Beiträge von Andre

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    Beitrag bei uns 3 Euro monatlich im Verein
    Dazu 10 Euro jährlich für die Abteilung (Saisonbeginn, für Anschaffungen)


    Macht 46 Euro jährlich
    Drittes Kind ist zudem frei

    TrainerT...geht nicht gegen dich persönlich...aber


    -dein Beispiel hier wäre für mich eine Kathastrophe. Das ist genau der Vereinsbeitrag den ich schlimm finde, denn


    er führt dazu, dass das Ehrenamt dem aus 1970 und 1980 und 1990 entspricht...also einer Zeit, wo wir keine PC in der Masse hatten, wo weniger Party an jeder Ecke gezaubert wurde, kein G 8 stattfand und einfach keine bis weniger Konkurrenz gegen den Fußballverein im Raum stand.


    Ich behaupte, dass euer Verein jeden Trainer nimmt, egal wie bekloppt der sein mag...lange am beklopptesten festhält, jedenfalls wäre das normal. UNNORMAL wäre, wenn es so gut lief, einfach alles prima wäre.


    Fußball darf meiner Einschätzung nach ruhig was kosten...muß was kosten!


    Die soziale Komponente mit dem "Drittes Kind frei" finde ich prima und die Mitgliedsbeiträge müssen so hoch angesetzt sein, dass das so möglich ist.


    Vielen Dank für dein Beispiel.

    Da gebe ich dir in allem recht...bis auf den Punkt...das es nicht einfach sein soll. Für mich ist das einfach und dazu noch hoch interessant. Ich sage auch nicht, dass es das Allheilmittel ist, aber...ein gutes Konzept regelt vieles...z.B. denke ich daran, dass


    -Jugendtrainings breit gefächert eine bessere/oder noch bessere Qualität hätten
    -das wiederum würde dafür sorgen, dass weniger Spieler unter oder auch überfordert würden
    -das wiederum würde - in Verbindung mit eine Kodex - zu weniger Drop Outs führen
    -das alles wiederum würde -wie oben schon erwähnt- zu einem guten Ruf führen
    -das würde zu weniger Austritten und vermutlich mehr Eintritten führen, damit zu mehr Kohle/Mitgliedsbeiträgen
    -davon könnte ich...eine gute Aufwandsentschädigung an Trainer zahlen
    -die ich so an das Konzept binden könnte
    -das würde vermutlich langfristig in höhere Ligen führen...was ich nicht wirklich wichtig finde...es ginge mir eher um das Überleben des Vereins
    -es würde beinhalten, das hierzu Koordinatoren eingesetzt würden. Diese hätten eine exakte "Arbeitsplatzbeschreibung" mit Befugnissen! Die Koordinatoren erhielten - bezahlt durch Mitgliedsbeiträge - ebenfalls eine Aufwandsentschädigung...(keinen Lohn...es bliebe Ehrenamt).
    -auch die jährlichen Neugestaltungen von Teams wären inhaltlich fest verankert. Gegebenenfalls wäre auch die Abhaltung von Sichtungstrainings....die Bestückung der Teams...ob nach Leistung...Alter/Jahrgang oder gemischt usw....geregelt, statt das es jedes Jahr so gemacht wird, wie der einzelne gerade amtierende Trainer meint...mit dem ewigen Stress gegen Eltern usw. zu focieren....das sind -ohne Konzept- hausgemachte Probleme.
    -das alles würde auch das Ehrenamt stärken...und so den Trainerjob attraktiver machen, beute Trainermangel vor.


    Dabei erhebe ich nicht den Anspruch, dass das alles so aufgeht. Es ist eine Idee...abgekupfert von den Profivereinen. Eine -so sehe ich das- sehr einfache Grundstruktur....die in den Profivereinen irgendwann mal so begann...sonst wären sie heute vermutlich nicht dort, wo sie sind. Für mich machbar bis in den kleinsten Dorfverein. Für mich wichtig, um ein Fundament zu bilden, dass den Verein konkurrenzfähig macht und in die Zukunft führen KÖNNTE.


    Das - und da bin ich bei dir - ist nicht Trainersache, sondern Sache der Verantwortlichen, die hier mitlesen. Trainer kann das als Idee in den Verein tragen. PROBLEM dabei wird sein -und das ist meine Erfahrung- dass man dir zunächst zuhören wird....es dann aber nicht angefaßt wird.


    Das wiederum hat Gründe und die sind vielfältig. Es gibt halt Leute im Ehrenamt, die dazu nicht in der Lage oder auch Willens sind. Nicht in der Lage, weil sie die Abläufe scheuen...sich z.B. nicht gern vor ein Mikro stellen, um in der Mitgliederversammlung selbiges einzubringen zwecks Abstimmung. Das Ergebnis der Abstimmung wäre der Auftrag für den Vorstand zwecks Umsetzung. DAS ist Arbeit...in die Zukunft...würde aber später dazu führen, dass man weniger Arbeit hätte. Heute verwalten doch viele Vereine eine Misswirtschaft, plagen sich bei der Trainersuche....quälen sich beim Entschuldigen für das miese Verhalten des ein oder anderen meist bekannten Trainers....suchen Spieler, weil es in der eigenen Jugend nicht so prikelnd war....suchen Spieler, weil eigene Gute längst vergrault fort sind oder aufgehört haben....und und und!


    Grund ist oft - gerade in Vereinen - auch das Thema NARZISSMUS oder der Hauch darauf. Der einzelne zeigt sich nach aussen als Teamplayer ...erträgt es aber nicht, wenn andere eine gute Idee bringen, will die Schulterklopfer/das Ansehen für sich...schaut dir ins Gesicht und du merkst -unerfahren wie mancher ist- nicht, dass er dir gerade lächelnd ein Messer in den Rücken jagd, um am nächsten Tag freudestrahlend deine Idee vor den anderen als seine verkauft...bzw.....sie als den größten Mist zerredet und dabei noch die Allianz der Schafsherde hinter sich zu versammeln.


    Wenn man das weiss, kann man damit als Führungsperson umgehen...es geradezu ausnutzen!!! ;)


    So siehts aus.


    Dieser Thread war von mir so...wie ich ihn selbst nun lenkte so nicht angedacht. Ich fragte mich allerdings, wieso so wenig kam und kam halt auf dieses Ergebnis. Ich hoffe ich irre mich...glaube ich aber nicht, sorry. :!:


    P.S. Um so etwas tatsächlich umzusetzen...benötigst du deine Allianz von Überzeugten. Man muß wissen, was man redet und warum...einen Großteil der Punkte habe ich aufgezeigt....GEGENPUNKTE kenne ich nicht, wenn es die gibt...bitte nennt sie mir. Das muß man dann probagieren...langatmig diskutieren...die Gegner infizieren...dann auf der Mitgliederversammlung einen Redeantrag stellen...das Problem darstellen...abstimmen lassen. Das Ergebnis ist - so positiv - Auftrag für den Vorstand.


    Schritt 2 wären für mich....die Mitgliedsbeiträge die angehoben würden...für die Aufwandsentschädigung.


    Schritt 3 wäre...die richtigen Koordinatoren zu finden...die fast so wie du selbst von diesem Konzept im Schlaf wissen und es geil finden.

    Wenn ich gaaaaanz ehrlich bin, hat mich der Thread NICHT enttäuscht und das obwohl er kläglich leer bleibt.


    Wieso wundert mich das nicht? Ich habe damit gerechnet und es deckt sich mit meinen Feststellungen und Eindrücken.


    Es interessiert kaum jemanden (das Thema....das Erstellen eines Konzeptes)....es gibt kaum positive Beispiele....das


    -zeigt mir ein Stück weit, was da draussen wirklich los ist


    -zeigt mir, warum ich so armselige B und A Jugendspiele und auch grotten schlechten Fußball im Herrenbereich nicht mehr sehen mag.


    Konzepte...geschützte und gelebte Konzepte verhindern


    Streit
    heben die Qualität
    sorgen für einen guten Ruf
    es schützt den Verein, den Trainer, den Spieler...vor anderen, vor schlechten miesen Trainern
    es schützt vor sich selbst


    darauf verzichtet man - obwohl es sehr einfach wäre -.


    Schade auch.


    Wer noch ein paar gute/wie negative Bespiele benennen kann, möge den Link bitte setzen...


    Negativ ...das muß dann auch mal gesagt werden dürfen...gibts so gesehen nicht, weil...kein Konzept eigentlich so richtig scheisse und damit negativ wäre!

    Kleine Info zu den InfoBlättern vom DFB. Auf der letzten Fortbildung letzten Montag, wurde mitgeteilt, das die Übungen und Spielformen aus diesen InfoBlättern, ab der E Jungend zu empfehlen sind.

    Sehr richtiger wie wichtiger Hinweis....danke.

    Ne wieso, das ist nicht offtopic, das ist aus meiner Sicht hart am Thema.


    Es kann nicht sein, dass hier fußballerische Antworten die fußballerisch allgemein richtig sind....hier für die falsche Altersgruppe jedoch nicht korrekt sind....unangefochten so diskutiert werden, als wären es die für diese Altersgruppe richtigen Tipps.


    In einem anderen Thema wurde deutlichst herausgestellt, dass Kinder in einem gewissen Alter Ballgeschwindigkeiten nicht richtig einschätzen werden können. Die F...besonders Spieler im ersten Jahr...gehören hier zweifelsohne zu.


    Ballannahme ist ja ok...die Mitnahme aus dem Stand auch...wäre aber nicht Spielnahe, denn kaum jemand nimmt den Ball im Stand an und mit. Nahe ist, das in Bewegung beider Spieler zu tun...das ist die hohe Schule und gehört - meiner Ansicht nach nicht in die F, sondern in die E...auf jeden Fall in die D.-


    Was war denn hier mit Ballan.- und Mitnahme gemeint? Aus dem Stand? Das glaube ich nicht, wäre dann aber ok als Basic für späteres.


    @AKjfv...habe mir die Übung nicht angeschaut. Wenn dem so ist, alles gut. Sobald die das in Bewegung tun müssen, ist das meiner Ansicht nach sinnlos in dieser Altersgruppe, da ...den Rest kennste ja.


    Ich habe allgemein auf das Ballan.- und Mitnehmen in Bewegung gesprochen. Ich finde auch nicht, dass die Welt untergeht, wenn man es probiert...wäre doch sogar für die Zweifler wichtig mal genau hinzuschauen, um dann abzuwägen, ob das Nonsens ist was ich meine oder nicht. Macht es doch mit wachem wissenden Auge und kommt zu einem Bild.


    Um jedoch -wie du schreibst- darüber zu einem besseren 1:1 Offensiv zu kommen...kann ich auch nicht mitgehen, denn...das 1:1 Offensiv ist für mich ein 1:1 in der F, wo der Spieler mal die Finten...das Dribbling und den allgemeinen Zweikampf frei ausprobieren kann, um zum Abschlus - egal wie - zu kommen (tore schießen/Tore verhindern).

    André schau dir doch mal bitte die Trainingseinheit für F Jugend vom 22.3.2016 von Klaus Papst im DFB Netz an. Ball an- Mitnahme und Passpiel

    Jepp....da macht Herr Papst - soweit die Ballan.- und Mitnahme - im Konsens mit einer Gruppentaktik stünde (im Passkombinationsspiel stattfinden soll) einen Fehler (verweise auf den anderen Thread), denn Kinder dieser Altesgruppe sind noch nicht in der Lage, Geschwindigkeiten (auch keine Ballgeschwindigkeiten) zu erkennen oder im Raum zu sehen. Das würde aber, um das richtig üben zu können, ein Muß sein. Ich bin der Meinung, dass dieses Thema bei geachteten fließenden Grenzen vielleicht ab der E...auf jeden Fall in die D gehört...nicht aber in die F.

    Selbst die Ballmitnahme....dürfte für das F-Alter noch nicht das richtige Thema sein. Es bedingt ein Passanspiel...was als Kombinationsspiel vorrausgehen würde. Ein solches wäre nicht für die F - spieler machbar (Entwicklungsstand).


    Dein Thema wäre wohl eher...der Zweikampf...damit es z.b. überhaupt nicht zu Fernschüssen kommt....mal fußballerisch betrachtet und an das Altersziel und Ausbildungsthema der F angelehnt ausgedrückt.


    P.S. Man sollte das nicht ignorieren, oder?

    wenn ich merke das die Mannschaft was ich ihnen versuche zu vermitteln ,trotzdem eingehalten wird.

    Was vermittelst du denn einer F Jugend konkret?


    Müssen sie sich an das "vermittelte" halten?


    Was sind die Ziele der F?


    Wieso gibt es dort Ziele bzw. Themen hierzu, wo liegt der Grund für Altersziele?

    Ich spiele die Tore lieber aus als von der Mitte Blind drauf zu schießen,

    Du möchtest, dass sie die Tore ausspielen?


    Was meinst du damit?


    Passkombinationsspiel/Spielzüge?


    Das wären nicht die Ziele der F...das hat Gründe, warum es dort noch nicht das Ziel ist, so zu agieren.


    Fazit/Anmerkung


    Ich schreibe das/picke das heraus, weil es sein kann, dass du hier -gerade bei einem überwiegenden Teil junger Jahrgang und überhaupt...sie in eine Pressjacke gesteckt werden und so nicht das tun/nicht mehr tun, was sie eigentlich zu tun in der Lage sind.


    Allein die Äusserungen hinsichtlich ..."Mein Stürmer,...mein Abwehrspieler...mein Torwart" ....deutet mir an (muß ja nicht stimmen) dass du wenig bis überhaupt nicht rotieren lässt. Dazu die Anweisungen und deine Meinung, dass sie das "Durchspielen" sollen lässt den Schluss zu, dass du dich vielleicht tatsächlich nochmals mit den Zielen einer F und den Gründen dazu auseinander setzen solltest. Im Prinzip sollen die die technischen Basics im Spiel ausprobieren und die trainerische "Anweisung" sollte lauten....WIR (alle Spieler ..auch die Abwehrspieler)...wollen Tore schießen und Tore verhindern...noch egal wie!!!


    Zudem...hier spielt man die Hinrunde in einer Staffel. Man spielt sich über die Ergebnisse (werden nicht offiziell in eine Tabelle gestellt/der Staffelleiter sammelt die Ergebnisse) in die passende Staffel für die Rückrunde.


    Wenn ihr auch in einer Staffel viel gewonnen habt, dürftet ihr jetzt in einer Staffel spielen mit stärkeren Mannschaften.

    TW-Trainer,...ich finde es gut.


    Ich finde aber auch, dass es inhaltlich nicht vom dem Konzept des Links den ich postete ....abweicht. Es ist nur etwas unprofessioneller ausgedrückt, dafür aber sehr symphatisch menschlich geschrieben.


    Der Unterschied ist die Überwachung...das LZ benennt Koordinatoren und deren Aufgaben, dass habe ich bei deinem Link inhaltlich nicht gefunden...wäre für mich aber wichtig.

    Für mich wäre ein gutes Beispiel eines guten Konzeptes mit einer guten Philisophie, einer gesitteten Struktur und Organisation das folgende; hier eines NLZ`s:


    http://sv98.de/home/lilien/org…g/ausbildungsphilosophie/


    Ich habe mir das meiste durchgelesen und komme im Ergebnis dazu, dass das für JEDEN Verein so möglich und wünschenswert wäre...nicht nur für ein NLZ.


    Ist eine dolle Internetpräsenz, sehr angenehm, überschaubar und verständlich...und ich bin kein Fan des Vereins.

    LINKSAMMLUNG :rolleyes:


    Ich fände es ganz gut und förderlich, wenn man hier Links mit kurzem Statement`s zur Anschau Interessierter verewigt.


    Es geht um positive Beispiele hinsichtlich des Aufbaus...der Strukturen...im Ausbildungsfußball. Es geht um sinnvolle komplette Konzepte, Kodexe von Vereinen als gute Beispiele wie es gehen könnte, ...zur Ansicht möglicher eigener neuer Orientierungen.


    Schön wäre, wenn im Statement benannt ist, ob es sich um einen Breitensportverein handelt oder nicht.


    Ok wären auch Negativbeispiele mit Anmerkungen über das Warum.

    OK, ..bis hier prima gelaufen! Dazu kamen kritische Anmerkungen und andere Sichtweisen. Ich stelle fest, dass alle sich hier äußernden Trainer -ich glaube..bis auf einer....- alle der Auffassung sind, dass


    -bestimmte derzeitige Gesetzmäßigkeiten im Fußball durchaus einem Wandel unterliegen


    -das bestimmte "Gesetzmäßigkeiten" einen hohen Zeitstrang im Wandel aufweisen (könnten)


    -das bestimmte Erfahrungen mit bestimmten "Gesetzmäßigkeiten" vieler hier übereinstimmen


    -konkreter...Kinder unterliegen fließenden Entwicklungsstufen, es gibt keinen genauen Zeitpunkt


    -es gibt Altersgruppen, die in Sachen Geschwindigkeiten und Sehen im Raum (was direkt mit bestimmten Fußballthemen zu tun hat) so gut wie keinen hervorbringt, der eine Ausnahme darstellt.


    Ich glaube, ich habe es recht exakt zusammengefasst.

    Frage ist auch, ob der geschilderte Sachverhalt überhaupt stimmt. Könnte auch sein, dass dein Spieler das vorgibt, weil er nicht zum Spiel kann und weiss wie wichtig er ist.


    Anlassbezogenes Bestrafen wäre die Erziehungsmethode, die ich verfolgen würde, wenngleich mir das nicht immer als Vater gelungen ist.


    Letztlich bliebe...so die Version des Spieler exakt ist, ...den Eltern Euren trainerischen Unmut zu äußern und alles danach habt ihr/hat man/hast du hinzunehmen.


    Man könnte auch mitmischen, in dem man den Spieler beim nächsten Spiel weniger Spielanteile in Minuten verkauft, weil er ja auch weniger Training hatte.


    Letztlich würde ich es als Herausforderung annehmen, denn die anderen müssten nun mehr investieren...manchmal wundert man sich,...jeder ist ersetzbar.

    Hi,
    U 9...ist doch E Jugend, richtig?
    Gem. Dfb-Ausbildungskonzept wird dort individualtaktisch ausgebildet...so ist es aus bestimmten Gründen vorgegeben. Grenzen sind fließend...


    Man unterscheide Individualtaktik (F und E), Gruppentaktik, käme ab D Jugend hinzu, ...dazu käme die Manschaftstaktik (ab B Jugend)...


    dass heisst im Ergebnis, dass mein Vorredner recht hat, dein Problem ist das defensive Verhalten der Spieler, dieses ist im Rahmen der individualtaktischen Ausbildung Thema für die U 9 und zwar konkret im Eins gegen Eins...z.B. 2 Spieler ein Ball, zwei Grundlinien im Kleinstraum....wer schafft es über die Grundlinie mit Ball am Fuß?...


    Ab der D Jugend wäre das Thema hierauf aufbauend...das "taktische 1 gegen 1 in der Defensive"...denn es gibt individuelle Taktiken des einzelnen Spielers, wie er den Gegenspieler mit Ball angeht...wie er den Ball abläuft und übernimmt...wie er den ballführenden Gegner aus der Gefahrenzone z.B. zur Seite abdrängt oder gar, wie man über diese Individualtaktik Zeit gewinnt, damit sich andere neu formieren können, z.B. bei einem Konter.


    Darauf wird dann -ebenfalls ab der D Jugend- das Verteidigen zu zweit...im 2:1 und wegen meiner noch das 3 VT gegen zwei Angreifer...geübt (das besser ab 2tes Jahr D) = Gruppentaktik...die geht eigentlich bis zum Ende der C geführt.


    Ab frühestens der C wird dann mit dem Verteidigen zu Viert...ok wäre auch, ab der B....dann mit 6èrn davor und letztlich als Team =) Gruppentaktik...


    hierein gehört das Spiel im Raum, hier defensiv. Ich sprech vom Verschieben...


    Dieses Thema solltest du dir aneignen, denn man spielt eigentlich nicht mehr auf Manndeckung.
    Ziel ist ab der B, dass wenn ein Angreifer mit Ball über z.B. die Seitenlinie kommt, dieser vom ballnahesten Spieler auf die in der D Jugend beigebrachten Individualtaktik angegangen wird. DABEI verschieben die anderen Spieler in der Kette in Richtung Ball innerhalb ihrer Positionen (die Kette verschiebt sich).


    Sollte nun auf der anderen Feldseite ein Gegenspieler stehen...wird der ebend nicht gedeckt, sondern der ist egal. Sollte der z.B. über eine Flanke angespielt werden, würde die Kette schnell zur anderen Seite verschieben und der Ballnahste -hier wohl der Aussenverteidiger der anderen Seite....geht den wiederum zum Ballablaufen mit der Individualtaktik aus der D an.


    Hierzu würden sich noch die z.B. 6èr einschalten zum Doppeln usw., usw.
    Diese Ausbildungsinhalte gehen über die Jahre ineinander wie ein zeitlich versetztes Puzzle über.


    Ich empfehle dir, mal über z.B. meine Signatur auf die Dfb-Seiten zu gehen, um dich dort schlau zu lesen. Du solltest lernen, wie die Erwachsenen im modernen Fußball spielen und dir dazu z.B. das Ausbildungskonzept des Dfb und den Grund dafür anschauen, dann wirst du garantiert mit anderen Augen sehen und die Gründe und den Weg verstehen.


    Gr. Andre und viel Erfolg.


    P.S. über meine Signatur wirst du fündig :)

    Es ist tatsächlich „bewiesen“, dass sich die dafür zuständige Gehirnregion erst später ausbildet bzw. entwickelt. Aber hier muss man wieder unterscheiden. Denn Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell. Soll ein Kind, dass sich schneller (oder auch langsamer) entwickelt genauso trainiert werden wie die anderen Kinder? Nur weil es ein festgelegtes „Ausbildungskonzept“ gibt? Oder sollte man die Ausbildung nicht so statisch sehen und sich lieber dem Kind anpassen…?

    Da gehe ich mit (übrigens fand ich dein Statement total gut!), ...habe ich ja eingangs auch beschrieben...die Grenzen beim Entwickeln sind fließend...ganz klar das ist so. Nur...nehme ich hier einen G/Minikicker wird der niemals (!) die Bundesstraße sicher überqueren und das von 100 Kindern dieser Altersgruppe keiner...garantiert nicht...Wahrscheinlich gilt das auch für die F Kinder....erst -und das ist meine Erfahrung- Ende der E fangen alle an, das zu können...im ersten Jahr E einige...aber nicht alle. Genau dort ist die Grenzen fließend.


    Das bedeutet für mich als Trainer, dass ich z.B. meine Lieblingsübung...da dort alles drin ist was Fußball ausmacht...nämlich das 1, 2, 3...(eins, zwei, drei)...um darüber unbenannt zu testen, wer wie weit ist. Das war meine optische Messlatte wenn man das so sagen darf. Die Übung findet ihr im Forum unter Lieblingsübungen.

    Um beim sportlichen Aspekt zu bleiben: Schreien am Rand


    Ja, ich könnte mir vorstellen, dass das irgendwann wieder in Mode kommt und salonfähig wird. Warum nicht?
    Jetzt befinden wir uns in einer Zeit wo die Kinder betüttelt und beschützt werden. "Kein Kind sollte weinen" ist da mein Lieblings-Schlachtruf. Jetzt darfst du Patrick nicht schimpfen wenn er dem Tommy die Slalomstange an den Kopf haut. Irgendwann, in ferner Zukunft, darfst du Patrick das Ding wieder selbst an die Birne kloppen, damit er merkt das das weh tut...

    Mein Gefühl sagt mir, dass du hier einem Trugschluss aufliegst. Ich finde auch, dass Kinder heute meist "Übermutter" werden. Es ist nicht normal, dass Kinder bei ein paar Regentropfen mit dem Auto gebracht werden oder ständig vor die Schule GEFAHREN werden, obwohl man 1,5 oder 2,6 Km entfernt wohnt. Das hat aber nichts damit zu tun, dass Kinder niemals angeschrien werden sollten...(was mir nicht immer gelang!...bin da nicht fehlerfrei!!!!). Das hat miteinander meiner Meinung nach nichts zu tun. Kinder - so Uwe vor langer Zeit - haben die gleichen Rechte wie Erwachsene!

    Ist räumliches Sehen bei Kindern veränderbar
    Wenn du als Erwachsener die Sichthöhe eines Kindes (z.B. in dem du dich hinsetzt) einnimmst, dann wirst du rasch feststellen, dass sich deine Geschwindigkeitswahrnehmung verändert, weil der Winkel der Flugbahn des Balles kaum noch zu erkennen ist.

    Ich habe hier den Eindruck (Mein Eindruck muß nicht richtig sein)...dass man das räumliche sehen können nicht in direkter Verbindung mit dem Geschwindigkeiten einschätzen können verbinden kann. Das hängt nicht vollkommen zusammen ...so meine Denke.


    Ich lehne meinen Eindruck daran an, dass es es halt ein Unterschied ist, ob man aus dem Stand heraus etwas sieht oder was sieht, das in Bewegung ist....oder ich mich gar selber in der Bewegung befinde...und auf was schaue, das steht oder sich auch bewegt.


    Dazu die Gehirnleistung des Kindes...den eigenen Körper zu händeln und zu bewegen...zu steuern...


    und


    das dann bei Kindern, die Bewegung und kunstvolle Bewegungen nicht so gut leisten können, weil die Eltern sie übermuttern...(nicht in den Baum, weil du könntest fallen...nicht auf die Mauer, du könntest runterfallen und sterben...) und stattdessen dulden, dass sie vor der Playstation sitzen. Parallel gehen sie auch nicht mit ihnen in den Wald oder werden sonst ausreichend aktiv...


    Dazu noch der Gedanke, dass die Synapsen im Hirn in einem gewissen Alter sich halt nicht schließen werden, egal was ich biete. Andererseits - und da würde ich mich nicht festlegen wollen (da hatte ich mal eine andere krassere Meinung)...ob ich über Übungen hinsichtlich Ballgeschwindigkeiten...Koordination usw....ein besseres oder gar eine Beschleunigung des Verbindens der Synapsen erreiche, wenn ich mich in den Altersbereich bewege, wo das eh bald geschehen werde...so halt etwas eher oder besser ?


    Fakt für mich jedoch, dass dieser Vorgang bei einem Minikicker so wohl kaum stattfinden kann, weil zu weit vom möglichen Zeitpunkt dieses Vorgangs entfernt.

    Hallo,
    zum Thema an sich...kann ich nichts beitragen.
    Aber es ist ein verbreiteter Irrtum, dass im Mittelalter geglaubt wurde, die Erde sei eine Scheibe....Diese Behauptung kann gar nicht wissenschaftlich bewiesen werden. Vielmehr wusste schon Aristoteles, dass die Erde eine Kugel ist. Auch der Reichsapfel deutet darauf. Selbst Inquisition und Papst teilten diese Erkenntnis.
    Die Meinung über den Glauben der Scheibenform der Erde im Mittelalter haben nachträglich die Aufklärer "erfunden", um ihre "Weisheit" in noch hellerem Licht erstrahlen zu lassen.

    Hi, ...Frage für mich wäre...ob du der Meinung bist, dass ein -sagen vier Vierjähriger oder Sechsjähriger- ...in 10, 100 oder 1000 Jahren die stark befahrende Straße queren kann?


    Sollte die Evolution dahin führen, werden wir das wohl nicht erleben. Wahrscheinlicher ist, dass Vier.- oder Sechsjährige die Bundesstraße überqueren werden können, weil Sicherheitssysteme die Autohaus automatisch stoppen werden, so diese Person die Fahrbahn betritt...auch wenn s nicht passt.


    Ich lege mich fest: Ich glaube fest, dass insbesondere die Möglichkeit auf Geschwindigkeiten erkennen für Kinder bis zu einem gewissen Alter auf die nächsten 1000 Jahre mindestens nicht möglich ist und das eine zu akzeptierende Gesetzmäßigkeit ist...die man als Trainer wissen sollte, um dann mit dieser Information mit den Eltern umzugehen und mein Training und meine Erwartungen anzupassen....du also nicht?

    für mich gibt's Gesetzmäßigkeiten :

    Ich glaube AUCH fest, dass insbesondere die Möglichkeit auf Geschwindigkeiten erkennen für Kinder bis zu einem gewissen Alter auf die nächsten 1000 Jahre mindestens nicht möglich ist und das eine zu akzeptierende Gesetzmäßigkeit ist...die man als Trainer wissen sollte, um dann mit dieser Information mit den Eltern umzugehen und mein Training und meine Erwartungen anzupassen.


    Ich empfehle hier, mal auf die Signatur von Entrenador zu schauen...die ist für mich auf Platz 1 von allen Signaturen hier im Forum...prima und tiefgründig ohne ende.

    Ich unterschreibe die Aussage, dass es da Grenzen gibt, die aber bei jedem Kind, je nach Entwicklung, abweichen können.


    unumstösslich? Schwierig! Warum haben denn Kinder von heute so große Probleme mit der Koordination zum Beispiel, die wir früher nicht hatten?

    Bei Satz eins wollte ich auf die vorherigen Ausführungen verweisen.


    Koordination....ist für mich in allen Formen jeden Alters ein MUSS und möglich und akzeptabel. Hierbei gibts...innerhalb für mich auch fließende Grenzen, weil in diesem Themenbereich gibts hoch schwierige Übungen...die bei fließenden Grenzen irgendwann auch für die dann machbar werden, soweit sie in den altersmäßigen Bereich kommen.


    Ich könnte damit - und ich erwähnte es bereits weiter oben - damit anfreunden, wenn man im Kern sagen würde,


    -dass es Gesetzmäßigkeiten gibt, die wir kennen sollten, sie akzeptieren sollten, was in der Folge dazu führt, dass ich über dieses Wissen nicht zulasse, dass ich als Trainer oder andere meine mir verantworteten Koten von niemandem durch Abverlangen von Unmöglichem überfordert oder sonst wie versaubeutelt werden.


    Ist das gewusst und akzeptiert, kann ich als Trainer - ohne Schaden - Übungen (Spielformen und Übungsformen möglichst in Wettkampfform) anbieten, um ggf. den Zeitpunkt dessen, wo es möglich würde Geschwindigkeiten und räumliches Sehen zu erkennen im Maximum vorzuverlagern (hier weiss ich nicht, ob das möglich wäre...bin mir aber relativ sicher, dass auch ein ev. mögliches Vorverlagern nicht Jahre umfasst, sondern wohl eher Wochen...wobei dann auch wieder bedenken sollte, wie wichtig das EHER wäre)


    Oder/Und


    damit sie das dann ggf. noch besser tun können, wenn sie von ihrem Entwicklungsstand dann dazu in der Lage sind.
    Ob das so vom Übungseinfluß tatsächlich möglich ist, weiss ich nicht...schadet dann...wo nichts abverlangt wird...aber auch nicht.


    Wichtig ist mir, dass jedem Trainer da draussen das bewußt ist...die Konsequenz daraus bleibt jedem - wie der rote Faden - selbst überlassen und das war für mich auch der Sinn dieses Threads.

    ...vom Smartphone...


    glaubst du denn, das diese Erkenntnis irgendwann kippen wird,...ist das in dieser Frage wahrscheinlich?


    Und....was zählt dann jetzt....und ist es nicht so, das.....so unwahrscheinlicher...desto wichtiger das man die richtigen Konsewienzen daraus zieht, um das Maximum rauszuholen???

    Mir stellt sich hierzu bereits die Frage ist es denn heute bereits noch eine Tatsache "z.B. Minialter/F-Jugend im Raum sieht oder Geschwindigkeiten erkennen kann"?

    Für mich ja, und zwar aus drei Gründen:


    1. die Wissenschaft belegt es so...siehe stellvertretende Beispiele in meinen Links in der Signatur
    2. ich kenne keine wissenschaftlichen Studien die das Gegenteil belegen
    3. das deckt sich mit meiner Erfahrung als Vater von drei bereits großen Jungs und meiner Erfahrung als Trainer und meiner Erfahrung als Polizeibeamter im Streifendienst, der fast täglich seit 30ig Jahren Unfälle aufnimmt.

    Unumstritten ist das diese Fähigkeiten einer Entwicklung unterliegen. So gibt es durchaus Kinder im F-Alter welche Geschwindigkeiten besser bis sehr gut abschätzen können. Andere Hingegen gar nicht. Wo liegt also die Abgrenzung?

    Ausnahmen bestätigten die Regel...es gibt ganz wenige Kinder die vielleicht eine Ausnahme darstellen. Wieviele Kinder sind das von 100....1, 2 oder 3 oder keiner und sind es 50ig, 80 oder 99 von 100?


    Dazu...die Grenze ab wann ein Kind dazu in der Lage ist, ist selbstverständlich fließend, da sie ja nicht wie eine Maschine alle zusammen gleichzeitig auf Knopfdruck etwas plötzlich tun können, was sonst nicht ging. Ich denke - bin mir hier nicht sicher - das ist so im zweiten Jahr der E...ich lege hier den Großteil der Kinder zu Grunde. Eines ist für mich sicher...Kinder der Minis oder der F...gehören hierzu nicht. Das belegt dann auch - was das räumliche Sehen und vor allem das Geschwindigkeiten erkennen angeht...die Wissenschaft von heute und ich glaube halt nicht daran, dass das in 100 oder 1000 Jahren anders aussieht.

    Fakt und in meinen heutigen Augen wäre unumstößlich:
    - Das die Entwicklung des räumlichen Sehens und des "Geschwindigkeits-Abschätzens" einer individuellen Entwicklung unterliegen.

    Siehe oben, ich glaube halt, dass du da falsch liegst. Was ist, wenn ich recht hätte? Welche Konsequenzen hätte das für dich als Trainer einer Mini oder F Mannschaft...bis E Jugend? Welche Trainings die du jetzt noch machst, wären dann Nonsens?


    P.S. Muß nun zur Arbeit,...kann heute nicht mehr antworten, sorry...morgen wieder, Gr. Andre