Beiträge von totog

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    Unsere Kinder sind letztens zu einem solchen Jungen hin: Wie alt bist du und in welche Klasse gehst du? Antwort: 7 und zweite Klasse.

    G Jugend ist doch auch U7 oder sehe ich das falsch?
    Unsere Mittlere war mit sieben auch bereits in der zweiten klasse und hätte eigentlich noch G spielen dürfen. Da Sie aber nicht nur im Kopf sondern auch Körperlich weiter war als andere ist Sie auch in der F nicht als kleinste aufgefallen.


    Ist natürlich auch kein Beweis für deinen Spieler aber mit Anschuldigungen welche sich die Kinder erfragen wäre ich vorsichtig. Persönlich haben wir für alle Kinder Pässe, egal ob F, G oder anderes, und auch egal ob erforderlich oder nicht. Der Verein spuckt zwar manchmal da ja auch jeder Pass kostet aber damit bin ich sicher. Keine Passkontrolle in der G; das entscheiden doch auch die Trainer. Genau wie in der F. Ich spreche mit dem anderen Vorab und vereinbare das wir die Pässe zumindest mitnehmen. Ob ich dann kontrolliere bleibt mir überlassen.


    Gruß
    Torsten

    Wir haben beides gespielt. Erst normales Volleyballnetz mit Bogenlampen. Vorteil: Viele lange Ballwechsel; weniger Kopfballaktionen (meine Beobachtung)
    Später haben wir das Netz gesenkt. Wie du schreibst werden die Bälle schneller und auch der Kopf kommt deutlich mehr zum Einsatz.


    Bei Bogenlampen habe ich auch mal die Regel ausgegeben der erste Ball darf nicht aufkommen. Wie du schreibst wird es dadurch deutlich anspruchsvoller aber auch näher am gewollten Verhalten im Spiel.



    Die Gestaltung ist aber für mich eher eine Frage der Steuerung des Trainers. Was will ich Einfordern und was können meine Spieler umsetzen. Ich habe zuletzt auch die Variante gesehen. Normales Volleyballnetz und -Feld 3gg3 ohne Boden (u.a. da Futsalball). Das ganze lief echt klasse. War aber auch eine A-Jugend welche in einer höheren Klasse spielt. - Vieles ist möglich!


    Gruß
    Torsten

    PS. An Fußballtennis habe ich natürlich auch gedacht. Welche Maße für das Spielfeld und das Netz wären denn geeignet beim Spiel "2 gegen 2" oder "3 gegen 3"?

    Wir haben in der Hall auch Höhe Volleyballnetz gespielt. Hierzu in der Länge etwa Angriffslinie plus ca. 1m. Müssen dann also etwa vier Meter gewesen sein. Je länger das Feld wird desto mehr "gebolze" kann entstehen da die Bälle eben auch sehr lang und schnell werden. Kurzes Feld begünstigt dagegen eher hoch und kurz. - Wie so oft also schon das erste Mittel zur Steuerung durch den Trainer.
    Zur Breite würde ich vorschlagen min 4-6m für zwei Spieler. Bei uns waren es neun Meter für 3gg3 das hat (mit dem kurzen Feld und hohem Netz) gut gepasst. Generell gilt, wie immer, einfach ausprobieren. wenn es nicht ganz so läuft wie du möchtest einfach korrigieren. Einflüsse von lang/kurz usw. kennst du jetzt ja!


    Wenn du die Möglichkeit hast kannst du hierbei auch sehr gut mit unterschiedlichen Bällen arbeiten. Leichter Ball ist langsamer aber eben auch anfälliger für den Wind. Kleinere Bälle fordern genauere Bewegungen.


    Gruß
    Torsten

    Hab mit unserer D-Jugend diese Woche 1,5std Fußballtennis gespielt. Eigentlich war nur ein halbe geplant aber die Jungs hatten unendlich Bock drauf. Das Feld nicht zu lang machen dann gibt es immer schön hohe Bälle.


    Annahme ist zwar hin weniger dabei aber die Wiederholungen in der Ballkontrolle hoher Bälle ist unschlagbar.



    Gruß
    Torsten

    Warum wird an anderer Stelle hier über Konzepte diskutiert? Steht da dann drin, wir machen das was die Eltern wollen? Oder steht da drin, jeder kann zu jeder Zeit beim Training egal welcher Jugend auch teilnehmen?

    Nicht ganz, aber ähnliches werden wir in unserem derzeit entstehenden Konzept festschreiben.


    Ich hatte allerdings auch noch nie den Fall das ein Kind von den Eltern geschickt wurde. Vielmehr fragen die Kinder ob sie nicht mitmachen können weil Sie gerne öfters trainieren möchten.


    Gruß
    Torsten

    Ich denke wir können uns an diesem Punkt einigen das man das durchaus darf und dies auch seine Berechtigung hat!


    Es wird aber auch beschrieben das man dennoch das Kind gerne halten möchte. Hierzu gibt es auch Möglichkeiten ohne das es dadurch leichter wird. Was nun die beste Lösung ist können wir aus der Ferne, ohne die Gruppe, den Verein und die anderen Rahmenbedingungen zu kennen, nur sehe schwer bis gar nicht Beurteilen.


    Gruß
    Torsten

    wg. einem Spieler der nicht das Niveau der anderen hat? Wie sollte man dann mit Anfängern umgehen die neu zum Team stoßen? Gerade in den älteren Jahrgängen können hier durchaus auch erhebliche Unterschied zu den bereits vorhandenen Spielern auftreten.


    Natürlich ist dein Ergebnis denkbar, allerdings würde ich hierzu noch einige Fehler in der Trainingsgestaltung als Voraussetzung ansehen. Ansonsten sind auch schlechte Spieler mit Mitteln wie Trainingsgestaltung mit wechselnden Partnern und wechselnden Mannschaften, Spielgestaltungen mit Über bzw. Unterzahl sehr gut zu integrieren. Egal ob nun jünger oder gleich-alt.


    Bevor es jedoch aufgrund von irgendwelchen Streitereien oder anderem zu deinem Ergebnis kommt würde ich wohl auch die Reißleine ziehen und das ganze beenden. Allerdings müsste man hier anschließend auch das Team-gefüge der Mannschaft bzw. die Ursachen hinterfragen da man ja ggf. auch mal neue >Spieler einbauen will.


    Gruß
    Torsten

    @Karl
    Und genau hier beißt sich die Katze in den Schwanz! Die Eltern wollen das der Sohn in der älteren Gruppe trainiert (spielt?), die Leistung spricht aber anderes.
    Daher bleiben zwei Optionen, wobei jede Für und wieder Argumente bietet.


    A)
    Der Trainer bleibt hart und verbietet das Trainieren in der höheren Gruppe (Argumente gibt es ja).
    => Vermutlich ist der Spieler dann bald weg (gut oder schlecht ist in diesem Fall schwer zu sagen!?)


    B)
    Das Training wird trotz Schwierigkeiten ermöglicht, Spielzeit gibt es aber weiterhin in der jüngeren Gruppe.
    => In Jahrgängen welche noch wenig mit Gruppentaktik zu tun haben kann das durchaus auch länger funktionieren. Die Möglichen Ergebnisse sind allerdings vielfältig und können in beide Richtungen schlagen.
    => Die Eltern erkennen den Sinn und sind zufrieden.
    => Den Eltern ist das immer noch zu wenig und das Kind ist trotzdem bald weg.
    => Die Eltern erkennen das der Sohn in der größeren Gruppe nicht passt und schrauben die Forderungen zurück.
    => Der Sohn nimmt durch die Herausforderung eine gute Entwicklung und kann in X Monaten problemlos ins Training eingebunden werden.
    => Der Sohn entwickelt sich nicht, die Eltern stecken nicht um und am Ende ist der Spaß am Sport dahin.
    => usw.


    Ich würde hier also nicht von einem Verhungern sprechen wollen. Auch wenn es im schlimmsten Fall genau darauf hinaus laufen wird. Aber mehr als Angebote können wir als Trainer nicht machen. Und genau auf diese Option B) läuft der Versuch von @Mittelfeldstratege hinaus.


    Gruß
    Torsten

    Wenn´s dumm läuft, verdoppelst Du damit Deine Trainingsgruppe.
    "Wenn der das darf, muss mein Kind das auch dürfen. Mein Kind ist mindestens genauso gut..."
    Solche Dinge müssen das von Vereinsverantwortlichen angeboten und entschieden werden.

    Weshalb ich später auch schreibe das ich der Meinung bin es handelt sich hierbei um eine Elternschaft welche einfach nicht zum Ausbildungsgedanken des Vereins passt.


    Wir bieten dieses "offene" Modell nun seit ca. 3 Jahren in allen Mannschaften des Grundlagenbereiches an. Natürlich bedarf es auch immer der Kommunikation mit den Eltern und Kindern ab verdoppelt habe ich noch keine Trainingsgruppe. Im Gegenteil, wir stellen sogar Unterschiede zwischen Halle und draußen fest. So sind es z.B. in der D-Jugend während der Hallensaison deutlich mehr Kinder (2-3 pro Training) welche in der Halle mit trainieren wohin gegen draußen in der D kaum eine mitmacht. Natürlich ist dies auch dem Fehlen des Balzplatzes geschuldet, aber auch die Eltern berichten das die Kinder selbst feststellen dass sie in der Halle einfach besser mitspielen können als draußen.
    Wir hingegen sind froh um die Kinder da bei einem 12 Spieler Kader in der D jede Absage auffällt und so aufgefüllt werden kann.


    Auch n der E kommen eigentlich nur die F Spieler ins Training welche auch von der Spielstärke passen. Ohne das ich hierzu Spieler einzeln einlade oder ablehne. Voraussetzung ist natürlich ein passendes Umfeld und eine ordentliche Einschätzung der Eltern. Was hier einfach nicht gegeben scheint.


    Gruß
    Torsten

    Wenn das Kind mittrainiert, MUSS es meiner Ansicht nach auch genauso viel Spielzeit bekommen, wie die anderen aus der Trainingsgruppe.

    Im Grunde gebe ich dir Recht! Weshalb ich auch geschrieben habe das Training in der älteren Gruppe ermöglichen und das Kind einbeziehen. Was aber nicht bedeuten soll das die Tür in der jüngeren Gruppe geschlossen wird, ganze im Gegenteil. Mein Ansatz ist eine zusätzlich Möglichkeit des Trainings wenn die Eltern meinen das Kind sein unterfordert.


    Wenn das Kind nun aber bei mir (höherer Jahrgang) mit trainiert ist es dennoch vorrangig Mitglied der jüngeren Gruppe und genau hier sollte es auch spielen. Vor allen da es sich scheinbar eben nicht um den Überflieger handelt. Warum sollte ich dieses Kind nun in ein Spiel werfen in dem es keinerlei Zugang bekommt wenn auf der anderen Seite eine Jugend spielt welch deutlich besser passt und deutlich mehr Entwicklung ermöglicht?


    Zusätzliches Trainingsangebot, ganz klar jederzeit. Deshalb zu den Spielen der älteren mitnehmen, warum?
    Sollten die Eltern nun alle Segel in der jüngeren Mannschaft abbrechen da der Sohn "viel zu gut" ist wird er eben nur noch Trainieren. Was aber nichts an meinem Angebot ändert, es wird nur eben nicht angenommen. Ich sehe hier kein Verhungern lassen oder ähnliches von Seiten der Trainer. Eher eine Elternschaft die ganz und gar nicht zum Ausbildungsidee der Trainer passt. Soll dies hier nun alles über Board geworfen werden?


    Ich denke das ich in Summe sehr nahe an deiner Philosophie bin und selbst auch in unserem Verein sehr ähnlich handle wie du. Ich wäre aber nicht bereit das Konzept über den Haufen zu werfen nur weil die Eltern den Überflieger vermuten.


    Gruß
    Torsten

    "Torschussübungen" klingt für mich jetzt nach "Alle stellen sich in einer Reihe auf und auf Kommando läuft der jeweils erste Spieler los, spielt Doppelpass mit mir und schießt aufs Tor!" Das muss bei dir nicht zutreffen, aber damit für "Mitleser" kein falscher Eindruck entsteht, möchte ich klarstellen: Von Funino haben die Kinder wesentlich mehr als von eintönigen Torschussübungen, wo man sowieso die meiste Zeit nur steht.

    Hierbei kann ich nur zustimmen! Torschuss ja, aber wenn alles bereits auf Entwicklung (H. Wein) ausgelegt sollte man hierbei nicht in alte Muster verfallen und alle in eine reihe stellen. Kinder welche Funino kennen habe auch kein Problem mit 1gg1 Situationen oder anderen spiel nahen Inhalten. Auch eine Spielform auf "normale" Tor mit Schusslinie hinter welcher es zwei oder mehr Punkte abzustauben gibt ist hier zielführend.


    Gruß
    Torsten

    Ich trainiere 2 U11 Mannschaften und wir fahren im Sommer immer für 5 Tage auf Trainingslager.

    50€ pro Tag mag man diskutieren können, aber eine andere Frage sehe ich noch viel dringender. Warum willst du mit U11 Mannschaften 5 Tage ins Trainingslager?


    Selbst die hier ansässigen Vereine welche mit mit U16, U17 usw. in den höheren Klassen antreten fahren nur 3 Tage um den Aufwand in Grenzen zu halten. Solltest du das ganze eher als Mannschaftsausflug und Teambuilding sehen informieren dich mal bei Einrichtungen wie Jugend-Ring usw. (Ich weiß nicht was es hierzu bei euch in Ö gibt).
    Hier gibt es z.B. die Möglichkeit erhebliche Zuschüsse für Bildungsfahrten zu erhalten. Du musst eben dein Programm abseits des Training so gestalten das Bildung im Vordergrund steht. Also Museen besuchen und ähnliches. Damit könntest du zumindest den Faktor Geld und Kosten eingrenzen.


    Wobei ich aus deinen Antworten auch bisher nicht herauslesen kann das es ein Geld Thema ist. Ich kenne eure Rahmenbedingungen nicht und wenn es sich eher auf ein Team beschränkt wird wohl (auch) anderes der Grund sein. Wenn die Spieler und Familien des zweiten Teams nicht motiviert sind kannst du wohl nur anbieten und mit den Ergebnis leben.


    Gruß
    Torsten

    Obwohl ich auch von der Ausbildung und den Übungen überzeugt bin, bin ich was Funino und die Übungen von Horst Wein angeht sicherlich nicht der konsequenteste.


    Für mich habe ich allerdings auch festgestellt das die Kinder Funino zwar gut finden, allerdings auch immer den Bezug zum Spiel suchen und wollen. Solange wir also nicht die Möglichkeit haben an einer Funino-Liga teilzunehmen wird es auch immer Übungen auf das normale Tor und Spielfeld geben. Diese können dann durchaus auch von Horst Wein sein, aber auch anderes wird regelmäßig eingebaut. Bei mir verteilt es sich daher (in etwa wie folgt):


    - Spielformen werden beinahe immer in der Gruppengröße nach H. Wein gespielt (<90%)
    - In über 50% der Trainings wird mindestens eine der Übungen nach H. Wein eingebaut (auch oft gemischt mit anderen Übung1 und Übung2)
    - Außer nach Torschuss-Trainings wird eigentlich ausschließlich auf dem Funino Feld gespielt. (bei Torschuss möchte ich diesen auch im Spiel aufs Tor ermöglichen)


    Für mich ist dies der beste Kompromiss aus "Vorbereitung auf normales Spiel" und der Ausbildung nach H. Wein. Wobei ich feststelle mit der Zeit wurden/werden die Übungen nach Wein immer mehr. Auch bei meinen Kollegen. Zum einen muss man nicht mehr groß nachschlagen, zum Anderen sind die meisten Übungen einfach sehr leicht zu Handhaben (Aufbauen, Erklären, usw.).


    Gruß
    Torsten

    Blöd wäre es eben nur, wenn das Kind irgendwann gefrustet aufhört.
    Genau das will man (will ich) ja eigentlich vermeiden.
    Man wird sehen...

    Ich denke das ist das Anliegen der meisten Breitensport Trainer. Weshalb ich dem Kind ein Training ermöglichen würde. Wie auch TW-Trainer schreibt wird das Kind selbst sehr schnell einschätzen können ob es Spaß macht oder eben nicht. Wenn die Stimme des Kindes nicht von den Eltern gehört wird kannst auch du nichts machen.


    Sollte es am Ende zum Ausstieg kommen musst du dir aber nichts vorwerfen lassen. Manchmal passt es einfach nicht. Dann kann es auch nicht zielführend sein alles umzuwerfen nur um einen Spieler zu halten.


    Gruß
    Torsten

    Bei diesem Beitrag ist mir auch sofort ein warmup für die Halle eingefallen. Kann auch auf kleinem Platz super umgesetzt werden.


    <a href="https://www.trainertalk.de/fussballtrainer/thread/7662-von-anderen-sportarten-lernen/?postID=115948#post115948">Von anderen Sportarten lernen</a>
    ggf. noch ergänzt mit Tennisbällen oder ähnlichen. Je nachdem wie es läuft.


    Ich werde das heute mal mit unserer D ausprobieren. Ist zwar bereits wieder draußen, an den Trainingsleitsätzen werden wir aber nicht allzu viel ändern.


    Gruß
    Torsten

    Generell habe ich nicht den Eindruck das spam Meldungen und ähnliches hier über längeren Zeitraum unentdeckt bleiben. Großes Lob hierfür von meiner Seite.


    Hinsichtlich der Chinesischen Meldungen müssen wir alle wohl einfach etwas Verständnis haben. Bei all den neuen Fußballschulen wird natürlich auch unser aller KnowHow benötigt. Isso!!!!! :D:thumbup::thumbup:


    Gruß
    Torsten

    Das wissen die Trainer, es sind auch diejenigen die mal auf die Bremse treten. Auch wenn ich kein Fachmann für Fussball bin war es mir immer wichtig das meine Tochter Trainer hat die wissen was sie tun....

    Freut mich zu Lesen. Dann hat TW-Trainer es schön geschrieben "Ich finde es toll, dass ihr das Hobby eurer Tochter so gut unterstützt. Aber seit weiterhin wachsam, damit ihr Verhältnis zum Fussball weiterhin ein gutes bleibt!"


    Gruß
    Torsten

    @haircut
    Da wir selbst Mädchenmannschaften im Verein haben welche alle auch mit Zweitspielrecht Spielerinnen besetzt sind würde mich interessieren was der Trainer /Vereine der Mädchenmannschaft zu diesem Thema spricht.


    Generell ist es ja sicherlich nicht von Nachteil das Mädchen möglichst lange in den Jungenteams mitspielen. Im Moment scheint es ja auch keine Probleme hinsichtlich Schule, Gesundheit oder anderem geben. Allerdings denke ich schon das der Verein hierzu eine klare Kommunikation haben sollte. Gerade hinsichtlich Gesundheit erlebt man durchaus öfters das Mädchen trotz Beschwerden, sei es nun Aufgrund von Wachstum, Überbelastung oder anderem, weiter 4-5 mal die Woche trainieren um den "Stammplatz" nicht zu verlieren. Um diesen Entwicklungen vorzubeugen ist es in meinen Augen extrem wichtig als Verein den Spielerinnen klar zu kommunizieren was gewünscht bzw. erforderlich ist und was nicht.
    In unserem Fall wissen alle Mädchen das einmal Training mit der Mädchenmannschaft zwar gewünscht ist, wir jedoch auch die weiteren Anfahrzeiten und den erhöhten Aufwand anerkennen. Bei entsprechender Kommunikation mit dem Trainer (ordentliche Abmeldung) ist eine Trainingsteilnahme im Jungenteam durchaus anerkannt. In eurem Fall würde das heißen das durch die weiten Entfernungen einmal Training mit den Mädchen ausreichend wäre, bzw. auch mal ganz ausfallen kann. Wenn euch der Aufwand aber nicht davon Abhält wäre deine Tochter natürlich auch öfter willkommen.


    Ich verstehe deine Texte auch so das es derzeit zwar kein Problem gibt, du dir aber doch irgendwo Sorgen hinsichtlich Überbelastung (körperlich/geistig) machst. Daher wäre es mir als Trainer ein Anliegen den Druck von den Spielern zu nehmen. Gibt es hierzu von eurem Verein Vorgaben oder hast du hierzudas Gespräch schon mal gesucht?


    Gruß
    Torsten

    Nachdem wir nun im Training immer wieder verschieden Übungen zum Thema Koordination, Reaktion, Life Kinetik gemacht haben kam mir am Wochenende die "goldene Idee" das ganze auch ins warm machen vor einem Hallenturnier einzubauen. Wahrscheinlich machen das viele von euch schon lange, für mein Mannschaft war es das erste mal (hab ich auch noch nicht gesehen hier bei uns).


    Da wir normal immer ein bis zwei Spiel benötigen um auch im Kopf dabei zu sein war die Überlegung ganz einfach auch diesen bereits vorm ersten Spiel mal zu fordern. Das ganze war also ein Mix aus "Ballweg Spiel" und Koordination/Life Kinetic. Immer zwei Spieler gegenüber und in diesem Fall ein Leibchen in die Mitte. Bälle hatte ich nicht so viele dabei. Dann wurde zu Beginn mit Bewegungsaufgaben gestartet (Schrittsprung, Hampelmann, Laufen auf der Stelle) und auf Signal versucht das Leichen auf seine Seite zu ziehen (Fuß oder Hand war egal). Zweite Runde Laufen auf der Stelle mit Handaufgaben (An den Kopf/Ohren/Po/ Zehen/usw.) aber weiter im Lauf. Anschließend wurde alles kombiniert Beine Hampelmann Hände anderes usw.
    Zum einen hatten die Kinder einen riesigen Spaß dabei und zum anderen kann ich hier berichten das ich das erste Turnier meine Kinder erlebte in welchem Sie bereits beim ersten Spiel alle anwesend waren und abrufen konnten was n Ihnen steckt.


    Natürlich kann ich diese wahrscheinlich nicht nur an dieser Variante des Aufwärmens festmachen. Es war aber auch sicherlich nicht hinderlich. Es bleibt also weiterhin fester Bestandteil und ich werde die Auswirkungen weiterhin beobachten.


    Gruß
    Torsten