Beiträge von Skriwer

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    Ich würde dennoch die Anzahl der Spieler und die Feldgröße in der F-Jugend halbieren. Getreu dem Motto: "Kurze Wege für kurze Beine"
    Es ist denke ich nicht nur vom Laufauwand angemessener sondern auch intensiver im technischen Bereich und Freudvoller!
    Der Weg zum Tor ist kürzer = mehr Abschlüsse, engere Räume = Entscheidungen müssen schneller getroffen werden, mehr Dribblings, mehr Pässe, mehr Aktionen für alle.

    Falsch ist es, weil er in der Zeit auch andere Dinge machen könnte die wesentlich besser für die fußballerische und persönliche Entwicklung wären.
    Er könnte z.B. mit Freunden spielen gehen (Fußball, Basketball, Lego, Karten, auf Bäume klettern ...), eine andere Sportart als Ausgleich betreiben, Hausaufgaben machen, lesen, ein Musikinstrument Spielen, Skateboard fahren etc.
    Wenn dein Sohn auch mal weg ist vom Fußball, was ganz anderes macht, wird er im Training und Spiel viel frischer sein und mehr lernen.
    Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Kinder die keine Kinder sein durften, da immer optimiert wurde irgendwann die Lust verlieren oder schlimmeres.
    Ich kenne ein paar ex-Talente aus der Gegend recht gut, die waren seit sie klein sind in Leistungsorientierten Mannschaften und haben nie einfach nur aus Spaß und ohne Druck gekickt.
    Als dann im NLZ in der B-Jugend für sie Schluss war, sind Welten zusammengebrochen. Einer musste sogar in Behandlung, für die anderen wäre es vermutlich auch besser gewesen.
    Keiner spielt mehr Fußball von denen, alle haben ihre Kindheit verschwendet an Trainer und Eltern.
    Mein Rat ist auch, loslassen! Wenn dein Sohn Einzeltraining will, dann holt er sich das schon selbst mit ein paar Freunden auf dem Bolzplatz.

    Also für eine F finde ich so eine Spielform ziemlich unpassend. Welche Ziele willst du damit bei einer F erreichen?
    Pressing gehört nun wirklich nicht in eine F und für ein vernünftiges Techniktraining ist die Spielerzahl und das Feld zu groß.
    Wer eine solche Spielform anbieten möchte, was man bei einer talentierten F-Jugend durchaus machen kann, sollte meiner Meinung nach andere Maße wählen.
    Ich würde auf einem 12m x 12m (ggf. etwas größer oder kleiner, je nach technischem Vermögen) großen Feld 4 gegen 2 spielen lassen. etwa 3m außerhalb des Feldes stehen auf zwei Seiten Minitore.
    Die 2 Verteidiger sollen den Ball erobern und so schnell wie möglich ein Tor erziehlen die anderen 4 Spielen auf Ballhalten und sollen den Ball schnell zurückerobern. Nur die 2 Verteidiger dürfen das Feld verlassen.
    Das läuft dann 3x1 Minute, nach jeder Minute wechseln die Aufgaben (genug Bälle daneben haben). Nach 3 Durchgängen werden die Tore gezählt.

    @bob-rooney Ich denke es kommt auch darauf an ob du gerade im Ausdauerbereich arbeiten möchtest. Wenn du das z.B. wie @TrainerT sagt, auf eine komplette Hälfte machst bist du schnell in der
    Langzeitausdauer. Es empfielt sich Soetwas also eher am Anfang/in der Mitte der Trainingswoche zu machen, damit genug Erholungszeit zum Spiel ist. Kleinere Felder gehen eher auf Schnelligkeit und Schnelligkeitsausdauer, je nach dem wie lange du die Übung laufen lässt und wie lange die Erholungsphasen zwischen den Intervallen sind. Wenn du pro Aktion 40s gibst, in einem kleinen Feld (z.B. Doppelter 16er) und mit 4 Teams arbeitest (2 machen aktive Pause: Jonglieren, ruhiges Dribbeln/Joggen) kannst du gut im Schnelligkeitsbereich arbeiten. Vorrausgesetzt deine Jungs machen auch die nötigen Sprints. Bei beiden Feldgrößen wirst du im Bezug aufs Pressing Fortschritte erzielen. Ich würde beides machen (in unterschiedlichen Einheiten).


    An alle die, die ein "Pressing" in der D-Jugend spielen: Wie funktioniert das ohne Abseits? Werdet ihr nicht regelmäßig mit langen Bällen überspielt? Oder spielt ihr bei euch mit Abseits?

    Eine kontrollierte Spieleröffnung durchs Zentrum ist immer die bessere Option solange die Möglichkeit besteht. Man hat simpel ausgedrückt viel mehr Optionen als auf den Außen, man kann beide Außen anspielen oder direkt einen Ball in die Tiefe schicken, wobei man auf den Außen nur die Linie runter spielen/gehen kann oder den Ball wieder ins Zentrum bringt. Kommt der Ball diagonal von den Außen auf einen Zentralen Spieler hat dieser meist eine schlechte Position um direkt Torgefährlich zu werden, da er oft weggedreht vom Tor steht. Auf dem Großfeld vervielfältigen sich die Möglichkeiten durchs Zentrum noch weiter, während eine Eröffnung über die Außen ziemlich eindimensional bleibt. Man darf auch nicht die Auslinie als Helferlein für die Verteidiger unterschätzen, die ist wie ein weiterer defensiver Spieler der sich über die gesamte Spielfeldlänge erstreckt. Die Spieler müssen halt lernen mit dem Risiko umzugehen und ich denke, das lernen sie nur wirklich, wenn sie diese Fehler auch machen (dürfen). Ich möchte auch nicht, dass meine Spieler vor dem eigenen Tor ständig in 50/50-Situationen gehen, aber sie sollen mit Selbstvertrauen Gegenspieler binden und die freien Räume aggressiv andribbeln, deswegen fördere ich jede solcher Aktionen und im Training kann man dann weiter daran arbeiten, dass die richtigen Entscheidungen getroffen werden.
    Wenn ein Verteidigender Spieler mal einen stehen lässt, wird’s außerdem meist genauso gefährlich für den Gegner wie für uns, wenn sie den Ball gewonnen hätten. :thumbup:

    @SG-Nr8 Du solltest jede Zweikampfaktion fördern auch die direkt vor dem eigenen Tor. Es werden dadurch nicht falsche Verhaltensweisen gelehrt (dafür sorgen schon die Gegentore), sondern die Spieler erhalten Ruhe und Sicherheit am Ball und lernen das Risiko einzuschätzen. Man kann jedoch nicht lernen wann ein Dribbling zu Risikoreich ist und wann nicht, wenn man es nicht darf oder es nie versucht hat, weil es nicht gefördert wurde. Man sieht oft das Kinder und Jugendliche den Ball aus einer Gefahrenzone schlagen, obwohl ein flinkes Dribbling an einem Spieler vorbei und dann ein Pass die wesentlich bessere Lösung gewesen wäre.
    Ich rotiere konsequent, da gibt es keine Diskussionen. Jeder Spieler spielt gleich viel und die Hälfte der Zeit im Angriff, die andere Hälfte in der Verteidigung. Der Torwart wechselt zur Halbzeit. Das ist ein Teil unserer vereinbarten Spielregeln und wem das nicht passt kann leider nicht mitspielen, da es unfair wäre.

    Nein, Fußball ist auch bei einem Gymnasiumsbesuch nicht im weg. Die Jugendlichen haben immer noch Zeit für ihre Hobbys.
    Bloß eben nicht mehr für alles gleichzeitig. Es erfordert schon etwas Zeit-Management und Kompromisse. Man muss als Trainer halt eine Umgebung schaffen, bei der das Fußball spielen diese Kompromisse gewinnt.
    Macht das Training spaß, man Verbessert sich und kommt auch gut mit der Mannschaft aus werden die Kinder und Jugendliche das Training anderen Dingen Vorziehen.
    Wenn man den Spruch mit dem Straßenfußball ernst nimmt und nicht nur kleine Spielformen einstreut, sondern sein Training komplett danach ausrichtet und auch die Atmosphäre schafft, bleiben die Jungs eher dabei denke ich.
    Das Training und Spielen muss sich halt anfühlen wie Kicken mit den Freunden, dann geht man auch gerne hin.
    Wer jedoch nie aus Freude Fußball gespielt hat, wird sobald er die Wahl hat aufhören.

    In unseren Breitengraden sind die Trainer ab der C-Jugend einfach zunehmend schlecht. Bis zur D haben es jetzt viele kapiert und bieten zumindest halbwegs vernünftiges Kindertraining an. Zumindest die schlimmsten Misshandlungen, wie Runden laufen oder Medizinbälle sieht man nicht mehr. Ab der C-Jugend laufen die Quäler aber wieder frei rum. Mit veralteten brutalen Methoden wird den Jugendlichen der Spaß am Sport genommen. Auch C/B/A-Jugend-Training ist kein reduziertes Erwachsenen-Training! Schon gar nicht eins von 1982.
    In diesem Bereich wird aber viel zu wenig Aufklärung getrieben und die Verantwortlichen schauen zu.Dazu kommen noch alle oben genannten Faktoren, wobei ich aber die Umstellung aufs Großfeld besonders bei kleineren Spielern für sehr demotivierend halte.

    Hmm, ich weiß es nicht. Ich bin ehrlich gesagt davon ausgegangen, dass das Programm dafür gedacht ist.
    Wozu sollte ich das Programm sonnst benutzen? Um mir selbst Bildchen zu malen ist es viel zu Aufwendig, da nehm ich lieber einen Zettel und einen Stift.
    Außerdem will ich ja nichts Verkaufen was denen gehört. Ich denke aber schon (jetzt wo ich darüber nachdenke) das die in ihren AGBs to verbieten, dass man ihr Material ohne schriftliche Erlaubniss verbreitet. Ist eigentlich standart.
    Naja in solchen Fällen heißt es dann bei mir aber: Wo kein Kläger...


    @totog Naja die sache mit den Anspielern hat schon ihren Sinn. Hier geht es darum das die Kinder lernen wie man vernünftig an einem Gegner, den man im Rücken hat vorbei kommt, bzw. mit dem ersten Kontakt sich den Ball so legt, dass man den Gegner Überspielen kann oder sich Freiläuft und dann direkt aufdreht. Nach der Aktion gilt es sich sofort wieder abzusetzen um einen erneuten Pass zu bekommen. Ständiges orientieren und freilaufen im Raum, gepaart mit vielen Zweikampf Aktionen. Den Ball frontal zugespielt zu bekommen und dann in seitlicher Bewegung einen Zweikampf zu führen ist eine ganz andere Situation.
    Es geht auch einiges an Dynamik in der Spielform verloren. Ich muss aber zugeben, das es warscheinlich für F-linge zu kompliziert und nicht altersgemäß ist. Bei meiner jetzigen Truppe(E-Jugend, 2006) geht da aber schon voll die Post ab.
    Deshalb sollte man auch viele Pausen einbauen, oder im Stationstraining noch ein Paar entspannte Stationen haben.

    In der F ist es meines Erachtens noch nicht so wichtig das Finten beherscht werden.
    Man kann sie schon lehren, weil die Kinder spaß dran haben und es gut die Koordination schult, aber kaum ein Kind wird diese im Spiel anwenden
    können. Wenn man es dann trotzdem sieht, ist es ja unsi schöner, auch wenn die Gegenspieler meilenweit entfernd waren :-).


    Das Problem mit den Coever Spielformen (auf der Seite des DFB) ist, das sie das 1 gegen 1 isoliert trainieren, also losgelöst von jedem Kontext eines Spieles.
    Es hat zwar seine Berechtigung aber ich würde das Training unbedingt mit Spielformen erweitern die mehrere Spieler enthalten, aber bei denen Trotzdem das 1 gegen 1 immer wieder gefordert ist.
    Hierbei wird dann gleichzeitig die Wahrnehmung geschult und es können kreative Lösungen gefunden werden. Beispiele wären:
    - grünes Feld: 2 gegen 1 nach Horst Wein. Für ein paar Durchgänge verteidigt jeweils 1 Spieler eine Linie, dann wechseln die Aufgaben
    - rotes Feld: 1 gegen 1 mit Wandspieler, nach Ballgewinn geht es natürlich sofort weiter. Der Wandspieler soll immer helfen.
    - gelbes Feld: Anspieler zu Anspieler im 1 gegen 1

    Es soll immer über die Linie gedribbelt werden, bzw. auf dem gelben Feld wird ein Punkt erzielt wenn man beide Außenspieler einmal angepasst hat.
    Variieren würde ich die Spielformen mit verschiedenen Feldformen und Zielflächen: vertikale Dribbeltore, Minitore, Jugendtore, seitliche Kontertore, Dribbeldreiecke und -vierecke, Kegel zum umpassen etc..
    Auf dem gelben Feld kannst du die Anspieler in Ecken gegenüber stellen(schwerer) oder sich frei bewegen lassen (einfacher). Du kannst sie auch einschränken indem sie sich immer hinter Passtoren anbieten müssen.
    Damit müsstest du auch gleich die Ballkontrolle mit bearbeiten, da es besonders bei dem roten und gelben Feld sehr auf eine Mitnahme mit dem richtigen Fuß und in die richtige Richtung ankommt. Das würde ich hier auch coachen.
    Die größte Freude gibt es jedoch, wenn ein Ball im Netz Zappelt. Lieber schnell mit Toren spielen.


    Ein 2 gegen 2 auf Minitore eignet sich auch hervorragend um das 1 gegen 1 zu schulen, da immer erst eins gewonnen werden muss bevor man eine Überzahl hat.
    Ich hoffe dir nützen diese Anregungen, :)

    Naja, ich würde mich auf eine Finte beschränken. Ein Zidane-Trick ist ja keine Erhöhung des Schwirigkeitsgrads, sondern eine völlig andere Bewegung.
    Schwerer wird es eher unter erhöhtem Gegnerdruck.
    Ich glaube außerdem nicht, dass bei einer U-14 Landesauswahl der Keeper die meisten Bälle fangen wird, besonders nicht auf ein normales Tor. Bei der Übung kommen die Spieler frei zum Abschluss, bei den Jungs die ich so gesehen habe würde da fast jeder Ball drin sein. Man muss bedenken, dass die Spieler vermutlich alle NLZ-Spieler sind, auf Fußballschulen gehen und im Ligabetrieb gegen gute U15 Mannschaften spielen und auch gewinnen. Die trainieren unter Umständen 8 mal in der Woche und wurden aufgrund ihrer körperlichen Stärke und technischen Fähigkeiten selektiert.
    Vielleicht würden manche Spieler daneben oder haltbare Bälle schießen, aber zu fangen gäbe es da nichts, außer der Abstand zum Tor wäre extrem weit gewählt.
    Man sollte außedem vorsichtig sein, wenn man sich bei seiner Lehrprobe zu sehr auf andere Aspekte konzentriert hat man schnell das Thema verfehlt.
    Im normalen Trainingsbetrieb ist es natürlich besser komplex zu trainieren und es mit integrativem Torhütertraining zu verbinden, doch in meiner Lehrprobe würde ich darauf verzichten.
    Aber nochmal, man kann es nicht oft genug sagen: Mach das was die Prüfer sehen wollen und nicht das was aus deiner Sicht optimal wäre. Du kannst dich ja immernoch mit den Prüfern über Ideen austauschen. Die freuen sich ja eigentlich immer über Fußball zu quatschen, aber in der Prüfung würde ich auf Nummer sicher gehen.

    Also als erstes überleg nochmal, was ihr in den Seminaren gemacht habt, was wollen die Prüfer sehen?
    In so einer Übungsform kann man die Finte schon vorgeben und ich denke das ist auch gewünscht.
    Es muss glaub ich auch kein Entscheidungstreining sein, da du ja im Anschluss noch eine Spielform machst.
    Entscheidungstraining wäre auch nicht welche Finte ich benutze , sondern ob ich überhaupt fintiere oder andere Lösungen finde.
    Kannst du noch einen Wettkampf einbauen, wo ist das freudvolle Training?
    Wie sieht's aus mit schwereren Varianten, ist es nicht zu einfach für C-Junioren? Das sieht für mich nach D-Jugend aus.
    Wurde euch gesagt wie gut die Mannschaft ist für die ihr eine Übung ausarbeitet?
    Ist ein Pass notwendig oder lieber gleich einen Abschluss?
    Das würde ich alles nochmal bedenken.
    Die genaue wahl der Übung ist ja auch nicht so wichtig, entscheident wird sein wie du dich als Trainer auf dem Platz präsentierst und coacht.


    Ich find diese Prüfungsaufgabe aber etwas komisch, kommen nicht normalerweise Gruppentaktik bei den Lehrproben zur B-Lizens dran?

    Bis auf das intensive Training der Umstellungsfähigkeit(z.B. Durch Umschaltspiele), sollte man auch die Konzentratiosfähigkeit trainieren.
    Kinder müssen auch erstmal erlernen sich auf eine Sache zu fokussieren und ermüden hierbei sehr schnell. Man sieht oft, dass Mannschaften nicht nur am Anfang, sondern auch am Ende eines Spiels nicht wach sind. Es ist dann auch nicht die Fitness, da sobald das Spiel abgepfiffen ist die Kinder wieder wild toben.
    Es eignet sich z.B. das Jonglieren als Klassiker der Konzentratiosübung sehr gut. Nachdem die Kinder die grundlegende Technik erlernt haben ist es nur eine frage der Konzentration (und bei sehr vielen Wiederholungen der Ausdauer) wie viele Wiederholungen man schafft. Später kann man die Übung sehr gut variieren um auch die Koordination zu trainieren. Eine 8 laufen, in die Hände klatschen, über eine Langbank laufen etc.
    Ein weiterer Vorteil ist, dass viele Kinder in ihrer Freizeit anfangen zu jonglieren und sich vor dem Training untereinander messen, nachdem sie erste Erfolge im Jonglieren hatten.

    Um blödsinn zu machen ist die Zeit in der Umkleide und Dusche doch da. Hier werden aus einer Mannschaft Freunde. Solange die nicht richtigen Mist machen lass sie. Die sollen sich untereinander ausquatschen, über den Trainer meckern ;) und rumalbern. . Ich lass die nach dem Training immer komplett für 20 Minuten in ruhe. Erst wenn dann noch Kinder nicht fertig sind, mach ich den Nachzüglern etwas Stress.

    Ich mach mal ein paar Vorschläge an Spielformen (mit Torabschluss)die ich im laufe der Zeit eingesetzt habe und gut waren:
    Meine Alterseinschätzung sind für schlwächere bis mittelstarke Truppen.


    Funino (Spiel auf 4 Tore):
    - eine besondere Herausforderung für die Kleinen ist es, wenn eins der Tore jeweils ein Dribbeltor ist. Schult sehr gut, das Verständnis, wann es sich lohnt zu passen oder durchzubrechen.
    - varianten mit Anspielern (erst so ab E-Jugend)
    - das verteidigende Team hat einen Torwart in der Schusszone der beide Tore verteidigt, 3 gegen 2 im restlichen Feld.
    - mehrere Mannschaften Spielen auf dem gleichen Feld


    Zonenspiele (ab E mit 3 Zonen gut machbar, mehr erst richtig gut in der D):
    - 2, 3,4, 6, 9 Zonen, verschiedene Aufgaben in den Zonen
    -Zonen farblich markieren, Aufgaben für Farben


    Umschaltspiele (Tschechenrolle, 3 gegen 3 gegen 3):
    -Variante als Funino
    -Variante als Zonenspiel


    Spiel auf dem Rautenfeld(Sehr gut um bei allen Altersklassen das Spiel auseinander zu ziehen!):
    -das Feld ist quadratisch und die Minitore stehen in den Ecken gegenüber, es gibt eine 2-3 m Zone vor dem Tor in die kein Spieler darf.
    -mit 4 Toren (4 Mannschaften, 2 spielen immer gegeneinander), nach jedem Torerfolg dreht sich das Spiel im Uhrzeigersinn. Das Spiel dreht sich auf einen Zuruf etc.


    Umgedrehte Tore (so ab E)
    -sehr gut für das Kombinationsspiel


    Verschiedene Feldformen:
    -Sanduhr, Kreis, Oval, Rauten


    Auf alle Spielformen anwendbar:
    - Jeder muss ein Tor schießen :sehr gut um die starken zu fordern und den schwächeren ein Erfolgserlebnis zu bescheren
    - verschiedene Bälle: Technik und Koordination
    - Umschaltregeln: z.B. richtungswechsel nach zuruf.
    - Bonustore: Ein Spieler aus der Mannschaft die getroffen hat, kann auf ein Minitor ein weiteres Tor erziehlen. Das Spiel geht solange (in Unterzahl) weiter.


    Ich möchte hier nochmal das Buch: Fútbol: 1380 Juegos Globales Para el Entrenamiento de la Técnica
    empfehlen. Es ist zwar auf Spanisch, doch die Bilder sind meist ziemlich einleuchtend und zur not gibt es den Google-Übersetzer.
    Hier sind 1380 (naja manches wiederholt sich) Spielformen zur verbesserung der Technik drin. Dort kannst du dir viele Anregungen holen.
    Einfach mal den Namen des Buches + pdf googeln ;)

    Naja ich fand es sehr gut selber die Übungen zu machen. Denn die Ausbilder haben uns die ganze Zeit aktiv gecoacht. Da hab ich eigentlich mit am meisten mitgenommen, auch wenn ich explizites Coaching nicht mag. Gerade bei den Basistechniken bin ich danach viel sicherer worauf es ankommt und worauf ich achten muss. Dann durften wir selber unsere Erwachsenen coachen und haben Feedback bekommen. Man sieht übrigens bei 40 jährigen Fußballanfängern die gleichen "Fehler" wie bei 9 Jährigen, habe ich festgestellt.

    Eine meiner Lieblingsregeln ist: "Die Mannschaft, bei der zuerst jeder Spieler ein Tor erziehlt hat, gewinnt."
    Die stärkeren müssen die schwächeren Spieler freispielen nachdem sie selbst getroffen haben und es entstehen immer neue Aufgaben für die Spieler. Die schwächsten, die das letzte Tor erziehlen haben aber das größte Erfolgserlebniss, da sie den Siegtreffer erziehlen.


    Generell mag ich ab der D-Jugend Zonenspiele:


    3 Zonenspiele: Angriffs-, Mittel- und Verteidigungsdrittel. Regelbeispiele: Die Linien dürfen nicht Überspielt werden. Innerhalb des Mitteldrittels/Angriffsdrittels/Verteidigungsdrittels darf nicht gepasst werden. Bevor ein Tor erziehlt werden darf muss der Ball in jedem Drittel gewesen sein. Bevor ein Tor erziehlt werden darf muss jedes Drittel bespielt worden Sein (ein Pass innerhalb). Jedes bespielte Drittel darf nicht nochmal Bespielt werden. Pässe dürfen nur von hinten nach vorne über die Linen gespielt werden( oder andersrum). etc.


    Farbenspiele: Die Zonen (ruhig auch mehr als 3 z.B. 6 Zonen nit 3 Farben: 2 vertikale eine horizontale Linie) farblich markieren und verschiedene Regeln vorgeben. Die Regeln sollten, nachdem sie bekannt sind, während des Spiels durch ein Signal geändert werden("Regel gilt für Blau", "Regel gilt für Rot", Der Trainer hält ein farbiges Hütchen hoch). Eine weitere steigerung ist der Einsatz mehrerer Regeln, hier muss man aber vorsichtig sein um das Spiel nicht zu doll einzuschrenken. Z.B. Nur aus blauen Zonen darf ein Tor erzielt werden. In die Zone mit Ball darf immer nur 1 Gegenspieler. In grüne Zonen darf man nur reinpassen nicht rauspassen. In gelben Zonen nur Direkspiel. In roten Zonen nur den schwachen Fuß benutzen. Man muss alle/einzelne Farben bespielt haben bevor ein Tor erzielt werden darf etc.


    Wenn man sich da ein Paar clevere Spiele überlegt, kann man ganz einfach viele technisch-taktische Dinge trainieren ohne das es die Spieler merken :)