Beiträge von Constantin

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    Hallo zusammen,


    ich möchte diesen älteren Thread noch einmal öffnen, da ich noch in der Detailplanung für die Vorbereitung "älterer Jahrgang D-Jugend" bin.


    Zu Folgende (Schwer)-punkten hätte ich gerne Euer Feedback bzw. Anregungen:
    1. Kondition
    Einige Spieler haben eine desolate Grundkondition. Ich hätte auch kein Problem mit ihnen in den Wald zu gehen. Doch eigentlich ist mir die Zeit zu Schade dafür, da wir in anderen Feldern noch viel aufholen müssen. Habt Ihr noch Ideen für mich, welche Übungen (mit Ball) ich machen kann um auch gezielt Kondition zu bolzen?

    Ich würde auf jeden Fall darauf achten, von der Belastung her einigermaßen fußballspezifisch zu bleiben. Außerdem sind solche Übungen meist zeitsparender als die von dir genannten Waldläufe. Ich denke wenn man am Ende(!, da sonst die Kondition bei den darauffolgenden Übungen fehlt) des Trainings beispielsweise 10 Minuten Diagonalläufe oder andere azyklische Laufeinheiten einbaut, ist man ganz gut dabei.
    Was ich allerdings noch attraktiver finde ist folgendes (Abschlussspiel):


    Zwei Teams à 4 Spieler spielen auf ein Strafraumeck (Großfeld) auf Minitore. Traineranweisung ist Angriffspressing zu spielen (kann evtl. durch Provokationsregeln erzwungen werden. Nach einem best. Zeitintervall (z.B.: 4 Minuten) werden die Tore gezählt und dann muss jede Mannschaft je nach Anzahl der kassierten Tore Sprints um das Spielfeld machen. Dieser Ablauf wird je nach aktuellem Stand der Mannschaft wiederholt.

    Ich sehe das ganze Thema nicht so eng. Grundsätzlich bin ich auch entschieden gegen Joystick-Trainer, die ihren Spielern jede einzelne Aktion vorgeben und keine Handlungsoptionen offen lassen.


    Allerdings ist es meiner Meinung nach falsch den Trainer beim Spiel auf die Rolle des Zuschauers zu reduzieren. Die Aufgabe des Trainer ist es, im Sinne der Ausbildungsziele, Anweisungen zu geben und zu korrigieren. Habe ich beispielsweise schwerpunktmäßig das 1 gegen 1 trainiert, dann coache ich meine Mannschaft entsprechend und (wobei das in erster Linie im unteren Jugendbereich) ermutige sie dieses mutig einzusetzen. Auch gravierende Fehler muss ich als Trainer korrigieren um ein Einschleifen zu verhindern. Ein Verteidiger, der einen ballentfernten Flügelspieler in Manndeckung nimmt, würde von mir dementsprechend korrigiert werden. Außerdem kann ich auch laufende Situationen beeinflussen.


    Einen Innverteidiger kann man so bspw. zum mutigen Andribbeln und binden eines Gegenspielers motivieren. Aber auch hierbei muss man sich an die Ausbildungsziele anpassen. Von einem F-ling würde ich so z.B. niemals ein Hinterlaufen fordern.

    Mir persönlich sind die Ziele teilweise zu schwammig formuliert. Grundsätzlich sind sie inhaltlich ja richtig und zur Altersstufe passend, allerfings finde ich, dass keine wirkliche Überprüfbarkeit gegeben ist. Nur zu sagen man will etwas "verbessern" ist meines erachtens je nach lesart entweder vage oder komplett unambitioniert.
    Das letzte Beispiel ist da für mich ein Positivbeispiel: Am Ende des Jahres können entweder alle Spieler eine Körpertäuschung oder sie können sie nicht.


    Natürlich muss man sich an Gegebenheiten anpassen (Neuzugänge/schlechte Trainingsbeteiligung). Dennoch finde ich es immer besser wenn man konkrete Zielsetzungen hat, an denen man sich (und seine Mannschaft) messen kann.

    @Trainero
    Beides würde ich mit "ja" beantworten wollen, allein die körperliche Robustheit stelle ich ein Stück weit in Frage.
    In der E1 wäre er voll und ganz akzeptiert, wenn man mal von vielleicht einem älteren Spieler absieht.
    Von der Persönlichkeit her wäre das vielleicht sogar besser, weil er mehr gefordert wird.

    Also ich finde, wenn die körperliche Robustheit deine einzige Sorge ist, dann steht einem Wechsel eigentlich auf dieser Ebene nichts im Weg. Ich denke besonders in der E-Jugend wird die bessere Technik die Physis immer ausstechen.

    Hallo zusammen,


    in der abgelaufenen Saison habe ich mit meiner Mannschaft eine sehr wechselhafte Statistik. Auf Kunstrasen (unser Heimbelag) haben wir einen Punkte Schnitt von ca 2,7 Punkten, auf Asche und Rasen nur von ca 1 Punkt. Wir kommen dank unseres Kunstrasens sehr über das spielerische, haben hohe Ballbesitzanteile. Diese auf den ungewohnten Plätzen auszuspielen, klappt aber oft nicht. Da fehlen uns dann andere Mittel. Für die kommende Saison stellt sich mir die Frage, was ich taktisch umstellen sollte, um erfolgreicher zu sein. Unsere Stärke auf Kunstrasen sollte nach Möglichkeit natürlich erhalten bleiben.


    Gibt es hier Trainer mit ähnlichen Erfahrungen, die sinnvoll umgestellt haben?
    Ich weiß, dass das wohl eine schwierig zu beantwortende Frage ist, aber ich bin froh über jede Inspiration!

    Grundsätzlich hat Kunstrasen andere Eigenschaften als normaler Rasen. Rasen verzeiht kleine Ungenauigkeiten eher als Kunstrasen das tut, stellt aber höhere Anforderungen an die Passqualität.
    Wobei man hier wieder einwerfen kann, dass sich auch Rasen in seinen Eigenschaften aufgrund von Feuchtigkeit, Länge und Tiefe unterscheiden kann.


    Ich denke folgende Grundsätze lassen sich ganz gut anwenden:
    - Auf Kunstrasen macht direktes Spiel deutlich mehr Sinn, als auf Rasen. Hier ist das Spiel mit 2 oder mehr Kontakten zu bevorzugen
    -Ballbesitzmannschaften profitieren eogentlich von Kunstrasen, aber das oft in diesem Zusammenhang vorkommende Pressing lässt sich auf Rasen besser spielen (da der Gegner für einen schlechten Pass eher bestraf wird)
    -Ein Belag, den ich kenne, auf dem spiele ich auch besser. Demensprechend würde ich (wie Goodie schon geschrieben hat) Testspiele oder Trainingseinheiten auf Rasen organisieren. Aber auch ein effektives Aufwärmen spielt bei der Gewöhnung an den Boden eine wichtige Rolle.

    Deine Aussagen stimmen nach meiner Interpretation zumindest in Bayern so nicht:https://www.bfv.de/cms/docs/Kl…nioren)_ab_17.12.2014.pdf


    Zitat:
    "Jeder Einsatz von mehr als zwei Spielern die in der höherklassigen bzw. 1. Mannschaft eingesetzt wurden, ist im nächsten Spiel der niederklassigeren oder weiteren unteren Mannschaften der gleichen Altersklasse nicht zulässig "


    Oder interpretiere ich das falsch?

    Das Thema erübrigt sich in Bayern bis zum E-Jugend Bereich sowieso, da es hier keine unterschiedlichen Ligen gibt, sondern all Mannschaften der Spielklasse "Gruppe" angehören.
    Und innerhalb einer Spielklasse darf unbegrenzt getauscht werdem.

    Meiner Meinung nach funktioniert das mit zwei oder gar drei gleichberechtigten Trainern nicht. Ich bin der Meinung, das einer DER Verantwortliche ist, der das letzte Wort hat. Das man schnell Einigkeit herstellt, die gleiche Philosophie hat- das macht es natürlich harmonischer und einfacher. Aber manchmal ist eine Gegenteilige Meinung sogar sehr wertvoll, weil man einfach für sich dann über einen anderen Standpunkt nachden

    Dem widerspreche ich.


    Ich denke es kann auf jeden Fall funktionieren, wenn es zwei (einigermaßen) gleichberechtigte Trainer gibt. Ich arbeite seit 2 Jahren in so einer Situation und es gab diesbezüglich noch nie ernsthafte Probleme. Natürlich kann es vorkommen, dass man auch vorkommen, dass man sich nicht zu hundert Prozent einig ist, aber auch in dem Fall kann die Situation gelöst werden.


    Ich denke man kann unter folgenden Vorraussetzungen eine erfolgreiche Zusammenarbeit erwarten:


    -Ähnliche/Identische Trainingsvorstellung aller Beteiligten


    -Vorhandene Kompromissbereitschaft aller Beteiligten


    -Gut funktionierende Kommunikation


    -Ähnliche Qualifikation aller Trainer (ein A-Lizenz und C-Lizenz-Trainer werden wohl kaum eine Mannschaft gleichberechtigt führen)

    Ich denke Provokationsregeln sind immer Mittel zum Zweck. Wenn ich eine Provokationsregel verwende verfolge ich immer ein bestimmtes Lernziel.


    Bspw.:


    Ballan-/ und Mitnahme -> "Mindestens 2 Ballkontakte pro Spieler"


    Umschaltspiel/Kondition -> "Tore zählen nur wenn sich alle Spieler in einer Hälfte befinden (+doppelt wenn Verteidiger in gegnerischer Hälfte)


    Torschuss -> "Torabschluss muss innerhalb von x Sekunden (Abhängig von Spielerzahl/Spielfeldgröße + mannschaftliches Niveau) erfolgen"


    Finten -> "Ein Tor zählt nur, wenn zuvor eine Finte erfolgt ist, (evtl. mit ausgespieltem Gegenspieler"/ "Finte (am Gegenspieler) zählt 1 Punkt; Tor gibt 2 Punkte"


    Ist im Grunde ewig lang erweiterbar. Aber ich denke entscheidend ist, dass damit ein konkretes Ziel verfolgt wird.

    Ich habe was das angeht einen etwas anderen Standpunkt als Libra. Grundsätzlich denke auch ich, dass das vom Pensum her schon nicht wenig ist. Aber auf der anderen Seite: Wo ist denn eigentlich das Problem? Sie schreibt gute Noten, ihr ist es (augenscheinlich) selber nicht zu viel, und (so scheint es mir anhand deines Postings) du hast auch kein Problem mit dem Aufwand.


    Wir machen, denke ich, besonders in der Betrachtung von außen zu oft den Fehler, dass wir von uns selbst auf andere schließen wollen: "Mensch, das ist viel zu viel. So viel könnte ich nie stemmen."

    Unter dem Strich möchte ich aber sagen, dass mich der Frauenfußball mal zu Zeiten vor Silvia Neid ansprach. Damals sah ich technisch und taktisch hochwertigen ansehnlichen und zum Herrenfußball sehr unterschiedlichen Fußball, den ich interessant fand.


    Interessant deshalb, weil sie das boten, was die Herren nicht können...Technik und Taktik in der Breite gespielt...bei den Herren sind es Einzelspieler die mal glänzen...so meine Meinung.


    Heute sieht es -meist (Ausnahmen bestätigen die Regel)...aus ...sorry...wie eine "miese" Kopie des Herrenfußball. Überlegt habe ich darüber was sich denn verändert hat und ich komme da auf einen Nenner: Sie spielen Körperlicher...Rauer...Kopie des Herrenfußballs und das - so ich recht hätte - finde ich ungut und gefällt mir nicht.

    Witzigerweise hab ich erst kürzlich einen Artikel auf spielverlagerung.de gelesen, der deiner Einschätzung komplett widerspricht:


    http://spielverlagerung.de/201…-wm-deutschland-japan-01/


    Es handelt sich dabei um einen Spielbericht zum Frauen-WM- Viertelfinale 2011 Deutschland gegen Japan, welches mit 1:0 an die Asiatinnen ging. Grob zusammengefasst ist der Fazit des Blogeintrag, dass die deutsche Mannschaft technisch klar unterlegen war und nur über ihre Laufstärke und Kondition gekommen ist. Die Japanerinnen werden dabei als moderne, weil technisch stärkere Mannschaft beschrieben.


    Unabhängig davon bin ich in der Materie Frauenfußball (speziell der aus dem Jahr 2011) nicht tief genug drin um hier eine differenzierte Einschätzung abgeben zu können. Aber ich denke zumindest als Denkanstoß ist dieser Bericht durchaus interessant.

    Hallo zusammen,


    Da ich selber leider viel zu wenig Ahnung vom Torwartspiel habe, wollte ich mal die Frage stellen wie denn das Aufwärmprogramm eines Torwarts vor einem Wettkampf im Idealfall aussehen sollte. Ich beziehe mich dabei in erster Linie auf ältere Mannschaften (D-Jgd aufwärts).

    Schwieriges Thema...


    Mein erster Gedanke über die 20 Turniere war tatsächlich auch, dass das gefühlt etwas viel ist. Allerdings lässt sich das ganze einschränken, wenn man bedenkt, dass viele Breitensport-Mannschaften ein sehr eingeschränktes Trainingspensum in den Wintermonaten haben. Bei uns ist es so, dass ein mal pro Woche für eine Stunde in der Halle trainiert werden kann. Wenn ich dann mit einem Turnier pro Woche rechne und den Aufwand mit dem im Sommer vergleiche, komme ich auf ein ähnliches Pensum.


    Was das Thema übersättigen/verschnaufen angeht:


    Ich versuche das mal aus Sicht eines "Fußballverückten" zu beantworten. Bei mir persönlich sieht der Alltag im Winter meist so aus, dass ich entweder selber mit meiner Mannschaft bei Turnieren oder ich schaue, welcher Nachbarverein dieses Wochenende ein Turnier hat und verbring da meine Zeit. Und unter der Woche sitze ich (wenn ich nicht grad lernen muss) gelangweilt auf der Couch und ärgere mich, dass die Plätze in der Umgebung alle gesperrt sind.
    Ich denke, wenn man eine entsprechende Mannschaft hat (und das unterstelle ich @Joeben einfach mal) dann kann ein solches Pensum durchaus angemessen sein. Man muss das natürlich immer im Einzelfall sehen, aber ich denke das besonders die Aussage, dass die Jungs weiterhin motiviert sind, spricht dafür, dass dam so ist.

    Ich wäre...neben dem Videobeweis, den ein Trainer pro Spiel einmal nehmen könnte...auch dafür, dass eine Mannschaft die nach x Sekunden nicht zum Torabschluss kommt, den Ball an den Gegner abgeben muss...welcher diesen in vier Sekunden einspielen muss...Zack. Bei drei derartigen Vorkommnissen sollte es einen Elfer geben. Das würde viele interessante Taktiken spannender Art in der Gesamtheit erzeugen....

    Würde von einer solchen Regel nicht eher die Mannschaft profitieren die sich hinten reinstellt? Immerhin würde so der angreifenden Mannschaft die Möglichkeit einer geduldigen und ruhigen Zirkulation genommen. Das würde eher dazu führen, dass man nun durch ein rein defensiv-ausgerichtetes Konzept sichere gegnerische Ballverluste (->Umschaltmomente) hätte, aber gleichzeitig ein verringertes Risiko bei zu passiver Spielweise



    Thema Abseits:


    Ich finde den Ansatz ehrlich gesagt ein bisschen wild. Denn wie sähe ein Fußballspiel ohne Abseitsregel denn aus?
    Mehr Tore? Auf jeden Fall, aber wie sähen die denn aus? Lange Bälle würden zum absolut einzig sinnvollen Mittel im Angriff. Warum soll man sich überhaupt noch durchs Mittelfeld kombinieren, wenn man einfach den gegnerischen Sechzehner besetzen und mit einem langen Ball hineinspielen muss. Und wie reagiert der Gegner bei Ballgewinn? Langer Ball auf den Tief in der gegnerischen Hälfze postierten Stürmer...


    Ich weiß ja nicht wies bei euch so ist, aber mir erscheint so ein Fußballspiel wenig attraktiv.

    Meiner Erfahrung nach hängt das nicht nur von deiner Lizenz ab, sondern auch von deinem tatsächlichem Können als Trainer. Auch ein B-Lizenz Trainer kann keine Ahnung haben.


    Dennoch schauen die meisten NLZs schon drauf, welche Trainerlizenz vorhanden ist. Und ich denke, dass eine B-Lizenz für Leistungsbereich (ich denk mal du meinst damit U15 aufwärts) nicht reichen wird (evtl. als Co-Trainer). Bei den NLZs von denen ich es weiß, ist die Elite-Junioren Lizenz für einen Cheftrainerposten (auch im Aufbaubereich) de facto Pflicht.
    Aber es kann natürlich auch sein, dass das was ich weiß nicht repräsentativ ist, und bei dir in der Gegend anders aussieht.

    Nachdem ich (einen Großteil von) " Verletzt, verkorkst, verheizt" gelesen habe, habe ich mir ein wenig Gedanken über Kraft- und Stabilisationstraining im Jugendbereich gemacht.


    Dass wir Stabi-Training vor dem D-Jugendbereich nicht diskutieren müssen ist denk ich klar. Aber wie sieht es denn ab da aus? Ab welcher Altersstufe nimmt Kraft- und Stabilisationstraining bei euch Einzug ins Trainingsprogramm? In welcher Form?


    Eine andere Sache über die ich mir Gedanken mache ist die genaue Ausführung von Übungen. Im o.g. Buch wird ja bereits angedeutet welche Gefahren falsch ausgeführte Übungen haben. Aber leider ist es schwierig fachlich gesicherte und ausführliche Quellen zu diesem Thema zu finden. Wo sammelt ihr denn eure Informationen zu solchen Trainingsschwerpunkten?

    tststs...Abseits ab E-Junioren, was es alles so gibt.
    Ist bestimmt nicht häufig, denke ich.
    Welcher Landesverband macht denn sowas ?

    Das war auch mein erster Gedanke...


    Aber andererseits denke ich, dass auch gute Argumente für die Einführung von Abseits in der E-Jugend gibt.


    Das eine ist, wie Prof. Dr. Trainer schon angesprochen hat, die einsame Sturmspitze, die damit de facto unmöglich wird. Auf der anderen Seite werden die Trainer weniger dazu animiert mit Libero zu spielen, was ich persönlich sogar noch spannender fände. Denn man sieht es (besonders bei weniger leistungsstarken) E-Jugenden recht häufig, dass ein manchmal sogar 2 Spieler tief in der eigenen Hälfte stehen und dabei nur absichernde Aufgaben haben. Die Trainer würden durch die Einführung des Abseits zumindest dazu animiert, die Kinder nicht nur hinten rumstehen zu lassen.


    Natürlich gibt es wiederum auch gute Argumente contra Abseits, aber interessant finde ich den Ansatz nichtsdestotrotz.

    Und nochmal zum Verständnis: Auch wenn sie als Co einsteigt.... der Co steht nicht nur rum und kickt nen Ball zurück.. er sollte auch schon mal selber Übungen erklären..zusammenhänge erklären und wenn der Trainer nicht da ist...krank..Termine..etc...das Training oder auch das Spiel und Organisation übernehmen.....und mit 13....da ist man eben noch ein KIND! Sprich Aufsichtspflicht...Haftung..blablabla...der ganze Kram halt.

    Warum nicht? Die Kompetenzen sind (genauso wie die Qualitäten) bei Co-Trainern nicht so zu verallgemeinern. Es gibt den Co-Trainer bei Profivereinen der mehr Befugnisse und Fachwissen hat als 95% der Vereins-Chef-Trainer. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch den Fall "Hütchenträger". Aber das ist ja nichts schlechtes. Im Gegenteil denke ich, dass das in ihrem Alter eine gute Möglichkeit ist Erfahrungen zu sammeln.


    Und bei den meisten Bambini-Spielgruppen ist es doch eh so, dass das Trainerteam aus 3 oder mehr Mitgliedern besteht. Und selbst wenn es nur zwei Trainer sind kann das Training auch abgesagt werden oder ein anderer Trainer zum Einspringen gesucht werden. Das Problem hättest du aber auch, wenn es gar keinen Co-Trainer gäbe.