Beiträge von Strznievski

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    Habe nur gerade ein paar Eltern aus meinem Verein im Kopf (Alleinerziehende, Geringverdiener).

    ... oft Kettenraucher, riesiger Fernseher zu Hause...


    Mir ist schon klar, das es Ausnahmen gibt. Wir haben auch so einen Fall. Da haben wir in Absprache mit der Jugendleitung ganz einfach auf den Mitgliedsbeitrag (50€ jährlich) verzichtet, ohne es an die große Glocke zu hängen. Aber ich denke das sogar die meisten "Sozialfälle" 10€ monatlich stemmen können, wenn man seine Prioritäten ein wenig überdenkt.


    Die Gegenleistung ist ca. 150 Std. sinnvolle Freizeitbeschäftigung im Jahr. Das wären dann bei unseren 50€ pro Jahr 33Cent die Stunde. Dies hieße im Umkehrschluss jedes Training oder Spiel auf 2 Zigaretten zu verzichten, würde die entstandenen Sportkosten wieder decken.

    Was ich gerne wissen würde ist, wie weit plant ihr euer Training im Voraus, welche Trainingsschwerpunkte würdet ihr in dieser Altersklasse setzen?

    Momentan, maximal 1 bis 2 Wochen. Einfach deshalb, weil ich flexibel bleiben möchte und immer auf den aktuellen Ist-Stand meiner Mannschaft eingehen möchte. Den Trainingsschwerpunkt "Spielintelligenz" habe ich aus gegebenen Anlass erst vor Kurzem dazu genommen.

    Wenn ich Schwerpunkte setze, wie weit soll ich ins Detail gehen?

    Das mache ich vom Spieler abhängig. Ich möchte das nach dem Training JEDER Spieler ein klein wenig besser ist als vorher. Das bedeutet, dass ich bei meinem Mini-Messi, der die Ausführung der Finte schon recht gut beherrscht, viel mehr ins Detail gehe, als beim "dicken Paule". Jeder Fortschritt wird natürlich honoriert und gelobt.

    Kennt ihr vielleicht Seiten, auf den ganze Trainingspläne zu sehen sind?

    Ja. dfb.de


    Allerdings bringt es viel mehr sich hinzusetzen und sich zu überlegen:" Was können meine Jungs? Was wollen sie? Was wäre der nächste logische Schritt?"
    Dann komme ich zu der Einsicht, dass sie Ende nächste Woche xy können sollten. Dann überlege, oder suche ich Übungen und Spiele die mir beim Erfüllen des Zieles helfen. Bzw. kann ich mittlerweile auf einen recht großen Erfahrungsschatz zurückgreifen, passe die Ausgewählten Übungen/Spiele dem Entwicklungsstand meiner Kids an, überlege mir passende Coaching-Punkte die ich unbedingt unterbringen möchte und integriere alles in meinen grundsätzlichen Trainingsablauf.


    Ganz wichtig:
    Nach dem Training, bzw der Trainingswoche folgt die Nachbetrachtung. War das sinnvoll? Hat es den Jungs Spaß gemacht? Wurde das "Trainingsziel" erfüllt?


    Habe ich Antworten auf diese Fragen, kann ich die nächsten Einheiten planen.

    Ich erziele momentan gute Lernfortschritte, mit folgendem Trainingsaufbau:


    15min Spiel
    15min Koordinations/Technik Rundlauf
    15min Spiel (oft Funino)
    15min Technik Rundlauf
    15min Technik Rundlauf im Wettkampf, oder längeres Abschlussspiel
    15min Abschlussspiel


    Ich habe vier "Schwerpunkte" die ich wöchentlich ändere.


    1. Ballgewöhnung
    2. 1v1
    3. Passspiel
    4- Spielintelligenz


    Im Grunde beinhaltet jedes Training, jeden dieser 4 Schwerpunkte. Aber ich konzentriere mich vor allem beim Coaching auf den jeweiligen Schwerpunkt. Zum besseren Verständnis möchte ich das gestrige Training näher Beschreiben.


    Schwerpunkt 1v1


    1. 15min Spiel
    Links und Rechts des Trainers stellen sich die Spieler auf. Trainer bringt Ball in Spiel. Die beiden ersten jeder Gruppe spielen 1v1 auf 2 Dribbeltore, welche von beiden Seiten durchdribbelt werden können. Abseits befinden sich zwei Hütchen (verschiedener Farben). Die Spieler haben 3 Möglichkeiten zu Punkten. a. mit einer Finte, b. mit einem Tor, c. mit einem Sprint zum Hütchen (Trainer ruft unmittelbar nach dem erzielten Tor die Farbe, des Hütchens zu dem gelaufen wird.


    Abgedeckte Schwerpunkte: Ballgewöhnung/Finten, 1v1, Schnelligkeit, (Spielintelligenz) Handlungsschnelligkeit


    2. 15min Koordinations/Technik Rundlauf
    Links und Rechts des Tores, starten gleichzeitig jeweils ein Spieler. Ein Spieler absolviert einen Technik-Teil, der andere einen Koordinationsteil (mit Ball in der Hand). Nach der Koordinationsaufgabe Schuss aufs Tor. Der Technik-Teil ist so konzipiert, dass der absolvierende Spieler kurz vor dem anderen Spieler fertig ist. Dieser spielt den Ball auf den Spieler, der soeben aufs Tor geschossen hat. Beide spielen im Anschluss 1v1 und tauschen danach die Aufgaben.


    Abgedeckte Schwerpunkte: Allgemeine Koordination, Torschuss, 1v1, Passspiel, (Spielintelligenz) Handlungsschnelligkeit


    3. 2v2 auf breite Dribbeltore
    Größtenteils freies Spiel, in dem es zu vielen Zweikämpfen kommt. Ich achte lediglich darauf, dass die Intensität hoch bleibt.


    Abgedeckte Schwerpunkte: 1v1, Ballgewöhnung, Spielintelligenz


    4. Technik Rundlauf


    2 Spieler treten immer im Wettkampf gegeneinander an. Auf Trainerkommando wird der Ball hochgeworfen, mit einer Dropkickannahme der Ball ins Spiel gebracht, vor einem Hindernis eine geforderte Finte absolviert (Übersteiger, Rivelino, Christiano) und dann so schnell als möglich Schuss aufs Tor. Der Spieler dessen Ball zuerst im Tor landet, wird gewertet. Im Tor gibt es drei verschiedene Trefferzonen.


    Abgedeckte Schwerpunkte: Ballgewöhnung, 1v1, Torschuss


    5. Abschlussspiel


    Selbes Spiel wie unter Pkt. 3


    Kurze Zusammenfassung:
    Viele Ballkontakte, viel "Action", viele Zweikämpfe, viele Torschüsse, viele Finten > Das was meine Kids brauchen und wollen.

    So blöd es auch klingen mag. Alles unter 10Toren unterschied KANN im Kinderfußball manchmal sogar ein "ausgeglichenes" Spiel sein. Bei uns ist es oft so, dass wir die meiste Zeit das Spiel machen und in einen Konter laufen, weil erstens alle meine Spieler mit angreifen und aufrücken und zweitens weil wir oft körperlich unterlegen sind. Wie in einem anderen Thread erwähnt, lasse ich meine Ersatzspieler immer mitfilmen.


    Beim erneuten Ansehen des Spiels, fallen mir dann viele Dinge auf, die ich vor Ort nicht sehe. Einmal habe ich mir die Mühe gemacht, die Ballkontakte mitzuzählen. Während wir ca. 2/3 aller Ballkontakte hatten und abgesehen von den Toren objektiv betrachtet besser spielten, haben wir 6:2 verloren. Das ist für mich aber kein Grund sich Sorgen zu machen oder von meinem Konzept abzuweichen. Wichtig ist es nur, auch die Eltern darauf hinzuweisen, dass dies der richtige Weg ist und über Kurz oder Lang sich Erfolg im herkömmlichen Sinne auch einstellen wird. Bei meiner ersten Mannschaft JG 2000 war es am Anfang noch viel krasser als bei meiner jetzigen Mannschaft und trotzdem konnten wir später 2 "Meistertitel" feiern. Und das obwohl ich damals viel mehr Fehler gemacht habe als heute.

    Die schnelle Spieleröffnung ist eine besonders wichtige Option für die TW-Tatik. Aber auch die Mitspieler müssen ein Verständnis dafür entwickeln, damit die schnelle auch eine gute Spieleröffnung wird.

    Natürlich, ohne Mitspieler funktioniert das nicht. Letztens bin ich fast vor Freude aus den Latschen gekippt, als der Spieler, der den Ball vom TW annahm, nach einer missglückten Finte gegen drei Gegenspieler kehrt gemacht hat und der TW den Ball mit dem Fuß (ohne ihn in die Hand zu nehmen) nach einer kurzen Mitnahme auf die andere Seite gepasst hat, welche komplett frei war.

    Meist ist der Ball schon beim 3. Paß beim Gegner, weil die fehlerhafte Spieleröffnung sich fortgesetzt hat.

    Ich spreche hier nach wie vor von U8. Ich kenne nur sehr wenige Mannschaften, die gezielt über mehr als drei Stationen kombinieren können.

    Glaube schon das wir Trainer großen Einfluss auf die Entwicklung und Einstellung der Kinder haben KÖNNEN. Aber obiges Beispiel bestätigt mir abermals, dass wir Trainer uns damit abfinden müssen beim Spiel selbst wenig bis gar keinen Einfluss auf das Geschehen haben. Außer wir würden zu drastischen Maßnahmen wie Diego Simeone greifen :P


    Wir sollten die Rolle des Beobachters einnehmen, der die gewonnenen Informationen nutzt, um die weiteren Trainings zu gestalten. Das Training ist das Instrument mit dem wir Einfluss haben.


    soccerbook schrieb:


    Sehr gute Argumente! Aus der Sichtweise - "ungenutzte Zeit" - habe ich das noch nicht betrachtet. Da werde ich mir sicherlich nochmal Gedanken zu machen.
    [/quote]
    Ich bin überzeugt davon, dass "ungenutzte Zeit", die Stellschraube ist, die einen riesen Unterschied macht. Aus diesem Grund habe ich auch zum Beispiel während des Spiels, egal ob Auswärts oder Daheim, ein paar Bälle direkt neben mir liegen. Anstatt den TW jedes mal den Ball holen zu lassen, spiele ich ihm sofort einen meiner Bälle zu und lasse den anderen Ball von einem Wechselspieler holen. Habe mir mal den Spaß gemacht und mitgestoppt. Ein Viertel der Spielzeit geht mit Ball holen verloren.

    soccerbook schrieb:


    Ich als Trainer habe dann meine Arbeit im Vorfeld getan und bin raus aus der Sache. Dann gibt es für die Mannschaft einen, wie @Follkao meinte, Bauchladen voller Möglichkeiten und sie sollen sich im Spiel die richtigen Sachen raussuchen. Ich möchte als Trainer dann im Spiel keinen Stress mehr haben, den Jungs jede Ecke vorzugeben. Naja, ausser sie versemmeln jeden Eckball. Dann werde ich wohl doch mal einschreiten...
    [/quote]
    Sehe ich auch so. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass ein Trainer während des Spiels nur sehr wenig Einfluss auf das Spiel und seine Spieler hat. Hektisches Einteilen, wer jetzt welche Aktion durchführen soll, hat während des Spiels nichts verloren und würde mehr schaden als helfen.

    TW-Trainer schrieb:


    Die Variante des ausschließlich kurzen Abspiels durch den TW wird im unteren Jugendbereich schon sehr lange gemacht, weil man glaubt, die weite Abschlag-/Abstoßtechnik sei entweder Gebolze oder aber technisch noch nicht möglich. Im oberen Jugendbereich und Seniorenbereich wird der weite Abschlag dann als taktische Variante bei hochstehendem, unsortiertem Gegner wieder favorisiert. Ja, man sieht es selbst bei den Top-Profiteams!
    Führt ein "Nichtangriffspakt" beim TW-Abstoß oder Abschlag zum gewünschten Ziel einer spielnahen Situation oder ist es eine Notlösung, weil man glaubt nichts anderes ginge? Denn wird der Ball durch einen Abwehrspieler erobert, was häufiger passiert, als eine TW-Eroberung, so gibt es hierbei ausreichend Übungsmöglichkeiten, das Spiel aus dem eigenen Drittel heraus nach vorn zu tragen.
    Sollte man vielleicht die kurze, mittlere und weite Ausführung trainieren, damit der TW eine Wahl hat, um in der jeweiligen Situation eine gute Entscheidung zu treffen? Denn was ist, wenn der nächste gegnerische Trainer antwortet: "meine Spieler sind angewiesen, in jeder sich bietenden Situation den Ball zu erobern"?

    [/quote]
    Meine TW versuchen so schnell wie möglich, dass Spiel wieder aufzunehmen (umso schneller der Ball ins Spiel gebracht wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner die Mitspieler noch nicht zugestellt hat) und einen der Mitspieler den Ball kurz zuzurollen. Bietet sich diese Möglichkeit nicht, hat er entweder die Möglichkeit den Ball über den zugestellten Verteidiger und somit auch seinem Gegenspieler zu werfen, oder per Abschlag weit nach vorne zu schießen. Welche Variante er wählt, bleibt ihm überlassen. Lediglich wenn er wieder in den "ich schieße automatisch jeden Ball aus" Modus verfällt wird er von mir daran erinnert, dass wir eigentlich rausspielen wollen.

    TW-Trainer schrieb:


    Das Rollen und Werfen ist selbstverständlich eine gute Option für die kurze Spieleröffnung. Allerdings sollte sie ohne und mit Gegnerdruck geübt werden, sonst muß man sich mit dem geg. Trainer über "Tabu-Zonen" unterhalten, weil die Alternativen fehlen. Damit auch der Torwart "einen Bauchladen an Möglichkeiten" bekommt, bedarf es vielseitiger, abwechselungsreicher Übungen in der Gruppe.
    [/quote]
    Ich habe das hinten raus spielen eigentlich lediglich im "Abschlussspiel" beim Training und natürlich beim Spiel am WE geübt. Zuerst auch mit Tabuzonen und dann ohne. Wie würde so eine Übung bei dir aussehen?

    Doch die Frage, die uns beschäftigt ist, würde es auch auf der Torwartposition ohne Trainereinfluß selbständig handeln und nach welchen Kritieren wird das Kind handeln?


    Man gelangt schließlich zur Frage, was das Motiv gewesen sein könnte, warum sich ein Kind für diese Position besonders interessiert? Könnte ein besonderer Anreiz in der TW-Postion in der "spektakulären" Hechtparade zu finden sein? Wenn ja, wäre es vielleicht blöd, dem Ball entgegen zu rennen? Würde man sich doch der Freude und des Lobs eines gehaltenen Balls selbst berauben?

    Was ist schon selbstständiges handeln? Ein Kind lernt doch in erster Linie, in dem es sich von jemand anderem etwas abschaut, es ausprobiert und durch Versuch und Irrtum, dann seine eigenen Erfahrungen sammelt. Das bedeutet für mich dass im "Straßenfußball", wo Kinder verschiedenen Alters spielen, die größeren TW ihren Kasten verlassen und die Kleineren das sehen, bzw. auch durch die Größeren dazu ermutigt werden. Ich glaube kaum, dass in 7-jähriges Kind, SELBST auf die Idee kommt das Tor zu verlassen. Schließlich gilt es doch eben dieses zu "beschützen".
    Das "Herauslaufen" des TWs ist einer dieser Fälle, wo Kinder "Hilfe" benötigen. Nicht in dem sie kommandiert werden, sondern in dem man ihnen die verschiedenen Möglichkeiten und ihre Auswirkungen zeigt. Habe ich bei meinen so gemacht. Einer (der, der jedes Spiel und so oft wie möglich im Tor spielen will) hat das dankend angenommen und nach ein paar "Fehlversuchen" funktioniert das prima. Er entscheidet ob und wann er aus dem Tor läuft und schätzt das eigentlich ziemlich oft recht gut ein.


    Natürlich wird der TW dann auch für das mutige Herauslaufen genauso gelobt, wie für die Hechtparade. Das ist ja m.M.n. mindestens genauso nervenaufreibend :P und pragmatisch betrachtet hat er ja sein Primärziel, nämlich das Tor des Gegners zu verhindern, so auch erfüllt.

    Die Ballabwehr und die Spieleröffnung nimmt es zunächst als unterschiedliche Aufgaben wahr. Man erkennt es daran, dass es sich zeit läßt und die Situation vor seinem Tor zunächst beobachtet. Ein großer Anreiz besteht darin, den Ball besonders weit zu schießen. Einerseits verschafft es sich dadurch eine kleine Pause, bis es für die nächste Aktion bereit ist und andererseits will es für diese Fähigkeit weiter zu schießen als Andere besonders gelobt werden. Denn die Feldspieler dürfen ja nicht aus der Hand ausschießen!

    Musste schmunzeln, als ich obigen Absatz las. Genau dieses Verhalten, hat schon unzählige Trainer in den Wahnsinn getrieben. Das ist einer der vielen Gründe warum ich den weiten Ausschuss meinen TW nicht verbieten will. Allerdings ist es sehr wohl eine Traineraufgabe das kontrollierte Herausspielen zu fordern und zu fördern.

    Ich gebe dir vollkommen recht, aber bei meinen fand da überhaupt kein kreativer Prozess statt. Der Ball wurde mal mehr, mal weniger weit vor das Tor gebolzt. Dadurch habe ich dann irgendwann die Notwendigkeit gesehen, regulierend einzugreifen. Eben weil ich so wenig Zeit wie möglich für das Einüben von Standards opfern möchte, haben wir es bisher bei dieser einen Variante belassen. Wären die Kids mit dieser Variante nicht einverstanden, oder hätten sie bessere/andere Ideen, hätten sie mich das sicher schon spüren lassen.
    Im Laufe der Zeit möchte ich auf jeden Fall mehrere Varianten spielen lassen, die gemeinsam mit den Kids ausgearbeitet wurden. Das würde aber momentan zu weit gehen.
    Im Grunde ist das ja auch nicht wirklich eine Eckballvariante, sondern ein eindribbeln in das Feld. Statt einem gehen halt zwei Kids zum Eckball.

    Gerade darüber hatte ich am Samstag mit einem Kollegen gesprochen. Er hat seine Spieler angwiesen beim Abstoß des Gegners nicht so hoch zu stehen, damit die Spieleröffnung im Spiel gelernt und ausprobiert werden kann. Beide haben sich darauf verständigt und kein Abstoß wurde nach vorne gebolzt. Darauf angesprochen meinte er das für ihn ein Angriff der eigenen Mannschaft prinzipiell vom TW ausgeht.

    Habe ich am Anfang auch so praktiziert. Mittlerweile sind meine Spieler aber in der Lage, dieses Problem im Großen und Ganzen spielerisch zu lösen. Notfalls durch einen Abschlag über die gegnerischen Spieler hinweg.

    Ist wahrscheinlich eher was für Kleinere. Bei meiner damaligen U7 ist es toll angekommen.


    Normalerweise ist schon alles aufgebaut wenn die Kids eintreffen. Beim letzten Training letzten Jahres war das Spielfeld noch komplett leer. Ich habe den Spielern erklärt, dass wir so viel das ganze Jahr über trainiert haben, dass mir die Ideen ausgegangen sind. Darum dürfen heute die Spieler das Training organisieren. Sie durften alle Geräte verwenden die zur Verfügung standen und selbst ein "Training" nach ihren Vorstellungen organisieren. Ich saß die meiste Zeit am Rand und habe ihnen beim Bauen und Spielen zugesehen.


    Das war erstens das entspannteste Training das ich je "geleitet" habe und zweitens war es echt interessant zu beobachten auf welche Ideen die Kids kommen.

    Spielformen sind wichtig, machen Spaß und sind unerlässlich. Vor allem im unteren Breitensport sieht man (verhältnismäßig) gute Techniker die aber so offensichtlich "Dumm" spielen. Das sind dann genau jene, die überhaut kein Verständnis für das Spiel an sich haben. Das sind die, welche nach dem Schema Aufwärmen, Übung, Übung, Übung, Abschlussspiel 9v9 aufs große Feld trainiert wurden/werden.


    Dem muss man natürlich durch Training in Spielformen entgegen wirken.


    ABER:


    Durch Rundläufe kann ich eine derart hohe Frequenz (an was auch immer. Egal ob Pass/Ballmitnahme, Dribbling, Finten, Torschuss, 1v1, Koordination, oder alles in einem) erreichen, dass ich dadurch sehr wohl enorme Trainingsfortschritte (vor allem bei Anfängern) erzielen kann. Ich glaube das eine Mischform aus isoliertem Üben und Spielformen die größten Fortschritte bringt.


    Horst Wein behauptete doch in seinem Buch ja auch (sinngemäß) folgendes:
    1. Spielen. In diesem Spiel gemeinsam mit den Spielern Defizite feststellen.
    2. Mit Korrekturspielen/übungen an diesen Defiziten arbeiten.
    3. Wieder Spielen.


    Außerdem habe ich auch bei Rundläufen die Möglichkeit im Wettbewerb zwei Gruppen gegeneinander antreten zu lassen und somit beinahe so etwas wie "Spielnähe" zu erzeugen.

    Vor allem Trainerneulinge unterliegen ja der Illusion tatsächlich Einfluss auf das Handeln der Kinder während des Spiels zu haben. Erst wenn man sich intensiver mit diesem Thema auseinandersetzt merkt man, dass auch dies ein Trugschluss ist.

    soccerbook schrieb:


    Auch so ein Thema was immer wieder an mich herangetragen wird. Warum ich keine Standards einübe? Weil ich mich als Trainer dafür entschieden habe erst im zweiten E-Jugend-Jahr damit anzufangen, weil dann auch erst Kopfball so richtig Thema wird. Das habe ich mir in meiner "Saison- bzw. Altersklassen-Planung" so zurechtgelegt. Obwohl ich es andererseits "beeindruckend" finde, wenn andere Teams schon hohe Ecken machen und versuchen Kopfball-Tore zu erzielen. Die meisten Spieler (Gegner), bei uns zumindest, ducken sich aber eher trotzdem weg, wenn der Ball kommt. Deshalb finde ich meine Entscheidung gar nicht sooooo schlecht. Wie du sagst: Dann sind diese Kinder noch nicht so weit und ich kann es mir eigentlich sparen.

    [/quote]Um wieder auf mein Beispiel mit dem Eckball zurück zu kommen:


    Das hat mir ca. 5 min Trainingszeit gekostet, dass mit den Kids zu besprechen. Danach haben wir ein Abschlussspiel gemacht, in dem ich die Feldgrößen ein wenig angepasst habe und es jedes Mal Eckball gab, wenn der Ball über die Grundlinie rollte (Also kein Abstoß sondern nochmal Corner für die angreifende Mannschaft). Somit kam es zu einigen Eckbällen und das Ding war gegessen.


    Vor dem nächsten Spiel wurde das nochmal kurz besprochen.


    Also würde ich jetzt sagen, dass die Zeit sehr gut investiert war. 5min Trainingszeit und ein paar Ballkontakte (durch die Zeit die für die Ausführung er Ecke erforderlich ist) "geopfert" und dadurch viele, viele Ballkontakte beim Spiel unter Wettkampfbedingungen dazu gewonnen.


    Andre schrieb:

    Ich kann Euch aus Erfahrung empfehlen, das gesamte Ausbildungskonzept den interessierten Eltern an einem Elternabend zu Beginn der Saison wiederholend zu erklären, um danach die Ziele für das kommende Jahr mitzuteilen. Das alles in der Diskussion danach, aber nur, damit sie es verstehen...nicht um dich/einen umzustimmen.

    [/quote]Finde ich auch. Eltern in diesem Alter gehören mit ins Boot und informiert.

    So! Nach langer Zeit (hatte leider viel zu tun) melde ich mich mal als Thread-Ersteller wieder zu Wort. Zwischenzeitlich habe ich schon jegliche Hoffnung aufgegeben, dass ich tatsächlich noch Informationen zu meiner eigentlichen Frage bekommen. Die da war: Wie haltet ihr das mit "Taktik" bei Kindermannschaften?


    Zwischenzeitlich wurden die wirklich Interessierten mit allgemeinen Floskeln oder Sarkasmus gelangweilt. Dann aber, nahm die Diskussion doch noch Schwung auf und es gab haufenweise lesenswerte Beiträge.


    Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte: Jeder der seiner Mannschaft nur:" Gemeinsam Tore schießen, gemeinsam Tore verhindern!" mit auf dem Weg gibt, ist entweder ein schlechter Trainer, er lügt, oder hat noch nie eine U7, U8, U9 betreut. Denn genau das ist Realitätsfremd.


    F-Junioren – Ziele, Leitlinien und Praxis

    Ich habe mir "Der weite Weg - Die Ausbildungskonzeption des DFB" (welches für viele ja in Stein gemeißelt ist) nochmals durchgelesen und da steht unter "Ziele mit F-Junioren" wortwörtlich folgendes:


    Vermitteln einfacher taktischer Tipps, die beim „Tore schießen – Tore verhindern” helfen!

    ...also im Grunde genau das was ich bei meinen Schützlingen VERSUCHE. Und zwar nach bestem Wissen und Gewissen. Ohne sie dabei zu überfordern. Ohne ihnen dabei bestimmtes Verhalten zu verbieten (z.B. kein Dribbling als Verteidiger usw.). Ohne sie dabei zu instruieren, sondern ihnen immer selbst die Entscheidung zu überlassen, welche der besprochenen Handlungen sie als nächstes setzen.


    Einmal möchte ich noch klar stellen: Wenn ihr euch die Punkte im Eingangspost nochmal durchlest, werdet ihr erstens feststellen, dass sich die "taktischen Punkte" schwer in Grenzen halten und zweitens nie die Rede von grupenntaktischen- oder gar mannschaftstaktischen Verhalten war.

    Wer hin und wieder neue Bambinies beobachtet, der kann darunter auch Trainer finden, die ihre Spieler wie Schachfiguren auf dem Spielfeld positioniert. Damt der Torwart nichts falsch macht, lehnt er sich direkt neben dem "Kasten" und gibt Anweisung, wann der Torwart rauslaufen soll.

    Immer wieder zu beobachten (habe ich früher auch so praktiziert). Der handelnde Trainer unterliegt dabei aber gleich mehreren Trugschlüssen.

    • "Hilft" er dem TW in keinster Weise, sondern wird ihn in erster Linie verunsichern. (Jetzt genau in diesem Moment).
    • Wird der TW noch ein bisschen Zeit benötigen (so wie @Andre schon oft schrieb), die Geschwindigkeiten der verschiedenen "Teilnehmer" richtig einzuschätzen. Der gegnerische Stürmer läuft volles Karacho auf das eigene Tor zu und legt sich dabei den Ball (wieder mit anderer Geschwindigkeit als der Dribbler) zu weit vor.

      • Gibt es einen geeigneten Zeitpunkt für den TW aus dem Tor herauszulaufen?
      • Er muss jetzt wieder die eigene Geschwindigkeit einschätzen!


    • Verlangt les viel "Mut" das Tor, welches es zu beschützen gilt "zu verlassen".
    • Wird der TW es eher lernen den geeigneten Zeitpunkt, des Herauslaufens zu finden, wenn er selbstständig handeln darf.

    Die Spieler, welche bei mir im Tor spielen erhielten von mir jedes Mal, wenn diese Situation auftrat der Hinweis:" Versuch mal dem Stürmer beim nächsten Mal entgegen zu laufen. Du wirst sehen, dass du es ihm so viel schwerer machst."
    Natürlich muss jedem klar sein, dass es mit ein, oder zwei Hinweisen nicht getan ist. Vielmehr ist das ein sehr langer Prozess, der sich über Monate ziehen kann.


    Das wäre jetzt wieder so ein Punkt, den ich unter "taktischer Anweisung" einordnen würde. Der Spieler bekommt natürlich kein "Kommando" zum Rauslaufen. Er bekommt lediglich einen Hinweis mit auf dem Weg wie die Situation anders zu lösen ist. Gelingt ihm dies dann irgendwann einmal, kann man ihn fragen, was denn nun besser sei.


    Ich bin felsenfest davon überzeugt das es falsch ist den TW per Kommando aus seinem Tor zu steuern! Frage an alle:


    Ist es falsch dem TW zu zeigen, oder zu erklären dass es die Möglichkeit des Herauslaufens auch gibt?



    Meine Mannschaft ist auch relativ spielschwach aber ich habe mittlerweile aufgehört die Gegentore zu zählen das ist auch unwichtig.
    Wichtig ist viel Loben und auf gleiche Spielanteile achten.
    Die Anzahl der eigenen Tore zähle ich schon.
    Trotzdem versuchen die Kinder aktiv das Spiel zu gestalten und verteidigen hoch wenn dann mal ein Ball durchkommt ist es meist ein Tor für den Gegner.

    Genauso wie dieser Beitrag könnten auch die Posts 98 und 111 von mir sein.

    Prinzipiell bin ich bei dir, aber ich glaube schon, dass es Inhalte gibt, die im Kinderfußball nichts verloren haben.

    n meinem imaginären Verein würde kein bezahlter Mini oder F Trainer die wertvolle Zeit mit Taktiktraining oder Anweisungen an die Kinder eingestellt bzw. wieder entfernt, sollte er sich daran versündigen.


    Es ist Zeitverschwendung, das die allerallerallerallerallerallermeisten Kinder dazu nicht in der Lage sind.

    Jetzt möchte ich mal wieder auf mein Beispiel mit dem kurz abgespielten Eckball zurückkommen. Auch bin nämlich überzeugt, dass das "Einüben" desselben überhaupt keine verschwendete Zeit war. Ganz im Gegenteil! Möchte dir/euch kurz erklären warum:


    Ich gehe davon aus, dass wir uns alle einig sind, dass viele Ballkontakte (auch beim Spiel) unseren Kindern gut tun. Bei meinen war es so, dass der Eckball jedes mal (ohne Außnahme) scharf und hoch vors Tor gebolzt wurde (Die Großen machen das auch so!). Oft flog der Ball über Freund und Feind hinweg in das gegenüberliegende Seitenout.


    • kein kontrollierter Pass
    • keine Ballannahme
    • kein Dribbling
    • kein Zweikampf
    • kein Torschuss
    • verschissene Zeit, weil der Bal oft auf der anderen Seite wieder geholt werden musste.
    • zu guter letzt: kein Tor

    Seit Kurzem spielen wir den Ball beim Eckball kurz ab.


    • mindestens ein kontrollierter Pass mehr pro Eckball
    • mindestens eine kontrollierte Ballannahme
    • der Spieler muss eine Entscheidung treffen
    • geht er ins Dribbling
    • findet auch ein Zweikampf statt
    • vielleicht kommt er zum Torschuss
    • oder er entscheidet sich zu einem Pass, dann kommt es erst "später" zum Zweikampf usw.
    • auf jeden Fall findet ein Spiel statt und kein Ball holen
    • selten aber doch gelingt auch mal ein Tor, allerdings laufen wir so auch oft in einen "Konter", also dürfte sich der Nutzen bzgl Ergebnis in Grenzen halten. Ist mir aber egal. Denn so müssen meine Spieler wieder nach hinten laufen und es kommt im besten Fall wieder zu einem Zweikampf usw...


    Welche Variante haltet ihr für sinnvoller?

    Lachen deshalb, weil es immer wieder grotesk ist, wie "Außenstehende" über die Arbeit eines Trainers urteilen und werten.

    Ist aber bei genauerer Betrachtung aber naheliegend. Deshalb finde ich es sehr wichtig die Eltern mit ins Boot zu holen und sie über unser Handeln "aufzuklären".

    Während des Spiels gibt es pausenlos Ansagen wie: "Spiel ab", "Schieß", "bleib auf deiner Position", "Konzentriert euch".

    Ich habe kein Problem damit, wenn E-Junioren ballorientiert verschieben. Es ist aber ein Unterschied, ob man es instruiert oder ob man sich Spielintelligenz gezielt entwickeln lässt, ohne das Wort "Verschieben" jemals zu benutzen.

    Warum sollte man das machen?

    Erstens um sie in ihrem Tun zu bestätigen. Ich finde es immer besser zu loben, als ihnen dann sagen zu müssen was sich nicht/falsch gemacht haben.
    Zweitens um unbewusstes in bewusstes Handeln umzuwandeln. Hat das Kind einen Namen kann ich es auch bei bedarf abrufen.

    Ich habe kein Problem damit, wenn E-Junioren ballorientiert verschieben. Es ist aber ein Unterschied, ob man es instruiert oder ob man sich Spielintelligenz gezielt entwickeln lässt, ohne das Wort "Verschieben" jemals zu benutzen.

    Und es wäre es dann falsch, dieses Verhalten, welches sich korrekt entwickelt hat und nicht instruiert wurde, den Kids bewusst zu machen und zu benennen?

    Und darum ging es in diesem Thread ursprünglich auch: Klare Vorgaben bei einer U8, wie bestimmte Spielsituationen zu lösen sind.

    Finde ich nicht. Wir haben mehrere Lösungswege "erarbeitet" und welchen Weg die Kinder einschlagen ist ihnen überlassen.

    Da gibt es zum einen die (gut ausgebildeten) Trainer, die nicht nur technisch sondern auch taktisch bei jedem Ausbildungsschritt, was sie tun. Diese Trainer wagen sich in neue Regionen vor, die man Kindern vorher nicht zugetraut hat. Das sollen sie auch tun, solange die Kinder ihren Spaß dabei haben oder der Spaß daran sogar zunimmt. Wo sonst, wenn nicht bei diesen Top-Kindertrainern soll sich den sonst der Kinderfussball weiterentwickln.

    Ich würde mich selbst keineswegs als gut ausgebildeten Trainer bezeichnen. Ich bin halt sehr engagiert und versuche mir so viel Wissen wie möglich anzueignen. Mir ist aber schon oft passiert, dass ich bemerkt habe, dass das was ich jetzt getan, gesagt, trainiert habe lediglich suboptimal war. Ich glaube das es niemanden gibt, der das "perfekte Kindertraining" anbietet. Meines Erachtens nach ist Selbstreflexion eine der wichtigsten Fähigkeiten die ein Trainer haben sollte.

    Normalerweise gibt es keinen Widerspruch zwischen Ausbildung und sportlichem Erfolg. Dennoch gibt es genug Trainer ohne Fachkenntnis, die meinen, man könne durch diverse andere Maßnahmen (z.B. nur die Besten spielen lassen, soviel wie möglich ins Spiel hineinrufen, Gegner beschimpfen, usw.) sportliche Erfolge feiern, wobei das Ziel die Mittel heiligt.

    Diesen Trainern sei verziehen, da sie es oft wirklich nicht besser wissen. Traurig wird die Sache dann, wenn ein ausgebildeter Trainer diese Maßnahmen ergreift.

    Klar, auch ich habe schon Trainerkollegen erlebt, die in einer E-Jugend einen kompletten Spielzug vom Anstoß weg über zahlreiche Stationen wirklich trainiert haben.
    Und dann in Jubelstürme ausgebrochen sind, wenn das Ding dann einmal geklappt hat. - das klappt gegen gute Gegner allerhöchstens einmal.

    Von dem war ja (zumindest von meiner Seite) nie die Rede. Ich glaube auch kaum, dass ein kompletter Spielzug überhaupt funktionieren würde (zumindest bei meiner Rasselbande). Gerade beim Kinderfußball ist ja so viel vom Zufall abhängig. Und Murphy scheint gerade bei den Jüngsten immer sehr wachsam zu sein.

    Ich habe mir die Fragen gestellt?

    Welche Fragen?

    Das aber heißt nicht, dass ich den Stein der Weisen gefunden habe.

    Ich habe ca. alle zwei Monate das Gefühl diesen Stein gefunden zu haben. Zum Glück werde ich bald darauf eines Besseren belehrt und sehe dass es da noch etwas dass zugleich intensiver und sinnvoller ist und obendrein auch noch mehr Spaß macht als das, was ich für "Stein der Weisen" gehalten habe.

    Dabei habe ich das Gefühl, dass Taktik dabei gleichgesetzt wird mit komplexen Mannschaftstaktiken.

    Ich auch, obwohl ich dass so ja nie behauptet habe.

    Wird nicht die Ballannahme einfacher, besonders die Spielfortsetzung (Pass/Dribbling/Schuß)? Hat dadurch nicht jedes Kind mehr Ballkontakte, vor allem kontrollierte Ballkontakte?

    Momentan durchwühle ich ja wieder Horst Weins "Spielintelligenz im Fußball", welches für viele (mM nach auch zu Recht) als die "Jugendfußballbibel" angesehen wird. Da steht auch sinngemäß, dass Technikübungen immer mit Bezug zum Spiel angeboten werden sollten. Die offene Stellung wäre für mich ein passendes Beispiel.


    Spielform angehalten, ein paar Fragen gestellt, Kinder ein wenig in die richtige Richtung gelenkt.


    Würde mit meinen Kids (natürlich nicht von heute auf morgen) bestimmt funktionieren, ohne sie dabei zu überfordern. Bestimmt würden am Anfang ein paar Bälle verloren gehen, weil sich sie Gedanken machen, ob sie jetzt auch wirklich "offen" stehen. Aber mit ein wenig Beharrlichkeit, Geduld und ein paar lobenden Worten sicher machbar.

    Soll man erst in der D-Jugend anfangen, die offene Spielstellung zu thematisieren, weil vorher Taktik nichts in der Ausbildung zu suchen hat?

    Ich würde klipp und klar NEIN sagen.