Beiträge von Andre

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    Ich glaube, dass man im Thema Torchancenauswertung -jeder für sich- in die Tiefe schauen muß, um letztlich alle in Frage kommenden Facetten des Themas abzuleuchten. Es gibt nicht die Empfehlung, sondern es werden möglicherweise ein Vielzahl von Antworten zutreffen, ...ich versuche mal:


    1. Technik


    Wissen/kennen die Spieler die Torschusstechniken (Fußstellung zum Abschluss)?
    Kennen die Spieler die Körperhaltung (Kopf hinten, Kopf gebeugt usw.)
    Wie laufe ich zum Abschluss an )frontal zum Ball/diagonal zum Ball usw.)


    2. Druckverhalten


    Viele Trainings basieren nicht auf die Spielsituationen. Man lässt nicht spielgerechte Trainingsformen abhalten und wundert sich dann, wenn der gute Spieler in der Echtzeit plötzlich ein ganz anderes Bild zeigt, als das was man von ihm kennt. Deswegen plädiere ich für viele Trainings im Hauptteil die Spielnahe sind. Das erzeuge ich über SPIELFORMEN und um Druck zu erzeugen, baue ich je nach Möglichkeit und Entwicklungsstand der Spieler...PROVOKATIONSREGELN ...ein.


    3. Druck


    Handlungsmöglichkeit und Handlungsschnelligkeit fallen als Begrifflichkeiten und Themen für mich unter diesen Begriff.


    Hierzu fallen mir für den Warmmachteil oder einen Zwischenteil zwischen zwei Hauptteilen kinetische Trainingsübungsformen ein. Z.B. sich erschwerende Passübungsformen allein, zu zweit, zu dritt oder zu viert....wo DABEI auch noch leichte bis schwere Rechenaufgaben oder andere Fragen gelöst werden müssen und das ganze dann noch in Wettkampfform. So ermögliche ich dem Spieler eine/die Chance darauf, die viertel Sekunde schneller zu reagieren als der Gegenspieler und das unter höchstem Druck. Also unter höchstem Druck noch -zum Bauchgefühl- denken zu können, ...ist schon ein wichtiger Faktor/Baustein und Vorteil in Sachen Handlungsschnelligkeit. Es bringt mir die Ruhe die ich in einer Drucksituation benötige.


    4. Rotation


    Wer den Spieler immer auf einer festen Position spielen ließ (schon ab der F), der muß sich nicht wundern, dass sein Stürmer/sein z.B. im 1 gegen 1 auf den gegnerischen TW zulaufender Spieler ebend NICHT weiss, wie der gegnerische Torwart sich gerade fühlt und auch nicht weiss, wohin er nun schießen soll, weil der TW bei mittigem Stand ebend nicht in die Ecke zu springen vermarg und er weiss dann möglicherweise auch nicht, wie es für den gegnerischen TW ist, wenn der Ball dabei auch noch technisch sauber (siehe Punkt 1) unter der Möglicheit auf die Handlungssicherheit und Handlungsschnelligkeit (Punkt 2 und 3) mit viel Geschwindigkeit ins Eck hämmert.


    Das kann der Spieler nicht wissen, wenn er nie z.B. Torwart war!


    5. Trainereinstellung


    Ein Trainer der über Mimik, Gestik oder Ton oder alles zusammen...eine Stimmung von


    -Spieler darf keinen Fehler machen
    -Spieler darf keine Schwächen zeigen oder haben


    Angst vor Bloßstellung, vor Sanktion usw. erzeugt (verstärkt in bestimmten Altersgruppen/Pupertät usw.)...der darf sich zudem nicht wundern, wenn Spieler jeglichen Mut auf das Tun des erlernten (siehe 1 bis 4) in den entscheidenen Momenten nicht zeigt!


    Fehlen die Punkte 1 bis 4 ganz oder teilweise, dürfte Jedem klar werden, warum eine Chancenauswertung so miserabel ist.


    Zudem der Gedanke, dass man als derzeitiger Trainer nie genau oder überhaupt nicht weiss, wie schlecht die Vorgängertrainer trainieren ließen/wie groß dessen Anteil an den Fehlern war! ;)

    Wir sind hier so gut wie alle ...einfache Trainer im normalen Jugendfussball. Wir/man...sollte dem kommerziellen Kinderfußball keinerlei Bedeutung zumessen. Es gibt keine Erkenntnisse darüber, dass diese Sondertrainings irgendwas brachten ...ausser...dass -siehe TW`s-Statement...einige von diesen Frühstartern Euch nicht deswegen verloren gingen, weil sie zum Profiverein gingen....sondern weil sie ausgepowert irgendwann von der Bildfläche verschwanden (DropOut). Die meisten der vermeidlichen Talente...so gut wie alle...werden nie mit dem Fußball Geld verdienen und das ist für viele auch nicht erstrebenswert.


    Wir sollten das Fundment für Freundschaften bilden und bieten...Freundschaften und Erinnerungen und oftmals Halt für das gesamte Leben.


    Immer dann....wenn wir den Stützpunkt....die Kreisauswahlen...den vermeidlichen Profiverein...usw....besonders bewerten...ist das eine Stellungnahme, ...eine Bewertung die das System der Geldgeier so nicht verdient hat. Man wird zum Instrument und


    beteiligt sich, denn man beeinflusst die Eltern und Spieler in ihrer Bewertung und dadurch resultierendem Fazit dazu.


    Ich empfehle hier restlos neutral zu sein und das Fundament bestmöglich zu bieten. Gr. Andre ;)


    P.S. Ich verweise auf den Beitrag 6 von TW-Trainer:


    Zitat


    Richtig ist sicher auch, dass nicht jeder junge Mensch im Alter der ersten Sichtung bereits ein Talent besitzt. Die Begabung kann und darf selbstverständlich auch später entstehen. Ja, man kann sogar beobachten, dass die etwas später entwickelten Kinder die "früh gesichteten" Talente häufig überholen, weil sie noch nicht jahrelang an ihrem Leistungslimit haben trainieren müssen und von daher sehr viel neugieriger auf das, was noch kommen mag sind, als die, die es bereits als Tretmühle mit sehr viel Pflicht und wenig Freiheiten empfinden.

    Gerade dann, wenn sich in jungen Jahren physische Nachteile (z.B. bei den später im Jahr geborenen Kindern) zeigen, sollte man die Messlatte nicht so hoch hängen. Denn im Laufe der Entwicklung im Jugendbereich "wachsen" sich die vom Geburtstmonat bedingten, physischen und mentalen Unterschiede aus.

    Zitatende

    Das kann man so eigentlich unterstreichen und ist oftmals die Realität und passt gut zu meinem Statement und sollte jeden zum Nachdenken anregen!

    Hi Matthias,


    ich finde es ok, das du hier eine andere Meinung dazu hast....ist echt akzeptiert!


    Ich war in zwei Vereinen als Trainer über ungefähr 10 Jahre. Beide Vereine fuhren das von mir beschriebene Konzept.


    Das Konzept war in einem Verein nicht fest niedergeschrieben und entsprechend oft wurde variiert. Ich kann sagen, dass in diesem Verein mehr Ärger war und der Ärger hielt auch länger ungeregelt an.


    Ferner...ich bin ein stellenweise strenger Trainer, der aber auch recht verrückt und lustig sein kann. TROTZ des Konzeptes hatte ich damals und das im Prinzip bis heute...eine gute Elternschaft die super zusammen die Fangemeinde bildete. Ich könnte dir -um das zu unterstreichen- die Fotos und links zu den Spielberichten schicken..zum schmöckern und du würdest erkennen, was die Stimmung war.


    Deshalb -trotz das ich dir deine Meinung nicht nehmen möchte- kann ich Dir aus meiner Sicht sagen, dass die Leistungseinteilung nichts mit Stimmung zu tun hat. Max. wäre das für die die nun darein wachsen müssten so....für alle späteren Jahrgänge wäre das absolut normal und ok....gerade darum gehts ja.


    Zudem...würde ich jedes neue Mitglied...jeden der Interesse hat...das auch so mitteilen. Wenns nicht zum neuen Mitglied passt...gibts ja noch andere Vereine.


    Ein F Spieler der einen E Spieler im 1:1 auf 10 Minuten auf kleine Tore mit einem 8:2 "abschiesst" sollte nicht in der kommenden E 1 spielen dürfen und umgekehrt...der 8:2 hinten liegende E Spieler muß in die E 1? Oder der Trainersohn (anderes Thema)...muß in die E 1 obwohl die E 517 eingentlich das Team ist, wo er den Fun ausleben kann, ohne ebend überfordert zu werden?


    Nun denn, ...ich wünsch Euch ein gutes Händchen, Gruß Andre

    Gegen ein Gespräch wäre doch nichts einzuwenden, ...das wäre wichtig.


    Ich würde ihm aber nicht in den Hintern kriechen.


    Es gibt Regeln....und die gelten auch für ihn.


    Woran ich arbeiten würde wäre, was ich als Trainer aktiv dafür tun könnte, damit das Team auch ein Team ist. Was kann ich innerhalb des Trainings verbessern, ...bei den Spielen...(was kann ich denen verkaufen...wie verhalte ich mich...meine Grundeinstellung)...um diesem und auch anderen Spielern einen Grund zu geben, ebend nicht zu gehen.


    Das was ich da biete muß mit meinem Willen und meiner Investition an Zeit und Kraft übereinstimmen.


    Wenn das passt...schließe ich mich Karl an...der Spieler ist dann -so es seine Entscheidung war- wohl nicht mehr da und fertig.


    Damit ist zu leben.


    Käme er wieder, hätte er damit zu rechnen, dass er als Auswechselspieler beginnt. Nicht als STrafe, sondern weil er nicht so fit ist...er käme halt anfangs nur eine Halbzeit drauf.


    Es gibt viele Talente die wissen nichtmal das sie Talent für den Fußball haben...sie spielen nämlich Schach. Ebenso gibts welche...die wollen nicht in Fußball ihr ganzes Leben investieren. Wären die alle da, gäbe es vielleicht keinen Frings oder Ballack, sondern die hießen ganz anders.

    Also...wenn ich das alles richtig verstanden habe und dir einen Tipp als Vorständler geben sollte sage ich folgendes:


    EUCH FEHLT EIN REGULIERENDES KONZEPT und damit einhergehend die LEISTUNGSEINTEILUNG


    1. Es wirkt so, als würde bei Euch jeder einzelne Bedarf für sich auch praktisch bedient.


    Im Prinzip lebt jeder bei Euch seinen Staat...einen Verein im Verein....jeder segelt sein Boot, jedes einzelne Boot fährt unter der Flagge des Vereins.


    2. Das scheint Euch nun langsam aber sicher -spätestens wenn die jetzige F 1 hinzustösst- einzuholen. Ich schätze das so ein, dass ihr auf einem Fass mit Pulver sitzt...es nicht wisst und noch raucht.


    3. Im Ergebnis komme ich dazu, dass der Verein kein KONZEPT fährt. Genau das würde ich hier installieren. Die Vorstand sollte zügigst nacharbeiten und ein Konzept erarbeiten, das die MEHRHEIT wünscht...im besten Fall...wo alle einverstanden sind.


    Das wird im ersten Angriff -Ärger bedeuten. Es werden möglicherweise Leute austreten. Das wird euch aller größter Wahrscheinlichkeit auch ohne Konzept drohen. Der Unterschied wird...könnte...wird wahrscheinlich sein....das der Ärger ohne Konzept wiederkehrend ist....sich wiederholen wird....


    im Gegensatz zur Zukunft mit Konzept....da wird der Ärger (und der Schaden) einmalig sein.


    Ihr müsst im Vereinsinteresse handeln...bei der Erstellung des Konzeptes.


    Das Konzept muß ja nichtmal ein Gesamtkonzept sein...es könnte auch ein Anfangskonzept nur für dieses Problem sein.


    Fazit und konkret:


    Ich bin der Meinung, dass euch der Begriff der LEISTUNGSEINTEILUNG ein Thema sein sollte.


    Ich persönlich halte von der Einteilung -streng nach Jahrgängen nichts-. ...ich bin für eine reine Leistungseinteilung ab der F...als kompromiss spätestens nach der E...zur D....aber nur als Kompromiss...ich würde das eher ab der F tun. Wer "besser" ist...kann freiwillig gern tiefer spielen, umgekehrt nicht.


    Eingeteilt wird -und das gäbe mein Konzept auch her- nach festen wiederkehrenden Ritualen...ich spreche von "Erkennungssystem"....von der Art/vom Ablauf der Sichtung.


    4, 5, 6 erfahrene und mit dem Konzept vertraute Trainerkollegen, die im WISSEN um die Ziele der zu sichtenden Jugend sind....begeben sich an ein Kleinfeld. Es sind vier oder fünf oder sechs Kleinfelder...wo jeweils ein Trainer steht....der jeweils für fünf oder sechs Minuten ein 3:3 oder 4:4 sichtet und jedem Spieler Punkte für das gibt, was die Ziele der zu sichtenden Jugend sind (F=Passen, dribbeln, Schuss, Schnelligkeit, Antizipation z.B.). Da gibts dann z.B. 1 bis 5 Punkte. Nach jedem Spiel fünf Minuten Pause und ab ins nächste Feld zum nächsten Trainer. Am Schluß wird abgerechnet und in engen Fällen wird diskutiert. Das Ergebnis wäre ein Objektives von mehreren Trainern erstelltes Ergebnis. Da würde auch kein Trainersohn bevorzugt...und im Prinzip wird es das ergeben, was vorher schon klar war.


    Es ist aber die Aussendarstellung für die nörgelnden Eltern und zeitgleich ein Schutz für den Verein und den einzelnen Trainer! DAS ist ganz wichtig und verhindert den jährlichen Streit um diese Fragen und in eurem Fall wäre es der Beginn der Leistungseinteilung


    ....denn....


    ich bin der Meinung, dass es scheiss egal ist, wohin eure derzeitige F 1 so fährt oder nicht...das ist reine Trainerhandschrift und das kann dieser Trainer kommende Saison mit dem Team wieder tun, dass er erhält.


    Entsprechend würden in der kommenden Saison bei Einführung dieses Konzept seine nachrückenden F 1 Kinder -je nach Ergebnis der Sichtungsrunde (die man ja sogar zweimal abhalten könnte)....in die E 1...oder nur ein paar wenige kommen dahin...und gesellen sich zu den heutigen E 1`lern...ebend je nach derzeitigem Leistungsniveau.


    Ab der D könnte man nach der Einteilung noch -für die interessierten Spieler die sich dann im laufenden Jahr steigern- ein hochziehen von der z.B. D 2 in die D 1 und UMGEKEHRT sprechen....das favorisiere ich aber erst ab der D...vielleicht auch eher ab der C.


    Die Einteilung ergibt sich so schon deshalb als geboten, weil das ganze Ligasystem so aufgebaut ist.


    Hier ist es so, dass in Staffeln gespielt wird, mit Hin.- und Rückrunde. Man spielt das erste Halbjahr zum Beispiel in einer Zwölferstaffel....und davon gibts z.B. drei 12èr Staffeln. Die Rückrunde spielen die besten vier aus den drei 12èr Staffeln gegeneinander in der Kreisliga A. Platz 5 bis 8...aus drei Staffeln...Kreisliga B....und der "Rest" in C.


    Ab der D kann man sich auf ANTRAG ohne Auf.- und Abstieg für die Bezirksliga bewerben. Der Verein der den Zuschlag.... pro Jahr leider nur ein Verein...erhält, bekommt meist noch "Söldner" hinzu....was auch Nachteile für den Verein mitbringt und nicht so positiv ist, wie es für Geifernde nach Aussen zeigt.


    Wäre Euer kommenden E 1 Team dann weiter stark unterfordert....so kann ein Trainer das ja über eine Teilnahme an hochkarätigen Turnieren kompensieren.


    Zudem gibt es ja noch den Stützpunkt und darunter die Kreisauswahl, wo einzelne Spieler darüber hinaus gefördert werden könnten.


    Und...auch das Abgeben eines einzelnen Spielers der will...an einen größeren Verein im Umfeld...wäre ein Option....


    Wichtig ist, dass ihr das nun zügig verantwortlich regelt, sonst werdet ihr möglicherweise bald als Vorstand der schwach war...ausgewechselt, sorry...aber das wäre dann auch nötig. Gruß Andre ;)

    Was ich beachtlich finde ist, dass das Futsalspiel in die Hallen zieht, weil es so beschlossen ist und der Threadschreiber hier keine Informationen auf die Frage erhält. Liegt es daran, dass Ihr keine Antworten wisst, oder weil ihr von der Futsalsache angenervt seit...weil ihr keine Erfahrungen habt, denn es wird boykottiert?


    Meine Antwort:


    Im Prinzip gibts keinen Unterschied in Sachen - Taktik - zum normalen Hallenspiel.


    Der Unterschied liegt woanders...jedenfalls dann...wenn die Schiedsrichter fit sind und das Regelwerk auch wirklich leben! Das sieht in der Realität nämlich anders aus.


    Erst wenn es geachtet wird, wird TAKTIK groß geschrieben....aber anders als du denkst. Erst dann wird das Spiel gerade für dich als Trainer besonders interessant, denn nicht für das Team wird die Taktik anders sein als in der Halle vorher bei alter Fußballart, sondern für Dich als Trainer wird anders, ...wenn du klug sein willst.


    Schau dir das Regelwerk einfach mal an und denke mit. Du wirst dann erkennen was passieren wird und wo du "hebeln" kannst und musst...im Gegensatz zu vorher.


    Es ist schon ein paar Tage her...da habe ich ein Probeturnier abgehalten und wir haben uns die 10 spannensten Regeln rausgepickt und versucht mit Leben zu füllen. Mir hats Spass gemacht.


    Ferner der Gedanke, dass das Regelwerk des Futsal ein Gemisch aus den Regeln im Handball/Basketball ist. Wer mal zum Basketball oder Handball in die Halle geht, weiss was da an Stimmung und SPANNUNG kommen kann. Spannung für Team, Trainer und Zuschauer...deshalb ja die Stimmung! Da kommt der Fußball nicht mit!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Hier mal ein Auszug aus meiner Erinnerung heraus, wo du als Trainer taktisch plötzlich mitdenken mußt:


    1. Du benötigst mehr als 1 oder 2 Auswechselspieler...du darfst bis 7 einsetzen...die so oft ein und ausgewechselt werden können wie du willst. Der Auswechselspieler muß durch eine Auswechselöffnung am Spielfeldrand auf das Feld gehen...aber erst dann, wenn der Feldspieler das Feld verlassen hat. Geschehen hier Fehler gibts eine Sanktion...welche weiss ich nicht mehr...könnte ein komuniliertes (könnte falsch geschrieben sein)...Faul/ein Verweis sein....7 Verweise gleich ein 9 Meter. Beim 9 Meter mussten die Spieler 3 Meter Abstand zum Schützen halten.


    2. Bei Fouls (fast Körperkontaktloses Spiel)...werden diese in der Zahl gesammelt....ich meine 7 Fouls/Verstöße = ein Neunmeter


    3. Ich glaube...die zweite Halbzeit betraf es...da kannst du ein Timeout anmelden. Liegst du 1:2 hinten und dein Team drückt....oder 2:1 vorne und Gegner drückt...kann das sehr spannend werden.


    4. Die Spannung steigt, wenn man -wie vorgeschrieben- nach Echtzeit spielt. Timeout und noch 10 Sekunden Spielzeit und ein Freistoß oder so....einfach Spannung pur.


    5. 4 Sekunden-Regel. Beim normalen Fußball kommt Paule arschwakelnd langsam und behäbig zum Freistoß...er hebt den Arm...schaut wie ein Urmacher und liest Sekundenlang das Spiel um dann irgendwann endlich seinen missratenen und für Insider sichtbaren miesen Freistoß zu verkaufen...gähn....! Beim Futsal muß Paule die Hufe schwingen...und den Freistoß oder das Seitenaus (Einkick statt Einwurf)...auszuführen. Das gilt auch für den TW beim Abstoß. Wer das nicht in 4 Sekunden inbekommt, darf den Ball an den Gegner abgeben. DAS ist sehr anstrengend...was bei Regelachtung und Überwachung durch wissenden Schiedsrichter....sehr sehr anstrengend ist...deshalb reichen auch nicht 1 oder 2 Auswechselspieler.


    6. Du könntest den Tricksern im Team als andere Taktik zu vorher beibringen, dass HEBER eine Lösung sein können. Der Ballannehmende hat aufgrund des Sprungverhaltens des Balls -im Gegensatz zum alten Ball- die technisch bessere Möglichkeit einen solchen Ball eher anzunehmen und mitzunehmen.


    7. Es ist das Kurzpassspiel zu favorisieren....das muß Tak, tak, tak gehen und das geht auch viel eher als vorher, weil diejenigen die vorher mit dem alten Ball kaum einen Ball an. -oder mitnehmen konnten...nun nach einer Eingewöhnungsphase und bei eingeschaltetem Geist....das eher hinbekommen können. Diejenigen die Trickser sind...können auch über Einlagen wie den Heber mal mehr tun als sonst.


    8. Ich gebe einem Vorredner recht...die Spieleröffnungen sind wichtig...gerade bei einem schnellen Spiel.


    9. Man spielt ohne Bande....das sollte man auch bedenken.

    Für mich ist das so:


    Für mich gab es Jesus. Jesus sprach -so man ihm glaubt- Gottes Wort...ein Medium so zu sagen. Die Worte sind in der Bibel aufgeführt. Er starb zur Vergebung der Sünden für uns Sünder. Seine Worte sind die Gottes. Es steht wo knallhart geschrieben, dass der der nicht an Gott glaubt, nicht zu ihm kommen kann und wird. Im Umkehrschluß dürfte das die Hölle bedeuten (das heisst auch, dass Derjenige der die mieseste Type auf Erden war...im festen Glauben an Gott...zu ihm kommen könnte, so er fest und ehrlich glaubt/zu glauben beginnt und nach dem Wort Gottes lebt und handelt!) Dabei geht es nicht darum, dass ein sozialer super Mensch...einen den man nett, symphatisch und sozial und noch so gut empfindet...und auch nicht darum, was dieser Mensch gutes im Leben tat und dachte, ...sondern nur darum...hat er geglaubt oder nicht. Das wurde mir so mit zirka 40 Jahren klar. Ich bin ein Zweifler...manchmal erlebe ich Dinge die mich Zweifeln lassen. Zweifeln ist Sünde...die ist mir dann wohl verziehen...hoffe ich. Ich hoffe ich irre, sonst wirds möglicherweise ziemlich warm. ;) Übrigens...wer nach Gottes Wort versucht zu leben...der sanktioniert...bestraft...Andersgläubige nicht, das steht einem nicht zu. Auch über den anderen herziehen, schlecht reden und das sonst übliche Getue...fällt hierunter. Deshalb ist es mir möglich, solche Menschen neben mir lebend zu dulden und zu akzeptieren...sogar so, dass ich für sie einstehe wenns Zeit wird! Gut finden, tue ich diese Glaubensform SO vom Andersgläubigen SO INTERPRETIERT jedoch nicht. AMEN....tschau...muß malochen.

    @tobn


    du hast mich schon ganz richtig verstanden. Für mich handelte der Spieler gem. seinem Glauben den er lebt.


    Mir steht es nicht zu, diesen Menschen dafür zu strafen, noch will ich ihm was böses, ich habe das aus Gründen meiner eigenen Religion, aus Gründen der Gesetzeslage und aus meiner persönlichen Einstellung heraus so hinzunehmen.


    Nach innen muß ich für mich an mir etwas feststellen. Es handelt sich um die eigene Toleranz. Ich persönlich komme da nicht mit klar. Damit kommen auch viele andere Menschen nicht klar. Schön ist, dass dieser Spieler stellvertretend für viele andere Glaubensgenossen hier in Frieden leben kann und geschützt wird!


    Ich persönlich empfinde es als unglaublich, dass ein Glauben sich so äussert. Damit komme ich nicht klar, sorry.


    Weil ich einer Frau immer die Hand geben würde und ich da auch um`s verrecken nicht verzichten würde und ich mit einem Glauben und einer religiösen verankerten Pflicht um z.B. diese Sache nicht klar käme und ich wüsste, dass ich in dem Land, aus dem dieser Spieler oder ein anderer Gleichgläubiger vielleicht geflüchtet ist aus Angst um sein Leben....selber verfolgt würde (ich dort verfolgt würde, weil ich die Hand gebe und nicht darauf verzichten könnte), so ich selber als Asylsuchender dort leben wollte....würde ich ganz bestimmt nicht in ein solches Land gehen. Das Beispiel mit der Hand ist nämlich nur eines von vielen weiteren Beispielen. Das geht für mich -vielleicht nicht bezogen auf das Beispiel des Spielers hier- bis dahin, was wenige Gäste hier glaubensbedingt über Frauen hier denken. Da gehts darum, das man händchenhaltend in der Öffentlichkeit ist, das man sich öffentlich küsst, das Frauen sich leicht bekleiden und und und....und es geht darum, wie über unsere Sitten hier in deren Köpfen abgeht.


    Ich möchte mich bis hier äussern...und mitteilen, dass ich mich hier auch noch tiefgründiger äussern könnte...Darauf möchte ich aber verzichten, weil das hier ein Fußballforum ist und kein politsches oder religiöses Forum....das könnte eskalieren und das möchte ich nicht.


    Sorry, ...ich komme damit nicht klar und ich muß das auch nicht!

    Für mich ist das auch kein fußballspezifisches Problem.


    Man muß nicht die Hand geben.


    Allerdings empfinde ich es als unhöflich.


    Darüber hinaus gibt es ja Gründe warum der Gast glaubt, das nicht tun zu dürfen...warum es ihm -so er seine Glaubensvorgaben richtig interpretiert- verboten ist und er an den Auftrag glaubt und ihn lebt.


    Da beginnt dann mein Problem, denn ich bin nicht tolerant in dieser Frage.


    Meine Auffassung von "Frau" ist eine westliche und ich kann das nicht akzeptieren. Und weil ich das nicht akzeptieren kann, könnte ich mich in dem Land aus dem die Person kommt nicht integrieren....es wäre für mich eine falsche neue Heimat.


    Deshalb bin ich der Auffassung wie z.B. dem Emigranten/ehemaligen "Asylanten" Peter Maffay....der da sinngem. meinem Verständnis nach sagte....das diejenigen die sich dem westlichen Gedankengut und den westlichen Regeln nicht anpassen wollen, doch am besten dorthin gehen, wo sie mit diesem Nichtbeachten von wichtigen Regeln besser klar kommen!


    Das ist eine Empfehlung und keine Hetze! Das liegt mir fern. Gleich bringe ich noch eine Kleiderspende für die Asylsuchenden rüber. Ich hoffe, dass da viele bei sind, die den Frauen hier die Hand gern geben wollen!!!

    Ich gewinne den Eindruck, dass du emotional drin hängst und damit nicht objektiv bist.


    Das bestätigt sich für mich darin, dass du Gegner der Maßnahme bist und zudem dein Sohn entgegen deiner Erwartungen nicht im Kader der ersten D Jugend gelangte und das nach objektiver Betrachtung von drei anderen Trainern.


    Mit Sicht auf den Verein gewinne ich den Eindruck, dass das Ziel des Vorstandes zukünftig nicht mit den Zielen Eltern und vieler Spieler übereinstimmt.


    Schlecht ist, wenn ein kleiner Verein sich großen Strukturveränderungen unterzieht und Mitglieder nicht mitziehen und andererseits ungünstig ist auch, dass viele Nörgler an Änderungen nicht interessiert sind.


    Das wiederum zeigt sich darin, wie der Vorständler mit dem Thema auf die Eltern zuging (feste Meinung/klares Vorgehen ohne Diskussion). Vielleicht sollte der Elternabend eine Infoveranstaltung und keine Diskussion als Grundlage deklariert sein, ich denke allein hier liegt ein Missverständnis zwischen Initiator und Elternschaft vor. Ging also schon sehr schlecht so los.


    Zudem zeigen die Trainer exakt das, was fast überall mehr oder minder herrscht. Uneinigkeit, Neid und Missgunst, Zwietracht, Narzissmus, Einer gönnt dem anderen nichts, jeder will der Beste sein, Anerkennung nur für mich, Stuhlbeinsägen,


    Meine persönliche Meinung im Thema ist


    1. Da ich für Leistungseinteilung bin


    -wäre mir wichtig, dass genau das im Konzept stünde.


    -da vermutlich kein schriftliches und überwachtes Konzept besteht, müsste der Vorstand ein gesundes schriftliches Konzept erstellen und dafür Sorgen, dass dieses Konzept gelebt und überwacht und damit geschützt wird! Da das so nicht der Fall sein dürfte und das auch keiner in Erwägung gezogen hat, zeigt und belegt das, wie unprofessionell da vorgegangen wurde. Ich sage es mal boshaft....da wollen einige den Heldt spielen und wissen aber nicht wie....allerdings merken sie es vermutlich nicht mal.


    2. Ich bin für eine Leistungseinteilung - spätestens zur D Jugend -


    -hierbei wären für mich spezielle Sichtungstrainings wichtig. Kleinfelder, pro Feld ein erfahrener wissender Trainer der Punkte gem. den Zielen der Altersgruppe vergibt. Dazu ein Spiel im 3:3 oder 4:4 auf mehreren Kleinfeldern. Die Spieler rücken beispielsweise pro 6 Min. Spielzeit ein Feld -nach kurzer Pause- weiter zum nächsten "Bewerter". Am Ende wird abgerechnet. Trainersöhne kommen dann in das Leistungsteam, in das sie gehören....dein Sohn auch...meiner auch....und niemand kann sich beschweren, da mehrere Trainer unabhängig voneinander zu diesem objektiven Ergebnis kamen.


    -innerhalb der so entstehenden Teams dürften die Trainer gem. Konzept -entlang des roten Fadens- nur das gleiche Training geben. D.h. die F1,2,3/E1, 2, 3/D1, 2, 3 usw.....trainiert gemessen an den Ausbildungszielen der jeweiligen Jugend genau und exakt das SELBE....mit dem Unterschied der Frequentierung und der Schwierigkeit im selben Thema. So fördere ich, statt zu überfordern oder zu unterfordern.


    Wer mit seinem Kumpel spielen möchte, muß in diesem Verein dann einen tiefer spielen...nie umgekehrt!


    Bei dieser Konzeption wäre es mir -sorry- ...SCHEISS EGAL... wo meine F, E oder D oder was weiss ich Jugend spielt. Die sollen dann frei dort spielen, wo sie es -in der breiten Masse gesehen- hinschaffen bzw. wo die breite Masse den Ligaerhalt LANGFRISTIG schafft/hält/erhält....um ständiges Auf.-und Absteigen zu vermeiden.


    Dadurch verhindere ich auch andere unangemessene Dinge wie Bankdrückerei, ungleiche Spielzeiten usw....was ich als NOGOS auch noch zusätzlich im Konzept geschützt und überwacht verankern würde!


    Fazit


    Da der Verein das nun so durchgedrückt hat, würde ich mir halt überlegen, ob es noch der richtige Verein ist oder ob ich mich damit arrangiere. Hierbei wäre mir die Meinung meines Kindes wichtig. Es ist nicht wichtig ob das Elternherz befriedigt wird...es ist auch kein Thema ob der Spieler in der ersten Mannschaft in die Bundesliga kommt (wird er nicht!) und auch ob Bezirksliga oder Kreisliga....ist nicht wichtig.


    Ich verrate mal was: In der Bezirksliga wird auch nur mit Wasser gekocht!


    Mein mittlerer Sohn spielte Landesliga B Jugend..(Kreisklasse, Kreisliga, Bezirksliga, Landesliga, Westfalenliga usw.).


    Der einzigen Unterschiede zur Kreisliga waren:


    drei Trainings statt zwei
    weitere Fahrten zum Spiel
    weniger Verletzungen nach Fouls, da die Spieler technisch besser waren
    der Trainer kannte das Spiel im Raum im krassen Gegensatz zu vielen Trainern in der Bezirksliga und drunter!!!!


    Sonst nichts...ich finde das ist nicht viel...gemessen daran, wie hoch Verein, Trainer und Eltern das immer aufhängen!
    Eigentlich eine Lachnummer und ...für dich den Threadschreiber Aufruf dazu, das locker zu sehen, erstmal ein paar Wochen abzuwarten und um dann...ich betone dann...auf die Stimme deines Sohnes zu hören. In der Zwischenzeit sollte man -so meine Meinung/auch wenns schwer fällt- als Elternteil nur gut zuhören, statt Stimmung am Platz, vor und nach Trainings oder beim Spiel zu machen.

    Nicht vergessen....so ein Kapitän kann auch überfordert werden...bwz. sein...bzw. restlos ungeeignet sein. Und zudem der Gedanke....wenn Trainer schon nicht richtig "tickt"....und für das Gewinnen im Prinzip ein Kind das Kapitän ist...überfordert....fände ich das ganz schlimm. Ich sage das allgemein in die Runde...mir wäre auch hier das Alter des Spielers wichtig und das ich es selbst nicht zu wichtig nehmen und das der Spieler auch geeignet ist....erst dann wird das mit der Ansprache was bzw. ...würde die wahrscheinlich überhaupt nicht nötig sein. Falls die nötig ist...ist da irgendwo vorher was falsch gelaufen...zu jung...zu viel Druck...zu viel äussere Eindrücke negativer Art...nicht geeignet...bis... Trainer hat falsche Einstellung.

    Was ich folgend schreibe, habe ich nie in der Praxis versucht.
    Ich gehe davon aus, dass man


    a) als Trainer schon einen negativen "Effekt" erzielt, in dem die Mimik anders ist, als normal. Die Mimik kriege ich aus meiner Visage nicht heraus und Kinder sehen das, davon bin ich überzeugt. Deshalb glaube ich -in meinem Fall...also auf mich persönlich gemünzt...dass ich in diesem Fall meine Einstellung ehrlich selber bei mir tiefgründig ändern müsste, damit sich meine Visage nicht versteinert und die Kinder weiterhin in ein nettes Gesicht schauen können. Die sind feinfühlig und würden das bei mir vermutlich sehen.


    b) sind sie von zu Hause geimpft. Sorry lieber Mütter....aber wer ist es denn, der entgegen der Lehrermeinung sein Kind am Ende der vierten Klasse unbedingt zum Gymnasium peitschen will....wer ist es denn, der sein Kind möglichst in drei Sportarten trainieren lässt...zu den langen Schulzeiten noch zweimal die Nachhilfe kommen lässt und weil noch eine Stunde Freizeit da ist, wird die "FÖRDERUNG" auch noch in die Musikschule verlagert? Ich meine Fragen darf man ja mal.


    Bei all diesen Terminen ist Druck gegeben. Es gilt, möglichst fehlerfrei zu sein. Wer Fehler macht ist kein Talent, ist nicht gut, ist scheisse...und wer viele Fehler macht...ist richtig scheisse....DAS wird dort suggeriert. Und lernen sie und damit klar zu kommen....fällt manchem Erwachsenen schwer bis...er wird schwer krank.


    Diese Kinder kriegst du nun ins Team...und am ERGEBNIS sieht man, wie schlecht sie sind...-meinen sie-....und da fällt das Gegentor...egal wann, und sie verbinden es mit einem gefühlten Weltuntergang. WARUM wohl???


    c)Mein Tipp ...den ich halt -wie erwähnt- nur in Teilen in der Praxis umsetzte war,


    -den Spieler wirklich das Gefühl zu geben, dass Fehler ok sind und gemacht werden dürfen. Das erziele ich eigentlich nur, wenn meine eigene Trainereinstellung einigermaßen zur Aussage passt. DANN passt auch die Mimik und der Ton! DANN erzeuge ich auch das Vertrauen auf die Aussage. So entsteht ein Fundament für mehr.


    Darüber hinaus -und folgendes habe ich nie ausprobiert, fiel mir aber hier dazu für die fussballerische Praxis ein....


    -würde ich bei den Spielformen in Wettkampfform...z.B. einem Team eine Minustorzahl vorgeben. Zum Beispiel...Team A spielt gegen Team B und Team B liegt bereits mit O:1 hinten ...oder 1:2 hinten....


    Verschwierigen könnte ich das...indem das Team das vorne liegt....eine Provokationsregel auferlegt bekommt, die es dem hinten liegenden Team ermöglicht, das Ergebnis zu drehen.


    So erlange ich -und das würde ich mir davon versprechen-...dass sie ein Gefühl dafür bekommen, was geht, wenn man hinten liegt und vertraut und sich traut...und das dann auch gelingt.


    DAZU würde ich ein Vieraugengespräch mit dem Kapitän führen...der muß die Jungs anheizen ....anheizen...anheizen...ermutigen und alle miteinander haben einem Spieler der etwas ungutes tut, hier zu unterstützen statt -wie so oft-...anzumachen. Da ist der kurze Klopfer auf die Schulter richtig mit dem "Macht nix...weiter, passiert jedem mal usw.".

    Genau das gleiche kenne ich auch so...der Mitspieler erhält einen Pass/der Ball rollt auf ihn seitlich zu (z.B. Querpass)...nichtmal sehr schnell...sondern ganz "normal" und...zum restlosen Unverständnis des nichtwissenden Trainer/der Eltern/Oma...Opa....nimmt er diesen so im G/F und auch E alter nicht an und mit, sondern....er biegt im 90Grad - Winkel ab und rennt hinterher. Dem Trainer fallen dabei vor Ärger die Haare aus...manchmal brüllt er den Spieler dann an.


    Im Prinzip könnte man sagen, dass es im besten Fall einen Passgeber gab....was ja schon eher als nicht normal zu bewerten wäre und positiv zu sehen ist. Nur...der angespielte -beispielsweise F-Ling - war auf Grund der körperlichen noch vorherrschenden Lage nicht in der Lage, die Geschwindigkeit des Balls richtig einzuschätzen (Timeing passte deshalb nicht) UND...zudem...(je nach Entwicklungsstand)...hat er ihn auch noch spät gesehen, weil er ja noch nicht so gut in die Breite sehen kann (hat noch eher einen Tunnelblick/ich stelle es mir wie beim Pferd mit Scheuklappen vor).


    Bleibt für mich die Frage...in wie weit es sinnvoll ist, Trainings anzubieten die ein Angebot zur Entwicklung der gewünschten Fähigkeiten beitragen und ob dieses Training dann unbedingt was mit Passen zu tun haben muß, ....andere Trainingsformen und Themen könnten da effektiver sein (?)....oder auch...ob es überhaupt Sinn macht hier Einfluss zu nehmen, denn es besteht auch der Verdacht, dass es restlos unbeeinflussbar ist.


    Meiner Erfahrung nach kommt das, was Trainer gern sieht (gutes Timeming, Blick für den Mitspieler, Passkombination usw.)...automatisch ab der D und hier oftmals bei den allermeisten ab dem zweiten Jahr D.


    Frage bleibt, ob es tatsächlich AUTOMATISCH ohne Trainerbeeinflussung so stattfindet und kommt, weil sich beispielsweise die Synapsen im Kopf dort verbinden und es ab da möglich ist (unfachmännisch von mir so verstanden)....oder.... kann ich über angemessenes Training diesen Vorgang beschleunigen/positiv begleiten.


    Ein Trainerkollege hat hier den Trainingseffekt favorisiert. Ich kann bei meinem jetzigen Wissensstand nicht sagen, dass das falsch ist (hatte da mal eine eindeutige Meinung die ich etwas verändert haben)....


    Andererseits...liest man die Info aus den Links (siehe Eingangspost)...so wird dort ja benannt, ab wann sich ein Kind vom Entwicklungsstand her automatisch besser und sicherer im Verkehr bewegt (weil es im Raum besser sieht und Geschwindigkeiten einschätzen kann)....und das deckt sich mit dem D-Jugend alter. Das widerspricht der These ein Stück weit, dass es beeinflussbar wäre/ist....finde ich...verstehe ich so...deckt sich mit meinen Erfahrungen :whistling:

    Da es für mich immer wieder Thema ist, möchte ich diesen Thread zur Information erneut (es gab einen ähnlichen schonmal) und Diskussion freigeben. Wissenschaftliche Studien -und hier nur beispielsweise diese Links von vielen anderen herausgefiltert- zeigen auf, was Kinder warum in Zeitepochen ihrer Entwicklung nicht tun können. Passender Links hierzu nachfolgend:


    http://www.zukunft-mobilitaet.…indigkeit-unfall-looming/


    Bleibt die Frage (die für mich keine mehr ist)...ob das auf den Fußball anwendbar ist. Hierbei der Gedanke, dass ich für mich in meiner Erwachsenenvorstellung als Trainer den herannahenden Pkw (von der Seite oder von vorne oder von hinten) gegen einen heranrollenden Ball austausche. Das der Ball nicht tötet...bleibt unberücksichtigt, es geht nur um die Möglichkeiten).


    Wer bis hier gelesen hat,...studiert hat...und das sacken lässt, müsste -vor den kommenden Informationen aus dem nächsten Link- einsehen, dass das unausgebildete unfertige Kind bestimmter Altersgruppe ...z.B. kein Passkombinationsspiel erledigen kann. Genau das fordern aber Trainer über viele Trainings zum Nachteil anderer sinnvollerer Trainings in den wichtigen Zeitfenstern ab.


    Genau deshalb sind gute Trainingskonzepte - so auch das des Dfb - an diese wisschenschaftlichen Erkenntnisse angelehnt. In Unwissenheit oder Ignoranz halten sich daran aber nur wenige Trainer! Genau diese Leute vergraulen Kinder, verhindern Entwicklung dort wo sie wichtig wäre, verhindern so Spielintelligenz und Spielwitz und Überfordern.


    Und hier gehts weiter ;)


    https://www.uni-due.de/~qpd402/alt/texte.ml/Goslar.html (siehe Nr. 2)


    Hier wird unter Punkt 2 gesagt, dass man es üben kann. Ich glaube Alex war es, der in einem anderen Thread darauf hinwies. Damals habe ich das so nicht akzeptiert, er hatte recht.


    Wie weit geht dieses "Recht haben"...dieses "Üben" denn nun?


    Und was bedeutet es für den Jugendtrainer -einer G, F und E (ich denke diese Altersgruppen und deren Trainer sind hier angesprochen) nun konkret?

    Grätsche...


    ich hatte das aufgegriffen, weil ich beim Lesen dachte, du würdest ihnen das Dribbeln nicht beibringen wollen. Nach deinem Einwand habe ich das nochmals nachgelesen und erkenne nun, dass ich es falsch verstanden habe. Darauf bin ich so gekommen, weil du auch auf die Tipps eingegangen bist, ohne -darauf hinzuweisen dass die Tipps vielleicht noch nichts (und aus meiner Sicht, NICHT) für eine F geignet sind....sehr wohl für die E (aus meiner Sicht eher für das zweite Jahr E)...als ANGEBOT für die, für die es machbar ist/unter der Vorraussetzung, das Trainer nichts abverlangt. Ich dachte halt, du hättest dich da eingereiht.


    Paterminator...


    Provokationsregeln in der F...wären für mich beispielsweise


    -wer steht...sorgt für den Fall wo sein Team in Ballbesitz war....dass ein Ballwechsel erfolgt


    -Einwürfe, Freistösse, Spieleröffnungen (Abschlag) usw., usw.....alles in x Sekunden (3, 5 oder regelkonform in 10 Sekunden)...ansonsten Ballabgabe an den Gegner


    -Torschüsse vom Rechtsfuß mit links...zählen im Torfall doppelt
    -Torschüsse vom Linksfuß mit rechts...zählen im Torfall doppelt
    -ab der Mittellinie wird nur mit dem "falschen" Fuß gespielt


    und und und....alles Provokationsregeln die auf die Ziele der F ausgelegt sind...das Ziel direkt abfordern...den Inhalt des Trainingsthemas in Spielform und möglichst unter Belohnung unterstreichen.


    Tobn....


    wir bleiben Freunde :)

    man niemanden fertig machen oder runterputzen will, sondern ihnen vielmehr helfen will

    Es ging nicht um`s runtermachen und auch nicht, jemandem nicht helfen zu wollen. Es gibt für mich in diesem Bezug Altersgruppen, da hilfst du/man eher durch "Unterlassen"...im Wissen, ich kann es später tun...dann, wenn die Ohren gewachsen sind. Das fällt schwer, ist/wäre aber nötig. So erkläre ich einem G oder F - LIng nichts von Passstafetten, nichts von Flanken und auch noch nichts vom Doppelpass usw. und dem E - Kind noch nichts vom Verschieben und der Viererkette. Dennoch biete ich - das ein oder andere Vorbereitungstraining im Rahmen der Individualtaktischen oder Gruppentaktischen Ausbildung an. Das kann angenommen werden, muß aber noch nicht. Die holen das ab dort ab, wo es möglich ist.


    So denke ich für mich, wäre es besser, überhaupt kein FUSSBALLTRAINING in der G anzubieten, sondern es anders zu benennen...eher Richtung Vorbereitungsgruppe Fußball oder so ähnlich und ein ähnliches Vorgehen würde ich mir für die F...mindestens für den ersten Jahrgang wünschen. Dort wäre für mich lediglich eine Aufsicht nötig...mit geringen Anteilen an technischen Einheiten ....über Übungs und Spielformen.

    Um klar zu machen, was ich damit meine: beim vorletzten Spiel turnte der Rechtsaußen, einer der besten Spieler im Team, in einem Angriff mit auf der linken Angriffsseite herum. Als die Gegner in Ballbesitz kamen war folglich unsere rechte Seite nahezu völlig entblößt, und der gegnerische Angriff kam natürlich über eben diese Seite. Als dabei unser fraglicher Spieler nur äußerst gemütlich nach hinten trabte, forderte ich tatsächlich lautstark von ihm, dass bitteschön die Hufe schwingen möge und hinten mit verteidigen möge, schließlich liefe der Angriff gerade über seine Seite. Anschließend holte ich ihn zu mir an den Rand und erklärte ihm ganz ruhig, freundlich und sachlich, dass es OK ist, wenn er im Angriff seine Position recht frei interpretiert (meine Wortwahl war selbstverständlich eine andere), dass die Positionen aber vor allem in der Defensive tatsächlich insofern wichtig sind, als sie dafür sorgen, dass wir dem Gegner keine großen Lücken für seine Angriffe bieten. Und dass er, da er sich über die vielen Gegentore ja auch ärgert (und zwar er speziell nicht zu knapp), auch seinen Beitrag dazu leisten muss, diese zu verhindern. Dabei habe ich ihm versichert, dass er ein guter Fußballer ist und ich ihn sehr schätze. Kurz darauf hat er einen fantastischen Spurt nach hinten gezeigt und eine gefährliche Flanke geklärt -- da hat man sehen können, dass er etwas mit genommen hatte. Nicht nur dafür hat er von mir auch Lob erhalten. Und ein Tor hat er auch noch geschossen, es war alles gut.

    Tobn....ich muss das hier mal ausgraben. Es geht hier ja um die F. Eure rechte Seite war also offen?


    F Jugend....= Antwort: "Na und?" war sie wohl offen.


    Dazu der Gedanke...Die Gegner kamen also in Ballbesitz....hatten die alle einen Ball oder verschoben die so in der F....verstehst du was ich ansprechen will. Es war doch wohl ein Gegner der den Ball hatte und "angriff"....gibts da bei Euch einen in Ballnähe der diesen Ballführenden hätte fair angreifen können und hätten die anderen beim Versuch "Tore zu verhindern" in Ballnähe lauern können? DAS und kein Furz mehr...wäre für mich als F Trainer das Thema.


    Ich finde das man schnell dazu neigt, das Spiel der F/der entsprechenden Altersgruppe - sogar als Wissender - den Erfordernissen/den Möglichkeiten/den Notwendigkeiten des Erwachsenenfußballs...bzw. ...des "fertigen" Fußballs zu hinterlegen...es damit zu bewerten. Darin bist selbst du/wie ich im richtigen Leben auch schon....darin soeben verfallen. Auch verfallen, wenn du dem angesprochenen Spieler hier kindgerecht angesprochen hast. Ich kann das sehr gut menschlich verstehen...ich nehme im höchsten Fall an, dass ich sehr ähnlich aggiert hätte....aber ich finde es heute falsch!


    Ich kennen einen Pädagogen/Hauptschullehrer...mit A-Lizenz...der schon mit einer C den Westfalenpokal holte. Der sagt heute locker....SPIELEN lassen in der F....lasst sie doch endlich einfach spielen. Das passiert meistens nicht. Wörtlich ...nur spielen lassen...nein so ist es nicht gemeint...dem Sinn aber nach schon. Hier wird viel zu früh regelnd eingegriffen und man sollte es vieeeellllll lockerer sehen, in der F...für micht vor allem im ersten Jahr. Ich habe erst gestern einen Kindergarten in der Wache betreut (Besucher)...die waren in dieser Altersgruppe. 10 Kinder...eines war weiter als die anderen...die anderen waren restlos verspielt und albern und ich war der Albernste. Wenn ich mir vorstelle, die stünden nun auf dem Fußballplatz und werden nun "strukturiert"....wird mir schlecht. Genau das habe ich so versaubeutelt. DAS finde ich heute falsch. Genau so falsch wäre ich als Trainer an dieser Stelle/bei dieser Altersgruppe, wenn ich das von mir nicht abstellen könnte und genau so falsch ist es, einem F-Ling das Dribbeln hin zum Abspiel in dieser Zeitepoche bereits abgewöhnen zu wollen und genau so falsch finde ich es, hier einen Rat zu geben...ausser den, es zu akzeptieren!

    Es ist halt auch so, dass viele Kids sich bestimmte Verhaltensweisen angewöhnen, sei es im Spiel mit den Kumpels oder in den Jahren, in denen man sie noch nicht trainiert hat.

    Jepp...in dieser Folge...das dürfen sie auch und das abgewöhnen kommt später. Genau so NOCHMALS der Hinweis, dass sie spätestens im zweiten Jahr der D das was du abgewöhnen könntest ....so mitten in der E über Trainers gutes Training (ernst gemeint)....AUTOMATISCH....in der D. Du kannst es etwas vorverlagern...über die Lerneffekte der guten Trainings....aber es käme auch später von ganz allein. Deshalb sagte ich auch in anderen Threads....das "Trainer" sich nicht zu wichtig nehmen sollten und der tatsächliche Lerneffekt durch die Trainertätigkeit - für mich - viel kleiner ist, als der Einzelne das meint. Sorry...hart...aber für mich ist es so...nach ein wenig Abstand.

    Zunächst sollten alle hier mal begreifen, das ein Königsblauer ein Schalker ist und Schalker haben immer recht = § 1 der Verordnung. Sollte er mal nicht recht haben...tritt automatisch § 2 in Kraft...= ....er hat trotzdem recht! ;):):):):) DAS war ein Scherz.


    Ich bin der Meinung, dass der Elternabend zu früh ist, weil der Kollege noch zu grün ist. Nicht vom Alter her...ich kenne 17jährige D-Trainer...die das prima machten. Vielmehr ist es möglicherseise deine Kenntnis vom Fußball..speziell vom Ausbildungsfußball.


    Hierauf hätte ich dich gern zunächst hingewiesen...soweit es dir tatsächlich noch nicht bekannt ist.


    Es gibt für jede Altersgruppe Ziele und Arten diese Ziele zu erreichen. Es gibt Trainingsaufbau...Warmmachteile, Hauptteile und Schlussteile...es gibt innerhalb dieser Abgrenzungen die Übungsteile und die Spielformen. Es gibt Individualtaktische Ausbildungsinhalte die bis zum Ende der A Jugend Thema sind und in der F und E ausschließlich Anwendung finden...gefolgt von gruppentaktischen Ausbildungsinhalten...die eher ab der D hinzu kommen und es gibt mannschaftstaktische Inhalte...die eher ab er B Einkehr halten und wovon selbst langjährige Trainer meiner Ansicht nach keine bis wenig...zu wenig Ahnung haben.


    Darüber sollte man sich schlau machen. Danach kommt dann die Phase des..."Seine Note, besser...seine Philosophie! entwickeln...einfließen lassen. Danach wäre der Zeitpunkt, wo ich den Elternabend ansetzen würde...denn dann hätte man etwas zu präsentieren...anzubieten....und man könnte es dann auch erklären. So...denke ich...wirst du zur Zielscheibe und das wird ein Glücksspiel. Eine kiebige Mutti reicht da, dich aus den Angeln zu heben...da bin ich sicher. GUT ist, das ein Vorständler dabei ist...in der Hoffnung, dass der Ahnung hat und dich unterstützt.


    Ein Tipp...schau dir mal die Links in meiner Signatur an. Sind - finde ich- recht interessant in diesen Fragen und dienlich. Toll finde ich, dass du selbstkritisch bist...das sind nur wenige und darauf kannst echt aufbauen. ;)


    Ach ja....bei so wenig Spielern würde ich eher damit arbeiten, das derjenige der sich schlecht benimmt oder zu trainingsfaul ist...die halbe Spielzeit spielt, statt wie einige andere...länger spielen. Einen Ausschluß vom Spiel finde ich nicht machbar und würde...so man das bei dieser Spielerzahl androht...eine Lachnummer und Gesichtsverlust bedeuten. :thumbup:

    Ich kann deinen Gedankengang komplett nachvollziehen, aber wie kann man dann andere Spieler im Trainingsspiel fördern und besser integrieren, wenn sie kaum den Ball bekommen. Einem Trainingsspiel nach dem Gedankengang: Jeder Spieler eines Teams muss einmal den Ball gehabt haben, oder es müssen mindestens 5 pässe gespielt werden bevor ein Tor zählt, wäre demnach also auch abzuraten ?

    Zu Satz 1...das kann ich nur, wenn ich die Ziele zur Jugend kenne und kenne, was das "Endziel" ist. Nur dann wüsstest du - das das in der F unwichtig ist. Viele stülpen bereits in der F die Ziele ab der D über. Das ist so, als wenn man in der ersten Schulklasse zu über 90 Prozent den Schulstoff der vierten oder fünften Klasse überstülpt und genau das findet beim Kinderfußball statt. Und ähnlich wie beim Schulstoff wird beim Kinderfußball das und die Trainingsziele passend zum Jahrgang benannt. Darum kümmert sich nur keiner...jeder will seine große grandiose Fußballmeinung -sei so noch so unpassend...noch so nicht machbar...noch so dämlich bis scheisse in diesem Zusammenhang....überstülpen. Deshalb sind Ballberührungsbegrenzungen in der F auch sowas von falsch, das es falscher nicht geht und...alle Hinweisgeber die ich hier noch zitiere...sind noch so gute Menschen und gute Trainer...aber sie machen einen Fehler...sie geben dem F-Trainer hier tipps als E Trainer und das ist falsch....FALSCH! Da liegen in der Entwicklung der 99 Prozent der normalen Kinder zwei bis drei Jahre zwischen...das sind Welten! Und weil das so ist, sind die Themen der F andere als die der E...trotz fließender Grenzen und deshalb gibts in der Klasse 1 nicht den Schulstoff der 2 oder 2...basta!

    Ich habe in meiner jungen E-Jugend auch mindestens zwei solcher Kandidaten, also solche, die den Ball gerne mal vom eigenen Strafraum aus bis ins gegnerische Tor führen wollen. Sie sind im offensiven 1:1 wirklich gut, aber dennoch ist dieses Verhalten erstens dumm, zweitens sehr egoistisch und drittens kontraproduktiv (für den Mannschaftserfolg). Und zwar aus den folgenden Gründen:

    Ebend tobn...E Jugend!!! Und selbst in deiner E ist das noch egal. Du hast meiner Ansicht nach...nur das Angebot auf die gewünschte Verbesserung zu bringen und dem fragenden F Trainer nicht tipps aus der E zu geben...so sehe ich das. Und ja....das Verhalten ist dumm, aber ...ok. Und weisst du was...selbst wenn du oder ich oder der Weltbeste E Trainer nun nach Hause geht und seine E-Jungs allein auf dem Rasen stehen liesse...das was ihr MEINT zu erzeugen...tun sie ab dem zweiten Jahr der D spätestens von ganz allein....Nur über gute Trainings könnte ihr das vielleicht etwas nach vorne verlegen...nicht aber um Jahre, niemals. Sie tun das von ganz allein...ohne Euch auch, garantiert...so meine Erfahrung, im Prinzip von der Wissenschaft so belegt. Fachsimpeln ist geil...alles ok...aber man/ich/du/alle hier...sollten sich nicht zu wichtig nehmen und gut überlegen wem ich was rate. Hier fragte ein F Trainer richtig? Du schilderst aus der E. Da liegen 1, 2 oder 3 Altersjahre zwischen...das sind und bleiben Welten. Nachfolgend wird sogar von Ballbegrenzungen geredet....ratet die doch dann auch dem G - Trainer oder der Hembamme im Krankenhaus...da könnte man gleich nach der Geburt anfangen oder wie?

    Daher finde ich schon, dass es meine Aufgabe als Trainer ist, auch meinen Spielern, die im offensiven 1:1 spitzenmäßig sind, zu vermitteln, wann es angebracht ist, wann eben aber auch nicht.

    In der E...ok...soweit man nicht abverlangt und akzeptiert, dass die meisten da noch nicht mitgehen werden können (von dir als Trainer meiner Ansicht nach weitgehend unbeeinflusst). Um doch beste Grundlagen zu legen...kann ich noch so gute Provokationsregeln schaffen - in der F - sie werden damit weitestgehend überfordert sein/im Gegensatz zur E...da werden einige damit schon einigermaßen umgehen können...einige aber noch nicht...in der D...werden die meisten damit umgehen und nur wenige noch nicht...und zum Ende der D...geschehen WUNDER! Warum ist das so? Mit anderen Worten...wird man in der F mit vielen Provokationsregeln restlos überfordern....sich als Trainer damit unzufrieden machen (als Nichtwissender) und die Kinder dann über Mimik, Gestik, Stimmlage und Stimmung zusätzlich verunsichern...so siehts aus. Schaut doch einfach mal beim DFB auf der Seite rein und lest was die vorschlagen...ist viel weniger als es der E - Ratgeber so sagt...und einfach relaxt...und macht den Koten mehr Spass, statt schon in der F in die Zwangsjacke mit Joystick schlüpfen zu müssen! Ich bin ein Fan von Provokationsregeln und es gibt auch die ein oder andere für die F....aber was hier und nachfolgend hier (Ballbegrenzungen) für die F geraten wird...ist zu früh...das ist für die E - eher zweites Jahr E zum Ende...und ab der D angedacht. Dabei bedenke ich, dass 99 Prozent der Trainer da draussen ebend nicht die "Supertalente" trainieren. Macht euch da nichts vor!

    Die Kontaktbegrenzung ist eine ganz klassische Provokationsregel in diesem Bereich. Bei uns kann ich sie nur bedingt anwenden, weil wir in unserer jungen E-Jugend noch viele Spieler haben, die mehrere Kontakte benötigen, um den Ball überhaupt unter Kontrolle zu bekommen. Bereits recht gut funktioniert hat die Regel, dass ein Tor erst erzielt werden darf, wenn alle Mitglieder der Mannschaft am Ball waren -- sobald ein Gegenspieler den Ball kontrolliert, geht es wieder von vorne los. Da darf man aber natürlich nicht zu viele Spieler pro Team haben, sonst dürfen sie nie aufs Tor schießen -- das gilt es zu vermeiden. Aktuell überlege ich, das Spielfeld in mehrere Zonen, die durch Linien getrennt sind, einzuteilen, und zu verbieten, dass der Ball über mehr als eine Linie gedribbelt wird. Mal schauen, wie das läuft.

    Ja ist sie,...aber nicht für die.Zweiter Satz...für die F falsch, denn es würde ein Passspiel..eine taktische Ball.-An und Mitnahme bedingen...eine Spielübersicht...den Blick in die Breite und das Einschätzen von Geschwindigkeiten bedingen. Das ist nichts für eine F-Ling...und nur weil es 1 Prozent der F-Linge doch können...ist das keine verantwortbare Empfehlung. Sorry tobn...ich schätze dich gern, möchte hier massivst wiedersprechen und mein VETO einlegen. Tolle Provos...aber nicht für die F.

    Anzahl der Kontakte funktioniert bei meinen Jungs auch nur bedingt. Den zweiten Punkt mache ich oft, wenn das "alleine durchdribbeln" Überhand nimmt.

    Was machste..F Jugend....wäre normal. Falls E....siehste mal, die auch noch nicht. Vielmehr würde ein Schuh drauss...zu loben wenn die anderen auch so toll dribbeln würden. DAS zu erzeugen wäre ein Ziel der FFFF!!!!!! Damit klar zu kommen, wäre ein Ziel des JL, ...des Trainers an die Eltern...denn die haben sich damit abzufinden oder sollten den Rand des Spielfeldes verlassen soweit sie damit nicht klar kommen...so siehts aus!

    Die Kontaktbegrenzung habe ich meistens auch nur bei einzelnen Spieler angewandt. Diejenigen, die noch Probleme bei der An- und Mitnahme haben, waren bei mir nicht die Dribbelkönige, die alles allein machen wollten.

    Das wäre ein Kompromiss bei einem E - Spieler der weiter ist. Das wäre für mich im Rahmen des Sinnes der "fließenden" Grenzen und Lageangepasstes Handeln im Rahmen oder unter Verwendung einer Provokationsregel. Damit meine ich auch nur Satz 1. Der Rest zeigt auch, dass du -aus meiner Sicht- die falsche Einstellung hierzu/in diesem Thema hast. Dribbelkönige in der F sind wünschenswert....alle Spieler sollten das sein bzw. werden.Das ist erklärtes Ziel! Wer das nicht erkennt...versäumt Ausbildung und Grundlagen!

    Gut gemeint, aber voll daneben die Regel.


    Da fände ich es besser, wenn man sagen würde...."Erster Ball ist frei" oder so ähnlich...wie früher auf der Wiese.


    Die Regel ist für mich daneben, weil sie unwissende (und davon gibts ne Menge)...dazu animieren wird


    -taktische Dinge zu tun, die


    in der F noch nichts zu suchen haben


    und


    von F-Lingen nicht zu absolvieren sind.


    Das wird -so man sie zwingt- sehr statisch aussehen (Ausnahmen bestätigen die Regel)


    und


    dort wo das dann nicht klappt, den ein oder anderen Trainer und Elternteil zum lauten Schimpfen und Mosern animieren, was wiederum zur Verhinderung von Spielintelligenz beitragen wird.


    Rein taktisch würde ich ab Ende E Jugend dazu tendieren, dass jeweils ein Spieler bis notfalls zur Eckfahne rechts und links des eigenen Tores geht, um für den TW anspielbar zu sein (das wäre ein Spieleröffnung, die viele bis in die A nichtmal kennen!).


    Geht der "dumme" Gegner mit, um den Mann zu decken, hat der TW den Spieler z.B. an der Mittellinie als Anspielpartner, welcher wiederum mehr Platz hätte, da die Gegenspieler sich ja auf das dumme decken der Eckfahnenspieler konzentrierten :) . Wie gesagt...für eine F zu früh!!!


    Mein Tipp wäre, das Problem/deine Beobachtung via Mail an die Verantwortlichen zu schicken, damit sie die Möglichkeit auf Änderung haben. Eigene Turniere könntest du so ausschreiben, dass die Regel ebend nicht existiert.


    Ich rate dazu, es ohne Regel zu erledigen und zwar mit einem vom Gewicht und Größe her passenden Futsalball, der vor der Mittellinie einmal berührt werden muß. Dann wäre alles offen und der Ball verspringt nicht so und hat in der Halle eine ganz andere/eine machbare händelbare Geschwindigkeit....die auch "Anwürfe" über den "feindlichen" Köpfe hinweg zu einigermaßenen Ballannahmen führen würden...so meine Erfahrung.

    Von dieser Sorte haben wir auch (sogar mehrere). Zumindest was das nicht abspielen betrifft. Die Trainer sagen es ihnen, dass sie die anderen einbeziehen sollen und nicht alles alleine machen, aber sie gehen mit dem Kopf durch die Wand.

    Ups, ....hoppla lieber Betreuer 72 und auch Treadschreiber


    1. Hier besteht offenbar ein sogenannter änderungswürdiger Zustand. IHR kennt


    -weder das Dfb-Ausbildungskonzept
    -noch die Ziele einer F kennt
    -noch wisst ihr, wozu ein F-Ling körperlich und geistig in der Lage ist


    2. Deswegen kommt es hier -vermutlich- zu nicht altersgerechten ...vermutlich in Teilen zu langweiligen und/oder zu Trainings, die zu Überforderungen führen, was sich letztlich darin äussert, dass "Talente" gelangweilt sind und andere "normale" Spieler hier nicht mithalten können. Das wiederum führt letztlich zu Mitgliederschwund.


    3. Spreche ich jedem -incl. mir- ab, dass man einem F-Ling bereits ein Talent unterstellen sollte/kann!


    Altersgerecht schafft ein F-Ling Dinge, die nur einen ganz kleinen Teil dessen abbilden, was einen späteren guten Fußball tatsächlich und kompakt ausgebildet ausmacht! Das was dort noch hinzu kommt, kann der F Ling vom körperlichen Entwicklungsstand noch nicht zeigen. Es wird aus Eurer heutigen Sicht -meiner Erfahrung entsprechend- viele heutige F-Talente geben, die schon in der D keinerlei gesonderte Beachtung in Sachen Talent aufweisen werden und umgekehrt wird es einige andere Spieler geben, an die ihr heute noch nicht im Ansatz in Sachen Talent denkt. DIESE Spieler stehen aber genau vor Euch!!! Und wenn ihr das und die anderen Umstände als Trainer nicht lernt, dann werden die Trainerfehler möglicherweise dazu führen, dass genau diese Spieler mit dem Sport aufhören oder zum Handball oder Basketball wechseln.


    Entsprechend...schaut Euch ausgiebig das Ausbildungskonzept an...und zwar so lange, bis ihr es verstanden habt...die Hintergründe kennt. Erst dann ist man in der Lage, die Hintergründe zu bewerten um dann ggf. am roten Faden entlang, die dort angepriesenen Dinge auch mal zu verändern.


    Konkret...


    Kinder der F dürfen dribbeln und den Ball so lange halten, bis wir Erwachsenen schwarz werden. Ich als Trainer würde -aus heutiger Sicht- jedem noch so Bundestrainer angehauchten Elternteil, jeder noch so wiederlich herumqäckenden Mutter oder brüllemden Vater den Mund am Platzrand verbieten....die FPL-Regeln exakt beachten und sie 15 Meter vom Spielfeldrand postieren und sie ggf. des Hofes verweisen! Die dürfen den Ball halten und brauchen den nicht abgeben und ich als Trainer biete Trainings an, die Angebote darauf sein können, dass sie es -ab dem Zeitpunkt wo sie es körperlich und geistig tun können- auch abspielen. Ich jongliere wie David Copperfield im Wissen um die tatsächlichen Möglichkeiten eines F-Lings mit dem Trainingsinhalt für F-Linge und biete an...fordere es aber nicht ab. Sie müssen überhaupt nichts und dürfen IHR Spiel spielen. Und mich interessiert hier nicht die Ausnahme-F mit dem großen Video, wo sie doch zeigen, dass z.B. ein Verbund solcher "Talente" es doch zeigen, das es geht. Diese Video`s sind es für mich, die den unerfahrenen offenbar nicht wissenden Trainer da draussen dazu animieren, 99 Prozent der "anderen" F-Linge..restlos zu überlasten. Dazu noch die oft geifernde Elternschaft, die unwissend die kleinen anpeitscht.


    Schützt die Kinder über Euer Wissen. Eignet es Euch an und erkennt die Dinge und setzt es um. Dabei dürft ihr Fehler machen.


    Ein F-Ling geht über die Straße obwohl ein Auto kommt. Er macht es, weil er von seinem Entwicklungsstand her Geschwindigkeiten nicht einschätzen kann. Ob ein Auto kommt, oder ein Ball gespielt wird...wo ist der Unterschied. Das Auto fährt z.b. 50ig...der Ball rollt 35 km/h. Das Auto tötet ihn, der Ball nicht...ok....aber im Bezug auf das Erkennen wird der F-Ling im Gegensatz zum D-Ling...den Ball in den meisten Fällen nicht An.- und Mitnehmen, sondern er biegt in Rollrichtung des Balls -für den aussenstehenden Nichtwissenden unerklärlich- ab und hinterher.


    Zudem schaut der F-Ling wie ein Pferd mit Scheuklappen nicht in die Breite. Er sieht nicht das gleiche im Raum wie ein Erwachsener. Er sieht im Prinzip nur den Ball vor sich...wie ein Jäger...ein Tiger der eng stehende Augen hat und nur sein Opfer fixiert....so sieht der F-Ling den Ball vor sich und in meiner Vorstellung. Dabei konzentriert er sich nun auf sein Vorhaben....nämlich Toreschießen und um das tun zu können, muß er das runde Ding vor sich her treiben und die Füße bewegen...und den Körper in der Achse halten und Atmen. Das ist ihm so möglich,...mehr aber auch nicht.


    Nun kommen die unwissenden Trainer und die Eltern die dabei in unmittelbarer Nähe stehen und schreien...lärmen...oft nicht loben...und Dinge abverlangen, die der Koten NOCH nicht tun kann, ...weil er entwicklungsmäßig noch nicht so weit ist. Und genau das, kann Trainer, die Eltern und das Kind...nicht beeinflussen. Man kann als Trainer die Angebote dafür schaffen...mehr aber auch nicht. Abfordern ist tödlich und dumm und zeugt von Unwissenheit.