Beiträge von Skriwer

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    Wenn du dazu nichts findest gibt es keine Abstandsregel.

    Man kann aber generell argumentieren, das ein Abstoß eben nicht einfach auf die Strafraumlinie gelegt werden darf, weil er eigentlich möglichst nahe von dem Punkt ausgeführt werden sollte, an dem der Ball ins Aus gegangen ist.

    Ich würde ab 6 Spielern trainieren, wir dürfen aber erst ab 8 Spielern auf den Platz.

    Welche Konsequenzen hat eine rote Karte im Jugendbereich ?

    Die Konsequenzen kannst du in den Spielbestimmungen deines Kreises/Verbandes nachlesen, da diese nicht einheitlich sind. Bei uns gibt es in der E z.B. noch gar keine Rote karte.

    Was macht man wenn man im absoluten Amateurbereich (D) mittlerweile in Folge verliert, obwohl der Gegner nicht wirklich besser ist?

    Durchbeißen und an das eigene Spiel glauben. Jeder verliert mal in Folge, sogar gegen schlechtere Mannschaften, so ist das in Spielen mit viel Varianz (zu denen Fußball nun mal gehört). Wenn du aber die Spieler immer besser machst, schaffst du es den Zufall zu minimieren und irgendwann stellt sich dann der Erfolg ein, die Erfolgssträhnen werden häufiger und halten länger an.

    Kurzfristig würde ich ausschließlich Freundschaftsspiele gegen viel schwächere Gegner (die sich mal Messen wollen) organisieren, damit die Spieler selbst nicht den glauben an die Spielweise verlieren und sich in den Pflichtspielen mehr zutrauen.

    Ich bin gegen ein generelles Handyverbot auf Reisen.

    Bei mir heißt es immer vor einer Reise: Handys und der gleichen können die Kinder mitnehmen, ich kümmere mich aber nicht darum ob diese ganz oder heil bleiben und nehme sie ausschließlich bei Überbenutzung in Gewahrsam und sammle sie nicht aus Sicherheitsgründen (Diebestal und so) ein.

    Ich habe auf solchen Fahrten genug zu tun und kann mich nur in Ausnahmefällen um Elektronik kümmern.

    Sonnst gilt bei mir sowieso die Regel: Im Trikot keine Handys.

    Das führt dazu das sowieso nur maximal die Hälfte ihr Handy dabei hat.

    Wenn die Kids abends noch am Handy daddeln wollen ist mir das eigentlich egal, vor der Nachtruhe ist praktisch Freizeit und sie können machen was sie wollen.


    Man kann mit einer D-Jugend ruhig auch weiter weg fahren, für mich ist da der entscheidende Faktor die Kosten. Eine Reise mit 4 Übernachtungen im Hotel wäre wohl zu teuer.

    Welche Spielklasse spielt denn die kommende C? Bei höheren Spielklassen zählt schon die Größe, da ein guter C Landesligaspieler/Verbandsligaspieler die Bälle von außerhalb des 16ers einfach unter die Latte oder flach in die Ecken haut. Mit 1.65 hat da auch ein guter Torhüter kaum eine Chance, selbst wenn vor ihm eine gute Abwehr steht. Weiter unten werden die Spiele aber anders entschieden.


    Wenn der Trainer ihn im Tor ersetzten will würde ich erst mal mit ihm reden wie du sagst.

    Folgenden Kompromiss halte ich für am besten, wenn dein Sohn unbedingt in die C gehen will und nicht noch komplett in der D bleiben möchte, sowie wenn der Trainer auf andere Torhüter setzt:


    Er trainiert weiter in der C mit und bekommt eine feste Zahl an Einsätzen als Feldspieler. (Das würde ich mir vom Trainer versichern lassen.)

    Des Weiteren hilft er bei der D-Jugend als Torhüter aus und bekommt da die weitere Torhütererfahrung, bis er "groß genug" ist.

    Das musst du natürlich mit allen Trainern und deinem Sohn klären. Aber so etwas in der Art scheint ihr ja schon mit D/E zu machen.


    Einen Hinweis noch, weil du so etwas geschrieben hattest: zwischen zwei Spielen müssen üblicherweise mindestens 24 Stunden liegen. Spielt dein Sohn in 2 Spielen die nicht so weit auseinander liegen kann es Ärger geben: Punktverlust, Sperre und/oder Strafzahlung des Vereins.

    Die Trainingszeit beträgt 90 Minuten, Trainiert wird effektiv viel weniger. Man ist halt 90 Minuten in Sportkleidung auf dem Platz. Wie man diese Zeit füllt ist ja eine ganz andere Geschichte und je jünger die Kinder sind desto mehr Zeit geht auch oft "verloren". Die Kinder brauchen mehr Pausen und evtl. auch mehr Zeit um Spiele zu verstehen. Ich finde da 90 Minuten schon angemessen und wenn es hinten raus einigen zu viel wird, können die ja schon früher aufhören.

    Es müssen ja nicht alle Kinder gleichlang trainieren.

    In dem Alter sind die meisten Eltern ja auch vor Ort und können sofort die Aufsicht übernehmen während der Trainer sich noch denen widmet die weiter machen möchten/können.

    Die meisten Kinder haben meiner Erfahrung nach aber schon die Zeit sich 90 Minuten im Training zu konzentrieren. Nur halt nicht auf eine Sache. Kinder sind doch auch oft länger auf einem Spielplatz, oder etwa nicht? Dort sind sie aber nicht 30 Minuten auf dem Klettergerüst, 30 Minuten auf der Schaukel und 30 Minuten bolzen. Es ist Eher: 10 Minuten Klettergerüst, 10 Minuten Schaukeln, 20 Minuten Bolzen, dann Im Sandkasten buddeln für 10 Minuten und nun nochmal schnell fangen auf dem Klettergerüst spielen bis Paule endlich da ist und man wieder bolzen kann usw.. Wenn man keine Lust mehr hat, kann man Pausen oder was anderes machen, oder einfach gehen.

    Das Problem ist eher, dass die Trainingseinheiten zu statisch und nicht abwechslungsreich genug sind.

    Das Training muss mehr wie ein Spielplatz sein der 90 Minuten offen hat, dann holst du alle Kinder ab und trainierst optimal.

    Wahrscheinlich ist das nicht mal eine feste Regel sondern wird dann nur so von den handelnden Personen gehandhabt, um sich's selber einfacher zu machen.

    Naja wenn gar nichts hilft (Gespräche und so) , kann man immer vom Hausrecht Gebrauch machen und den Vater des Geländes verweisen. Ob er sein Kind dann mitnimmt ist ihm überlassen. Sonst hast du, soweit ich weiß, keine Möglichkeit.

    Du solltest aber auch unbedingt den Rest des Vereins im Rücken haben und solche Maßnahmen durchsprechen.

    Kurze sinnlose Anmerkung meinerseits:

    Ein Rondo ist es nicht, denn Rondos sind immer Überzahlspiele im Kreis.

    Wenn wir in spansicher Terminologie bleiben wollen würde man die Übung wohl als:

    "(partido en) espacio reducido" ((Partie im) reduzierten Raum) oder "juego reducido" (reduziertes Spiel) also als kleines Spiel bezeichnen. :)

    Jeder Mensch hat einen narzistischen Teil in sich, die Mutter wohl etwas mehr.

    Ich würde es einfach bei diesem Post hier beruhen lassen und die Frau nicht weiter darauf ansprechen.

    Überlege dir gut was du wohl für eine Reaktion bekommst, wenn du ihr wirklich Dinge unterstellst, wie z.B: ihre Reaktion sei ungerechtfertigt gewesen.

    Mir wäre sowas der Stress nicht wert.

    Er ist sowieso nahezu an jedem trainingsfreien Tag mit Freunden oder mit dem Papa beim Bolzen, daher sehe ich es auch als nicht kritisch.

    Genau da ist aber der Unterschied. Bolzen ist nochmal was ganz anderes als Training und ich würde mit meinem Kind lieber auf den Bolzplatz gehen, als es ein weiteres mal zum Training zu schicken und daneben zu stehen. Bringt genauso viel oder mehr als Training und ist für das Kind einfach entspannter. Für mich hätte es noch den Bonus, dass ich Zeit mit meinem Kind verbringen könnte.

    Kannst du das Problem etwas genauer beschreiben?

    Das Problem ist oft eher die Abstimmung zwischen offensivgruppe: Es wird nicht mit den Flügeln gespielt, weil die Spieler unterschiedliche Ideen haben, was in bestimmten Situationen zu tun ist. Dadurch sind sie nicht am richtigen Ort zur richtigen Zeit.


    Beispiel: Ich bin als rechter Mittelfeldspieler auf meiner Defensivposition (1-4-4-2) und ein Sechser gewinnt den Ball und ich biete mich zur Ballsicherung seitlich an. Nun denkt sich der Sechser aber: "Ballgewinn! Sofort steil spielen!!!" Was passiert? Der Sechser spielt einen isolierten Stürmer an der vermutlich den Ball verliert. Ich als Außenspieler denke mir: "Warum spielt der 6er nicht mit mir?!" ohne zu realisieren, dass ich durch einen Tiefenlauf den Ball vom Stürmer erhalten hätte. Der Sechser denkt sich: „Warum läuft er denn nicht“ ohne zu realisieren, dass wir durch bedachteres Aufbauspiel den Ball nicht verloren hätten. Der Stürmer denkt sich: „Soll ich hier alles allein machen?!“… jeder fühlt sich missverstanden und gibt den anderen die Schuld. Dabei sind alle, also vermutlich der Trainer schuld.


    Lösung: Du brauchst ein klares Spielmodell und dieses musst du mit deiner Truppe einüben. Denn wenn alle Mannschaftsteile die gleiche Idee haben, was zu tun ist, dann kommen solche Situationen nicht so häufig vor.

    Normalerweise 5+1, beim letzten Turnier leider sogar im 6+1.

    Das ist meist zu viel, da ist es kein Wunder und ein Problem ist das eigentlich auch nicht.

    Ich rate dir einfach weiter viel auf mehrere Tore zu Spielen. Funino im 3 gegen 3 eignet sich da besser als ein 2 gegen 2.

    Im 2 gegen 2 ist es nämlich besser, wenn sich die Verteidiger vor den Toren positionieren, zu zweit ein Tor anzugreifen.

    Selbst wenn sie es nicht tun ist es bei so jungen Kindern oft auch sehr erfolgsversprechend dem dribbelnden Mitspieler hinterher zu laufen und sich bei einem Zweikampf einen "Querschläger" zu schnappen und selbst weiter zu dribbeln. Im 3x3 auf zwei Tore zieht sich das Spiel automatisch in die Breite.


    Es gibt noch einige Fangspiele um die Orientierung zu schulen, ich muss mal schauen ob ich da nachher was finde.

    Noch als kleiner Tipp fürs Training:

    Um die Kinder für Spielfelder zu sensibilisieren, hilft es viel die Felder einmal abzulaufen. Schnapp dir die Kinder und ihr geht gemeinsam einmal rum während du erklärst: "Das ist das Seitenaus, Hier ist das Aus hinter den Toren und auf diese beiden Tore muss das Team Dortmund schießen und auf die anderen schießt Bayern" usw.

    Was ich so gesehen habe, war mir zu allgemein. Da wird es Vorlieben geben, aber wenn in solchen Handbüchern/ Jugendkonzepten einfach nur irgendwelche DFB Richtlinien stehen, kann man es auch sein lassen und die Leute dahin verweisen. Denn wenn da einfach nur z.B. fintieren als Schwerpunkt stehen, habe ich keinerlei Kontrollmöglichkeit. MMn muss da ganz genau stehen was wann gelernt werden soll. Diese Lernziele müssen erfüllbar und kontrollierbar sein und ein Mindestmaß darstellen (d.h. Man greift nicht voraus, wenn die Ziele noch nicht erreicht sind und die Ziele sind auch von unteren Mannschaften zu erreichen. Leistungsteams müssen gesondert betrachtet werden). z.B.

    Im ersten E-Jugend Jahr sind folgende Finten in ihrer Grobform beidbeinig zu erlernen

    - Schussfinte

    - Übersteiger

    - Schere


    Besonders soll darauf geachtet werden, dass die Kinder die Bewegungen zwischen Übersteiger und Schere differenzieren können. Es soll nicht vorkommen, dass ein Spieler bei einer Aufforderung zur Schere das Bein von Innen nach Außen um den Ball bewegt.

    Dass sollte für jede Altersstufe und für alle Trainingsbereiche erstellt werden, am besten gibt man noch zu jedem Bereich eine "Best-Practice" Übung und Spielform dazu, auf die unerfahrene Trainer zurückgreifen können.


    Optimal wäre natürlich die Entwicklung eines Spielmodells, an dem sich die Maßgaben orientieren und das von mindestens der Jugendabteilung getragen wird. Da muss man seinen Verein aber schon echt lieben, wenn man das Erarbeiten und vor allem durchsetzen möchte.

    Jedesmal wird der Kader über E-Mail vermittelt und manch einer ist dann nicht dabei.

    Das geht gar nicht, man sollte bei sowas immer das persönliche Gespräch suchen. Es geht zwar vielleicht nicht um so viel Geld, aber immer noch um Träume von Kindern und Jugendlichen. Wie kommt man nur auf die Idee das Aussortieren per E-Mail zu machen?! Da kann man sich auch nicht mehr mit "Wir müssen ja aussortieren." rausreden.


    Edit: Oder geht's hier um den Spieltagskader?

    Ist schon irgendwie witzig. Gefühlt hört man immer das Gleiche in solchen Interviews:


    Trainer/verantwortliche gerade im System:

    "Wir haben es mit Individuen zu tun. Die Gründe warum Spieler es nicht schaffen sind so vielfältig wie es verschiedene Menschen gibt. Es ist halt Leistungssport. Wenn es an handelnden Personen liegt verhalten die sich wegen systemischer Fehler 'falsch', bei uns wird aber alles supi gemacht und diese Fehler kommen hier nicht an."

    Extrainer, Exverantwortliche:

    "Wir verheizen die Jugendlichen. Es ist kein Wunder, dass so viele den Sprung nicht schaffen, wenn in so jungen Jahren schon so (zu) viel verlangt wird. Mir kann keiner erzählen der gerade im Geschäft ist, dass das nicht scheiße läuft."


    I

    Wenn die Spielerin sich mit ihrer Methode sicher fühlt und auch noch erfolgreich ist, ist das ja erstmal nicht schlecht, aber es macht es auch schwer Veränderungen bzw. Verbesserungen herbeizuführen. Die Spielerin wird wenig Lust haben etwas zu lernen womit sie sich erstmal nicht wohl fühlt. Wenn sie dann auch noch im Training ihre Zweikämpfe gewinnt, weil sie z.B. körperlich überlegen ist oder ihre Mitspielerinnen nicht gut genug Dribbeln können, wird ein Wille zur Veränderung völlig ausbleiben.

    Zum ersten Problem rate ich zu Positionsspielen und Ballhaltespielen in sehr engen (gemessen am Niveau) Räumen. Hier muss die Spielerin die Situationen immer wieder spielerisch lösen. Langfristig wird sich bei entsprechendem Coaching an diese Lösungsmöglichkeit gewöhnt und du wirst einen guten Transfer zum Spiel sehen. Du kannst auch besonders den Wert für das Umschaltspiel in den Vordergrund stellen, wenn du es für angemessen hältst.

    Beim zweiten Problem ist es am besten, wenn du gute Dribbler hast. Zweikämpfe verlieren ist der beste Lehrer. Hier bräuchtest du dann nur immer wieder den Vorschlag bringen es doch anders zu versuchen. Sonst helfen nur viel Geduld und stetiges Loben bei Fortschritten.

    Man muss hier aber zwischen den Positionen unterscheiden. Handelt es sich um Innenverteidigerinnen kommt es eher selten zu Situationen bei denen man Anlaufen, rückwärtig Tempo aufnehmen, ran schieben etc. muss. Es steht eher das Abfangen von Pässen und verhindern des Drehens der Stürmer im Vordergrund. Meist befindet man sich in Zonen, in denen man sehr aggressiv auf den Ball gehen muss um einen Abschluss oder gefährlichen pass zu verhindern. Wie wird denn verteidigt?

    Dieses Hochpushen bringt kurzfristig massive Erfolge. Langfristig natürlich Blödsinn.

    Aber der kurzfristige Erfolg ist das gefährliche...

    Warum ist das langfristig Blödsinn?

    Ich würde argumentieren, dass eine hohe Spiel- und Trainingsintensität für die langfristige Entwicklung sehr gut sind. Es wird sich einfach an eine hohe Spielintensität gewöhnt und so langsam die Messlatte verschoben. Die Kinder erreichen ein Niveau (körperlich und vor allem geistig) auf dem sie einfach mehr abrufen können.

    Naja, der Titel sagt ja nichts darüber aus und wer liest heutzutage denn noch mehr als den Titel? ;)


    Ich habe übrigens gerade noch das beste Argument gegen Hallenfußball gefunden. Das diesjährige Finale des FreewayCups zwischen Dortmund und Köln. Wer 15 Minuten Zeit hat kann sich das ja mal anschauen... es ist gebolze auf höchstem Niveau


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