppe um alle zu informieren und ggf. noch mit den Kindern zu besprechen wenn etwas nicht passt oder wir wegen Absagen nochmal verschieben müssen. Hier gab es bisher auch keine Probleme und auch heute (neue Kader für Samstag) gibt es keine Probleme. Letzte Woche hatte ich leider nach dem Training noch mehrere Absagen und wollte daher nochmal Ändern. Die eine Antwort war das sich die Kinder bereits untereinander abgesprochen haben (aufgrund meines Kaders) wie sie denn spielen wollen. Daher wollte dieser Spieler "lieber in der E2" spielen, das wurde auch von mir akzeptiert. Einzig der zweite Spieler (oder die Eltern) haben sich generell geweigert.
    Hier scheint es allerdings so zu sein dass die Eltern ein Pokalspiel aus der Vorbereitung noch sehr Ärgert welches wir 0:16 mit einem gemischten Team verloren haben. In diesem hatten wir zuletzt nur noch gegen drei Feldspieler der anderen Mannschaft (Trainer hat immer weiter reduziert) immer noch keine Chancen. Das haben die Eltern des Jungen scheinbar als absolute Frechheit der anderen Mannschaft empfunden und scheinbar daraufhin beschlossen das sie das ihrem Sohn nicht mehr antun wollen.


    Hierzu habe ich allerdings noch nicht die Möglichkeit mit den Eltern selbst nochmal zu sprechen.


    Das Ganze entstand also aus einer Situation in welcher ich nach der offiziellen "Nominierung" nochmal ändern wollte. Zusätzlich liegt eigentlich nur ein Spieler bzw. dessen Eltern quer. Das kann ich jetzt mit mehr Abstand besser einschätzen.


    Unsere Lehren sind daraus:
    - Training wird weiter gemeinsam durchgeführt. Übungen werden zwar immer doppelt durchgeführt aber gerade in den Spielformen werden die Kinder nach Können zusammen gesetzt. Also gemischt aus beiden Teams.
    - Vor dem letzten Training wird für beide Mannschaften ein Kader gesetzt (unter Berücksichtigung aller bisherigen Ausfälle und Absagen). Die meisten unserer Eltern sagen auch bereits Woche im Voraus wann Sie ggf. nicht da sind. Spätere Absagen (nach dem Training) werden nicht mehr versucht durch Tauschen auszugleichen sondern, wenn nötig, aus der F aufgefüllt, abgesagt oder mit den vorhandenen Kader gespielt.
    - Wie bereits vorab mit den Eltern besprochen werden zum "Auffüllen" der E1 alle Kinder der E2 berücksichtigt und entsprechend gewechselt.


    In Summe wollten wir auch genau das immer so umsetzen und haben es so geplant. Meine eigene Abweichung vom Plan ging einfach entsprechend schief. Again what learned!


    Gruß
    Torsten

    @Karl
    Ganz so kann ich das leider nicht stehen lassen.
    Unter uns Trainern findet die Abstimmung sehr wohl statt und unser Konzept wurde auch den Eltern vorgestellt und allen vermittelt. Bis hier waren auch alle einverstanden.


    Nominierungen finden in der Regel auch im Vorfeld und abgestimmt statt. Wenn dir nun aber mehrere Spieler am Tag vorm Spiel oder teilweise noch kurzfristiger absagen musst du reagieren. Aber auch daraus habe ich gelernt. Mein Ansatz war das nicht eine ganze Mannschaft unter den Verhalten eines einzelnen leiden sollte und deshalb habe ich versucht beide Teams möglichst mit min. 7 Spielern aufzustellen.
    Da ich am Ende in beiden Teams nur mit F-Spieler überhaupt Ersatz stellen konnte waren meine Möglichkeiten hier auch beschränkt bzw. wollte ich nicht andere das ausbaden lassen da ich zu dem Zeitpunkt auch noch nicht wusste warum die Spieler nicht ins andere Team kommen. Hier muss ich hinzufügen das der Treffpunkt der E1 knapp zwei Stunden früher war und ich es meinen Eltern auch zugestehen möchte Pläne rund ums Fußball zu machen. Wenn ich Sie nun am Vortag anschreibe und fragen ob zwei Stunden eher auch in Ordnung wären muss ich ggf. auch eine Absage hinnehmen und bin auch gewillt diese zu akzeptieren.


    Recht gebe ich dir allerdings das ich das ganze etwas unterschätzt habe und mich zu sehr auf die Zusagen der Eltern verlassen habe. Für den nächsten Spieltag habe ich jedoch bereits reagiert und uns die Zusagen der Eltern noch früher eingeholt. Trotz allem bin ich noch nicht so weit generell zu sagen Spiel in der Ex oder bleib zu hause. Wenn es Gründe gibt welche mir die Eltern darlegen können (z.B. aktuell; Würde gerne im Team spielen welches eher spielt da wir dann auch eine Familienfeier müssen) werden sich auch Lösungen finden. Damit mache ich mir das Leben nicht leichter aber das Risiko gehe ich ein. Absagen "Spielt nicht!" werde ich aber in Zukunft auch mit mehr Nachdruck hinterfragen und ggf. entsprechend Sanktionieren.


    Gruß
    Torsten

    Meine Erfahrung aus der F-Jugend ist die das man gerade mit normal starken und schwächeren Spielern ruhig ein Spiel durch die Mitte zulassen kann. Da die wenigsten den direkten Zweikampf mit dem Gegenspieler suchen, sondern diesem eher aus dem Weg gehen wollen, verlagert sich der Angriff eigentlich von allein auf eine Seite. Auch ohne bewusstes Zutun des Gegners.


    Ich denke daher das dies auch in der E das noch gilt. Im Gegenzug hast du in der Mitte sehr viele Kinder welche den Angriff der Gegner alleine durch ihre Anwesenheit eher auf die Seiten ablenken. Hier ist wiederum das Verteidigen gerade für schwächere Kinder leichter umzusetzen als im direkten 1gg1 vorm Tor. Ohne den Tannenbaum jedoch ausprobiert zu haben scheint es durchaus Argumente dafür zu geben.


    Gruß
    Torsten

    Und ich befürchte du könntest recht haben, denn bis das kommt bist du mit deinem Team wohl in der D.

    Ich bewundere deinen Optimismus! Selbst in der F ist Funino bisher nur ein Versuch. Bewertung, Erweiterung, erneute Bewertungen und irgendwann (vielleicht) ein flächendeckendes Angebot werden folgen. Selbst wenn in diesem Zuge mehr als nur F-Jugend angeboten werden sollte sehe mich dann bereits eher Sonntag Nachmittag auf der Tribüne beim Herrenspiel und kann sagen "Das hat er schon damals bei mir nie gekonnt!" :saint:


    Ok. Aber nun Pessimismus AUS. Morgen steht die D-Jugend wieder auf den Plan und dann geht es in die nächsten Spieltage. Nur Jammern hilft ja auch nix. Und es heißt nun einfach das beste daraus zu machen.


    Gruß
    Torsten

    Ich lese auch weiter gerne mit! Sehe es auch nicht als Bekehren sonder als Erfahrungsbericht.


    Wovon ich z.B. mehr als Begeistert bin ist das ganze Trainer Schulen und Fortbilden um die Turniere herum. Am Ende ist es einfach mehr als ein über den Tellerrand schauen. Was jeder daraus für sich macht bleibt offen.


    Gruß
    Torsten

    An Funino in der E-Jugend glaube ich vorerst mal noch nicht.


    Geärgert hat mich schlicht das letztes Jahr alle sooooo zufrieden waren weil die Entwicklung im gesamten Team einfach nicht zu übersehen war. Genau das wir jetzt aber zum Bumerang und fällt mir selbst auf die Füße da man das Team ja nicht mehr auseinander reißen sollte.


    Aber Ok Wochenende ist vorbei und der Blick geht aufs nächste Spiel. Und Überraschung, gestern kamen schon die ersten Absagen aus meiner E1 für Samstag. Selbes Theater von vorne! Hurra!!!!!!


    Gruß
    Torsten