Beiträge von totog

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    seid ihr sicher, dass Training mit Augenklappen was im Kinderfußball zu suchen haben?:?:

    Was spricht in deinen Augen dagegen?


    Wir betreiben ja auch z.B. Koordinationstraining um die Grundlagen der Bewegung abseits vom Fußball zu schulen. Hinter diesem Hintergrund sehe ich auch das Training der Wahrnehmung bzw. was ins gleiche Muster fällt Training der Aufmerksamkeit.


    Constantin war schneller.


    Gruß

    Torsten

    lobinho

    In der Hallentagung unseres Kreises wurde vom SR "Häuptling" ganz klar gesagt das das Abspiel, der Abschlag, Abwurf des TW im Futsal als erster Kontakt gewertet wird. Somit ist ein Rückspiel erst wieder erlaubt wenn der Gegner am Ball war. Leider habe ich meinen Jungs die Spieleröffnung der MFS letztes Jahr auch erklärt und das hat gut geklappt. Daher ist mir der Punkt auch so schnell bewusst geblieben.


    Die von dir verlinkte Eröffnung ist somit im Futsal (zumindest bei uns) nicht möglich. Ob dies erneut ein Thema unterschiedlicher Regelinterpretation ist kann ich nicht beurteilen. Daher ist es möglich das dies in anderen Kreisen und Verbänden anders ist.


    Gruß

    Torsten

    Da wir ja das Thema Koordination in der Halle im gesamten Kleinfeldbereich in allen Teams sehr hoch hängen haben wir (Trainer) nun auch noch das Themengebiet der Wahrnehmung für dieses Jahr aufgenommen. Gestern kamen u.a. die bestellten Augenklappen welche wir Trainer auf Eigenregie bestellt haben.


    Zur Umsetzung kann ich daher noch nicht viel berichten. auch nicht zum Spaß. Was ich aber in der Vorbereitung der nächsten Einheit feststellen musste ist das es zu dem Thema zwar viele Beiträge gibt, aber wenig wirkliche Übungen vorgestellt und vor allem die Hintergründe erklärt werden. Dies finde ich (für mich) immer sehr wichtig um darauf abzielend auch eigene Übungen zu entwickeln.


    Habt ihr hierzu schon Erfahrungen? Was macht ihr mit der Augenklappe? Eher Werfen und Fangen bzw. Übungsformen oder eher Spielformen? Bei Spielformen sehe ich (als Anfänger) jedoch ein Verletzungsrisiko aufgrund der fehlenden Tiefensicht.


    Gruß

    Torsten

    Mir ist klar das du deine Kinder/Spieler nicht dem Gegner zum Fraß vorwerfen willst. Soweit verstehe ich dein Vorgehen. Wenn die Kinder bzw. die Eltern zur dir kommen und fragen haben sie ja den Wunsch zu spielen. Diesen dann mit fehlenden (Grund-)Fähigkeiten zu verwehren sehe ich jedoch kritisch. Hier wird in meinen Augen eher ein Druck erzeugt als das Kind in irgend einer Weise geschützt. Für das Kind heißt es ja du musst XY können um auch zu spielen. Und eben das führt dann zu Frust.


    Da das Kind ja bisher nur Trainiert hat (und in Kinderaugen sind Monaten sehr lange) erwartet es beim Spiel das es mithalten kann. Vor allem da es ja in deinem Training nach Wein vermutlich auch mithalten kann. Im ersten Wettspiel zeigt sich aber, auch aufgrund des Gegners, eine andere Situation und das erzeugt Frust. Somit sehe ich diese Vorgehen durchaus auch als einen Teil dass das gegangen ist. Ohne anderes zu kennen. Aus diesem Grunde würde ich hier nicht zwei Welten (Spiel und Training) kreieren. Lieber sieht es von Beginn an das Spiel und Training nicht immer zusammen passen, es möchte ja spielen. Das man hierbei vielleicht mal an den Einsatzzeiten variieren muss ist klar.


    Ich sehe also nicht deine Training oder anderes als falsch an, aber Monate (in Kinderaugen noch viel länger) nur Trainieren während die anderen in der Schule von knappen spielen, harten Niederlagen oder tollen Siegen sprechen finde ich sehr, sehr hart.


    Gruß

    Torsten

    Trainer E

    wie gleich zu Beginn geschrieben spiegelt sich in meinem Post auch etwas Frust. Daher habe ich vielleicht etwas zu viel interpretiert. Aber grundsätzlich bleibt es doch dabei.


    Es handelt sich um einen 10 jährigen der noch nie vorher fußball gespielt hatte und auch Grundlagen (Dribbeln Passen etc. gibt noch weitere 6, die aber nicht alle in der e beherrscht werden müssen) nicht im Ansatz beherrschte. Da Training die Vorbereitung auf ein Wettspiel ist, nehme ich mir schon vor diese grundsätzlichen Sachen zu vermitteln, sorry. und wenn das 3 Monate dauert ist das so. Das sind 20-24 Trainingseinheiten von NULL beginnend. (wenn man denn auch regelmäßig kommt)

    Natürlich schreibst du nicht das du nur die beste mit nimmst. Du nimmst aber nur die mit die deine "Grundausbildung" wenn nötig durchstehen oder eben schon "gut genug" sind wenn sie zu dir kommen. Oder interpretiere ich das erneut falsch?


    Die von dir aufgelisteten Grundfähigkeiten sind durchaus Bestandteil der E-Jugend. Allerdings, im Idealfall fließend gesteigert, bis zur Feinform in der D-Jugend. Wo also ist festgeschrieben das man nicht auch in der E bei null beginnen darf und dennoch spielen kann?


    Unabhängig von Lernerfolg bei den Spielen. Warum darf der Junge nicht einfach Teil des Teams sein, auch an den Spieltagen? Wenn er vielleicht auch selbst nicht in jedem Spiel etwas lernen kann ist es auch das gesamte Team das, wenn manchmal auch nur im sozialen, etwas lernen wird.

    Wenn es ausschließlich nach Lernerfolg ginge würden wir auch in der E-Jugend noch nicht 7gg7 spielen sondern in kleineren Gruppen in denen jeder sein Optimum zur Ausbildung hat. Da das aber vielerorts nicht möglich ist sehe ich dies als unsere Aufgabe im Training. Das Spiel wird zwar gerne überhöht ist aber eben nur ein (nicht perfekter) Baustein und nicht das große Ziel in diesem Alter.


    In meinen Augen wird in deiner Philosophie die E-Jugend gnadenlos überhöht. Bis zur D-Jugend sprechen wir von Grundausbildung und dabei ist es schlicht normal das es enorme Unterschiede gibt. Das gehört dazu.


    Gruß

    Torsten

    Goodie

    ja, so einen Spieler habe ich derzeit auch wieder. War bereits in der F2 mal dabei, hat aber nach 4 Wochen festgestellt das er nicht mehr kommen will. Ist aber jetzt in der E Jugend wieder aufgetaucht und hat entsprechenden Rückstand auf alle anderen. Zumal er privat mit Fußball gar nichts am Hut hat.


    Eigene Spieler umrennen kommt eher seltener vor. Ball einfach weg schlagen, auch mal in die falsche Richtung, ist schon durchaus auch dabei. Aus einem Pulk in die falsche Richtung rennen und das eigene Tor angreifen kam auch noch vor.


    Der Spieler kommt trotzdem mit. Gegen bessere Mannschaften verzichte hier auch mal auf "gleiche Zeit für alle". Er spielt aber zumindest so viel das sich das umziehen auch bezahlt macht. Für mich bedeutet das min. 1x pro Halbzeit und hier auch ein längerer Block von min. 7-10Minuten (Spielzeit 2x 25min). Gegen schwächere entsprechend mehr.


    Mein Team weiß aber wie wir das handhaben und die besseren erhalten hier auch schlicht die Aufgabe den neuen zu unterstützen. Hierdurch erziele ich auch gleichzeitig ein Verständnis wie man auf dem Platz miteinander spricht und sich unterstützen kann. Klar geht hier auch mal ein Spiel die Hose. Hier gehe ich aber auch erhobenen Hauptes in die Kabine und erkläre meinen Spielern das ich das auf meine Kappe nehme und nicht Sie die schuldigen sind. Zur Not gibt es als Entschuldigung im nächsten Training auch mal ein Eis oder ähnliches. Und nach alldem bin ich umso stolzer das diese Truppe, trotz dieses sabotierenden Trainers, letztes Jahr E2 Meister und in der Herbstrunde zweiter wurde. Du darfst mir also glauben die Jungs und Eltern kennen die Tabelle viel besser als ich und folgen unserem Weg dennoch.


    Daher, wer gar keine Lust mehr hat muss auch das Recht haben mal nicht mehr zu kommen. Und wir dürfen das den Kindern bzw. Eltern auch offen ans Herz legen. Ohne Spaß halten sich die Lernerfolge ja auch in Grenzen. Es sollte aber gleichzeitig jeder, der mit Spaß dabei ist willkommen sein, unabhängig vom Können und von möglichen (ganz normalen) aufs und abs.


    Gruß

    Torsten

    Trainer E

    Ehrlich gesagt entsteht gerade beim lesen des Frustabbau-Threads etwas Frust. Ich finde deine Vergleiche hinken gewaltig. Das große Konzert des Musikvereins wird in der Regel von Erwachsenen bestritten. Und wenn das Kind vorher 3-Monate in der Gruppe ist wird es bei den Kindern des Vereins auch seinen Platz erhalten!


    Deine Schilderung beschreibt das der Junge bereits 2 Monate trainierte (bei dir) und dann nach dem Wechsel nochmal 1-2Monate trainieren sollte. ERNSTHAFT!?!?

    Du lässt Kinder 4 Monate trainieren ohne Spiele da sie in deinen Augen nicht gut genug für die E-Jugend eures Strahlevereins sind? Sorry, aber das geht gar nicht! Und wenn ich als Trainer und Verein diesen Druck auf Kinder aufbaue "Du spielst nur wenn du gut genug bist! Fehler sind nicht erlaubt!", das ist nämlich was bei den Kindern ankommt, brauche ich mich auch nicht wundern wenn Kinder nach den ersten Gehversuchen den Weg abbrechen. Aber euch bleiben ja immer noch die guten, ihr glücklichen. Ihr müsste ein enormes Einzugsgebiet haben. Wenn Kinder Monate nicht spielen dürfen brauche ich mich aber auch über nur 50% Trainingsbeteiligung nicht wundern.


    Deine Geschichte erinnert mich irgendwie an einen Schwimmverein hier der sich ganz dem Leistungssport verschieben hat. Hier werden Kinder in den ersten acht Wochen bewusst mit ausschließlich Beinübungen getriezt welche selbst bei den langjährigen Schwimmern sehr unbeliebt sind (Anstrengend, langweilig, monoton). Offizielle Begründung "das gehört zu den Grundlagen auf die wir dann aufbauen können". Inoffizielle Begründung unter den Trainern "nur wer das durchhält hat auch den Biss mal erfolgreich zu werden". Auf alle anderen wird also bewusst verzichtet bzw. die werden bewusst aussortiert.

    Fazit: Nur wer schon mit Freude an unserem Sport und ausreichend Vorwissen/Können zu uns kommt ist willkommen!


    Die andere Variante wäre den Jungen ab der ersten Wochen mitzunehmen. Wenn auch nicht für die selbe Spielzeit, aber er kann sehen und lernen wofür trainiert wird. Gleichzeitig kann ich dem jungen und dem ganzen Team lernen das Fehler nicht schlimm sind und wir gemeinsam (auch gemeinsam mit den neuen) unsere Erfolge feiern oder verlieren. Denn wenn ich auch in der C-Jugend nur noch beschränkt Einfluss auf gruppendynamische Prozesse habe, kann ich in der E-Jugend noch jede Form von Mitspielerbeschimpfungen und ähnlichem durch meine Vorbildfunktion und klare Ansprachen unterbinden, wenn ich das denn will.


    Gruß

    Torsten

    Wichtig wäre hier zunächst genau zu klären, ob für die Kids wirklich keine Sperre entstehen könnte.

    Kann man alles beim DFB-Net nachprüfen.

    https://www.dfbnet.org/paesse/…RISTEN_NEW&dmg_menu=16906

    Ich finde, die Abstimmung mit den Füßen trifft keiner leichtfertig. Aber wenn sich die Spieler auf die Socken machen, dann ist schon viel passiert...

    Genau diese Punkte sind es die hier greifen. Der Link von onkel1978 wurde u.a. beim letzten Krach in der Mannschaft in der WhattsApp-Gruppe der Mannschaft verteilt. Aussage war, wer wechselt darf erst nach XY Wochen wieder spielen!


    Hier gibt es allerdings weiterführende Informationen die Aussagen das in der E nur Privatspielrecht ausreicht und somit eigentlich sofort wieder gespielt werden kann. Rückfrage beim BFV bestätigte das.

    http://www.bfv.de/cms/docs/Kur…inswechsel_Jugend_neu.pdf


    Goodie

    Finde es klasse das du hier die Abstimmung mit den Füßen einbringst. Das war im Enddefekt mein einziges Argument.

    "Ihr, die Kinder und Eltern, seit es die zu diesem Training (Trainern) immer wieder geht. Es liegt an euch etwas zu ändern wenn sich der Verein (Trainer) nicht ändert."



    Herzlichen Dank an dieser Stelle für all die Antworten. Ich werde nun abwarten bis weitere Passanträge eingegangen sind. Es macht ja keinen Sinn den JL anzurufen wenn es nur um ein Kind geht bzw. erst anschließend noch weitere Kinder wechseln. Jeder sollte das Recht haben den Verein selbst über seine Gründe zu informieren.

    Sollten dann mehrere Kinder den Pass zu uns tragen werde ich den JL bitten unseren Standpunkt in einem Gespräch zu übermitteln und ich selbst werden bei den nächsten Turnieren noch mal das Gespräch mit den Trainern suchen.


    Gruß

    Torsten

    Ich würde aber aktiv kommunizieren, dass man nicht auf die Spieler zugegangen ist, sondern diese zu einem gekommen sind.

    Sonst kann man als Trainer oder gar als Verein schnell in Misskredit geratet, nicht nur beim abgebenden Verein/Trainer, sondern auch bei anderen Vereinen der Umgebung, denn so etwas macht ja die Runde, gerade wenn der abgebende Verein/Trainer sich z. B. auf Turniere bei anderen Teams beschwert oder darauf angesprochen wird.

    Schlechte Gewissen ist sicherlich der falsche Ausdruck. Wie ihr schreibt handeln die Kinder ja aus Eingeninitiative. Natürlich ist es aber auch ein Domino-Effekt wenn ein Schlüsselspieler (sozialer Aspekt) geht.


    Das "Problem" sehe ich eher im Bild nach außen. Gegenüber der anderen Vereine. Natürlich kann ich mit diesem und jenem Trainer sprechen. Das "Gerede" im gesamten Verein wird das wohl nicht ändern. Und eben auch nicht das Bild was sich in anderen Vereinen bildet. Zu Gute kommt uns hier sicherlich das wir definitiv kein Leistungsverein sind und die Kinder nicht hin zum Erfolg Wechseln.


    Das Gespräch mit dem "Haupttrainer" wird sicherlich noch geführt.


    Follkao

    Die Idee finde ich gut. Das werde ich mal ansprechen.


    Gruß

    Torsten

    Warum kommen Kinder, die augenscheinlich zu Hause noch nie vor einen Ball getreten haben, zum Fußball? Die brechen sich fast die Beine beim Versuch einen Ball zu schießen.
    Warum haben Eltern kein Einsehen, wenn ihre Kinder am Platz stehen, bedröppelt auf den Boden gucken, beim Spiel nicht mitmachen, sich augenscheinlich nicht wohl fühlen... Und das nicht 2-3 mal sondern das dritte Jahr. Gefragt, ob ihnen Fußball überhaupt Spaß macht, schütteln sie den Kopf.

    Ich denke das sind aber zwei verschiedene Themen. Kinder die daheim noch nie gespielt haben kommen in den meisten Fällen doch weil ihre Freunde auch da sind. Das bedeutet ja auch nicht das Sie nicht in ein paar Monaten den Bezug zum Fußball und Spaß haben.


    Warum Kinder weiter gebracht werden wenn Sie schon seit längerem keine Lust mehr zeigen kann ich allerdings auch nicht verstehen. dann lieber in den kleinen Jahren einfach mal aussetzen. Viele dieser Kinder sind bei uns auch nach ein paar Monaten wieder dabei, dann aber wieder mit Lust!


    Gruß

    Torsten

    Libra

    Ich sehe es wie Andre . Der größte Faktor in deinem Fall scheint der Verein zu sein. Natürlich ist die Tatsache das ihr mit Tabellen spielt nicht förderlich, aber ihr scheint ja auch in Trainerteam zwei unterschiedliche Auffassungen zu haben.


    Wie also steht der Verein zum Thema Ausbildung, Positionsfixierung usw.? Am Ende mussen wir alle davon ausgehen das wir unsere Teams nur für eine begrenzte Zeit betreuen. Und am Ende sollten sich alle Ausbildungsinhalte in den letzten Altersklassen zu "brauchbaren" Fußballern ergänzen. In deinem Fall ist es also wichtig ob du mit deinem Konzept die Rückendeckung des Vereins hast.

    Sollte das so sein kannst/musst du auch deinen Kollegen mit ins Boot holen. Auch wenn ihr dann vielleicht noch unterschiedliche "Dimensionen der Auslegung" verfolgt muss die Grundrichtung die selbe sein.


    Sollte der Verein deine Auslegung von Ausbildung nicht teilen wirst du dir deine Freizeit mit einem Kampf gegen Windmühlen versauen. In diesem Fall würde ich dir sogar vorschlagen dein Hobby in einem anderen Verein auszuleben.


    Gruß

    Torsten

    Hallo zusammen,


    obwohl es zum Thema Vereinswechsel usw. schon einige Threads gibt möchte ich das Thema auf einen Fall beziehen und deshalb machen ich einen eigenen Thread.


    Ich habe vor wenigen Wochen erfahren dass mein Neffe (2007er), der im Nachbarort spielte, schon seit einiger Zeit keine Lust mehr auf Fußball und Training hatte. Da er bisher ein 100% Fußballer war und eigentlich noch ist, er hat eigentlich immer einen Ball am Fuß, habe ich mal das Gespräch mit ihm gesucht. Hierbei erzählte er mir von blöden Trainern, langweiligem Training und vielen Vorwürfen der Trainer an die Kinder "da es ja nicht so läuft", "die Kinder ja das Trainierte nicht umsetzten" usw.
    Der Verein versteht sich selbst eher als Leistungsverein in der Jugend (2-3x Training bereits in der F, usw.) obwohl die Herren auch nur vorletzte Klasse spielen, was ja an sich schon verwirrend ist und in meinen Augen zeigt wie gute es der Verein versteht Kinder dazu zu bringen sich mit ihm zu identifizieren. Obwohl ich in der Jugend niemals aktiv abwerben würde und generell nicht viel von frühen Wechseln halte habe ich ihm dann eröffnet dass er ja zu uns wechseln könnte. Das machte er dann auch, gegen den Widerstand des Trainers, was schon zeigt warum ich das normal nicht möchte. Die andere Option für den Jungen war allerdings „Ich sage der Oma sie soll andere Termine ausmachen dass ich nicht mehr ins Training muss. Dann brauch ich auch nicht mehr dort zu spielen!“ was in meinen Augen auch auf sehr weit fortgeschrittenen Frust deutet.

    Nun kommt aber mein eigentliches Problem. Nachdem er nun die ersten Trainings bei uns bestritten hat erzählte er seinen Freunden "wie geil das Training, die Mannschaften und die Trainer bei uns sind" (Wiedergabe von der Oma die dem beigewohnt hat). Und es kam wie es kommen musste. Zwei seiner Mannschaftskollegen überlegen nun auch zu uns zu Wechseln. Ein Freund (2006er), der in der D-Jugend spielt ebenfalls.

    Generell weiß ich dass es in diesen Teams bereits seit zwei Jahren Probleme gibt. Keine kindertauglichen Trainer, Trainer die aufhören wollten da die Kinder schon sagten es mache keinen Spaß sind plötzlich wieder da, der Trainer den alle gut finden hat Beruflich häufig kein Zeit und dann sind andere allein, usw. Die Kinder die nun wechseln wollen haben alle auch bereits vor langer Zeit den Verein mitgeteilt das Sie, wenn es so weitergeht, Wechseln wollen und wurden dann immer mit Versprechen in die nächste Saison überredet welche dann nicht eingetreten sind. Hiermit wurden die Eltern zweimal auch bei der JL vorstellig. Somit kann ich die Kinder und die Eltern verstehen und deshalb habe ich den Wechsel auch ins Spiel gebracht. Ich verstehe aber auch den Verein und die Trainer welche nun absolut nicht begeistert sind. Zumal es ja seit Sommer in der E1 bereits einmal in der Woche eine extra Laufeinheit (stures Rundenlaufen) gab „da wir zu wenige Auswechselspieler haben!“.

    Nun stellt sich natürlich für uns die Frage, wie damit umgehen? Wenn die Kinder Frust haben möchte ich sie ungern „ablehnen“. Gleichzeitig kann ich aber auch verstehen dass der andere Verein gefrustet ist, wenn mehrere Kinder unter dem Jahr wechseln.


    Pass-rechtlich ist es hier bei uns so dass es im Winter eigentlich keine Wechselzeit 2 gibt. Da aber alle Spiele im Kleinfeldbereich (bis zur D-6 hoch) Privatspiele sind (Auskunft BFV) ist die Freigabe bzw. Sperre nicht von Belang und alle Kinder können noch 2-3Wochen wieder spielen.



    Gruß

    Torsten

    Alle müssen spielen bedeutet leider noch lange nicht alle müssen gleich viel spielen. Und die Trainer hatte sicherlich gute Gründe für die Selektion. Wahrscheinlich gab es größere Medaillen für den dritten als für den vierten. Und nicht zu vergessen der niemals endende Ruhm für die Trainer beim Turniersieg!


    Gleichzeitig bedeutet ein Statement auf der HP leider noch nicht das dies den Trainern auch vorgegeben und vielleicht sogar eingefordert wird.


    Ich sehe es wie du, das geht gar nicht! Vor allem nicht über ein ganzes Turnier. Leider kann man sich die Gegner nicht immer aussuchen. Wenn nun ein Spieler komplett überfordert ist und ich wirklich keinen Ausbildungszweck (außer vielleicht Frustrations-Toleranz) erkennen kann ist es in einzelnen Spielen vielleicht noch zu erklären. Aber dann spielt der Spieler in den anderen Spielen entsprechend länger, ganz klar. So hab ich das immer gehandhabt und handhabe es auch jetzt in der E1 noch so.


    Gruß

    Torsten

    Coach_

    Ich verstehe das ganze als spanisches Turnier mit Umschaltmoment.


    Nur die Mannschaft die ein Tor geschossen hat muss wechseln. Das gibt der Mannschaft auf dem Platz die Möglichkeit durch schnelles weiterspielen diesen Wechsel auszunutzen. Ich vermute es wird ohne Anstoß gespielt.


    Mit dieser Form kann es sehr rasant zu Wechseln und Toren kommen. Und alle müssen immer bei der Sache sein. Ich würde sogar noch hinzu fügen das die Einwechsel erst ins Feld laufen dürfen wenn der Mitspieler das Feld verlassen hat (Abklatschen an der Auslinie)


    Gruß

    Torsten

    Coach_

    Ich habe nun bereits das zweite Jahr 18 bzw. 21 Kinder in einer einfach Halle. Gestern habe ich wie schon geschrieben mit 15 Kindern ein Spanisches Turnier gespielt. 4gg4 plus TW. TW hat hierbei bei jedem Einsatz und nach jedem Tor gewechselt. Dabei waren die Kinder die draußen waren ziemlich viel mit verschnaufen beschäftigt.


    Mit noch mehr Kindern habe ich letztes Jahr begonnen auch in der Halle auf ein Funino Feld zu spielen. An einer Hallenseite habe ich hier zwei Kastenteile an die Wand gestellt, auf der anderen Seite kannst du hier den Kästen 3-4 Meter Platz lassen. Somit kannst du hier quer auch noch Koordination, Life Kinetik, Pass- oder anderen Aufgaben vergeben.

    Nach dem Wechsel erst mal Trinken und verschnaufen, dann in die Übung und bis zum nächsten Wechsel wird das auch nicht langweilig.
    Durch die Schußzonen vermeidest zu zudem das die Übenden Kinder zur Zielscheibe der anderen werden.


    Ich muss sagen bei meinen Kindern hat das letztes Jahr super geklappt, du spielst trotzdem in kleinen Teams (3gg3 oder 4gg4), kannst Auswechsel mitziehen (Wechsel wie Funino) und das Team das gerade Pause hat kommt nicht auf dumme Gedanken.


    Gruß

    Torsten

    Gestern hatte ich unser erstes Hallentraining mit meinen Kids und das Spiel mit zwei Mindestkontaten wurde ausprobiert.


    "Text ist aus einem anderen Thread zum Hallentraining entnommen"


    Was für mich neu war, in einem anderen Thread hier aber zuletzt besprochen wurde, war ein Spiel mit zwei Mindestkontakten. Aufgrund der vielen Spielzeit wurde dies dann auch eingeführt. Dauerte etwa 10 Minuten bis alle es verstanden hatten. Wenn jemand weniger als einen Kontakt hatte (Ballwegschlagen) gab es den Ball für den Gegner. Ich muss zugeben ich war am Ende begeistert. alle Kinder hatten den Mut und das Können dies umzusetzen. Und in Summe wurde das Passpiel viel genauer (wurde erwartet) und sogar deutlich mehr (für mich überraschend). Ich denke diese Regel wird meine Kinder in der Halle weiterhin begleiten.


    Gruß

    Torsten

    Gestern ersten Hallentraining und bereits komplett vom Plan abgewichen!


    Aufgebaut hatte ich eigentlich drei Stationen mit Koordination und Kräftigung, Passen / Annahme und erkennen des Deckungsschattens. Als ich allerdings die Übung zur Kräftigung (In den Reifen Ziehen) vorgestellt hatte wollten alle Kinder diese zuerst machen. Daher kurzerhand mehr Reifen geholt und alle machte das. Anschließend blieb ich im "Rauf"-Modus und baute noch ein zweite Übung ein. Da nun die Zeit schon ziemlich fortgeschritten war ging es anschließend direkt in das Spanische Turnier das ich aus diesem Thread noch im Kopf hatte.


    Nach einer knappen Stunde Turnier (mit mehreren Pausen) waren alle fertig und grinsten. Ich denke daher das Training kam richtig gut an. Und gerade zur Gewöhnung an die Halle, Luft usw. finde ich viel Spielen ideal.


    Was für mich neu war, in einem anderen Thread hier aber zuletzt besprochen wurde, war ein Spiel mit zwei Mindestkontakten. Aufgrund der vielen Spielzeit wurde dies dann auch eingeführt. Dauerte etwa 10 Minuten bis alle es verstanden hatten. Wenn jemand weniger als einen Kontakt hatte (Ballwegschlagen) gab es den Ball für den Gegner. Ich muss zugeben ich war am Ende begeistert. alle Kinder hatten den Mut und das Können dies umzusetzen. Und in Summe wurde das Passpiel viel genauer (wurde erwartet) und sogar deutlich mehr (für mich überraschend). Ich denke diese Regel wird meine Kinder in der Halle weiterhin begleiten.


    Gruß

    Torsten

    Ersatzbank

    Der Eintritt lag meist im "Überschauberen". Meist so 2,00-2,50€ für Erwachsene. Dennoch geht es hierbei für mich ums Prinzip.


    Carincha

    Mit dem Aufwand und allem gebe ich dir natürlich Recht. Auch wir stemmen ein Turnier mit wenigen Mann und sind daher von morgens bis abends in der Halle. Das kostet Kräfte.

    Deine Argumente wie die anderen sparen und haben das nicht weitergegeben oder alle anderen verlangen das auch hinken aber in meinen Augen. Denn warum soll man nicht der erste sein der es anders macht. Auch die Planungssicherheit zieht in meinen Augen nicht. Wenn ich ein attraktives Event (was du sicherlich hast) für 20€ planen habe ich auch Sicherheit und eine Warteliste. Unser Turnier ist im Januar und ich habe für jede Jugend min. 2 Nachrücker.

    Umschreiben eines Turnierplanes ist in Zeiten von Excel und anderem auch nicht wirklich schwer, zumal weniger die 40€ ziehen als die Tatsache das dies über offizielle Stellen im Verein fließen und somit auch ein Druck auf die Trainer entsteht. Bei uns würde es keinen Unterschied machen ob der Verein 20€ oder 40€ überweist und ich dann nicht fahre. Der Druck entsteht also nicht aus der Summe sondern aus dem Ablauf.


    Wie geschrieben, am ende sprechen wir über Gewinn Maximierung im KiFU und hier gibt es für mich Grenzen. Das jeder Verein Geld in den Kassen braucht, geschenkt. Eintritt für Zuschauer oder zu hohe Antrittsgelder sind in meinen nicht nötig und daher empfinde ich sie als unverschämt. Mir ist aber auch klar das auch diese Turniere ihre Teilnehmer finden und sich daher nichts ändern wird.


    Gruß

    Torsten