Qualität kann schon was kosten! Wenn es sich um ein einwöchiges Feriencamp von Morgens bis Nachmittags handelt mit Verpflegung, sind wir außerhalb der regulären Vereinsarbeit (die wirklich für jeden Zugänglich sein sollte). Das ist Ferienbespaßung, damit die Eltern ihre Ruhe haben können etc. Wenn es Vereinsarbeit wäre dürften nur Kinder aus meinem Verein teilnehmen.(Das machen wir manchmal bei uns für einen Unkostenbeitrag.)
Ich hab mal kurz geguckt und bei uns in der Gegend kosten vergleichbare Angebote (nicht vom Fußball )ca. 32€ am Tag (8:30 - 16:00 Uhr). Fußballschulen nehmen ähnlich viel. Das sind 160€ die Woche. Wenn die Qualität der Betreuung und der Aktivitäten stimmt ist das durchaus ok. Man kann ja sogar Zuschüsse (als Elternteil) für sowas beantragen. Dazu kommt das ich sowas auf keinen Fall ehrenamtlich machen würde, da der Aufwand viel zu groß ist.
Nun bin ich mir bewusst das es viele Eltern gibt, die wegen ihrer Arbeit eine Betreuung für ihre Kinder in den Ferien suchen und für die 160-200€ ganz schön happig sind. Ich finde aber nicht das es die Aufgabe eines Fußballvereins ist diese Betreuung zu gewährleisten. Wie seht ihr das?
Beiträge von Skriwer
Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
-
-
Bei uns werden diese Camps meistens von größeren Vereinen durchgeführt deren erste Herren in Verbands bis Regionalliga spielen. Die Buli Clubs machen sowas auch, doch da sind die Plätze stark begrenzt. Die Kinder haben meist viel Spaß und verbessern sich auch ein wenig. Als Ferienbeschäftigung ist das sicherlich besser als Cola + Playstation, man darf aber auch nicht mehr Erwarten.
Die einzige Sache die ich (krass)negativ sehe ist, dass einige der besagten Vereine in jeder Altersklasse versuchen jeden halbwegs begabten Jungen einzusammeln, das wird dann leider auch auf die Fußballcamps ausgeweitet. So kam es schon vor das ein Spieler der in einem kleineren Verein erste E spielte ,abgeworben wurde und dann erstmal in die 3te E kam. Den Sinn dahinter versteh ich einfach nicht und Abwerben in solchen Feriencamps geht gar nicht. -
Ja ok wenn mans so kleinteilig sieht, für mich ist das aus praktischer hinsicht Teil der Entscheidungsfindung da es im Trainingsalltag nicht wirklich was verändert diese Unterscheidung zu treffen, aber du hast schon recht.
-
Auch ein G-Jugendlicher kann Passen. Selbst wenn man die ganz kleinen, die gerade erst laufen können, sieht ist das erste was sie mit ihrem Papa machen Passen oder Schießen. Hauptsache gegen den Ball treten. Die reine isolierte Technik des Passens ist sehr einfach.
Was hingegen sehr schwer ist, ist Wahrnehmen und Entscheidungen Treffen. Jede Ausführung eines Passes (und jeder anderen Technik auch) hat den Ablauf: Wahrnehmen --> Entscheiden --> Ausführen.
In dieser Reihenfolge sollten nun auch die Prioritäten im Kindertraining gesetzt werden.Spielerpieler der seinen Mitspieler nicht sieht, kann sich nicht entscheiden einen Pass zu spielenSpielerpieler der die FaEntscheidungeidung trifft wird einen Fehlpass spielen. Wenn diese beiden Aspekte aufgrund der Entwicklung der Kinder nicht gegeben sind, braucht man noch nicht an der Qualität der Ausführung zu arbeiten. Dazu muss ein Spieler erstmal den Raum verstehen lernen, denn schließlich ist Fußball ein Spiel in dem Raum überwunden werden muss.
Hier bin ich ganz bei totog,
aber genau deswegen sollte das Training des Zusammenspiels auch in der G nicht fehlen und jeder vernünftige Trainer wird es hier auch machen.
Dinge wie mit erhobenem Kopf Dribbeln, Zielschusspiele, Fangspiele (besonders die mit Spielrichtung) und viele verschiedene Spiele mit unterschiedlichen Feldern, Spielerzahlen, Toren, Bällen etc. tragen alle dazu bei die Wahrnehmung und das Raumverständniss und damit auch das Zusammenspiel zu schulen.
Wer Funino spielt, trainiert das Zusammenspiel. Wer Dribbeln übt, übt auch das Passen, denn Fußball ist ein viel zu komplexer Sport um ihn so kleinteilig zu zerlegen. Wer es dennoch tut wird feststellen das die kleinen Teile sich nicht mehr zum Ganzen zusammensetzten lassen.
-
Wenn möglich würde ich beide Bälle einsetzen. Auch mitten im Spiel sollte gewechselt werden. Mindestens wird so die Umstellungsfähigkeit trainiert, aber nach der differentiellen Lernmethode sollte so ein schnelleres und nachhaltiges Lernen möglich sein.
Ich verwende so viele Bälle wie möglich.
-
http://www.jugend-fussball-berlin.de
Mein Tipp: Selber ein Turnier veranstalten und nur Mannschaften mit Gegeneinladung nehmen. Solltest du das Turnier so nicht voll bekommen, kannst du immer noch kurzfristig ( 1-2 Wochen) vorher weitere Teams einladen.
-
@'let12' Die Passquote ist immer besser als die Zeikampfquote. Diese Werte miteinander zu Vergleichen ist hier ziemlich Sinnlos. Wenn man sich den unterschied von (offensiven) Zweikampfquoten zwischen 1. BL und 2 BLin der Saison 16/17 anguckt kommt man auf einen Unterschied von 2% (43% 2.BL und 45% 1. BL)bei etwas mehr Zweikämpfen in der 1. Liga. Bei Passquoten ist es Ähnlich. In der 1. Liga hat etwa eine 4% bessere Passquote (71,89% 2 BL und 75,71% 1 BL) Daraus lässt sich evtl. schließen das die 1 BL besser in beidem ist. Ich kann aber nicht wirklich Informationen gewinnen die mir sagen was ich nun trainieren soll, wenn man so schwarz-weiß denkt.
-
Naja, ich denke das geht schon klar für koordinativ ganz gute Kinder. Man muss ja nicht den hohen Balken nehmen. Es ist ja auch sicherlich gewollt das die Kinder vom Balken auf die Matten fallen, das ist ja auch ein Spaßfaktor. Wenn man bedenken hat, kann man ja auch erstmal langbänke nehmen.
-
Wenn man sie fragt, warum, bekommt man zur Antwort, dass Alleingänge nicht gut wären. Dass es viele Optionen gibt, sehen sie zur Zeit noch nicht. Das betrifft ungefähr die Häfte der Kinder. Wahrscheinlich ist das dieser Gorillaeffekt. Dass sie noch so sehr auf den Ball konzentriert sind, dass sie die Tore gar nicht sehen.
Es ist aber schon beunruhigend das sie das Tor selber nicht schießen. Da krieg ich immer die Krise wenn das "Alleingänge sind nicht gut" auch noch gefördert wird indem sinnlose Pässe gelobt werden,. Das muss man dann später wieder ausbaden, wenn die Spieler keine Tore schießen können. Eigentlich müsste man sofort abbrechen und den Kindern erklären das sie doch mal gefälligst ins Tor schießen sollen wenn sie davor stehen. Da gibt es keine alternative Option. Ich musste neulich echt lachen als mir ein Trainer der sowas gefördert hat erzählen wollte es gäbe sowas wie einen Stürmerinstinkt den man nicht Trainieren könne.
-
Ist ein bisschen krass (die allerschlimmsten Beispiele) und geht um die komerzielle Talentförderung für z.B. Football und Baseball in den USA. Doch irgendwie spiegelt das schon zum Teil den alltäglichen Wahnsinn (in Superlative, es ist halt die USA) den man auch in Deutschland findet. Besonders was die Träume der Eletrn angeht.
"Sein Vater behauptet, lediglich den Traum seines Kindes fördern zu wollen, gibt aber auch zu: "Ich muss mich manchmal daran erinnern, dass Joey noch an den Weihnachtsmann glaubt."
-
Also, die Auftaktbewegung ist weiterhin Teil des Fußballs und auch wichtig. Sie ist ein bisschen außen vor geraten, da heutzutage sehr viel im Raum gedeckt wird und viele Spieler diese Art des Freilaufens nicht so oft brauchen. Dennoch müssen kluge Lauffinten besonders für Positionen die oft in Manndeckung geraten trainiert werden. Für Stürmer ist sie essenziell und gute Stürmer zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf engstem Raum durch geschickte Bewegung ein paar Zentimeter gewinnen um einen Abschluss zu ermöglichen.
Davon mal abgesehen sollte man als Spieler immer versuchen seine genaue Absicht zu verbergen sonnst wird das Verteidigen zu einfach.
Trainieren kann man sie sehr gut im Kontext des 1 gegen 1 bei der der Angreifer auf den Ball wartet. Spielformen bei denen Manndeckung vorgegeben wird trainieren eine Auftaktbewegung und Lauffinten sehr gut. Man muss bloß entsprechend coachen. -
Ersatzbank Es ist ja nicht so das diese Teams ab dem G-Bereich einfach viele Kinder haben ,das wäre ja gut so, sondern dass jedes Jahr erneut eingesammelt wird. Jedes Kind was etwas Talent zeigt wird angesprochen und dann erstmal (wenn es zum Verein kommt) in eine Mannschaft z.B. E4 gesteckt und dann nach einiger zeit wird neu sortiert. Talentierte Kids gehen öfter in diese Vereine, da sie natürlich erste Anlaufstelle für Stützpunkt und NLZs sind.
Vermutlich würde deine Mittelstarke F2 kaum mithalten können, obwohl ich zugeben muss das erst in der E-Jugend eine wirkliche 2 Klassengesellschaft entsteht. Die oberen Teams hauen den Rest der Staffel in der Regel zweistellig weg. Das eigentliche Problem ist ja aber(
onkel1978) ,dass
nur erste und zweite Mannschaften an einem wirklichen Ligabetrieb teil nehmen, der Rest spielt in der Kreisklasse A-C in Staffeln.
Unser Verein hat pro Altersklasse 4 Teams, die nach Jahrgängen aufgeteilt werden. Die erste und die zweite spielen in ihren Ligen und 3 und 4 spielen in der Kreisklasse in Staffeln. Die Staffeln sind so sortiert, dass z.B. alle D3 Mannschaften in eine Staffel kommen und alle D4 Mannschaften in eine Staffel kommen, da D3 der ältere Jahrgang sein sollte und D4 der Jüngere. Bloß gibt es leider keine exakte Regelung dafür, weil es untere Mannschaften sind. Das heißt man spielt mit seiner D4 auch sehr häufig gegen Mix-Teams, was ja erstmal nicht schlimm ist da ja der Verein einfach zu wenig Spieler haben könnte oder so. Was mich aber aufregt ist, dass bei Vereinen bei denen ich die Struktur klar kenne (D3 alter Jahrgang und D4 Jungjahrgang) plötzlich ältere Spieler im Kader auftauchen. Manchmal auch einfach Spieler die einfach schon viel weiter sind (aka da werden dann Spieler aus der 2ten eingesetzt). Dafür kann ich die Trainer schon verantwortlich machen, denn an Spielermangel liegt es nicht wenn auf der Bank noch 4 Kinder frieren und nicht eingewechselt werden.PS. Wenn man dann Funktionäre in diesen Vereinen fragt, was das soll, wird sich entweder mit unwissen rausgeredet oder desinteresse gezeigt : "Ist ja nur die 4te Mannschaft."
-
Kleeblatt Ja genau, ein Pass gedrilltes Team.
Es ist frustrierent weil der Unterschied in der individuellen Entwicklung der Kinder so groß ist, dass die eigene Mannschaft gar nicht gegenhalten kann, keine Chance. Am frustrierensten ist, dass die Trainer meist auch noch lautstark sinnlose oder schlichtweg falsche Pässe fordern. Aber eigentlich ist es ja gut, da diese Teams viel höher gewinnen würden wenn die durchaus sehr guten Kids ihre Dribblekünste zeigen dürften.
Es sind offiziell untere Mannschaften und da es Vereine gibt die keine Jahrgangsmannschaften mehr zusammen kriegen (bis auf 1ste und 2ste) darf man ab der 3en Mannschaft gemischt spielen. Das wird von den Trainern eiskalt ausgenutzt. Bei uns bekommt eigentlich fast jeder Verein 2 Teams pro Jahrgang zusammen.
Leider haben wir auch sehr viele sehr große Vereine mit 8 oder teilweise mehr Mannschaften einer Altersklasse in der Umgebung die stark selektieren. Was bei denen 3 oder 4 Spielt wäre bei uns klar in der 1sten Mannschaft. Gegen diese 3ten und 4ten Teams müssen wirran und sehen mit unserer Spaßtruppe (sag ich mal) gar kein Land. Naja es wird zur Rückrunde ( je nach hinrundenplatzierung in der Staffel) neu gewürfelt, das bringt Hoffnung.
-
Es ist jedes Wochenende das Gleiche. Entweder treten wir gegen sortierte "Leistungsmannschaften" an die nicht Dribbeln dürfen oder gegen Teams die uns ebenbürtig (oder unterlegen) wären, hätten sie nicht jedes mal zufällig Spieler (meistens ein Jahr älter, ist leider erlaubt) dabei die ich noch nie in den Mannschaften gesehen habe. Immer wenn ich die Trainer darauf anspreche, kommen irgendwelche scheinheiligen Ausreden. Ich werde langsam echt genervt davon und einige Kinder kriegen schon echt die Krise. Heute hat zu mir ein Kind gesagt: "Das ist so unfair, kannst du nicht was dagegen machen" und ich konnte nur schulterzuckend zustimmen und sagen das die das dürfen.
Ich musste mir dann noch anhören: "Warum machen wir das dann nicht." und "Du musst auch mal so brüllen."Da wäre mir beinahe der Kragen geplatzt. Nicht weil die Kinder das wollen, sondern weil das unfaire Verhalten der anderen Trainer (sie wollen halt unbedingt gegen die schlagbaren Mannschaften gewinnen, denke ich.) meiner Mannschaft langsam die Lust am fairen Wettkampf nimmt.
Und das alles noch in unteren Mannschaften, wo es um die goldigste aller Ananasse geht. -
Tolle Werbung ist gutes Training unabhängig von ergebnissen. Wenn die Kinder 2 mal die woche Spaß im Training haben bringen die sie ganz von alleine ihre Freunde mit. Wenn es in der Umgebung eher weniger Kinder gibt, kann man da nur wenig machen.
Sonnst ist die langfristig allerbeste Werbung für einen kleinen Verein eine kooperation mit einer nahegelegenden Schule einzugehen und an dieser eine Fußball-AG anzubieten. Man schickt dann einen netten und kompetenten Trainer da hin der aufregendes und abwechslungsreiches Training anbietet und ab und zu ein Freundschaftsspiel gegen den Heimatverein ausrichtet. Plötzlich wollen viele Kinder doch auch mal im Verein vorbei gucken

Das ist natürlich nicht immer möglich, wenn es geht ist es super um nachhalting Spieler zu gewinnen.
-
Ich bin etwas zwiegespalten was das Thema Towartrotation angeht. Einerseits denke ich jeder Spieler sollte sich mal an dieser Position probieren um seine eigenen Erfahrungen zu machen. Andererseits frage ich mich ob ich diesen Spielern und der Mannschaft damit nicht doch mehr schade.
Vor kurzem hatten wir ein Hallenturnier. Torwart wurde von Spiel zu Spiel gewechselt. Als einer unserer Spieler, vom Typ her der sogenannte "dicke Paule", ins Tor wollte und ging, kam es halt leider zu 9 Gegentoren in 10 Minuten. Ich habe so gut es geht versucht zu trösten und keiner der Mannschaftskollegen hat ihn kritisiert. Allerdings gingen die Köpfe der Spieler sichtlich runter nachdem die ersten drei Schüsse der Gegner direkt zu einem Torerfolg führten. Danach gab es von uns keine Gegenwehr mehr und wir wurden halt abgeschossen.
Ich denke nicht, dass ich unserem Spieler einen Gefallen getan habe seinem Wunsch nachzukommen.
Ein Gegentor ist nie die schuld des Torhüters . Der Torhüter ist eigentlich nur dafür da um die Fehler der Anderen vorher auszubügeln. Die Feldspieler müssen sich dann fragen was sie beim nächsten Mal besser machen können um den Abschluss zu verhindern.
Da man diese Art der Reflexion von Kindern nicht erwarten kann und sollte ist es deine Aufgabe als trainer das zu vermitteln. Du musst dich erstmal fragen warum in 10 Minuten überhaupt 9 mal aufs Tor geschossen werden konnte und (wenn altersgemäß) musst du das dann im Training thematisieren.
-
Grätsche Bei uns wird kleiner gespielt: Länge 40m Breite 29-39 m, also ist die Länge des Feldes eher die Breite des Strafraums, es ist also auch kein Problem für die kräftigern F-Torhüter einen Ball übers halbe feld zu schlagen. Mische dann noch nassen Kunstrasen mit rein und der Ball ist schneller auf der anderen Seite als du gucken kannst.
Kopfballverlängerungen war nur ein Beispiel wie es später genutzt wird in der D- und E. Findet natürlich in der F nur zufällig statt.
-
Nein, selbst bei der Mittellinie sollte man min. einen Stürmer in die gegnerische Hälfte stellen. Dieser soll natürlich vorrangig Gegenspieler binden um den eigenen Spielern mehr Platz bei der kurzen Eröffnung zu geben.
Solltest du den Stürmer nicht decken, dann viel Spaß mit: kurzer Abstoß, klatschen lassen, langer Ball auf den Angreifer der alleine vor deinem Tor steht. Spätestens nach 3 solcher Dinger überlegen es sich deine Spieler anders und decken den.
Selbst wenn du ihn Deckst bringt es nur Vorteile mit sich:- mehr Raum in der eigenen Hälfte zur kurzen Spieleröffnung
- möglicher Abnehmer einer Kopfballverlängerung
- kommt der Stürmer nach der Eröffnung aus der Tiefe zurück entsteht meist eine kurzzeitige Überzahl
- gezielte lange Bälle kurz vor die Mittellinie können durch einen aus der Tiefe kommenden Stürmer gut verarbeitet werden (naja, ein F-ling kann das nicht, aber bei guten E-Mannschaften hab ich das schon gesehen)
-
Sich nur hinten reinstellen und langen Hafer spielen ist langfristig nicht so gut, aber eine Manndeckung im Kinderfußball hat keinen negativen Effekt auf die Entwicklung der Kinder. Sie ist einfach zu erlernen und ein Grundprinzip der Defensive, selbst im modernen Ballorientiertem Fußball. Im ersten Schritt darf jeder mit seinem direkten Gegenspieler mit aufs Klo gehen (F-Jugend) und im nächsten Schritt (ab der E) kann man dann implizit eine Zonale Manndeckung einführen, bei der rotierende und rochierende Gegenspieler übergeben werden. Wenn die Kinder das begriffen haben (explizit würde ich es erst ab der D Trainieren, im Zusammenhang mit ersten gruppentaktischen Einheiten zum Verteidingen in gleichzahl. ) kommen sie damit (je nach späterer Position) bis zum mittleren Amateurbereich prima aus.
Ich würde sogar argumentieren, dass eine Manndeckung und das resultierende Zustellen sogar einen positiven Effekt hat. Sie fordert von beiden Mannschaften viel Bewegung, es erhöht sich der Druck bei jeder Ballaktion und man kommt sehr oft ins 1 gegen 1.
PS Außerdem sollten sich die Gegentore die man bei Abstößen bekommt ja ausgleichen, mit den Toren die man bei Abstößen des Gegners schießt
PPS 5:0 ist ein niedriges Ergebnis im F Bereich -
Hallenzeit ist Super, wenns nach mir ginge würde jede Mannschaft bis zur D-Jugend min einmal die Woche in der Halle trainieren, selbst im Sommer.
Schwerpunktmäßig ändert sich bei mir nicht viel. Koordinativ mache ich mehr in so fern, dass einfach viele verschiedene Bälle(vom Tennisball bis zum Rakzionsball ist alles dabei) und Sportarten zum Einsatz kommen.
Ich Habe in der Halle mehrere Trainingseinheiten in denen wir min. die Hälfte der Zeit Basketball, Handball oder Hockey spielen, der Rest wird dann gekickt, meist Futsal oder Funino mit Futsal-Bällen . Manchmal hole ich auch Dinge nach die der schulsport versäumt, die aber mMn ein 11-12 Jähriger können muss.
