Beiträge von Andre

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    Zu 3.
    Das kann ich nicht ausschließen. Ich bin mir sicher, dass Kinder heute andere Fähigkeiten haben als vor 100 oder 1000 Jahren. Sicherlich spielt da auch die Evolution eine Rolle - wichtiger ist in einem kürzeren Zeit raum wie 100 Jahren aber das, was Kinder tun. Vielleicht mal ein Beispiel: Vor 100 Jahren dürften die wenigsten Kinder ein Fahrrad gehabt haben. Heute fahren Kinder Laufrad, Fahrrad, Inliner usw. Ich vermute deshalb, dass heutige Kinder im Durchschnitt früher einen guten Gleichgewichtssinn haben als vor 100 Jahren. Letzten Endes ist das nichts anderes als Training.

    Danke Dir für die Antwort...


    bezogen auf das hier erfolgte kopierte Zitat:


    Ist es nicht so, dass die allermeisten Kinder heute sogar schlechter drauf sind als vor 100 oder 1000 Jahren?


    Meine Beobachtung hierzu...D 1....13 Spieler laufen auf Tempo im Wettkampf rückwärts von Grundlinie zu Grundlinie ohne Ball auf 10 oder 15 Metern....20 bis 30 Prozent liegen auf der Klappe, 50 Prozent von denen die nicht vielen machen es steigerbar...ganz wenige machen es normal bis gut.


    Dennoch ein schlechtes Beispiel in diesem Thema, denn es hat nicht so wirklich mit den unumstößlichen Gesetzmäßigkeiten zu tun, die ich hier deklarierte...das hier erwähnte Problem wäre für mich schon in der G angehbar und wichtig, es hat eher was mit Körperbeherrschung zu tun...und gute Übungen hierzu wären für mich ein Ersatz für das, was Kinder vor 100 oder 1000 Jahren konnten.


    Du schreibst, dass die Kinder heute dafür andere Dinge tun können. Ich habe das im TV gesehen....da sie Computerspiele gut beherrschen sind sie eher in der Lage, Dinge schnell zu erfassen und zu durchdenken...dem entgegen aber die benannten körperlichen Defizite.

    Dann habe ich die Intention des Threads falsch verstanden, sorry! Ich dachte wir reden über "Gesetzmäßigkeiten im KiFu" unter dem sportlichen Aspekt.
    Zu deiner Frage: Ich weiß, dass ich es nicht weiß! Und somit ist es für mich persönlich keine "unumstößliche Gesetztmäßigkeit". Ganz einfach.


    Gruß,
    sb

    Doch, ...du hast eigentlich schon richtig verstanden.


    Ich sehe die Parallele zwischen dem im Raum sehen von Kifukindern im Alter der Minis und der F...bis teilweise in die E (bei fließenden aktzeptierten Grenzen, da Kinder sich unterschiedlich entwickeln, schließlich sind nicht alle auf zeitlichen Knopfdruck mit 9 Jahren o.ä. dazu in der Lage) und dem erkennen von Geschwindigkeiten.


    Das im NICHT im Raum sehen können dieser Altersgruppe ist parallel zum Fußball gesehen der Umstand, dass sie z.B. beim Dribbling wie mit Scheuklappen genau auf den Ball schauen beim Laufen mit Ball. Sie werden mit größter Wahrscheinlichkeit nicht den Nebenmann sehen können und weil sie ihn nicht sehen können, spielen sie dort nicht hin...jedenfalls nur sehr selten.


    Und nehmen wir nun diesen seltenen unwahrscheinlichen Fall an, sie spielen hin zum Nebenmann der freisteht.


    Dann kommt Kompo zwei...sie erkennen die Geschwindigkeit nicht. Die Geschwindigkeit des Balls ist gemeint. Dieser rollt nun mit 20 oder 30 km/h als flacher Ball oder sogar hoch in die Richtung des Mitspielers. Der Mitspieler wird nicht zum Timing fähig sein, genau so wie der schießende Passgeber....die angestrebte Geschwindigkeit in VERBINDUNG mit der Laufgeschwindigkeit des anzuspielenden Mitspielers mit größter Wahrscheinlichkeit nicht richtig einschätzen können....bei einem G-Ling würde ich sagen, dass das ganz sicher für ihn nicht zu machen ist...auch nicht durch üben!
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    NUN zu deinem Schlusssatz


    heisst ....wenn du was nicht weisst...also in diesem Fall...ob es unumstößliche Gesetzmäßigkeiten gibt...dass du sie dann ignorierst und so tust, als gäbe es sie nicht?


    Ich habe ja darauf hingewiesen, dass es derzeit wissenschaftliche Studien gibt, die darauf hinweisen. Diese sind bis Dato auch nicht wiederlegt und decken sich mit der allgemeinen Erfahrung..z.B. im Straßenverkehr oder beim wachen Fußballtraining.


    Also bist du doch jetzt Wissender,

    @soccerbook


    also kommst du z.B. der in der Frage, ob ein Kind im z.B. Minialter/F-Jugend im Raum sieht oder Geschwindigkeiten erkennen kann zu dem Schluss, dass sich das irgendwann mal ändert? (Wissenschaft stellt fest, das z.B. 4jährige oder 6jährige das doch können...oder nach gutem Üben schaffen....oder weil die Evolution das so erschaffen wird? Sie werden es dann schaffen, über die befahrene Straße ohne Hilfe und Aufsicht sicher die Fahrbahnseite zu wechseln...?)


    Ist es richtig, dass du derzeit der Ansicht bist, dass das zum jetzigen Zeitpunkt stimmt (Kinder dieser Altersgruppe können das in diesem Alter nicht...und um es Dingfest zu machen,...ein bei6jähriger kann es nicht?

    @Follkao


    Dann bist du der Meinung, dass es heutige wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die sich im Laufe der Zeit verändern können.


    Da gehe ich so mit...JA...die gibt es, als eindeutige Antwort meinerseits.


    Frage ist an Dich und andere jedoch, ob du dir/man sich vorstellen kannst/kann, dass es wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die nicht umgestoßen werden oder vorsichtiger ausgedrückt...gibt es welche, die wahrscheinlich/mit größter Wahrscheinlichkeit nicht umgestoßen werden können? Nicht umgestoßen werden können, weil sie faktisch unumstößlich feststehen?


    Beispiel: Die Zusammensetzung der Luft...woraus besteht Blut, ...wie viel Wasser hat ein menschlicher Körper, und und und....also Beispiele, die in die Kategorie von Feststellungen treffen, die möglicherweise auch noch in 1000 Jahren den gleichen Bestand haben wie heute.


    Hier sehe ich - du sprachst es ja direkt an - z.B. auch das Thema aus dem Kifu, ob KINDER einer bestimmten Altersgruppe - hier Minis/F-Jugend Geschwindigkeiten erkennen und ob sie im Raum sehen können....als feststehenden unumstößlichen -auch wissenschaftlich belegten - und auch an Feststellungen in der täglichen Praxis (Unfälle, Beobachtungen auf dem Sportplatz..beim Training)....Fakt an.


    Meinst Du, dass sich das bei den Kindern in 10, 100 oder 1000 Jahren verändern wird?

    Mich bewegt - aus einem anderen Thema inspiriert - die Frage,


    ob es unumstößliche "Gesetzmäßigkeiten" im Kinderfußball (Kifu)?


    Oft liest man, dass der Fußball sich im Laufe der Zeit verändert. Dem ist wohl so. Aber heisst das auch, dass sich gewisse Themen im Fußball und hier in Bezug auf den Kinder.- und Ausbildungsfußball das sich auch dort ALLES im Laufe der Zeit verändert ODER gibt es auch dort Themen, die auch in hundert Jahren noch wie heute gelten und wenn ja...welche Themen und Fakten sind das/...stehen für immer in Stein fest geschrieben?

    @TrainerPapa,


    deine von dir geschilderte Situation dürfte auf viele hier zutreffen, ...so auch auf mich.
    Was mich NICHT auszeichnet ist, dass ich länger dabei bin und weiter bin.


    Was dich auszeichnet ist, dass du dir bereits jetzt viel mehr Gedanken machst als ich es damals zum gleichen Zeitpunkt machte. Ich bin erst vor Wände des Falschtuns gelaufen, bis ich mich schämend schmollend besann und versuchte es besser zu machen...was mir nie in Perfektion gelang.


    Ich finde es auch im Prinzip richtig, dass kontrovers Diskutiert wird. Mein Problem selbstkritisch betrachtet ist, dass ich halt weiter bin und - aus meiner Sicht - die Fehler im Kifu erkannt habe. Schlimm für mich ist, dass ich eigentlich wie ein ehemaliger Starkraucher zum überzeugten Nichtraucher mutierte...was die schlimmsten sind :) . Ich glaube zu wissen, wie der Trainer der noch nicht so weit ist oder nie sein wird, weil sein Ich dagegen spricht...tickt...und weiss um die faktischen sichtbaren Fehler.


    Ich bin oft sehr genervt, wenn ich lese, dass jemand neues im Forum angekommen ist und modern denkend scheint, ...dann aber in die üblichen Tugenden - meist über Fragen - einzutauchen, um dann später festzustellen, dass man nun (Achtung Beispiel)...dann -übertrieben gesagt - nun doch die Taktik, das Zirkeltraining, Laufen um den See usw....bereits bei den Minikickern einführen sollte.


    Ich sage ja auch nicht, dass man Kinder mit 4 Jahren nun doch über die Bundesstraße allein zur Schule gehen lassen sollte, weil....und dann käme eine fadenscheinige Begründung für diese Werbung.


    Deshalb komme ich halt zu dem Ergebnis, dass es halt feststehende ...für immer und ewig feststehende...Faktenlagen gibt, die unumstößlich sind...jetzt und in tausend Jahren...und umgekehrt wird es tatsächlich auch Dinge geben, die ich als Feststehend für immer glaubte, ...die es aber nicht sind.


    Hier...steht für mich fest, dass Kinder bis zu einem bestimmten Alter weder ausreichend im Raum sehen können (ähnlich wie ein Pferd mit Scheuklappen)....und genau so können sie eben nicht Geschwindigkeiten einschätzen, weswegen das Passen im Sinne von - technisch Passen - durchaus Thema dieser Kinder sein darf...und auch ein Pass im Spiel ist bestimmt nicht verboten...jedoch ist das Passkombinationsspiel/Gruppentaktik (angefangen vom Doppelpass) in dieser Altersgruppe (Minis und mindestens F...ich würde das bis ins erste Jahr E sehen)...unnütz, sinnlos...Zeitverschwendung...entspricht nicht den Ausbildungszielen und das mit diesem Grund.


    Ich entschuldige mich bei Dir dennoch! Sorry...du bist neu (du hast es erklärt) und ich bin ungeduldig und habe geurteilt. Ich sollte weniger aggressiv und verurteilend ohne Geduld und Verständnis in die Themen einsteigen oder mich vielleicht nicht mehr äussern. Ich bin teilweise sehr gefrustet bis angriffslustig. Dafür können Leute wie Du (Neue Trainer) nichts, ...im Prinzip kotzt mich dieses nicht vorhandene nicht das Problem erfassende System im Kifu und Breitensport...fürchterlich an. Im Prinzip sind diejenigen, die eigentlich das Wissen haben und an den Stellen sitzen, wo Veränderung vorgenommen werden könnte...für mich


    unfähig, zu passiv bis....zu smart, ohne ausreichendes Führungsverhalten, zu diplomatisch im Umgang mit denen, die in den Vereinen wichtig sitzen und im Prinzip keine Ahnung haben, sich selbst darstellen wollen und Leute wie dich am langen Arm verhungern lassen und damit restlos unverantwortlich und nicht kollegial bis asozial sind...für mich!!!


    Schönen sonnige Tag, Gr. Andre :sleeping::huh:


    Gibt es im Kifu unumstößliche Gesetzmäßigkeiten?

    Schöne Sache ,
    kannst du ein komplettes Jahr vorraus Planen ?
    Setzte mich im Gegenzug evtl. einer Diskussion aus - Trainingsziel nicht erreicht, oder anders geht schneller oder übereifrige Eltern üben mit Ihrem Kind in sonderschichten zu hause.
    Damit auch schonmal Erfahrungen gemacht ?

    1. Ich kenne das Dfb.-Ausbildungskonzept "Der lange Weg" inhaltlich auswendig...habe es verstanden, auch die körperlichen Hintergründe - bezüglich der Machbarkeiten in Sachen Entwicklungsstände


    2. Es geht nicht um Vorrausplanen, sondern um Aufbau, Inhalte, Themen. D.h....ich benenne das und erkläre das Warum....warum jetzt das jetzt und anderes noch nicht!


    Hierzu ist es förderlich, wenn Trainer das Spiel von Erwachsenen im modernen Sinne kennt!!!


    Er kennt das Ziel und dazu das Ausbildungskonzept....erst DANN ist es einem Trainer/auch denen hier/und auch Dir persönlich...möglich, z.B. mich zu verstehen! Nur dann -so meine Überzeugung- ist es Dir...einem Trainer möglich, das auch an die Eltern glaubwürdig und vertrauensvoll sicher überzubringen...auch den Spielervätern. Ist das nicht so...bist du/ist man hier nicht sattelfest...wird das eine Lachnummer....da verzichtet man da besser drauf.


    3. Ja...ich habe damit Erfahrungen. Die besagte Mutter -eine bissige Juristin- erklärte mir damals, dass ihr Sohn bei meinem damaligen selbstverliebten Vorgängertrainer einer D (wechselte im laufenden Jahr) der in der D ...B-Training mit Mannschaftstaktik absolvierte...Ausdauertraining bis zum Kotzen (ich war als Co noch schweigend dabei!) vollzog....durch den Leistungsdruck des Trainers zu Hause noch Cirkeltraining im privaten Fitnessraum absolvierte. Das ganze war unterstrichen davon, dass der Trainer damals zwei Torwarte im D Alter hielt...die sich gegenseitig Konkurrenz waren, weil Trainer das schürte...dieses Arschloch, sorry dumme Arschloch.


    Dieser Mutter zog ich den Zahn und zwar ohne Betäubung. Als ich merkte, dass sie das ok fand...wurde es lauter und ich sagte genau das, was ich meinte. Die bekam nur noch eine Ansage wie das bei mir läuft und sie wusste, dass sie eine Wahl hatte...entweder ging ihr Sohn in die D 2 oder sie hätte den Verein verlassen müssen. Ihr passte es auch nicht, dass Sohnemann im Training als Spieler mitmachte und auch nicht, dass er auf Turnieren mal als Spieler fungierte. Sie wollte den Aufstieg in die Bezirksliga und war geschockt, als ich dafür sorgte, dass wir ebend nicht Bezirksliga spielten und stattdessen in der Kreisliga A verweilten...wo wir uns die Leistungsgruppe erspielt hatten. Der Junge spielt heute noch...und begrüßt mich bis heute sehr herzlich.

    Ich kann Euch aus Erfahrung empfehlen, das gesamte Ausbildungskonzept den interessierten Eltern an einem Elternabend zu Beginn der Saison wiederholend zu erklären, um danach die Ziele für das kommende Jahr mitzuteilen. Das alles in der Diskussion danach, aber nur, damit sie es verstehen...nicht um dich/einen umzustimmen.


    Ich habe das so gemacht...nur in einem Fall war eine Juristin langatmig für totalen Leistungsfußball (Aufstellung nach Leistung) usw....das ging damals so weit, dass ich hier halt sagte, dass sie mit mir das so gebucht hat und nicht anders.

    Trainerpapa


    ist schon seltsam das du inhaltlich auf die selben meinigen Posts nicht eingehst.Hast du dich mit dem Inhalt schonmal ernsthaft auseinander gesetzt? Wie mir scheint....nicht! Stattdessen wird versucht, mich mundtod zu machen, ist das so deine Art mit Andersdenkenden umzugehen?
    Ferner unterstellst du, das es mir um das Gewinnen eines Themas geht, woran man erkennt - ich zumindest - das meine Denkweise Dir inhaltlich unbekannt ist. Mir gehts selbstverständlich um die Sache. Ich benötige die Schulterklopfer nicht. In der Sache wundere ich mich, das man - man siehe das Thema hier - wissenschaftliche Ergebnisse nicht akzeptiert und händeringend nach ach so klugen Ausnahmen zur Unterwanderung unumstösslicher wissenschaftlich belegter Fakten sucht......obwohl es Konzepte (z.B. Dfb-Konzept) gibt die an die Machbarkeiten für Kinder angelegt sind. Das kommt bei mir ein wenig so an wie eine - Wolf im Schafsfellmentalität -...ich hoffe ich liege hier falsch!

    Kannst du die Behauptung, dass die allermeisten Kinder nicht in der Lage sind, einfache und einfachste taktische Elemente zu verstehen, auch irgendwie begründen oder belegen?
    Vor allem, wenn wir auch über U9, U10 oder U11 sprechen.

    Der Initiator des Threads sprach von einer U 8.


    Begründet und belegt habe ich es an dem
    Teilbeispiel das klassisch für Trainerfehler in dieser Altersgruppe ist und stellvertretend benannt ist.


    Ich gehe noch einen Schritt weiter und sage, dass ich der Meinung bin, dass die Mannschaftaufstellung schon Taktik ist. Man taktiert und erklärt einem 7 oder 8jährigen im Prinzip, in welchem Raum er sich im Spiel zu bewegen hat...in dem er bleiben muss....in dem er Zuständig ist.


    Das erklärt man einem Kind, welches sich in einer Altersgruppe bewegt, die räumlich noch nicht ausreichend sieht und ...anderes Beispiel...Geschwindigkeiten und Entfernungen ungut einschätzt....bis...darauf Null Möglichkeit hat.


    Da bin ich dann wieder bei Dirk..."Wir wollen Tore schießen und verhindern"...und spielen lassen. Selbst der Dfb hat vorgegeben, dass man z.B. eine Mannschaftsaufstellung vorgibt. Das finde ich so ungut und widerspricht den Erkenntnissen.


    Du fragst nach einem konkreten Beispielen...in benenne dir welche, die diese Erkenntnisse meiner Erfahrung nach unterstreichen.


    -Kinder die auf mit 7 oder 8 Jahren auf einer Position eingeschworen wurden...also auf diese Taktik die in der Gesamtheit der Anordnungen an die Spieler sogar Mannschaftstaktik darstellen würde...stehen in ihrer Hälfte bei Ballbesitz und einem angreifenden Stürmer ihres Teams. Sie stehen und stehen und stehen und nehmen nicht am Spiel teil. Sie lernen dabei nichts...das tun sie, weil sie instruiert sind. Das tun sie, weil sie damit überhaupt nichts anfangen können.


    Oder/Und auch


    Sie verlassen diese Positionen aus Instinkt oder schon allein deshalb, weil sie sich überhaupt nicht so lange diszipliniert aufs Frieren einstellen können...und das dann -nebenbei gesagt- unter Gebrüll des verzweifelnden Trainers.


    In Sachen Passkombinationsspiel im Rahmen der Mannschaftstaktik....bei Spielern, die körperlich vom Entwicklungsstand noch nicht dazu in der Lage sind....rollt der Pass seitlich in den Lauf. Der Spieler nimmt ihn nicht - wie vorausichtlich zirka zwei Jahre später- an und mit, sondern...er biegt ab und folgt dem Ball...ebenfalls zur Verzweiflung des Trainers.


    Oder...auch....er sieht (räumliches Sehen im Raum) den restlos freistehenden Mitspieler rechts neben ihm nicht. Er trägt unsichtbare Scheuklappen und ist restlos fixiert auf den Torabschluss...das Atmen...das dribbeln und den Ball, ähnlich einem Adler, der die Maus am Boden schon fixiert hat und nichts mehr drumherum sieht.


    Also pauschal komme ich halt zu dem Schluss, dass man neben den Basics und jeder Menger Spielformen auf jede Art von Taktik bis möglichst mitte E - Jugend verzichten sollte...um viel spielen zu lassen. Und ich werde fast schon sauer, wenn man nach Gründen sucht, das aus welchen Gründen auch immer zu unterwandern versucht.


    Im zweiten Jahr E Jugend...beginnt für mich der rote Faden...aus Erfahrung. Meine Erfahrung aus der Praxis ist, dass Spieler ab der D ZWEITES Jahr...plötzlich den Kopf hochnehmen....intelligente Pässe spielen. Manch einer MEINT, dass das geschehe, weil man es als Trainer all die Jahre trainierte. Ich glaube daran nicht, ...denke einfach, dass sich die Synapsen da oben schlossen und der Spieler durch die normale Entwicklung nun im Raum sieht...den Mitspieler sieht...Geschwindigkeiten einschätzen kann und deshalb den gepassten Ball an. -und mitnimmt usw. usw....und nun offen und in der Lage ist, Taktiken zu verstehen und anzuwenden ohne Überforderung, sondern als Forderung.


    Das ist meine Erfahrung. Die deckt sich mit meinem heutigen Wissen.

    Es ist schön, dass du Dirk, immer mehr die Rolle von Andre einnimmst.
    Ich weiß um die Qualität deiner Arbeit und deinem pädagogischen Hintergrund und doch finde ich deine Meinungen oft zu kritisch zu totalitär und sehe keinen Freiraum für andere Denkweisen, was ich persönlich sehr schade finde.
    Den wenn ich etwas gänzlich ausblende beraube ich mich selbst einer potenziellen Stärke.

    Gegenfrage an Björn....gibt es Fußballausbildungsinhalte die nicht diskutabel sind, weil (wissenschaftlich belegte) Fakten diese Themen ausschließen, so dass sie unantastbar ohne Ausnahme einfach von Trainern akzeptiert und unumstößlich sind?

    Kannst du die Behauptung, dass die allermeisten Kinder nicht in der Lage sind, einfache und einfachste taktische Elemente zu verstehen, auch irgendwie begründen oder belegen?
    Vor allem, wenn wir auch über U9, U10 oder U11 sprechen.

    Sorry für die Althasen..ich wiederhole mich wieder...


    Antwort:


    Ja...z.B. das Passkombinationsspiel im Rahmen der gruppentaktischen Ausbildung in einem Alter, wo die allerallerallerallermeisten Kinder bis zu einer bestimmten Altersgruppe (bei fließenden Grenzen und Achtung eines roten Fadens entlang der Ausbildungsordnung Dfb) hierzu auf Grund ihrer körperlichen Entwicklung einfach noch nicht dazu in der Lage sind, ...da sie z.B. Geschwindigkeiten nicht richtig einschätzen können. Das kommt dort vor, wo ein Spieler im Lauf befindlich in dessen Lauf angespielt würde....das richtige Timing ist für Kinder bis zu diesem Altersschnitt nicht machbar.


    Wer das trainiert...also viel zu früh trainiert...und ich meine damit nicht die Altersgruppe, wo einzelne das abgreifen können, weil sie bereits so "herangealtert" sind, so dass die fließenden Grenzen hier einspielen....der vergeudet wichtige Zeit, ...überfordert...sorgt für Mitgliederschwund...und und und.


    Viele -...vermutlich die meisten...Trainer die hier (aus meiner Sicht) ...noch oder überhaupt falsch ticken, trainieren und verlangen das dann beim Spiel sogar noch ab und deklarieren es als die "große" Taktik im Spiel um drei Punkte die es ja nicht gibt (Minis und F hier ohne Tabelle). Für sie ist es sogar Mannschaftstaktik (weil sie das Team darauf einschwören in der Kabinenansprache), man unterscheidet die Unterteilung Individualtaktik, Gruppentaktik und Mannschaftstaktik nicht. Und weil sie nicht wissend sind -auch nicht in Sachen Machbarkeiten/Entwicklungsstand/körperliche Grenzen auf Grund des Entwicklungsstandes...bis....können Geschwindigkeiten nicht einschätzen- verstehen sie nicht, dass der Spieler mit 7 oder 8 Jahren den Mitspieler - welcher frei und 10 Meter seitlich entfernt steht....nicht sieht/sehen kann.


    Ich weiss, dass du hier -so glaube ich- eine andere Wahrnehmung hast und denke pflegst. Ich wiederhole mich und kann für meine Denke nur werben...du hast gefragt, ich habe geantwortet. Für mich ist es ein Unterschied, ob ich ein Trainingsthema anbiete und schaue, ob es ankommt und geht...es aber dann im Wissen um die Dinge dann ggf. lasse und mich anders orientiere (an Machbarkeiten ebend)...oder...Nichtmachbares monatelang weiter depremiert für sich und Spieler und Eltern durchziehe...davor kann ich nur warnen und versuchen zu erklären, warum das so ist (warum es nicht geht).


    Ich bin halt der Ansicht, dass gewisse Trainingsthemen die mit Taktik zu tun haben...auch nicht über Übungen und noch so viele Wiederholungen machbar sind...später jedoch mit Leichtigkeit gehen und machbar sind. Ich sprach nicht von den Basics..z.B. Passtechniken...Techniken allgemein.

    Ich hau nochmal einen raus:


    In meinem imaginären Verein würde kein bezahlter Mini oder F Trainer die wertvolle Zeit mit Taktiktraining oder Anweisungen an die Kinder eingestellt bzw. wieder entfernt, sollte er sich daran versündigen.


    Es ist Zeitverschwendung, das die allerallerallerallerallerallermeisten Kinder dazu nicht in der Lage sind.


    Diese Zeitverschwendung vernichtet Mitglieder, zwängt zudem die allerallerallerallermeisten Kinder in eine Zwangsjacke mit Joystickempfang und sorgt so ....für Verhinderung von Spielintelligenz und verhindert die mögliche Ausbildung und den Fun durch Überforderung.


    Diejenigen Trainer die das anders meinen müssten sich für die D (bei fließenden Grenzen) bewerben, darunter hättet ihr bei mir keine Chance.

    Ich frage mich, wieso der Verein nicht mehr Teams meldet...also F 1, 2, 3, 4 ...Trainermangel?


    Ich empfehle Euch im Block zu wechseln...anfangs gewöhnungsbedürftig...für den Trainer aber viel einfacher und entspannter. Also vier runter, vier drauf...im Augenblick eines Torabschlages beispielsweise.


    Ferner wären Freundschaftsspiele gut, die man beispielsweise auch in der Trainingszeit abhalten könnte, soweit man den Platz dafür auch gebucht hat...

    Zum Nachtrag noch ein Gedanke....


    man muß sich das mal vorstellen, ....eine jährliche Erhöhung im Rahmen der Inflationsrate wäre ja nichtmal eine Betragserhöhung, sondern nur ein Auffangen der steigenden Kosten!!!


    Darauf verzichtet man....und man verzichtet auf echte Beitragserhöhungen, welche ja irgendwo meistens auch keine Erhöhungen sind, weil man ja auch NICHT im Rahmen der Inflationsrate die Beiträge anpasst.


    Das bedeutet im engsten aber tatsächlichen Sinne, das diejenigen wenigen die aktiv was leisten im Verein...noch mehr arbeiten und leisten müssen im Rahmen des feuchten Händedrucks....damit die anderen nicht die 1, 2 oder 5 Euro mehr zahlen müssen...für deren Marlborro, den Wagen und den Malleurlaub...wie dämlich sind wir eigentlich...da brennt mir echt die Hutschnur.

    Budgetierung


    Eine Lösung könnte die Budgetierung sein, d.h. ...die Jugendabteilung einschließlich A Jugend löst sich vom Restverein in Euro und als Abteilung mit eigenem Vorstand. Man erhält pro Jahr vom Verein ein eigenes Budget. Für mich hier wichtig, dass man festlegt, dass die Jugendabteilung eigene Beiträge auf deren Mitgliederversammlung festlegen kann. Das wäre neu...soweit ich weiss. Man könnte so einen eigenen zusätzlich zum Budget festgelegten Abteilungsbeitrag einführen und diesen Begründen (Trainermangel, Qualitätsoffensive, Ruf)


    Einnahmequellen könnten dann sein:


    1. Budget für das laufende Jahr
    2. Abteilungsmehrbeitrag/Spartenbeitrag (oben drauf auf den normalen Vereinsbeitrag!)
    3. laufende Turniereinnahmen
    4. Sponsoring


    Ferner möchte ich noch mitteilen, dass in den beiden Vereinen wo ich monatlich zirka 40 Std. mal 8,50 Euro Mindestlohn spendete (ohne Quittung) pro Mannschaft im Jugendbereich ab den Minis an Trainer mit Schein 60 Euro ausgezahlt wurden/werden und hatte der Trainer keinen Schein, waren es 50ig Euro. Das war in beiden Vereinen gleich und das ist 10 Jahre her und gilt bis heute unverändert. Das ganze bei einem monatlichen Beitrag von zirka 9 Euro und Mannschaften, die mindestens 12 Spieler aufwiesen...im F und E Bereich...bei den Minis bis 25 Kinder und ab dem Großfeld zirka 15 bis 18 Spieler pro Team. Mulitplikation;-))) ist hier nun gefragt.


    Dazu die Tatsache, dass ....der Fußball.-und Leichtathletikverband pro qualifiziertem Trainer einen Einmalbetrag pro Jahr erhielt, welcher sich über einen Schlüssel errechnete (aktive Fußballer in Relation zu ausgebildeten Trainern). Ich weiss den Betrag nicht mehr...waren so 60 Euro im Jahr pro Trainer...und was da für eine Gesamtsumme heraus kam, weiss ich nicht mehr.


    Dazu gesellten sich zwei Großturniere.


    Ferner möchte ich darauf hinweisen, dass es theoretisch möglich ist, von der Gemeinde einen Zahlbetrag zu beantragen. Es handelt sich um sogenannte freiwillige Leistungen, dh....der Stadtrat/oder die Gemeinde können frei entscheiden, ob sie den bzw. einen Beitrag in Euro hier leisten wollen und können. Mitbekommen habe ich hier jüngst, dass seitens von Vereinen um eine freiwillige Leistung für die Warmkosten in Sachen Duschen geleistet werden könnte. Der Antrag wird hier wohl bewilligt (steht noch aus).


    Unter dem Strich bin ich dennoch und immer noch und weiterhin der festen Überzeugung, dass sowohl die Stadt....gegenüber den Vereinen...als auch die Vereine gegenüber den zahlenden Mitgliedern ein HOHES Maß von Belastbarkeit haben.


    Wer Vereinsbeiträge in Höhe von 4, 6 oder nur 9 Euro monatlich im Jahr 2016 einfordert, ...hat meiner Ansicht nach dieses hohe Maß an Belastbarkeit im Nacken und die werde ich zukünftig über die Politiklinie auch einfordern. Einfordern in so fern, als ich das bei den Entscheidungen wo es halt darum geht ob Vereine in wirtschaftlich schwachen Zeiten der Städte und Kommunen finanzielle Unterstützung aus der Steuerkasse erhalten oder nicht...so einschätze. Da können nämlich sehr wohl Hallennutzungsgebühren gezahlt werden, notfalls die Warmkosten für Duschen und Finanzierungskosten für Gebäude etc....über -aus meiner Sicht- zumutbare Mitgliedsbeitragserhöhungen oder Abteilungszusatzbeiträge eingefordert und bedacht werden. Ob und wie der Verein/ein Verein das macht...ist mir egal! Solange egal, bis dieses Maßnahme durch die Vereine mutig vollzogen ist oder vollzogen wurde, weil man ein Projekt selbstständig bereits so umsetzte bzw. umsetzen wird!!!


    Die Vereiner müssen endlich lernen, dass die fetten Jahre vorbei sind und diejenigen die Erhalten (Mitglieder) die erbrachte Leistung halt angemessen bezahlen müssen. Vor allem und dazu sehe ich die Mentalität der Leute, die stöhnen und die Hände aufhalten, dabei oft eine riesen Fresse am Kopf haben, wenn es darum geht, Mitgliedsbeiträge um 49,3 Cent zu erhöhen. Parallel zieht man sich aber beim Motzen die Schachtel Marlborro, das neue Auto weilt auf dem Parkplatz und der Urlaub auf Malle ist schon gebucht. Da passt was in den Köpfen derer nicht rein. Dabei sehe ich auch, dass kaum noch einer da draussen bereit ist, was selbständig im Verein beizutragen, der Großteil macht hier nicht mit!


    Daraus resultiert für mich auch der Gedanke, dass man über aktive und passive Mitgliedsbeiträge nachdenken sollte/könnte, auch das wäre ein Ventil um soziale Gerechtigkeit innerhalb einer Beitragserhöhung - für was auch immer - nachzudenken. Und im weitesten Sinne ist das dann auch eine indirekte Anerkennung für die, die immer anpackten und aktiv leisteten.


    Zudem möchte ich noch anmerken, dass viele Vereine die sogar freiwillige Unterstützung von der Kommune erhalten sich nicht oder nicht richtig offenbaren. Hierbei habe ich im Auge, dass die Einnahmen aus Turnieren frei - sagen wir "Gestaltbar" in den Angaben und überhaupt ....sind!!!


    Dabei wird mir dann ganz übel, denn wir alle wissen, wohin die Kohle fließt. Da passt was nicht. Das alles zusammen ergibt ein Bild. Wer sich hier wo als Insider wiedererkennt, sollte mal schauen, was er wo wie verbessern könnte, damit u.a. unter dem Strich die Sache - zurück aufs Thema-...mit der A-Jugend u.a. ...letztlich klappt und das auch im Jahr 2016!!! Mit anderen Worten, ...mache derjenige endlich seine Hausaufgaben...und die Augen auf. Gr. Andre


    P.S. Und noch ein Nachtrag:


    In Sachen Mitgliedsbeitragserhöhungen noch ein Tipp für die, die bange sind.


    1. Dürfte es doch wohl sowas von ok. sein....wenn man aus taktischen Gründen beispielsweise die Beiträge nicht erhöhen würde....im GEGENZUG hierzu aber die Regelung schafft, dass ab kommenden Jahr die Beiträge jährlich im Rahmen der Inflationsrate mitsteigen....das wäre doch das mindeste im Stöhnkonzert!!! Genau das würde ich denen erzählen, die bei den anderen Punkten zu laut würden, weil das kann man eigentlich nicht ablehnen und würde genau genommen das wahre eigentlich unsoziale Gesicht dieser Personen gegenüber dem Steuerzahlen und den aktiven im Verein zeigen und sie entlarven.

    Danke Dir für dein Statement, ...


    -positiv ist, dass es anscheinend Leute gibt, die 17 Euro im Monat zahlen und das im Breitensport...geht doch


    -ein Konzept habt hier und eine Überwachung die anscheinend funktioniert...auch prima


    Um es aber tatsächlich bewerten zu können müsste man das Vorher/Nachher wissen. Wo stand der Verein vom Ruf her, Ligen, Trainermangel, Mitgliederschwund/Mitgliederzuwachs vorher...nachher usw....und wie lange ist das bei Euch schon so mit den 17 Euro (wie lange ist die Einführung dieses Mitgliedsbeitrags her) und auch....wofür wird das Geld neben den 100 Euro für die Trainer eingesetzt (1. Mannschaft Herren ? ).

    Bei Andre`s Anmerkungen grummelt es mir im Magen, dass immer nur Andere die schlechten Trainer sind! Jeder noch so gut mit Fachwissen vollgestopfte Trainer braucht seine Zeit, um die seine Theorien an die Praxis anzupassen. Das soll zwar kein Freibrief für Alles sein, aber es erklärt doch, warum es auch aus Sicht des Vereins sinnvoll ist, nicht Jeden gleich ins kalte Wasser zu werfen, der auf die Frage nach einem Traineramt mit "vielleicht" geantwortet hat. Desweiteren sollte man auch und gerade vor den unerfahrenen Trainern seinen besonderen Respekt zollen, weil sie gegenüber den "alten Hasen" noch am meisten lernen müssen. Diese Achtung habe ich leider häufig nur unter den Torwart- und weniger unter den Mannschaftstrainern angetroffen. Denn wenn man gemeinsam an einem Strang zieht, statt das jeder allein sein Ding dreht, lassen sich gerade die einfachen Ziele besser erreichen.

    Lieber TW-Trainer,


    da sind wir halt total unterschiedlicher Auffassung, auch wenn wir im Prinzip die gleichen Ziele haben.


    Seit Jahren diskutieren wir über den Weg zum Ziel. Ich teilte es neulich schon recht schroff mit, dass mich dieser Weg der dort u.a. von dir diplomatisch immer wieder soft erklärt wird...fasziniert. Es fasziniert mich, weil ein Weg beschrieben wird, der keiner ist bzw. keiner zu sein scheint. Ich erkenne kaum eine Veränderung zu vor den ganzen Diskussionen, die schon seit Jahren andauern.


    Was auch festzustellen ist ist, dass es einige wenige Trainer dem Ziel gebührend machen, aber ebend nur vereinzelt sie/diese und nicht das große eventuell ganze Team der Trainer. Diese wenigen bleiben meist auf der Strecke, weil nicht jeder hat so ein dickes Fell und anders herum sind es manchmal auch die, die alles unterwandern und ihren Verein im Verein leben.


    Du sprichst die Unerfahrenheit an, ...die neuen Trainer...manchmal wissend aber ohne ausreichende Praxis....die man dann als Verein ins kalte Wasser wirft....GENAU. GENAU so ist es und das war immer so und...


    Der Unterschied ist zwischen uns, dass du auf Aufklärung, Einsicht und die Zeit setzt und ich


    ...immer wieder zum Gähnen anderer auf das zu erstellende und zu schützende Konzept hinweise, dass kaum...wahrscheinlich kein Verein vorzubringen hat. Und es gibt wohl auf der Ebene "da unten" auch keinen Verein, der das Konzept beginnend mit einer Aufwandsentschädigung und damit einhergehenden Bindung des Trainers an das selbige ...der das umsetzt oder das da unten für die Basis kopiert, was in Profivereinen im Großen geschieht. Die sind meiner Ansicht nach Profi geworden, weil sie das nämlich so irgendwann in der Vergangenheit getan haben. Heute Wirtschaftsunternehmen...damals EV...vermute ich stark. Habe ich damit recht, ist es mehr als Indiz, dass dieser Tipp aufgehen könnte. Damit wird man Mittel.- oder Langfristig konkurrenzfähig zur Fun.- und Feiermentalität...so mein VERDACHT. Wiedersprechen kann mir hier eigentlich niemand, weil es keiner probiert hat.


    Genau diese Maßnahmen wären es, die den neuen Trainern der Leitfaden wäre. Es wäre sogar mehr als ein Leitfaden....Ein Kodex ...ein einhergehend ebenfalls geschützter Kodex würde die mangelnde Praxis im Umgang mit den Kindern positiv ergänzen.


    Es verhindert Ärger, es hebt die Qualität, damit den Ruf, das immer noch vorhandene Ehrenamt wäre was wert, Wertschätzung findet statt, es schützt vor Fehler, die Aussendarstellung des Vereins verbessert sich vorraussichtlich, es könnte gar sein, dass der Trainermangel damit angegangen würde und und und.


    Und dieses Paket muß meiner Ansicht nach ein guter innovativer in die Zukunft denkender Vorstand durch Anhebung der Mitgliedsbeiträge und z.B. in drei Minuten kopiertes Ausbildungskonzept z.B. des DFB (der lange Weg) mit einem Verhaltenskodex angehängt, sowie Einsatz von Koordinatoren....ganz super schnell in Leben rufen. Das muß vorgestellt werden...abgestimmt werden und dann beispielsweise mal auf drei oder fünf Jahre mit Möglichkeit auf Abänderung mit Neuabstimmung als Bestätigung eingeführt werden. Diese letzte Komponente wäre für mich im Maximum die Vorsicht an der Sache, die ich mitgehen würde. Das wäre das Maximum an Diplomatie die ich mir für den Breitensportverein vorstellen könnte, ein Kompromiss. Ich glaube, dass es das Fundament stärken würde, was nach oben bedeutet, dass mehr Spieler besser ausgebildet und damit mit mehr Fun in der A Jugend ankommen würden!!!!


    Gibt es eigentlich jemanden da draussen, der als Breitensport einen Vereinsbeitrag monatlich von -sagen wir- über 12 Euro hat und wenn ja, was erhält dort ein Trainer an Aufwandsentschädigung und gibt es dort ein Konzept...und wenn ja, wird es "überwacht"....? Wen dem so wäre, wäre für mich interessant, ob eine Verbesserung stattgefunden hat oder nicht.

    Fussballburnout von Talenten kann ich nicht beobachten, da spielen wir nicht hochklassig genug

    Das findet auch versteckt statt und zwar eher unterhalb der Talentmannschaften...also dort, wo eher unqualifizierte oder egozentrische Trainer am Werk sind...Immer dann, wenn davon mehrere Trainer hintereinander kamen und vom Verein ungestoppt und konzeptionslos über Jahre mal hier mal da aggieren konnten, ist das alles für den einzelnen Skeptiker nicht mehr nachzuvollziehen. Es findet versteckt statt, der Schaden ist aber hoch, denn wir sprechen von eigentlich unnötigem Mitgliederschwund. Die einen Mitglieder gehen sofort...schon zur F oder E...weniger weil Fußball nix für sie ist, sondern weil Trainer nix für sie war. Wer mit Bauchschmerzen und unter Tränen nicht zum Fußballtraining gehen will, hat Gründe dafür. Kinder im unteren Alter äussern das so und nicht anders! Sie sind wehrlos. Andere halten das mal bis zur D oder C durch und die Restlichen...bis zur B oder A und ganz wenige kommen dann bei den Senioren an. Ich will nicht alle über einen Kamm scheren, aber viele dürfen sich hier an die Nase fassen. Man erzwingt keine Siege über Druck in der Kreisliga, sondern über Fun und Begeisterung...oder/und über das Gruppengefühl, Anerkennung...und nicht über ungleiche Spielzeiten (als Sanktion usw.), weil man Training für die Schulnote oder den Geburtstag eines Freundes ausfallen ließ.

    Das Thema "Schlecht im Verein vertreten..." nehme ich anders wahr. Im Jugendbereich bis C-Jugend kann man mit wenig Fussballwissen noch gute Ergebnisse erzielen, ab B-Jugend reicht Halbwissen nicht mehr aus. Die Spieler merken, wann und wo ein Trainer keine Ahnung mehr hat. In diesen Altersklassen muss eine Professionalisierung des Trainerstabs erfolgen. Dieser Schritt ist für die meisten Vereine einfach zu teuer oder nicht vorstellbar

    Da hast du meiner Ansicht nach absolut Recht. Allerdings ist es ein Unterschied, ob ich MEINE, dass das zu teuer ist oder es weiss. Diesen Schritt ist kein mir bekannter Verein gegangen. Die Vereine haben genau an dieser Stelle eigentlich die Hose vor Angst davor voll (Angst vor Mitgliederschwund) und man bekommt kein geschütztes Konzept voreinander. Hätte man ein geschütztes Konzept, könnte man die Qualität der Ausbildung anheben. Würde man die Mitgliedsbeiträge von 4, 5, oder 8 Euro monatlich auf 10, 12 ...sagen wir bis 18 Euro anheben (also max. 4 Euro die Woche für 3 Std. Training + Spiel)...könnte man pro Mannschaft locker monatlich einen Barbetrag im Dreistelligen Bereich zahlen. Bei 8,50 Mindestlohn unterstellt...könnte man dem Trainer immer noch eine Spendenquittung über den Rest seiner Zeitspende ausstellen und es bliebe rein rechnerisch immer noch Ehrenamt. Da geht niemand mit. Niemand traut sich...niemand kann da mitreden, weil nicht versucht!


    Die Vereine haben hier aus meiner Sicht noch einiges an finanziellem Potenzial auszuschöpfen.


    Würde man das tun, könnte man dann - über die ehrenamtliche Kohle (Aufwandsentschädigung), das Traineramt attraktiver machen, zeitgleich könnte ich den Trainer über die Aufwandsentschädigung an das Konzept binden und auch zu Fortbildungen verpflichten...ggf. den Trainerschein abverlangen und und und. Diese Trainerschaft könnte ich über die Fortbildungen über das Endziel...- wie spielt die A (Viererkette, Verteidigen und Angreifen im Raum, Verschieben, modernes Spiel) informieren...so das die Mitdenkenden darunter dann in der Lage wären, das Dfb-Ausbildungskonzept überhaupt mal zu verstehen. DANN wüssten sie, warum man dieses oder jenes in der Altersgruppe XY ebend noch nicht schult und später doch und auch warum. Sie würden erkennen, dass alles ineinander übergeht. DANN stünden sie auch nicht so schwach vor mitdenkenden B oder A Jugendlichen dar, denen sie - heute betrachtet und sorry...- teilweise vom Wissen nicht das Wasser reichen können...nein...sie merken es teilweise als Trainer nicht mal, sind da schmerzfrei. Sorry, aber das sind die unnötigen Fakten!



    Außerdem wird jedes Wochenende irgendwer 18, da gibt es immer was zu feiern.

    GENAU, und das ist auch ganz normal. Wer als Trainer nicht die Stimmung hinbekommt (siehe oben), dass der Spieler den Kompromiss nicht geht...der erntet das was heute die Fakten sind. Das ist ein Teil.


    Den anderen Teil kann man nicht beeinflussen, weil auch andere Faktoren wie von Manndecker beschrieben, ...einspielen. Umso wichtiger ist es aber, dass "Trainer" die Faktoren die er beeinflussen kann, nach bestem Wissen und Gewissen lenkt, damit er was in dieser Frage überhaupt bewegen kann. Gutes Training, faire gute Stimmung sollten Trainer Pflicht sein.


    Auch ein, zwei, drei Spieler mehr aufzunehmen wäre eine Option, damit man auch mal ohne zerreisende Mimik dem Spieler mit einem positiven Feedback einfach sagen kann, dass es ok ist, wenn er mal fehlt...für die ihm wichtige Feier.


    Wie könnten Modelle denn aussehen, um den Vereinsfussball im Bereich B und A-Jugend in der Breite zu erhalten

    Zu dem, was ich bereits äusserte wäre es - und darüber schrieb ich hier schon im Forum - eine Option...die Spiele in diesem Altersbereich ebend nicht auf den Sonntagvormittag zu legen (wie hier 10 oder 11 Uhr)...sondern den Spielbetrieb auf die Samstage zu legen...DAS könnte man mit den F und E oder gar Mini-Zeiten tauschen, denn die Kinder dieser Altersgruppen - besonders der Minis - schlafen sich Sonntags nicht aus, sondern stehen um spätestens 7 Uhr morgens bei den Eltern am Bett und zupfen an Papas Augenlied herum....Das kennt so gut wie jeder Elternteil. Da macht dieser Wechsel sinn und käme dem heutigen Augenzupfer später auch zu Gute. Gruß Andre