Beiträge von totog

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    Bitte um Zusage ist leider für viel nur etwas verbindlicher als gar nichts dazu zu schreiben. Ich habe mit verbindlich eingeforderten Nachrichten in welcher ich etwas annehme und jeden persönlich ansprechen die besten Erfahrungen gemacht.


    Am Samstag spielen:
    ABC
    DEF
    GHZ
    usw.
    Ich bitte um Nachricht wenn jemand aus der Liste nicht kann!


    Zum Elternabend wäre es von Vorteil wenn von jedem Kind ein Elternteil teilnimmt.
    Teilnehmer wären:ABC
    DEF
    GHZ
    usw.
    Um die Verpflegung und Räumlichkeiten planen zu können bitte ich um Absage wenn jemand nicht kann.



    Ja, das ist oft mit Kanonen geschossen. Aber so ist jeder, auch für jeden sichtbar, angesprochen. Auch wenn ich oft gerne anderes empfehlen würde. Es ist nicht unsere Aufgabe nach Meldungen zu suchen. Deshalb eine klare, teilweise vielleicht strenge, Kommunikation und die Aufgaben werden zumindest in diesem Punkt leichter.


    Gruß
    Torsten

    Seid ihr nicht gerade im Spielbetrieb? Also was erwartest du?


    Alle Mädchen welche derzeit spielen werden regelmäßig in Ihren Vereinen trainieren. Die Zahl derer die zusätzlich noch in ein reines Mädchen Training gehen wird überschaubar bleiben. Bei uns spielen in den Mädchenteams viele mit Zweitspielrecht. Daher sind in den Trainings der Mädchen diese eben eher selten gesehen.
    Ich vermute einfach mal das auch bei euch die Trainingsbeteiligung erst nach dem Spielbetrieb der aktuellen Runde steigen kann. Also wenn die Mädchen dann fix in den Verein gewechselt sind (sofern es eben ausreichend Mädchen werden). Bis dahin werden nur die wenigsten ein zusätzliches Training mit den Ziel nächste Saison in Kauf nehmen.


    Gruß
    Torsten

    Beim Thema Handlungsaufforderung muss ich dir wohl zähneknirschend recht geben. Hier liegt der Unterschied wohl nur im Detail. Natürlich sind beide Kommandos direkte Handlungsaufforderungen. "Greif an!" lässt hier jedoch weit weniger Entscheidungsspielraum als ein"Spiel mit!". Beides fordert aber zu einer Handlung auf, da hast du sehr wohl recht.


    Und ja, auch ein Sender-Empfänger-Prinzip und andere Modelle der Kommunikation können erheblichen Einfluss auf die Signalwirkung jeder Ansprache haben. Ganz klar.


    Dennoch bin ich davon überzeugt das eine lösungsoffene "Aufforderung" und ein anschließendes Reflektieren der Situation eine deutlich kindgerechtere Lern-Umgebung erzeugt als es bei ständigen gezielten Handlungsaufforderungen der Fall ist. Zusätzlich zeigt die Erfahrung das Trainer welche mit dieser Zielsetzung ans Werk gehen den Kindern allgemein deutlich mehr freiräume in der Schaltungsgestaltung lassen als es die sog. Joystick-Trainer erlauben.
    Welches Modell nun mehr Lernerfolg verspricht, daran scheiden sich die Geister.


    Gruß
    Torsten

    @let1612
    Ehrlich gesagt verstehe ich gerade nicht was du mir damit mitteilen möchtest? In meinem Verständnis sprechen wir von ein und dem selben, nur eben in unterschiedlicher Umsetzung.


    Du stellst es in die Frageform um eine erste Lenkung zu erreichen und dennoch eine eigenständige Entscheidung zur Lösungsfindug zu ermöglichen. Ich halt es noch etwas offener was durchaus auch mal (in dieser Situation) "Falsche" Entscheidungen zulässt.
    Du gibst dein Feedback in der Ich Person um direkte Anweisungen zu vermeiden, ich hole den Spieler dazu aus der Situation und stelle hier die Fragen.


    Generell vermeiden wir beide direkte Handlungsaufforderungen und versuchen der Spielern immer die Entscheidung zu überlassen was er denn nun tun möchte. Auch in meinem Text habe ich "Spiel mit!" und ähnliches als Mittel genannt. Die Bezeichnung Fehlentscheidung ist zugegeben nicht treffen da hier bereits eine Beurteilung des Trainers impliziert ist. Der momentane Eindruck für den Spieler kann in diesem Moment ja ein ganz anderer sein als wir es von der Auslinie wahrnehmen.


    Was leider während des Spiels oft zeitlich etwas zu kurz kommt, ich aber in der Pause oder im Training gerne mache ist den Spieler zuerst zu fragen "Wie hast du denn die Situation wahrgenommen?" "Was hast du gesehen und was war deine Entscheidung?". Hier kann eben der Abschluss aus spitzem Winkel für den Spieler ganz bewusst richtig erschienen sein da der Pass als "zu nahe an den Gegner" erachtet wurde. Oder eben fehlende Wahrnehmung eine Rolle gespielt haben und unserer Einschätzung des Fehlers ganz anders erscheinen.
    Zu Beachten ist allerdings das Kinder sehr oft auch Antworten geben welche sie als "vom Trainer gewünscht" erachten. So sollte ein "ich hätte besser abspielen sollen" auch immer wieder hinterfragt werden. Denn auch die Kinder wissen was der Trainer oft hören möchte. Und wenn alles gepasst hätte würde dieser ja auch nicht fragen.


    Gruß
    Torsten

    @Goodie @SKRAP1986


    Das Problem kennen wohl die meisten von uns. Aber warum denn nicht dennoch spielen. Vor allem wenn man den Trainier der anderen Mannschaft kennt muss es doch möglich sein sich abzustimmen.


    Genau aus diesen Grund spiele ich in den Freundschaftsspielen eigentlich immer gegen die gleichen Teams. Je nach Jahrgang und Urlaubssituation und Tagesform gab es auch dabei schon hohe Ergebnisse, das ist halt dann so. Aber n der Regel schaffen wir es doch immer mit Auswechseln und gegenseitiger Abstimmung die Kader entsprechend abzustimmen. Viel wichtiger als den Kader des Gegenübers ist daher der Trainer. Nutzt einfach euer Netzwerk!


    Gruß
    Torsten

    Gibt es hier bereits jemanden der dieses Werk bereits gelesen hat?


    Die Beschreibung und auch die Leseprobe lassen vermuten das es sehr viel um Hintergründe, Wirkungsweise usw. geht. Sind in dem Buch auch Kindgerechte Übungen, in ausreichender Anzahl, beschrieben um eine Anschaffung zu rechtfertigen?


    Gruß
    Torsten

    Für den Thread sehe ich aber dennoch die Gegebenheiten vor Ort als größten Faktor. Unabhängig unserer Meinungen. ;)


    Wenn nun mal nur eine D-Jugend für die Lehrprobe verfügbar ist und das Thema dennoch ausgegeben wurde heißt es entsprechend anpassen. Daher sehe ich eine "Einführung" und eine einfachen Bearbeitung als Zielführend. "Einführung" ist allerdings schwierig da das Thema eigentlich mehr verlangt bzw. es nicht als Einführung gefordert ist.
    Daher würde ich eine einfache Spielform mit Zonen und Erklärung der Hintergründe verwenden. Als Vorstufe fällt mir jetzt ein 1gg1 ein welches durch hinzunehmen eines zweiten Spieler zum 1gg2 erweitert werden kann. Oder auch 2gg2 zum 2gg3. Hierdurch kann der Effekt von verengten Räumen erklärt werden was dann in die Spielform übertragen wird.


    Gruß
    Torsten

    Mich verwundert das Thema sehr.
    Er soll mit einer D-Jugend in der Lehrprobe im gruppen-/mannschaftstaktischen Bereich trainieren?
    Passt doch gar nicht zum Lehrplan

    Warum nicht?


    Wahrscheinlich ist die D-Jugend einfach den Gegebenheiten vor Ort geschuldet. Ich hätte hier auch, wenn möglich, einen Älteren Kader gewählt.


    Dennoch beginnt in der D-Jugend neben Feinformen der Technik und Individual Taktik auch die Mannschaftstaktik. Entsprechend "Einfach" würde ich hier das Coaching und den Aufbau halten. Eine Spielform mit Zonen an den Außenbahnen welche je nach Position des Balles nicht oder zwingend besetzt werden dürfen ist für eine D-Jugend sicherlich nicht zu viel. Wichtig ist es allerdings in der Erklärung und dem Coaching die Hintergründe aufzugreifen. Warum einrücken und eben nicht nur die Außenspieler müssen verschieben.


    Als Problem sehe ich eher den Platz. Im D9-Feld das verschieben im 4er Verbund einzuführen finde ich zu eng. Daher würde ich entweder auf einen 3er Verbund gehen oder Spielfeld verbreitern um die Abstände besser sichtbar zu haben.


    Gruß
    Torsten

    Zitat

    Gut, habe leider erneut zu viel gecoacht, kann mich da kaum zurückhalten, wenn ich sehe das Hans nach einem verlorenen Ball nicht nachhinten arbeitet. Da muss ich einfach was sagen, ansonsten natürlich auch viel Lob.
    Wobei ich dieses "lauf" zurück, eher als Motivation sehe und es als nicht so schlimm emfinde. Aber das sieht wohl jeder anders.

    Aber warum denkst du das der Spieler etwas lernt wenn er am Ende nur Kommandos vom Trainer befolgt? "Lauf hinterher!", "Hingehen!", "Angreifen!", "Schieß!" usw. sind doch klare Handlungsanweisungen und somit letzten endes Befehle welche du als Trainer erteilst.


    Warum nicht einfach "Franz komm spiel mit!" als Afforderung einführen? Voerteil, der Spieler entscheidet selbst ob nun Freilaufen, Angreifen oder zurück laufen gerade das beste ist. Du als Trainer musst hierzu natürlich auch in der Lage sein eine Fehlentscheidung zu akzeptieren.
    Als Lösungsansatz bei Fehlentscheidungen hast du dann immer noch die Möglichkeit deinen Franz im Anschluss zu dir an die Linie zu rufen und ihm zu Erklären was falsch war. (Idealfall in Frageform mit Lösungsfindung im Kopf des Spielers).


    Natürlich spiel ich in diesen 20-30sekunde mit einem Spieler weniger. Das nächste (spätestens übernächste) "Spiel mit!" wird aber deutlich effektiver sein.




    Was soll das eigentlich heißen?Ich muss mich manchmal selbst bremsen, weil ich zu viele taktische Dinge im Kopf habe, aber so etwas wie "Flügelspiel" kann man schon langsam mit den jungs anfangen zu trainieren.

    Natürlich kann man. Aber ist es nicht einfach wieder "machen was der Trainer sagt"? Warum nicht im Training immer wieder die Vorzüge einer entsprechenden Entfernung zwischen den Spielern beim Passspiel bearbeiten? Sollte der Pass dann in den Köpfen der Kinder als bessere Option ankommen wird sich eine Feldaufteilung von selbst ergeben.
    Auch wenn es hart ist zu hören; aber viele F-Kinder wollen aber einfach denn Ball noch nicht hergeben. Das hat aber auch zur Folge das viele 1gg1 Situationen entstehen. Also was ist daran schlecht? - Außer vielleicht das Ergebnis auf den Scoreboard und damit ggf. die Reputation des Trainers?



    Gruß
    Torsten

    @TrainerPapa
    Wenn der Eindruck entstanden ist das ich Dorfverein schlecht finde ist es falsch angekommen. Arbeite selbst für einen solchen und bin glücklich.


    Was ich nicht gelesen habe; Seit ihr bereits wieder im Spielbetrieb?
    Natürlich kann dann für den Sohn eine 4 Wochen Frist lang sein wenn er bereits regelmäßig trainiert. Er möchte vielleicht auch spielen und liegt seinem Vater damit in den Ohren. Bei uns sind das ja nur vier Trainings, bei euch schon acht plus Spiele. Und der Antrag muss ja auch erst bearbeitet werden, noch eine Woche.


    Zum Thema Organisation möchte ich nochmal sagen das natürlich im Verein andere entscheiden, Ihr Trainer (oder du) müsst aber einen Weg finden wie es für euch in einem erträglichem Rahmen bleibt. Und genau diese ist eben unterschiedlich. Vielleicht hast du durch Job, Familie oder schlicht Trainingsvorbereitungen mehr um die Ohren als deine Trainerkollegen. Daher kann für dich das Geld einsammeln und anderes zum Problem werden was andere nicht stört.
    Genau aus diesem Grund würde ich für mich ein Vorgehen festlegen und auch der JL oder auch Vorstandschaft mitteilen. "Ich sammle das Geld bereits mit Antrag ein um nicht immer hinterher laufen zu müssen!", "Ich gebe Anzüge und Trikots erst nach dem x-ten Spiel aus um weniger Probleme mit Aussteigern zu haben!" usw.


    Wichtig ist für mich das du damit leben kannst, und der Verein Bescheid weiß. Es bleiben ja dennoch immer noch Kinder welche plötzlich wegen Streit in der Schule nicht mehr kommen oder ähnliches und welche du dann wegen dem Material hinterher telefonieren darfst oder eben x Spiele an denen du das Trikot zum Waschen mit nimmst und ähnliches.


    Ich habe aber dennoch das Gefühl das du das Thema Eltern vorschiebst oder einfach zu hoch hängst. Wenn der Sohn ins Team passt (keine Probleme macht) soll er spielen. Das weiß ich nach vier Trainings, in deinem Fall vier Wochen. Für alles andere außerhalb des Feldes hast du auch nach 8 Trainings keine Sicherheit. Und genau deshalb finde ich dennoch das der Sohn, dein neuer Spieler, für etwas warten muss was nicht in seiner Hand liegt. Sei es nun das Thema Eltern oder die Orga in eurem Verein. Am Ende ist es einfach nicht Fair dem Spieler gegenüber. Vor allem da er scheinbar Lust hat und darauf brennt offiziell Teil von eurem Team zu werden.


    Gruß
    Torsten

    ..... so ist das manchmal auf dem Dorf.

    Stimmt, aber meist nur so lange bis man es ändert. Wenn dir der Aufwand zu groß ist und du daher nun Zweifel hast dann läuft was schief.



    Ich habe eine klare Absprache getroffen.Ich kann mich auch nicht "erpressen" lassen und muss mich an meine eigenen Ansagen halten.
    Wie gesagt , keine Vorgabe vom Verein ! nur ein logisches Interesse.

    Vielleicht hab ich es auch überlesen, aber wie lautet denn die Absprache genau? Schau erst mal eine zweistellige Anzahl von Trainings zu und dann schauen wir weiter?


    Aus deinen Posts entnehme ich das ihr 2x die Woche trainiert. Also bei vier Wochen wären das acht Trainings. Das ist für mich das absolute Maximum welches ich neuen setze um ohne (ja ist altmodisch) jegliche Versicherung bei uns zu trainieren. Anschließend muss der Mitgliedsantrag da sein. Passantrag kann ja später folgen.


    Hinsichtlich deiner Bedenken zum Geld verstehe ich so einiges nicht. Bezahlung muss einfach erfolgt sein bevor irgend etwas ausgegeben wird. Mitgliedsbeitrag muss mit dem Antrag gegeben werden. Sonst leite ich den nicht weiter und somit kein Training mehr. Anzüge oder ähnliches sind ja entweder an den Mitgliedsbeitrag gekoppelt oder müssen eben auch bezahlt sein bevor bestellt oder eben ausgegeben wird.


    Mein Eindruck ist dir steht eure Vereinsorga bis zum Hals da alles an dir hängen bleibt. Deshalb möchtest du nun auf Nummer sicher gehen und willst so lange wie möglich warten. Für euer Dorfverein-Chaos kann aber weder der Spieler noch der Vater etwas. Das müsst ihr ändern!



    Zum Vater welcher sich nicht in die Gruppe einbringt; Auch das ist durchaus normal. In eine funktionierende Gruppe von außen rein zukommen kann für manche echter Horror sein. Dann lieber abseits und Blick ins Handy. Ist aber auch OK. Bei uns dauert es manchmal bis zum nächsten Grillfest oder anderem bis manchen Eltern den Weg in die Gruppe finden. Also manchmal auch eine halbe Saison. Wichtig ist nur das du den Kontakt zu den Eltern nicht verlierst. Alles andere spielt sich, wie auch immer, mit der Zeit ein.


    Gruß
    Torsten

    es ließt sich so, als wenn er eine Abneigung 11:11 hat, ich muss leider in der Kreisliga A 11:11 spielen lassen.
    Und ich fange ja auch nicht bei Entwicklungsmodell 5 an, steig da noch nicht ganz durch, hab ich von 13-16 Jahren alles dabei.
    Oder ruhig bei Stufe 1 anfangen? Trau mich nicht weiterzublättern , erstmal die Einführung zu Ende, aber es ließt sich halt so als wenn ich die Spieler jetzt von 7 Jahren bis B-Juniorinnen begleiten muss.

    Nachdem ich den Gruß gelesen hab muss ich mich auch einmischen! ;)


    Wir haben im Verein eine Damenmannschaft Freizeitliga welche etwa die selbe Mischung hat wie dein Team.
    Ohne den Mädels zu nahe treten zu wollen aber ein Einstieg im 3gg3 ist sicherlich keine Unterforderung. In Trainingsspielen zwischen Damen und unserer E-Jugend sehen manche der Mädchen oft wenig Land. Andere hingegen spielen die Jungs an die Wand. Aber genau das ist doch der große Vorteil.


    Das du im Spielbetrieb 11gg11 spielen musst ist ja nichts anderes als eine Potenzierung der Optionen und eine Vervielfachung von 3gg3 Situationen und ähnlichem. Ich würde daher immer wieder versuchen am Ende des Trainings die Inhalte der Einheit auf größere Spiele zu übertragen. Aber hast du denn einen 22 Spieler Kader? Denn nur dann kannst du ja im Training 11gg11 spielen. Wenn nicht wird das Training immer nur einen Teil des "großen" Spieles darstellen. Und warum dann nicht jeder Spielerin Möglichkeiten auf Ihrem Niveau anbieten? - Nichts anderes macht das Wein Prinzip.


    Ob du nun Fangspiele mit Ball machen willst oder nicht, das ganze lässt sich ja super mit anderen Übungsformen kombinieren. Also keine Angst vor der Umsetzung. Das Buch zielt natürlich auf eine Ausbildung von der G bis hoch zur A ab. Das heißt aber nicht das dies zwingend ist. Im Gegenteil, selbst der FCB hat unter Ancelotti und seinem Vorgänger sehr viel im Funino-Feld gearbeitet. Einfach mal alte "Live"-Trainings auf YouTube ansehen.


    Gruß
    Torsten

    Hallo Greenhorn,


    danke für deine Schilderungen. Da ich nun im 3. Jahr E-Jugend, mit ähnlicher Philosophie, unterwegs bin ein paar Überlegungen zu denen Punkten.

    Mein aktuelles "Problem" ist eher der Torhüter. Er ist sehr gut, einen wirklichen Ersatz haben wir nicht und diese Position rotieren wir aktuell nicht (wie macht ihr es?)

    Ich habe einen ähnlichen Torhüter. Nicht nur das ich diesen in den Spielen nicht vollwertig ersetzen kann macht mir aber derzeit zu schaffen. Vielmehr warf mir der Jungen im letzten Training an den Kopf das er Fußball ja nicht zu lernen braucht weil ja eh Torwart ist.
    Obwohl sowohl meine Kollegen in den letzten Jahren den TW immer wieder durch getauscht haben und auch wir das abgesprochen haben hat sich scheinbar das Bild bei ihm festgesetzt. Daher warne ich davor Torhüter (auch gute) zu früh auf die Position festzulegen.


    Ich kann dir hier also nur sagen was wir machen, auch wenn der aktuelle TW zeigt das es wohl nicht perfekt ist.
    Wir wechseln den TW meist zur Halbzeit. Der Wechsel wird aber bereits vor dem spiel abgesprochen und der TW der zweiten HZ darf in der ersten durchspielen. Das Problem hierbei ist das in knappen Spielen die Kinder manchmal selbst den Wechsel ablehnen da Sie ja wissen wer der bessere ist. Wahrscheinlich festigt auch dass das Bild des Jungen "außer mir kommt ja keiner in Frage".
    Besser wäre es wohl den TW pro Spiel durch zu Wechseln. Problem bei meiner Truppe ist jedoch. Es will kein anderer eine ganze Partie ins Tor.


    Die Selbstzweifel kommen schon etwas hoch, wenn eine klare Niederlage eintritt ... und die werden sich noch erhärten sollte gleich nochmals eine eintreffen - HELP!

    Mit den Zweifeln musst du wohl lernen umzugehen. Allerdings solltest du dir auch immer vor Augen halten das auch in der E-Jugend oft einfach ein "guter" Spieler mehr als der Gegner einen enormen Unterschied ausmacht. Es bleibt eben Kleinfeld Fußball. Deshalb das Konzept zu verwerfen steht in meinen Augen nicht dafür.


    Gerade in einer stärkeren Gruppe können solche Ergebnisse also durchaus häufiger sein. Darauf solltest du, und auch deine Eltern, vorbereitet sein. Ehrlich gesagt helfen mir hier oft meine eigenen Aufzeichnungen von den Maßnahmen die wir unternommen haben. Damit wir auch ein Spielergebnis zu einem kleinen Stück auf einem geplanten Weg und verliert damit etwas an Strahl-kraft.


    Wir spielen aktuell in einer 3-3 Formation. Dabei ist das Zentrum v.a. hinten von einem sehr starken Spieler besetzt. Das 2-3-1 mag ich zwar sehr, da habe ich sowohl die Breite wie auch die Tiefe, habe mich noch nicht getraut die Kinder so spielen zu lassen, auch weil jetzt die Kinder mit der Rotation schon etwas gefordert sind. Was meint ihr?

    Ich bin in meiner E-Jugend letztes Jahr von der 3-3 abgewichen und habe mit 2-2-2 gearbeitet. Hierbei habe ich im "Mittelfeld" meist die Spieler gesetzt welche sowohl in der Abwehr als auch im Sturm bereits gut zurecht kommen. Als Aufgabe haben diese erhalten das einer der beiden eher der Abwehr helfen muss und der andere dem Sturm. Die Abstimmung blieb den beiden aber selbst überlassen. Zusätzlich habe ich, wenn Sie es nicht selbst bereits unter dem Spiel getan haben, die Aufgaben der beiden in der Halbzeit getauscht.
    Da dieser Block sehr Laufintensiv ist habe ich meist hierfür 3-4 Spieler die ich unter dem Spiel durch tausche.


    In den beiden Blöcken Abwehr und Angriff habe ich dann jeweils einen guten Abwehrer und einen guten Angreifer gepackt. Diese Linien haben in der Halbzeit (bei uns 2x 25min in der E) getauscht. So konnten die Spieler auch voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.


    Gruß
    Torsten

    @Christof1984 Hast du mir deinen Vorschlägen schon Erfolg gehabt bei einer nicht leistungsorientierten Mädchenmannschaft?

    Das ist doch genau der Punkt den du für dich festlegen musst. Bei allen Unterschieden zwischen Mädchen und Jungen ist das Alter hier wohl eine nicht zu vernachlässigende Größe.


    Was hast du denn mit den Mädchen vor?
    "Nicht Leistungsorientiert" reicht von "wir wollen mit ordentlichem Training ausbilden, ohne die Ergebnisse zu hoch zu hängen" bis "Hauptsache Bewegung und Spaß dabei".
    In erstem Fall gehören Maßnehmen wie von Christof1984 dazu und werden von den Mädchen die mitziehen wollen auch akzeptiert werden. In zweitem Fall kann es zwar Nerven, du wirst aber nicht viel daran ändern können da ihr ja eine Zielsetzung habt welche das mit einschließt.


    Mir stellt sich hier also die Frage, was habt ihr mit der Mannschaft besprochen und festgelegt? Habt ihr überhaupt darüber gesprochen?
    Anhand deiner Schilderungen entsteht der Eindruck das Ihr Trainer ein Konzept im Kopf habt, einige Spielerinnen aber nicht mitziehen wollen. Was sagen die anderen Spielerinnen dazu? Brauchst du die Störenfrieden aufgrund der Kadergröße unbedingt? usw.


    Natürlich können diese Maßnahmen auch bei nicht Leistungsorientierten Teams eingesetzt werden. Gerne auch als Kollektiv Strafen für das ganze Team um die Gruppendynamik zu nutzen. Die Frage ist aber passt es zu dem was du deiner Mannschaft gegenüber vertrittst und ihr besprochen habt?


    Gruß
    Torsten

    @coach1995 Deinem Text entnehme ich das euer uns unser Verein ähnlich aufgestellt sind. Sowohl hinsichtlich der Beiträge als auch der Trainerunterstützung.


    Hinsichtlich der Kosten möchte ich noch anführen das gerade für kleine Vereine eine Schwelle liegt ab welcher Umsatzsteuer und anderes zu zahlen sind. Diese nun durch Trainergehälter zu Reißen macht das Ganze noch teurer. Klar kann das wieder mit Beiträgen gedeckt werden, aber die erforderlichen Erhöhung sind nun mal enorm.


    @nero
    20€/Monat finde ich verdient den Namen Aufwandsentschädigung. Das macht 240€/Jahr. Bei uns sind es 150€/Jahr und auch darüber freue ich mich jedes mal, klar. Wenn ich aber hier von dreistelligen Summen im Monat lesen ist das eine andere Liga.


    Gruß
    Torsten

    Was mich hierbei interessieren würde, sprechen wir bei den hier aufgestellten Rechnungen vorrangig von Vereinen welche ausschließlich Fußball anbieten?
    Wenn ich lese das bei X-Kinder Y-tsd Euro zur Verwendung stehen muss man sich das Geld scheinbar innerhalb des Vereins nicht teilen. Sind jedoch noch weitere Sparten im Verein kann ich doch nicht einfach die Einnahmen auf den Fußball umlegen. Auch wenn mir bewusst ist das es vielen Vereinen so läuft.


    Das Thema woher nehmen ist wohl in den meisten Vereinen die krux. Obwohl wir hier in der Umgebung mit Abstand am günstigsten sind wird jede Betragserhöhung erst einmal abgelehnt. Was aber (ich denke in vielen Dorfvereinen) auch verständlich ist. Gerade bei den kleinen Vereinen und den niedrigen Beiträgen kann man davon ausgehen das jeder aktive, egal ob Junioren oder Erwachsener und auch welcher Sport, seinen Beitrag selbst verzehrt. Sei es nun durch reale Kosten für Material und anderes oder einfach durch Umlagen von Duschwasser u.a.. Daher ist für den Verein jedes "passive" Mitglied Gold wert. Gerade diese sind es aber die sich bei jeder Beitragerhöhung genau überlegen ob Sie sich diese Art der Unterstützung weiter von der Rente leisten wollen. Bei kleinen Erhöhungen ist man dann sehr schnell bei einer Nullsumme.


    Ob man mit Bezahlung leichter Trainer findest denke ich das es bei Nein landet. Wer bereit ist Zeit für die Ausbildung der Kinder zu investieren tut dies in erster Linie der Ausbildung oder der Kinder wegen. Ob nun eine Bezahlung dahinter steht oder nicht ist dann meist zweitrangig. Wer also bereit ist wird es so oder so angehen. Wer diese Zeit nicht Opfern will wird es auch mit Bezahlung nicht tun. Am Ende bleibt also ein kleiner Teil an Kandidaten welche es dann vorrangig wegen der Bezahlung angehen. Ob diese dann immer das wohl der Kinder im Auge haben oder ob man dadurch eher noch eine Trainergattung anzieht die man eigentlich gar nicht möchte sehe ich kritisch.


    Ich denke viel wichtiger als die Bezahlung ist eine ordentliche Ausrichtung in der Jugendarbeit, ein gutes Miteinander im Verein und natürlich auch eine ordentliche Hilfestellung für Neulinge. Die Erfahrung zeigt das viele Einsteiger erst einmal sehr viel Respekt vor der Aufgabe haben. Hierbei kann aber z.B. ein "Paten" System innerhalb der Trainer oder auch ein Vereins interner Übungskatalog für jede Altersklasse helfen. Bei uns läuft es zum Beispiel meist so das die erfahrenen Jugendtrainer in den Mannschaften der Neulinge als Co-Trainer fungieren. Wenn sich die Abläufe erst einmal eingespielt haben kann und soll sich dieser dann auch immer weiter zurück ziehen. Er bleibt aber immer noch als Ansprechperson und Hilfeleister bei der Jugend. Manche Trainer haben auch im zweiten Jahr noch um diese Form der Unterstützung gebeten, andere waren nach einem halben Saison komplett selbstständig. Geholfen hat es aber allen und in den späteren Gesprächen hört man immer wieder das diese Form der Unterstützung dann zur Überzeugung geführt hat es doch als Trainer zu versuchen. Von der "Bezahlung" erfahren auch einige erst am Ende der ersten Saison. Vorher ist es schlicht kein Thema gewesen.



    Gruß
    Torsten

    Wie Onkel1978 schon schreibt, erst "einfach" erklären und vor allem in jedem Spiel im Training mit Abseits spielen. Hier hast du dann ausreichend Möglichkeiten einzugreifen und auch die einzelnen Gründe zu erklären.


    Sofern die Kinder etwas den Kopf bei der Sache haben werden Sie es ziemlich schnell verinnerlichen. Und ein paar Grenzgänger werden dann bleiben denen du auch zum Ende der D das Abseits immer wieder in Erinnerung rufen musst.


    Gruß
    Torsten

    So weit wenn wir nur schon wären!


    Nach drei Wochen Urlaub, incl. Familienurlaub, Saisonpause und Großbaustelle zu hause, bin ich nun auch wieder hier unterwegs und auch auf dem Platz vertreten. Leider enttäuscht das Projekt Funino hier im Rottal (Niederbayern) zu etablieren derzeit etwas. Nach vielen Positiven Stimmen zu Beginn der Werbephase zeigt sich nun doch auch sehr viel Skepsis in den Anderen Vereinen. Leider hat natürlich auch unser Werben und "Bearbeiten" der Trainerkollegen aufgrund der Saisonpausen in den Vereinen sehr gelitten.

    Hiermit ein kurzer Überblick was wir vor haben und was alles passiert ist:


    Zum Ende der letzten Saison haben wir im Verein (mit Führungsebene) beschlossen in der Vorbereitung zur neuen Spielzeit einen Funino Tag zu organisieren. In den letzten Turnieren haben wir hierzu auch viele Einladungen verteilt und von den meisten Trainieren Interessierte Rückfragen und auch Beinahe erste Zusagen erhalten. Leider ging es dann eben in die Saisonpause was das ganze Projekt etwas abgebremst hat. Positiv stimmte uns allerdings ein Anruf eines Trainers welcher über dritte von unserer Idee erfahren hat und unbedingt Teilnehmen wollte. "Gutes spricht sich eben herum" haben wir uns gedacht.


    Als wir nach der Pause allerdings wieder mit den Vereinen in Kontakt getreten sind hörten sich die Antworten schon ganz anders an. Die meisten Trainer hatten den Termin entweder bereits mit Freundschaftsspielen im 7vs7 verplant oder waren aufgrund der Reaktionen im eigenen Verein etwas abgeschreckt. So kamen bisher lediglich zwei Trainer zu uns um sich Funino zeigen zu lassen bzw. mit dem eigenen Teams zu spielen.
    Der erste kam (leider) allein und hat sich ein Training unserer Teams angesehen. Nachdem wir ihm in etwa das "Mustertrainig" welches auch Hr. Lochmann in seinen Veranstaltungen macht gezeigt haben war er mehr als Überzeugt von der Idee. Am Ende wollte er uns eigentlich in den nächsten Taagen mitteilen mit wie vielen Teams er plant Teilzunehmen. Leider kam nach einer Woche folgendes:
    "Servus ... . Also mit der funinoidee steh ich ziemlich allein da. d.h. wir sind beim Turnier nicht dabei.Sorry.Gruss"


    In der selben Woche kam allerdings auch das Team des Trainers welcher über Hörensagen von uns erfahren hat. Dieser packte kurzerhand seine ca. 15Kinder statt dem Training ein und trainierte mit uns. Im Nachhinein muss ich sagen das war die beste Maßnahme die man machen kann. Unsere Kinder waren mit der Spielform bereits vertraut und seine Kinder und auch ein Teil der Eltern (Fahrer) haben die Vorteile und den Spaß selbst erfahren können. - Da hier noch Urlaubszeit ist hat zwar auch dieses Team Personalsorgen, Sie werden aber voraussichtlich mit 2 (vielleicht auch 3) Teams Teilnahmen.


    Wie steht es mit meinem eigenen Team?


    Nachdem wir im Bereich F und E zur neuen Saison festgelegt haben noch mehr auf Funino zu setzen haben wir bisher alle Trainings zu 100% nach Wein umgesetzt.
    - Funino zu Beginn -> Korrekturspiel -> Funino -> Korrekturspiel -> Abschlussspiel (Funino oder auch bis zu 8vs9 im E-Spielfeld).
    Was ich noch nie erlebt habe ist das ich nach den Trainings von zwei Müttern (verschieden Trainings) Mitteilungen erhalten haben das die Kinder so begeistert waren, schön zu hören.
    "Guten Morgen Torsten, Sebastian war am Dienstag total begeistert vom Training Er meinte, so viel Spaß hat es noch nie gemacht. LG"
    OK, also sollte der Funino Tag ja viele Unterstützer haben. Dachten wir!
    Nachdem ich nun aber die fixen Rückmeldungen von unseren Spielern eingefordert habe sind von 28 Spielern in der F und E gerade mal 12 Teilnehmer dabei. - OK- Ferienzeit, großes Volksfest im Nachbarort usw. . Am Ende bin ich aber schon etwas enttäuscht.



    Was bleibt nun für den Funino Tag?


    12 Teilnehmer aus unseren Teams plus 6-8 Teilnehmer aus der anderen Mannschaft. Somit ist die Bezeichnung Funino Tag oder gar Turnier wohl nicht mehr richtig. Vielmehr wird es eher ein gemeinsames Training da man mit so wenigen Teams auch nicht längere Zeit in der Turnierform überbrücken kann.
    Derzeit versuche zwar noch zumindest die Trainer von anderen Vereinen zum Zusehen zu überreden. Hierdurch erhoffen wir uns zumindest einen Werbeeffekt fürs Funino.



    Aktuelles Fazit:


    Nach den ersten Rückmeldungen haben wir uns die Geschichte etwas zu schön geredet. Gerade die Gegenströmungen in den Vereinen haben wir total unterschätzt. Es reicht leider nicht den Trainer zu überzeugen. Selbst wenn kein Co-Trainer beteiligt ist reichen die anderen Trainer oft um einen einzelnen zu Bremsen.
    Zusätzlich haben wir gelernt das es enorm wichtig ist das Funino in den Vereinen bzw. mit den Kindern und Eltern der Vereine vorzuführen. Nur so entsteht auch ein Rückhalt für den Trainer.
    Unser Funino Tag wird sicher hier berichtet werden und eine Wiederholung erleben. Wenn Hr. Lochmann berichtet er hat vor Jahren mit 50 Kindern in seinem Kreis begonnen dann werden wir eben die die mit 20 begonnen haben. Wenn die Urlaubssaison vorüber ist kann es ja nur besser werden!



    Gruß
    Torsten

    Das ist doch längst fertig und beim DFB für jede Altersklasse abrufbar. Die Arbeit kann man sich meiner Meinung nach schenken.

    Da hast du vielleicht sogar teilweise recht. Allerdings stell ich immer wieder fest das die DFB Übungen auch ein Grund für viele sind den Kinderfußball nicht losgelöst vom Erwachsenenfußball zu betrachten. Gerade in den unteren Altersklassen sucht man (meiner Meinung nach) Kindgerechtes und auf Spaß und Spiel fokussiertes Training beim DFB eher selten. Was der Qualitativen Fußballausbildung dieser Übungen nichts absprechen soll.


    Und selbst wenn ich meine Trainer dazu verpflichte nach Trainings des DFB auszubilden habe ich zu allen anderen Rahmenthemen noch nichts festgelegt was ich dann einfordern kann bzw. worauf ich mich gegenüber den Trainern und auch Eltern berufen kann. Also was genau ist mit einer Internetseite dann gewonnen?


    Natürlich muss keiner das Rad neu erfinden. Aber egal ob ich nun einen Mastertrainer einsetzen oder alle Trainer anderweitig an etwas binden möchte muss ich es für unseren Verein festlegen.


    Gruß
    Torsten