Beiträge von totog

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    das bei euch noch so, dass man auf den Bolzplatz geht und guckt , ob da ein paar andere Kinder zum kicken sind oder wird das irgendwie organisiert ?

    Ja. Bei uns sind jeden Tag Kinder auf dem Platz. Zusätzlich hat beinahe jede Mannschaft bis einschließlich A Jugend (oft auch übergreifend) ihre eigenen Kommunikationsmittel und Gruppen um sich und ggf. Fahrdienste zu organisieren.

    Das würde ich so nicht behaupten wollen. Denn aus biologischer Sicht entwickelt sich das "Entscheidungszentrum" im Gehirn (vordere Stirnlappen), in denen die im Kurz- und Langzeitgedächnis gespeicherten Bilder mit der aktuellen Situation abgeglichen werden und zur Entscheidung führen erst im Alter von 15 - 20 Jahren auf ihre entgültige Größe. ....

    Da gebe ich die vollkommen Recht. Aber dennoch spielt in eine Entwicklung sehr viel mehr mit hinein als Fussballtraining. Hier sehe ich vor allem das Elternhaus. Das es Unterschiede in der Entwicklung gibt und sich hier Verschiebungen ergeben können ist klar. Am Ende sind aber auch im Herrenbereich schnellere und nicht so schnelle erkennbar.


    Ich wollte mit diesem Hinweis auch eher darauf abzielen das eben auch in diesem Bereich die Anforderungen auf die Gruppe abgestimmt sein sollten. Ansonsten entwickeln sich (wie bei allen Übungen) die besseren Weiter und der Rest ist überfordert.

    Das spricht doch gegen @Skriwers Bolzplatz-These?!

    Ja und Nein. Das es eben bei den Kindern darum geht aus schnellen Entscheidung zusätzlich die richtigen zu machen meint ja auch Skriwer. Er bezieht es meinem Verständnis nach allgemeiner auf Kinder die bereits schnell entscheiden. Woher die schnellen Entscheidungen kommen lässt er aber offen.


    Ich wollte auch nicht einem der beiden widersprechen. Ich sehe eigentlich sogar beides gegeben. Das viele Wiederholungen Technik fördern ist unbestritten. Mehr Wiederholungen als mit eine Woche auf dem Bolzplatz schafft kein noch so gutes Training. Daher sehe ich das Training eher als Animation und Beginn von neuem. Die meisten Wiederholungen holen sich die Kinder selbst (die meisten zumindest).


    Ebenso schaffe ich es im Training nicht die Vielzahl an Handlungsentscheidungen und Eindrücken des Bolzplatzes zu übertreffen. Spezifischer kann ich aber sehr wohl sein.


    Für mich steht also fest der Bolzplatz schafft meist sowohl technische Kompetenz als auch (bei den meisten) Handlungsschnelligkeit. Dennoch kann ich mit Training die Kinder abholen welche eben nicht jeden Tag kicken. Ob ich das Niveau der anderen erreichen kann bezweifle ich aber.


    Gruß
    Torsten

    Ich trainieren selbst in einem 1700 Einwohner Dorf und habe derzeit 23 Kinder in der E. Also wie hier angesprochen ziemlich alle Kinder in diesem Alter. Und da heißt es eben durchaus bei einigen Kindern Abstriche einfach zu akzeptieren. Einige werden in den Gedanken-Schnelligkeit nie das Niveau von anderen erreichen. Ohne hier einen Rückschluss auf die Intelligenz ziehen zu können. Bei mir sind sogar der "langsamste" und der mit Abstand "schnellste" beide ein glatte Einser Schüler im Gymnasium, das sagt also weder in der einen noch der anderen Richtung etwas aus.


    Dennoch muss ich sagen das diejenigen die ein Grundverständnis von Fußball haben und eben auch schnell Entscheidungen finden können genau die sind die fast jeden Tag auf dem Bolzplatz sind. Bei diesen gebe ich @Skriwer Recht das es eher darum geht im Training die Erfahrung zu sammeln um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Abstriche muss man aber bei manchen anderen machen. Bei diesen muss erst versucht werden generell eine schnelle Wahrnehmung und Verarbeitung zu erreichen. Hier ist auch eine schnelle aber falsche Entscheidung ein Erfolg. Was nicht bedeutet das ich diese als Ziel ausrufe, aber auch diese müssen im Rahmen ihrer Möglichkeiten beurteilt und gefördert werden.


    P.s. wo steht eigentlich was von zweimal die Woche Training? Hab ich das überlesen? Dorfverein und E-Jugend da ist auch einmal die Woche durchaus möglich. Auch wenn man hier ansetzen könnte.


    Gruß
    Torsten

    Halte, als Nichtabonnent, dagegen. Hab mir zur Lehrprobe C-Lizenz den Band zum 1gg1 geholt. Obwohl sich die Infos auch in allen Trainerabend Blättern finden lassen finde ich die Zusammenfassung und Bündelung zum Thema klasse. Ab der Preis dadurch gerechtfertigt ist darüber kann man diskutieren.


    Gruß
    Torsten

    Ich sehe es ähnlich. Eine Regel oder Vorgabe kann ich nicht erkennen. Vielmehr wechseln die Spieler je nach eigene Ermessen die Positionen. Das löst natürlich immer auch weitere Reaktionen der Mitspieler aus. Ein starres Rondo ist in dieser Gruppengröße und der Spielerdqualität wohl nicht mehr zu erwarten.


    Gruß
    Torsten

    Dann bekommst du den Klüngel aber nie aus dem Verein.


    .......
    Zurück zu den Wurzeln wird nicht gelingen weil die Grundvorraussetzungen in den letzten 120 Jahren massiv verändert wurden. Sein Heil wird man wo anders suchen müssen als in der Vergangenheit

    Einerseits gebe ich dir Recht aber andererseits kann es auch nicht das Hauptziel sein den Klüngel aus dem Verein zu bekommen.


    Den Klüngel sehe ich eher noch eine Generation darüber. Gerade in der Generation 30+ wäre in meinen Augen die Erfahrung und auch das Wissen vorhanden sowohl die Vergangenheit des Vereins zu kennen aber auch Probleme zu sehen und ggf. entsprechend gegenzusteuern. In den Generationen darüber herrscht dann bereits wieder eine "haben wir schon die letzten 20 Jahre so gemacht´!" Mentalität.


    Zurück zu den Wurzeln sehe dadurch als passend da man sich erst einmal Gedanken machen muss wo kommen wir her und was wollen wir erreichen. Z.B ist bei einem Breitensport-Dorf-Verein mit x-hundert Mitgliedern eine Strategiewechsel zum Leistungssport, welcher vielleicht von den aktiven Trainern getragen wird, sehr Riskant. Denn wird das nicht von den Mitgliedern auch getragen ist bald Ende im Gelände oder eben das Scheitern abzusehen. Bei einer kompletten Abkehr der bisherigen Ausrichtung kann man natürlich auch über die Gründung eines neuen Vereins nachdenken. Ein "alles neu" nur um des neuen willens führt ja auch sehr schnell zu Anglerverein in dem nur noch vier Mitglieder angeln.


    Natürlich wird es bei einer Neuausrichtung des Vereins den einen oder anderen geben der das nicht mittragen will und der, wenn er ständig quer schießt, vielleicht auch zum Austritt bewogen werden kann. Aber eigentlich sollte doch auch die Neuausrichtung eines Vereins dort ansetzen wo sich die Mitglieder derzeit befinden. Das sich die Grundvoraussetzungen und die Rahmenbedingungen geändert haben kann keiner abstreiten. Ebenso wenig wie die Tatsache das nötige Veränderungen verschlafen wurden. Aber dennoch ist der Weg des Vereins bis heute dessen Geschichte und auch dessen DNA. Wenn diese absolut nicht passt sollte man sich selbst fragen ob nicht ich im falschen Club bin. Das Heil kann in meinen Augen nicht "in der Vergangenheit" sondern "in einem Weg aus der Vergangenheit über heute hin zu einem Gemeinsamen Ziel" liegen. Und genau dabei sind die Wurzeln elementar wichtig.


    Gruß
    Torsten

    @Das_Huhn
    Verwunderlich finde ich es auch nicht. Wie geschrieben ist man ja froh überhaupt jemanden zu finden, also bietet es sich an diejenigen zu fragen die schon einmal bereit waren. Soweit ist das denke ich völlig normal und auch zu erklären. Nur der Fortschritt bleibt dadurch oft auf der Strecke und es ist somit am Ende doch die Wahl des kleineren Übels!
    Natürlich habe ich überlegt selbst einen Teil der Vorstandschaft zu übernehmen. Aber derzeit sehe ich mich mit drei aktiven Kindern und der Trainer Tätigkeit nicht in der Lage diese meinen Vorstellungen entsprechend auszufüllen. Und natürlich ist mir hierbei auch klar das ich hier in der Rolle des Konsumenten stehe. Ich ohne Bereitschaft selbst etwas auf mich zu nehmen. Kompensation erfolgt jedoch an anderer Stelle.


    @Ersatzbank
    Ich bin hier zu 100% bei dir und sehe die Ehemaligen wie z.B. AH in der Pflicht. Leider ist es bei uns Ähnlich und diese sind am Ende die größten Konsumenten. Gerade hier scheint das Konsumieren am größten. Allerdings sehe ich auch das gerade in der Generation unserer AH, also auch meinem Alter, das Wechseln des Vereins gerade in Mode kam. Ich glaube über 50% unserer AH waren zwischenzeitlich für einen anderen Verein aktiv oder spielten im Heimatverein mit Söldnern zusammen. Hierin sehen viele Ihre Schuldigkeit getan. So gesehen ist es auch wieder ein selbst kreiertes Problem innerhalb der Vereine bzw. ein Generationsproblem. In den Generationen zuvor waren Vereinswechsel eher selten. Ich fürchte daher das in Zukunft die Mithilfe aus dem Kreis der ehemaligen Spieler noch weiter sinken wird.


    Was bleibt also als Kreis derer die helfen können? Eltern sehe ich wie Ersatzbank. Viele nehmen allein durch Fahrdienste usw. viel auf sich ohne wirklich Mitglied zu sein.


    Gruß
    Torsten

    Generell finde ich den Film sehr gelungen. Wenn er, wie nicht anders zu erwarten, nicht alles beantworten kann. Und auch nicht auf jeden einzelnen Fall bzw. Verein zutrifft.

    Allerdings lässt sich die Kundenmentalität - siehe DFB-Film - mit Zeitgeist erklären und hilft nicht weiter.

    Das alleine ist sicherlich der einzige Grund und in meinen Augen auch nicht weit genug gegriffen.


    Beispiel:
    In unserem Verein (kleiner Dorfverein) lässt sich beobachten das in den letzten Jahren mehr und mehr eben diese "Kundenmentalität" um sich greift. Interessant ist hierbei das es aktuell aber auch einen Vorstand gibt der ausschließlich das "Wohl der Vereinskassen" und die Buchhaltung in den Vordergrund stellt. Dieser wurde etwa ein Jahr vor Beginn dieses Wandels ins Amt gewählt. Und obwohl hinsichtlich Kosten die Herrenmannschaft Fußball noch am schlechtesten abschneidet, leiden darunter alle Sparten und Gruppen im Verein. Selbst die Skifahrer welche mit am besten da stehen (Mitglieder zahlen alles selbst also steht ein klarer Überschuss am Ende) jammern über die jährlich schlechter werdende "Stimmung" und "Hilfsbereitschaft".
    Im Gegensatz dazu habe ich in unserem Jugendbereich genau zweimal im Jahr einen "Helferüberhang". Dies ist bei unseren Saisonabschlüssen für die gesamte Jugend. Hierbei Veranstalten wir Trainer ein Fussballturnier in dem alle Vereinsmannschaften durch gemischt werden. In einer Gruppe spielen Kinder durch-gemischt aus E bis G Jugend, in der anderen die C-Jugend bis zur AH (D-Jugend wird nach Leistung und eigene Wünsche aufgeteilt). Hierbei ist vorher klar das wir Trainer nur das Sportliche machen und alles andere (Kuchen, Getränke, Süßes, Kaffee, usw.) in der Verantwortung der Eltern liegt.
    Was soll ich sagen. Wir sagen ab wann die Halle oder das Vereinsheim offen ist und kümmern uns um Spielpläne und Mannschaftseinteilung. Aufbau, Helfereinteilung, Verkauf, Organisation und alles andere läuft jedes Jahr (zweimal) ohne Probleme. Im Gegenteil; in der Regel stehen fast zu viele Helfer bereit.
    Suche ich allerdings Helfer fürs "Offizielle" Hallenturnier kommen die üblichen Antworten (Keine Zeit usw.).


    Aus dieser sich wiederholenden Erfahrung schließe ich das die Kundenmentalität sehr wohl auch mit dem Verein und dessen Zielen und/oder Führung zu tun hat. Hier kann eine objektive Ist-Analyse vielleicht durchaus helfen. Klar gibt es hierzu auch kulturelle Gründe aber als einzigen Grund würde ich diese und den Zeitgeist nicht gelten lassen.


    Eine Änderung in der Personalstruktur führt jedoch auch sehr oft dazu das die "vorherige" Vorstandschaft wieder angefragt wird. So ist es derzeit bei uns. Ob sich hierdurch dann ein Schritt in die Zukunft ableiten lassen kann muss bezweifelt werden. Eine Verbesserung zum Istzustand wäre es jedoch alle mal.


    Gruß
    Torsten

    Am meisten hat mich letztes Jahr gefreut das die Karte selbst gebastelt war. Steht heute noch daheim. Zeigte einfach das nicht nur irgend etwas gekauft wurde sondern das Geschenk von Herzen kam. es sind am Ende die Kleinigkeiten die den Unterschied machen.


    Gruß
    Torsten

    Mir ging es um die Bestandteile einer guten Ausbildung bzw. die Trainerqualitäten im Kinderfußball in der Überschrift - und wenn ich mir das Ergebnis anschaue, kommt Fußball darin nicht mehr vor.

    Nachdem ich ab nächster Woche hoffentlich auch den DFB- Trainer C in der Tasche habe und bereits letztes Jahr den BLSV Übungsleiter C, beides im Schwerpunkt Kinder/Jugend Breitsport, habe kann ich folgendes aus meiner Sicht hinzufügen.


    Gerade im Kinderbereich konnte ich aus der DFB Ausbildung kaum etwas mitnehmen. Hier war die BLSV Ausbildung bei weitem umfangreicher und auch besser. Diese gleicht in den Zielsetzungen auch sehr dem DOSB Übungsleiter. Hierbei war Fußball genau einen Vormittag Wert und die Themen gingen von Schwimmen über Handball bis zur Sportgymnastik und Tanz. Zusätzlich noch sehr viel Orga, sowohl im Verein als auch im Team, und auch Gesundheitsthemen wie Herz- Kreislaufsystem und ähnliches.


    Im Hinblick auf das Arbeiten mit Kindern muss ich festhalten das mir gerade das Vermitteln und Kennenlernen "fremder" Sportarten sehr viel gelernt hat. Im Vergleich hierzu weiß ich zwar nach dem DFB Schein wie ich Fußballtechnik trainieren kann, alleine das Vermitteln und der Blick über den Tellerrand sind aber kaum existent. Im Vergleich muss ich einfach für mich festhalten das ich genau hier den Schwachpunkt im Kindertraining sehe. Ein Trainer für die kleinsten braucht kein Fußball, er braucht passende Methodik und muss Spaß vermitteln können. Ab E-Jugend, spätestens D-Jugend, wendet sich das und Fußball wird wichtig.
    Für mich persönlich steht fest das gerade für den Kinderbereich das DFB-Ausbildungsmodell nicht passt. Hier wäre eine Ausbildung mit dem Schwerpunkt Kindgerechtes Vermitteln unabhängig vom Fußball Zielführender. Der schwierige Umsetzung bin mir allerdings durchaus bewusst.


    Bestätigt werde ich in meiner Sichtweise immer wieder durch unseren Bambini und F-Trainer welcher von Fußball auch nach 8 Jahren Trainer keine wirkliche Ahnung hat. allerdings schafft er es jedes Jahr wieder bis zu 40 Kinder bis in die E-Jugend zu begleiten (aktuell 23 F und 15 Bambini). Diese Kinder gewinnen in der Regel bis hoch in die D-Jugend nur wenige bis gar keine Spiele. Dennoch sind alle mit Leib und Seele dabei. Ab der D-Jugend wendet sich dann das Blatt zu unseren Gunsten. Wir haben nicht immer die besten Spieler im Umkreis aber breite (meist ausgeglichene) Kader und kaum drop-out bis hoch in die obersten Judengen.


    Fazit: Wenn man Kinder und Jugend nochmal unterscheiden möchte sehe ich im Kinderbereich absolut andere Erfordernisse als Qualitätsmerkmal eines Trainers als Fußballkönnen oder Fußballwissen.



    Gruß
    Torsten


    P.s. Ich möchte die DFB-Ausbildung hier nicht schlecht reden. Überlege selbst auch noch den die B-Lizenz zu erwerben. Für den Kinderbereich wünsche ich mir aber einen anderen Ansatz.

    Selbst erworben habe ich Sie so nicht. Allerdings lief zu der Zeit als ich mir acht Wochenenden am Stück beim BLSV-ÜL um die Ohren geschlagen habe parallel ein Kurs der Uni-Regensburg. Diese haben ebenfalls den C-Übungsleiter Breitensport erworben.


    Soweit ich das mitbekommen habe in deutlich weniger Stunden da viele Teile des Studiums angerechnet wurden. Waren ein oder zwei Wochenenden , mehr sicherlich nicht. Ob es ähnliche Angebote auch von den einzelnen Sportverbänden wie DFB oder ähnliches gibt kann ich aber nicht beantworten.


    Gruß
    Torsten

    @totog


    Wir haben Turnierspieltage mit höchstens 3 eigenen Spielen. Ein Spiel dauert dann 1x12 Minuten. Da wechselst du dir einen Wolf, wenn du es allen recht machen möchtest. Und ich habe wie gesagt den Eltern die 3. Mannschaft angeboten. Ich habe vorher angekündigt, dass es mit nur 2 Mannschaften so sein wird, dass pro Spieltag 3 Spieler zu Hause bleiben. Die Eltern haben soch, wie schon erwähnt, gegen eine 3. Mannschaft entschieden.

    Das ist ja auch OK. Ich habe nur aufgezeigt das es auch anders geht. Wie jeder es dann handhabt bleibt offen.


    Da du es bereits vorher so kommuniziert hast ist es auch in Ordnung wenn Spieler zu hause bleiben. Das eigene Kind ist bei mir aber immer dabei. Ob es nun spielt oder nicht steht auf einem anderen Blatt. Es unterstützt halt dann das Team anderweitig. Andererseits führst du ja selbst die fehlende Spielzeit für die Kinder an. Dieser Ausfall lässt sich mit einzelnen Spielen gleichmäßiger verteilen. 3x3 die Aussetzen und im nächsten Turnier geht es der reihe nach weiter.


    Beide Modelle haben Vor- und Nachteile.


    Gruß
    Torsten

    Meiner Meinung nach kann man bei 4+1 nicht mit 11 Kindern losfahren

    Warum nicht? - Ernsthaft gemeint.


    Der Hinweis kam hier ja schon und auch ich handhabe es in der Regel so das ich lieber Spieler im Turnier ein Spiel aussetzen lasse als ganz zu hause zu lassen. Zusätzlich sind gerade im Winter meist 1-2Kinder krank. Wenn die Eltern wissen dass genügend Spieler vorhanden sind melden sie ihre Kinder auch eher ab als diese mit zu geben. Wer also gesund ist und regelmäßig trainiert kommt mit. Zweites hat einfach den Grund das es auch immer wieder Kinder gibt die auf Halle gar keine große Lust haben. Die zwinge ich dann auch nicht dazu.


    4+1 mit 11 Kindern =>
    Torwart bleibt das ganze Spiel drauf oder wird in der Halbzeit gewechselt (je nach Spielzeitmodell) => 1-2 Spieler
    Rest wird in 4er Blöcke eingeteilt und komplett (oder in zweier Gruppen) nach Zeit getauscht so dass jeder seinen Einsatz bekommt => 2*4 = 8 Spieler
    somit bleiben dir 1-2 Spieler die dieses Spiel aussetzen müssen.
    Je nach Turnier hast du doch 4-6 Spiele. Damit kommt jeder einmal dran zum aussetzen.


    Zusätzlich macht meine Große welche dieses Jahr bei mir im Team spielt auch herzlich gerne den Co.-Trainer im Team meiner mittleren. Sie versteht sich super mit dem Trainer ist somit auch bei deren Turnieren meistens dabei. Daher kann ich auch die Aussage "Ohne meine Kinder zum Turnier" nicht nachvollziehen. In der Regel fahren die Kinder ja auch mit wenn Sie nicht spielen da Sie mit den Freunden zusammen sein wollen. Oder sie haben eben andere Termine. Dann ist es aber auch egal ob der Vater daheim oder auf einem Turnier ist.


    Gruß
    Torsten

    Das stimmt in dieser Absolutheit so nicht. Die betreffenden Spieler sind auch in Bayern bereits ab der F-Jugend z.B. für offizielle Pokalrunden gesperrt (Outdoor als auch Halle). Da werden die Pässe genau kontrolliert.
    Und wenn Rundenspiele wie Privatspiele gehandhabt werden, frage ich mich, warum man Strafen bei verzögerter Ergebnismeldung (SpielPLUS) oder Spielabsage an den Verband zahlen muss.

    Ich habe diese Frage zu Strafen und Gebühren in ähnlicher Form in der letzten Spielgruppentagung gestellt als (wie immer) der Hinweis kam das bis einschließlich F-Jugend alle Rundenspiele im Privatspielrecht stattfinden. Ich gebe die Antwort Sinngemäß weiter wie ich Sie erhalten habe.

    "Organisatorischer Aufwand ist dennoch vorhanden und daher werden die Gebühren entsprechend erhoben (Ordnung muss ja schließlich sein!). Zusätzlich sollte jeder Spieler in "Rundenspielen" dennoch einen Pass besitzen da Sie nur so auch alle Versicherungsleistungen usw. erhalten können."


    Ich muss allerdings sagen das ich in dieser Saison einiges an Spielverlegungen, späte Meldungen, Fehler in Spielberichten, usw. hatte und nie etwas bezahlen musste. Liegt wohl auch immer am Spielgruppenleiter. Letztes Jahr wurde jeder Mist in Rechnung gestellt.


    Zu den Pokalrunden hast du Recht. Diese werden anders gehandhabt und hier gelten entsprechende Sperren auch bei den kleinsten. Das Trifft uns zum Glück nur sehr selten (meist ein Spiel im Jahr und ein Turnier). Das kann man dann auch den Eltern und den Kinder erklären und im nächsten Spiel sind sie wieder dabei.


    Gruß
    Torsten

    Und ohne Pass keine Sperre.

    Off Topic da anderer Landesverband aber dennoch:


    Auch mit Pass keine Sperre im Bayern da Bambini. Da bis hoch zur F-Jugend auch die Rundenspiele als Privatspiele gehandhabt werden. Somit wird zwar eine Sperre für Verbandsspielrecht im Pass eingetragen (scheint in den Abläufen nicht anders möglich zu sein), die Kinder dürfen aber dennoch eingesetzt werden und somit ohne Sperre spielen.


    Gruß
    Torsten

    Denn eigentlich ist für die meisten unserer Kids die einfache Übung noch genau das richtige. Die Kinder die etwas herrausstechen bekommen dann eben eine Änderung in Form einer Finte, koordinativ usw

    Hach! Ich hör Sie schon fluchen wenn der Trainer wieder sagt X, Y und Z nur noch mit dem linken (wobei auch die anderen immer wechseln). "Warum nur wir!?"
    Im Spiel kommt dann der erfolgreiche Abschluss mit links und der grinsende Blick des Trainers spricht Bände!


    Kinderfußball kann so schön sein! - manchmal!!!!!


    Gruß
    Torsten


    P.s. Ich habe auch meist ein paar Tennisbälle in der Trainertasche. Damit lässt sich die leichteste Übung für die besseren Aufwerten. Dribbeln und Ball werfen/fangen heißt die Königsdisziplin.

    Wenn spezielle "Fehler" immer wieder auftreten kann man ja versuchen diese Situationen im Training gezielt zu erzeugen und den Kindern somit die Möglichkeit geben auszuprobieren was klappt und was nicht. Vor allem da man, und da nehme ich mich nicht aus, zum Teil auch Lösungen einfordern möchte die vielleicht aus dem eigenen Erfahrungsschatz passen (Erwachsenenfußball), für die Kinder aber gar nicht das Optimum sind. Vielleicht können Sie es (die Trainerlösung) einfach noch nicht umsetzen oder verstehen auch den Sinn dahinter noch nicht.
    Persönlich würde ich eigenes Lernen und Erfahren einem "Vorschreiben" vorziehen. Mit Hinweisen und Fragen kann man aber durchaus bestimmte Punkte aus den letzten Spielen hervor holen und auch die Kinder zu einer anderen Lösung führen. Teilweise endet man dann eben nicht bei der Trainer Lösung sonder bei einer dritten die man selbst vielleicht noch gar nicht in Betracht gezogen hat. Zusätzlich erfährt man häufig warum die Kinder es immer wie bisher machen. Häufig kennen Sie ja die anderen Wege aber es ging in der Vergangenheit immer schief weshalb bewusst kein weiterer Versuch unternommen wird. Dann kann man im Training an den Fehlern arbeiten und die Kinder ermutigen.


    Spiel spezifische Korrekturen machen also immer Sinn, da es ja nichts anderes als "an den Schwächen" arbeiten ist. Nur würde ich bei den kleinen nicht ganze Trainings auf einen Punkt verwenden sondern in der F die allgemeine Ausbildung in den Vordergrund stellen. Das schließt aber wiederkehrende Kernpunkte, worin sich auch die größten Baustellen zeigen können, nicht aus.


    Gruß
    Torsten

    Je nach dem wie weit dein F ist kann man schon sehr gut auch immer mit den Übungen Variieren. Allerdings habe auch ich meist bekannte Übungen (Ablauf, Aufbau, usw.) immer weiter Variiert. Zum Teil bereits im Training und meistens eben dann in einem der nächsten Trainings wieder aufgegriffen. Das spart dir viel Erklärung da der "Grundablauf" bereits bekannt ist.


    Des weiteren bin ich 100% bei @Fußballvadder Horst Wein bietet eine Vielzahl an guten und einfachen Übungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Diese laufen auch in meine aktuellen E Jugend immer noch regelmäßig als Trainingsbaustein mit.



    Zum Thema Korrektur gibt es auch hier verschieden Ansätze. Meist wird immer der gleiche gesucht da dieser am besten mit dem Ball umgehen kann oder auch einfach der beste Freund ist. Wenn die Kinder im Training aber erfahren können das es einfachere und bessere Wege gibt diese Situationen zu lösen werden Sie diese auch im Spiel umsetzen. Das kann aber etwas dauern. Ein Hinweis oder eine Forderung durch den Trainer gehen meist schneller. Ob die Kinder dann aber das warum verstanden haben ist nicht immer gesagt.
    Allerdings hast du in der Signatur F-Jugend stehen und sprichst hinsichtlich der Korrektur von der D-Jugend. Dazwischen liegen ja auch noch zwei Jahre E-Jugend in dieser sich die Kinder auch entwickeln und viel lernen werden.


    Gruß

    Die Ergebnisse sind für MICH ja auch egal. Aber wenn ich von den Älteren VOR dem Treff schön höre "da verlieren wir eh wieder jedes Spiel" mache ich mir eben meine Gedanken wie ich sie motivieren kann.

    Hast schon mal mit den Eltern gesprochen!?


    Woher haben den 6 jährige die Einstellung, wenn nicht von den Eltern vorgesprochen? 8 oder 10 jährige wollen ganz klar schon selbst Erfolge feiern und biegen oft auch schon mal ab wenn es nicht läuft. Hier sehe ich nur die Möglichkeit Freundschaftsspiele gegen kleinere oder schwächere Mannschaften parallel zu organisieren. Vereinzelte positive Erlebnisse fangen die Kinder auch schnell wieder ein und halten Sie bei der Stange.


    Als Dorfverein kennen wir das Problem auch ausreichend. Bei den kleinsten, eigentlich bis zum Ende der F-Jugend, hatte ich hier aber noch nie Probleme. In der E wird es dann schwierig. Wenn du nun schon in der Bambini Probleme hast sehe ich wirklich eher die Eltern in der Verantwortung bzw. als treibende Kraft. Diese kann man (wenn überhaupt - leider) nur durch konsequente Information wie unwichtig Ergebnisse im Kifu sind, ständiges aufzeigen der Fortschritte und vielleicht auch eigene Überzeugung ins Boot holen.


    Gruß
    Torsten