Beiträge von totog

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Spräche für mich für mehr Fun...auch dafür ...das Spiel interessanter zu machen. Mir hängen die Defensivspiele zum Hals raus....so, dass ich bei sowas lieber Unkraut zupfen gehe. Was da als hohe Schule der Defensive gilt, ist für mich Qualitätsmängel, lächerlich...spielt über oft über Unvermögen weg, täuscht...

    Woraus ziehst du diesen Schluss? Wenn ich vermeiden möchte das der Gegner einen "tiefen" Angreifen mit langen Bällen in meinem Rücken findet bleibe ich selbst hinten stehen und setze auf Konter mit nur wenigen Spielern. Ich sehe also im Aufheben des Abseits nicht zwingend eine Gegenmittel.
    Eher noch würde ich hier die Abschaffung des Unentschieden, wie für die Mega-WM u.a. vorgeschlagen, sehen. Aber auch hier kann auf das Glück im Shootout gezielt werden.


    Für eine "Shotclock" kann ich mich auch nicht begeistern, sorry. Ballhalten und den Gegner locke ist a durchaus berechtigt Wenn das ganze übertrieben wir (sowohl Ball geschiebe als auch Verteidigung) müssen andere Lösungen her. Eine mögliche Regel hierzu sehe ich aber bisher nicht.


    Was ich persönlich durchaus interessant finde ist die Abkehr vom Elfmeter zum Shootout ählich wie im Eishockey. Die Möglichkeiten für beiden Seiten steigen dadurch erheblich. Ich finde es spektakulär.
    Shootout MLS


    Nettospielzeit finde ich auch sehr interessant. Müsste direkt mal geschaut werden wie lange sich dann ein 90min Match ziehen würde.


    Was ich auch sofort unterschreiben würde ist eine Auslegung der Handballregeln bezüglich der Schiedsrichterentscheidung. Ball muss sofort freigegeben werden und bei Nichteinhaltung gibt es Strafe. Keine Diskutieren, Lamentieren oder anderes. Herrlich.


    Gruß
    Torsten

    Bitte! Und wie lief es dann?


    Kann mir vorstellen eine "fremde" Gruppe ist ein ganz anderes Thema als deine eigene Truppe die du bei der Vorbereitung ja sehr gut einschätzen kannst.


    Gruß
    Torsten

    Größere Spielformen sind bei etwa 20 Spielerinnen und dem begrenzten Raumangebot schwer zu machen.

    Hab ich in meine E auch immer in der kleinen Einfachhalle. 4gg4 plus TW geht noch. TW wird alle 1-2Minuten getauscht und das ganze geht 5-8Minuten mit Tempo. Somit hast du in jedem Team 5 Spieler gebunden und bei 20 Kindern 4 Teams. Damit lässt es sich schon ganz schön auspowern. Für die wartenden gibts Aufgaben wie Verschnaufen, Coerver, Jonglieren, usw. gerne auch in der Kabine wenn der Platz nicht reicht.
    Ich gebe aber auch zu das ich auch nicht beleidigt bin wenn immer ein paar absagen. 20Kinder ist schon ziemlich viel in einer kleinen Halle.


    1gg1 hat gerade in meiner E das Problem das sehr häufig der Ball nicht erobert wird sondern erst mal nur "weg gespielt" wird. An eine Übung mit 4-5 Gruppen brauche ich da nicht zu denken (Chaos!). Bei zwei Gruppen ist das Thema Wartezeiten wieder aktuell. Daher habe ich mich auch auf das frontale mit seitlichen Toren beschränkt. Allerdings musste ich feststellen das dies aufgrund des Platzmangels (2 Aufbauten parallel) eher zum Schwerpunkt Ballmitnahme reicht. Wenn der erste Ballkontakt sitzt findet meist kein Zweikampf mehr statt.


    Aber nun sind wir auch etwas weg vom Koordination/Coerver/Life Kinetic Thema. Somit etwas Off Topic.


    Gruß
    Torsten

    Hierzu gibt es meines Wissens auch keine wirkliches gut/schlecht Merkmal der Hersteller. Allerdings werden in der Regel neue Bälle problemlos umgetauscht wenn diese reklamiert werden.


    Daher lassen wir alle Bälle bereits im Geschäft aufpumpen und holen diese erst einige Tage später ab. Klarer Vorteil der Vor-Ort Beschaffung. Bälle welche hier bereits Luft verlieren werden gar nicht mitgenommen sondern umgetauscht. Auch die neuen unterlaufen wieder das selbe Spiel. Je nach Modell und Hersteller ändert sich so die Umtauschrate. Bälle welche aber im Neuzustand i.O. sind halten dann auch mal für 2-3 Saisons bzw. Bauen deutlich weniger ab als andere. Danach bauen aber alle immer mehr ab was "Lufthalten" betrifft.


    Also lieber gleich zu Beginn etwas "unangenehmer" zur Verkäufer sein dann hat man später weniger Ärger.


    Die 2016er Modell welche wir derzeit haben scheinen alle i.O. zu sein. Allerdings kann ich keine "massiven" Unterschiede zu den 2015ern feststellen.


    Gruß
    Torsten

    Das Thema Konzentration ist sicherlich auch für Spiele entscheidend. Das ist in meinen Augen auch ein sehr guter zusätzlicher Effekt dieser Übungen. Aber wie du schon schreibst muss man es einfach im Hinterkopf behalten da auch die Tagesform der Kinder nicht immer gleich ist und damit auch die Motivation sinken kann.


    Wie geschrieben setze ich hierbei aber eher auf "Regelmäßigkeit und Dauer" als auf ganze Einheiten. Gerade in der Halle finde ich sollten die Kinder auch einfach mal Fußball spielen. Wir machen hier sehr viel Turnierformen in unterschiedlichen Mannschaften und mit verschiedensten Bällen und Toren. Klar gibt es "draußen" auch Spielformen aber ein "Hollandturnier" über 1,5std ist hier eher selten. In der Halle gibt es das fix 1x pro Monat.
    Und mehr 1gg1 als in einem Spiel in der kleinen Halle (2gg2 bis 4gg4) konnte ich auch mit ausgedachten Spiel- und Übungsformen bisher noch nicht erfinden.


    Das "Ballweg" Spiel habe ich in eurem Video wieder gesehen und werde ich am Donnerstag bei der E mal mitnehmen. Es gibt einfach so vieles, wann soll man das denn alles machen!? :D


    Vielleicht magst du ja hier weiter berichten welche Übungen gut und weniger gut ankamen. Ich werde das selbe versuchen.


    Gruß
    Torsten

    suche Erfahrungsberichte von kreativen Trainingsformen im Breitensportbereich.
    Habe bereits früher in der F und E Jugend Trainingsformen wie Ball Mastery usw. eingesetzt.
    Plane jetzt im Training die Module von M. Nowak und ähnliches als Trainingsschwerpunkt der nächsten Wochen einzusetzen.

    Ganze Trainingseinheiten hierzu habe ich noch nicht gemacht, daher auch keine Erfahrung.


    Allerdings verstehe ich Coerver generell auch mehr als Koordination mit Ball. Daher ist es bei uns in fast jeder Einheit im Warmup dabei. Beginnend mit Übungen im Stand plus Tennisbälle die sich im Kreis zugeworfen werden. Mehr Bälle in der Gruppe ist die erste Steigerung.
    Zur Aktivierung von Kreislauf und Kopf folgen dann:
    - Übungen in der Bewegung bzw. mit Zwischensprüngen
    - der Trainer wirft aus der Mitte einem beliebigen Spieler den Ball entweder zum Kopfball, in die Hand, oder zum Volley (muss Stufenweisen eingeführt werden)
    - andere Variation ist, jeder Spieler einen (zwei) Tennisbälle) und während die Beine Coerver machen haben die Hände andere Aufgaben.



    Wie beschrieben kann ich zu gesamten Trainings nichts sagen. Ich denke auch das eine ganzes Training mit diesen Übungen sehr "langweilig" werden wird. Vor allem da die Kids hierbei sehr schnell (auch im Kopf) ermüden und somit die Motivation nachlassen wird. Allerdings haben unsere Kids (Dorfverein 1700EW, E+D-Jugend) hier einen enormen Ehrgeiz entwickelt. Zusätzlich kann man sowohl mit den "Handübungen" als auch mit der "Beinübung" jedes Kind individuell steigern oder eben nicht.
    Was das ganze nun für unsere Spieler und Spiele gebracht hat kann ich nur sehr schwer beurteilen. Festzustellen ist das einige Spieler gerade in den letzten Hallenmonaten enorme Fortschritte hinsichtlich der Ballverarbeitung und Ballsicherheit gemacht haben. Allerdings machen wir ja auch noch anderes Training weshalb nicht alles diesen Übungen zuschreiben kann.


    Gruß
    Torsten


    P.s. hier gab es in den letzten Tagen erst einige Videos eines Mitglieds der ziemlich genau das mit seinen Mädels durchführt.

    Hallengröße wäre hier noch eine interessante Information.
    Möchtest du möglichst alle in Bewegung halten oder eher (kleine) Gruppenübungen mit kurzen Standzeiten machen? Da wir in der Regel auch immer 20-25 Kinder in einer kleinen einfach Halle hatten hier die ersten Ideen.


    - Linienlauf -> Linienlauf mit Prellen -> Linien-Dribbeln -> Linien-dribbeln mit Tennisball in der Hand der bei Begegnungen (werfend) ausgetauscht wird.
    - Bälleklau aus der Mitte eines Vierecks (Jede Gruppe startet an einem Eck - Staffel) -> beginen mit Ball in der Hand bis hin zum Dribbeln (ggf. mit Slalom) => Anfeuern einfordern ;)
    - Jede Art von Staffel-Wettkämpfen mit ordentlich Anfeuern des eigenen Teams (Laufen, Dribbeln, Prellen, usw.)


    Gerade wenn man die Kinder nicht kennt ist es vorteilhaft mit Lauf-Spielen zu beginnen und dann den Ball hinzu zu nehmen. Selbst in unserer Jährlichen Fußballschule zeigt sich das immer wieder. Du kennst die Kinder nicht und Sie dich nicht. Daher erst einfaches zum kennenlernen und Spaß entwickeln.


    Gruß
    Torsten

    zwar Off Topic aber trotzdem eine Antwort:

    Man sollte - um das Hintenreinstellen zu verhindern/zu minimieren...sich Spielregeln aus anderen Sportarten abschauen, die das Spiel dort sehr viel spannender gestalten.



    Konkret: die angreifende Mannschaft muß nach X Sekunden einen Torabschluß erzielen, ansonsten Ballwechsel an den Gegner.


    Damit wären wir beim Handball nach Umsetzung der Regeländerungen Handball.


    Dennoch wäre das Problem des Tiefstehenden Gegners noch nicht gelöst. Im Gegenteil; eine Abwartende und Abblockende Stellung ist ja gerade hier (Handball) vorteilhaft. Zusätzlich müsste ich auch hier entsprechende Lösungen finden, diese müssten nur schneller umzusetzen sein.


    Das Kernproblem bliebe aber im meinen Augen das selbe. Ein schneller Konter ist auch heute möglich, nur eben nicht immer umzusetzen. Daher hier die Suche nach Lösungsmöglichkeiten.


    Gruß

    Torsten

    Ich sehe es ähnlich wie Skriwer. Sorge für Bewegung um ein effektives mannorientiertes Spiel des Gegners zu erschweren.


    Hierzu hatte der DFB zu Beginn eine "für mich und meine Truppe" sehr hilfreiche Übung in diesem Altersbereich. Gib eine 5te Position für die Feldspieler aus. In deinem Fall würde ich wohl eine Zentrale vorm Tor wählen. Nach jedem Pass heiß es für den Ball-abgebenden schnellstmöglich die freie Position zu besetzen. Und dann heißt es Ball in Bewegung halten.


    Deine Signatur nach zu urteilen sollten deine Kids hinsichtlich Raumorientierung und Ballverarbeitung hierbei durchaus in der Lage sein den Gegner so in Bewegung zu bringen. Zusätzlich löst du Abwehr und Angriff in der Bewegung auf und sorgst somit für noch mehr "Aufgaben" beim Gegner. Durch die vorgegebenen Positionen erleichterst du wiederum deinem Team die Aufgabe da es immer die selben Passwege sind.


    Für meine "bessere Hälfte der Kids" kann ich das sogar im Dorfverein umsetzen und es ergeben sich immer wieder freie Spieler mit weg zu Tor. Diese müssen das dann eben auch nutzen.


    Gruß
    Torsten

    wenn die Musik stoppt auf den Ball setzen (bedenke jedoch, das Musik-Signal ist Spielfern und der sinn dadurch hinterfragbar)

    Sry, aber der Sinn der Musik ist (wg. Spielfern) hinterfragbar!?! Wie Spielnah ist denn auf den Ball setzen generell????
    Allgemein kann Musik sehr gut auch im Hinblick auf Rhythmus(gefühl) eingesetzt werden. Und auch wenn es viele nicht glauben auch das wird beim Fußball benötigt. Sei es nun der Anlauf zum Bewegenden Ball, die Tempoangleichung zum anderen Spieler oder der Sprung zum Kopfball oder anderes.


    Zum Thema Musik in der Kabine bei den kleinen: Die Meinungen decken sich ja alle!


    Gruß
    Torsten

    Generell fand ich Musik immer gut und konnte mich selbst dadurch auch wie gewünscht pushen oder auch runter fahren.



    Aber genau da liegt das Problem warum ich es im Kinderbereich (bis etwa D-Jugend) als nicht passend erachte. In den unteren Altersklassen ist in der Kabine so einiges los. Vom Gespräch mit der Mutter während des Schuhe binden in den G bis zum Gespräch mit dem Freund der ja jetzt in eine andere Klasse geht in der E. All das würde nur erschwert. Zusätzlich finde ich es echt schwer eine Auswahl zu treffen. Was willst du denn bewirken? Die Kinder pushen? Hierzu wirkt aber der Rock Klassiker, welcher uns Erwachsene von den Stühlen holt, bei den kleinen nicht. Solltest du das Richtige "Benjamin Blümchen Lied" finden wirst du keinerlei Ansprache mehr zu den Kindern haben da diese Abdrehen.


    Etwas überspitzt beschrieben aber solange die Kids bzw. Jugendlichen nicht in der Lage sind mit Musik bewusst zu arbeiten und Ihre Aufregung und Anspannung zu kontrollieren würde ich nicht von Außen noch hinzu feuern. Bin mir aber auch sicher das es andere Erfahrungen gibt und es immer an der Gruppe, der Musik, der Erwartung hängt.


    Gruß
    Torsten

    Sollte ich da etwas strenger sein und darauf bestehen, dass jeder mal ins Tor geht? Ich finde es etwas egoistisch und unfair den anderen gegenüber, wenn man sich der zugewiesenen Position einfach entzieht, weil man keine Lust darauf hat.

    Laut deiner Signatur bist du in einer U10 unterwegs.


    Da ich mit meinen Kids bereits seit der U8 unterwegs war hatte ich dieses Thema nur am Rande und nur mit einzelnen. Frag die Kinder einfach mal "warum" Sie denn nicht ins Tor wollen. Gerade bei den kleinsten ist es meistens weniger "die Angst etwas falsches zu machen" als mehr "die Unmöglichkeit Tore zu schießen". Deshalb ist auch der Sturm die beliebteste Position.
    Ich habe hierzu meinen Kids erklärt das es einfach unfair ist wenn einzelne immer "hinten stehen müssen" während andere "die Lorbeeren für sich beanspruchen". Und da der Torwart zu einer Mannschaft gehört müssen wir hier alle durchwechseln. Zusätzlich spielen wir auch im Training bei 3gg3 plus TW immer mir vierer Teams. Der TW muss jede Minute (zweite Minute, ...) getauscht werden somit muss jeder ins Tor.


    Zu Beginn funktionierte das super und jeder konnte seine Erfahrungen sammeln. Mit der Zeit (ab E-Jgd) wollen nun einige nicht mehr ins Tor. Andere haben aber genau hier den meisten Spaß und somit beginnt langsam die Spezialisierung. Wobei wir immer noch TW Elemente in gesamte Training einstreuen da ich noch nicht daran glaube das in der E-Jugend jeder bereits seine Position gefunden hat.


    Kinder welche gar nicht ins Tor wollen würde ich aber nicht zwingen. Wahrscheinlich haben diese im Umfeld bereits entsprechende Sätze mitbekommen und eine gewisse "Angst" vor dieser Position entwickelt. Hier kannst du ab natürlich gerade diesen Kindern im Training zu entsprechenden Erfahrungen verhelfen. Hier ist die Angst meist nur halb so groß.


    Gruß
    Torsten

    @Gunner1886
    Ich verstehe deine Gedanken bezüglich "Messen mit gleichen in jedem Training" sehr gut. Auch ich denke das es bisher keinem der mir bekannten Spieler geschadet hat sich in einem höheren Team zu versuchen. Selbst die Spieler welche sich nicht durchsetzen konnten haben in der Regel sehr viel gelernt.


    Allerdings sprechen wir hier immer von freiwilligen Wechseln bzw. aus Eigenmotivation. Darin liegt in meinen Augen ein sehr großer Punkt. Ein Spieler welcher selbst den Wunsch hegt sich auszuprobieren ist auch sehr viel eher bereit den geforderten Aufwand zu betreiben. Und sei es nur die gesteigerte Intensität und Einsatz in jedem Training. Daher sehe ich in einer Empfehlung oder sogar einem "zum Wechsel raten" eine große Gefahr. Macht der Spieler "nur weil du meintest es wäre gut" wird er mit Rückschlägen sicher anders umgehen als wenn er es sich selbst beweisen möchte.


    Daher:
    Reisende kannst du nicht aufhalten => Wer wechseln möchte (egal wohin) sollte wechseln dürfen.
    Gute Spieler die bleiben wollen => Ermutigen und Möglichkeiten aufzeigen allerdings auch die Anforderungen nicht verschweigen. Nur so kann der Spieler selbst den Wechselwunsch entwickeln und wird es dir später danken.
    Spielern von dir aus zum Wechsel raten => maximal 50/50 Chance. Gerade zu Beginn wird es im neuen Team Rückschläge (Bankplatz usw.) geben welche der Spieler durchstehen muss. Hierzu ist aber seine eigen Überzeugung nötig welche durch dein Zutun zwar verstärkt aber in den seltensten Fällen entwickelt werden kann.


    Gruß
    Torsten

    Wenn ich die Kommentare bis hier hin durchlesen, werden das die meisten von euch kritisch sehen, aber bei uns funktioniert es sehr gut

    Worauf führst du das zurück?


    Du schreibst ja, kleine Kader so das jeder spielen kann, gleiche Spielzeit auch für den dicken Paul wenn er (begründet) mal nicht trainieren kann und teil des Vereinskonzepts.
    Kritisch sehen ja, da es bei uns nicht zum Verein passt, aber diesen Konsens "muss zum Verein und Trainer" passen hatten wir ja schon.


    So kann ich bei euch ja auch herauslesen das ihr durchaus bereit seit einen Spieler zu tragen wenn dieser, z.B. wg eines Auslandsaufenthaltes des Vaters, für mehrere Wochen nicht zweimal trainieren kann. Und auch dieser dann nicht am Wochenende zusehen muss weil die Eltern keine Zeit hatten. Somit passt es doch.


    Gruß
    Torsten

    Nach welchen Kriterien stellt ihr das Team auf?
    Wer da ist spielt.


    Wie sorgt ihr für Rotation?
    Bis zur F spielt jeder alles, ohne feste Aufstellung.
    In der E wird zur Halbzeit rotiert. Ein HZ Angriff eine AW und anders herum.


    Welches Prinzip funktioniert gut, welches habt ihr wieder verworfen?
    Rotation unter dem Spiel und Spielweise Rotation habe ich verworfen. Erstes führt zu chaos und zweites zu lange weile bei einseitigen spielen. Auch wenn die Kinder aufgefordert werden sich dann doch zu beteiligen.


    Mit wievielen Kindern zieht ihr los und nach welchen Maßstäben nominiert ihr?
    Wie halten die Kader klein, so das wir ca. 13-14 Kinder pro Team haben. Mit 2-3 Ausfällen pro Spiel ergibt sich die Nominierung von selbst. Bei zu vielen Ausfällen helfen Spieler der darunter liegenden Teams.


    Was macht ihr mit dem dicken Paul und was mit dem Topspieler?
    Wer da ist spielt. Alle zu selben Anteilen. Es wird aber versucht möglichst homogen zu wechseln. Soweit möglich.

    Wie steuert ihr die Spielzeiten?
    Kopie aus anderem Tread:
    Zum Thema Spielzeiten musste ich lernen das eine gleiche Verteilung für alle ohne Plan kaum möglich ist. Da man den Spielverlauf niemals vorher kennt kommen immer wieder harte Phasen. Knapper Spielstand, eigene Angriffsphase und einer der besten sollte eigentlich ausgewechselt werden. Selbst bei mir müsste hier wohl der schlechtere zurückstecken. Daher gibt es bei uns ganz einfache Vorlagen in welchen der Kader nach eigener Einschätzung der Leitung eingetragen wird und es gibt feste Wechselzeiten für alle Anwesenden Spieler. Mit dem Versuch immer möglichst homogenen Teams auf dem Feld zu haben. Und selbst das kann je nach Tagesform der Kinder daneben gehen. Aber ohne feste Liste wäre die Schiefststände noch viel schlimmer. Und wohl auch das Gejammer der Kinder und der Eltern.


    Gruß
    Torsten

    Hast du schon mal ein C trainiert, bei der die Spieler von der F an kommen konnten wann sie wollten, aber immer gespielt haben?

    In unserer Jungen sind nun seit 8 Jahren die selben Trainer und somit die selben Regeln am Werk. Somit sieht man die Ergebnisse bereits seit einigen Jahren in der C und auch bis in die A hoch. In der C-Jugend ist das ganze überhaupt kein Problem mehr. Trainingsbeteiligung liegt bei ca. 80-85% stabil in den letzten Jahrgängen. Es ist sogar so das die Kinder welche nun schon seit längerem mit dem Rad zum Training kommen teilweise Freunde aus ihren Orten mitbringen da diese ja jetzt auch keine Ausrede mehr haben. Allerdings habe ich auch nie geschrieben das die Kinder bis zur C Jugend kommen können wann sie wollen. Siehe unten.

    Bis zu welcher Jugend würdest du das so handhaben?

    Bei uns wird versucht die Regeln zum Spielbetrieb an das "Umfeld" der Kinder anzugleichen. Das heißt ganz einfach das bis zum E2 Jahrgang mehr Rücksicht genommen wird da es eben viele Dinge im schulischen und gesellschaftlichen Bereich gibt dem die Kinder und die Eltern gerecht werden müssen. Ab E1 wird es langsam etwas strenger gehandhabt da man hier nun auch erwarten kann das die Kinder wissen was Sie wollen und zur Not auch mal Eigeninitiative (Fahrrad) entwickeln können. Das bedeutet aber nicht einen Wechsel von schwarz zu weiß. In der E1 beginne ich aber damit das Kinder welche die ganze Woche nicht trainiert haben einen Hinweis bekommen warum sie denn nicht zu Beginn auf dem Platz stehen. Spielzeit erhalten Sie aber dennoch nicht weniger.
    In der D-Jugend findet der Übergang von Kinder- zum Jugendfußball statt. Spätestens zum Ende des ersten D-Jahres werden die Regeln der C-Jugend eingeführt und danach gehandelt. Das kann dann auch heißen das ein Kind ein Spiel aussetzen muss weil es nicht im Training war.


    Wann der Übergang eingeführt wird hängt auch immer etwas von der Mannschaft ab. Wenn zum Ende der E-Jugend nur ein oder zwei Spieler immer wieder fehlen wird mit Übertritt in die D verschärft. Sind es mehrere Kinder kann man auch noch etwas warten. Hier sprechen sich die Trainer ab und haben die Rückendeckung vom Verein. Bis zur C-Jugend sollten aber die Junioren-Regeln (bei uns) mindestens bereits ein Jahr gelernt worden sein.


    Ich denke, wenn die Kinder ihre Fahrradprüfung absolviert haben oder sie mit dem Bus zur weiterführenden Schule fahren, dann können sie auch alleinverantwortlich zum Training kommen. Also etwa Ende vierte Klasse, Anfang fünfte.

    Auch hier spielt aber die Infrastruktur eine Rolle. 5km Anfahrt können durchaus unterschiedlich sein.
    Stadtgebiet mit Verkehrsführung, Landstraße mit Radweg oder Landstraße ohne Radweg. Generell deckt sich meine Ausführung oben mit deinem Alter. Allerdings kann es dennoch sein das die drei Kinder aus dem Nachbarort mit schlechter Anbindung eine extra Betrachtung erfordern. Zwei sind krank und der dritte hatte keinen Fahrdienst. Nicht immer kann ich von einem E-Spieler erwarten das er mit dem Rad kommt.



    Generell müssender Umgang und die Regeln ja auch zum Verein und den Trainern passen. Bis in die E-Jugend halte ich aber noch nichts von "Leistungsaufstellung". Klar versucht man das das Team nicht "abgeschossen" wird aber das muss sich in anderen Spielen ausgleichen. Das können auch Freundschaftsspiele sein, allerdings sollten diese dann nicht nur vor und nach der Runde ausgetragen werden. Ansonsten entsteht ja wieder ein mehrwöchiger block in dem nur ein paar spielen und andere nur (wenn auch seltener) Trainieren. Motivation sieht anders aus.



    Zum Thema Spielzeiten musste ich lernen das eine gleiche Verteilung für alle ohne Plan kaum möglich ist. Da man den Spielverlauf niemals vorher kennt kommen immer wieder harte Phasen. Knapper Spielstand, eigene Angriffsphase und einer der besten sollte eigentlich ausgewechselt werden. Selbst bei mir müsste hier wohl der schlechtere zurückstecken. Daher gibt es bei uns ganz einfache Vorlagen in welchen der Kader nach eigener Einschätzung der Leitung eingetragen wird und es gibt feste Wechselzeiten für alle Anwesenden Spieler. Mit dem Versuch immer möglichst homogenen Teams auf dem Feld zu haben. Und selbst das kann je nach Tagesform der Kinder daneben gehen. Aber ohne feste Liste wäre die Schiefststände noch viel schlimmer. Und wohl auch das Gejammer der Kinder und der Eltern.


    Gruß
    Torsten

    @onkel1978
    Die Meinung ist auch legitim und steht dir zu. Allerdings kommst du daher ja auch gar nicht in die Not hier zu Fragen was du denn tun solltest. @Philirinho allerdings hat hier eine Frage gestellt und ist scheinbar auch bereit sich andere Optionen anzuhören und in Betracht zu ziehen.


    Allerdings ist und bleibt ein striktes Aus-sieben (richtig oder nicht) ein Luxusproblem. Denn nur mit entsprechendem Einzugsgebiet bleiben hierbei ausreichend Spieler übrig um auch in der C-Jugend noch einen notwendigen Kader zu stellen. Und im Zweifel kann dann ja immer noch eine SG, JFG oder sonstiges herhalten. Es waren ja einfach nicht ausreichend Kinder da und das ist ja dann dsa Problem vom C-Trainer und nicht meines!!!! - daher ein Luxusproblem


    Gruß
    Torsten

    Mein Eindruck ist, dass in den unteren beiden E-Mannschaften von uns die Grundeinstellung der Eltern eher so ist, dass sie froh sind, wenn man das Wochenende mal frei hat und andere Sachen machen kann. Und ich erwarte von den Eltern in meinem Team einfach, dass zumindest 2-3 Stunden am Wochenende für unsere Mannschaft verplant werden können. Daher würde besagte Mutter was das angeht wohl eher in die niedrigere Mannschaft passen. Dass die Kinder dort weniger Talent haben ist wohl so.

    Generell scheint es mir als kämpfst du gegen ein allgegenwärtiges Problem. Gerade in der E-Jugend ist es doch so das auf die Kinder (und auch die Eltern) sehr viel "von außen" kommt. Das geht es um den Übertritt nach der vierten Klasse, oder dieser ist bereits erfolgt und man muss sich ein leben. Kommunion und anschließendes Ministrieren spielt hier bei uns auch eine große Rolle. Zusätzlich spielen die Kinder hier bei uns in der E-Jugend am Samstag wohingegen alle andere Kindermannschaften unter der Woche spielen. Da steht auch mal ein einfacher Besuch bei der Oma an wenn Mama und Papa unter der Woche arbeiten.
    Das alles führt im Umfeld der Kinder zu vielem neuen auch wenn es für uns Trainer gar nicht so groß erscheint. Das dabei die eine oder andere Mutter oder auch das Kind selbst vielleicht vorübergehend etwas weniger Elan in Bezug auf Fußball hat und lieben mit dem Vater etwas unternimmt ist für mich verständlich. Das haben wir einfach zu akzeptieren.
    Deshalb in der E-Jugend Spieler in andere Mannschaften versetzen finde ich persönlich übertrieben. Sollte dein Training motivierend und begeisternd sein werden sich die Interessen auch wieder verschieben und zusätzlich wird die Stimme der Kinder "immer lauter" je älter Sie werden. Ab der D-Jugend finden spielen dann wieder an anderen Tagen statt und die ersten kommen auch weitere Strecken mit dem Rad wenn Mama keine Zeit hat. Oder die Jungs organisieren Fahrgemeinschaften selbst. Also gib dem Spieler und auch der Mutter Zeit. Fußball muss in diesem Bereich in das Leben der Familie passen und nicht anders herum.


    Ich kann ehrlich gesagt deinen Argumenten auch nicht ganz folgen auch wenn ich Sie durchaus verstehe. Weil der Junge derzeit hinter den anderen liegt würdest du ihn abgeben? Sind denn die Unterschied derart eklatant? Oder siehst du hier mehr weil es dich einfach stört? (Nicht böse gemeint)
    Im Dorfverein hast du immer wieder derartige Probleme und gar nicht die Möglichkeit Kinder in eine zweite Mannschaft abzugeben. Also bleiben Sie dabei. Die Erfahrung zeigt aber auch das diese sehr wohl auch in der D-Jugend wieder aufholen können. Oder aber die anderen Interessen werden noch mehr und die Kinder verlassen den Fußball. Ob dies nun immer Trainerfehler waren oder einfach dem Umfeld geschuldet ist bleibt offen. Warum möchtest du hier unbedingt etwas übers Knie brechen? Was stört dich denn derart?


    Ich würde der Mutter, wie hier schon geschrieben, meine Hilfe in Form von Fahrdienst oder anderem anbieten. Man muss aber auch akzeptieren wenn jemand das nicht möchte. Den Spieler deshalb versetzen oder gar nicht mehr spielen lassen halte ich für übertrieben.


    Gruß
    Torsten

    Was aber machst du ggf. mit einem Spätentwickler der bei den jüngeren spielt und der dann seinen Entwicklungssprung endlich gemacht hat? Muss er dann mitten in der Saison das Team wechseln? Die Tücke liegt wie immer im Detail.

    Der Schluss DIE Lösung für alle gibt es wohl nicht steht ja auch schon weiter oben.


    Für Frühentwickler eine Klasse darüber zu spielen ist ganz klar eine Option. Aber Spätentwickler werden aktuell, zumindest hier, beinahe mit aller Macht aus dem Sport gedrängt. Es gibt ja auch den Ansatz Kinder zurückzustellen nur wird die Umsetzung durch den Verband (typisch Deutsch) beinahe unmöglich gemacht. X Anträge, Einwilligung aller Vereine usw. Warum hier nicht den weg über den Spielgruppenleiter? Dieser sollte dann natürlich auch bereit sein Entscheidungen zu treffen und einem normalen Gespräch nicht abgeneigt sein.
    Die Vereine können ja einen Hinweis erhalten das Verein XY in Ihrer Gruppe einen älteren Spieler einsetzen darf. Sollte dieser dann im Verlauf der Saison übermäßig aus den Kollektiv heraus stechen (wegen Entwicklungsschub oder Betrug) wird die Genehmigung zurück genommen und der Spieler muss in seinen Jahrgang oder ist schlicht gesperrt. Strafe bei Betrug kann auch angedacht werden allerdings auch hier bleibt, was ist Betrug und was war Entwicklung.
    Aber mal ehrlich; bei normaler Betrachtung, wenn ein Spieler in einer Klasse keinen Fuß ins Spiel bekommt und keinerlei Spielbeteiligung hat dann schafft er es vielleicht mit einem Entwicklungsschub in der Klasse darunter zum Mitspieler. Aber er wird nicht innerhalb von sechs Monaten der Überflieger in dieser Klasse werden. Daran habe ich meine Zweifel. (Betrug außen vor gelassen)


    Und der SPGL hat ja auch jederzeit die Möglichkeit ein Spiel der Mannschaft XY zum Ende der Herbstrunde oder in der Halle zu besuchen und seine Entscheidung zu überprüfen. Willen vorausgesetzt.


    Gruß
    Torsten