Budgetierung
Eine Lösung könnte die Budgetierung sein, d.h. ...die Jugendabteilung einschließlich A Jugend löst sich vom Restverein in Euro und als Abteilung mit eigenem Vorstand. Man erhält pro Jahr vom Verein ein eigenes Budget. Für mich hier wichtig, dass man festlegt, dass die Jugendabteilung eigene Beiträge auf deren Mitgliederversammlung festlegen kann. Das wäre neu...soweit ich weiss. Man könnte so einen eigenen zusätzlich zum Budget festgelegten Abteilungsbeitrag einführen und diesen Begründen (Trainermangel, Qualitätsoffensive, Ruf)
Einnahmequellen könnten dann sein:
1. Budget für das laufende Jahr
2. Abteilungsmehrbeitrag/Spartenbeitrag (oben drauf auf den normalen Vereinsbeitrag!)
3. laufende Turniereinnahmen
4. Sponsoring
Ferner möchte ich noch mitteilen, dass in den beiden Vereinen wo ich monatlich zirka 40 Std. mal 8,50 Euro Mindestlohn spendete (ohne Quittung) pro Mannschaft im Jugendbereich ab den Minis an Trainer mit Schein 60 Euro ausgezahlt wurden/werden und hatte der Trainer keinen Schein, waren es 50ig Euro. Das war in beiden Vereinen gleich und das ist 10 Jahre her und gilt bis heute unverändert. Das ganze bei einem monatlichen Beitrag von zirka 9 Euro und Mannschaften, die mindestens 12 Spieler aufwiesen...im F und E Bereich...bei den Minis bis 25 Kinder und ab dem Großfeld zirka 15 bis 18 Spieler pro Team. Mulitplikation;-))) ist hier nun gefragt.
Dazu die Tatsache, dass ....der Fußball.-und Leichtathletikverband pro qualifiziertem Trainer einen Einmalbetrag pro Jahr erhielt, welcher sich über einen Schlüssel errechnete (aktive Fußballer in Relation zu ausgebildeten Trainern). Ich weiss den Betrag nicht mehr...waren so 60 Euro im Jahr pro Trainer...und was da für eine Gesamtsumme heraus kam, weiss ich nicht mehr.
Dazu gesellten sich zwei Großturniere.
Ferner möchte ich darauf hinweisen, dass es theoretisch möglich ist, von der Gemeinde einen Zahlbetrag zu beantragen. Es handelt sich um sogenannte freiwillige Leistungen, dh....der Stadtrat/oder die Gemeinde können frei entscheiden, ob sie den bzw. einen Beitrag in Euro hier leisten wollen und können. Mitbekommen habe ich hier jüngst, dass seitens von Vereinen um eine freiwillige Leistung für die Warmkosten in Sachen Duschen geleistet werden könnte. Der Antrag wird hier wohl bewilligt (steht noch aus).
Unter dem Strich bin ich dennoch und immer noch und weiterhin der festen Überzeugung, dass sowohl die Stadt....gegenüber den Vereinen...als auch die Vereine gegenüber den zahlenden Mitgliedern ein HOHES Maß von Belastbarkeit haben.
Wer Vereinsbeiträge in Höhe von 4, 6 oder nur 9 Euro monatlich im Jahr 2016 einfordert, ...hat meiner Ansicht nach dieses hohe Maß an Belastbarkeit im Nacken und die werde ich zukünftig über die Politiklinie auch einfordern. Einfordern in so fern, als ich das bei den Entscheidungen wo es halt darum geht ob Vereine in wirtschaftlich schwachen Zeiten der Städte und Kommunen finanzielle Unterstützung aus der Steuerkasse erhalten oder nicht...so einschätze. Da können nämlich sehr wohl Hallennutzungsgebühren gezahlt werden, notfalls die Warmkosten für Duschen und Finanzierungskosten für Gebäude etc....über -aus meiner Sicht- zumutbare Mitgliedsbeitragserhöhungen oder Abteilungszusatzbeiträge eingefordert und bedacht werden. Ob und wie der Verein/ein Verein das macht...ist mir egal! Solange egal, bis dieses Maßnahme durch die Vereine mutig vollzogen ist oder vollzogen wurde, weil man ein Projekt selbstständig bereits so umsetzte bzw. umsetzen wird!!!
Die Vereiner müssen endlich lernen, dass die fetten Jahre vorbei sind und diejenigen die Erhalten (Mitglieder) die erbrachte Leistung halt angemessen bezahlen müssen. Vor allem und dazu sehe ich die Mentalität der Leute, die stöhnen und die Hände aufhalten, dabei oft eine riesen Fresse am Kopf haben, wenn es darum geht, Mitgliedsbeiträge um 49,3 Cent zu erhöhen. Parallel zieht man sich aber beim Motzen die Schachtel Marlborro, das neue Auto weilt auf dem Parkplatz und der Urlaub auf Malle ist schon gebucht. Da passt was in den Köpfen derer nicht rein. Dabei sehe ich auch, dass kaum noch einer da draussen bereit ist, was selbständig im Verein beizutragen, der Großteil macht hier nicht mit!
Daraus resultiert für mich auch der Gedanke, dass man über aktive und passive Mitgliedsbeiträge nachdenken sollte/könnte, auch das wäre ein Ventil um soziale Gerechtigkeit innerhalb einer Beitragserhöhung - für was auch immer - nachzudenken. Und im weitesten Sinne ist das dann auch eine indirekte Anerkennung für die, die immer anpackten und aktiv leisteten.
Zudem möchte ich noch anmerken, dass viele Vereine die sogar freiwillige Unterstützung von der Kommune erhalten sich nicht oder nicht richtig offenbaren. Hierbei habe ich im Auge, dass die Einnahmen aus Turnieren frei - sagen wir "Gestaltbar" in den Angaben und überhaupt ....sind!!!
Dabei wird mir dann ganz übel, denn wir alle wissen, wohin die Kohle fließt. Da passt was nicht. Das alles zusammen ergibt ein Bild. Wer sich hier wo als Insider wiedererkennt, sollte mal schauen, was er wo wie verbessern könnte, damit u.a. unter dem Strich die Sache - zurück aufs Thema-...mit der A-Jugend u.a. ...letztlich klappt und das auch im Jahr 2016!!! Mit anderen Worten, ...mache derjenige endlich seine Hausaufgaben...und die Augen auf. Gr. Andre
P.S. Und noch ein Nachtrag:
In Sachen Mitgliedsbeitragserhöhungen noch ein Tipp für die, die bange sind.
1. Dürfte es doch wohl sowas von ok. sein....wenn man aus taktischen Gründen beispielsweise die Beiträge nicht erhöhen würde....im GEGENZUG hierzu aber die Regelung schafft, dass ab kommenden Jahr die Beiträge jährlich im Rahmen der Inflationsrate mitsteigen....das wäre doch das mindeste im Stöhnkonzert!!! Genau das würde ich denen erzählen, die bei den anderen Punkten zu laut würden, weil das kann man eigentlich nicht ablehnen und würde genau genommen das wahre eigentlich unsoziale Gesicht dieser Personen gegenüber dem Steuerzahlen und den aktiven im Verein zeigen und sie entlarven.