Beiträge von Strznievski

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Letztens hat ein Spieler der ein Tor gegen uns geschossen hat sein Trikot ausgezogen und armkreisend geschwungen, wärend er eine ganze Runde um den Platz gelaufen ist. Einer meiner Spieler, der Fußball aus dem Fernseher nicht kennt, hat mich ganz entgeistert angesehen und gefragt ob mit "dem da" eh alles in Ordnung ist. Nachdem er seine Runde beendet, sein Trikot wieder angezogen und seinen Platz gefunden hat, konnten wir dann endlich weiter machen.
    Die Eltern meiner Mannschaft fühlten sich provoziert. Mir war bis auf den Verlust von wertvoller Spielzeit relativ egal. Allerdings hätte ich das bei meinen Spielern unterbunden. Kurzes jubeln und abklatschen ist denke ich mehr als genug.


    Einen Turniersieg haben wir aber auch schon "zelebriert", in dem die Kids als "Raupe" (auf allen vieren und der Hintermann nimmt den Vorderen bei den Knöcheln) zur Siegerehrung gekrochen sind. Allerdings haben sich meine Spieler über Mikrofon dann bei den anderen Mannschaften und dem Veranstalter bedankt.


    Ich könnte mir den "Kegel-Torjubel" als Abschlussritual nach dem Training, oder eben zum "feiern" des Turniersieges vorstellen. Als Torjubel eher nicht. Erstens könnten sich andere Spieler, Trainer, Eltern tatsächlich provoziert fühlen und zweitens versuche ich eigentlich immer möglichst viel Netto-Spielzeit aus einem Spiel herauszuholen was dann bei so einem Torjubel kontraproduktiv wäre.

    Bin alles andere, als ein Experte auf dem Gebiet, glaube aber mich erinnern zu können, dass Sportler im Allgemeinen (zumindest teilweise) Ausnahmen machen dürfen. In einem Interview mit Ribery war da zu lesen, dass er "nicht trinken" als Sportler einfach nicht machen kann. Das könnte man vielleicht als Argument hernehmen um dem Kind/den Eltern klar zu machen, dass er bei einem Wettkampf trinken MUSS.


    http://www.tz.de/sport/fc-baye…ft-sich-frei-2428808.html

    Sollten wir tatsächlich mal haushoch überlegen sein, spielt mein Stärkster eigentlich meistens im Tor (oder wird ausgetauscht) und ich biete dem gegnerischen Trainer an mit einem Spieler mehr zu spielen. Kommt eigentlich immer recht gut an.
    Im Gegensatz habe ich auch schon mal darum gebeten einen Spieler (wie sich später herausstellte, war dieser Spieler ein Jahr älter als erlaubt), der praktisch allein spielte aus dem Spiel zu nehmen. Der andere Trainer hat das dann eingesehen, dass weder meine, noch seine Spieler etwas davon haben und besagten Spieler ausgetauscht. Nachdem wir postwendend 3 Tore erzielt haben, war er auch schon wieder drin. :cursing:
    Ich würde aber nie verlangen, einen Gang runter zu schalten.

    Finde den Weg, den @Andre beschreibt, sehr gut. Hinzuzufügen wäre noch, dass solche "Problemkinder" normalerweise ja nach Aufmerksamkeit betteln. Kinder dieser Art versuche ich so gut es geht (wenn andere Kinder verletzt werden geht das natürlich nicht), zu ignorieren, wenn sie sich "falsch" verhalten. Hingegen schenke ich ihnen sehr viel Aufmerksamkeit und Lob, wenn sie sich richtig, fair, kollegial, aufmerksam... verhalten. Gerade bei den Jüngsten, wirkt das Wunder.

    Super Thema :thumbup:


    Einem Spieler wird 10 Minuten lang von einem Joystick-Trainer jeder Schritt diktiert (vor, zurück, schieß, verteidigen, pass, aufpassen, hinter dir...). Nach dem betroffene Mannschaft mit mehreren Toren hinten liegt, hat der Trainer resigniert und seinen Joystick abgelegt. Der Spieler sieht ihn an, weil er jetzt tatsächlich nicht weiß was er tun soll (Es sagt ihm ja jetzt niemand). Darauf der Trainer (schreiend): "Warum schaust du mich an! Spiel!!!"

    Klasse Posting, kann ich so unterschreiben. ich glaube, auch als Traonier lügt man sich schnell was in die Tasche ("ist eigentlich nicht altergerecht, aber die Jungs können und wollen das schon"). Und solange Siege da sind, wird es auch wenig Gegenwind von Eltern oder Verein geben. Insofern sehe ich die Altersziele aus dem DFB-Konzept als gute Richtschnur an. Wenn man die einfach beiseite wischt, öffnet man dem Missbrauch Tür und Tor. Bei Zodiak hätte ich da wenig Bedenken, aber gilt das für alle Trainer?!

    ...und das ist dann genau der Punkt, an dem sich der Trainer am besten dreimal überlegen sollte, ob es den Kindern gefällt und auch tatsächlich etwas bringt. Ich persönlich bin von Übungen (in leicht abgeschwächter Form und auch nicht so lange) wie @Zodiak sie auch anbietet begeistert und überzeugt.
    Das DFB-Konzept hat seine absolute Daseinsberechtigung und ist eine großartige Sache, an die sich jeder mal grundsätzlich halten sollte. Davon abzuweichen sollten sich ausschließlich erfahrene Trainer mit genug Gespür für die Bedürfnisse der Kids zutrauen. Das würde ich dem Großteil, der Trainer die sich hier um Forum regelmäßig zu Wort melden zutrauen, allerdings nur wenigen Trainern meiner Umgebung die ich persönlich kenne.

    Mit hat folgende Übung recht gut gefallen, in welcher der "Blick über die Schulter" recht gut geschult wird.


    Beispiel.pdf


    Spieler 1 hat einen simulierten Gegenspieler 2 "im Nacken". Spieler 1 startet nach einer Auftaktbewegung dem Zuspiel von Spieler 3 entgegen. Währenddessen muss er sich kurz umdrehen, da ihm Spieler 2 die Richtung anzeigt, in die er den Ball mitnehmen muss.


    Steigerungsformen wären da z.B: Verteidiger zeigt durch Farbe des hochgehaltenen Hütchens an, welche Art der Ballmitnahme vollführt werden muss. Rotes Hütchen bedeutet z.B. Ballmitnahme mit der Außenseite und blaues Hütchen bedeutet sofort Aufdrehen mit Innenseite um das Standbein.


    Klingt relativ einfach, ist aber sehr fordernd (zumindest für meine Jungs).

    Ich bin der Meinung, dass es auf dem Weg vom "Übungsaufseher" zum Trainer ein weiter Weg ist. Jeder der glaubt Trainer zu sein und das erste Mal vor einer Mannschaft steht, ist lediglich Übungsaufseher. Nicht mehr und nicht weniger.


    Was macht den gravierensten Unterschied aus? Einer Trainer hat ein Ziel vor Augen und beobachtet seine Spieler. Je nachdem, was er beobachtet leistet er Hilfestellung (in welcher Form auch immer). Nur um zu erkennen was Spieler in der jeweiligen Situation braucht (Das kann tatsächlich von "gar nichts machen" über Hilfestellung geben bis hin zu konkreten Anweisungen gehen.), muss man erstens Talent, Interesse und viel Erfahrung mitbringen.


    Damit möchte ich sagen, dass sich ein neuer, unerfahrener oder auch untalentierter Trainer durchaus, an Lehrbücher und Verbandsvorgaben halten sollte. Erst wenn man es schafft, sich selbst und sein Training kritisch zu reflektieren sollte man es wagen, "über den Tellerrand zu schauen". Ich selbst traue mir nur selten zu von den altersgerechten Ausbildungsrichtlinien des DFB abzuweichen (trotz 8jähriger Erfahrung). Ich glaube, dass man so mal zumindest nichts falsch machen kann. (Das ist glaube ich schon viel wert). Meine persönliche Erfahrung hat mir gezeigt, dass fast alles, was als altersgerechtes Training im Bambini-alter verkauft wird, 1:1 übernommen werden kann. Allerdíngs traue ich mir zu am Ende des Bambinialters durchaus "fußballspezifischer" zu werden, ohne Kinder damit unter Druck zu setzen, zu langweilen, oder zu überfordern.


    Das freie Spielen, wie es vor Allem Horst Wein propagiert, funktioniert tatsächlich. Ich habe mit meinen Kids von Anfang an vereinfachte Funino-Varianten gespielt ohne dabei großartig einzugreifen. Die Kinder entwickeln dabei ein Verständnis für das Spiel, wie es mit Instruktionen kaum möglich wäre. Es deuten sich Anflüge von Übersicht (Alles konzentriert sich aufs rechte Tor während der Ball zum freistehenden Mitspieler gekickt wird der beim linken Tor wartet), taktisch schlauem Verhalten (das linke Tor wird scheinbar angedribbelt, nur um mit einer schnellen Wende auf das freie rechte Tor zuzulaufen) und vereinzelt sogar gegenseitigem coaching an. Eingreifen tue ich eigentlich nur, wenn jemand "träumt" oder der Ball absichtlich ins Out gespielt wird. Wenn jemand eine tolle Aktion durchführt (z.B. die Kinderversion des vorher erwähnten Wechselpass) wird er gelobt. Und zwar mit Begründung:" Habt ihr alle gesehen, wie toll das der XY gemacht hat? AB konnte ohne jede Mühe mit dem Ball ins Tor laufen. Das war spitze!"
    Es kann natürlich auch sein, dass die Kinder durch das vorbereitende und begleitende Training (Horst Wein nennt das glaube ich "Grundlegende Spiele") das schon mitbekommen.
    Nachteil ist, das meine Spieler bei "Wettbewerbsspielen", durch die oft destruktive Spielweise der anderen meist den kürzeren ziehen. Die ergebnistechnisch bessere Taktik wäre: Ball nach vorne bolzen und nachlaufen.


    Kurzes Fazit:


    Jeder Trainer der abseits vom "Dfb-Pfad" wandert, bewegt sich auf gefährlichem Terrain und sollte verdammt gut wissen was er da tut und warum. Ohne jetzt zu behaupten, dass das grundlegend schlecht für die Kinder ist.

    Irgendwie verschwimmen da jetzt die Grenzen zwischen diesem Thread und dem Thema "Ist altersgerecht noch zeitgerecht". Ich möchte auf das, was Zodiak in Post 58 schrieb, näher eingehen, werde dies aber im anderen Thread machen, da es dort denke ich besser hinpasst.

    Alles rund ums Dehnen ist irgendwie so ne "Never ending Story". Ich persönlich GLAUBE für mich festgestellt zu haben, dass es so ganz ohne Dehnen irgendwie dann noch nicht funktioniert. Ich habe in der Phase, als ich das dehnen weg ließ, doch einiges an Beweglichkeit eingebüßt. Außerdem kam es mir vor als hätte ich "schwere Füße". Ich fühlte mich viel weniger frisch. Ist jetzt aber rein subjektives Empfinden.

    die alten Coerver-Ideen zu stupide

    Mir hat ein Trainerkollege, der das Handtuch geworfen hat, die "alten" "Der Treffer" Videos überlassen. Ich habe die Ballgewöhnungsübungen die darin enthalten sind immer wieder angepasst, dosiert und in Geschichten verpackt den Kinder "verkauft". Also ist auch da die Kreativität des Trainers gefragt.

    Ich habe es im kleinen angepasst und viele, viele Torschüsse eingebaut. Die Kinder mögen es und freuen sich, wenn sie etwas gelernt haben und sich selber belohnen und dann auch noch vom Trainergespann gelobt werden.

    Und genau das ist der Kern des Trainergeschäfts: Allgemein gültige Prinzipien so auf die Bedürfnisse seiner Schützlinge "zuzuschneidern", dass sie Freude daran empfinden, dazulernen und Erfolgserlebnisse haben.

    Einen ganzen Tag mal nicht ins Forum zu schauen ist eindeutig zu lange ;) . Ich möchte aber, zu manchen Kommentaren, noch meinen Senf dazugeben.

    Was soll ich mit den Jungs machen? Hampelmannsprünge? Fangspiele? - Sorry aber die lachen mich aus!

    Ich glaube, dass es ein wesentlicher Punkt des Trainerdaseins ist, auch WIRKLICH auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen (ich weiß, das ist eine abgedroschene Phrase). Damit meine ich, tatsächlich auf den aktuellen Ausbildungsstand eines jeden einzelnen (sofern möglich) Rücksicht zu nehmen. Also im Bedarfsfall einen Schritt nach vorne, oder aber auch zurück (dies ist sicherlich der schwerere) zu machen. Ich bin überzeugt davon, wenn meine Spieler von Fangspielen gelangweilt sind (kann ich mir aber fast nicht vorstellen, da Fangspiele viel größeren Kindern auch noch Spaß machen), dann ist es meine Pflicht, eine Alternative anzubieten.
    In entwicklungstechnischen Sachen, ziehe ich oft meine Frau, die Kindergartenpädagogin (früher hieß es Tante) ist, zu Rate. So gibt es z.B. sogenannte Entwicklungsfenster, in denen Kinder bestimmte Sachen besonders schnell und einfach lernen. Die Kunst des Erziehers/Trainers liegt dann darin, diese Entwicklungsfenster zu erkennen und das Kind dann richtig zu fördern. Wenn Kinder von sich aus mehr von etwas verlangen, wie das kombinierte Koordinations- und Techniktraining ala MFS, dann ist das glaube ich ein gutes Zeichen, dass das Fenster für so eine Art von Bewegungen gerade sehr weit offen ist. (Ohne jetzt zu behaupten, dass das für alle Kinder dieses Alters uneingeschränkt zu empfehlen ist.)

    Abschließend die Frage? Ist altersgerecht noch zeitgerecht?

    Gehört vielleicht nicht unbedingt in diesen Thread, aber in meiner eigenen, kleinen, (Kinder-)Fußballwelt, würden auch nicht gleich alte, sondern dem Entwicklungsstand ähnliche Spieler miteinander trainieren. Wie viele fußballbegeisterte Kids gibt es, die aber geistig oder körperlich ihrer Entwicklung einfach hinterherhinken. Nur um dann ein Jahr später einen Entwicklungssprung machen und (scheinbar) über Nacht alles wieder aufholen.

    Ich verstehe gerade nicht, wieso die Finte - der Übersteiger - hier so hoch deklariert wird.

    Für meinen persönlichen Teil, ging es nur deshalb um den Übersteiger, weil er in der Eingangsfrage erwähnt wurde. Ich glaube das man den Übersteiger auch durch Finte XY ersetzen könnte und sich inhaltlich trotzdem nichts an dieser Diskussion geändert hätte.


    Der Übersteiger ist nur deshalb allgegenwärtig, weil er relativ leicht zu erlernen und trotzdem effektiv ist. Außerdem sieht es (wenn es der richtige Spieler macht) auch noch halbwegs elegant aus.

    Man ist im modernen Nachwuchsfussball zur Erkenntnis gelangt, dass Ausbidung immer Vorrang vor dem ergebnisorientierten Fussball sein sollte. Jedoch liegt generell keine Widerspruch darin, dass erfogreiche Ausbildung auch erfolgreiche Ergebnisse schafft. Dennoch gibt es genau in dem Punkt, in dem Grenzen zugunsten eines ergebnisorientierten Fussballs verschoben werden (sollen) genau der Punkt, in der die Ausbildung als klares Ziel oberste Priorität genießt!

    Vollste Zustimmung von mir. Trotz allem ist es nicht verboten zu gewinnen! Außerdem muss sich niemand dafür schämen, wenn seine Spieler dann auch tatsächlich besser werden.

    Viele, ach was, die meisten Kids, auch Bambini und F-Junioren, WOLLEN lernen und sind dankbar für jeden Schritt, den sie weiterkommen. Deshalb sind sie im Fußballverein.
    Und wenn man weiß, wie lernen überhaupt funktioniert, dann landet man genau bei Björn und seinem Training. Motivation, Lob, Anerkennung plus verbessern und korrigieren. Das ist der Weg, die Kids zum intrinsischen Lernen zu bringen. Dann üben sie zu Hause weiter...

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Erfolgserlebnisse (für jeden einzelnen Spieler) ganz wichtig sind. Da sind wir dann bei dem Punkt wo man die Kinder durchaus fordern (AUF KEINEN FALL ÜBERFORDERN) darf und soll. Das liegt dann wieder in der Verantwortung des Trainers, den Ist-Zustand der Kids richtig einzuschätzen und ihnen eine Aufgabe zu geben, die sie (wenn sie sich konzentrieren und bemühen) auch schaffen.
    Aus Sicht des Vaters möchte ich dazu beitragen, dass die schönsten Momente ja jene sind, die nicht ganz so leicht zu erreichen, aber möglich sind. Wenn der Sohnemann zum ersten mal mit dem Rad fährt, oder die ersten Meter alleine schwimmt. Wie erreicht man das? Wie @anakiny richtig schrieb: Mit Motivation, Lob und schließlich Anerkennung für das erreichte Ziel.
    Dies kann man (ein wenig kleiner) auch beim Fußballtraining erreichen. Wenn die Kinder das Gefühl haben nach dem Training einen cm größer als vorher zu sein, hat man glaube ich als Trainer vieles richtig gemacht. Wenn sie eine Bewegung, die sie vorher nicht konnten, nach dem Training durchführen können und dann die gebührende Anerkennung für den gezeigten Einsatz erhalten, haben sie ein Erfolgserlebnis das jedem Kinderego gut tut.

    1. Nicht den Kindern, sondern mir war`s zu langweilig!

    Es ist ja nicht so, dass wir ausschließlich diesen Technik-Parcours machen, oder dass die Kinder dass am Ende der Einheit können müssen. Ich sehe es auch mehr als Koordinations- denn als Technik-Parcours an. Der Großteil unseres "Trainings" besteht aus Spielen (mit und ohne Ball) und Wettbewerben. Ein kleiner Teil unseres Trainings besteht aus "Üben", wie dieser Technik-Parcours. Wenn ich das Gefühl hätte, dass es den Kindern keinen Spaß macht (genau das Gegenteil ist tatsächlich der Fall), würde ich es nicht anbieten. Ein Geschwisterkind trainiert, mehr oder weniger mit mir mit obwohl er zu jung ist, der mit diesen Übungen überfordert bzw. gelangweilt ist. Dieser Junge setzt sich meistens auf seinen Ball und sieht zu (Ist in Ordnung. Würde ich ihn zu meiner Mannschaft zählen müsste ich mir was einfallen lassen ?( )

    Ich hab gemeint, dass die Kinder dann alle Gegner besiegen könnten, wenn die Alles schon früher können!

    Ob wir den Gegner besiegen oder nicht ist mir vollkommen egal. Um das geht es mir nicht. Selbst wenn es mir wichtig wäre, würde ich andere Sachen machen als einen Übersteiger (den sie im Spiel ja eh nicht anwenden können).

    Allerdings könnte es sein, dass die Kids auf dem Dorf doch etwas mehr Bewegung haben und sich von daher etwas leichter tun.

    Traue ich mir so nicht verallgemeinern. Allerdings kann ich sagen, dass alle den groben Ablauf, bei geringem Tempo, so halbwegs hinbekommen. Sofern noch Zeit ist poste ich vielleicht mal ein Video. Eigentlich geht es mir dabei ja nur um den koordinativen Teil des Ganzen. Mit seinem Körper eine gewisse, möglichst kontrollierte Handlung setzen.

    Aber ich habe damals einige besonders junge Bambinis schreiend in der Halle gesehen, sobald das Spiel begann und der Lärmpegel anstiegt. Da half nur noch das Kind sofort runter zu holen und eine große Portion von Trost von Mama! ?(

    Ich möchte nochmal betonen: Wir befinden uns am Übergang zur F Jugend. Wir lassen im Herbst das Bambini-Alter hinter uns. Mit jungen Bambinis hätte ich das (zumindest nicht mit meiner Truppe) NICHT hinbekommen. Da war noch alles was wir taten in eine Geschichte verpackt.
    Ich muss mit meinen immer diskutieren, wenn sie vom Feld müssen.

    Hängt ja auch immer etwas vom Leistungsstand der Trainngsgruppe ab. Dinge Vorziehen oder Nachholen gehört selbstverständlich dazu!

    Wir arbeiten ja auch schließlich mit (kleinen) Menschen, wo jeder ein bisschen anders tickt. Aber genau das ist ja das Schöne und Interessante am Trainerdasein.
    Aber ich habe ja nicht unbedingt das Gefühl, etwas vorzuziehen. Wenn man es wirklich als Koordinationstraining (oder von mir aus als Bewegungsspiel :P ) betrachtet. Ist halt ein Bewegungsspiel der anderen Art, wo es für jeden Fortschritt vom Trainer ein persönliches HIgh-Five gibt und am Ende ein Torschuss zur Belohnung wartet.