Beiträge von Constantin

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    ich verstehe den Passus zur U9 nicht:


    "Für Mannschaften der U9 und jünger werden günstigere Betreuerschlüssel empfohlen (5

    Spieler/Trainer). Über eine Einbindung von Elternteilen kann dieser Schlüssel erreicht werden."


    Ich dachte es sind eh nur 4 Spieler/Trainer erlaubt? Oder sind damit Gruppen gemeint die z.B. jeweils auf unterschiedlichen Teilen des Feldes trainieren, aber vom selben Trainer betreut werden.

    Mit 4 + 1 ist doch praktisch kein Training möglich. Noch haben die Vereine die Kapazitäten dafür. So würde der NFV und die Landesregierung erst allen Hoffnung machen um dann am Ende zu sagen ,,April, April'' und alle müssen sich noch defacto mindestens einen weiteren Monat gedulden.

    Hast du noch nie Einzeltraining gemacht? Klar, Kleinstgruppen sind nicht ideal, aber ich denke, dass es auf jeden Fall Lösungen geben wird unter denen man den Spielern richtig gutes Training anbieten kann. Ob das dann die normalen 4,5 - 6 Stunden pro Woche wie sonst sind, sei mal dahin gestellt, aber machbar ist es allemal.

    Versucht bitte alle mal, diese eine einzelne Studie nicht so überzubewerten. Ich weiß, insbesondere Medienvertreter tun ganz gerne so, als wären solche Ergebnisse endgültig, aber so funktioniert Wissenschaft (glücklicherweise) nicht. An der Charite wurde getestet, wie viele Viren sich bei Kindern, die positiv getestet wurden, im Rachen befinden. Man weiß mittlerweile, das bei einer bestimmten Virusmenge im Rachen die Möglichkeit einer Verbreitung besteht.

    Herausgekommen ist, dass ein Teil der Kinder diese Grenze überschreitet. Mehr nicht. Trotzdem gibt es noch eine ganze Menge Fragezeichen, die diese Studie nicht beantworten kann, und was mit Sicherheit auch nicht ihre Intention war. Was ich persönlich bspw. als kritisch ansehe ist einmal, die sehr geringe Zahl an getesten Kinder (n=37), was die Aussagekraft der Studie zumindest etwas in Zweifel zieht.

    Das ist aber allen Beteiligten auch bewusst. Selbst Prof Drosten (Leiter der o.g. Studie aus der FAZ) hat heute morgen eine Studie auf Twitter gepostet, die den Ergebnissen seiner eigenen Studie widerspricht (Kinder sind [vereinfacht] nur ein Drittel so infektiös). Erst durch ganz viele unabhängige Studien, kann ein Gesamtbild entstehen.

    Es ist ja bereits absehbar (bzw. in Österreich für den 15.5. terminiert), dass demnächst Fußballtraining wohl unter Einhaltung eines Mindestabstands von 2m wieder ermöglicht wird. Ich gehe davon aus, dass insbesondere die älteren Mannschaften davon Gebrauch machen werden.


    Es gibt ja ganz offensichtliche Kandidaten für ein solches Training (Pass-/Torschussübungen, Technik/Finten etc.). Allerdings ist es ja auch so, dass die meisten von uns eine eher spielformlastige Art des Trainings bevorzugen würden. Ich habe mir schon ein paar Gedanken gemacht, wie man z.B. ein Rondo organisieren könnte ohne, dass zwei Meter Abstand unterschritten werden (Zone für Ballbesitz und eigene Zone für Verteidiger). Ähnliches kann ich mir für bestimmte Ballbesitzspiele vorstellen.


    Etwas problematisch ist hier sicherlich, dass man nicht absolut sichergehen kann, dass die Spieler zu jedem Zeitpunkt den Abstand sicher einhalten können. Ich gehe aber davon aus, dass das einigermaßen kulant ausgelegt wird, so lange die Übungen /Spiele ein unterschreiten des Mindestabstands nicht vorsehen.


    Ich würde mich über Input freuen!

    Dann aber nicht nur bis 12 , weil gerade ab 12 das kritische Alter ist , wo viele mit Sport aufhören.

    Wenn sie dann keine Freunde treffen dürfen und nicht auf den Platz zum Fußballspielen gehen dürfen ...

    Es gibt eine niederländische Studie, nach der Kinder bis 12 Jahre keine relevanten Überträger (aufgrund wohl geringerer Reprodunktion im Rachenraum) für das Virus sind, daher diese Entscheidung. Ob diese Studie tatsächlich so aussagekräftig ist, daran herrschen aber Zweifel.

    Im Unterschied zu MERS gibt es für SARS2 ja bereits erste Impfstoff-Kandidaten, die sich auch schon in ersten klinischen Studien befinden. Es ist denke ich auch hier auch hier eine Frage der Prioritäten bzw. des Geldes. Die Prognose, die ich bis jetzt am häufigsten gehört habe ist Ende 2020 bis Anfang 2021, daher ist das jetzt fürs Erste mal meine Arbeitshypothese. Eventuell findet man ja auch noch Strategien um die klinischen Tests weiter abzukürzen... Davon abgesehen ist es wohl auch so, dass man Versatzstücke, die für Impfstoffe gegen SARS1 und MERS verwendet wurden, auch in SARS2 (es gab wohl auch dahingehend Vorbereitungen bzgl. einer möglichen Pandemie) Verwenden kann, was die Entwicklung des Impfstoffes wohl enorm beschleunigt hat.


    In den Niederlanden wird jetzt übrigens wieder Mannschaftssport für Kinder bis 12 Jahre erlaubt. Eventuell kann man ja an der folgenden Entwicklung bei unseren Nachbarn Rückschlüsse für Deutschland ziehen (und im Zweifel wander ich halt aus:P).


    Was mich bzgl. einer weiteren Lockerung der Maßnahmen vor einem Ende der Epidemie optimistisch macht, ist, dass wir ja nicht mehr auf dem selben Stand wie Anfang März sind. Die Testkapazitäten sind höher (RKI empfiehlt Testung ALLER Atemwegserkrankungen), die Gesundheitsämter besser ausgestattet, eine App ist in Planung etc. etc. Die Voraussetzungen um das Virus zu verfolgen haben sich dementsprechend verbessert, daher glaube ich, dass es auch möglich sein wird, Rt auch unter 1 zu drücken bei geichzeitiger Lockrerung einzelner Maßnahmen. Und wie oben bereits gesagt, wird man wohl versuchen das Ganze so zu gestalten, dass die Neuinfektionen langfristig sinken, wodurch natürlich auch die Gesmtsituation auf lange Sicht einfacher zu kontrollieren sein wird.

    Das ist jetzt etwas ausführlicher geworden, aber dieser ganze Pessimismus den man hier, aber auch wo anders zu lesen bekommt geht mir etwas auf die Nerven. Ich bin selber kein Virologe, deswegen sind die folgenden Aussagen mit einer gewissen Vorsicht zu genießen, sind aber denke ich, zumindest nicht völlig abwegig:


    Die momentane Zielsetzung der Politik ist es, das Infektionsgeschehen auf ein Maß zu beschränken, bei dem die Gesundheitsämter einzelne Infektionsketten nachverfolgen können. Das ist, laut Aussage von Dr.Schaade (RKI), bei einer täglichen Zahl an Neuinfektionen von wenigen Hundert Fällen realistisch. Davon sind wir zwar momentan noch ein Stück entfernt, allerdings würden wir, bei einem konstanten Faktor R=0,8-0,9 in einigen Wochen (evtl. 1-2 Monaten) dorthin kommen. Durch einen Anstieg der Test- und Verfolgungskapazitäten (z.B. Tracing-App) ist mE aber sogar ein noch schnelleres sinken zu erwarten.


    Es herrscht momentan so ein bisschen der Glaube, dass die aktuellen Maßnahmen zu einem schnellen Anstieg der Infektionskurve führen könnten. Auch wenn es sicher ein gewisses Risiko gibt, halte ich das doch für eher unwahrscheinlich. Für eine Ansteckung ist körperliche Nähe von <2m für ca. 15 Minuten notwendig. Das halte ich bei keiner der getroffenen Maßnahmen für Wahrscheinlich. Das zeigt btw auch die kürzlich im Bulletin des RKI veröffentlichte Studie, dass der Rt Wert bereits vor Einführung der einschneidenderen (also Kontaktbeschränkung, aber auch Schulschließungen) Maßnahmen deutlich gesunken ist. Wohlgemerkt ohne, dass die Gesundheitsämter zu diesem Zeitpunkt ernsthaft Ketten verfolgen können (Spahn Anfang März: "Wir haben den Überblick verloren").


    Nehmen wir also an, dass die Zahlen auch in Zukunft weiter sinken: Was passiert dann? Dr. Schaade sprach heute von einer "weitgehenden Verringerung der Maßnahmen" sollte dieses Ziel erreicht werden. Aber was bedeutet das? Markus Söder (der ja zu den eher vorsichtigen zählt) hat der Gastronomie und den Hotelbetrieben in Aussicht gestellt, dass diese wohl im Juni wieder öffnen können, sollten die Infektionszahlen sich weiter so erfreulich entwickeln wie im Moment. Auch mit dem Hintergedanken, dass man ins Restaurant eher auch mal mit Freunden geht, die nicht im eigenen Haushalt leben.
    Im Bereich Fußball wird man sich sicherlich überlegen müssen, welche Auflagen wir einhalten können bzw. wollen. Dass Umkleiden und Duschen bis zum Ende der Epidemie geschlossen bleiben werden, damit ist wohl zu rechnen. Aber bereits jetzt ist es ja (sogar im sehr restriktiven Bayern, das wurde mir auch von offizieller Seite bestätigt) schon möglich zu zweit, unter Einhaltung gewisser Regeln ein Fußballtraining durchzuführen. Da wir uns momentan in einer Phase des Lockdowns befinden ist sicher damit zu rechnen, dass einige Beschränkungen in naher oder etwas weniger naher Zukunft purzeln werden. Also warum nicht auch die Öffnung von Sportplätzen? Auch deren Nutzung ist im Grundgesetz verankert, insbesondere natürlich wenn sie in privater Hand sind. Sollte also keine akute Bedrohung mehr für Leib und Leben vorliegen (was ja in o.g. Szenario der Fall ist) dann ist es ja schon von rechtlicher Seite geboten, diese Maßnahmen wieder zu lockern.


    Ein krasseres Hindernis ist es glaube ich eher, ob alle Mannschaften damit einverstanden sind zu spielen, so Lange kein Impfstoff vorhanden ist, aber das ist eine andere Geschichte.


    Thüringen will ab 4.Mai schon wieder Veranstaltungen im Freien erlauben mit bis zu 50.Personen. Dann kann man Kinder - mit bestimmten Vorkehrungen - auch Fußball spielen lassen.

    Auch wenn ich mein letztes Fünkchen Hoffnung noch behalten habe, was eine Wiederaufnahme des Training zumindest unter gewissen Schutzmaßnahmen betrifft, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Thüringen das vor hat. Wenn du irgendwie ne Quelle hast würde ich mich echt freuen, wirklich.


    Unabhängig davon: Kennt sich jemand mit den Kontaktbeschränkungen etwas besser aus? Insbesondere in Bayern. Wäre es erlaubt, dass zwei Jugendliche gemeinsam auf einer Wiese trainieren, so lange ein Abstand von 2m eingehalten wird?

    Ich gehe mittlerweile nicht mehr davon aus, dass eine Schulöffnung auch zur Öffnung der Sportanlagen führt. Das hat zum einen mit der Kabinensituation zu tun und zum anderen mit den Duschen (dort findet die Hauptansteckung statt - und der Regierung wird es egal sein, ob eure Kinder duschen oder nicht). Und ihr müsst bedenken, es ist ja nicht nur eure Mannschaft, die dann trainieren will. Wie viele Mannschaften trainieren bei euch zeitweise nebeneinander und wo und wie ziehen die sich um. Wenn ich davon ausgehe, dass 2 Mannschaften vor mir, eine mit mir und 2 Mannschaften nach mir trainieren, sind das bei 10 Teilnehmern schon 60 Personen mit denen man Kontakt hat.

    Ich stelle mich bereits gedanklich darauf ein, dass es frühestens im September/Oktober weitergeht, wenn nicht sogar erst im nächsten Jahr. Sollte es früher der Fall sein, freue ich mich.

    Wenn das tatsächlich so ist, dann sperre ich halt die Benutzung der Kabinen und Duschen.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass es unter Auflagen (z.B. wie bei den Profis) möglich sein wird wieder Sport zu treiben, wie es ja in anderen Ländern und Lebensbereichen schon umgesetzt wird. Allerdings hat auch mein Optimismus in den letzten Tagen extrem gelitten

    Ob man das dann auch so durchführen möchte, ist dann wiederum eine ganz andere Frage. Masken während des Sports wären denke ich nicht gerade sinnvoll, wenn man die so schon aufgrund der Durchfeuchtung alle 30 - 60 Minuten wechseln soll. Das müsste beim Sport ja noch öfters geschehen...

    Die Verantwortung dafür, dass sich die Kinder nicht zu nahe kommen, möchte ich auch nicht übernehmen. Da braucht es nur ein panisches Elternteil und schon hat man den Salat, falls sich doch einmal 2 näher kommen.


    Bei aller Liebe zum Sport und so sehr ich es auch irgendwie vermisse, unter den Bedingungen würde unser Training nicht stattfinden. Dann nehme ich es in Kauf, dass die Saison gelaufen ist.

    Kommt sicherlich auch auf das Alter an, da gebe ich dir Recht. Grundsätzlich bin ich mittlerweile soweit, dass ich sogar Einzeltrainings für jeden Spieler machen würde, wenn ich im Gegenzug wieder auf dem Platz stehen darf.


    Würde ich auch nie machen. Gerade bei den Kleinen gibt es jedes Mal kurz Tränen. Sei es aus Frust oder weil sich jemand weh getan hat.

    Dann kann man doch nicht sagen: bleib 2 m weg!


    Sport mit Maske stelle ich mir grauenhaft vor...

    Also ich kenn das vom Winter, wenn man bei Minusgraden mit Buffi vorm Gesicht trainiert. Ich habe jetzt auch mal probiert, mit einer Stoffmaske laufen zu gehen und finde, dass es schon funktioniert. Ist nicht ganz so angenehm wie ohne, aber immernoch besser, als die nächsten paar Monate in der Bude zu hocken.

    Hi,


    Danke für deinen Beitrag. Ausgehend von deiner Idee machen bei uns von F- Jugend bis U19 mittlerweile 3/4 der Mannschaften Training via Video-Konferenz.

    Wenn ich mir so anschaue, unter welchen Bedingungen und Auflagen die Proficlubs wieder ins Training starten konnten und das schrittweise Hochfahren des öffentlichen Lebens anscheinend unter der Maxime des Abstandhaltens vollzogen wird, kann ich mir ein baldiges Vereinstraining (insbesondere beim Fußball) nur schwer vorstellen.


    Mal schauen, wie und was kommende Woche entschieden wird...

    Ich denke auch nicht, dass wir Anfang Mai wieder werden ganz normal starten können. Dennoch bin ich optimistisch, dass unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen (Training ohne Körperkontakt; Trainieren mit Maske/Buffi vorm Gesicht; Kleingruppen) Fußballtraining spätestens im Juni wieder möglich sein wird. In Österreich wird Ende Juni avisiert um Großveranstaltungen wieder zu erlauben (wenn sich die Zahlen entsprechend entwickeln). Dementsprechend glaube ich schon, dass auch in DE deutlich früher ein Fußballtraining wieder möglich sein sollte. Auch wenn es dann unter o.g. Aspekten passieren dürfte.

    Ok, aber nicht wirklich gerne! Bitte denkt daran, dass viele jetzt auch hier lesen und es bei bestimmten Themen hilfreich ist, dies hier, auch über Jahre, nachlesen zu Können. Momentan ist alles ziemlich weit runter, Besucherzahlen und Verkäufe sind eingebrochen. Dies betrifft alle, wie mir von verschiedenen Verlegern und Produzenten bestätigt wurde. Es wäre jetzt zwar die Zeit, sich fortzubilden, aber die Leute haben momentan den Kopf nicht frei.


    Aktiv werde ich mich nicht beteiligen (können) oder dies organisieren können, die Gründe sind insbesondere private Überlastung, meine Frau arbeitet hier nebenan in der UNI-Klinik und seit gestern wird an der Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Meckpomm kontrolliert. Wir haben uns zwar seit fast zwei Wochen bewusst nicht mehr mit unseren Kindern und Enkelkindern getroffen, aber jetzt würde es vielleicht gar nicht mehr gehen und das belastet schon. Genug gejammert:


    Bleibt alle gesund und freut wuch auf die Zeit "danach", dann werden alle dreifach motiviert sein. Mein Trainingstipp fürs erste Training: Spielen lassen ... stundenlang.

    Vielen Dank für deine Rückmeldung! Ich wünsche Dir in diesem Sinne viel Kraft in der kommenden Zeit!


    Was das ursprüngliche Thema betrifft. Falls jemand an einem Online-Treffen Interesse hätte, würde ich vorschlagen schreibt derjenige entweder hier oder mir privat eine Nachricht. Was die mögliche technische Umsetzung würde ich aus Bequemlichkeit einfach Skype nehmen. Wenn da jemand aber bessere Vorschläge hat, wäre ich natürlich offen.

    Ich habe mir mal die Freiheit genommen dieses Thema hier auszugraben:


    Ich kann mir gut vorstellen, dass in der aktuellen Situation sicher bei einigen das Interesse besteht, eine Aktion wie sie let1612 im OP beschrieben hat, mal durchzuführen. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass wir wohl alle im Moment sehr viel Zeit zu Hause verbringen, wäre es natürlich spannend sich mal "Face to Face" mit den Trainerkollegen hier im Forum austauschen zu können (da wir ja momentan alle auch unsere realen sozialen Kontakte reduzieren sollen hat das denke ich sicher auch einen Mehrwert gegenüber eines Foren-Eintrags). Unter der Voraussetzung, dass genug Leute an z.B. einer Skype/Teamspeak o.ä. Session haben und @Uwe (bzw. er seine Meinung unter den aktuellen Umständen geändert hat) nichts dagegen hat, würde ich sowas privat(!) mal organisieren.

    Absolut überragende Idee! Danke dafür ?

    Gibt es Gründe für einen Wechsel?


    Das wäre erstmal viel wichtiger. Bis jetzt liest es sich so, als würde er nur wechseln, weil der die Möglichkeit dazu hat und das wäre ein ziemlich dämlicher Pull-Faktor.

    Alleine die Ablehnung eines Probetrainings durch den JL und die Aussagen bzgl. einer Sperre wären für mich Grund genug.


    Just sayin'


    Ich würde das weniger nach Jahrgängen differenzieren, sondern eher davon abhängig machen, was meine persönliche Philosophie als Trainer ist.

    Ich persönlich bin in letzter Zeit dazu übergegangen, dass ich (auch technische Schwerpunkte) möglichst niemals ohne Gegnerdruck trainiere. Das heißt dann auch, dass selbst die Erwärmung (natürlich mit angepassten Bedingungen und mit entsprechend Anweisung an die Spieler, was die Intensität betrifft) in kleinen Spielformen statt findet. Ich gehe davon aus, dass ein Spieler im Leistungsbereich kein Problem damit hat, einen Ball ohne Gegnerdruck zu verarbeiten. Damit ich dann trotzdem eine ausreichende Varianz rein bekomme, muss ich halt versuchen den Druck, den der Spieler bekommt, nach und nach, zu maximieren.


    Dementsprechend würde ich auch mit kleineren arbeiten. Alles was ich am Ball mache, sollte so spielnah wie möglich statt finden, also eben unter Gegnerdruck.


    Deswegen bin ich auch kein wahnsinnig großer Fan dieser Methodik: Spielen-Üben-Spielen. Warum muss dieses "Üben" immer in meinen Trainingseinheiten drin sein? Ich kann doch meine methodische Reihe ausschließlich in spielnahen Formen durchführen.