Beiträge von Constantin

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    Was spricht eigentlich dagegen sich einfach trotzdem mit der anderen Mannschaft zu einigen? Es kann Euch ja nicht wahnsinnig viel passieren. Das Spiel könnte als Niederlage gewertet werden (was Euch ja nicht weh tun sollte) und wenn man es vorher mit dem Gegner abspricht, sollte da auch nichts an den Verband durchdringen bzgl. einer möglichen Geldstrafe.

    Für "normale" Verletzungen kommt sowieso erstmal die normale Krankenversicherung auf. Was (meinem Laienwissen nach) problematischer erscheint ist ein verletzungsbedingt möglicher Verdienstausfall (bei einem Jugendlichen unwahrscheinlich) und Pflegebedürftigkeit aufgrund einer Verletzung.


    Ich sehe es auch so, dass es primär einmal die Aufgabe der Spieler ist, den Trainer zu informieren, wenn sie für ein Probetraining angefragt haben. Ich weise zwar darauf hin, dass ich mir das wünsche, mehr aber nicht.


    Wenn ich Spieler anspreche ist die Sache etwas komplexer. Besonders den Fall von Brigantia ist eigentlich ein Beispiel dafür, warum ich dahingehend zurückhaltender bin den Trainer zu informieren. Wer sagt mir denn, dass der Druck der auf den Spieler ausgeübt wurde nicht doch seine Entscheidung beeinflusst hat? Ich bin mittlerweile soweit, dass ich auch in dem Fall den Spieler nur darauf hinweise, dass er seinen Verein informieren soll. Der Junge kennt das Umfeld meistens besser und kann dementsprechend auch einschätzen, ob ihn das Probetraining eventuell in eine unangenehme Situation bringt. Auch wenn es vielleicht nicht unbedingt die Lösung ist, die einem die meisten Freunde macht.

    Bayern erlaubt ab morgen wieder normales Mannschaftstraining mit Körperkontakt ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl. Da aber feste Trainingsgruppen Voraussetzung sind, kann es noch keine Testspiele geben.


    Damit ist meines Wissens in allen Bundesländer außer Berlin wieder Kontaktsport erlaubt?

    um das ganze zu verkürzen. Du siehst die Vermittlung des erkennens der zu bespielenden räume, als wichtige Größe im jugendfussball, korrekt? Die Freiheit zu geben diese intuitiv zu nutzen, und die technische Fähigkeit zu vermitteln das auszuführen, obliegt der Gestaltung unseres Trainings.

    Ja, das steht doch auch nicht zur Debatte?


    Ich hatte die Diskussion jetzt so verstanden, dass es um die Frage der Priorisierung geht.

    vollkommen korrekt! Da Du die Ausbildung ansprichst. Da sollte man sich m.e. auch die frage stellen ob zuerst die Ausbildung des erkennens der passwege/Verbindungen im Vordergrund stehen sollte oder eben simple Verhaltensmuster grundlinie /flanken. ( zugegeben sehr vereinfacht formuliert). In der grundsätzlichen freiheit Räume zu bespielen würde ich niemals reinen zentrumsfokus in der Ausbildung erzwingen, aber grundsätzlich bevorzugen. Das erkennen und nutzen freier räume steht dem grundsätzlichen Spielplan ja nicht im wege. Das ist der spieltaktische effekt. Das verwerten von flanken setzt ballannahme halbhoch/hoch voraus. Kriegt man hervorragend in der jugend mit z.b. fussballtennisvarianten hin


    Simpel ist ja nicht grundsätzlich mit einfach gleichzusetzen. Beim Verarbeiten einer Flanke kommt es auf deutlich mehr an als nur auf die Annahme hoher Bälle. Timing (beim Einlaufen und beim Abspringen) - stabile Umsetzung der Technik unter Gegnerdruck - Entscheidungsfähigkeit unter absolut maximalem Zeitdruck etc.


    Das ist schon anspruchsvoll, insbesondere wenn ich bedenke, dass mein Gegenspieler ja gerade die selben Entscheidungen defensiv treffen muss. Auch wenn bei den dahinterstehenden Entscheidungen relativ "wenige" Kriterien zu berücksichtigen sind.


    Mal davon abgesehen ist ja Grundlinie - Flanken einfach nur deswegen kein gutes Verhaltensmuster im Jugendbereich, weil es einfach komplett falsch ist. Ziel eines jeden Laufweges ist erstmal der Weg zum Tor...und nicht der zur Eckfahne. Andernfalls, da hast Du Recht, verkommt das Schlagen der Flanke zum Selbstzweck.

    Flanken schlage ich dann, wenn ich keine bessere Option habe nach vorne zu spielen, ein 1 gegen 1 nicht besonders aussichtsreich ist oder z.B. im Umschaltspiel zu viel Zeit verloren gehen würde. Aber wenn ich in diese Situation komme, dann sollte ich bitte auch in der Lage sein das mit entsprechend hoher Qualität umzusetzen.


    Es gehört für mich dann auch dazu, den Spieler zu vermitteln, wie ich am Flügel zu Raumgewinn kommen kann. Um dann im Anschluss eventuell durch eine Hereingabe Torgefahr zu erzielen. Das ist für mich ein wichtiger Teil des Fußballspiels.

    Wobei die Aussage ,,feste Kleingruppen'' natürlich überaus schwammig ist!


    feste Gruppen auf 1 Training bezogen? Oder feste Gruppen bis die nächste Verordnung kommt?


    Ersteres würde eigentlich auch Testspiele möglich machen, letzteres nicht, bei letzterem dürften noch nicht einmal neue Kinder mittrainieren, die vielleicht interessiert sind mit Fussball anzufangen, totaler Unsinn.

    Warum? So wie ich das verstehe dürfen z.B. bei einer Mannschaft mit 20 Spielern noch bis zu 10 verschiedene Probespieler mittrainieren bevor die Grenze erreicht ist. Es impliziert ja nur, dass die Trainingsgruppe fest ist, nicht, dass ich nur an einer Trainingsgruppe beteiligt sein darf.

    Ich finde, dass diese Reduktion auf die Frage, wie viel Prozent aller Flanken zu Toren werden, der Komplexität des Sports nicht ganz gerecht werden.


    Wenn man sich mal die letzten zwei Mannschaften die die CL gewonnen haben anschuat, dann sieht man, dass Liverpool:love: und Real verhältnismäßig viel über außen spielen/gespielt haben und überdurchschnittlich oft Flanken. Das hat sicher auch mit dem Spielermaterial zu tun (oder kennt Ihr eine Mannschaft mit auch nur halb so vielen kopfballstarken Spielern wie Liverpool?). Aber es stellt sich natürlich auch die Frage was vor und nach der Flanke passiert.


    Um in die Situation zu kommen, dass ich aus dem Halbfeld flanken kann muss ich, je nach Gegner, relativ wenig tun. Manchmal reichen schon zwei oder drei gute Verlagerungen in der Kette und ich hab genug Platz um zu flanken. Das bedeutet deutlich weniger Risiko eines Ballverlustes in der Nähe des eigenen Tores. Außerdem sind die spielerischen Ansprüche an die eigene Mannschaft nicht so hoch, wie wenn ich versuche mich durchs Zentrum zu kombinieren.


    Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Flanke, die nicht zu einem Torabschluss wird, nicht automatisch zu einem Ballverlust wird. Wenns gut läuft (und ich das entsprechend trainiere) habe ich eine relativ gute Chance, dass ich nach so einer Hereingabe den zweiten Ball erobere. Das gezielte klären eines hohen Balls ist meistens eh schon schwer genug und außerdem hat die angreifende Mannschaft oft die bessere Staffelung um den Ball zu bekommen.


    Risikomanagement ist im ergebnisorientierten Sport eine sehr wichtige Komponente. Manchester City zum Beispiel spielt dieses jahr mit Sicherheit keinen qualitativ schlechteren Fußball als letztes Jahr. Sie werden bloß (aufgrund personeller Veränderungen) für Fehler deutlich härter bestraft, was über das Jahr hinweg einfach zu zu vielen Punktverlusten führt.


    Ich glaube, dass es in der Ausbildung ganz entscheidend ist seinen Spielern ein breites Repertoire an Fähigkeiten mitzugeben. Es nutzt ja nichts, wenn ich mit meiner Mannschaft über Jahre hinweg nur durchs Zentrum spiele und nie eine Flanke schlage/verarbeit, nur um dann im Herrenbereich bei einem Atletico-Verschnitt zu spielen. Flexibilität ist sowieso meines Erachtens im modernen Fußball der Schlüssel zum sportlichen Erfolg. Man hat in den letzten Jahren gesehen, dass Mannschaften im Profifußball mit einem eindimensionalen Konzept Probleme bekommen

    ich trainiere ab der kommenden Saison eine (leistungsorientierte) U14. Ferien starten am 27.7.


    Ich denke bei mir wird es etwas Richtung 3.) werden. Eventuell reduziere ich das Pensum oder die Intensität ein wenig, aber so wirklich Sorgen um die Belstung mache ich mir momentan nicht. Die Jungs hatten jetzt 2 Monate komplett Pause + 1 Monat wenig intensives Training in Kleingruppen. Und selbst jetzt ist das kontaktfreie Training ja nicht ganz mit dem normalen vergleichbar.


    Meine Sorge ist auch, dass es dann im Herbst doch wieder Einschränkungen gibt und man die Zeit, die man jetzt hatte nicht genutzt hat...


    Mal davon abgesehen fahren viele Jungs dieses Jahr eh nicht in den Urlaub. Insofern sind die denke ich ganz froh, wenn sie ein bisschen beschäftigt sind.

    Kann man ja einfach mal rechnen. Wenn ein Landkreis (der Einfachheit halber) 160.000 Einwohner hat, dann erwarten wir dass er ca. 2% aller deutschen Fußballer im Profifußball stellt. In der Bundesliga spielen zwar teilweise Menschen aus anderen Länder, aber ich gehe schon davon aus, dass das durch Deutsche, die im Ausland ihr Geld mit Fußball verdienen.


    Rechnen wir mal mit 1000 Profifußballern zum jetzigen Zeitpunkt (was ja schon extrem niedrig gerechnet ist), dann sind in obigem Landkreis ca. 20 aktuelle Profis zu erwarten. Da sind die 3-4 Spieler in 40 Jahren aus deinem Beispiel, selbst im schlechtestmöglichen Fall absolut unrealistisch.

    Es gibt ja auch Weiterhin das Gebot sämtliche nicht zwingend notwendige Kontakte zu vermeiden.


    Sprich, die Kids sollen nicht auf dem Bolzplatz mit Kontakt bolzen, es ist nur nicht mehr verboten

    Es stellt sich halt an der Stelle schon auch mal die Frage, welche Kontakte als zwingend notwendig zu erachten sind. Ich höre im Zusammenhang mit Fußball (oder anderen Freizeitaktivitäten) immer wieder: "Das ist ja nur eine reine Spaßveranstaltung, das muss jetzt erstmal warten."


    Es ist ja irgendwo auch eine gesellschaftliche Frage, welche Teilbereiche des Lebens wir als notwendig erachten, dass das Leben lebenswert ist. Bsp. Tönnies. Der Schlachtbetrieb in Gütersloh wurde ja mehrfach als systemrelevant bezeichnet und darf noch bis Ende dieser Woche die Fleischverarbeitung fertigstellen. Ist dann also billiges (!) Schweinefleisch wichtiger als soziale Kontakte von Kindern und Jugendlichen? Ich mein klar, hinter letzterem steht kein Geld was verloren gehen könnte, aber wollen wir gesellschaftliche Werte wirklich anhand einer rein finanziellen Komponente bemessen?

    Für mich ist Fußball schon auch ein wichtiger Lebensinhalt. Wenn der fehlt, fühle ich mich schlechter, als wenn ich mal ein paar Wochen etwas mehr für meine Grillwürste bezahlen muss. Aber da hat sicher jeder andere Prioritäten und ich verstehe auch, dass bestimmte Dinge anderen Menschen wichtiger sind.

    Ein Punkt, der mich an dieser Situation am meisten stört: In der gesellschaftlichen Debatte (ob im öffentlichen oder privaten Rahmen) wird sehr bewusst eine Wertung in Bezug auf die Wichtigkeit bestimmter sozialer Ereignisse vorgenommen. Kirche ist wichtiger als Kino. Restaurants sind wichtiger als die private Grillfeier. Parteitage sind wichtiger als Sportvereine. Und das, obwohl der individuelle Wert stark zwischen unterschiedlichen Menschen differieren wird.


    Ich glaube, dass wir als Gesellschaft einen sehr hohen Preis zahlen müssen, wenn wir nicht bereit sind ein gewisses Risiko einzugehen. Maßnahmen einfach nur unter dem Deckmantel der "Vorsicht" aufrecht zu erhalten oder sogar im vorauseilenden Gehorsam umzusetzen führt mMn in eine Richtung die ich persönlich nicht gut heiße. Und das, obwohl ich die Maßnahmen zum Infektionsschutz an sich richtig finde.

    Steile These:


    Weder in der U12, noch in sonst einem Altersbereich, ist ein isoliertes Erwärmen und Dehnen einer intelligenten Trainingssteuerung in Sachen Verletzungsprophylaxe überlegen. Entscheidend ist meines Erachtens, dass die Intensität zu Beginn des Trainings langsam gesteigert wird, ob Du das dann in Form eines Lauf-ABC, einer kleinen Spielform (enger Raum/keine Sprints z.B. 4 gg 2) oder einfachen Technik-Aufgaben löst ist eigentlich sekundär.


    Letzten Endes willst Du den Muskel ja auf eine Belastung vorbereiten, das geht wahrscheinlich am Besten, wenn Du die Bewegungen, die du später auch im Spiel brauchst, in geringerer Intensität ausführst. Ich habe persönlich auch nicht die Erfahrung gemacht, dass sowas besonders gut vor Verletzungen schützt. Im Gegenteil haben wir dieses Jahr im Training zu keinem Zeitpunkt klassisches Erwärmen gemacht
    (statt dessen eher kleine Ballbesitzspiele) und hatten das ganze Jahr über nur zwei ernsthafte Muskelverletzungen (und das immerhin in einer Saison in der wir in die Verbandsliga aufgestiegen sind).


    Zu deinem speziellen Fall: Warum kannst Du die Zeit, die Du für die Laufschule verwendest nicht z.B. für eine andere Form der Erwärmung nutzen? Wenn das Platzgründe hat, würde ich mir überlegen, ob ich nicht vielleicht schon langsam in Richtung Kräftigung gehe. Davon würde ich mir eher langfristige Effekte erwarten.

    Meine Meinung, die sich dann wohl auch mit dem NFV deckt:

    Lauf-ABC kann ja letztlich - zumindest in dem Altersbereich auch als Hauptziel - zur Koordination/Motorik gezählt werden. Du vermittelst den Spielern ja gewisse Bewegungsmuster und daraus resultierend ein besseres Körpergefühl und effizientere Bewegungen. Ich persönlich fänd's auch im Hinblick auf den U15-Bereich und die dortigen Wachstumsschübe sehr sinnvoll, wenn die Spieler an Dinge wie das Lauf-ABC schon vorher gewöhnt wurden und sich somit schneller wieder anpassen können.

    Und: Wenn sowieso keine Trainingszeit davon abgeht, ist's doch gar kein Problem. Im Gegenteil: Die Jungs wissen, jetzt ist Lauf-ABC angesagt und danach geht's los. Genau so wie ein Rondó oder ähnliches als Ritual vor dem Trainingsbeginn. Macht doch einen viel besseren Eindruck, als wenn jeder kreuz und quer auf's Tor ballert.

    Ich finde es komplett Richtig, dass so ca. im Bereich U13-U16 vermehrt auch im Hinblick auf das Wachstum trainiert werden muss. Das Lauf-ABC kann mich dahingehend nicht mehr so wirklich überzeugen. Immerhin handelt es sich ja um Bewegungen, die dem Spieler wenig koordinative Fähigkeiten abverlangen, zumindest ab dem Zeitpunkt an dem die Bewegungen automatisiert sind (was bei einem sportlich begabten Kind recht schnell passieren sollte). Ich glaube, dass es einfach komplexere Bewegungsaufgaben als ein lauf ABC braucht um die entsprechenden Koordinativen Fähigkeiten zu schulen. Außerdem wird mMn oft die Komponente Kräftigung in diesem Zusammenhang unterschätzt. Wenn ich einen ausreichend stabilen Körper (ohne muskuläre Dysbalancen) habe, sinkt mein Verletzungsrisiko erheblich.


    Also da bin ich mal gespannt wie der Fußballverband dort anpasst. Finde ich eigentlich ein Unding, einerseits wird eine Beschränkung genannt aber andererseits nur als Empfehlung. Was soll man denn damit anfangen ? Ich hoffe der Fußballverband spricht nicht auch Empfehlungen statt klarer Vorgaben aus, dann ist man ja endgültig im rechtsfreien Raum. Zumindest müsste man sich dann über Bußgelder, Fahrlässigkeiten u.ä. keine Gedanken mehr machen bei so unklaren [...]

    Der Landesverband hat da genau gar nichts zu sagen. Wenn Land und Gemeinde das Training erlauben, dann können sich der Verbandsjugendleiter, Kreisspieleiter und wer sonst noch mitmachen will, auf den Kopf stellen, es würde nichts bringen.


    Dementsprechend ist die Situation auch für Euch. Lasst die Eltern unterschreiben, dass sie sich des Risikos bewusst sind und dass ihnen gesagt wurde, dass das Training freiwillig ist, dann kann Euch mehr oder weniger nichts passieren. Man kann Euch nur dann was ab, wenn Ihr grob fahrlässig handelt. Und solange Ihr im Rahmen des Gesetzes bleibt, ist so ein Szenario sehr unwahrscheinlich.

    Nur häufen sich die Fragen nach "richtigem Fußball" und von einigen Eltern kam auch schon mal der Hinweis, dass sie das Ganze recht locker sehen.

    Ich habe mich persönlich dazu entschieden, die Kommunikation mit den Spielern auf eine Ebene zu bringen, die für die Spieler nachvollziehbar ist. Denn viele der geltenden Regeln halte ich aus infektiologischer Sicht entweder wenig wirksam oder sogar Kontraproduktiv (z.B. dürfen einige Vereine im Training nur einen Ball benutzen). Das sage ich den Jungs auch ganz offen so. Ich versuche aber zu verdeutlichen, dass unsere Erlaubnis zu trainieren eindeutig an die Einhaltung der Regeln gekoppelt ist. Wenn jmd bspw. vom Ordnungsamt Verstöße gegen die Regeln beobachtet, dann wars das ganz schnell mit der Freigabe der Plätze.


    Ich glaube, dass es hier auch gegenüber den Eltern wichtig ist, einen Standpunkt zu haben, den man auch deutlich kommuniziert. Wenn du z.B. sagst, dass Du die Regeln alle (!) aus Sicht des Infektionsschutzes richtig wichtig findest, musst Du das natürlich auch begründen können. Ich könnte das (ohne unehrlich sein zu müssen) nicht. An die Regeln halten muss ich mich aber natürlich trotzdem.

    Ich möchte mich gar nicht damit abfinden, dass das Training komplett ohne Spielformen ablaufen muss. Ich mache z.Zt. Unterzahlspielformen mit Zonenbindung. Selbst, wenn er nicht an seine Zone gebunden wäre, machte es für den/die Defensiven dabei meistens keinen Sinn, in den Zweikampf zu gehen. Ziel dieser Spielformen ist es, immer wieder einen Passweg zu schließen. Passempfänger kann dabei auch Minitor sein.
    Von den letzten drei Trainings hat das 2x ganz gut funktioniert.

    Klingt interessant. Könntest Du vllt. etwas genauer erläutern, wie Du die Übung gestaltet hast?

    Das leidige Thema: Theorie und Praxis.

    Der HFV hat hier seine Empfehlungen insoweit gelockert, dass die Materialien vor und nach dem Training nicht mehr desinfiziert werden müssen. Nun reicht es auch aus, wenn man alles mit Wasser und Bürste abschrubbt. 8o Fand ich amüsant.


    Kennt hier zufällig jemand Übungen, in denen man nicht die Hütchen und Stangen in den Mund, Auge, Nase oder Gesicht nimmt?

    Ich kenne, ehrlich gesagt, nicht einmal Übungen bei denen die Spieler überhaupt Material in die Hand nehmen (von Leibchen mal abgesehen). Ich mag diese Empfehlung ehrlich gesagt überhaupt nicht, weil sie offensichtlich einfach unreflektiert von anderen Sportarten übernommen wurde, ohne eine ausreichende Differenzierung vorzunehmen.


    Ich fände es wichtiger, seine Anstrengungen auf Bereich zu fixieren bei denen eine ernsthafte Ansteckungsgefahr besteht.


    In München dürfen manche Teams bspw. nur einen einzigen Ball benutzen. Das erhöht meines Erachtens eher das Ansteckungsrisiko.

    TomGB : ich kann dich komplett verstehen. Wie das rechtlich gesehen wird, ist aus meiner Sicht etwas anderes. Und was ist, wenn bei euch ein Fall auftreten würde (ich hoffe es nicht). Wo zählst du dazu? Aus meiner Sicht müssten alle 3 Gruppen das Training einstellen und in Quarantäne, weil du Kontakt hattest.

    Kontakte über zwei Ecken müssen meines Wissens nicht in Quarantäne. D.h. wenn in einer Gruppe ein Fall auftritt, müssen die Spieler und der betreuende Trainer in Quarantäne.


    Nur wenn dann auch der Trainer erkrankt, muss die ganze mannschaft zu Hause bleiben.