Beiträge von Andre

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Jepp,...sehe ich auch so.


    Man könnte in diesem und gerade in diesem Zusammenhang auch darüber nachdenken, das der Stellenwert eines z.B. neutralen Leistungszentrums (LZ) oder eines neutralen Jugendförderverein DFB größer würde, damit diejenigen die tatsächlich herausragend talentiert sind,...über das alte System sogar Förderung finden (in der höheren Liga mit Auf.- und Abstieg)...dementgegen das aber nach unten unterhalb dessen abschafft, weil es nur versteckte aber gravierende Nachteile für den Verein, den Fußball und die Kinder mitbringt. Viele erkennen das aber (noch) nicht.

    Ich möchte noch etwas anfügen...es geht ja darum wie ich das verändern könnte...


    Es gibt für mich zwei Kategorien Trainer die nicht rotieren lassen:


    1. Er würde es tun, macht es derzeit aber nicht, weil er keine Ahung hat...weil er es schlicht nicht weiss. Würde man ihn darauf hinweisen, fände er die Idee vielleicht sogar klasse und nimmt den Vorschlag gern an


    2. Er weiss es...macht es aber nicht, weil sein Ego scheisse gross ist und er nicht drüber springen kann.


    Da könnte es von Vorteil sein, wenn man diesem Trainer


    -als Elternschah den Druck nimmt und herausstellt, das man es besser finden würde und allen nicht so wichtig ist, dass man jedes Spiel gewinnt.


    Man müsste entsprechend mit anderen Eltern diskutieren, um sich eine Meinungsgruppe zu erzeugen. Das könnte so auch eine Handlungsalternative sein.


    Man könnte aber auch gegenüber den Gesprächsparnter (Trainer/ggf. Jugendleiter/ggf. Koordinator) die Vorteile einfach mal benennen. Sie lauten


    -dass man später Allrounder hat, die bei Bedarf flexibel einzusetzen sind
    -dass ein Spieler der rotieren durfte sich


    a) besser in die Position des Mitspielers eindenken kann, und weiss wie er den Ball wann wohin spielt...


    b) er sich auch besser in den zu stellenden Gegner eindenken kann, weil er weiss wie der sich fühlt


    Beispiel: Der Torwart der auch mal Stürmer war...weiss...sie der sich in die Hosen macht, wenn er bei einem Konter aus dem Tor kommt. Dieser Torwart weiss auch, wie er seinen Abwehrspieler anspielen muß...weil er war selber schon auf der Position!


    ;)

    In der U 13 klappte das. Mir würde in den Sinn komen,


    -entweder jedem Feld


    oder


    -pro Team/Trainingsmannschaft einen "Leiter/Kapitän" zuzuordnen.


    Ferner nochmals die Provokationsregeln...die ihr übriges dazu tun, da gibt`s feine Sachen ...und zwar auch zum Tagestrainingsthema passend. Darauf müssen sie sich konzentrieren, was Störungen vorbeugt (nicht immer verhindert).


    Man könnte auch eine Art unterschwelliges Trainingsturnier ausführen....wo die Trainingsviererteams zusammen bleiben und pro Durchgang Punkte sammeln, egal was gespielt wurde. Die Kunst wäre die Einteilung der Teams.


    Das ginge auch ohne Einteilung....wäre aber aufwendiger und verbraucht Zeit,...denn nach jedem Durchgang müsste man jeden einzelnen Spieler abfragen, ob er im


    -Team gewonnen hat = 1 Punkt/oder 3 Punkte
    -er persönlich ein Tor geschossen hat = 1 Punkt/oder 2 Punkte
    -ev. auch...verloren minus 3.


    Für diese Art des Wettkampfes haben wir bei Spieltrainings pro Durchgang die Teams neu bemischt, was hier ja nicht in Frage käme....deshalb nur mal so benannt. Gruß Andre

    Und wie kann man deiner Meinung nach dagegen angehen

    -mit ihm sprechen/reden
    -falls mir wichtig und beim Gegenüber keine Einsicht...mit dem Koordinator oder Jugendleiter vorsichtig sprechen. Hierzu vielleicht mal auf das DFB-Ausbildungskonzept hinweisen ohne dabei als Arrogant oder Überheblich zu wirken!
    -notfalls sich selber als Personalie anbieten
    -notfalls den Verein wechseln


    Ein Schuh könnte auch sein, dass vereinbart wird, dass man nur z.B. die drei "schwersten" Spiele nicht rotieren lässt. HIerbei springt mir natürlich das Messer auf...aber bevor da nix passiert, könnte ich damit sogar noch leben.

    Das Problem an deinem Vorschlag ist, dass man ja nur alle zwei Jahre weitergeht, würde jeder Jahrgang eine eigene Jugend darstellen, wäre dein Vorschlag organisatorisch deutlich besser umzusetzen.


    Da gebe ich recht...habe ich auch nicht bedacht. Danke für den Hinweis. Das wäre so zwar kein Nachteil, würde den Sinn der Maßnahme aber in Frage stellen.


    Hier ist es so, dass es im unteren Jugendbereich keine Tabelle gibt. Es ist hier eh ein Leistungseinteilen in Staffeln.


    Ab der D käme das entsprechend zur Möglichkeit. Fände ein Aufstieg im ersten Jahr statt...wäre das ja ok, weil das gleiche Team in die neue Liga rücken würde. Spätestens nach dem zweiten Jahr, würde dann das gleiche Problem auftauchen, weil dann spätestens die gesamte "Erbschaft" an komplett neue Leute weitergegeben wurde.


    Danach wäre es Eigenverantwortung....denn die "Macher" könnten ja zurückziehen und sich freiwillig aus der Liga verabschieden.


    Dann wäre es nur klug -so man den Grund der Erneuerung sieht und den sehe ich- wenn man


    a) z.B. jährlich pro Jugend in Staffeln spielen lässt...sogar in der A Jugend, um dann z.B. nach einer Hinrunde einen Bestenrückrunde bildet...Sieger dort könnte einen Aufstiegskandidaten geben, was ich...aber grundsätzlich für nicht zum Thema Ausbildungsfußball gehörig finde.


    b)man könnte ...bezogen auf den letzten Satz unter a das Aufsteigen grundsätzlich abschaffen, weil es im Jugendbereich auf Grund bis zu totaler personeller Wechsel unsinnig und meist kontraproduktiv ist und zumeist Vereinsverantwortliche dazu animiert Dinge zu tun, die restlos ungut für den eigenen Verein, einzelne Spieler sind (zuviele Fremdkräfte, Überforderung ganzer neuer nachkommender Jahrgänge die über ein Jahr 100 Gegentore erhalten und 14 schießen usw.).

    ?( Kann mir mal jemand sagen, wieso man nach einem Aufstieg den Selbigen nicht einfach mitnimmt? ?(

    Ich denke, dass diese Regel aus dem Erwachsenenbereich mehr oder minder unüberlegt im Jugendbereich übernommen wurde.

    Im krassen Gegensatz zum Erwachsenenbereich ist es normal, dass ein Aufsteiger oder ein Absteiger mehr oder minder bei gleicher Besetzung auf.- oder absteigt, auch wenn es faktisch personelle Bewegung geben könnte.

    Im Jugendbereich steigt einer ab oder auf und übergibt das dem nächsten Jahrgang, der je nach Vereinsdenke bis zu 100 Prozent neues Personal einbringt. Sei es, dass der Nachfolgejahrgang besonders stark ist und in der niedrigen Liga spielen soll oder besonders schwach ist, und nun in der höheren Liga bestehen muß.

    DAS IST DOCH EIGENTLICH SCHEISSE und UNNÖTIG.


    Es führt oft dazu, dass da eine Menge Fremdkräfte angeheuert werden...was auch nicht so dolle ist.


    Da wäre es doch besser, dass das Aufsteigerteam....z.B. die C 1...welche beispielsweise von der Kreisliga A in die Bezirksliga aufsteigt....als Team geschlossen hoch geht, um sich dann in der B 1 auf Bezirksligaebene neu zu installieren....mit der Möglichkeit dieses mit dem starken Aufsteigerteam tun zu können.


    Das bedingt meiner Ansicht nach, dass man die Mannschaften möglichst nach Alter und dabei nach Leistung einteilt...zumindest im Bereich der ersten Mannschaft der jeweiligen Jugend.



    Wäre es ein Vorteil, egal oder Nonsens? ?(

    Ich würde auf dem Halbfeld ein oder zwei Kleinspielfelder erzeugen und z.B. 4 gegen 4 spielen lassen. So würden 16 Spieler kicken. Da könnte man Provokationsregeln einbauen (nur linker Fuß...Torschüsse nur mit links, nur Paule darf Tore schießen....erst ein Rückpass und und und.


    Parallel dazu hätte ich ein Übungsfeld, wo ich mir die "restlichen" Spieler für jeweils 20 herausholen würde, um die Übungsformen zu trainieren.
    So könnte ich jeden pro Training bis zu 2 mal 20 Minuten in der Übungsform schulen.


    Eventuell zu lasten des Abschlussspiels...schließlich spielen sie ja so pro Training cirka 40 Minuten innerhalb des Trainings.


    Will ich darauf nicht verzichten...würde ich die Übungsformen halt nur einmal vollziehen, dann bliebe automatisch die Zeit für das Abschlussspiel.

    In einem anderen Verein vergrault man sich die Nachwuchsspieler noch anders.


    Ein A Jugendlicher, welcher beidfüßig ist, in der Abwehrkette überall, auf der 6 oder 10 genau der richtige ist und der im Bereich Landes.- oder Westfalenliga durchaus ordentliche Spielanteile erhalten würde...dieses aber nicht wollte und in der Kreisliga blieb. Ein Spieler, der von einem Stützpunktkoordinator vor vier Jahren gesichtet wurde für eine sogenannte Regionalauswahl...da spielte er z.B. als linker VT gegen den BVB ein ordentliches Testspiel hinlegte. Ich möchte damit ausdrücken, dass dieser Spieler kein schlechter ist und ...gut trainiert...eine gute Kraft ist. Dieser Spieler wechselte von der A in die Herren.


    Noch in der A passierte folgendes...was in kurzfristig zum Abmelden führte:
    Dieser Spieler geriet -weil sein Trainer ihn nach 2 Minuten der Einwechselung auf Grund eines Fehlpasses nach einem Anpfiff bei einem Rückstand von 1:4 direkt und laut schimpfend vor einigen Zuschauern wieder auswechselte - in Rage. ...zog sein Trikot aus, warf es seinem Trainer vor die Füße und sagte zu ihm, dass er ein Arschloch sei! Mir imponierte das, weil er das zum Ausdruck brachte, was andere schon lange dachten...denn der Mann schimpfte nur mit lauten Sprüchen herum, fußballerisch war da weniger, sorry. Das war vor einem guten Jahr noch in der A.


    Dieser Spieler der damaligen A Jugend (knapp ein Jahr her) beendete das Jahr mit dieser Sekunde vorzeitig. Er meldete sich sogar dort ab...dort wo er seit den Minis kickte...das war sein Verein!


    Dann juckte es wieder nach cirka 3 Monaten. Zeitgleich geriet die erste Mannschaft in den Abstiegskampf innerhalb der Bezirksliga. In der Zwischenzeit wechselte sein Trainer der A-Jugend als Erste-Mannschaft-Retter in dieselbige.


    Wieder zurück im Verein, ordentlich angemeldet...teilte man ihm mit, dass es wohl die dritte Mannschaft würde. Dort ist ein guter netter Trainer und nette Mannschaftskollegen, welche ihm fußballerisch -bis auf einer- nicht das Wasser reichen können. Zunächst machte es ihm Spass und er fand es witzig, dass man vor jedem Spiel erstmal Kaffee und Kuchen zu sich nahm.
    Er sollte mal fit werden...so wurde es ihm gesagt. Dann kam die Zeit, wo er selber merkte, dass das derzeit nicht seine Liga war.


    Zeitgleich strudelte die Erste in den Sog des Abstiegs und stieg dann auch ab.


    Als Trainer ...rein sachlich betrachtet...verstehe ich das nicht.


    Diesen Spieler - hätte ich zunächst mal - nicht einfach gehen lassen, damit hätte ich gesprochen. Ein solches Gespräch fand nie statt. Ein solches Talent das sich so mit dem Verein identifizierte (er war dort auch ein Jahr als E Trainer tätig)...lässt man nicht einfach gehen. Auf den muß der Verein zur Ersten doch warten. Der kommt aus der A Jugend...hat keine Wechselgedanken und meldet sich ab und niemand fragt nach? WAS IST DAS DENN?


    Nun kommt der auch noch wieder und immer noch nix und dann Dritte zum fit werden.


    Ich sage, dass ich den jungen Mann nicht in der Ersten hätte spielen lassen, max. bei Personalnot, weil er war defintiv nicht fit. Ein Schuh wird drauss, wenn ich ihn in der Ersten hätte trainieren lassen, und in der Zweiten hätte er hohe Spielanteile gehabt. Diese ist aber personell sehr gut belegt und in der ersten da trainierte sein alter Trainer. In der Zweiten spielte er dann einmal mit....90 Minuten auf der Bank...ganz prima!!!!!!!!


    Auch hier der Hinweis...ein Koordinator scheint es dort nicht zu geben und wenn doch, war der weder über den Sachstand, noch über die Personalie auch nur im geringsten informiert oder....er hat keinen Charakter!


    NUN...und deshalb schreibe ich den Senf hier...hat er Wechselgedanken und überlegt, in die Erste eines anderen Vereins auf Kreisliganiveau zu wechseln. Ach ja...zwei Kumpel die ähnlich gut spielen überlegen mit ihm zu gehen! Eigentlich gönne ich dem Verein das und treffe ich zukünftig die richtigen Leuten..."platzt eine Bombe", mehr sage ich dazu nicht und ich gehe davon aus, dass da welche mitlesen. Das wären "MEINE" Spieler gewesen. Bis dahin.


    Und noch einen Nachsatz:


    Sollte er tatsächlich wechseln glaube ich nicht, dass der Wechsel ihn zu etwas führt, was dolle anders läuft. Da wird genau so ein Mist zu finden sein. Es ist halt nur wie ein Tapetenwechsel. Man quittiert denen und sich selbst etwas und beginnt was Neues. Das wäre ein Abschluss und ein Neubeginn.

    Meine Erfahrung aus zahlreichen Sparkassencups (Sichtung in der U11 für die künftigen U12-Stützpunkte) ist:
    Die Sichtungswahrscheinlichkeit steigt mit der Anzahl gelungener Offensiv(einzel)aktionen. Gewonnene Defensivzweikämpfe mit anschließendem kontrollierten, durchtachten Rausspielen findet eher weniger Beachtung

    Genau das ist es. Genau das ist auch mein Eindruck....wobei im unteren Jugendbereich - hier U11 - ja die Wahrscheinlichkeit auf Rotation wesentlich höher ist, als es das ab der D oder C Jugend ist. Dazu die Tatsache, dass darüber -siehe Angaben TWTrainer- kaum bis nicht mehr gesichtet wird...zumindest nicht in der Kreisliga. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.


    Während ich z.B. in einer F auf dem Kleinfeld alles Spieler auf allen Positionen spielen lasse (ein Teil der Trainer macht das auch hier nicht! :cursing: )...verfestigt sich das/der Anteil der Rotation wird kleiner ab dem Großfeld/ab dem Einführen der Kette. Sobald Kette gespielt wird, sind es fast immer die großen Spieler die den Innenverteidiger spielen und ...wer es als Trainer "richtig" verstanden hat...stellt durchaus mittelfeldfähige Spieler als Aussenverteidiger auf. Genau diese Spieler haben eine kleinere bis keine Chance gesichtet zu werden vergleicht man das mit der Chance derer, die auf allen anderen Positionen spielen. Datt ist mein Eindruck, das ist das Thema.

    Jaein und von allem etwas gustl :) .


    Bei Euch/bei Dir/bei mir/uns/hier...es gibt alle Beispiele. Das ist es ja worum es mir geht.


    Warum schafft es der kleinste Landverein nicht, die Dinge so zu regeln, dass alle das gleich Tun und zwar an dem bemessen, was sinnvoll und machbar ist (siehe Studie).


    Wäre es so, müsste ich mir nicht restlos schwache A Jugendspiele mit teilweise Spielern anschauen, die für mich spielen wie ein F-Ling...ohne Verstand, wenig Technik, keine Ideen, nicht in der Lage einen Pass auf 10 Meter geradeaus zu spielen...Kathastrophal. Da stehen Trainer am Rand die so tun als hätten sie Ahnung. Ich weiss auch nicht alles...aber das was ich weiss zeigt mir, dass es offenbar andere gibt, die noch weniger wissen. Da erzählen mir Spieler auf gezielte Fragen, dass sie eine einzige Spieleröffnung kennen (den Abschlag, toll), sie nichts mit dem Begriff Ballablaufen verbinden...kennen kein Hinterlaufen in der A. Sie erzählen mir, dass der Trainer/die Trainer seit der C im Prinzip immer nur das gleiche Training absolvieren....meist auf Kraft ausgelegt. Trainer die gewichtig am Rand stehen mit ausgelauchten ausgewaschenen Trainingsanzügen...und die Viererkette spielen und dann laut schreien: "Deck deinen Mann" oder...sie verbieten dem Aussen-VT das vortragen des Balles über aussen....und und und. Die sind seit der D stehengeblieben und wenn es gut lief, hatten sie bis dahin einen guten Trainer..wenn nicht...spielen sie wie ich es sagte...wie in der F...soweit sie nicht selber besonders talentiert sind. DAS ist eine Kathastrophe und so nicht nötig.


    Ich arbeite bei der Polizei. Wir werden auf Landesebene zu gleichen Themen gleich ausgebildet und zwar an verschiedenen Orten. Durchsuche ich eine Person mit einem fremden Kollegen aus einer Stadt die Einhundertkilometer entfernt ist, durchsuchen wir ihn gleich. Er weiss was ich tue und umgekehrt. DAS ist in vielen Berufen so...das ist in der Schule so....mehr oder minder....nur beim Fußball kriegt man das nicht geschissen?


    Das Konzept ist da...z.B. das DFB-Ausbildungskonzept, welches sich ja in seinem Inhalt an die Studien anlegt.


    Das kann VEREIN nutzen....machen viele aber nicht. Kostet nichts...machen sie nicht.
    Das könnte ein Trainer nutzen..sich schlau lesen...kostet immer noch nichts...machen manche, viele aber auch nicht.
    Das könnte der Verein nutzen und schützen...durch Konzeptübernahme, durch Einsatz von Koordinatoren die eine Stellenbeschreibung erhalten die jeder der mit ihnen zu tun hat kennt und durch Mitgliedsbeitragserhöhungen gezahlte Traineraufwandsentschädigungen im Ehrenamt an das Konzept gebundene Trainer ("wenn du das als Trainer nicht einhälst mußt du gehen und wir finden schnell einen anderen bei z.B. 180 Euro im Monat für eine Leistung die wenn sie bezahlt werden müsste auch gern 600 Euro kosten dürfte...was ...weil es ja nicht bezahlt wird...dadurch immer noch Ehreamt ist und bleibt und wer darauf verzichten will, soll es spenden wie alles andere auch).


    DAS alles ist machbar...morgen machbar! Darauf wird verzichtet. Alle/Viele verzichten. Es gibt kleine Oasen...kenne hier eine handvoll Trainer die relativ modern aggieren....mehr sind es aber nicht. Sie lasen, sie verstanden...sie machen es versetzt mit ihrer persönlichen Note.


    Verein macht meistens nichts.


    Damit wäre ich wieder dort angekommen, wo keiner hin will. Ich würde es Anordnen. Eigentlich müsste mal eine Reform her. Alle Verbände gehörten abgeschafft. Dieser ganze Wasserkopf. Nur noch DFB und die sollten nun zahlen. Nix DFB Mobil, sondern richtig Kohle in die Hand nehmen und den Vereinen unter die Nase halten und überprüfen was die dann tun. Genau wie ein Trainer der über ein Handgeld verpflichtet würde sich an das Konzept zu halten...würde ich es auch mit den Vereinen machen. Und wer das nicht macht, riskiert zu verdursten. Sorry...ich meine das ernst.

    Wer hat denn nach deiner Meinung in dieser Sache keine "Tomaten auf den Augen"?

    :) ICH =):saint:


    Nein im Ernst...


    also hier war es so, dass ein Geheimagent zuschaute und sich hinterher meldete. So mein Kenntnisstand.


    Das mit der Rotation finde ich auch so wie du...die sollte beibehalten werden.


    Im Fall meiner Spieler gibt es auf mein letztes Team bezogen tatsächlich nur einen Spieler, der aus dem Rahmen fällt. Im Verein ist bekannt warum wer wo spielte...man kennt die Spieler und mein Nachfolgetrainer stellte zur C zu 95 Prozent feste Positionen ein. Ich schrieb mal in einem anderen Thread, dass es mir für meinen Sohn leid tat, da er "nur" immer in der Innenverteidigung spielte und mir das leid tat, weil er dort wie angebunden war und zu keinen Torchancen kam, was auch ihm langweilig wurde. Er stellte sich aber in den Dienst des Teams...


    Sehe ich das heute...sind die Spieler die ich davor hatte...also die heute A Jugend spielen oder in die Herren kamen...so gut wie alle Abwehrspieler oder 6èr....


    Tja, wie soll man das ändern? Ich weiss es auch nicht....bis auf das Routieren lassen fällt mir auch nichts ein. Würde der Sichter sich outen...vor Ort anmelden, gäbe es vermutlich wieder andere Nachteile.


    Doch mir fällt noch was ein. Die Sichter selber. Würde ich die kennen, würde ein Fachgespräch schnell ergeben, wieviel Fachkenntnisse sie haben. Weiss ein Sichter z.B. mit diesem Thema nichts anzufangen (taktisches 1:1 usw.)...dann übergeht er diese Spieler weil er dieses Potenzial nicht erkennt. Zudem wüsste er nicht, dass viele Trainer die besten Spieler halt hinten in der Kette oder als 6èr stehen hat + einen guten 10èr. Würde ich meinem persönlichen Gewinndenken nachgeben, stünden bei mir defenitiv die besten auf in der Viererkette Abwehr,...dann die nächsten Besten auf der 6 oder Doppelsechs. Hätte ich noch einen ...den dann auf der 10. Im Sturm stünde bei mir der schwächste Spieler und auf den Aussenpositionen vorne auch. Wie gesagt...irgendwie Nonsens...ich weiss...aber so auf Kreisliganiveau bei einem Trainer der Gewinndenkend auch aggiert...läuft das -so er eine "schweres" Spiel auf Leben und Tod vor der Egobrust hat...ähnlichst bis genau so.


    Da steht dann der Sichter wie hier. Der Spieler auf der Aussenpostion wird von den Guten in Szene gesetzt und hat noch einen guten Tag...und schwups...und das meine ich. Vielleicht war es ja tatsächlich ein schwacher Sichter.

    Ich finde allein die Frage hat ihre Berechtigung. Der zweite Teil der Frage in der Überschrift kann nicht zutreffen, weil...ich sehe kaum Spieler die den Ball ablaufen können! Weder in der D...noch in der A...noch bei den Herren...oft nichtmal in der Bundesliga!!!! Und das, obwohl es im Dfb-Ausbildungskonzept fett verankert steht.


    Ich bilde mir ein, dass ich im oberen Bereich eines durchschnittlichen Breitensporttrainers mein fussballerisches Wissen zu finden und einzuordnen habe. Dazu die Möglichkeit, dass auch an den Mann bringen zu können....jedenfalls sagt man mir das nach. Dazu gesellt sich noch theretisches nicht in der Praxis erprobtes Wissen.


    Ich kenne die Ziele der Jugend, besonders die der D Jugend und darunter.


    Zu meinem persönlichen Steckenpferd gehört das taktische Verteidigen im und aus dem 1:1 aufwärts. Das habe ich meine Spielern definitiv beibringen können und zwar vom Stürmer bis zum Torwart. ES GAB EINE AUSNAHME; DER WOLLTE UMS "VERRECKEN" NICHT HINTEN SPIELEN UND SCHIEN DAS TRAINIERTE VOM KOPF HER NICHT UMSETZEN ZU KÖNNEN.
    Ich lies rotieren. Er spielte als Ausnahme meist als linker Mittelfeldspieler (Linksfuß) und rückte offensiv in den Sturm, wenn der Ball auf der rechten Seite vorgetragen wurde.


    Nach der D gab ich meine Spieler in gute Hände ab.


    GESTERN hörte ich aus gesicherter Quelle, dass der Spieler der das nicht beherrscht und deshalb ab der D nicht in der Abwehr spielte (er wollte es nicht) bei einem Westfalenligisten zur B Jugend vorspielen soll.


    Ich gönne ihm das, so das mit seinen Zielen vereinbar ist und mir ist es egal, weil mich die Profikariere so nicht interessiert.


    Ich behaupte aber, dass die Defensivausbildung Nachteile für meine von mir ausgebildeten Spieler hatte, weil eine Menge an Leuten anscheinend keine Augen im Kopf haben ODER...ich habe keine Ahnung ;( .


    Komischer Weise...egal wo meine damaligen Spieler auch hinkamen....hingingen...sie "endeten" (fast) ausnahmlos (dieser Junge ist eigentlich die einzige Ausnahme) IMMER in der festgespielten Position Stammplatz Verteidigung.


    Das ist wohl so, weil sie den Ball einfach prima in den Variationen ablaufen und somit viele Balleroberungen sichern und ermöglichen. Im krassen Gegensatz zu anderen Spielern, denen es nie -und ich habe sie gefragt..von der Kreisliga bis in die Westfalenliga-....beigebracht wurde. Selbst einem Westfalenauswahlspieler war das so nicht bekannt und er befand es für praktikabel toll und effektiv...das mal am Rande.


    On der Abwehrriege der Mannschaft meines Sohnes spielen vier Spieler die den Ball exellent ablaufen und die verschiedenen Formen des taktischen individuellen Verteidigens super beherrschen. Das sind Spieler, die auch im MIttelfeld oder gar im Sturm super Kanidaten waren. Sie genossen aber diese Ausbildung und waren im Gegensatz zu wenigen anderen Spielern ausreichend intelligent, das auch zu verstehen und umzusetzen!!!


    Gesichtet werden aber - so meine persönliche Erfahrung - alle anderen, ...diese Spieler nicht. DIese Spieler die ich hier konkret kenne und nicht und noch nie gesichtete wurden...spielen die hier gesichteten auf einem 2 Euro-Stück jederzeit aus....soviel besser sind sie und würden sie vorne spielen, wäre auch ihre Torausbeute wesentlich höher.


    Das fiel mir auch schon auf, als der Stützpunkt damals sichtete. Mir war es letztlich egal...ich behaupte aber, dass das so ist und es ist für die die wollen nicht fair und ein Nachteil! Es spräche zusätzlich für Rotation.

    DAS ist doch das Problem, die Ignoranten werden dann aber auch in der D Unmögliches verlangen, dort sicher in einer anderen Form aber auch für die Lütten schwer bis un- möglich. Kinder nicht zum Sport lassen, weil die Trainer doof sein könnten und es kein (geeignetes) Konzept gibt?

    Kinder ab der D, spätestens zur C....wehren sich und ertragen/tragen nicht mehr alles.


    Die Studie besagt -und übrigens bei weitem nicht nur diese- ...dass sie ab da (D...C)...so ziemlich alles tun könnten, was der normale Breitensporttrainer so zu verkaufen hätte (weil sie ab da mit Geschwindigkeiten umgehen können/Ausnahmen bestätigten die Regel). Ich verweise auf das Statement von TWTrainer...der noch auf Umstände verwies, ab wann man so vom Gehirn komplett ausgereift ist und wichtig das ist, weils vom Kopf zum Fuß geht usw..

    Ich kenn F-Linge, die können einen quer gespielten Ball einschätzen und D-Linge, die das nicht können. Alle Kinder entwickeln sich unterschiedlich, hier muss der Trainer sie abholen. Ein Pauschales "in der D können sie das, vorher nicht" stimmt so nicht. Und ich wette, dass das auch mit der gemachten Erfahrung zusammenhängt, je mehr, desto weiter entwickelt.

    Auch wenn es sich wie eine Ausrede anhört (finde ich)...AUSNAHMEN bestätigen die Regel. Es gibt sie, klar. DESWEGEN bin ich auch für eine Leistungseinteilung, damit ich diese Ausnahmen zusammenführen kann. Nicht, um sie mit anderen Alterszielen zu füttern, sondern innerhalb der Altersziele mit schwierigeren Aufgaben (z.B. höhere Frequentierung) zu fördern und zu fordern....so meine Philosophie....es rennt nämlich nix weg. Das schützt, so man eine gemischte Truppe hat, nicht davor, sich


    a)an die Ziele zu halten.


    Passen ist ja nicht verboten, im Gegenteil...aber...ich fordere es nicht ab und da es nicht Thema der z.B. F ist (da für die allermeisten so noch nicht machbar)...lehne ich mich gelassen zurück und beginne das Thema, wenn es Sinn macht/zur D plus minus.


    b)muß man auch mal genau hinschauen welcher Pass gemeint ist. Frontal oder z.B. aus dem Lauf in den Lauf z.B. quer. Da werden nämlich von den Ausnahmen schon wieder einige mehr rausfallen...so meine Erfahrungen. Und habe ich einen Verein mit Leistungseinteilung...so werden die Ausnahmen in der F 2 oder 4 so gut wie kaum findbar sein...was sich wiederum an die Studie anlehnen würde und wird.

    Und das glaube ich nur bedingt: die Eltern geben viel vor - natürlich auch bei denen, die zum Fussball "dürfen" - und, davon bin ich mittlerweile überzeugt, den Straßenfußball gibt es nicht / kaum mehr. Die Kinder bewegen sich viel zu wenig - wenn sie dann auch erst in der D anfangen dürften, kommt bald keiner mehr.

    Ich wohne hier in einer Siedlung die es seit 17 Jahren gibt. Wir waren hier mal die kinderreichste Zone im Kreis. Es zieht sich ein sogenannter Grüngürtel durch....30 Meter breit und km lang. Da wurde gekickt bis das Ordnungsamt kam und wenn da nicht...dann auf der Straße (verkehrsber. Bereich).


    Ansonsten bin ich bei Dir...wobei ich hier dann auch einwerfen muß, dass man nicht pauschalisieren sollte. In meinem Umfeld bewegen sich fast alle, einige wenige nicht und so sehen meist auch die Eltern aus, sorry....zu dick...oft rauchend...nochmals sorry....und....Doppelverdiener, da werden Kinder schonmal eher vorm TV geparkt. Und auch dieser an sich nicht schöne Satz trifft nicht auf jeden und alle zu!

    Ich habe kein Problem damit, das du einzelnen Trainern ihre Fähigkeiten absprichst, überhaupt solche Aufgaben zu übernehmen. Sei es aufgrund fehlender fachlicher oder sozialer Kompetenz. Nur mit der Verallgemeinerung habe ich ein Problem. Denn wenn es allgemein Erwachsene nicht schaffen würden, mit Kindern vernünftig umzugehen, dann könnte man Eltern mit dem selben Argument ihre Kinder wegnehmen und erst mit 13 Jahren zurück geben. Denn man bekommt als Vater oder Mutter ja auch keine Ausbildung und macht trotzdem vieles sehr gut!

    Da gebe ich dir recht. Ich wollte nicht verallgemeinern, dort wo das geschehen ist, revidiere ich das. Es geht mir um die Menge derer, die einfach falsches Training geben...im Prinzip sogar um die, die dabei nicht rumbrüllen. Es geht um das falsche Training an sich und um die Unverantwortlichkeit von Vereinen und dortigen Verantwortlichen (kein Konzept/kein Schutz des Konzeptes) und um die Menschen die Trainer sind und nicht wissen oder die die wissen und ignorieren. Das tun einige nicht alle und deswegen ist verallgemeinern nicht gemeint und nicht ok. Ich möchte diese Personengruppe jedoch sachlich und konkret ansprechen und habe hierzu u. a. FAKTEN (Studie) hinterlegt, die sie nun in Verbindung mit dem dazu vorgenommenen Ausführungen verbinden können, um sich beispielsweise zu hinterfragen und dann zu handeln. Gleiches gilt für Vereinsverantwortliche und auch für Eltern. Ich möchte die Augen öffnen und das Thema wiedermal beleben und am leben halten...weil es Thema ist.

    Ich behaupte, dass die Trainer in diesen Altersklassen den wichtigsten Beitrag leisten.
    Nicht nur sportlich gesehen - daran gibt es aus meiner Sicht keine Zweifel, sondern auch was die Motivation und Begeisterung für/am Fußball betrifft.


    Und der Sport heißt eben doch Fußball - bedient man sich den technisch und koordinativen Herausforderungen von Tricks und Finten und bildet die Kinder damit aus kann man überdurchschnittlich gute Fußballer ausbilden. Die Kinder haben einen Mords Spaß und werden dich als Trainer vergöttern wenn sie hunderte Abschlussaktionen haben mit kleinen technischen Herausforderungen. Ich kann meine Sicht auf diese Auffassung nur immer wiederholen.


    Die Ergebnisse sprechen dabei aus meiner Sicht absolut für diesen Verhalt.

    Es gibt viele Eltern und Trainer die den Beitrag positiv leisten. Auch hier...es war nicht verallgemeinernd gemeint und wenn das so geschehen ist....sorry. Es gibt sie aber und das reichlich. Gefühlt würde ich sagen, dass cirka 30 Prozent der Trainerschaft richtig mieses Training geben...im Thema...im Ablauf...vom Menschlichen her. Ich denke gefühlt sind es cirka 60 Prozent wo das schwankt in alle Richtungen und max. 10 Prozent werden in allen Belangen meist gutes Training mit wenigen Tiefen geben. Das zieht sich für bis zur A durch und ich nehme mir heraus zu sagen, dass das was ich da oben in der A sehe an spielen hat...bis auf ein Team hier vor Ort....ein sehr niedriges Niveau. Nur lange Bälle, kein Ballablaufen, keine Spieleröffnungen ausser Abschlag, kein echtes Verschieben sondern meist Spiel in der Kette auf Manndeckung...kein Pressing ist zu erkennen. DAS sehe ich so...und diesbezüglich sage ich, dass dort erhebliches Verbesserungspotenzial liegt. Das würde stattfinden, würde man konzeptionieren und das Konzept schützen. Auch hier keine Verallgemeinerung...es gibt richtig "schlechte"...viele "normale" und ganz wenig richtig "gute" Trainer in diesem Altersbereich. Ziel ist...das alle das gleiche Wissen haben und die gleiche Anleitung (Konzept), damit wir wie in der Schule nicht den Stoff der Klasse 10 in der 1 versuchen zu verkaufen. Das wäre genau so sinnlos, findet dort aber auch so nicht statt, beim Fußball aber wohl. Dort hat man ein Konzept, das ist vorgegeben und geschützt.


    Weil das hier nicht so ist und Kinder sich im unteren Bereich nicht wehren und sie -meiner Ansicht nach- im Normalfall zu Hause besser selbständig im Spiel koordinativ ungehemmter entwickeln würden....stelle ich das so in den Raum. Und zwar angelehnt an die Studie. Solange es diesen Teil Trainer gibt, der die Machbarkeiten ignoriert und es keine Leute gibt, die das verhindern...ist das Thema.

    Je nach technischen Möglichkeiten sagst Du... Wann würdest Du die technischen Grundlagen legen, wenn Du erst in der D anfängst...?

    Jepp. Heisst das für dich, wenn man zur D kommen würde, dass man in der Zeit auf dem Sofa liegen soll? Ich gehe davon aus, dass die Kinder im besten Fall dann das tun, wozu SIE Lust haben, z.B. Straßenfußball oder Wiesenfußball und und und. Mit anderen Worten würden sie sich bewegen..jedenfalls die, die sowieso später auf Vereinsfußball Lust hätten (die anderen kommen eh nicht oder gehen sowieso bald wieder). Sie fördern sich bis dahin selber ohne Trainer. Trainer ist hier das Leben! Dieser Trainer verhindert bestimmte Dinge nicht und schreit sie auch nicht an und das in der schönsten Zeit des Tages...in der Freizeit. Dieser Trainer lässt sie, so sie sich übernehmen kurz stürzen o.ä. und sie bestimmen das selber ob das gut war oder nicht und hören zur Not aus Erfahrung damit auf...was so beim unwissenenden vielleicht ignoranten Trainer so nicht stattfindet, denn der fordert unmögliches weiter.

    Der Unterschied liegt in der Entfernung zum Objekt und in der Geschwindigkeit des Objektes.
    Und das ist für mich der Grund, warum man diese Studie nicht 1:1 auf den Fußball übertragen darf.
    Im Straßenverkehr geht es um Entfernungen vom Nahbereich bis zu mehreren hundert Metern. Im Kinderfußball ist der Platz 30-50m lang. Wenn es um einen Pass geht, ist die Entfernung eher unter 10m.
    Im Straßenverkehr geht es um Geschwindigkeiten von Schrittgeschwindigkeit (eher selten) bis zu 50 km/h in Ortschaften; leider auch oft bis 80 km/h und mehr.
    Im Kinderfußball geht es um Geschwindigkeiten im Schritttempo. Ein Pass mag manchmal auch 15-20 km/h haben.

    Nein, das sehe ich anders. Erstens geht es im Straßenverkehr oftmals um alle Situationen..auch die die nahe sind. Zweitens ging es mir um den Ball. Ich vergleiche den Ball mit dem Auto. Ob ein Ball naht mit 20 oder 110 km/h (nimm mal die Werte einer Ballschussanlage)...oder ein Auto kommt. Dagegen stelle bitte das Kind, das weder im Raum ausreichend sieht (es schaut nach vorne und sieht seitlich den Ball oder das herannahende Auto nicht) noch beim direkten Hinschauen die Geschwindigkeit richtig einschätzen kann...egal ob beim rollenden Ball oder dem Auto oder sonst was.

    Das ist ein gutes Beispiel für eine Fähigkeit, bei deren Erlangung sie durch Bewegungserfahrungen unterstützt werden

    Ebend nicht. Es beweist, dass sie den in den Lauf quer gespielten Ball falsch einschätzen und zwar in seiner Geschwindigkeit. Wäre das nicht so, würden sie statt im 90Gradwinkel abzubiegen, diesen an.- und mitnehmen. Dazu sind sie aber im unteren Jugendbereich alters.- und entwicklungsbedingt nicht in der Lage. Dazu kommt das räumliche sehen...einige sehen den Ball erst spät, da sie in der Breite nicht ausreichend räumlich sehen...las ich woanders abseits dieser Studie. Also harte Fakten, die z.B. ein Passkombinationsspiel versinnlosen!!! Genau das trainieren aber viele - ich benannte es in anderen Themen schon - Trainer wissenlos oder ignorant. Damit überfordern sie bzw. fordern Unmögliches..einige werden sauer, genervt und damit laut. So werden die Kinder dann in die Zwangsjacke gesteckt und Spielintelligenz verhindert durch Erzeugung von Angst. Das führt zur Hobbyaufgabe und zu Schäden für den Verein. Das passiert, weil es kein Konzept gibt und so schließt sich der Kreis. Das kann ich verhindern, indem ich als Kind erst zur D komme, also in einem Alter, wo es mir möglich ist, das Erwartete vom Unwissenden oder Ignoranten zu leisten.

    Zur Deiner Zeit hat man in der D angefangen. Ketzerische Frage: Da gab es nur gute Trainer, keine Brüll-Trainer etc.? Auch wenn die Kinder in der D mehr verstehen und umsetzen könn(t)en, kann / konnte der Trainer viel falsch machen.

    Mein damaliger Trainer hatte keine Ahnung, konnte selbst nicht kicken, war aber leise und herzlich. Was ich damit andeuten wollte war einerseits, dass es vielleicht für einige Kinder -je nach Trainer- besser sein könnte, sie kämen erst zur D. Das deshalb, weil sie lt. Studie dann in einem Alter wären, wo sie das was Trainer die sich NICHT zumindest an altersgerechtes und damit für sie vom ihrem Entwicklungsstand machbares Training halten....verstehen könnten und es umzusetzen in der Lage sind....was im Alter davor nicht so ist. Dem würden sie dann so faktisch entgehen! Vor diesem Hintergrund was das von mir so gemeint. Laut Studie könnte es sein, dass viele dieser Trainings der Trainer die sich nicht an die Machbarkeiten halten restlos unnütz sind und die Kinder so verschleissen, dass sie letztlich dem Sport allgemein und dem Fußball sowieso verloren gehen...verloren gehen durch Überforderung und das hausgemacht.

    Heute fängt man fürher an, ggf. zu früh? Du und ich (auch wenn ich vmtl. eine Generation jünger bin als Du ) haben mit Sicherheit nicht die Art der Betreuung als Kinder gehabt, wie das heute der Fall ist. Wir sind durch Wälder gezogen, auf Bäume geklettert und haben Bäche gestaut. Wir sind nicht von früh bis spät "betütelt und bemuttert" worden, sondern haben uns relativ frei mit anderen Kinder zusammen getan und was unternommen. Diese ganze Erfahrung fehlt teilweise den heutigen Kindern.

    Ja das habe ich tatsächlich und das genau so. Ich habe zur D zehn Meter rückwärtslaufen können und ein Purzelbaum saß lupenrein drin und es gab auch nicht so viele fette Kinder, sorry. Das heute die Kids viel eher zum Vereinssport kommen bedingt aber die Notwendigkeit, dass dort gutes geleistet wird. Wird dort aber Gutes geleistet oder meinen viele gutes zu leisten? Was sind denn vielfach die Fakten. Ist das was geleistet wird nicht oftmals tatsächlich so schlecht...dass sie besser -bei diesem Hintergrund- doch erst zur D kommen? Ich sehe das so...leider. Dagegen würde z.B. ein Konzept und alles was dazu gehört um es zu schützen...helfen...was aber auch in den meisten Vereinen nicht stattfindet. Und deshalb komme ich wiederum dazu zu sagen...dass es besser wäre, erst zur D zu kommen. Das sage ich nicht, weil ich mir das tatsächlich so wünsche, sondern um auf Missstände in dieser Deutlichkeit hinzuweisen und um denen die für diese Missstände sorgen, die dafür verantwortlich sind aufzuzeigen, wie sinnfrei ihr Tun ist...siehe Studie. Sorry für die harten Worte! Sie gelten nicht dir persönlich...es ist allgemein gemeint.

    Und jetzt der Bogen: Die genannte Studie zeigt wunderbar einen Verlauf der Entwicklung der Kinder. Dieser war schon vor 100 Jahren so und wird in 100 Jahren auch noch so sein. So schnell passt sich die Evolution des Menschen nicht an. Zu dieser Entwicklung gehört aber die selbstgemachte Erfahrung

    Jepp stimmt. Die Erfahrung ist ein Teil der Studie...ein Teil den man fördern und bearbeiten kann. Andere Teile wie Geschwindigkeit, Konzentration usw....sind Teil bzw. Elemente...die wir/man ebend nicht beeinflussen können. Die kommen, wenn die Entwicklung unbeeinflußt sagt..."JETZT" (ab cirka D Alter).... und ebend nicht davor. Das beeinflussen wir nicht und weil das laut Studie so ist...ist es auch Nonsens, wenn manch einer meint, etwas im Training zu tun, was da vom Entwicklungsstand und der altersbedingten Möglichkeit darauf nicht hingehört. Darum geht's, dass ist die Aussage.

    Schönes Thema und so real!


    Der Wechsel ist nicht immer ein Wechsel um höher zu spielen, sondern manchmal eine Flucht. Manche wechseln auch raus...das Zauberwort heisst
    ...Drop-Out...viele Spiele hören nämlich sogar auf. Sie sind lange dabei...oftmals seit den Minis. Im Gegensatz zu früher, wo beispielsweise mein Jahrgang (1966) erst zur D anfing...da gabs keine F und meist keine E, sondern Fußball wurde erst ab der D angeboten. Mit anderen Worten sind viele einfach satt. Satt einfach nur so...da keiner was dafür, oftmals aber auch mit Schuld anderer, weil ständig überforderndes Training und oftmals missgelaunte Trainer "konsumiert" wurden. Andere Spieler wechseln zu diesen benannten die aufhören dann - vielleicht aus gleichem Grund den Verein. Genau das und aus ähnlichen Gründen geschieht auch in meiner Familie....aus genau diesen Gründen + der Tatsache -so meine Einschätzung- das nicht vorhandene Konzepte bestimmten Trainern die nicht mit Kritik umgehen können, eigentlich wenig drauf haben...nicht das Handwerk stoppen bzw. in richtige Bahnen lenken! Mich wundert das nicht. Leider ziehen sich die Verantwortlichen für diesen Mist nicht den Schuh an bzw. erkennen die Misere nicht...schade auch.

    Danke für deinen Beitrag.


    Das ganze Thema stellt den Kifu an sich,...also das, WIE er in Deutschland und anderswo praktiziert wird....UND....WIE er von uns (Trainern/Verantwortlichen) verstanden wird in Frage.


    Ferner unterstreicht die Studie...die wissenschaftliche Studie...zumindest die Denke und Praxis des Dfb-Konzeptes und jedes anderen Konzeptes, dass sich mit wirklich sinnvoll und vor allem praktikabler altersgerechter machbarer (am Entwicklungsstand angelehnter) FÖRDERUNG von Kindern beschäftigt. Darüber hinaus erkenne ich - beinahe schmerzvoll - , dass offenbar einige Trainings die auch ich und das sogar und den Gesichtspunkten des Dfb-Konzeptes gab...eigentlich zu einer Überforderung der Kinder führte. Das bestätigten sie nüchtern betrachtet damit, dass die Trainings "schlecht" ausgeführt wurden oder sehr statisch wirkten. Genau diese und ähnliche Beobachtungen meinerseits führen bei mir zu dem üblen Verdacht, dass diese Studie die Berechtigung findet, hier grundlegend zukünftig anders zu denken. Ich habe nicht den Eindruck, dass ich Nachteile dadurch hatte, dass ich erst zur D (davor gab es damals nichts!) anfing. Dem/meinem Eindruck nach sind diejenigen Spieler die sät anfingen oftmals bis meistens sogar vielfach bis extrem lange dabei und diejenigen die sehr früh begannen auch oftmals sehr früh wieder weg...was wiederum den Drop-Out einspielen lässt. Leute...ich habe echt Bedenken ob das alles so richtig ist, wie es heute vermeidlich modern gesehen wird, sorr :(:/?(:whistling: und große Bedenken was die Umsetzung der vorhandenen Konzepte durch bestimmte Trainer angeht....was wiederum zumindest für die Einführung eines Konzeptes in den Vereinen spricht/sprechen würde!

    ...Post 3...oho :rolleyes::D


    Auch wenn es einige vielleicht langweilt...stelle ich mir jüngst erneut die Frage, ob nicht früher alles besser war ..denn, zu meiner Kinderzeit begann es erst zur D und nicht davor. Davor spielten wir UNSEREN Fußball frei auf der Wiese mit allen Vorteilen. Nachteile erkenne ich - so man die WISSENSCHAFTLICHEN Ausführungen der Universität Essen exakt sachlich und genau liesst nicht. Ich projeziere vor allem den kopierten Ausschnitt (siehe oben)...auf den Fußball und frage nochmals:


    -welchen Sinn macht Kinderfußball in dieser Altersgruppe bezogen auf FUSSBALLTHEMEN?


    -ist es nicht eher das Soziale das den Sinn gibt?


    -und wie wichtig ist der Trainer und Ausbildung vor diesem Hintergrund überhaupt?


    -ist der Trainereinfluss beim Ausbildungsgedanken (siehe wissenschaftliche Ausführung) nicht so klein, dass man eigentlich zur Lachnummer verkommt?


    Ich beobachte auf den Plätzen und im Training und bei Spielen....dass so frühestens ab der D, spätestens ab der C plötzlich -mehr oder minder selbständig anfangen, ein Passspiel aufzuziehen. Je nach technischen Möglichkeiten und Möglichkeiten auf das taktische Denken...ergeben sich noch Unterschiede. Zudem ist ab der C eher der Ausdauer und Kraftunterschied der über Sieg und Niederlage entscheidet...so mein Eindruck. Apropo Druck...ein weiterer Eindruck ist, dass diejenigen die unter einem erdrückenden Trainer spielten das taktische Denken und das dann sich automatische technische Tun weniger können, als die die Druckfreier durch die Jahre gingen.
    Ich denke heute ernsthaft darüber nach, dass es im Prinzip zu einem totalen Umdenken kommen müßte, so die Studie richtig ist und auf den Fußball bezogen werden kann. An anderer Stelle äusserte ich, dass solche Studien im Prinzip belegen, das die meisten Kinder (siehe Studie hier) ...weder Geschwindigkeiten einschätzen können, noch im Raum sehen...noch sich ausreichend konzentrieren können.


    Da sieht man dann auf den Plätzen Passtraining (ein Ball rollt, ein Auto fährt..wo ist da der Unterschied?)....ein Ball rollt quer heran...schnell heran....ein Kind erkennt die Geschwindigkeit nicht...und kommt zu spät, schafft ihn nicht an.- und mitzunehmen...biegt im 90ig Grad - Winkel ab und läuft zum totalen Unverständnis zuschauender Erwachsener hinterher. Das Verhalten der meisten Kinder deckt sich bis zum Anfang der D Jugend meiner Erfahrung mit der Studie.
    Das Fazit daraus ist für mich der Verdacht, dass es besser sein könnte, die Kinder erst ab der D kommen zu lassen, weil der Versuch ihnen Fußball beizubringen restlos sinnlos erscheint, denn es geht nicht. Die Synapsen...usw....schließen sich nicht, auch nicht mit 1000 Std. Training und auch nicht, wenn Trainer und Eltern vor Wut schnauben.
    Nehme ich nun den Trainer, der sich nichtmal ansatzweise an das Ausbildungskonzept des Dfb hält, was im Grunde -was die Ausbildungsthemen angeht- an solche Studien angelehnt ist...ist das eine Kathastrophe. Totale Überforderung wäre das bis...Körperverletzung am Kind (?).
    Und im Prinzip könnte man sogar das Ausbildungskonzept an sich anzweifeln, weil viele Übungen selbst dort überzogen und gem. Studie sinnfrei wären...bis auf das, was viele von uns als Kindergartenspiele abtun.
    Aber genau das, sind...so meine Vermutung richtig ist, genau die richtigen Übungen und zwar nicht nur bei den Minis...wo viele schon Fußballtraining abhalten. Ich habe zittrige Knie... :saint::sleeping::/<X?(;) ...und bin fertig....puh...und danke für die, die es bis hier durchgehalten haben...das war die Goldmedaille :!:<3

    ...Post 2...

    e) Verkehrsverständnis


    Durch ihre „egozentrische'' Denkweise können Kinder unter 8 Jahren den Verkehr und seine Abläufe nur sehr begrenzt begreifen. Ab dem Alter von ca. 8 Jahren sind ihre Denkprozesse nicht mehr „egozentrisch'', sie bleiben aber „konkret'', d. h. an die Anschauung gebunden. Deshalb können Kinder nur konkrete Verhaltensweisen an ganz bestimmten Stellen auf der Straße erlernen, sie können das Gelernte aber nicht auf neue und unbekannte Situationen übertragen. Eine defekte Ampel oder eine Baustelle können das Kind verunsichern, weil es für diese Situationen noch keine konkreten Verhaltensweisen eingeübt hat. Diese Aufgaben können nur dann gemeistert werden, wenn man „abstrakt'' denken kann. Dazu sind Kinder erst mit ca. 12 Jahren in der Lage. Abstraktes Denken ist auch für die Anwendung von Verkehrsregeln - z. B. Vorfahrtsregeln - erforderlich. Deshalb haben jüngere Radfahrer mit diesen Regeln große Probleme. Sie sind zwar in der Lage, die Vorfahrtsregel an einer ganz bestimmten Kreuzung zu lernen, können sie aber nicht auf andere, ihnen noch unbekannte Kreuzungen übertragen (vgl. LIMBOURG, 1995, Kap. 5 und 1997, Kap. 3). Erwachsene können diese Leistung problemlos erbringen und finden sich deshalb mit ihrem Fahrzeug auch in einer ihnen unbekannten Umgebung zurecht.


    Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse sind Kinder erst ab ca. 12 Jahren in der Lage, den Straßenverkehr so ähnlich wie Erwachsene zu verstehen.


    f) Motorische Fähigkeiten


    Unter „Motorik'' versteht man die Gesamtheit der Funktionen der menschlichen Bewegung. Dabei unterscheidet man „Grob-'' und „Feinmotorik'', je nachdem ob große Muskeln bzw. Muskelgruppen (Gehen, Laufen) oder ob kleinere Muskelpartien (Schreiben, Schneiden) im Spiel sind.
    Die Fähigkeit, sich als Fußgänger im Straßenverkehr sicher zu bewegen, ist aus der Sicht der motorischen Entwicklung schon im Vorschulalter vorhanden. Die Fähigkeit, sich als Radfahrer motorisch sicher zu verhalten, ist im Vorschulalter nur sehr ungenügend ausgeprägt. Die Motorik des Radfahrens zeigt erst im Alter von 7 bis 8 Jahren einen deutlichen Entwicklungssprung (vgl. LIMBOURG, 1995, Kap. 5, 1997, Kap. 3). Erst auf dieser Altersstufe sind die Kinder in der Lage, das Gerät „Fahrrad'' motorisch zu beherrschen (Gleichgewicht halten, Auf- und Absteigen, Abbiegen, Bremsen, Lenken, Kurvenfahren, Handzeichen geben usw.). Durch Training läßt sich die motorische Entwicklung im Grundschulalter etwas beschleunigen (BASNER und DE MAREES, 1993). Aus diesem Grund ist ein motorisches Radfahrtraining in der Schule sinnvoll. Eine gut entwickelte Motorik ist aber keine Garantie für Sicherheit im Verkehr, denn dort sind auch noch andere Fähigkeiten gefordert (Verkehrsverständnis, Regelanwendung, Einfühlungsvermögen, abstraktes Denken usw.). Außerdem haben die Kinder bis zum Alter von ca. 14 Jahren noch eine geringere Reaktionszeit als Erwachsene (KÖHLER, 1988) und diese verringerte Reaktionszeit ist gerade beim Radfahren verhängnisvoll, da bei dieser Art der Fortbewegung im Straßenverkehr ein schnelles Reagieren lebenswichtig ist. Aus diesem Grund wird der zweite große Sprung bei der Entwicklung der Radfahrfähigkeit erst im Alter von ca. 13 bis 14 Jahren lokalisiert (vgl. BASNER und DE MAREES, 1993).


    Damit sich die Motorik im Kindesalter angemessen entwickeln kann, müssen sich die Kinder viel bewegen. Aus diesem Grund sind Kinder unruhiger als Erwachsene, sie haben einen stärkeren Bewegungsdrang . Sie laufen, hüpfen und rennen auf Gehwegen und Straßen und werden deshalb für die Autofahrer wenig berechenbar.


    Eine weitere - für den Straßenverkehr sehr wichtige - motorische Fähigkeit ist die der Handlungs- oder Bewegungsunterbrechung bzw. die Fähigkeit zum Abbruch einer begonnenen Handlung. Kinder haben große Schwierigkeiten, einmal begonnene Handlungen (z. B. einen Ball nachlaufen) abzubrechen oder zu unterbrechen (z. B. um am Bordstein anzuhalten und sich umzusehen). Sie werden in der Regel hinter dem Ball herlaufen, ohne am Bordstein anzuhalten. Auch mit dem Fahrrad können die Kinder ihre Handlungen schlecht abbrechen und deshalb fahren sie häufig plötzlich vom Gehweg auf die Fahrbahn - auch wenn mit ca. 8 Jahren die anderen motorischen Fähigkeiten für das Radfahren schon recht gut ausgebildet sind.


    Da die Kinder wegen des gefährlichen Straßenverkehrs immer seltener im Freien spielen können, zeigen sich bei den Kindern inzwischen deutliche Verzögerungen in der motorischen Entwicklung (Grobmotorik) - und diese Defizite erhöhen wiederum die Unfallgefahr (KUNZ, 1993). .


    g) Reaktionszeit


    Kinder sind erst ab ca. 15 Jahren in der Lage, so schnell wie Erwachsene zu reagieren. Vorher (zwischen 10 und 14 Jahren) haben sie eine deutlich verlängerte Reaktionszeit und das erhöht die Unfallgefahr (KÖHLER, 1988). Bei Kindern unter 10 Jahren ist die Reaktionszeit noch länger als bei den 10- bis 14jährigen (GÜNTHER und LIMBOURG, 1977).


    Ausschnittende


    Achtung....Post 3 folgt ;);(

    Aus folgendem Link ein - wie ich meine - wichtiger Auszug, der den Fußballtrainer besonders im G, F und E bis anfänglichem D Bereich interessieren sollte:


    https://www.uni-due.de/~qpd402/alt/texte.ml/Goslar.html


    Ausschnitt:


    b) Entfernungs- und Geschwindigkeitswahrnehmung


    Will man eine Fahrbahn sicher überqueren, muß man in der Lage sein, die Entfernung und die Geschwindigkeit der herannahenden Fahrzeuge zuverlässig zu schätzen. Nur so kann man erkennen, ob eine gefahrlose Überquerung der Fahrbahn an einer ungeregelten Stelle noch möglich ist oder ob es besser ist, das Auto erst einmal vorbeifahren zu lassen.


    Für die Einschätzung der Entfernung ist die Tiefenschärfen-Wahrnehmung von großer Bedeutung. Diese Fähigkeit ist erst im neunten Lebensjahr vollständig ausgebildet. Jüngere Kinder können noch kaum Entfernungen schätzen, d.h. sie können nicht richtig beurteilen, ob ein herankommendes Fahrzeug noch sehr weit entfernt oder schon sehr nahe ist. Die Forschungsarbeiten zu diesem Thema zeigen, daß erst im Alter von 8 Jahren ca. 90% der Kinder die Entfernungen einigermaßen gut schätzen können (vgl. LIMBOURG, 1995, Kap. 5 und 1997, Kap. 3).


    Die Fähigkeit, Geschwindigkeiten richtig zu beurteilen, entwickelt sich später als das Entfernungsschätzen. Die Schätzung von Geschwindigkeiten ist auch noch für ältere Kinder sehr schwierig. Erst mit ca. 10 Jahren können Kinder Geschwindigkeiten einigermaßen richtig einschätzen.


    c) Aufmerksamkeit und Konzentration


    Kinder können Gefahren nur dann rechtzeitig erkennen, wenn ihre Aufmerksamkeit auf die gefährliche Situation gerichtet ist, d. h. wenn sie sich auf die relevante Situation „konzentrieren'' und nicht durch andere Reize aus der Umgebung „abgelenkt'' sind. „Aufmerksam sein '' und „sich konzentrieren'' sind wesentliche Determinanten des verkehrssicheren Verhaltens im Straßenverkehr. „Abgelenkt sein '' ist eine der häufigsten Ursachen von Verkehrsunfällen im Kindesalter (vgl. LIMBOURG, 1995, Kap. 2).


    Unter „Aufmerksamkeit'' versteht man die Fähigkeit, für eine bestimmte Dauer das Denken auf „einen Punkt'' bzw. auf „einen Reiz'' zu richten und die gleichzeitig auftretenden übrigen Reize möglichst nicht zu beachten. Unter „erhöhter Konzentration '' wird das Gleiche verstanden.


    Die Aufmerksamkeit von Kindern richtet sich spontan sehr stark auf nicht verkehrsbezogene Objekte (Tiere, spielende Kinder, Kiosk usw.). Ampeln, Fahrzeuge, Fußgängerüberwege usw. werden sehr viel seltener beachtet - sie sind für Kinder nicht interessant. Kinder lassen sich auch durch ihre eigenen Gedanken und Gefühle ablenken. So wird ein Kind, das gerade eine schlechte Zensur in der Schule bekommen hat, auf dem Weg nach Hause den Straßenverkehr kaum beachten. Ähnlich wird sich ein Kind verhalten, das von anderen Kindern geärgert wurde und jetzt auf dem Schulweg traurig oder wütend ist.


    Die Entwicklung der Aufmerksamkeit und der Konzentrationsfähigkeit ist erst im Alter von ca. 14 Jahren vollständig abgeschlossen. Vorher können sich Kinder nicht auf zwei Sachen zugleich konzentrieren, sie können ihre Aufmerksamkeit nicht wie die Erwachsenen „teilen''. Ein Kind, das z. B. mit einem Ball spielt oder an die Anzahl der zu kaufenden Brötchen denkt, ist nicht in der Lage, zur gleichen Zeit auf den Verkehr zu achten.


    Bis zum Alter von ca. 14 Jahren durchläuft die Entwicklung der Aufmerksamkeit in der Kindheit eine Reihe von Phasen, die mit einer zunehmenden Verbesserung der Konzentrationsleistung einhergehen.


    1. Phase: Bis zum Alter von 4 Jahren wird die Aufmerksamkeit noch vorwiegend durch interessante Reize aus der Umwelt gesteuert (Tier, Spielzeuge, andere Kinder). In dieser Zeit sind die Kinder noch kaum in der Lage, die für ihre Sicherheit erforderlichen Aufmerksamkeitsleistungen zu erbringen.


    2. Phase: Ab ca. 5 Jahren beginnen die Kinder, ihre Aufmerksamkeit bewußter zu steuern, sie lassen sich aber noch sehr leicht ablenken - auch im Alter von 6 bis 7 Jahren.


    3. Phase: Erst ab ca. 8 Jahren sind die Kinder fähig, sich auch über eine längere Zeit (z. B. für die Gesamtdauer des Schulwegs) auf den Straßenverkehr zu konzentrieren. Da sich die Konzentrationsfähigkeit der Kinder in der heutigen Zeit zunehmend verschlechtert (zu viel Fernsehen, zu viele Computer-Spiele, Reizüberflutung), lassen sich inzwischen auch noch ältere Kinder (8- bis 12jährige) zu leicht ablenken - und das verringert ihre Verkehrssicherheit.
    Voll ausgebildet ist diese Fähigkeit jedoch erst mit ca. 14 Jahren (vgl. LIMBOURG, 1995, Kap. 5 und 1997, Kap. 3).


    Da die Ablenkung eine der wichtigsten unfallverursachenden Faktoren ist, sollte die Entwicklung der Konzentrationsfähigkeit bei der Festlegung der zivilirechtlichen Haftungsgrenze bei Kindern besonders berücksichtigt werden. Auf der Grundlage der vorliegenden Erkenntnisse wäre eine Altersgrenze von 12 Jahren sinnvoll.


    d) Soziale Fähigkeiten (Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit)


    Jüngere Kinder (bis ca. 8 Jahren) können sich noch nicht in andere Personen hineinversetzen, sie schließen von sich auf andere (kindlicher Egozentrismus). Kinder halten sich die Augen zu und nehmen dann an, daß sie nicht mehr gesehen werden. Sie sehen das Auto und gehen davon aus, daß sie das Auto im Dunkeln mit seinen „Scheinwerfer - Augen'' auch sieht. Da Kinder selbst in der Lage sind, auf der Stelle stehen zu bleiben, gehen sie davon aus, daß auch Autos sofort anhalten können. Deshalb verstehen sie nicht, daß ein Auto einen Bremsweg benötigt. Sie erkennen auch nicht, daß ein Auto abbiegen will, daß es bremst, usw. Die Verständigung mit den Autofahrern ist schwierig, sie können ihre Zeichen nicht richtig deuten, denn sie schließen von sich auf die anderen - und das kann zu verhängnisvollen Mißverständnissen führen. Erst im Alter von ca. 8 Jahren lösen sich die Kinder von dieser „egozentrischen'' Denkweise und sie können sich dann in die Perspektiven von anderen Personen „hineinversetzen''.


    Achtung siehe Post 2...da geht's weiter :)