Beiträge von totog

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    Ersatzbank Berechtigte Frage.


    Ich habe derzeit eine Bambini in der Betreuung. Hier steht in erster Linie eine ganz allgemeine Bewegungserfahrung wie Laufen, Springen, Krabbeln und alles dann noch in alle Richtungen auf dem Plan. Natürlich gibt es hier bereits auch "auf den Zehen gehen" und Einbeinstand. Allerdings sehe ich das eben nicht speziell auf Lauftechnik oder anderes ausgerichtet.


    Ähnlich sehe ich es in der F-Jugend. Koordination und Bewegungserfahrung sind hier ganz klar auch Bestandteil des Trainings. Aber eben nicht speziell auf einzelne Schwerpunkte. Auch in der F-Jugend habe ich noch die Erfahrung gemacht das viele Kinder die "Vorgaben bzw. Aufgaben" schlicht nicht verstehen bzw. noch nicht umsetzen können. Daher will ich hier noch keine Trainingszeit "verschwenden".


    Zielsetzung für Koordinative Ausbildung sollte in meinen Augen die D-Jugend sein. Hier sind die Kinder auf dem Gipfel der motorischen Lernfähigkeit. Sie kennen ihren Körper schon ausreichend, können vorgaben umsetzen und sind auch kognitiv in der Lage die Hintergründe zu erfassen und zu verstehen. Warum also bereits in der G Zeit auf spezielle Schwerpunkte verwenden wenn noch viel allgemeineres wichtiger ist.


    Soweit meine Auffassung.


    Gruß

    Torsten

    Ich denke gerade in Breitensportvereinen sollten Koordination und Lauftechnik nicht ständig und regelmäßig auf dem Plan stehen, es muss!!!! In den meisten Teams wird es hier Kinder geben die genau die beschriebenen Probleme im Bewegungsablauf (Fersenlauf, Schwerpunktlage, usw.) erkennen lassen. Wenn wir diese nicht ins Training der kleinsten (und formbarsten) Kinder aufnehmen, wann dann?


    Gleichzeitig sehe ich aber auch "Stützpunkt" und Leistungsvereine welche solche Kinder schlicht aussortieren. Sinnhaftigkeit hier mal außen vor, aber dann reicht vielleicht auch ein "regelmäßiges" Training.


    Bei mir sieht das ganze so aus das Übungen aus dem Leichtathletik "Lauf-ABC" und der Thanner-Laufschule Bestandteil in jedem warm-up sind. Egal ob Training oder Spiel. Zusätzlich lege ich (vor allem in der Halle) viel Augenmerk auf diese Dinge. Einbeinstand auf einer Matte kann jedes Team in der Pause durchführen. Bringt viel für Gleichgewicht und ist gleichzeitig Verletzungsvorbeugung im Bereich Sprunggelenk und Knie. Kombiniert mit weiteren Bewegungsaufgaben werfen, sich gegenseitig weg drücken usw. wird das auch nicht langweilig.


    Das ganze beginne ich in der E-Jugend und gehe damit auch noch durch die D-Jugend. Somit haben meiner Spieler vier Jahre kontinuierliches Training und fast alle beherrschen am Ende eine "brauchbare" Lauftechnik und Koordination. Wunder kann und darf man aber keine Erwarten. Veränderungen finden nicht von heute auf morgen statt und mit 1-2x pro Woche allein wird sich nicht alles richtig stellen lassen.


    Gruß

    Torsten

    Ich selbst würde 80% der Mädchenfouls bei Jungs nicht pfeiffen.

    Ein ganz entscheidender Punkt ist wohl auch die Qualität der Mannschaften. In der Regel sind Mädchenturniere, im Vergleich zu Jugenteams, im selben Alter deutlich schwächer. Ob das hier auch so ist kann ich nicht beurteilen.


    Und dann kann es durchaus vorkommen das eine Regelauslegung wie bei einem F-Jugend Spiel verfolgt wird wohingegen bei den Jungs schon ganz genau nach den Regeln gepfiffen wird.

    Ob nun gut oder schlecht bleibt jedem selbst überlassen. Zum Thema Regelauslegung in der Halle gibt es ja auch schon eigene Threads. Diese ist erfahrungsgemäß in der Halle deutlich unterschiedlicher als draußen.


    Gruß

    Torsten

    Trainer E Mit den Kopfballtore verhält es sich bei mir ähnlich. Ich trainiere sie auch in der E1 noch nicht. Dennoch habe ich in den letzten Wochen beobachtet das manche Kinder ab und zu ganz bewusst versuchen den Kopf an die Kugel zu bekommen. Somit wird ein Grundlagentraining demnächst fällig.


    Mein Bezug war aber eher zum Video zu sehen. Hier ist ein richtig schöner Kopfball (um den Gegner gelaufen usw.) zu sehen. Ob ich das nun trainieren sollte oder nicht, schön anzusehen ist es dennoch (und ich würde mich auch bei meinen Spielern darüber freuen).


    Gruß

    Torsten

    Skriwer Die Initiative an sich ist sicher eine Diskussion Wert. Meine Spieler waren aber auch immer zu 100% erfreut wenn ich Sie angemeldet habe. Was mich aber stört ist das Verhältnis des Fördervorsatzes und den "vor selektierten" Toren.


    Ein Verhältnis Tor zu TW wie in der BuLi kann ich in der E-Jugend nicht erkennen. Selbst wenn die Größenverhältnissse vielleicht ähnlich sind wird kein BuLi TW bei einem hohen Schuß nur die Hände heben und schauen was passiert. Hier ist also deutlich mehr erforderlich als in der E wo es leider immer noch allzu oft heißt "zu dick oder zu schlecht, ab ins Tor!". Allein im verlinkten Video sind mehr als ein TW der die Tore Begünstigt. Und das dann als "Traumtor" zu zeigen finde ich deckt sich nicht mit Förderung.


    Ich gebe dir aber Recht das dies einfach die Gegebenheiten im Kinderfußball sind. Auch ich werde meinen Spielern kein Weitschüsse verbieten. Viel mehr freue ich mich aber trotzdem z.B. über ein "heraus-gespieltes" Tor oder eines aus Kopfball. Auch wenn der Weitschuss vielleicht spiel entscheidend war.


    Was mir in all den Videos, und speziell im letzten, fehlte war ein erkennbarer Bezug zu Alter der Spieler. Für einen 6 oder 7 jährigen kann der Weitschuss an sich schon eine Leistung sein. Daher ist auch das Tor toll. Für eine 12 jährige ist ein Freistoß (daher ohne Gegner usw.) über eine überforderte Torhüterin finde ich keine Leistung.


    Gruß

    Torsten

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=9&v=fVRAhzo3q84


    Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe selbst mehrmals meine Spieler bei Stollenhelden angemeldet, aber wenn knapp 50% der Siegertore aus hohen Schüssen (und damit schlicht zu großen Toren) bestehen stelle ich folgende Aussage in Frage.


    "Stollenhelden ist vor vier Jahren angetreten um eine Nachhaltige Förderung des Nachwuchsfußballes zu erreichen. Mit Erfolg!" link


    wenn ich bei einem 7 Jährigen den Schuss an sich noch toll finden muss finde ich hohe Schüsse von 9 (oder sogar 12 jährigen nicht mehr überragend. Damit bleibt am Jahresende eine Quote von 50% echt toller und berichtenswerter Tore. Aber eben auch knapp 50% einfacher Weitschüsse die hoch-gejubelt werden. Und bei der Reichweite des Portals zweifel ich einfach daran das es in der Vorauswahl keine anderen Videos gab.


    Ich muss zugeben das passt mir persönlich nicht ins Bild!


    Gruß

    Torsten

    Hallo Martin,


    ich bin derzeit alleine mit (in der Regel) 16-20 E-Jugend Kindern.

    Wenn die Kinder das Funino kennengelernt haben ist es, vorrausgesetzt die Teams sind entsprechend homogen, in der Regel nicht mehr erforderlich das hier ein Trainer dauerhaft dabei ist. Vor allem da sich die Kommentare ja in Grenzen halten sollen. Daraus ergeben sich für mich zwei Möglichkeiten in deiner Situation.


    A) Du baust parallel zur Übung 1-2 Funino Felder auf, die du ja in der Regel sowieso noch brauchst, und die Kinder wechseln zwischen Funino und der Übung.

    Hierbei kannst du sogar noch wählen ob ein Trainer die Funino Kinder betreut und einer die Übung (ggf. doppelt aufbauen). Das geht sehr gut. Vor allen da ja auch in den Übungen das "selbst erleben" im Vordergrund stehen sollte. Du also die Übung erst ohne Korrekturen laufe lassen kannst und dann die Erklärungen für alle gemeinsam machen kannst. => 2xFunino=12-16Kinder + 2xÜbung=8-10Kinder.


    B)Wie du schon schreibst bleibt natürlich die Möglichkeit die Übung mehrfach aufzubauen und auch mehr Kinder in eine Übung zu holen. zweites führt natürlich teilweise zu längeren standzeiten und war daher immer nur Lösung zwei bei mir. Gleichzeitig führen viele Übungen natürlich auch zu Problemen beim Überblicken. Aber bis zu drei Übungen pro Trainer sind möglich. Selbst wechselst du dann eben immer von der einen zur anderen Übung . z.B. nach jeweils einem Durchgang ggf. Hinweise geben und dann noch einen Durchgang beobachten, anschl. Wechsel zur nächsten Gruppe.


    Gruß

    Torsten

    Ich hatte selbst schon Spiele auf beiden Seiten.

    Gegner spielte sogar mit zwei weniger. Meine Spieler waren aber so von der Rolle das Sie das nicht gemerkt haben.


    Total überlegen und wir mussten Eskalationsregeln einsetzten. Dabei war der Tenor jedoch keineswegs "Gegner schonen". Vielmehr haben wir den Kindern "erklärt" das wir aufgrund des hohen Ergebnis "neues Lernen wollen". Und so gab es eben entsprechende Aufgaben.


    Das die Spieler dann in der Schule vielleicht darüber sprechen mag sein. Jedoch erfolgt ein Gespräch nach einem Spiel mit gelungenen Eskalationsregeln deutlich eher auf Augenhöhe als nach einem viel zu hohen Ergebnis. Zumal ich meine Spieler kenne und selbst nach einem x:0 mit "nicht gut erfüllten" Sonderaufgaben wieder Erdenbürger kann. Was nicht heißen soll das Sie sich nicht freuen dürfen.


    Gruß

    Torsten

    Videobearbeitung ist sehr zeitintensiv

    Genau das Problem habe ich mit ganzen Videos im Training zeigen. Mit Fehleranalyse usw. ist da ganz schön (Trainings-)Zeit weg. Daher habe ich bisher die Videos nur für mich zur Nachbetrachtung verwendet. Ansehen mit Notizen für mich, welche ich dann in den entsprechenden Trainingsschwerpunkten aufgegriffen habe sind hier nicht der große Zeitaufwand.


    Da (einige) meine Jungs aber immer wieder die gleichen "Fehler" machen würde ich doch manches gern in kurzen Videos zeigen oder ggf. sogar einzeln verschicken. Das mit normaler Video-Schnittsoftware ist nur bedingt tauglich (Aufwand - Nutzen). Ein Video ohne Kommentare oder Highlights hilft wenig. Daher habe ich mich mal auf die Suche nach Alternativen gemacht.

    Fubalytics bietet wohl eine Desktop Lösung. Bin aber noch nicht zum Testen gekommen.

    Dartfish ist wohl ein sehr mächtiges Werkzeug. Aber für meine Zwecke wohl zu groß und zu teuer.

    Vielleicht gibt es aber auch noch andere Alternativen.


    Gruß

    Torsten

    Da ich zu Weihnachten nun Computertechnisch aufgerüstet habe wollte ich mal fragen welche "Software" ihr für die Analyse oder das zusammenschneiden verwendet?


    Gruß

    Torsten

    Ich stelle mal ganz provokant die Frage an die Runde. Wie viele A-Jugend Spiele hat der Trainer der 1. Mannschaft bzw. der Abteilungsleiter der Herren bei Euch schon gesehen?

    Da unser Trainer vorher Jugendkoordinator in einem großen Verein war muss ich zugeben, fast jedes. Wir wurden auch gebeten eine liste der Spiele (Klein- und Großfeld) abzugeben für die wir noch Schiedsrichter brauchen. Die werden dann aus der ersten und zweiten gesucht.


    Das ist aber für uns auch neu. In den meisten Köpfen ist die Grundlage für die Zukunft zwar in den Köpfen, wird aber meistens nicht gelebt.


    Gruß

    Torsten

    Wer hat beides selbst gespielt? Wo sind die Futsal Befürworter?

    Ich habe beides gespielt und bin klarer Futsal Fan. Vor allem für Kinder. Die technische Anforderung ist einfach höher. Auch wenn Bande ond Filzkugel Spaß machen.

    Du hast schon Recht. Trotzdem wäre es schön, wenn die Torspieler-Regelung irgendwie anders wäre.

    Vor dem Hintergrund das jeder Veranstalter seinen eigenen Regeln ausgibt ist die Frage wohl müßig, aber wie lauten denn die offiziellen Futsal-Regeln eurem Bereich?


    Hier in Bayern, zu dem ja auch Ersatzbank gehört sind die TW Regeln bis zur D ausgesetzt. Also können wir den Kindern sehr wohl lernen den TW, wie draußen auch, einzubeziehen. In den älteren Klassen habe ich auch nichts mehr dagegen das sich die Verhältnisse in der Halle ändern. Hier macht die Regel in meinen Augen auch wieder Sinn um unnötiges "zurück spielen" zu vermeiden. Entweder greift der TW mit an oder eben nicht. Das können die Spieler dann aber auch bewusst einfließen lassen und berücksichtigen.

    Aber zurück zu den kleinen. Warum verweist ihr denn nicht auf die Regeln? Das ist ein (sogar verständlicher) Absatz in der Spielordnung. Den habe ich immer dabei und darauf verweise ich auch bei der Regel-Besprechung. Selbst wenn mir ein SR gegenüber steht.




    Dafür ein neues Problem der Abwehrspieler der den spielenden Torwart machen sollte, hat sich als sehr talentiert im Tor erwiesen . Schnelle Reflexe , Ball sicher und vor allem Spielübersicht beim Abstoß. Im Gegensatz zum eigentlichen Torwart hat er kein Gegentor bekommen.

    Und schon gibt es Diskussionen in der Mannschaft wer in Zukunft steht.

    Das Problem ist doch erst einmal, liegt es schlicht an den kleinen Toren? Auch in meinem Team ist ein Feldspieler in der Halle der beste TW. Er lebt von seine guten "Spielverständnis" und von den Handballtoren beim Futsal / seinen Reflexen. Wir wechseln daher regelmäßig auch in der E noch. Aber ich stelle immer wieder fest das der Junge selbst lieber draußen spielt und trotz aller "Argumente" die Kinder immer wieder mit ihrem "alten" TW spielen wollen bzw. diesen als TW festlegen.


    Wer diskutiert denn bei euch? Die Trainer und Eltern oder die Kinder? In der Regel freuen sich die Kinder für den Moment und dann ist es gut. Diskussionen und längerfristige "Planungen" sind meist durch Erwachsene in die Gruppe getragen oder gänzlich in deren Reihen.


    Gruß

    Torsten

    Coach_ ich kann Trainer E hierbei nur zustimmen. Auch wenn man natürlich auch immer von den Spielern selbst abhängig ist.


    Mein Team beschreitet derzeit genau den von Trainer E beschriebenen Weg. Nach vielen und oft deutlichen Niederlagen in der F und E2 sind wir in der E1 vielen Teams vom "Spielverständnis" überlegen. Festzumachen ist das in erster Linie daran das die Spieler ohne mein Zutun Lösungen finden und diese auch umzusetzen verstehen. Und gegen "körperlich" spielende Teams tun sich meine Jungs immer noch schwer. Was zeigt das auch wir kein Wundermittel nutzen. Das dreht sich aber für mich dann spätestens in der Jugend wenn die Räume und Möglichkeiten noch mehr werden.


    Für den Trainer heißt das in meinem Fall das ich bisher immer angst haben musste das unsere "besten" Spieler den Verein wechseln. Seit ein paar Wochen werden ich aber von den selben Eltern gelobt das (und das ist entscheidend) das ganze Team bzw. jeder so tolle Fortschritte gemacht hat. Auch wenn das schon länger der Fall ist schaffen meine Spieler es nun einfach die Fortschritte im Team zusammenzuführen und dadurch fällt es auch den Eltern auf. Vorher musste ich immer darauf hinweisen.


    Ich möchte aber auch nicht außer acht lassen das es auch in meinem Team immer noch "Nachzügler" gibt. Sei es nun aufgrund der wenigen Trainings an denen sie teilnehmen oder aufgrund anderer Gründe. Hätte ich mehr Spieler dieser Kategorie wäre die Entwicklung bzw. deren Auswirkungen noch nicht so weit. Wie oben angedeutet bleiben wir also unserem "Spieler Material" ausgeliefert. Und eine Garantie auf Erfolg mit dieser oder jenen Ausbildung wird es nicht geben.


    Gruß

    Torsten

    A(ni)mateur Von leicht kann auch mit Erfahrung nicht die Rede sein. Einzig man kann auch die Erfahrungen der letzten Versuche (Jahre) zurückgreifen. Aber das macht das ganze auch nicht richtiger oder zwingend besser. Es bleibt also ein ewiger Zwiespalt und ständiges Informieren.


    Zum Thema Wein und DFB finde ich den Unterschied persönlich nicht sooo schlimm. Für mich habe ich immer versucht die Spielformen von Wein umzusetzen, bei den Korrekturen habe ich mich aber sehr an den DFB angelehnt. So ist in der F das "kennenlernen" beschrieben. Dann gibt es eben auch bei wein keine Korrekturen im Detail. Die Kinder können und sollen alles ausprobieren.

    Mit dem Alter werden nicht nur die Spielformen fordernder sondern auch ich lege immer Wert auf die Ausführung. War z.B. ein Pass mit der Piecke in der F unter ausprobieren in Ordnung fordere ich nun bewussteren Einsatz. Natürlich kann der Pass immer noch so gespielt werden, der Spieler sollte mir aber dann sagen können warum so und nicht anders.


    Einziges Problem habe ich bei hohen Bällen. Diese kommen in den Spielformen kaum vor. Daher Wechsel ich hierbei zu Übungsformen. Wenn auch immer nur kurz im Wechsel mit diversen Spielformen. Aufgrund der kurzen Wege habe ich das in die ersten Wochen der Halle gelegt.


    Generell sieht man aber hier das trotzdem jeder Trainer seinen eigenen Weg hat diese Ausbildungen zu verbinden. Was wieder zeigt das Erfahrung allein nichts richtiger macht. Andererseits sollten wir alle auch identisch und wir selbst bleiben. Deshalb wird der eine richtige Weg nicht existieren.


    Gruß

    Torsten

    Im Grunde führt der DFB-Lehrweg im Bereich bis zur D-Jugend nichts wirklich neues ein. Der Weg beschreibt sich in erster Linie vom "kennenlernen" der Techniken in der F, also ausprobieren, versuchen und erfahren, bis zur Feinform der Techniken in der D-Jugend.


    Diesen Pfad folgend sollten die Inhalte in allen diesen Altersklassen ziemlich gleich (und zwar individuell) bleiben. Einzig der Detailgrad deiner Korrekturen sollte immer genauer (zunehmend) sein. Daraus leite ich nun folgende Punkte ab:

    - Gruppengröße der Spielformen erhöhen von 1:1 und 2:1 bis ins 4:4

    - Räume verkleinern um dem technischen Fortschritt gerecht zu werden


    Zusätzlich werden im Alter der E-Jugend auch Fahrradprüfungen abgelegt. Daraus ziehe ich für mich die Begründung hier nun auch "hohe Bälle" in das Training der Ballannnahme und des Torschusses einzubeziehen (Stichwort Entfernungen und Tempo abschätzen).

    Wichtig ist aber das bis zur "Feinform" aller Techniken noch Zeit ist. Lieber mehr verschiedenes einbauen als alles bis ins Detail.


    So handhabe ich es nun im dritten Jahr E.


    Gruß

    Torsten

    Hab mir dafür eine Yi 4k Actioncam zugelegt. Das war für mich der beste Kompromiss aus Preis, handling und möglicher anderer Nutzungen.


    https://www.geekbuying.com


    Mit einem Pack an Montagezubehör kann ich diese in jeder Halle und bisher auf jedem Platz montieren. Sicht/Optik ist vergleichbar mit der hier verlinkten Analyse.


    Großer Vorteil für mich ist das integrierte WLAN. So kann ich die Kamera z.B. bei Turnieren montieren und die Aufzeichnung beim betretten der Halle und am Ende des Spiels vom Handy aus bedienen.

    Gruß

    Torsten

    Ich würde hier gerne eine zweite Richtung der "Video Analyse" ins Spiel bringen.


    Für mich macht eine "Analyse" in erster Linie, wie hier auch beschrieben, für taktische Schwerpunkte und ältere Spieler Sinn. Daher sehe ich den Nutzen für den Kinderfußball in diesen Punkten nicht gegeben. Die Schwerpunkte liegen schlicht wo anders.


    Dennoch gebe ich zu das ich mittlerweile jedes Spiel meines Teams filme. Und zwar für mich. Ich musste feststellen das Zuschauer manche Situationen und auch ganze Spiele anders wahrnehmen als ich an der Außenlinie. Das liegt zum einen an der Perspektive aber auch an all den anderen Einflüssen. Im Spiel sehe ich den Zweikampf oft mit Traineraugen (hat sich wer verletzte), bin gerade am Überlegen was ich dem nächsten Auswechselspieler mit auf den Weg geben oder, oder,oder.

    Daher bietet ein Video mir die Möglichkeit Spiele später in Ruhe und unvorbelastet anzusehen. Für mich konnte ich hier viele Punkte für die nächsten Trainings mitnehmen welche ich nach dem Spiel so nicht auf dem Schirm hatte.


    Ich gebe zwar zu das diese nicht der eigentlichen Videoanalyse entspricht welche hier im Fokus steht. Ich denke aber das es durchaus ein Aspekt und ein großer Vorteil für jeden Trainer ist wenn ich im Nachgang die Entstehung einer Situation oder eines Tore noch mal in Ruhe betrachten kann. Selbst wenn ich den Spielern nichts zeigen kann bin ich in den Gesprächen und der Analyse nicht nur auf meine Wahrnehmung von der Trainerbank aus angewiesen.


    Gruß

    Torsten

    Talker1980 spielt ihr denn derzeit einen Rundenbetrieb oder ähnliches?
    Wenn nicht ist es je klar das manchen die Zügel etwas länger lässt. Ich denke das ist auch mal wichtig.


    Gegensteuern kannst du vielleicht (wenn überhaupt) mit Spaß! Trainings in denen nur gespielt wird, dafür halt kürzer. Ersatzveranstaltungen wie von Goodie vorgeschlagen sind sicher auch gut geeignet. Ansonsten Training für ein paar Wochen, bewußt nur wer Lust hat. Ab XY geht es dann wieder Richtung Saison, da sollten alle wieder da sein. Nimmt die und den Spielern etwas den Druck. In wie weit das für deine Truppe geeignet ist kannst aber nur du beurteilen.


    Gruß

    Torsten

    Gerade im höheren Breitensport habe ich das Gefühl das mehr als die Hälfte der Berichte von unscheinbaren Zweikämpfen oder ohne Gegnereinwirkung erzählen.


    Gerade bei dieser Anhäufung sehe ich Dinge wie Regeneration, ausreichend Grundlagentraining und Kräftigung als eine der Grundursachen. Der Verzicht darauf deutet für mich eben auf eine falsche Priorität zwischen Taktik und "Ausbildung bzw. Voraussetzungen schaffen".


    Natürlich kann ein Trainer in diesem Bereich nicht das selbe Leisten und Einfordern wie ein Trainer im Profi Bereich. Aber dann dürfte man in meinen Augen auch den Spielsystemen nicht blöd hinterher laufen.


    Punkte wie Koordination der Spieler, Schiedsrichter usw. Müssen natürlich auch berücksichtigt werden. "Mutwillige" Spieler setze ich aber mal außen vor. Ich denke das ist sicher nicht die Regel.

    Schiedsrichter sind in diesen Spielkarten auch nicht die schlechtesten. Allerdings werden die Duelle eben auch schneller und anders geführt als in der Kreislauferkrankungen. Das könnte daher auch ein Punkt sein.


    Gruß

    Torsten

    Ich bin ganz bei dir Material, Jugendausbildung und auch die Veranlagung spielen sicherlich eine Rolle. Aber all das gab es auch früher schon. Weshalb ich mich eher frage ob es nicht so ist das wir einem im Profifußball entwickeltem Ideal nachlaufen welches für die Spieler und deren Umfeld im "Breitensport" schlicht nicht passt. Da es aber Erfolgreich ist werden Trainer gehuldigt ohne den "Materialverschleiß" einzubeziehen. Oder diesen Verschleiß einfach als "überdurchschnittliches Pech" abzutun.


    Mir schwebt hier ein Satz des NE-Quaterbacks im Kopf der mit (glaub ich) fast 40 Jahren immer noch ohne größere Verletzungen Spielt. Sinngemäß: Eine Verletzung entsteht wenn der Körper die einwirkenden Kräfte nicht verarbeiten kann!

    Klingt simpel, bietet mir aber zwei Ansätze.

    Bringen wir die Spieler in Situationen welche für Sie nicht zu verarbeiten sind?

    Oder, bereiten wir unsere Spieler zu wenig auf diese Situationen vor?


    Zweites würde ich ehrlich gesagt als fahrlässig vom Trainer und dem Verein empfinden. Obwohl natürlich auch der Spieler selbst eine Verantwortung trägt. Ich sehe das Wissen und die Pflicht dazu aber eher bei den Trainern. Denn nur dann können auch die Spieler entsprechend mit Wissen versorgt werden.


    Oder setze ich die Verantwortung der Trainer hier zu weitreichend an?


    Gruß

    Torsten